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1 τέλος
τέλος, εος, τό, 1) Ende, Ziel, Vollendung; γάμοιο, die Vollziehung der Heirath, Od. 20, 74; τέλος ἐπιτιϑέναι τινί, z. B. μύϑῳ, Il. 19, 107. 20, 369, das Wort in Erfüllung gehen lassen; τέλος ἐπιγίγνεταί τινι, Einem kommt die Erfüllung seines Wunsches, Od. 17, 496; τέλος ἔχειν, das Ziel oder die Vollendung erreicht haben, vollendet oder fertig sein, Il. 18, 378; εἵως κε τέλος πολέμοιο κιχείω, 3, 291, bis ich das Ziel des Kriegs erreicht habe; ἐν γὰρ χερσὶ τέλος πολέμου, ἐπέων δ' ἐνὶ βουλῇ, 16, 630, die entscheidende Kraft des Kriegs, die den Kampf vollendet, beruht in den Fäusten; vgl. εἰ δὲ ϑεός περ ἶσον τείνειεν πολέμου τέλος, 20, 101; Hes. Th. 638. Aehnlich sagt Pind. ἐν ϑεῷ τέλος, Ol. 13, 105, Gott hat die Entscheidung; u. so ἐν τὶν πᾶν τέλος ἔργων, N. 10, 29. So ist auch ϑανάτου τέλος eigtl. des Todes entscheidende Gewalt, vgl. Nitzsch zu Od. 9, 5; ὁπποτέρῳ ϑανάτοιο τέλος πεπρωμένον ἐστίν, Il. 3, 309; οὐδέ κέ μ' ὦκα τέλος ϑανάτοιο κιχείη, 9, 416; φϑῆ σε τέλος ϑανάτοιο κιχήμενον, 11, 451; πυγμᾶς τέλος, des Faustkampfs entscheidender Erfolg, Sieg, Pind. Ol. 11, 67; μάχης, Aesch. Ch. 874; ἀναμένω τέλος δίκης, Eum. 234. 699; vgl. noch τὸ τούτου τέλος ἐν ϑεῷ ἦν, οὐκ ἐν ἐμοί, Dem. 18, 193; – die Gränze, das Aeußerste, τέλος ἀγαϑῶν τε κακῶν τε, Hes. O. 671, die Gränzscheide; auch festgesetzte Zeit, τέλος μισϑοῖο, die gesetzte Zeit, der Termin der Auszahlung des Lohnes, Il. 21, 450. – Hauptzweck, Hauptsache, μύϑου, μύϑων, Il. 9, 56. 16, 83. – Der Zustand der Vollendung oder Vollkommenheit, überh. das Ende; ποῖ δ' ἔτι τέλος ἐπάγει ϑεός; Aesch. Spt. 142; ὡς ἰδεῖν τέλος πάρεστιν οἷον ἤνυσεν κακόν, Pers. 712; ὴβης τέλος μολόντες, Eur. Med. 920; – τέλος εἶναι ὰπασῶν τῶν πράξεων τὸ ἀγαϑόν, Plat. Gorg. 499 e; τέλος ἐπιϑεῖναι τῷ λόγῳ, vollenden, Conv. 186 a, u. sonst. – Οἱ τὸ τέλος ἔχοντες, die Vollendeten, Gestorbenen, Legg. IV, 717 e; ἐπεὶ τέλος εἶχεν ἡ ϑυσία, Xen. Cyr. 3, 3, 34; ἐπὶ τέλος ἄγειν, zu Ende führen, Pol. 3, 5, 7, u. oft; τὰ τέλη συνεξακολουϑεῖ ταῖς Ῥωμαίων προ-, ϑέσεσιν, 18, 15, 12; μηδὲν ἔστω τέλος πλὴν ἐπὶ κήρυκι καὶ γραμματεῖ, 3, 22, 8, Nichts soll gültig sein. – Adverbial findet sich am häufigsten τέλος gebraucht, Aesch. Prom. 664 Pers. 454, Soph. Ai. 294. 998 u. öfter, Eur. I. T. 1343; auch τὸ τέλος, endlich, am Ende, zuletzt, Her. u. Folgde, wie Plat. Tim. 81 d; Xen. An. 1, 10, 3 u. öfter; – ἐς τὸ τέλος, Her. 3, 40; vgl. Soph. Phil. 407; – διὰ τέλους, bis an's Ende, ὡς μάϑητε διὰ τέλους τὸ πᾶν, Aesch. Prom. 273; Eum. 64; διὰ τέλους εὐχου τελεῖσϑαι τοὐμὸν ὧν ἐρᾷ κέαρ, Soph. Ai. 670; οὐ δύνανται διὰ τέλους εἶναι σοφοί, Eur. Hec. 1193, vgl. Suppl. 270; immerfort, Isocr. 3, 25; ἀρχόμενος καὶ διὰ τέλους, Plat. Soph. 237 a; διὰ τέλους ἀεί, Phil. 36 e, u. oft; Xen. u. Folgde; – εἰς τέλος = ganz und gar, Pol. sehr häufig, u. a. Sp. – 2) eine Schaar Krieger, wahrscheinlich von bestinimier Anzahl; δόρπον ἔπειϑ' εἵλοντο κατὰ στρατὸν ἐν τελέεσσιν, Il. 11, 730. 10, 470. 18, 298; u. so heißt die Schaar der Wächter φυλάκων ἱερὸν τέλος, 10, 56; so Her. 7, 81. 223; eine Reiterschaar, 7, 87; κατὰ τέλεα, turmatim, 1, 103. 7, 211. 9, 20. 22 u. sonst; auch Eur. Rhes. 311; ἱππέων, Thuc. 2, 22; τρία τέλη ποιήσαντες τῶν νεῶν, Thuc. 1, 48, vgl. 6, 42; Pol. u. A. – Im römischen Heere die Legion, Plut. Ant. 18. – Auch übertr. auf andere Dinge; bei Her. 2, 64 schwankt die Lesart zwischen ὀρνίϑων τέλεα, Vögelschwärme, u. γένεα. – 3) der höchste Stand im bürgerlichen Leben, oder das höchste Ziel der bürgerlichen Ehre, dah. obrigkeitliches Amt u. Würde; τέλος δωδεκάμηνον περάσαι, Pind. N. 11, 9; τοιαῠτ' ἔδοξε τῷδε Καδμείων τέλει, Aesch. Spt. 1016; meist im plur. τὰ τέλη, Λακεδαιμονίων τὰ τέλη, Thuc. 4, 86; οἱ ἐν τέλει, Soph. Ai. 1331; Phil. 383. 913; τοῖς ἐν τέλει βεβῶσι, Ant. 67; οἱ ἐν τέλεϊ ἐόντες, die die Ausführung der Beschlüsse haben, die ein Staatsamt Verwaltenden, die in Amt und Würden, Her. 3, 18. 9, 106; ἔξω τῶν βασιλέων καὶ τῶν μάλιστα ἐν τέλει, Thuc. 1, 10, u. oft; auch οἱ τὰ τέλη ἔχοντες, 5, 47 (aber τέλος ἔχοντες, die Entscheidung habend, 4, 118, erkl. der Schol. αὐτοκράτορες ὄντες); Xen. An. 2, 6, 4. 7, 1, 34; δικαστῶν τοῠτ' ἐπέσταλται τέλος, Aesch. Eum. 713; μάντις μ' Ἀπόλλων τῷδ' ἐπέστησεν τέλει, Ag. 1175; ἐν τέλει γενέσϑαι, Xen. Cyr. 1, 6, 15; εἰς τέλος καταστῆναι, 1, 5, 7. – Auch der Befehl eines Beamten, τέλος ἐξέφερε, er sandte den Befehl, Plut. Them. 12; vgl. D. Hal. 7, 45. 8, 54. – 4) der Zoll, Abgabe, Steuer, auch Tribut; χαρίτων, Pind. I. 1, 6; Ar. Vesp. 658; überh. Ausgaben, Aufwand, s. Valck. diatr. p. 202; Ruhnk. Tim. 251; vgl. Thuc. 6, 16, ὃς ἂν τοῖς ἰδίοις τέλεσι καὶ ἑαυτὸν μόνον, ἀλλὰ καὶ τὴν πόλιν ὠφελῇ; Plat. τέλος ἐν τῇ πόλει μηδένα μηδὲν τελεῖν μήτε ἐξαγομένων μήτε εἰςαγομένων χρημάτων, Legg. VIII, 847 b; τέλος πράττειν τινά, Pol. 4, 47, 1; ἰδίοις τέλεσιν, auf eigene Kosten, Plut. Timol. 