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1 Ἀπολλύων
Ἀπολλύων, ονος, ὁ (pres. ptc. of ἀπολλύω, ‘destroy’) Apollyon, the Destroyer, tr. of Ἀβαδδών (q.v., which itself is a tr. of אָבַדּוֹן) Rv 9:11. (Whether the writer of Rv implied a connection with the deity Apollo cannot be determined. Indeed, it is questionable, for Apollo was the god of purity and recognized for his civilizing influence. For ancient association of Apollo with the theme of retribution, s. Archilochus Lyr. [VII B.C.], Fgm. 30 Ἄπολλον … ὄλλυʼ ὥσπερ ὀλλύεις=Apollo …, destroy them [the guilty ones] even as you do destroy! For an etymological connection of Apollo w. the verb ἀπόλλυμι Aeschyl., Ag. 1080–82; s. EFraënkel, Aeschylus: Agammemnon ’50, III 492.)—JSolomon, ed., Apollo ’94. DDD 138–43, 456–63. TW. -
2 παιάν
παιάν, ᾶνος, ὁ, u. ion. u. ep. παιήων (s. nom. pr.), – 1) ein feierlicher, vielstimmiger, an den Apollo gerichteter Gesang, eigtl. den Gott zur Abwendung einer von ihm verhängten Seuche zu bewegen, wie Il. 1, 473, καλὸν ἀείδοντες παιήονα, wo es schon einige alte Erkl. als nom. pr. nehmen wollten; vgl. Soph. O. R. 5, πόλις δ' ὁμοῦ μὲν ϑυμιαμάτων γέμει, ὁμοῦ δὲ παιάνων τε καὶ στεναγμάτων, u. ib. 187, παιὰν δὲ λάμπει στονόεσσά τε γῆρυς ὅμαυλος; aber auch ein freudiger Lobgesang auf Apollo, nachdem die Seuche oder übb. das Unglück (vgl. Schol. Ar. Plut. 636) aufgehört hat, παιᾶνα, παιᾶν' ἀνάγετε, Tr. 209; übh. Dank, Loblied, z. B. nach vollbrachter Kriegsthat, ἀείδοντες παιήονα, Il. 22, 391, wo in den folgenden Versen der Inhalt des Gesanges angegeben ist; so Aesch. ἁλώσιμον παιᾶν' ἐπεξιακχάσας, Spt. 617, der Lobgesang auf die Einnahme der Stadt; παιᾶν' ἐφύμνουν σεμνὸν Ἕλληνες τότε, Pers. 385, vgl. Ag. 631 Ch. 149; παιὰν καὶ σάλπιγγες ἐκελάδουν, Eur. Phoen. 1109, öfter; auch Loblied auf andere Götter, ὕμνησαν τὸν περὶ τὸν Ποσειδῶ παιᾶνα, nach dem Aufhören des Erdbebens, Xen. Xell. 4, 7, 4. Nach Schol. Thuc. 1, 50 u. 4, 43 wurde vor der Schlacht ein solcher Päan an den Ares, nach der Schlacht an den Apollo gerichtet; Xen. Hell. 7, 4, 36 heißt es σπονδὰς καὶ παιᾶνας ὡς εἰρήνης γεγενημένης ἐποιοῦντο; öfter in der Cyr. Schlachtgesang; ἐπινικίου παιᾶνος ἐξάρχων, Plut. Rom. 16; auch ἐξῆρχεν ἐμβατηρίου παιᾶνος, Lyc. 22; – Κρητῶν παιήονες, H. h. Apoll. 518, Päanensänger bei den Kretern. – 2) wie Apollo der helfende Gott ist, so wird παιάν allgemein auch für Helfer, Retter, Befreier von irgend einem Uebel gebraucht, καί μοι ϑάνατος παιὰν ἔλϑοι, Eur. Hipp. 1373; vgl. Aesch. frg. 229. – 3) παιών, der Versfuß, Arist. rhet. 3, 8.
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3 πυθιάν
πυθιάζωto be inspired by Apollo: fut part act masc voc sg (doric aeolic)πυθιάζωto be inspired by Apollo: fut part act neut nom /voc /acc sg (doric aeolic)πυθιάζωto be inspired by Apollo: fut part act masc nom sg (doric aeolic)πυθιάζωto be inspired by Apollo: fut inf act -
4 πυθιᾶν
πυθιάζωto be inspired by Apollo: fut part act masc voc sg (doric aeolic)πυθιάζωto be inspired by Apollo: fut part act neut nom /voc /acc sg (doric aeolic)πυθιάζωto be inspired by Apollo: fut part act masc nom sg (doric aeolic)πυθιάζωto be inspired by Apollo: fut inf act -
5 παιάν
παιάν, ᾶνος, ὁ, (1) ein feierlicher, vielstimmiger, an den Apollo gerichteter Gesang, eigtl. den Gott zur Abwendung einer von ihm verhängten Seuche zu bewegen; aber auch ein freudiger Lobgesang auf Apollo, nachdem die Seuche oder übb. das Unglück aufgehört hat; übh. Dank, Loblied, z. B. nach vollbrachter Kriegstat; ἁλώσιμον παιᾶν' ἐπεξιακχάσας, der Lobgesang auf die Einnahme der Stadt; auch Loblied auf andere Götter; ὕμνησαν τὸν περὶ τὸν Ποσειδῶ παιᾶνα, nach dem Aufhören des Erdbebens; es wurde vor der Schlacht ein solcher Päan an den Ares, nach der Schlacht an den Apollo gerichtet; Schlachtgesang. Κρητῶν παιήονες, Päanensänger bei den Kretern; (2) wie Apollo der helfende Gott ist, so wird παιάν allgemein auch für Helfer, Retter, Befreier von irgend einem Übel gebraucht; (3) παιών, der Versfuß -
6 ὁ
ὁ, ἡ, τό, eigtl, ΤΌΣ, ΤΉ, τό, einfachstes Demonstrativ-Correlativum zu ΠΌΣ, das aber wie οὗτος u. ὅδε im nom. masc. u. fem. sing. u. plur. das charakteristische τ der Demonstrativa verloren hat (ὁ, ἡ, οἱ, αἱ sind überdies Atona); nur τοί u. ταί erhalten, an einzelnen Stellen bei Hom. durch das Metrum geschützt; τοὶ μὲν – τοὶ δέ Aesch. Spt. 277. 480; Soph. Ai. 1383; gen. τοῦ, ep. τοῖο; dat. fem. plur. bei Hom. τῇσι, τῇς; ταῖς erst H. h. Merc. 200, v. l. ταῖςδε; – der, die, das; – 1) als reines Demonstrativum, bei Hom. vorherrschend im Gebrauch; – a) substantivisch gebraucht; ὁ γὰρ ἦλϑε, denn der war gekommen, Il. 1, 12, u. so überall bet Hom., bald nachdrücklicher hinweisend auf das eben Gesagte, bald schwächer die dritte Person überh. bezeichnend und unserm »er, sie, es« entsprechend, obgleich diese Uebersetzung sich immer von der lebhaften und plastischen homerischen Darstellung entfernt, die dadurch, daß sie immer wie mit dem Finger hinweiset, die Person als unmittelbar gegenwärtig vor das Auge des Hörers hinstellt; man vgl. z. B. ὡς ἔφατ' εὐχόμενος, τοῠ δ' ἔκλυε Φοῖβος Ἆπόλλων, den hörte Apollo, mit dem uns geläufigeren schwächeren » ihn hörte Apollo«, und halte damit die im Gebrauche der Pronomina ebenfalls einfachere und ärmere Sprache der Kinder und des Volkes zusammen; αὐτὰρ ὁ τοῖσιν ἀφείλετο νόστιμον ἦμαρ, aber der nahm denen den Tag der Rückkehr, d. i. der aber nahm ihnen. Besonders sind die Fälle, wo so zwei verschiedene Personen bezeichnet werden, zu merken, wo die spätere ausgebildetere Sprache eine näher und eine ferner stehende unterscheidet, oder die Verschiedenheit als unwesentlich verwischt; οὐδ' ἐδύναντο οὔϑ' ὁ τὸν ἐξελάσαι οὔϑ' ὁ τὸν ἂψ ὤσασϑαι, Il. 15, 417, wo man entweder mit οὗτος u. ἐκεῖνος unterscheiden oder allgemeiner ὁ ἕτερος τὸν ἕτερον sagen würde, Hom. aber wieder hinzeigend redet, weder der konnte den heraustreiben, noch der den von sich zurückstoßen; ὁ τῷ πολέμιζε, Il. 15, 539, öfter. – Sehr verschieden hiervon ist das in Plat. Legg. einigemal vorkommende τὸν καὶ τόν, VI, 784 c, τῇ καὶ τῇ ἀτιμίᾳ, IV, 721 b, οὔτε τοῖς οὔτε τοῖς, III, 701 e, was unserm »der und der« entspricht, worin die hinzeigende Kraft ganz abgeschwächt ist u. ein beliebiger Gegenstand ohne bestimmte Entscheidung bezeichnet wird; vielleicht kam diese Verbindung in der gewöhnlichen Sprache häufig vor, obwohl auch Pind. Ol. 2, 53 sagt ὁ μὰν πλοῦτος ἀρεταῖς δεδαιδαλμένος φέρει τῶν τε καὶ τῶν καιρόν; vgl. Lys. 19, 59, καί μοι κάλει τὸν καὶ τόν, u. Dem. 9, 68, wo das Gerede der Leute lautet ἔδει γὰρ τὸ καὶ τὸ ποιῆσαι καὶ τὸ μὴ ποιῆσαι. – Eben so findet sich ὁ, ἡ, τό noch bei Her., den Doriern u. den attischen Dichtern gebraucht; καὶ τούς, Her. 1, 86 (über καὶ οἵ, welches wegen καὶ ὅς mit dem Accent versehen wird, obwohl es ebenfalls dies einfache Demonstrativum ist, s. ὅς); τοῦ εἵνεκα, ἵνα –, ὅτι –, deswegen, damit –, weil –, 3, 46. 