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21 κεροπλάστης
κερο-πλάστης, ὁ, mit Horn, mit dem Kamm schmückend, das Haar, Haarkräusler, weil das Haar auch κέρας hieß -
22 κούριμος
κούριμος, (1) zum Haar- od. Bartscheren gehörig, abscherend; σίδηρος, das Schermesser. (2) abgeschoren, abgeschnitten; κούριμον σχῆμα, Ansehen eines Geschorenen. (3) ἡ κούριμος, sc. παρϑένος, eine tragische Jungfrauenmaske mit abgeschnittenem Haar od. die abgeschnittene Locke -
23 λιπόθριξ
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24 ὄνυξ
ὄ-νυξ, υχος, ὁ, (1) Klaue, Kralle; immer vom Adler, von den Krallen des Habichts, von Löwen, vom Pferde. Bei Menschen, der Nagel; von dem Zerfleischen der Wangen zum Zeichen der Trauer; ἐξ ὀνύχων, aus den Fingernägeln, oder Fingerspitzen, d. i. vom Herzensgrunde, φιλεῖν, lieben; ἐξ ὀνύχων λέοντα, ex ungue leonem; allgemein, ἐκ τῶν ὀνύχων τεκμαίρεσϑαι, d. i. das Ganze an einem charakteristischen Teile erkennen; ἐξ ἁπαλῶν ὀνύχων, von zarter Jugend auf; ὁ πόνος δύεται εἰς ὄνυχα, er dringt unter die Nägel, wie wir sagen 'bis in die Fingerspitzen', die höchste Empfindlichkeit bezeichnend. In der Sprache der Bildhauer ὁ πηλὸς ἀφικνεῖται εἰς ὄνυχα, der Ton kommt an die Nagelprobe, wenn der Künstler mit dem Nagel untersucht, ob alles genau und glatt gearbeitet ist, oder alles mit der größten Sorgfalt bis ins Kleinste nachpoliert, die Nägel u. andere Beiwerke der Art genau ausarbeitet; auch ἐκμέμακται εἰς ὄνυχα, bis auf den Nagel, bis auf das Kleinste genau ausgearbeitet; auch auf andere Dinge übertr., ἡ ἀκριβὴς σφόδρα καὶ δι' ὄνυχος λεγομένη δίαιτα, die genaueste, sorgfältigste Diät. Übh. εἰς ὄνυχα, δι' ὄνυχος, ἐπ' ὄνυχος, bis auf den Nagel, wie wir sagen: bis aufs Haar, aufs Genaueste zutreffend, wie σύμπηξις εἰς ὄνυχα, von einer aufs Haar passenden Fuge. (2) von der Ähnlichkeit mit einer Kralle heißt ὄνυξ auch jeder Haken, jedes hakenförmige Werkzeug, uncus; ὄνυξι ξυλίνοισι τὰ ὅπλα στρεβλοῠντες, ein Folterwerkzeug; Haken am Anker. (3) von der Ähnlichkeit mit dem Nagel eines Menschen der untere weiße Teil an der Rose und am Knoblauch, mit dem die Blätter und Knöpfe ansitzen, ungues rosarum. (4) ein wie ein Nagel aussehendes Geschwür auf der Hornhaut des Auges. (5) ein Teil der Leber. (6) ein streifiger Edelstein, der Onyx; auch das aus Onyx Verfertigte, bes. eine Salbenbüchse aus Onyx -
25 οὖλος
οὖλος, (1) ganz, völlig; μηνὶ δ' ἄρ' οὔλῳ πάντα περήσαμεν εὐρέα πόντον, einen ganzen Monat; dah. auch = unversehrt, heil. Übertr., von ganzer, ungeteilter Kraft, tüchtig, handgreiflich (solidus kommt von diesem ὅλος, οὖλος her); οὖλος Ὄνειρος, der handgreifliche, leibhafte Traumgott selbst, im Ggstz gegen die körperlosen, nichtigen Traumbilder, Träume, die er sendet; οὖλον κεκλήγοντες, von dem Geschrei einer Schar Dohlen u. Stare gesagt u. auf das Geschrei der fliehenden Griechen übertragen ist; arg, entsetzlich; ὀξύ, πυκνόν, ein helles, starkes, also tüchtiges Geschrei; οὖλον ἀείδειν, kräftig, laut singen; οὖλα δὲ Κούρητες ὠρχήσαντο, nicht von den