23 Phoc. 38. – In Athen das Vermögen des Bürgers, nach welchem seine Abgaben bestimmt wurden, und weil er danach auch zu einer gewissen Klasse der Bürger gehörte, übh. Bürgerklasse, Stand, Rang, dem römischen Census entsprechend; κατὰ τὸ τέλος ζημιοῠσϑαι, Isae. 4, 11, wie κατὰ τέλος ἐπιβάλλειν, lmm. 43, 75, im Gesetz; ἔξω τοῦ τέλους εἰσὶ τούτου, 20, 19; Sp.; – daher τέλη λύειν = λυσιτελεῖν, Soph. O. R. 316. – 5) die heilige Weihe, bes. die Einweihung in die eleusinischen Mysterien, wahrscheinlich, weil sie als das höchste Ziel oder die Vollendung des Lebens betrachtet wurde; auch die Mysterien selbst hießen τέλη, οὗ πότνια σεμνὰ τιϑηνοῦνται τέλη ϑνατοῖσιν, Soph. O. C. 1052; Eur. Med. 1382; τοῦ τελουμένου μεγάλοισι τέλεσι, Plat. Rep. VIII, 560 e; – Anacr. 55, 4 nennt den Dionysus τελέων ϑεόν. – Uebh. religiöse Feierlichkeit oder Ceremonie. – Τέλος γάμου, Einweidung u. Aufnahme in den Ehestand, der Ehestand selbst; so sagt Aesch. Eum. 799 ϑ ύη πρὸ παίδων καὶ γαμηλίου τέλους; Soph. τὰ νυμφικὰ τέλη λαχὼν δείλαιος εἰς Ἅιδου δόμους, Ant. 1226; Poll. 3, 38 bemerkt τέλος, ὁ γάμος. – Soph. Ant. 143 ἔλιπον Ζηνὶ τροπαίῳ πάγχαλκα τέλη scheint die Waffenbeute zu bedeuten, welche als Weihgeschenk im Tempel aufgehängt wird.
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2 τέλος
τέλος, εος, τό, (1) Ende, Ziel, Vollendung; γάμοιο, die Vollziehung der Heirat; τέλος ἐπιτιϑέναι τινί, z. B. μύϑῳ, das Wort in Erfüllung gehen lassen; τέλος ἐπιγίγνεταί τινι, einem kommt die Erfüllung seines Wunsches; τέλος ἔχειν, das Ziel oder die Vollendung erreicht haben, vollendet oder fertig sein; εἵως κε τέλος πολέμοιο κιχείω, bis ich das Ziel des Kriegs erreicht habe; ἐν γὰρ χερσὶ τέλος πολέμου, ἐπέων δ' ἐνὶ βουλῇ, die entscheidende Kraft des Kriegs, die den Kampf vollendet, beruht in den Fäusten; ἐν ϑεῷ τέλος, Gott hat die Entscheidung; ϑανάτου τέλος, eigtl. des Todes entscheidende Gewalt; πυγμᾶς τέλος, des Faustkampfs entscheidender Erfolg; die Grenze, das Äußerste; τέλος ἀγαϑῶν τε κακῶν τε, die Grenzscheide; auch festgesetzte Zeit, τέλος μισϑοῖο, die gesetzte Zeit, der Termin der Auszahlung des Lohnes. Hauptzweck, Hauptsache. Der Zustand der Vollendung oder Vollkommenheit, überh. das Ende; τέλος ἐπιϑεῖναι τῷ λόγῳ, vollenden. Οἱ τὸ τέλος ἔχοντες, die Vollendeten, Gestorbenen; ἐπὶ τέλος ἄγειν, zu Ende führen; μηδὲν ἔστω τέλος πλὴν ἐπὶ κήρυκι καὶ γραμματεῖ, nichts soll gültig sein; τὸ τέλος, endlich, am Ende, zuletzt; διὰ τέλους, bis ans Ende; immerfort; εἰς τέλος, = ganz und gar; (2) eine Schar Krieger, wahrscheinlich von bestimmter Anzahl; die Schar der Wächter: φυλάκων ἱερὸν τέλος; eine Reiterschar; κατὰ τέλεα, turmatim. Im römischen Heere die Legion. Auch übertr. auf andere Dinge; (3) der höchste Stand im bürgerlichen Leben, oder das höchste Ziel der bürgerlichen Ehre, dah. obrigkeitliches Amt u. Würde; οἱ ἐν τέλεϊ ἐόντες, die die Ausführung der Beschlüsse haben, die ein Staatsamt Verwaltenden, die in Amt und Würden. Auch der Befehl eines Beamten; τέλος ἐξέφερε, er sandte den Befehl; (4) der Zoll, Abgabe, Steuer, auch Tribut; überh. Ausgaben, Aufwand; ἰδίοις τέλεσιν, auf eigene Kosten. In Athen das Vermögen des Bürgers, nach welchem seine Abgaben bestimmt wurden, und weil er danach auch zu einer gewissen Klasse der Bürger gehörte, übh. Bürgerklasse, Stand, Rang, dem römischen Census entsprechend; (5) die heilige Weihe, bes. die Einweihung in die eleusinischen Mysterien, wahrscheinlich, weil sie als das höchste Ziel oder die Vollendung des Lebens betrachtet wurde; auch die Mysterien selbst hießen τέλη, οὗ πότνια σεμνὰ τιϑηνοῦνται τέλη ϑνατοῖσιν. Übh. religiöse Feierlichkeit oder Ceremonie. Τέλος γάμου, Einweidung u. Aufnahme in den Ehestand, der Ehestand selbst; ἔλιπον Ζηνὶ τροπαίῳ πάγχαλκα τέλη scheint die Waffenbeute zu bedeuten, welche als Weihgeschenk im Tempel aufgehängt wird -
3 πρυμνός
πρυμνός, der äußerste, letzte, hinterste; βραχίων, das äußerste Ende des Armes, womit der Arm an der Schulter ansitzt, Il. 13, 532. 16, 323; γλῶσσα, 5, 292; σκέλος, ἔνϑα πάχιστος μυὼν ἀνϑρώπου πέλεται, 16, 314; auch κέρας, 13, 705; u. so von Gliedern immer der Theil, der dem Leibe zunächst ist, die Wurzel; πρυμνὴν ὕλην ἐκταμόντες, 12, 149, das Holz am untersten Ende, an der Wurzel abhauen; δόρυ πρυμνόν, das untere Ende der Lanzenspitze, 17, 618, Schol. ἐπιδορατίς; auch im superl., πρυμνότατον κατὰ νῶτον, Od. 17, 463; substantivisch gebraucht, πρυμνὸν ϑέναρος, Il. 5, 339 (vgl. πρύμνα); Pind. πρυμνοῖς ἀγορᾶς ἔπι, P. 5, 87, an dem äußersten Ende des Marktes; ἀπὸ πρυμνᾶς Ὄσσας ἱερὰς νάπας, Eur. El. 445; sp. D. – Es ist verwandt mit πρέμνον u. wird im E. M. von πείρω, περάω abgeleitet.