8, 85; sogar τοῦ αἵματος ἐμπίνει, für τούτου, dessen Blut, 4, 64; öfter ὁ δέ, τὸν δέ u. ä.; καὶ τοῖσι οὐδεὶς ἀντέβαινε, Aesch. Prom. 234; ἀνὴρ γυνή τε χὥτι τῶν μεταίχμιον, Spt. 179; καὶ τὸν οὐκ ἐκλύσεται, Eum. 166; τῶν γὰρ οὐ δεῖται πόλις, Suppl. 453; τό μοι ἔννεπε, τί σοι χρεὼν ὑπουργεῖν, das sage mir, Soph. Phil. 192; τῆς γὰρ πέφυκα μητρός, von der bin ich geboren, die ist meine Mutter, O. R. 1082, vgl. 200; u. so oft auch bei Eur. ὁ δέ, ὁ γάρ, u. mit Präpositionen, πρὸς τῷ, ἐπὶ τοῖσι, οἰκτρὰν φίλοισιν, ἐκ δὲ τῶν μάλιστ' ἐμοί, Alc. 274; so einzeln auch in attischer Prosa; ἐν τοῖς πρῶτοι, Thuc. 1, 6 (vgl. μάλιστα u. a. superlat.); πρὸ τοῦ, vor dem, auch προτοῦ geschrieben, wobei man gewöhnlich χρόνου ergänzt; καὶ τὸν κελεῦσαι, Xen. Cyr. 1, 3, 9; καὶ τὸν εἰπεῖν, Plat. Conv. 174 a; καὶ τὸν ἰέναι, 213 a; ἐν δὲ τοῖς, Euthyd. 303 c, u. ähnl., bes. in dem von Hom. an bei allen Schriftstellern üblichen ὁ μὲν – ὁ δέ, οἱ μὲν – οἱ δέ, u. durch alle Casus, einen Gegensatz und gewöhnlich eine Eintheilung ausdrückend (der zwar – der aber), der eine – der andere, dieser – jener; auch, bes. τὸ μὲν – τὸ δέ, durch theils – theils zu übersetzen, vgl. Od. 2, 46. 11, 443, welche Uebersetzung auch für den Fall zu wählen ist, wenn sich die Eintheilung auf ein nomen im sing. bezieht, πηγὴ ἡ μὲν εἰς αὐτὸν ἔδυ, ἡ δὲ ἀποῤῥεῖ, Plat. Phaedr. 255 c, vgl. Legg. VIII, 838 a u. 839 b; bezieht sich die Eintheilung auf ein nomen im plur., so steht dies gew. im gen., τῶν δὲ αἱ μὲν λεπτὰς ὀϑόνας ἔχον, οἱ δὲ χιτῶνας, Il. 18, 595; doch häufig findet es sich auch in gleichem Casus mit dem folgenden Pronomen, so daß die Eintheilung als eine nachträglich hinzugefügte erscheint, gleichsam die Apposition bildend zu dem voraufgeschickten Gesammtbegriff, δὴ τότ' ἀνασχομένω, ὁ μὲν ἤλασε δεξιὸν ὦμον, Ἰρος, ὁ δ' αὐχέν' ἔλασσεν, Od. 18, 95, wo noch das Hinzeigende hervorzuheben ist, der hier – der aber, wie ll. 7, 306; vgl. Hes. O. 160; Νεστορίδαι δ', ὁ μὲν οὔτασ' 'Ἀτύμνιον –, Il. 16, 517, vgl. Od. 19, 230; τὼ παῖδε φημὶ τώδε, τὴν μὲν ἀρτίως ἄνουν πεφάνϑαι, τήν δ' ἀφ' οὗ τὰ πρῶτ' ἔφυ, Soph. Ant. 557, vgl. 22; ἐν τούτῳ οἱ φίλοι τῷ Κύρῳ προςῆγον οἱ μὲν Καδουσίους αὐτοῦ μένειν δεομένους, οἱ δὲ Ὑρκανίους, ὁ δέ τις Σάκας, ὁ δέ τις Γωβρύαν, manche auch, Xen. Cyr. 6, 1, 1; so mit τις auch τὰς μὲν εἶναί τινας ἡδονὰς ἀγαϑάς, τὰς δέ τινας κακάς, Plat. Phil. 13 c; ἡδοναί τινές εἰσιν αἱ μὲν ἀγαϑαί, αἱ δὲ κακαί, Gorg. 499 c; οἱ μὲν – τοὶ δέ steht Il. 10, 541; auch τὰ μὲν – τὰ δέ, wie τὸ μὲν – τὸ δέ, in Beziehung auf ein Adjectivum oder Verbum, theils – theils, νόμοισι τὰ μὲν Κρητικοῖσι, τὰ δὲ Καρικοῖσι χρῶνται, Her. 1, 173; καὶ ταύτην τὴν ἡμέραν οὕτως ἐπορεύϑησαν τὰ μέν τι μαχόμενοι, τὰ δὲ καὶ ἀναπαυόμενοι, Xen. An. 4, 1, 15; vgl. Thuc. 1, 118; Plat. Phaed. 96 d Rep. V, 458 d. – Auch verschiedene Casus des Pronomens werden so verbunden, τοὺς μὲν τιμωρεῖσϑαι, τῶν δὲ ἐφίεσϑαι, Thuc. 2, 42; οἱ μὲν – πρὸς δὲ τούς, Isocr. 4, 82; παρὰ μὲν τῶν μικρὰ κεκόμισμαι, τῷ δὲ καὶ προςοφείλων ἐγγέγραμμαι, Dem. 27, 63. – Aber auch ohne ein vorangegangenes ὁ μέν steht oft ὁ δέ allein, von Hom. an überall, deraber, um das Subject des Folgenden im Gegensatz hervorzuheben, wie auch ὁ μέν steht, ohne daß ihm gerade ὁ δέ entspricht, für welches vielmehr entweder das Wort selbst steht, auf das ὁ δέ hinweisen würde, Il. 23, 4. 24, 722, oder mit veränderter Construction ἀλλά, Od. 7, 305, od. ἄλλος δέ u. ä. folgen; ὁ – ὁ allein Il. 15, 417. 22, 200. – Auffallend braucht Her. so ὁ δέ im zweiten Gliede eines Satzes, um das in dem ersten Satzgliede nur durch die Person des Verbums bezeichnete Subject bestimmter hervorzuheben (wie Hom. ὅ γε), z. B. τὴν μὲν αἰτίην οὐ μάλα ἐξέφαινε, ὁ δὲ ἔλεγέ σφι, 6, 3, er zeigte die Ursache nicht an, sagte ihnen aber; so auch εἰ δὲ ταῦτα μὲν οὐ ποιήσουσι, οἱ δὲ πάντως διὰ μάχης ἐλεύσονται, 6, 9; vgl. 6, 133; auch im Nachsatze, 6, 30 (vgl. aber δέ). – Auch der ionische Gebrauch von ὁ vor dem Relativum, τόν, ὅς, Il. 19, 326, εἰ μὴ τῶν οἵ, Od. 17, 383, τῶν ὅσσοι, Il. 17, 171, τάων αἳ πάρος ἦσαν, Od. 2, 119, vgl. ϑάλαμον τὸν ἀφίκετο, τόν ποτε τέκτων ξέσσεν, Od. 21, 42, ἐφάμην σε περὶ φρένας ἔμμεναι ἄλλων τῶν, ὅσσοι Λυκίην ναιετάουσιν, du übertreffest an Verstand die anderen, die nämlich, so viel ihrer Lykien bewohnen, Il. 17, 172, findet sich bei den Attikern, wo aber gewöhnlich der relative Satz nur Umschreibung e nes Begriffes ist oder doch als Eins zusammengefaßt werden soll, so daß auch hier die hinzeigende Kraft abgeschwächt ist und man die Beispiele mit denen zusammenstellen kann, wo der Artikel vor einen ganzen Satz gesetzt ist, vgl. Plat. Critia. 115 b, ἔφερε τὸν ἥμερον καρπόν, τόν τε ξηρόν, καὶ τὸν ὅσος ξύλινος; Phil. 37 a steht dem τὸ δοξαζόμενον zur Seite τό γε ᾡ τὸ ἡδόμενον ἥδεται; so auch τῇ ᾗ φὴς σὺ σκληρότητι, mit der von dir so genannten, Crat. 435 a; ἐκείνου ὀρέγεται τοῦ ὅ ἐστιν ἴσον, Phaed. 75 b; ἐκ τῶν ὅσα πυρὶ καὶ γῇ κεράννυ-ται, Prot. 320 d, für das allerdings häufigere τῶν κεραννυμένων; auch sonst oft bei Plat.; auch Dem. 22, 64 vrbdt σώζειν τοὺς τοιούτοτς καὶ μισεῖν τοὺς οἷός περ οὗτος. – Von einzelnen Casus, die so substantivisch stehen, merke man Folgendes: Τῷ, wofür einige alte Grammatiker τῶ schreiben wollten, desw egen, τῷ νῦν Ἀτρείδῃ Ἀγαμέμνονι ἧσαι ὀνειδίζων, ll. 2, 250, vgl. 1, 418; τῷ τοι, ὦ φίλε, μᾶλλον σκεπτέον ἐξ ἀρχῆς, Plat. Theaet. 179 d; auch = da nn, in dem Falle, τῷ κε τάχ' ἠμύσειε πόλις Πριάμοιο, Il. 4, 290, vgl. Od. 3, 224. 18, 375. – Τό, de sha lb, Il. 17, 404, vgl. 19, 213. 23, 547 Od. 8, 332. – Τῇ, vom Orte, als Correlativum zu πῇ, da, daselbst, hier, auf diesem Wege, Il. 5, 752. 858. 8, 327. 11, 499 u. bei den Folgdn; τῇ οὐδεὶς τέτακτο φύλακος, Her. 1, 84. Nach dem unter 2) Bemerkten auch relativisch wo, wie man z. B. Il. 12, 118 erklärt, εἴσατο γὰρ νηῶν ἐπ' ἀριστερά, τῇπερ Ἀχαιοὶ ἐκ πεδίου νίσσοντο –· τῇ ῥ' ἵππους – διήλασεν, vgl. 21, 554. 23, 775 Od. 4, 229; ἔϑαψαν αὐτὸν τῇπερ ἔπεσε, Her. 1, 30. Zuweilen auch bei Verbis der Bewegung, dahin, τῇ ἐνόρουσε, Il. 11, 149. 12, 124. 