krausen Windungen des Tanzes, sondern tüchtig tanzen'; (2) Ares u. Achilles heißen οὖλος, also verderblich, Verderben, Unheil bringend; (3) von εἴλω, zusammengedrängt, dicht, fest; χλαῖναι, τάπητες, von feinen, dichten Wollarbeiten; χλαῖναν διπλῆν, οὔλη δ' ἐπενήνοϑε λάχνη, dichte Wolle war darauf; οὖλαι κόμαι, dichtes Haupthaar, weil aber dichtes Haar gewöhnlich kraus ist, so erklärt man es für 'krausgelockt', worauf auch die Vergleichung dieses Haares mit ὑακίνϑινον ἄνϑος zu gehen scheint, u. womit die starken Locken der antiken Odysseusköpfe zusammenstimmen; die Ableitung von εἰλέω, zusammengedreht, fährt auch auf diese Erklärung, die auf die Wolle u. Teppiche, die kraus, flockig, flauschig sind, ebenfalls paßt; οὐλότατον τρίχωμα, das wollig krause Haar der Neger; ἴων οὖλαι κορωνίδες, dicht gewundene Veilchenkrenze. Immer scheint aber das Dichte des Haares der Hauptbegriff--------------------------------οὖλος, ὁ, das Ährenbündel, Korngarbe; ein Gesang zu Ehren der Demeter -
26 φόβη
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27 χαίτη
χαίτη, ἡ, langes, loses, fliegendes Haar; vom frei herabwallenden Haupthaare des Menschen; ξανϑὴν ἀπεκείρατο χαίτην, τὴν τρέφε τηλεϑόωσαν, was Zeichen der Trauer ist; von Tieren, bes. Pferden: ἀμφὶ δὲ χαῖται ὤμοις ἀΐσσονται, die Mähnen; vom Löwen; λοφία, die Mähnen des Rosses. Auch das Haar der Bäume: das Laub. Vom Helmbusch -
28 προ-πόλιος
προ-πόλιος, 1) = προπόλεος, w. m. s. – 2) vor der Zeit graues Haar habend, Poll. Bei Ath. XIV, 622 c ist προπόλιον ἐξ ἑρπύλλου περιϑέμενοι eine Art Maske, wie es scheint.
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29 προ-κόμιον
προ-κόμιον, τό, das vorhangende Stirnhaar der Pferde u. Menschen, Xen. Hipp. 5, 6, Arist. H. A. 9, 45 u. A. – Auch das anstatt der Haare ist, falsches Haar zum Putze der Frauen, bes. auch bei den Persern üblich, Arist. Oec. 2, 14; προκόμια περίϑετά τε λαβόντες, Ath. XII, 523 a.
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30 παρα-πλέκω
παρα-πλέκω, dazwischen, darein flechten, Hippocr.; vom Haarputz der Frauenzimmer, sich Locken von fremdem Haar ansetzen, ἑαυτόν, Plut. an seni 4; auch med., Ael. H. A. 16, 11; Poll. 2, 35 erkl. es aber einfach durch ἀναπλέκω und führt παραπεπλεγμένη Ἀϑηνᾶ an, und so steht es auch Plut. Is. et Os. 15. Uebertr., ὅλῃ τῇ δραματουργίᾳ τοῠτο παραπέπλεκται, Strab. 1, 2, 27; vgl. Plut. pr. frig. 15.
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31 περι-θετός
περι-θετός (auch 2 Endg. περίϑετος), herumgesetzt, herumgethan, an-, aufgesetzt; bes. falsches Haar, Perücke; ἡδὶ μὲν οὖν κεφαλὴ περίϑετος, ἣν ἐγὼ νύκτωρ φορῶ, Ar. Thesm. 258; Pol. 3, 78, 3; ἡ περιϑετή, sc. κόμη, Polyaen. 5, 42; προκόμια περιϑετά τε λαβεῖν, Ath. XII, 523 a, vgl. X, 415 u. Ael. V. H. 1, 26.
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32 περί-κουρος
περί-κουρος, rings umher beschoren, mit rings abgeschnittenem Haar, Poll. – Nach Hesych. = umringt in der Schlacht u. abgeschnitten, u. dadurch zum Kriegsgefangenen gemacht, wie ἀμφίκουρος bei Suid.