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4 τελευτάω
τελευτάω, wie τελέω, 1) vollenden, vallbringen, ins Werk setzen, eine begonnene Arbeit vollenden; Od. 5, 253 u. oft; ἐπεί ῥ' ὄμοσέν τε, τελεύτησέν τε τὸν ὅρκον, als er geschworen, d. i. die Eidesformel gesprochen und den Schwur vollzogen, durch die herkömmlichen Gebräuche so vollzogen hatte, daß er nun gültig war, Il. 14, 280 Od. 2, 378 u. sonst; ein Gebet, einen Wunsch erfüllen, ὡς ἄρ' ἔπειτ' ἠρᾶτο καὶ αὐτὴ πάντα τελεύτα, 3, 62; οὐ Ζεὺς ἄνδρεσσι νοήματα πάντα τελευτᾷ, Il. 18, 328; ἐέλδωρ, den Wunsch gewähren, 21, 200; ein Versprechen, εἰ ἐτεὸν δὴ πάντα τελευτήσεις, ὅσ' ὑπέστης, 13, 375; τελευτᾶν τινι κακὸν ἦμαρ, Einem einen Unglückstag in Erfüllung gehen lassen, bereiten, Od. 15, 324; vgl. ἁσύχιμον ὰμέραν ὁπότε τελευτάσομεν, Pind. Ol. 2, 33; τελεύτασεν πόνους Δαναοῖς, P. 1, 54; ὃς τάδε τελευτᾷ, Eur. Phoen. 1575; ἵν' εἰδῇς, οἷ τελευτήσω λόγον, Troad. 1029. – Pass. vollendet werden, in Erfüllung gehen, Hom., bei dem auch τελευτήσομαι als fut. pass. gilt; ὃ οὐποτ' ἔγωγε τελευτήσεσϑαι ἔφασκον, Il. 13, 100; τῇπερ δὴ καὶ ἔπειτα τελευτήσεσϑαι ἐμελλεν, Od. 8, 510; πρίν γε τὸ Πηλείδαο τελευτηϑῆναι ἐέλδωρ, Il. 15, 74; τελευτήσεταί τι καινὸν δόμοις, Eur. Hipp. 370. – 2) bes. mit und ohne βίον = das Leben endigen, sterben, Her. oft u. Folgde; ὀλβί-σαι δὲ χρὴ βίον τελευτήσαντα, Aesch. Ag. 903; Eur. Hec. 1682 u. öfter; auch in Prosa, wie Plat. Prot. 351 b; τελευτᾶν τὸν αἰῶνα, Her. 1, 32. 9, 17. 27; auffallender τελευτᾶν τοῦ βίου, Xen. Cyr. 8, 7, 17; mit τελευτᾶν λόγου Thuc. 3, 56 zu vergleichen, wie sonst παύομαι u. λήγω construirt ist; τελευτᾶν ὑπό τινος, durch Einen sterben, von ihm getödtet werden, Her. 1, 39. 4, 78; τελευτῆσαι μάχῃ, Aesch. Spt. 599; ὅσοι ἐν Τροίᾳ τετελευτήκασιν, Plat. Apol. 28 c; ζῶντι ἢ τετελευτηκότι, Theaet. 142 a, u. öfter. – 3) intr., zu Ende gehen, τελευτῶντος τοῠ χρόνου, Plat. Polit. 273 d; ein Ende nehmen, endigen, τελεύτασαν λόγων κορυφαί, sie haben ihre Erfüllung erreicht, Pind. Ol. 7, 68; Tragg.: πῶς οὖν τελευτᾷ βασιλέων νείκη τάδε, Aesch. Suppl. 294; κείνου ϑέλοντος εὖ τελευτήσει τάδε, 208 u. öfter; αἱ εὐτυχίαι ἐς τοῦτο ἐτελεύτησαν, d. i. diesen Ausgang hatte das Glück, Her. 3, 125; ἐς τὴν Αἴγυπτον τελευτᾷ ἡ ἀκτή, nach Aegypten hin endigt die Küste, 4, 39, vgl. 2, 39; auch übertr., τὸ κεφάλαιον ἐς τοῦτο τελευτᾷ, läuft darauf hinaus, Plat. Gorg. 453 a; vgl. ποῖ δὴ τελευτᾷ νῠν ἡμῖν οὗτος ὁ πατήρ, Legg. I, 630 c; ἐκ τούτων ἀρχόμενοι τελευτῶσιν ἐπὶ τοῦτο, οὗ ἂν ἐπὶ σκέψιν ὁρμήσωσιν, Rep. VI, 501 d; u. so öfter im Ggstz von ἄρχομαι; Folgde, εἰς τί ποτ' ἐλπὶς ταῠτα τελευτῆσαι, Dem. 1, 14. – Das partic. praes. bei einem andern verb. finit. kann durch »endlich«, »zuletzt«, »am Ende« übersetzt werden, τελευτῶν εἶπε, zuletzt sagte er, er endigte seine Rede damit, vgl. Her. 3, 38; Thuc. 2, 51. 8, 81; Xen. An. 4, 5, 16. 6, 1, 8; κἂν ἐγίγνετο πληγὴ τελευτῶσα, es wären am Ende Schläge erfolgt, Soph. Ant. 261; τελευτῶν ἐπεσκόπει, Plat. Phaedr. 228 b; τελευτῶντες αὑτοῖς τε καὶ τοῖς ἄλλοις ἔδοξαν ἀμαϑεῖς εἶναι, Theaet. 150 e, zuletzt schienen sie sich und Andern unverständig.