15, 46; auch τῇ γὰρ φίλον ἔπλετο ϑυμῷ, 10, 531; Hes. O. 210. Auch = auf diese Weise, τῇπερ τελευτήσεσϑαι ἔμελλεν, so sollte es vollendet werden, Od. 8, 510; τῇ γέ μοι φαίνεται εἶναι ἀληϑές, Her. 7, 139; u. relativisch, ὥςτε αὐτῷ πάντα ἀποβεβήκοι τῇπερἐκεῖνος εἶπε, 1, 86; u. indirect fragend, εἴρετο, τῇ ἔκρινάν οἱ τὴν ὄψιν, 1, 120. Wiederholt τῇ μὲν – τῇ δέ, bes. vom Orte, hier – dort, bald hier – bald dort; δελφῖνες τῇ καὶ τῇ ἰϑύνεον, Hes. Sc. 210; τῇ μὲν γὰρ ἄνοδον, τῇ δὲ εὔοδον εὑρήσομεν τὸ ὄρος, Xen. An. 4, 8, 10; auch = theils – theils, Plat. Theaet. 158 e Polit. 574 e Conv. 211 a; Eur. Or. 350. – Τοῦ, deswegen, Od. 24, 425, vgl. Il. 21, 458. – Mit Präpositionen von der Zeit, ἐκ τοῦ, seitdem, πρὸ τοῦ, vor dem, ἐν τῷ, unterdessen, Hom. u. Folgde. – Auch auf die erste Person bezieht sich bei Hom. ὁ, Il. 16, 835, ὅ σφιν ἀμύνω ἦμαρ ἀναγκαῖον, der hier, derich, woes Andere als Relat. fassen (s. unt, 2). – Uebrigens ist die Ansicht einiger alter Grammatiker, welche ὅ, ἥ, οἵ, αἵ schreiben wollten, wo diese Formen die volle hinzeigende Kraft haben, nicht durchgedrungen, nur Il. 10, 224 ist bei Wolf u. Spitzner noch stehen geblieben σύν τε δύ' ἐρχομένω, καί τε πρὸ ὃ τοῦ ἐνόησεν, der Deutlichkeit wegen für πρὸ ὁ τοῦ ἐνόησεν, wie Bekker schreibt; Spitzner schreibt sogar οἳ δ' ἄρ' ἴσαν – Ἀχαιοί, Il. 3, 8, u. so immer, s. zu Il. 1, 9. – b) adjectivisch, wohin nicht Verbindungen zu ziehen sind wie ὁ δὲ δεύτερος ἔλϑοι, Il. 21, 207, wo δεύτερος Prädicat ist, als der zweite, wie auch 1, 20 erklärt werden kann, παῖδα δ' ἐμοὶ λῦσαί τε φίλην τά τ' ἄποινα δέχεσϑαι, das, was er in den Händen hält, als Lösegeld anzunehmen. Am einfachsten u. die ursprüngliche hinweisende Kraft am deutlichsten zeigend, wenn es steh auf einen Relativsatz bezieht, ὁ ξεῖνος, τὸν πάντες ἀτίμων, der Fremdling, den alle beschimpften, Od. 23, 28, oder wenn das subst. nur im Verlaufe des Satzes erklärend hinzugefügt ist, αἴ κεν πως ἐϑέλῃσιν ἐπὶ Τρώεσσιν ἀρῆξαι, τοὺς δὲ κατὰ πρύμνας τε καὶ ἀμφ' ἅλα ἔλσαι Ἀχαιούς, ob er nicht den Troern helfen wolle, die aber zu den Schiffen u. an das Meer in die Enge treiben wolle, nämlich die Achäer, Il. 1, 409, vgl. 1, 472. 4, 20. 12, 196, öfter; Hes. Th. 632, wie man auch noch bei Soph. auffassen kann ὁ δ' εἶπεν – Ὀδυσσεύς, Phil. 371, vgl. Ai. 767 O. R. 1171. – Aber auch sowohl bei nom. propr., als bei Appellativen hat es, wenigstens in der Mehrzahl der Fälle, eine hinzeigende, stark hervorhebende Kraft, ἂψ δ' ὁ πάϊς – ἐκλίνϑη, der aber, nämlich der Knabe, bog sich zurüch, Il. 6, 467, u. ursprünglich ist ὁ Ιυδείδης so zu fassen, wie die eben genannten Beispiele, der, der Tydide, d. i. der Bohn des Tydeus, der bekannt, gepriesen ist, 11, 660; τὸν Χρύσην ἠτίμησε, den Chryses da, den ehrwürdigen, beschimpfte er, 1, 11; Νέστωρ ὁ γέρων, 11, 637, Nestor, der bekannte, ehrwürdige Greis, wie ὁ γέρων Πρίαμος 22, 25, der alte, der Priamos; τοῖο γέροντος, 24, 164; ἃς εἰπὼν τὸ σκῆπτρον ἀνέσχεϑε πᾶσι ϑεοῖσιν, das Seepter, das bekannte, 7, 412; τὰ τεύχεα καλά, von den berühmten Waffen des Achilleus, 21, 317. Manche fassen bei Hom. das Wort überall in dieser Weise auf und sprechen dem Hom. den att. Gebrauch des Artikels ganz ab, vgl. unter Anderen Plut. qu. Plat 10, 4; obwohl in Vrbdgn wie ἐμὲ τὸν δύστηνον ἐλέαιρε, Il. 22, 59, παῖδ' ὀλέσας τὸν ἄριστον, 24, 242, uns wenigstens das bei lebhaftem. mündlichem Vortrage leichter erklärliche Hinzeigen sehr geschwächt erscheint, doch wird aufmerksames Beachten des Zusammenhanges oft das richtige Verständniß zeigen. Vgl. τελεύτησέν τε τὸν ὅρκον, den Eidschwur, den er geschworen, 14, 280, χαίρω σευ τὸν μῦϑον ἀκοόσας, daß ich das, dies Wort gerade von dir gehört habe, 19, 185, οἶον δὴ τὸν μῦϑον ἔειπες, was sprachst du da für ein Wort, αἰεί τοι τὰ κάκ' ἐστὶ φίλα φρεσὶ μαντεύεσϑαι, 1, 107, das Traurige da (?), ἐπεὶ τὰ χερείονα νικᾷ, 1, 576, ὃς ᾔδη τά τ' ἐόντα, τά τ' ἐσσόμενα, πρό τ' ἐόντα, 1, 70; aber Od. 24, 159 οὐδέ τις ἡμείων δύνατο γνῶναι τὸν ἐόντα ist = »erkennen, daß er der sei«.
2) In der einfachen homerischen Sprache werden Erklärungssätze, welche die spätere Sprache, wie wir, mit Relativis anknüpft, auch mit diesem hinzeigenden Pronomen ausgedrückt, so daß der Satz als ein selbstständiger, mit dem vorigen unverbunden erscheint, oder, wie man gewöhnlich nach der geläufigen Schriftsprache urtheilend sagt, das Pronomen ὁ, ἡ, τό steht auch für das Relativum ὅς, ἥ, ὅ ( articulus postpositivus). Daß nur in einzelnen Versen, durch das Metrum geschützt, τοί sich erhalten hat (Αἰϑίοπες, τοὶ διχϑὰ δεδαίαται, Od. 1, 23, ϑεοί, τοὶ Ὄλυμπον ἔχουσι, Il. 17, 394), dürfte dafür sprechen, daß überall, wo der Vers es erlaubte, οἵ für τοί oder οἱ von den Grammatikern geschrieben wurde, welche die homerische Sprache in diesem Falle mit der gewöhnlichen um so lieber in Uebereinstimmung brachten, als jener demonstrativische Ausdruck der Relativsätze zu einfach u. größere Satzbildungen zerstörend erscheint. Aufmerken auf die Sprache der Kinder und des Volkes führt auch hier dem Verständniß näher; und daß Her. am häufigsten von allen anderen Schriftstellern diesen Gebrauch hat, spricht, wenn man seine ganze Darstellungsweise richtig würdigt, für die gegebene Erklärung; der Gebrauch des deutschen der für welcher hat aber eigentlich denselben Ursprung; ursprünglich ist der T-Laut nirgends Zeichen des Relativums. An vielen Stellen dürfte überdies οἱ bei Hom. dem οἵ vorzuziehen sein, z. B. Od. 19, 279, Φαιήκων ἐς γαῖαν οἳ ἀγχίϑεοι γεγάασιν· οἳ δή μιν πέρι κηρὶ ϑεὸν ἃς τιμήσαντο, viel besser so aufgefaßt: die ehrten ihn (οἱ), wie 289 ὤμνυε – νῆα κατειρύσϑαι καὶ ἐπαρτέας ἔμμεν' ἑταίρους, οἳ δή μιν πέμψουσι, richtiger οἱ, die nun werden ihn geleiten; ὅ steht so Od. 2, 262 u. Il. 16, 835, s. oben 1 a g. E. In dem ganzen ersten Gesange der Iliade, wo das einfache Relativum ὃς, theils im Anfange des Verses, theils in der Mitte durch das Metrum geschützt, v. 37. 64. 70. 78. 91. 219. 283. 405. 445. 451. 505, ἥ v. 6, οἵ 175. 250. 258. 272, ὅ für ὅτι 170, ἅ 289. 800, ὃν 94. 139. 403, ὃν μὲν – ὃν δέ 547, ἥν 603, ἐξ οὗ 6, ᾡ 162, ᾡ, τε 86. 279, ὅς τις 230, ὅ, τι u. ὃ, ττι 294. 527. 