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33 περί-θριξ
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34 πλόκαμος
πλόκαμος, ὁ, 1) geflochtenes Haar, Haarflechte, Locke; gew. im plur., Il. 14, 176; κομᾶν πλόκαμ οι κερϑέντες, Pind. P. 4, 82; im sing. bei Her. 4, 34. 7, 1; auch Aesch. Spt. 546 Ch. 7; u. Eur. öfter u. Folgde, bes. Dichter, wie Ap. Rh. 2, 707; Anacr. u. Anth. – 2) geflochtenes, gedrehtes Seil, Sp.
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35 ποκάς
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36 πηνίκη
πηνίκη, ἡ, jetzt meist πηνήκη geschrieben (scheint nur andere Form von φενάκη), eigtl. Betrug, Täuschung (s. die Ableitungen), falsches Haar, Perücke; τὴν πηνήκην ἐπέϑετο, Luc. D. Mer. 12, 5, vgl. 5, 3. 11, 4; so auch Poll. 2, 30. 10, 170 u. Zonar.
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37 πλοχμός
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38 πολιο-κρόταφος
πολιο-κρόταφος, mit grauen Schläfen, d. i. mit grauem Haar an den Schläfen; Il. 8, 518; Hes. O. 183; Alexis Ath. VI, 255 b; Antp. Sid. 89 (VII, 423).
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39 σπάω
σπάω, fut. σπάσω, aor. ἔσπασα, σπάσαι, perf. ἔσπακα, ἔσπασμαι, 1) ziehen, herausziehen; Hom., im aor. med., für sich, zu sich, ἐκ χειρὸς χεῖρα σπάσατο, aus der Hand zog er seine Hand, Od. 2, 321; σπασάμην ῥῶπάς τε λύγους τε, 10, 166; bes. das Schwert, φάσγανά τε σπάσσασϑε 22, 74, σπασσάμενος τανύηκες ἄορ παχέος παρὰ μηροῠ 10, 439, u. öfter; ἐκ δ' ἄρα σύριγγος πασπασϑέντος, sc. ἔγχεος ἐξ ὠτειλῆς, Il. 11, 458; Pind. σπασσάμενος ἄροτρον, P. 4, 234; ὡς ἕκαστος ἔσπασεν τύχης πάλον, wie Jeder sein Loos gezogen, Aesch. Ag. 324; κόμην σπῶσα, das Haar raufend, Soph. O. R. 1243; von wilden Thieren, zerren, zerfleischen, Ant. 258; von Raubvögeln, σπῶντας ἐν χηλαῖσιν ἀλλήλους φοναῖς ἔγνων, Ant. 990, wo der Schol. erkl. σπαράττοντες ἀλλήλο υς φοινικοῖς ὄνυξι; ξίφος σπάσαντα, Eur. Or. 1194, u. öfter; Xen. vrbdt ἐσπασμένος ἀκινάκην, mit gezücktem Schwerte, Cyr. 7, 5, 29, u. öfter so im med., u. Sp.; – τὸ σκέλος ἔσπασε φεύγων, er verrenkte sich das Bein, Plut. Arat. 33, wie bei Her. τὸν μηρὸν σπασϑῆναι, 6, 134; vgl. Eur. Cycl. 693. – Bei den Medic. = Zuckungen, Krämpfe verursachen. – 2) einziehen, saugen, schlürsen, einen Zug thun (wie bei uns zechen von ziehen); ὥςτ' ἐν γάλακτι ϑρόμβον αἵματος σπάσαι, Aesch. Ch. 526; συνεκϑανεῖν σπῶντα χρὴ τῷ πώματι, Eur. Cycl. 568; ἔσπασεν ἄμυστιν ἑλκύσας, 416; ἀμυστὶ σπῶσι, Ael. H. A. 6, 51; von λάπτειν verschieden, Plut. Symp. 7, 1, 3; – auch übertr., μικρὸν ἐσπάσαντο ὕπνου u. ὀλίγον ὕπνον σπάσωμεν, Heliod. 2, 16. 4, 1, Schlaf genießen; ἐπὶ ϑαλλοῖσιν ἔρωτα ἔσπασεν, Opp. Hal. 1, 269; überh. irgendwo entnehmen, sich aneignen, τὴν ἐπωνυμίαν παρ' αὐτοῠ ἔσπασεν, er nahm den Beinamen von ihm an, Philostr., u. öfter. – Sprichwörtlich wie det uns οὐκ ἔσπασε ταύτῃ γε, auf diese Weise zog es nicht, half oder wirkte es nicht, Ar. Vesp. 175, vgl. Th. 928.