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5 πρυμνός
πρυμνός, der äußerste, letzte, hinterste; βραχίων, das äußerste Ende des Armes, womit der Arm an der Schulter ansitzt; von Gliedern immer der Teil, der dem Leibe zunächst ist, die Wurzel; πρυμνὴν ὕλην ἐκταμόντες, das Holz am untersten Ende, an der Wurzel abhauen; δόρυ πρυμνόν, das untere Ende der Lanzenspitze; πρυμνοῖς ἀγορᾶς ἔπι, an dem äußersten Ende des Marktes -
6 τελευτάω
τελευτάω, (1) vollenden, vollbringen, ins Werk setzen, eine begonnene Arbeit vollenden; ἐπεί ῥ' ὄμοσέν τε, τελεύτησέν τε τὸν ὅρκον, als er geschworen, = die Eidesformel gesprochen und den Schwur vollzogen, durch die herkömmlichen Gebräuche so vollzogen hatte, daß er nun gültig war; ein Gebet, einen Wunsch erfüllen; ἐέλδωρ, den Wunsch gewähren; ein Versprechen; τελευτᾶν τινι κακὸν ἦμαρ, einem einen Unglückstag in Erfüllung gehen lassen, bereiten. Pass. vollendet werden, in Erfüllung gehen; (2) bes. mit und ohne βίον = das Leben endigen, sterben; τελευτᾶν ὑπό τινος, durch einen sterben, von ihm getötet werden; (3) intr., zu Ende gehen; ein Ende nehmen, endigen; τελεύτασαν λόγων κορυφαί, sie haben ihre Erfüllung erreicht; αἱ εὐτυχίαι ἐς τοῦτο ἐτελεύτησαν, = diesen Ausgang hatte das Glück; ἐς τὴν Αἴγυπτον τελευτᾷ ἡ ἀκτή, nach Ägypten hin endigt die Küste; übertr., τὸ κεφάλαιον ἐς τοῦτο τελευτᾷ, läuft darauf hinaus. Das partic. praes. bei einem anderen verb. finit. kann durch 'endlich', 'zuletzt', 'am Ende' übersetzt werden: τελευτῶν εἶπε, zuletzt sagte er, er endigte seine Rede damit; κἂν ἐγίγνετο πληγὴ τελευτῶσα, es wären am Ende Schläge erfolgt; τελευτῶντες αὑτοῖς τε καὶ τοῖς ἄλλοις ἔδοξαν ἀμαϑεῖς εἶναι, zuletzt schienen sie sich und anderen unverständig -
7 περάω
περάω, fut. περᾱσω, ion. u. ep. περήσω (πέρα), 1) von einem Ende zum andern durchdringen, durchbohren, durchstoßen; ὀδόντας, Il. 5, 291; bes. einen Raum von einem Ende zum andern durchschneiden, durchreisen, durchfahren, πόντον, Od. 24, 118, ϑάλασσαν, 6, 272. 9, 129, λαῖτμα ϑαλάσσης, 5, 174. 409; ὕδωρ, Hes. O. 740; auch πύλας Ἀΐδαο, Il. 5, 646. 23, 71; Theogn. 427; τάφρος ἀργαλέη περάαν. ein schwer zu durchschreitender Graben, Il. 12, 53. 63. 200, vgl. 16, 367. 21, 283; ἅλα περᾶν, Pind. N. 3, 20, wie πόντον περάσαις P. 3, 76; auch τέλος δωδεκάμηνον περάσαι, N. 11, 10, das 12monatliche Amt durchführen; ὃν μὴ περάσῃς, οὐ γὰρ εὔβατος περᾷν, er ist nicht leicht zu überschreiten, Aesch. Prom. 720; ὅταν περάσῃς ῥεῖϑρον, 792, öfter; auch übertr., ὅρκον, übertreten, verletzen, Aesch. Eum. 467; κίνδυνον, die Gefahr bestehen, ertragen, Ch. 268; πότερα πρὸς οἴκους πέλαγος Αἴγαιον περῶ; Soph. Ai. 456; πρὶν ἂν τέρμα τοῠ βίου περάσῃ, O. R. 1530, vom Sterben gesagt; γῆς περῶν ὁρίσματα, Eur. Rhes. 437, u. öfter in diesem Stück; φυλακάς, Her. 3, 72. – Selbst von der Zeit, οἱ τὴν ἡλικίαν πεπερακότες, Xen. Lac. 4, 7. – Opp. Cyn. 2, 621 braucht auch das med. περόωντο. – 2) intrans., von einem Ende zum andern hindurchdringen, eindringen; χαλκὸς δ' οὐκ ἐπέρησε, Il. 21, 594; οὔτ' ὄμ βρος περάασκε, Od. 5, 480. 19, 442; διὰ κροτάφοιο, Il. 4, 502; ὀστέον εἴσω, in den Knochen hinein, 4, 460. 6, 110; über einen Raum hin, hindurch gehen, fahren, reisen, δι' Ὠκεανοῖο, Od. 10, 508. 11, 158; διὰ προϑύροιο, H. h. Merc. 271; διὲκ προϑ., 158; ἐπὶ πόντον, ἐφ' ὑγρήν, über das Meer hinfahren, Il. 2, 613 Od. 4, 709; übertr., νόημα διὰ στέρνοιο, der Gedanke geht durch die Brust, H. h. Merc. 43; εἰς Ἀΐδαο, in Hades Wohnung eingehen, Theogn. 902; ἐπέρα ποτὶ Φᾶσιν, Pind. I. 2, 41; περᾷ κρυσταλλοπῆγα διὰ πόρον, Aesch. Pers. 493; ὃς ἤδη δωμάτων ἔξω περᾷ, Soph. O. C. 531, vgl. Ant. 382; auch c. gen., ὅταν ϑυμοῠ περάσῃς, = εἰς πέρας ἔλϑῃς, O. R. 674; εἰς ὀμμάτων ὄψιν περᾷν, Eur. Or. 512; ποῖ περῶ, Phoen. 988; γῆς ἔξω περᾷν φυγάδα, Med. 272, öfter; ἐπιπόνως διὰ γήρως περῶντες, Xen. Mem. 2, 1, 31, wie Orak. bei Xen. Cyr. 7, 2, 20, εὐδαίμων, Κροῖσε, περάσεις, du wirst dein Leben glücklich hinbringen. – 3) ursprünlich eins mit dem Vorigen, aber fut. περάσω, att. περῶ, ep. περάσσω, perf. pass. πεπέρημαι, über das Meer bringen zum Verkauf, verkaufen, bei Hom. nur vom Sklavenhandel, τινά, Il. 21, 102 Od. 14, 297, ll. h. Cer. 132; τινὰ Λῆμνον ἐπέρασσεν. Einen nach Lemnos hin verkaufen, Il. 21, 40, 387. 428; κατ' ἀλλοϑρόους ἀνϑρώπους, 15, 453; περάαν ( fut.) ἐπὶ νήσων, Il. 21, 454; πεπερημένος, 21, 58. Vgl. πιπράσκω.
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8 πεῖραρ
πεῖραρ, ατος, τό, auch πεῖρας, poet. statt πέρας, das Ende, das Aeußerste; πείρατα γαίης, Il. 8, 478. 14, 200. 301 Od. 4, 563; die Enden der Schiffstane, die Taue selbst, ἐκ δ' αὐτοῦ πείρατ' ἀνήφϑω, 12, 51. 162. 179 h. Apoll. 129. Uebtr. das letzte Ende, Erfolg, Ziel, Ausgang; ἄμφω δ' ἱέσϑην ἐπὶ ἴστορι πεῖρας ἑλέσϑαι, Il. 18, 501, die Sache zu Ende bringen; ὕπερϑεν νίκης πείρατ' ἔχονται ἐν ἀϑανάτοισι, 7, 102, die Entscheidung des Sieges, wie πολέμου 13, 359; πεῖραρ ὀλέϑρου, die Vollendung des Verderbens, d. i. das Verderben selbst, ὀλέϑρου gen. definit., wie τέλος ϑανάτοιο, der ὄλεϑρος ist eben das πεῖραρ, 6, 143. 7, 402. 12, 79 Od. 22, 33. 41; πεῖραρ ὀϊζύος, 5, 289; so auch Pind. κέκριται πεῖρας ϑανάτου, Ol. 2, 34, der auch verbindet πείρατ' ἀέϑλων δείκνυεν, P. 4, 220, vgl. 1, 81; daher = die Hauptsache, worauf es am meisten ankommt, ἐπεὶ ᾡ παιδὶ ἑκάστου πείρατ' ἔειπεν, Il. 23, 350. Auch was einer Sache die Vollendung giebt, wie Od. 3, 433 die Werkzeuge des Goldschmiedes, mit denen er seine Arbeiten fertigt, πείρατα τέχνης heißen. – Spätere Dichter haben einzeln diese Vrbdgn nachgeahmt, wie Mel. 21 (XII, 158) ἐν σοί μοι ζωῆς πείρατα καὶ ϑανάτου.