543 steht, findet sich nach der gewöhnlichen Erklärung relativisch zu fassen: in zwei Stellen ὅ, 339 im Anfang des Verses, ὃ σφῶϊ προίει, wo entweder ὅς od. ὁ zu schreiben n. » der entsandte euch« zu übersetzen ist, u. 388 μῦϑον, ὃ δὴ τετελεσμένος ἐστίν, besser ὁ, der ist nun schon vollendet; zweimal τό, ναὶ μὰ τόδε σκῆπτρον, τὸ μὲν οῦποτε φὺλλα – φύσει, 934, das wird wahrlich nicht Blätter treiben, u. ἀλλ' ἔκ τοι ἐρέω, τὸ δὲ καὶ τελεέσϑαι ὀΐω, 904, das wird aber auch, meine ich, vollendet; einmal τόν, Ἀπόλλωνι ἄνακτι, τὸν ἠΰκομος τέκε Λητώ, 36; viermal τήν, ἣν διὰ μαντοσύνην, τήν oἱ πόρε Φοῖβος Ἀπόλλων 72 (wo auch ἥν in den Vers gegangen wäre, aber des voranstehenden ἣν wegen von den Grammatifern nicht geschrieben ist, »wegen seiner Wahrsagekunst, die verlieh ihm Apollo«), λῆγ' ἔριδος, τὴν πρῶτον ἐπηπείλησ' Ἀχιλῆἵ 819, τὴν δὲ νέον κλισίηϑεν ἐβαν κήρυκες ἄγοντες, – κούρην βρισῆος, τήν μοι δόσαν υἷες Ἀχαιῶν 391, χωόμενον γυναικός, τήν ῥα βίῃ ἀἐκοντος ἀπηὐρων 431 (wo im Anfang des Verses auch ἥν stehen könnte, »zürnend um das Weib, das hatten sie nun mit Gewalt ihm genommen«); einmal τοῦ, 249, Νέστωρ ἀνόρουσε – λιγὺς Πυλίων ἀγορητής, τοῦ καὶ ἀπὸ γλώσσης μέλιτος γλυκίων ῥέεν αὐδή· τῷ δ' ἤδη δύο μὲν γενεαὶ ἐφϑίατο, wo man eben so gut, wie der Punkt vor τῷ dies zum Demonstrativ macht, auch vor τοῦ eine größere Interpunktion setzen kann: Nestor erhob sich, der helltönende Redner. Von dessen Zunge floß auch die Rede süßer als Honig. Dem waren aber schon zwei Geschlechter hingeschwunden; einmal τά, ἀλλὰ τὰ μὲν πολίων ἐξ ἐπράϑομεν, τὰ δέδασται, 125, in lebhaftem Ausdrucke, für unsere Auffassungsweise allerdings auffallend, »das erbeuteten wir, das ist getheilt«, in welcher Stelle allein der relative Gebrauch stattzufinden scheinen könnte, während in den andern zehn dieser durchaus nicht nothwendig ist. In der Mehrzahl dieser Stellen konnte, beiläufig bemerkt, diese Form des Verses wegen mit der gewöhnlichen des Relativums nicht vertauscht werden. – Bei Her. u. den Tragg. kommen ὁ, ἡ, οἱ, αἱ, von denen die letzten drei sich von ἥ, οἵ u. αἵ nur durch den Accent unterscheiden, so gebraucht nicht vor, dagegen sind die anderen Formen, die mit τ anfangen, bei Her. die gewöhnliche Form der Relativsätze, obwohl sich auch hier Vieles auf das Demonstrativum zurückführen läßt, wie gewiß τῷ δή 1, 23 zu fassen, auch Κανδαύλης, τὸν οἱ Ἕλληνες Μυρσίλον όνομάζουσι, 1, 7, die Griechen nennen den Myrsilos. Auch die Tragg. haben, um den Hiatus zu vermeiden, dieselben Formen zuweilen für d. Relativ. gebraucht; Διὸς μακέλλῃ, τῇ κατείργασται πέδον, Aesch. Ag. 512. 628; πόλιν, τὰν καὶ Ζεὺς νέμει, Eum. 878, u. öfter in den Suppl.; ἅγος δεικνύναι, τὸ μήτε γῆ μήτ' ὄμβρος προςδέξεται, Soph. O. R. 1427; σόφισμα, τῷ νιν αὐτίχ' αἱρήσειν δοκῶ, Phil. 14; μετὰ τοῦδε τυπείς, τὸν αἶσ' ἄπλατος ἴσχει, Ai. 248; wo, wie O. C. 35, kein metrischer Grund für diese Form ist; Eur. Andr. 811 Bacch. 712. In attischer Prosa und bei den Komikern kommt dieser Gebrauch nicht vor.
3) Ob bei Hom. ὁ, ἡ, τό irgendwo als bloßer Artikel erscheine, kann vielleicht zweifelhaft erscheinen, f. oben 1) a. E. Nach Hom. schwächte sich entschieden die ursprüngliche demonstrative Kraft des Wortes so ab, daß es mehr und mehr wie der deutsche Artikel gebraucht wurde, sowohl um ein Nomen als einen bestimmten Gegenstand aus den übrigen derselben Gattung auszusondern, als auch um die Gattung in ihrem ganzen Umfange anzuzeigen u. auch anderen Wörtern und Verbindungen die Geltung eines Nomens zu geben und sie als selbstständig hinzustellen. Die attische Sprache besonders erhält dadurch ein in formeller Beziehung sehr wichtiges Wort, dessen Gebrauch, in den Grammatiken ausführlich behandelt, hier nur kurz in seinen Haupterscheinungen angegeben werden soll., – a) bei nom. appellativ. entspricht es ganz dem deutschen Artikel und hat nur selten noch einen besonderen Nachdruck, indem es auf etwas Bekanntes, Berühmtes hinweis't, –. Da das unbetonte Possessivpronomen, wenn es sich auf das Subjeet des Satzes bezieht, gewöhnlich ausgelassen wird, so kann der Ariikel, der in diesem Falle immer gesetztwird, im Deutschen durch das pronom. possessiv. übersetzt werden, ἐφόνευσας τὸν ἀδελφόν, du hast deinen Bruder getödtet, – Attributive Bestimmungen des Substantivs treten zwischen diese und den Artikel, wodurch der so modificirte Begriff als eine Einheit auch äußerlich hingestellt wird, ὁ ἀγαϑὸς ἀνήρ, ὁ τῶν Ἑλλήνων πρὸς τοὺς Πέρσας πόλεμος, ἡ ἄνω πόλις, der brave Mann, der Krieg der Griechen gegen die Perser (eigtl. der griechische Perserkrieg als ein Begriff zu fassen), die Oberstadt; oder die näheren Bestimmungen werden selbstständig aufgefaßt und mit Wiederholung des Artikels dem Nomen nachgesetzt, ὁ ἀνὴρ ὁ ἀγαϑός, ὁ πόλεμος ὁ τῶν Ἑλλήνων πρὸς τοὺς Πέρσας, ἡ πόλις ἡ ἄνω, eigtl. der Mann, und zwar der brave, u. s. w.; αἱ ἄλλαι αἱ κατὰ τὸ σῶμα ἡδοναί, die übrigen, und zwar die leiblichen Vergnügen, Plat. Rep. I, 328 d. – Die pronom. demonstrativa u. possessiva haben im Griechischen den Artikel bei sich, der im Deutschen nicht übersetzt wird, οὗτος ὁ ἀνήρ, ὁ ἐμὸς παῖς, auch ὁ τοιοῠτος ἀνήρ, ein solcher Mann, wie er vorher beschrieben ist. Ueber die Stellung des Artikels dabei s. diese Wörter und die Grammatik. – Ueber das Auslassen des Artikels, das bei gewissen Wörtern häufiger als bei anderen vorkommt, worüber Ellendt lex. Soph. u. Krüger in Xen. An. sorgfältige Beobachtungen angestellt haben, sind die Grammatiken noch unvollständig; manches hier auf Bezügliche ist bei den einzelnen Wörtern selbst bemerkt. Am auffallendsten ist dies Fchlen vor Relativsätzen, λόγους ἄκουσον, οὓς ἥκω λέγων, Soph. Phil. 1251. – Auch beim vocat. steht der Artikel, wo seine zeigende Kraft mehr hervortritt, οἵ τ' ὀπάονες οἵ τ' ὄντες, οἵ τ' ἀπόντες ὁρμᾶσϑε, Soph. Ant. 1095; οἱ Θρᾷκες δεῦρο, ihr Thracier da, hierher! Ar. Ach. 155. – Selbst beim pron. pers. steht zuweilen mit Nachdruck der Artikel, τὸν ἐμέ, Plat. Soph. 239 a (s. unt,). – b) auch Eigennamen, wenn sie entweder übh. als bekannte, berühmte bezeichnet werden sollen, od. wenn darauf hingewiesen wird, daß von ihnen schon die Rede gewesen ist, erhalten häufig den Artikel, der hier am meisten an seine ursprüngliche Bedeutung erinnert. Gew. fehlt er hier, wenn eine Apposition mit dem Artikel folgt, Σωκράτης ὁ φιλόσοφος, Θουκυδίδης ὁ Ἀϑηναῖος; – ὁ Θουκυδίδης ὁ Ἀϑ. dagegen heißt »der bekannte Thucydides, und zwar der Athener«. – c) wie die näheren Bestimmungen mit dem Artikel dem Substantivum nachgesetzt werden können, δαίμονας τοὺς ἐνϑάδε, Aesch. Suppl. 770, ϑεοῖς τοῖς πάρος, Prom. 403, so stehen sie auch oft ohne Substantivum, wenn dies ein leicht zu ergänzendes ist, und bilden dann mit dem Artikel einen eigenen Begriff, οἱ ἀμφί τινα, οἱ ἐπί τινι u. ä., sc. ἄνϑρωποι od. ὄντες (s. diese Präpositionen u. Einzelnes unter den am häufigsten ausgelassenen subst., wie όδός). Bes. geläufig ist ό Διός, der Sohn des Zeus, ἡ Λητοῦς, die Tochter der Leto u. ä., bes. bei den Attikern; auch für Bruder, Freund u. dgl., – Τό u. τά mit einem folgenden gen. oft als bloße Umschreibung, die alle näheren Beziehungen eines Wortes umfassen soll, δεῖ φέρειν τὰ τῶν ϑεῶν, was die Götter schicken, Eur. Phoen. 