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40 στρατός
στρατός, ὁ (στορέννυμι), Lager, Feldlager, Heerlager, gew. das Kriegsheer, Kriegsvolk; οὗτος ἀπὸ στρατοῠ ἔρχεται, Il. 10, 341; ἀγγελίην στρατοῠ ἔκλυεν ἐρχομένοιο, Od. 2, 30. 42, ὅσσοι ἄριστοι ἐνὶ στρατῷ, Il. 15, 296, u. sonst oft, wie Hes., στρατόφι, Il. 10, 347, στρατὸν ἐλαύνων, Pind. Ol. 11. 66; ἁρμόζειν, N. 8, 11. u. oft, wie Tragg.: στείλας στρατόν, Aesch. Pers. 173; στρατὸς γὰρ πᾶς ὄλωλε βαρβάρων, 251; Γιγάντων, Soph. Trach. 1048; die ganze Versammlung, El. 739, vgl. Tr. 797; ναυσιπόρος, Eur. Rhes. 48; in Prosa gew. das Heer; νηΐτης Thuc. 4, 85, ναυτικός 7, 71. – Auch ohne Beziehung auf den Krieg, S haar, Volksmenge, Tragg.: τὸ σὸν πόλισμα καὶ στρατὸν τεύξω μέγαν, Aesch. Eum. 638, vgl. 849, öfter.
См. также в других словарях:
Haar [1] — Haar (Pili, Anthrop. u. Zool.), seines, röhrenförmiges, hornartiges, elastisches Organ, welches im Thierreich ziemlich allgemein verbreitet ist, bes. aber bei den Säugethieren fast die ganze Haut bedeckt. Das untere weiche, weiße, angeschwollene… … Pierer's Universal-Lexikon
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HAAR (A.) — HAAR ALFRÉD (1885 1933) Mathématicien hongrois, né à Budapest et mort à Szeged. Élève de David Hilbert à Göttingen (1905 1910), Alfred Haar, après un court passage à l’École polytechnique de Zurich, devint en 1912 professeur à l’université de… … Encyclopédie Universelle
Haar — Haar: Mhd., ahd. hār, niederl. haar, engl. hair, schwed. hår gehen auf germ. *hēra »Haar« zurück, das mit verwandten Wörtern in anderen idg. Sprachen, z. B. lit. šerỹs »Borste«, russ. šerst᾿ »Wolle«, zu einer Wurzel *k̑er‹s› »starren, rau,… … Das Herkunftswörterbuch
Haar — [Basiswortschatz (Rating 1 1500)] Auch: • Haare Bsp.: • Sie hat dunkles Haar (=Haare). • Sie hat lange Beine und kurzes Haar, hübsche blaue Augen und eine schlanke Figur. • Ihre Haare sehen heute wundervoll aus … Deutsch Wörterbuch
Haar — (h[aum]r), n. [See {Hoar}.] A fog; esp., a fog or mist with a chill wind. [Scot.] T. Chalmers. [1913 Webster] … The Collaborative International Dictionary of English
Haar — On peut évidemment penser à un homme chevelu (alllemand Haar = cheveux), mais il s agit aussi d un toponyme, avec deux sens possibles : marécage en bas allemand, lin en haut allemand … Noms de famille
Haar [2] — Haar, 1) als pflanzliches Organ, s. Haare; 2) eine zarte Faser, bes. eine Faser in Wolle od. Seide; 3) die rauhe Wolle auf schon bereitetem Tuche; 4) so v.w. Haarseide; 5) in Zusammensetzungen ein Mineral, welches in Gestalt der Haare, gewöhnlich … Pierer's Universal-Lexikon
Haar [3] — Haar, Gebirg, so v.w. Haarstrang … Pierer's Universal-Lexikon
Haar [1] — Haar der Menschen, Tiere und Pflanzen, s. Haare; in der Spinnerei soviel wie Flachs … Meyers Großes Konversations-Lexikon
Haar [2] — Haar, die (Haarstrang), Bergrücken in der preuß. Provinz Westfalen, der, von O. nach W. ziehend, das rechte Ufer der Möhne und dann der Ruhr in einer Länge von 75 km begleitet, in der Gegend von Unna in das Ardey und Ruhrkohlengebirge (s. d.)… … Meyers Großes Konversations-Lexikon