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9 τελες-φόρος
τελες-φόρος, 1) zum Ziel, zum Ende bringend, endigend, vollendend; Hom. τελεσφόρον εἰς ἐνιαυτόν, Il. 19, 32 Od. 4, 86 u. sonst, wie Hes., wobei zunächst an den in der Natur sich zeigenden Kreislauf des Jahres zu denken ist, nach dessen Ablauf Alles von Neuem beginnt; Andere erklären »zu Ende gebracht«; δένδρα τελεσφόρα sind Bäume, welche ihre Früchte bis zur vollen Reise austragen, Plut. de educ. lib. 4 M.; Μοῖρα, Aesch. Prom. 509, die Entscheidung, Vollendung gebende, wie Δίκη, Soph. Ai. 1369. – Auch pass. zu Ende gebracht, vollendet, οἶκος, vollständig eingerichtet, Hesych. – 2) Ertrag bringend, einträglich, Sp. – 3) die Herrschaft führend (vgl. τέλος), ἐξελϑέτω τις δωμάτων τελεσφόρος, Aesch. Ch. 652. – 4) zutreffend, eintreffend, in Erfüllung gehend; τελεσφόρους εὐχὰς ἐπαγγέλλουσα, Aesch. Ch. 210; εὐχομαι τοὔνειρον εἶναι τοῠτ' ἐμοὶ τελεσφόρον, 534; vgl. πατρὸς δὴ νῦν ἀραὶ τελεσφόροι, Spt. 637; φάσματα δὸς τελεςφόρα, Soph. El. 636, laß sie in Erfüllung gehen, wie man auch O. C. 1486 fassen kann: ἀνϑ' ὧν ἔπασχον εὖ τελεςφόρον χάριν δοῦναί σφιν, der sich bethätigende, in Erfüllung gehende Dank; χρησμός, Eur. Phoen. 644; ἀραί, 69. – S. noch Lob. Phryn. 672.
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10 τελευτή
τελευτή, ἡ, wie τελετή, Vollendung; τελευτὴν ποιῆσαι, vollenden, vollziehen, Odyss. 1, 249. 16, 126; Vollziehung, γάμου, Pind. P. 9, 66; πᾶσαν τελευτὰν πράγματος δεῖξεν, Ol. 13, 75; ἐπέκρανεν δὲ γάμου πικρὰς τελευτάς, Aesch. Ag. 725; vgl. Eur. Med. 1388; das Ende, der Schluß, Hes. Th. 637; μύϑοιο, Il. 9, 625; ϑανάτοιο, das Ziel des Todes, Hes. Sc. 357, wie Eur. Med. 152; und bes. βιότοιο, Lebensende, Tod, Il. 7, 104. 16, 787; Her. 1, 30. 31; auch ohne βίου, der Tod, Pind. Ol. 5, 22; ἐς τελευτήν, am Ende, zuletzt, H. h. 6, 29; Hes. O. 335; εἰς δὲ παῖδ' ἐμὸν Ζεὺς ἐπέσκηψεν τελευτὴν ϑεσφάτων, die Erfüllung, Aesch. Pers. 726; ποῖ καταστρέφεις λόγων τελευτήν, 774; τελευτὴν τοῠ βίου μέλλει τελεῖν, Soph. Trach. 79; Eur.; u. in Prosa: τελευτὴ καὶ ἀρχὴ πέρας ἑκάστου, Plat. Parm. 137 d, u. öfter in diesem Ggstz; τελευτὴν ἤδη κεφαλήν τε ἐπιϑεῖναι τοῖς πρόσϑεν, Tim. 69 a; τελευτὴν ἔχειν, ein Ende haben, Legg. VI, 782 a; Folgde.
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11 κορώνη
κορώνη ἡ (vgl. κορωνός u. κορωνίς), – 1) bei Hom. ein Meervogel, die Meerkrähe; Od. 12, 418. 14, 308; κορῶναι εἰνάλιαι 5, 66; vgl. Ael. H. A. 15, 23 u. 3, 9. – Die eigentliche Krähe, λακέρυζα, Hes. O. 745; Archil. bei Ath. XIII, 594 d. Man schrieb ihr ein langes Leben zu; dah. ὑπὲρ τὰς κορώνας βεβιωκώς, von sehr alten Leuten, Poll. 2, 16. Sprichwörtlich κορώνη τὸν σκορπίον, Mel. 4 (XII, 92); vgl. Zenob. 4, 57. – 2) alles Gebogene, Gekrümmte; – a) der Ring an der Hausthür, mit dem diese zugezogen wird, ϑύρην δ' ἐπέρυσσε κορώνῃ ἀργυρέῃ Od. 1, 441, vgl. 7, 90. 21, 138; Sp.; auch wie κόραξ, ein Thürklopfer. – b) das äußerste, gekrümmte und mit einem Ringe versehene Ende des Bogens, von Metall, an dem man die Bogensehne befestigte, πᾶν δ' εὖ λειήνας χρυσέην ἐπέϑηκε κορώνην Il. 4, 111, vgl. Od. 21, 165. – c) das gebogene Hintertheil des Schiffes und die daran angebrachten Verzierungen, Arat. 345. Vgl. κορωνίς. – d) das äußerste, gekrümmte oder in einen Knopf auslaufende Ende der Pflugdeichsel, woran das Joch mit dem Jochriemen befestigt wurde, Ap. Rh. 3, 1317; Poll. 1, 252. – e) Kranz, Krone, corona, Sp. – 3) aus b folgt die Verbindung κο-ρώνην ἐπιϑεῖναί τινι, z. B. τῷ βίῳ, Luc. Peregr. 33, ein Ende, den Beschluß machen, Sp. – S. κορωνίς.
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12 μήν
μήν, ηνός, ὁ, vgl. μείς, der Monat, Il. 2, 292 u. öfter; μηνῶν φϑινόντων, im Verlaufe der Monate, oder als die Monate, das Jahr zu Ende ging, Od. 10, 470 u. öfter; vgl. ὅτε δὴ μῆνές τε καὶ ἡμέραι ἐξετελεῦντο, Od. 11, 294. 14, 293; aber μὴν φϑίνων, Od. 14, 162. 19, 307, ist die zweite Hälfte des Mondes, im Ggstz des ἱστάμενος μήν, der ersten Hälfte des Monats, vgl. Hes. Th. 51; Her. 6, 106; wenn der Monat wie gew. in drei Dekaden getheilt wird, werden diese durch den Zusatz ἱσταμένου μηνός, μεσοῦντος, φϑίνοντος unterschieden, die zweite und dritte aber auch durch ἐπὶ δεκάδι, ἐπὶ εἰκάδι bezeichnet. – In dem letzten Drittel werden die Tage wie im römischen Kalender rückwärts gezählt: μηνὸς Ἀρτεμισίου τετάρτῃ φϑίνοντος, am vierten Tage vor dem Ende des Monats Artemision, Thuc. 5, 19. – Aus der Eintheilung und Berechnung der Monate nach dem Mondlauf erklärt sich, daß Thuc. 2, 4 τελευτῶντος τοῦ μηνός als Grund der dunkeln Nacht angeführt wird, wo der Mondschein zu Ende ging; οἱ δὲ συγγενεῖς μῆνές με μικρὸν καὶ μέγαν διώρισαν, d. i. die ganze Lebenszeit, Soph. O. R. 1083; πλήϑει πολλῶν μηνῶν, von einer langen Zeit, Phil. 713; κύκλος πανσέληνος μηνὸς διχήρης, der den Monat theilt, Eur. Ion. 1156; δεκάτῳ μηνὸς ἐν κύκλῳ, 1486; μῆνες ἐμβόλιμοι, Schaltmonate, Her. 1, 32; μήνεσι, 4, 43. 8, 51, mit der v. l. μησί (dor. μᾱσί, Theocr. 17, 127); μῆνες οἱ χειμερινοί, Thuc. 6, 21; Plat., der ἐνιαυτούς τε καὶ ὥρας καὶ μῆνας verbindet, Phil. 30 c u. Folgde. – Μῆνες heißt auch die monatliche Reinigung der Frauen, sonst ἐμμήνια.