393; τὰ μὲν ϑεῶν παρέβαν, die Befehle der Götter, Soph. Tr. 498; τὰ τῆς τύχης κρατεῖ, die Bestimmungen des Geschicks, fast = τύχη, O. R, 477; τὰ τῶν Ἀϑηναίων φρονεῖν, es mit den Athenern halken, Her., τὸ τοῦ Ὁμήρου, τὸ τοῦ Σοφοκλέους, was Hom., Soph, sagt, Plat. Theaet. 183 e Rep. I, 324 c, wie τὸ τοῦ Σόλωνος Her. 1, 86 – τὰ τῆς ὀργῆς, τὰ τῆς ἐμπειρίας, Thuc. 2, 60.7, 49; τὸ τῶν παίδων, was die Kinder gewöhnlich thun, Plat. Phaed. 77 c; τὰ τῶν ἀφρόνων, Phil. 45 e; τὰ δεσποτῶν, Aesch, Ag. 32; τὸ τῶν ἐναντίων, Spt. 357; vgl. noch folgde Stellen: Plat. Legg. II, 657 d, ἆρ' οὖν οὐχ ἡμῶν οἱ μὲν νέοι αὐτοὶ χορεύειν ἕτοιμοι, τὸ δὲ τῶν πρεσβυτέρων ἡμῶν (für οἱ πρεσβύτεροι) ἐκείνους αὖ ϑεωροῠντες διάγειν ἡγούμεϑα πρεπόντως, χαίροντες (dem Sinne nach auf πρεσβύτεροι bezogen); Rep. VIII, 563 c, τὸ τῶν ϑηρίων ὅσῳ ἐλευϑερώτερά ἐστιν (sc. τὰ ϑηρία); ἀνεμνήσϑην τὸ τῶν ἁλιέων, was die Schiffer zu thun pflegen, Xen. Oec. 16, 7. – Eben so durch Auslassung eines subst. oder des partic. ὤν ist auch der Gebrauch des Artikels bei Adverbien zu erklären, ἡ αὔρι ον, sc. ἡμέρα, der morgende Tag, ἡ Λυδιστί, sc. ἁρμονία, die lydische Tonart, οἱ ἐνϑάδε, sc. ἄνϑρωποι, die Hiesigen; οἱ πάνυ τῶν στρατιωτῶν, die Besten der Soldaten, Thuc. 8, 1. Ohne daß ein bestimmtes Nomen zu ergänzen ist, steht τό und τά vor Adverbien, bes. der Zeit, theils um sie wirklich zu Substantiven zu machen, τὸ νῦν, das Jetzt, τὸ πρίν, das Vormals, theils so, daß sie Adverbia bleiben, die nur bes. hervorgehoben werden, τὸ πάρος, eigtl. was das Frühere anbetrifft, s. die einzelnen Adverbia. – d) bei pronom. tritt der Artikel außer den unter a) erwähnten Fällen abweichend vom Deutschen noch in der Frage auf; wie Hom. sagt ποῖον τὸν μῦϑον ἔειπες; Il. 1, 552, was hast du da für ein Wort gesagt? statt ποῖός ἐστιν ὁ μῦϑος, ὃν εἶπες; vgl. ἐπὶ ποτέραν οὖν με παρακαλεῖς τὴν ϑεραπείαν, Plat. Gorg. 520 e; παρὰ τίνας τοὺς ἡμᾶς, Lys. 203 b; vgl. Phil. 20 a; auch vor das Fragepronomen wird der Artikel gesetzt, um anzudeuten, daß der in Frage stehende Gegenstand schon besprochen ist, τὸ ποῖον εὑρὼν φάρμακον νόσου; Aesch. Prom. 244, was ist das für ein Heilmittel, das er erfunden hat ? τὰ ποῖα ταῦτα; Plat. Rep. IV, 421 e, was ist das, was du sagst? τὰ ποῖα δὴ λέγεις; Phil. 13 c; τῷ ποίῳ τινὶ ἄρα προςήκει τοῦτο τὸ πάϑος πάσχειν καὶ ὑπὲρ τοῦ ποίου τινὸς δεδιέναι, Phaed. 78 b; ähnl. τὸ τί u. τὰ τί, Ar. Nubb. 778 Pax 696; ὁ ποῖος, Eur. Phoen. 1718; τῆς ποίας μερίδος γενέσϑαι τὴν πόλιν ἐβούλετ' ἄν, Dem. 1S, 64. – e) Adjectiva werden durch den Artikel zu Substantiven erhoben, οἱ ἀγαϑοί, die Guten, τὸ καλόν, das Schöne. So auch Participia ( οἱ ἔχοντες, die Reichen), welche jedesmal den Artikel bei sich haben, wenn sie für einen Erklärungssatz stehen, der, welcher, τίς οὖν ὁ λύσων σ' ἐστίν; wer ist der, welcher dich befreien wird, dein Retter? Aesch. Prom. 773; τίς ὁ μαρτυρήσων; Ag. 1487; τὰ δοκοῦντα, die Beschlüsse, ὁ βουλόμενος, jeder, der da will, wofür im Deutschen oft der unbestimmte Artikel ein gesetzt wird; οὐκ ἂν εὗρες ῥᾳδίως τὸν νύκτωρ πορευόμενον, man hätte nicht leicht Einen gefunden, der bei Nacht reif'te, Xen. Cyr. 4, 5, 6; ἕξει τὸν συγκορυβαντιῶντα, Plat. Phaedr. 228 b; ὅτι μέλλοιεν Ἀϑηναῖοι αἱρεῖσϑαι τὸν ἐροῦντα, Einen, der da eine Rede halten sollte, Menex. 236 b; μάλα γὰρ χαλεπὸν εὑρεῖν τοὺς ἐϑελήσοντας μένειν, ἐπειδάν τινας φεύγοντας τῶν ἑαυτοῦ ὁρῶσι, Leute zu finden, die da werden Stand halten wollen, Xen. Hell. 7, 5, 24; auch εἰσὶν οἱ λέγοντες, es giebt Leute, die da sagen, Plat. Gorg. 503 a. So auch in der Anrede, ἄνδρες οἱ παρεόντες, ihr Anwesenden, Her. 3, 71; und beim Prädicat, οὐκ ἆρ' ὁ πέρσων γ', ὡς ἐφάσκετ', εἴμ' ἐγώ, Soph. Phil. 114. – f) beim Infinitiv, wie im Deutschen ein abstractes Substantivum bildend, τοῦ ζῆν ἀπεστέρησεν, des Lebens, Aesch. Prom. 684; Plat. Gorg. 469 c u. sonst überall. Von diesem inf. kann auch ein accus. abhängig sein, oder andere Bestimmungen können zu ihm hinzutreten, νῦν οὖν δέδοκται ἡμῖν τοῦτο, τὸ σὲ μὴ μεϑιέναι, Plat. Rep. V, 449 d. Auch ein accus. u. inf. wird so durch den vorgesetzten Artikel als ein Begriff dargestellt, ἀλλὰ τόδε γέ μοι δοκεῖ εὖ λέγεσϑαι, τὸ ϑεοὺς εἶναι ἡμῶν τοὺς ἐπιμελομένους, Plat. Phaed. 62 h; ἥδε ἡ οἴησις, τὸ ἁρμονίαν εἶναι ξύνϑετον πρᾶγμα, 92 a, wo wir oft mit daß auflösen müssen; ἀλλ' ἴσως ἐγὼ αἴτιος τὸ σὲ ἀποκρί. νασϑαι, wahrscheinlich bin ich schuld, daß du antwortest, Lach. 190 e. – g) Ueberhaupt kann jedes Wort und jeder Satz durch Vorsetzung von τό als ein für sich bestehender Gegenstand behandelt werden, καταχρήσασϑαι τῷ Πῶς δ' ἂν ἐγὼ τοιόςδε τοιῷδε ἐπεχείρησα, Plat. Phaedr. 273 b; τῷ Ὅτι Φαίδων ἐστίν, Phaed. 102 c; ἐρωτώμενος τὸ Ποδαπὸς εἴη, als die bekannte Frage »was für ein Landsmann er sei« an ihn gerichtet wurde, Xen. An. 4, 4, 17; so bei Philosophen u. bes. Gramm. τὸ ἄνϑρωπος, τὸ λέγω, der Begriff oder das Wort Mensch, Sagen.
Bemerkt mag noch werden, daß bei Hom. das Pronomen oft in einem andern Genus steht, als das Nomen, auf das es hinweist, also nur nach dem Sinn construirt wird; τέξεις ἀγλαὰ τέκνα, σὺ δὲ τοὺς κομέειν, als ginge παῖδας vorauf, Od. 11, 2481 νεφέλη –, τὸ μὲν οὔποτ' ἐρωεῖ, als stände vorn νέφος, 12, 74; δουρὶ σάκος βάλεν, ἡ δέ, sc. ἐγχείη, Il. 21, 164; μαζὸν ἀνέσχεν – τάδε τ' αἴδεο, als stände στήϑεα davor, 22, 80. – Im Attischen wird zu einem subst. fem. gen. im Dual gew. der männliche Artikel τώ, τοῖν gesetzt.
Der gen. τοῦ u. der dat. τῷ stehen auch so orthotonirt für den gen. u. dat. des Fragepronomens τίς, also für τίνος, τίνι, und enklitisch für τινός, τινί (s. unten τίς).
Von der bei dem Artikel, bes. bei Tragg., bei einzelnen Wörtern aber auch in Prosa oft vorkommenden Krasis, worüber Ellendt lex. Soph. sehr ausführlich gehandelt hat, hier nur Folgendes: τά mit folgendem α geht in α über, τἀληϑῆ, auch in Prosa gew., τἄλλα (nicht τἆλλα, s. Wolf's Anal. I p. 431), τἀκίνητα, Soph. O. C. 830, τἀνϑρώπων, Tr. 439; – τὰ – ε in α, τἀγγενῆ, τἀμά, ϑἄτερα; – ὁ u. τό – ο u. ε in ου, οὑ' δτσσεύς, τοὔναρ, τοὔργον (so richtiger als τοὖργον), τοὔνομα, τοὔνειδος u. ä.; – ο u. α in α, τἀγαϑά, ἁ'νήρ, ἁ῎ νϑρωπος (Apoll. conj. 495); – auch ο – ε in α, ἁ῎ τερος, ϑἄτερον; – seltener η – α in α, ἁ'ρετή, ἁ' λήϑεια, Soph. Ai. 1336 Ant. 1180; – ἡ – ε in ἡ', ἡ' μή, O. R. 1463; – ω – α in α, τἀνδρί, Ai. 78; – eben so τἀνδρός, 119 u. öfter; – ου – ε in ου, τοὐπιόντος, O. R. 393. – Ueber ὁ αὐτός s. αὐτός.
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7 Πτώον
Πτῶοςmasc acc sg——————Πτῷοςthe festival of Apollo: masc /fem acc sgΠτῷοςthe festival of Apollo: neut nom /voc /acc sgΠτῷοςthe festival of Apollo: neut nom /voc /acc sg -
8 ἄναξ
ᾰναξ ( ϝαν-, P. 4.89, P. 9.44, P. 11.62, P. 12.3, fr. 140a. 63 (37): ἄναξ, ἄνακτος, ἄνακτι, ἄνακτα, ἄνα, ἄναξ; ἀνάκτων, ἄνακτας coni.)a adj., king, royal, of gods and heroes, —μετὰ δώδεκ' ἀνάκτων θεῶν O. 10.49
“ υἱὸς ἱππάρχου Ποσειδάωνος ἄναξ” Euphamos. P. 4.45 πεπρωμένον ἦν φέρτερον πατέρος ἄνακτα γόνον τεκεῖν ποντίαν θεόν (Ahlwardt: γονον ἄνακτα πατρός codex) I. 8.33 ἄνακτα τὸν πάντων ὑπερβάλλοντα Χρόνον μακάρων (Heyne: ἄνα codd. Plutarchi.) fr. 33. in hypallage,μαρτυρήσει Λυκαίου βωμὸς ἄναξ O. 13.108
b subs., of gods and heroes “καὶ σέ, τολμάεις Ἐπιάλτα ἄναξ” P. 4.89 ὦναξ Apollo. P. 8.67 “ ὦ ἄνα” Apollo. P. 9.44σέ τε, ἄναξ Πολύδευκες P. 11.62
ὦ ἄνα Akragas P. 12.3Πηλεὺς ἄναξ N. 3.33
Πότμος ἄναξ N. 4.42
“καὶ ἐμοὶ θάνατον σὺν τῷδ' ἐπίτειλον, ἄναξ” Zeus N. 10.77 χρυσέων οἴκων ἄναξ καὶ γαμβρὸς Ἥρας Herakles I. 4.60 φαντὶ γὰρ ξύν' ἀλέγειν καὶ γάμον Θέτιος ἄνακτας (Bergk: ἄνακτα codd.: ἄνακτε Tric.) I. 8.47 κείνων λυθέντες σαῖς ὑπὸ χερσίν, ἄναξ Zeus fr. 35.ἄν]ακτος Εὐξαν[τίου Pae. 4.35
ὦναξ[ Πα. 13d. 4. ]ἄναξ Ἄπολλον[ Pae. 16.2
]ιον ἄνακτα[ Δ. 1. 3. μνάσθηθ' ὅτι τοι ζαθέας Πάρου ἐν γυάλοις ἕσσατο ἄνακτι βωμὸν sc. to Apollo fr. 140a. 63 (37). -
9 παῖς
1 son, daughter, childaἈοῦς τε παῖδ' Αἰθίοπα O. 2.83
Αἰνησιδάμου παιδὶ Theron O. 3.9διδύμοις παισὶ Λήδας O. 3.35
Κλυμένοιο παῖδα Erginos O. 4.19 παῖδα ἰόπλοκον Εὐάδναν (Bergk: παῖδ' ἰοπλόκαμον codd.) O. 6.30 παῖδα, τὸν Εὐάδνα τέκοι Iamos O. 6.49 ὦ παῖ Σωστράτου Hagesias O. 6.80τὰν ποντίαν ὑμνέων παῖδ' Ἀφροδίτας Ῥόδον O. 7.14
Ὑπεριονίδας ἔντειλεν φυλάξασθαι χρέος παισὶν φίλοις O. 7.41
τέκεν ἑπτὰ παῖδας O. 7.73
οὐκ ἄτερ παίδων σέθεν O. 8.45
τοῦ παῖς ἔστα σὺν Ἀχιλλεῖ μόνος Patroklos O. 9.70 τὸν Ὀλυμπιονίκαν Ἀρχεστράτου παῖδα Hagesidamos O. 10.2παῖς ὁ Λικυμνίου Οἰωνός O. 10.65
ἀλλ' ὥτε παῖς ἐξ ἀλόχου O. 10.86
παῖδ' ἐρατὸν δ Ἀρχεστράτου O. 10.99
Ἀρχεστράτου παῖ O. 11.12
παῖ Ζηνὸς ἐλευθερίου σώτειρα Τύχα O. 12.1
χρύσεαι παῖδες εὐβούλου Θέμιτος O. 13.8
θεῶν κρατίστου παῖδες (κρατιστόπαιδες Σ.) O. 14.15παίδεσσιν ὕμνον Δεινομένεος τελέσαις P. 1.79
ὦ Δεινομένειε παῖ Hieron P. 2.18χόλος δ' οὐκ ἀλίθιος γίνεται παίδων Διός P. 3.12
βάματι δ' ἐν πρώτῳ κιχὼν παῖδ ἐκ νεκροῦ ἅρπασε Asklepios P. 3.43Νηρέος εὐβούλου Θέτιν παῖδα κλυτάν P. 3.92
Κρόνου παῖδας P. 3.94
τοῦ δὲ παῖς Achilles P. 3.100 Αἰήτα ζαμενὴς παῖς Medea P. 4.11 “κέκλυτε, παῖδες ὑπερθύμων τε φωτῶν καὶ θεῶν” P. 4.13 “ Εὐρύπυλος Γαιαόχου παῖς ἀφθίτου Ἐννοσίδα” P. 4.33 “Ἰφιμεδείας παῖδας, ὦτον καὶ σέ” P. 4.89 “ Αἴσονος γὰρ παῖς ἱκάνω” Jason P. 4.118 “ παῖ Ποσειδᾶνος Πετραίου” Pelias P. 4.138 Μεσσανίου δὲ γέροντος δοναθεῖσα φρὴν βόασε παῖδα ὅν Antilochos P. 6.36 Ὀικλέος παῖς Amphiareus P. 8.39 “ φυᾷ τὸ γενναῖον ἐπιπρέπει ἐκ πατέρων παισὶ λῆμα” P. 8.45ὁ δὲ τὰν εὐώλενον φρέψατο παῖδα Κυράναν P. 9.18
“ τόθι παῖδα τέξεται” Aristaios P. 9.59 Δανάας ποτὲ παῖς Perseus P. 10.45ὦ παῖδες Ἁρμονίας P. 11.7
Ἁγησιδάμου παῖ Chromios N. 1.29 Τιμονόου παῖδ Timodemos N. 2.10 παῖς Ἀριστοφάνεος Aristokleidas N. 3.20 Πελίαο παῖς Akastos N. 4.60λόγον Αἰακοῦ παίδων N. 4.72
Ἐλείθυια, παῖ μεγαλοσθενέος Ἥρας N. 7.2
παῖς ὁ Θεαρίωνος Σωγένης N. 7.7
παίδων δὲ παῖδες ἔχοιεν αἰεὶ γέρας τό περ νῦν N. 7.100
ματέρι καὶ διδύμοις παίδεσσιν Apollo and Artemis N. 9.4Ταλαοῦ παῖδες N. 9.14
ἐν γὰρ δαιμονίοισι φόβοις φεύγοντι καὶ παῖδες θεῶν (cf. I. 3.18) N. 9.27 παιδὶ Ἁγησιδάμου Chromios N. 9.42Οὐλία παῖς Θεαῖος N. 10.24
Λήδας παῖς Polydeukes N. 10.66παῖ Ῥέας Ἑστία N. 11.1
ἐλπίδες δ' ὀκνηρότεραι γονέων παιδὸς βίαν ἔσχον Aristagoras N. 11.22 τὸν ἀδείμαντον Ἀλκμήνα τέκεν παῖδα Herakles I. 1.13 Ἰφικλέος μὲν παῖς Iolaos I. 1.30σέθεν, Ἀμφιτρύων, παῖδας I. 1.56
Αἰνησιδάμου παῖδες Theron and Xenokrates I. 2.29 ἄτρωτοί γε μὰν παῖδες θεῶν (cf. N. 9.27, fr. 77. 1, fr. 118: ἀντὶ τοῦ οἱ θεοί Σ.) I. 3.18παίδων ὁπλοτάτου Φυλακίδα I. 6.6
ὁ Κλεονίκου παῖς Lampon I. 6.16 “ λίσσομαι παῖδα θρασὺν ἐξ Ἐριβοίας ἀνδρὶ τῷδε τελέσαι” Aias I. 6.45 “ἔσσεταί τοι παῖς, ὃν αἰτεῖς, ὦ Τελαμών” I. 6.52ἀγλαοὶ παῖδές τε καὶ μάτρως I. 6.62
τὺ δέ, Διοδότοιο παῖ Strepsiades I. 7.31 Σίσυφον κέλοντο ᾧ παιδὶ τηλέφαντον ὄρσαι γέρας φθιμένῳ Μελικέρτᾳ fr. 5. 2. παίδεσσι Λατοῦς (Bergk: παιδ' οἱ, παῖδες οἱ codd. Theophrasti) fr. 33c. 2. Θρονίας Ἄβδηρε χαλκοθώραξ [Πος]ειδᾶ-νός τε παῖ Pae. 2.2
Λατόος παῖδες Pae. 5.44
ἤτορι δὲ φίλῳ παῖς ἅτε ματέρι κεδνᾷ Pae. 6.12
θρασυμή]δεα πάις[ Pae. 6.77
παῖδα ποντίας Θέτιος βιατάν Achilles Πα... ]παιδα.τ[ Πα. 7. a. 2. ἀλλά μιν Κρόνου παῖ[δες] ἔκρυψαν (supp. Lobel) Πα... δίδυμοι παῖδες Artemis and Apollo Πα. 12. 1. τὰν παῖδα δε[ Πα. 22. i. 2. Δαμαίνας πα[ῖ Pagondas? Παρθ. 2.. παῖ θρασύμηδες Ἀμύντα Alexandros fr. 120. ἔμολε[.]αι παῖδα[ fr. 169. 41. ] παιδὶ δικτυ[ fr. 260. 6. Ἐχεκ[ρά]τει παιδὶ Πυθαγγέλω ?fr. 333a. 6.I Zeus.Κρόνου παῖδ O. 1.10
ὦ Κρόνιε παῖ Ῥέας O. 2.12
ὦ Κρόνου παῖ O. 4.8
Κρόνου σὺν παιδὶ O. 7.67
εὐρύοπα Κρόνου παῖς Pae. 6.134
ἐλασίβροντα παῖ Ῥέας fr. 144.II Apollo.παῖς ὁ Λατοῦς O. 8.31
ἰήιε παῖ με[ Πα. 7C. c. 3.III Dionysos.παῖς ὁ κισσοφόρος O. 2.27
IV Athene.αὐτὰ Ζηνὸς ἐγχεικεραύνου παῖς O. 13.77
V Herakles.παῖς Διός N. 1.35
c in periphrasis. ὅθι παῖδες Ἀθαναίων ἐβάλοντο φαεννὰν κρηπῖδ' ἐλευθερίας fr. 77. 1. βούλομαι παίδεσσιν Ἑλλάνων fr. 118, cf.παίδεσσιν Ἑλλάνων I. 4.36
ἄτρωτοί γε μὰν παῖδες θεῶν (ἀντὶ τοῦ οἱ θεοί Σ.) I. 3.182a boyἐν τέτρασιν παίδων ἀπεθήκατο γυίοις νόστον O. 8.68
Ἄργει τ' ἔσχεθε κῦδος ἀνδρῶν παῖς δ ἐν Ἀθάναις O. 9.88
παίδων ὀάροισι P. 1.98
καλός τοι πίθων παρὰ παισίν, αἰεὶ καλός P. 2.72
κεῖνος γὰρ ἐν παισὶν νέος P. 4.281
τὸ δ' ἐν ποσί μοι τράχον ἴτω τεὸν χρέος, ὦ παῖ P. 8.33
στρατῷ τ' ἀμφικτιόνων ὁ Παρνάσσιος αὐτὸν μυχὸς διαυλοδρομᾶν ὕπατον παίδων ἀνέειπεν P. 10.9
Ἀχιλεὺς παῖς ἐὼν N. 3.44
ἐν παισὶ νέοισι παῖς, ἐν ἀνδράσιν ἀνήρ N. 3.72
παῖ N. 4.90
παῖς ἐναγώνιος Alkimidas N. 6.13παῖ N. 6.62
Ὥρα πότνια ἅ τε παρθενηίοις παίδων τ' ἐφίζοισα γλεφάροις N. 8.2