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13 κορώνη
κορώνη ἡ, (1) ein Meervogel, die Meerkrähe. Die eigentliche Krähe. Man schrieb ihr ein langes Leben zu; dah. ὑπὲρ τὰς κορώνας βεβιωκώς, von sehr alten Leuten. (2) alles Gebogene, Gekrümmte; (a) der Ring an der Haustür, mit dem diese zugezogen wird; auch wie κόραξ, ein Türklopfer; (b) das äußerste, gekrümmte und mit einem Ringe versehene Ende des Bogens, von Metall, an dem man die Bogensehne befestigte. (c) das gebogene Hinterteil des Schiffes und die daran angebrachten Verzierungen; (d) das äußerste, gekrümmte oder in einen Knopf auslaufende Ende der Pflugdeichsel, woran das Joch mit dem Jochriemen befestigt wurde; (e) Kranz, Krone, corona; (3) aus b folgt die Verbindung κο-ρώνην ἐπιϑεῖναί τινι, z. B. τῷ βίῳ, ein Ende, den Beschluß machen -
14 μήν
μήν, ηνός, der Monat; μηνῶν φϑινόντων, im Verlaufe der Monate, oder als die Monate, das Jahr zu Ende ging; aber μὴν φϑίνων ist die zweite Hälfte des Mondes, im Ggstz des ἱστάμενος μήν, der ersten Hälfte des Monats; wenn der Monat wie gew. in drei Dekaden geteilt wird, werden diese durch den Zusatz ἱσταμένου μηνός, μεσοῦντος, φϑίνοντος unterschieden, die zweite und dritte aber auch durch ἐπὶ δεκάδι, ἐπὶ εἰκάδι bezeichnet. In dem letzten Drittel werden die Tage wie im römischen Kalender rückwärts gezählt: μηνὸς Ἀρτεμισίου τετάρτῃ φϑίνοντος, am vierten Tage vor dem Ende des Monats Artemision. Aus der Einteilung und Berechnung der Monate nach dem Mondlauf erklärt sich, daß τελευτῶντος τοῦ μηνός als Grund der dunklen Nacht angeführt wird, wo der Mondschein zu Ende ging; οἱ δὲ συγγενεῖς μῆνές με μικρὸν καὶ μέγαν διώρισαν, d. i. die ganze Lebenszeit; πλήϑει πολλῶν μηνῶν, von einer langen Zeit; κύκλος πανσέληνος μηνὸς διχήρης, der den Monat teilt; μῆνες ἐμβόλιμοι, Schaltmonate. Μῆνες heißt auch die monatliche Reinigung der Frauen, sonst ἐμμήνια-------------------------------- -
15 πεῖραρ
πεῖραρ, ατος, τό, das Ende, das Äußerste; die Enden der Schiffstaue, die Taue selbst. Übtr. das letzte Ende, Erfolg, Ziel, Ausgang; ἄμφω δ' ἱέσϑην ἐπὶ ἴστορι πεῖρας ἑλέσϑαι, die Sache zu Ende bringen; ὕπερϑεν νίκης πείρατ' ἔχονται ἐν ἀϑανάτοισι, die Entscheidung des Sieges; πεῖραρ ὀλέϑρου, die Vollendung des Verderbens, d. i. das Verderben selbst; daher = die Hauptsache, worauf es am meisten ankommt. Auch: was einer Sache die Vollendung gibt, die Werkzeuge des Goldschmiedes, mit denen er seine Arbeiten fertigt: πείρατα τέχνης -
16 περάω
περάω, (1) von einem Ende zum anderen durchdringen, durchbohren, durchstoßen; bes. einen Raum von einem Ende zum anderen durchschneiden, durchreisen, durchfahren; τάφρος ἀργαλέη περάαν. ein schwer zu durchschreitender Graben; τέλος δωδεκάμηνον περάσαι, das 12monatliche Amt durchführen; ὃν μὴ περάσῃς, οὐ γὰρ εὔβατος περᾷν, er ist nicht leicht zu überschreiten; auch übertr., ὅρκον, übertreten, verletzen; κίνδυνον, die Gefahr bestehen, ertragen; πρὶν ἂν τέρμα τοῠ βίου περάσῃ, vom Sterben gesagt; (2) intrans., von einem Ende zum anderen hindurchdringen, eindringen; ὀστέον εἴσω, in den Knochen hinein; über einen Raum hin, hindurch gehen, fahren, reisen; ἐπὶ πόντον, ἐφ' ὑγρήν, über das Meer hinfahren; übertr., νόημα διὰ στέρνοιο, der Gedanke geht durch die Brust; εἰς Ἀΐδαο, in Hades Wohnung eingehen; εὐδαίμων, Κροῖσε, περάσεις, du wirst dein Leben glücklich hinbringen; (3) ursprünlich eins mit dem Vorigen; perf. pass. πεπέρημαι, über das Meer bringen zum Verkauf, verkaufen, vom Sklavenhandel; τινὰ Λῆμνον ἐπέρασσεν. einen nach Lemnos hin verkaufen -
17 τελεςφόρος
τελες-φόρος, (1) zum Ziel, zum Ende bringend, endigend, vollendend; an den in der Natur sich zeigenden Kreislauf des Jahres zu denken, nach dessen Ablauf alles von Neuem beginnt; zu Ende gebracht; δένδρα τελεσφόρα sind Bäume, welche ihre Früchte bis zur vollen Reife austragen; Μοῖρα, die Entscheidung, Vollendung gebende; pass. zu Ende gebracht, vollendet, οἶκος, vollständig eingerichtet; (2) Ertrag bringend, einträglich; (3) die Herrschaft führend; (4) zutreffend, eintreffend, in Erfüllung gehend; φάσματα δὸς τελεςφόρα, laß sie in Erfüllung gehen; ἀνϑ' ὧν ἔπασχον εὖ τελεςφόρον χάριν δοῦναί σφιν, der sich betätigende, in Erfüllung gehende Dank -
18 τελευτή
τελευτή, ἡ, Vollendung; τελευτὴν ποιῆσαι, vollenden, vollziehen; Vollziehung; das Ende, der Schluß; ϑανάτοιο, das Ziel des Todes; bes. βιότοιο, Lebensende; auch ohne βίου, der Tod; ἐς τελευτήν, am Ende, zuletzt; τελευτὴν ἔχειν, ein Ende haben -
19 παύω
παύω, fut. παύσω, fut. med. παύσομαι, wofür aber die besseren Attiker πεπαύσομαι vorgezogen haben sollen, vgl. Piers. Moer. p. 293; perf. pass. πέπαυμαι (πέπαυσμαι v. l. bei Her. 1, 84 Plat. Prot. 328 d); aor. med. ἐπαυσάμην, aor. pass. ἐπαύϑην, Hes. Th. 533 Her. 1, 130; attisch ἐπαύσϑην, wie auch Her. 6, 66 ohne alle Variante steht; παυϑήσεται ὁ πόλεμος, Thuc. 1, 81; nach Choerobosc. in B. A. p. 1324 auch ἐπάην, was auf eine Form ΠΑF führt; – 1) act., machen, daß Einer aufhört, abläßt, besänftigen, beendigen; von Personen, ἄγριον ἄνδρα, Il. 21, 314, ἀριστεύοντα, 11, 506; zur Ruhe bringen, d. i. tödten, Od. 20, 274; vgl. Soph. O. R. 397; παύεσκε μὲν γὰρ ἐνϑέους γυναῖκας εὔϊόν τε πῠρ, Ant. 963; Ar. Equ. 330. 877; – von Sachen, χόλον, μένος, νεῖκος, πόλεμον, ῥόον, ὀδύνας u. dgl., Hom. oft, z. B. Il. 1, 283. 16, 528. 19, 67; τόξον, den Bogen ruhen lassen, Od. 21, 279; ἔπαυσέ μοι μέριμναν, Pind. I. 7, 13, wie τὰ μὲν παύσατε ib. 35; vgl. Soph. El. 795; Ἅιδης ὁ παύσων τούςδε τοὺς γάμ ους ἔφυ, Ant. 575; δράσας δ' ἐγὼ δεινὰ τόνδ' ἔπαυσα τὸν νόμον, Eur. Or. 571; λύπας ᾠδαῖς, Med. 197; Ar. Plut. 136; u. einzeln in Prosa, τότε μὲν ἔπαυσε τὸν λόγον, Xen. Cyr. 8, 6, 7; τυραννίδα, Dem. 20, 70; auch τὰ τείχη, zerstören, D. C. 69, 9. – Häufig tritt noch ein inf. dazu, die Handlungen od. Zustände ausdrückend, denen ein Ende gemacht wird, ἔμ' ἔπαυσας ἐπὶ Τρώεσσι μάχεσϑαι, du hast gemacht, daß ich aufhörte mit den Troern zu kämpfen, Il. 11, 442; ϑνητο ὺς ἔπ αυσα μὴ προςδέρκεσϑαι μόρον, Aesch. Prom. 248; Ag. 995; Ar. Ach. 634; ῥαψῳδοὺς ἔπαυσε ἀγωνίζεσϑαι, Her. 5, 67. 7, 54; bei den Attikern gewöhnlicher ein partic., um auszudrücken, daß Jemand in einer Thätigkeit oder einem Zustande unterbrochen wird, γελῶντας ἐχϑροὺς παύσομεν τῇ νῦν ὁδῷ, Soph. El. 1295, wir werden die Feinde als Lachende aufhören machen, machen daß sie aufhören zu lachen; παύσω δέ σ' ὄντ' ἄπαιδα, Eur. Med. 717; u. in Prosa, τὴν φιλοσοφίαν παῠσον ταῦτα λέγουσαν, Plat. Gorg. 482 a, u. A. – Eine andere Vrbdg ist τινά τινος παύειν, machen, daß Einer davon absteht, ihn wovon abbringen, od. machen, daß er wovon ausruht od. sich erholt; so Hom. oft in Vrbdgn wie παύειν τινὰ ἀλκῆς, ἄλης, χάρμης, καμάτου, ὀϊζύος, ὀδυνάων, Ἕκτορα μάχης, Ἀχιλῆα πόνοιο, Θάμυριν ἀοιδῆς, Πηνελόπειαν κλαυϑμοῖο; παῠσαν ἄρ' ὀρχηϑμοῖο πόδας, παῦσαν δὲ γυναῖκας, Od. 23, 298. So auch Tragg.: εἰ τήνδ' ἔπαυσας τῆς πολυγλώσσου βοῆς, Soph. El. 798; παύσω ψόγου σε, Eur. Hel. 1292; ἔμελλον ἄρα παύσειν ποϑ' ὑμᾶς τοῦ κοάξ, Ar. Ran. 268; u. in Prosa, εἰ μή τις παύσει τὰ σὰ παιδικὰ τούτων τῶν λόγων, Plat. Gorg. 481 e; τῆς λυγγός, Conv. 185 d; τινὰ προμηϑίας, Antiph. 2 γ 3; τινὰ ὕβρεως, Isocr. 5, 34, wie Ar. Av. 1259 u. Xen. Hell. 3, 5, 5; τινὰ τῆς ἀρχῆς, τῆς στρατηγίας, Einen seines Amtes entsetzen, 6, 2, 13 Cyr. 8, 6, 3; τῶν ἐπιϑυμιῶν τινα, Hem. 1, 2, 5. – Seltener steht der gen. allein, αἴ κε Ζεὺς παύσῃ ὀϊζύος, ob Zeus ein Ende machte des Elends, Od. 4, 35. – 2) med. und pass., durch sich selbst od. durch einen Andern bestimmt, bewogen, nach eigenem Willen, aus freiem Entschluß, od. in Folge einer hemmenden Einwirkung aufhören, ablassen, nachlassen, von Personen u. Sachen; absolut, oft bei Hom.; τῆμος πυρκαϊὴ ἐμαραίνετο, παύσατο δὲ φλόξ, Il. 23, 228; ἄνεμος ἐπαύσατο Od. 12, 168, wie Her. 7, 193; auch = ruhen, ausruhen, ἐν κλισίῃ, Il. 24, 17; Her. 9, 52; vom Sänger, aufhören zu singen, schweigen, Od. 17, 359, wie vom Redner, aufhören zu sprechen, Her. 7, 9, 3; übh. sich ruhig, unthätig verhalten, 1, 83; πέπαυται δ' ἔχϑος, Aesch. Spt. 920; Suppl. 573; παύσασϑ' ἄνακτες, Soph. O. R. 631; παυσαμένου Παυσανίου, da er aufhörte, schwieg, Plat. Conv. 185 c; Folgde; auch παυσαμένης τῆς πλημμυρίδος, Strab. 9, 2, 18. – Häufig c. partic., welches die Handlung od. den Zustand ausdrückt, der aufhört, ὅϑ' ὕπνος ἕλοι, παύσαιτό τε νηπιαχεύων, wenn er als Spielender aufhörte, zu spielen aufhörte, Il. 22, 502; πέπαυμαι τοὺς ἐμοὺς ϑρηνῶν πόνους, Aesch. Prom. 618, vgl. Pers. 492 Ag. 1017; παῦσαι πλέκο υσα, Eur. Ion 1410; παύσομαι σ' αἰνῶν, Or. 1161; Ar. Av. 859. 889 u. öfter, wie Her., ἐσϑίοντας ἂν οὐ παύεσϑαι, 3, 133. 9, 93 u. öfter; Plat. Gorg 491 a; Xen. Cyr. 7, 2, 7 u. öfter, u. Folgende, οὔποτε πεπαύσονται πολεμοῠντες S. Emp. adv. log. 2, 184. – Die Vrbdg mit dem inf. wird von den Atticisten verworfen, sie findet sich Batrachom. 190 Ar. Ach. 634 Her. 7, 54, bei Plut. u. a. Sp., vgl. Schäf. zu Schol. Par. Ap. Rh. 3, 48. – Auch wie beim act. c. gen. der Sache, wovon abstehen, ablassen, womit aufhören, παύσασϑαι πολέμοιο δυςηχέος, Il. 7, 376, παυσώμεσϑα μάχης καὶ δηϊοτῆτος, 7, 290, παύσεσϑον κλαυϑμοῖο γόοιό τε, Od. 21, 228; Hes. O. 175 Th. 553; παυσάμενοι κακῶν, Pind. I. 7, 7; φιλανϑρώπου δὲ παύεσϑαι τρόπου, Aesch. Prom. 11; ἀρτίως πεπαυμένην κακῶν ἀτρύτων, Soph. Ai. 787; Eur. Med. 1211; Ar. Nubb. 934; u. in Prosa häufig, τῆς μάχης ἐπαύσαντο, Her. 1, 74, τοῦ δρόμου, 4, 124, ϑορύβων καὶ ταραχῆς, Plat. Polit. 