ὅδ' ἀνὴρ διπλόαν νίκαν ἀνεφάνατο παίδων λτ;τεγτ; τρίταν πρόσθεν (i. e. μετὰ παίδων Σ.) I. 4.71 τάκομαι, εὖτ' ἂν ἴδω παίδων νεόγυιον ἐς ἥβαν fr. 123. 12.b girl νεάνιδες ὦ παῖδες fr. 122. 7.3 descendant ὔμμιν δέ, παῖδες Ἀλάτα Corinthians O. 13.14 “ τετράτων παίδων κ' ἐπιγεινομένων αἷμα” i. e. of four generations P. 4.47 παισὶ τούτοις ὄγδοον θάλλει μέρος Ἀρκεσίλας the descendants of Battos P. 4.65Ἀλεύα τε παῖδες P. 10.5
θανὼν ὡς παισὶ κλέος μὴ τὸ δύσφαμον προσάψω N. 8.36
μοῖραν δ' εὔνομον αἰτέω σε παισὶν δαρὸν Αἰτναίων ὀπάζειν N. 9.30
μομφὰν ἔχει παίδεσσιν Ἑλλάνων, ὅσοι Τροίανδ' ἔβαν I. 4.36
ἐν δ' Οἰνώνᾳ μεγαλήτορες ὀργαὶ Αἰακοῦ παίδων τε (sc. ἀνυμνοῦνται) I. 5.35 τοῦ μὲν (sc. Αἰακοῦ)ἀντίθεοι ἀρίστευον υἱέες υἱέων τ' ἀρηίφιλοι παῖδες ἀνορέᾳ I. 8.25
4 met.ἡσύχιμον ἁμέραν παῖδ' ἀελίου O. 2.32
οὐρανίων ὑδάτων, ὀμβρίων παίδων νεφέλας O. 11.3
νωμάτω φιάλαισι βιατὰν ἀμπέλου παῖδ i. e. wine N. 9.52 Διὸς παῖς ὁ χρυσός fr. 222. 1. -
10 Τήνερος
Τήνερος son of Apollo and Melia, who gave his name to the plain of Teneros in Boeotia, prophet of the sanctuary of Ptoian Apollo there and of Ismenian Apollo, cf. fr. 51d.1ἥρωα Τήνερον λέγομεν[ Pae. 7.13
χρηστήριον ἐν ᾧ Τήνερον εὐρυβίαν θεμίτ[ων ] ἐξαίρετον προφάταν ἔτεκ[ε ] κόρα μιγεῖσ' ὠκεανοῦ Μελία σέο, Πύθι[ε Pae. 9.41
-
11 Δήλιος
A Delian, A.Eu. 9, etc.: ὁ Δ., name of Apollo, S.Aj. 704, Th.1.13; τοῖς Δηλίοις καὶ ταῖσι Δηλίαισι, the gods and goddesses worshipped at Delos, Ar.Th. 334:—[full] Δήλιος, ὁ, a Delian, Hdt.4.33, etc.:—also [full] Δηλιεύς, IG12(7).50 ([place name] Amorgos):—fem. [full] Δηλιάς, άδος, ἡ, Delian woman,κοῦραι Δ. h.Ap. 157
, cf. E.HF 687: with neut. Subst., Δηλιάσιν γυάλοις cj. in Id.IT 1235:—Adj. [full] Δηλιακός, ή, όν, χορός Th.3.104
;πλοῖον Plu.2.786f
.II [full] Δηλιὰς θεωρία mission sent to Delos every fourth year, Philoch.158:—hence [full] Δηλιασταί, οἱ, members of this θεωρία, Lycurg. Fr.80, Herodicusap.Ath.6.234e, Harp., Hsch.III Δήλιον, τό, precinct of Apollo Δ., Herodicus l.c., Schwyzer 688 A7 (Chios, v B. C.), etc. -
12 Διδυμαῖος
Δῐδῠμαῖος, ὁ, a name of Zeus as worshipped at Didyma in Miletus jointly with Apollo, Nic.Fr.1; of Apollo, SIG906A (so [full] Δῐδῠμεύς, ὁ, of Apollo, Orph.H.34.7); τὸ Διδυμαῖον,A their temple at Miletus, Plu.Pomp.24:—[full] Δῐδύμεια, τά, their festival there, CIG2881, al. ([place name] Branchidae), IG3.129.8.Greek-English dictionary (Αγγλικά Ελληνικά-λεξικό) > Διδυμαῖος
-
13 Παιάν
Παιάν, ᾶνος, ὁ, [dialect] Ep. [full] Παιήων, ονος, [dialect] Att., [dialect] Ion. [full] Παιών, ῶνος (v. sub fin.), [dialect] Aeol. [full] Πάων, ονος, Sapph.Supp. 20c.5:— Paean or Paeon, the physician of the gods, Il.5.401, 899, cf. Pi.P.4.270; Παιήονος γενέθλη, i.e. physicians, Od.4.232.2 title of Apollo (later as epith.,Ἀπόλλωνι Παιᾶνι BCH11.94
([place name] Hierocaesarea);ὦ βασιλεῦ Π... Ἄπολλον BMus.Inscr.1151
);ἰὴ Παιήον' ἄειδον h.Ap. 517
, cf. Call.Hec.1.1.10 (in Id.Ap. 103 ἱὴ ἱὴ Παιήον', ἵει βέλος an etym. from ἵημι may be suggested); ἰὴ Παιών GDIiv p.884 (Erythrae, iv B. C.);ἰήϊε Παιάν A. Ag. 146
(lyr.), S.OT 154(lyr.); (lyr.), Ar.Ach. 1212; ὦναξ Π. E.Alc. 220, etc.; τὸν Παίωνά (better Παιῶνά)τε καὶ τὰς Μούσας ἐπικαλούμενος Pl.Criti. 108c
, cf. Lg. 664c, A.Ag. 1248;Πάον' ὀνκαλέοντες Sapph.
l.c.; also of other gods,Ἀσκληπιὸς Παιών Ar. Pl. 636
, cf. Pae.Erythr.1; of Zeus at Rhodes, Hsch.; of Dionysus, Philod.Scarph.5, al., Orph.H.52.11; of Helios, ib.8.12; of Pan, ib. 12.11.II [full] παιάν, [dialect] Ep. [full] παιήων, [dialect] Att., [dialect] Ion. [full] παιών, paean, i.e. choral song, addressed to Apollo or Artemis (the burden being ἰὴ or ἰὼ Παιάν, v. supr. 1.2), in thanksgiving for deliverance from evil,μολπῇ θεὸν ἱλάσκοντο, καλὸν ἀείδοντες παιήονα Il.1.473
;Κρητῶν παιήονες h.Ap. 518
;παιᾶν' ἐπευφήμησεν A.Fr.350.4
, cf. B. 15.8, Procl. ap. Phot.Bibl.p.320 B.: hence opp. θρῆνοι, A.Ch. 343 (anap.), cf. Sch.Ar.Pl. 636 (but v. infr. 4); addressed to other gods, as to Poseidon after an earthquake, X.HG4.7.4.2 song of triumph after victory, prop. to Apollo, Il.22.391 sq.;ἁλώσιμος π. A.Th. 635
, etc.; also, battle-song,παιᾶν' ἐφύμνουν σεμνὸν Ἕλληνες Id.Pers. 393
, cf. Lys.2.38, X.Cyr.4.1.6; addressed to Ares, Sch.Th.1.50; ἐξάρχειν τὸν π. or τοῦ παιᾶνος, X. Cyr.3.3.58, Plu.Rom.16;π. ποιεῖσθαι X.HG7.4.36
.3 any solemn song or chant, esp. on beginning an undertaking, Th.7.75 (pl.);π. γαμήλιος Ar.Th. 1035
(lyr.);τριτόσπονδος π. A.Ag. 247
(lyr.);ἔγχει κἀπιβόα τρίτον παιῶνα Pherecr.131.5
, cf. Antiph.4, 85.5.4 by oxymoron, π. Ἐρινύων, π. τοῦ θανόντος, A.Ag. 645, Ch. 151; π. στυγνός, of a dirge, E.Tr. 126 (lyr.); παιᾶνα στενάζειν ib. 577;π. τῷ κάτωθεν θεῷ Id.Alc. 424
.III in Prosody, paeon, a foot consisting of 3 short and 1 long syll., [pron. full] ¯ ?ΠαιάνX?ΠαιάνX?ΠαιάνX, [pron. full] ?ΠαιάνX ¯ ?ΠαιάνX?ΠαιάνX, [pron. full] ?ΠαιάνX?ΠαιάνX ¯ ?ΠαιάνX, or [pron. full] ?ΠαιάνX?ΠαιάνX?ΠαιάνX ¯, Arist.Rh. 1409a2 (in form παιάν; later παιών), Heph.3.3, etc.; also π. διάγυιος, the foot [pron. full] ¯ ?ΠαιάνX ¯ , and π. ἐπιβατός, a foot of 5 long sylls., Aristid. Quint.1.16.— Attic form: Παιών is used of the god in IG12.310.229 (v B. C.), and in codd. of [dialect] Att. Prose and Com.; παιάν is used of the song in IG22.1338.19 (i B. C.), but this may be Hellenistic; codd. have παιών in Pherecr.131.5, Ar.Th. 1035, Pl. Ion 534d, Lg. 700b, 700d, Ep. 348b (prob. also in Smp. 177a), παιάν in Antiph.4, D.19.338, Aeschin.2.162, and freq. in X., HGIl. cc., al. (cf. παιωνίζω); the metrical foot is always παιών; the [dialect] Ion. forms are παιών, Παιών, SIG57.12 (Milet., v B. C.), GDIivp.884 (Erythrae, iv B. C.):—Accentuation: Παιών (the pr. n.) An.Ox.1.276; παιών (the song) Theognost.Can.38, Eust.138.10, 1109.11, Suid.; παίων is sts. found in codd., and Παίων (the god) is right acc. to Suid. Cf. παιανίζω, -ανισμός, παιωνίζω, -ωνισμός. -
14 πρόμαντις
2 = προφήτης, the representative of the god and the organ of his prophecies, ἡ π. title of the Pythia, Hdt.6.66, 7.111, 141;τὴν π. τὴν π. τὴν ἐν Δελφοῖς Th.5.16
;Φοίβου π. Neophr.1.3
; also ἡ π. of Apollo at Patara, Hdt.1.182; ὁ π. of Ptoän Apollo, Id.8.135; π. δὲ ὁ ἱερεύς ἐστι (sc. Διονύσου) Paus. 10.33.11;Δωδωναίων αἱ π. Hdt.2.55
, cf. Euph.48; οἱ π. of Apollo at Argos, SIG735.7 (i B.C.).Greek-English dictionary (Αγγλικά Ελληνικά-λεξικό) > πρόμαντις
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15 Ἀπολλώνιος
A of or belonging to Apollo, Pi.P.6.9, etc.:— fem. [suff] Ἀπολλ-ωνιάς (sc. πόλις or νᾶσος), άδος, ἡ, i.e. Delos, Id.I.1.6: also, = δάφνη, Hsch.II [suff] Ἀπολλ-ώνιος, ὁ, (sc. μήν) name of month at Elis, Methymna, etc., Sch.Pi.O.3.35, IG12(2).505, etc.III [suff] Ἀπολλ-ώνιον, τό, temple of Apollo, Th.2.91, Arist.Mir. 840a21, GDI5726.45 (Halic.): —also [suff] Ἀπολλ-ώνειον, D.S.14.16, etc., cf. Eust.1562.54.IV [suff] Ἀπολλ-ώνια, τά, festival of Apollo, IG11(2).105 ([place name] Delos), etc.Greek-English dictionary (Αγγλικά Ελληνικά-λεξικό) > Ἀπολλώνιος
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16 προ-νάϊος
προ-νάϊος, ion. προνήϊος, = Folgdm; ἡ προναία, ion. προνηΐη, Beiname der Athene, unter welchem sie in Delphi verehrt wurde, weil dort ihr Tempel vor dem des Apollo stand, Her. 1, 92. 8, 37. 39; vgl. Aesch. Eum. 21; auch andere Götter hatten anderswo diesen Namen, wie Hermes in Theben vor dem Tempel des ismenischen Apollo, Paus. 9, 10, 2. S. noch πρόνοια.
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17 οὔλιος
οὔλιος (ὀλέω, ὄλλυμι, vgl. Buttm. Lexil. I p. 188), wie ὀλοός, verderblich, schädlich; ἀστήρ, der Hundsstern, dessen Leuchten mit der Sonne zugleich versengende Glühhitze erzeugt, ll. 11, 62; Ares, Hes. Sc. 192. 441, wie Pind. Ol. 9, 82; ϑρῆνος, P. 12, 8; αἰχμαί, Ol. 13, 22; οὐλίῳ σὺν πάϑει, Soph. Ai. 913; einzeln bei sp. D. – Pherecydes nannte so auch Apollo und Artemis, entweder auch die verderblichen, da beide Gottheiten den schnellen Tod bringen, oder von οὔλω, οὖλος, die Heilenden, denn Apollo besonders ist auch der heilende Gott; schon die Alten waren über den eigentlichen Sinn uneins, Strab. XIV p. 282; vgl. Buttm. Lexil. I, 190 u. Koen zu Greg. Cor. 234. – Einige wollen auch in der ersten Bdtg denselben Stamm οὔλω wiedererkennen u. übersetzen »heil«, »stark«, »gewaltig«, schwerlich richtig.
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18 αἰγίς
αἰγίς, ίδος, ἡ, 1) Ziegenfell, Eur. Cycl. 360; als Kleid der libyschen Frauen Her. 4, 189, der daraus die Aegis der Athene ableitet. – 2) die αἰγίς des Zeus, nach Aristatchs Observation bei Hom. nur ein ὅπλον Διός, nicht der Athene gehörig, wie bei den folgenden Dichtern; daher heißt Zeus bei Hom. sehr okt αἰγίοχος, aber kein anderer Cott; nur ausnahmsweise gebrauchen die Aegis bei Hom. andere Götter, wie Zeus sie Iliad. 15, 229 dem Apollo giebt; sie erregt nach Aristarchs Observation Sturm und Finsterniß, u. ihr Name hängt mit ἀίσσω zusammen, wie auch αἰγίδες u. καταιγίδες die πνοαὶ αἱ κάτω ἀίσσουσαι heißen, Lehrs Aristarch. 192 Frlediaend. Ariston. 279. Hom. nur accus. αἰγίδα, Od. 22, 297 Iliad. 2, 447. 4, 167. 5, 738. 15, 229. 308. 318. 361. 17, 593. 18, 204. 21, 400 (v. l. ἀσπίδα, Aristarch las αἰγίδα, s. Scholl. Aristonic.); die Stelle Iliad. 24, 30 περὶ δ' αἰγίδι πάντα κάλυπτεν χρυσείῃ ist nach Aristarch unächt, welcher überdies αἰγίδα χρυσείην las, s. Scholl. Didym. u. Ariston. Der χαλκεύς Hephästos geb sie dem Zeus φορήμεναι ἐς φόβον ἀνδρῶν Iliad. 15, 308; geschüttelt erregt sie Flucht 15, 229. 318. 17, 593 Od. 22, 297. Sie wird beschrieben Iliad. 2, 447. 5, 738; ἐρεμνὴν αἰγ. Iliad. 4, 167, αἰγ. ϑυσσανόεσσαν 15, 229. 18, 204, αἰγ. ϑοῦριν δεινὴν ἀμφιδάσειαν ἀριπρεπέα 15, 308, αἰγ. ἐρίτιμον 15, 361, αἰγ. ϑυσσανόεσσαν μαρμαρέην 17, 593, αἰγ. ϑυσσανόεσσαν σμερδαλέην, ἣν οὐδὲ Διὸς δάμνησι κεραυνός 21, 400 (vgl. Scholl. Ariston.), φϑισίμβροτον αἰγ. Od. 22, 297. Athene führt sie Iliad. 2, 447. 5, 738. 18, 204. 21, 400 Od. 22, 297, Apollo Iliad. 15, 229. 308. 318. 361. 24, 20. – 3) Sturmwind, vgl. αἴξ, bei Aesch. Ch. 585 ἀνεμόεντες masc. – 4) der Kern des Fichtenholzes, Theophr.
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19 ἐπ-οίχομαι
ἐπ-οίχομαι (s. οἴχομαι), hinzu-, herangehen, sich nähern; ohne Casus, ϑάμ' ἐπῴχετο οἰνοχοεύων Od. 1, 143, mit dem Nebenbegriff des Bedienens; πάντοσε ἐποιχόμενος Il. 5, 508; – τινά, an Jem. herantreten, zu ihm gehen, μνηστῆρας Od. 1, 324; angehen mit Bitten, anbetteln, 17, 346. 351; oft von Apollo u. Artemis, οἷς ἀγανοῖς βελέεσσιν ἐποιχόμενος od. ἐποιχομένη κατέπεφνεν, die, annahend mit ihren Geschossen, schnellen u. leichten, schmerzlosen Tod bringen, Apollo den Männern, Artemis den Frauen. Bes. ἔργον ἐπ., ans Werk gehen, esbesorgen, seine Arbeit angreifen, Il. 6, 492 Od. 1, 358; auch absol. so, Il. 5, 720; δόρπον, an die Mahlzeit gehen, sie zubereiten, Od. 13, 34; oft von Frauen, ἱστὸν ἐποι χομένη, an den Webstuhl gehend u. webend, Il. 1, 31 Od. 5, 62, wenn nicht dabei an das bei den Alten übliche Hin- u. Hergehen beim Weben zu denken ist; auch ἃς (γύας καὶ ἀλωὰς) ἐπ. ἔργοισι, bearbeiten, Theocr. 25, 32. – Auch herantreten, um zu mustern, zu überschauen, πάντη Il. 6, 81; στίχας ἀνδρῶν, πάντας ἐπῴχετο, von dem Heerführer, der die Reihen musternd durchgeht, 15, 279. 17, 356, vgl. Od. 4, 451; – ϑεοὺς τραπέζαις ἐποίχεσϑαι, mit Opferschmäusen den Göttern nahen, sie durch Opfer verehren, Pind. Ol. 3, 42; vgl. εὐεργέτην ἀγαναῖς ἀμοιβαῖς ἐποιχομένους τίνεσϑαι, vergelten, P. 2, 24; – ἴϑι καὶ δόμον ἄλλον ἐποίχεο, geh zu einem andern Hause, Theogn. 353; ἃς (ἐσχατιὰς) ἡμεῖς ἔργοισιν ἐποιχόμεϑα πρόπαν ἦμαρ Theocr. 25, 32, das Feld bearbeiten. – Auch c. dat., ἔργῳ Qu. Sm. 12, 343. – Feindlich andringen, darauflosgehen, ἴκρια νηῶν Il. 15, 676; von Pfeilen, οὐρῆας μὲν πρῶτον ἐπῴχετο 1, 50; angreifen, Κύπριν χαλκῷ 5, 330, vgl. 10, 487; Aesch. Ch. 591, u. einzeln bei sp. D.
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20 ἑκατη-βόλος
ἑκατη-βόλος, ὁ, weithin treffend, Beiname des Apollo, oft Hom., Hes.; Pind. P. 8, 64, der auch τόξοι Μοισᾶν so nennt, Ol. 9, 5; der Artemis, H. h. 8, 6. Als subst., ὁ (Apollo), Il. 15, 231.
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