273 a, Conv. 188 e u. Folgde; ἔργων, πλησμονῆς, Xen. Mem. 2, 11, 14; selten παύομαι ἐκ μεγάλων ἀχέων, Ar. Ran. 1531; vgl. Eur. El. 1108; περί τινος, Her. 2, 135. – 3) Zuweilen steht auch das act. in intrans. Bdtg = παύομαι, aufhören, ablassen, abstehen, μνηστῆρες δ' ἄμυδις κάϑισαν καὶ παῦσαν ἀέϑλων, Od. 4, 659, Bekk. μνηστῆρας, wie schon alte Erklärer gelesen haben; ἀλλ' ἄγε, παῠε μάχης, Hes. Sc. 449; H. h. Cer. 351; u. so bes. im imperat., παῠε, παῦε τοῦ λόγου, Ar. Pax 326; auch παῠ' ἐς κόρακας, Ach. 864; u. absolut, παῦε, μὴ λέξῃς πέρα, höre auf, schweige, Soph. Phil. 1275; Ar. Vesp. 1194. 1208; παῦε, παῠε, μὴ βόα, Av. 1504, vgl. Plat. Phaedr. 228 e. – Παυστέον, man muß aufhören machen, Plat. Gorg. 523 d, man muß aufhören, Plut. ed. lib. 9.
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20 πείρω
πείρω, aor. ἔπειρα u. ἔπαρον, perf. pass. πέπαρμαι (τέρας), von einem Ende bis zum andern durchdringen, durchbohren, durchstoßen; κρέα ἔπειρον, sie steckten das Fleisch, um es zu braten, an Bratspieße, Od. 3, 33; und mit dem Zusatz ὀβελοῖσιν, Il. 7, 317. 24, 623 Od. 19, 422, vgl. 10, 124; auch κρέα ἀμφ' ὀβελοῖσιν ἔπειραν, sie steckten das Fleisch um die Bratspieße, so daß es diese umgab, Il. 1, 465 Od. 3, 462 u. öfter; διὰ δ' αὐτοῠ πεῖρεν ὀδόντων ἔγχεϊ, mit dem Speer stieß er ihm durch die Zähne, Il. 16, 405; αἰχμῇ τόνγε φίλης διὰ χειρὸς ἔπειρεν, Il. 20, 479; u. pass., ἥλοισι πεπαρμένον, Il. 1, 146. 11, 633, mit Buckeln beschlagen; πεπαρμένη περὶ δουρί, Il. 21, 577; ἀμφ' ὀνύχεσσι, Hes. O. 207; u. übertr., ὀδύνῃσι πεπαρμένος, von Schmerzen durchbohrt, Il. 5, 399, wie Archil. 64, ὀδύνῃσι πεπαρμένος δι' ὀστέων; ἦτορ πεπαρμένον ἀμφ' ὀδύνῃσι, Ap. Rh. 4, 1067. – Auch κύματα πείρειν, die Wogen durchschneiden, das Meer (von einem Ende dis zu dem andern) durchfahren, Il. 24, 8 Od. 8, 183. 13, 91. 264; eben so κέλευϑον, Od. 2, 434, von einem Seewege; u. absolut, so daß man όδόν ergänzen kann, Ap. Rh. 1, 326. 398, durchwandern, durchziehen. – Nonn. vrbdt δόρυ π., hindurchstoßen, D. 32, 196. 39, 316.
См. также в других словарях:
Ende — may refer to *Ende is one of many self designated names of the Apache people, a Native American tribal group. *Ende Regency, a regency (second level subdivision) of Indonesia. *Ende, Indonesia, the seat (capital) of Ende Regency. *Ende language… … Wikipedia
Ende — Sn std. (8. Jh.), mhd. ende m./n., ahd. enti m./n., as. endi m. Stammwort Aus g. * andija m. Ende , auch in gt. andeis, anord. endi(r) m., ae. ende m., afr. enda m. Eine jo Bildung wie ai. ántya am Ende befindlich, letzt zu ig. * hant , für das… … Etymologisches Wörterbuch der deutschen sprache
Ende — Ende: Das gemeingerm. Substantiv mhd. ende, ahd. enti, got. andeis, engl. end, schwed. ända gehört mit der Grundbedeutung »vor einem Liegendes« zu der unter 1↑ ant..., ↑ Ant... »entgegen« behandelten idg. Sippe. Verwandte Bildungen sind z. B.… … Das Herkunftswörterbuch
Ende — [Basiswortschatz (Rating 1 1500)] Auch: • enden • aufhören • beenden • Endung • Ausgang Bsp.: • … Deutsch Wörterbuch
ende — Se usa en la locución locución 1. Área: derecho Uso/registro: elevado. Locución adverbial que señala la consecuencia de una cosa dicha con anterioridad: Él estaba fuera; por ende, no puede ser el asesino. Son más ligeras y, por ende, más… … Diccionario Salamanca de la Lengua Española
ende — (Del lat. inde). 1. adv. l. ant. allí (ǁ en aquel lugar). 2. ant. De allí, o de aquí. 3. ant. De esto. 4. ant. Más de, pasados de. por ende. loc. adv. por tanto … Diccionario de la lengua española
Ende [1] — Ende, 1) das Aufhören einer Sache dem Raum u. Zeitverhältniß nach; so E. der Welt, so v.w. Jüngstes Gericht; 2) die an den Seiten des Weinstockes[688] herauswachsenden Zweige; 3) (Jagdw.), so v.w. Schwanz des Hirsches; 4) ein Auswuchs am… … Pierer's Universal-Lexikon
Ende [2] — Ende, ein altes freiherrliches Geschlecht, welches ursprünglich am Bodensee saß u. sich zum Theil von dort nach Meißen wendete, wo die E. schon im 11. Jahrh. vorkommen; aber sie verschwinden hier u. erscheinen wieder in der Schweiz, bis ihr… … Pierer's Universal-Lexikon
Endé — Endé, 1) Sundainsel, so v.w. Floris; 2) Haupthafen mit schöner Rhede der Sundainsel Floris (Australien, westliches Polynesien) … Pierer's Universal-Lexikon
Ende [1] — Ende, in der Jägersprache, s. Geweih; seemännisch soviel wie Tau … Meyers Großes Konversations-Lexikon
Ende [2] — Ende, Dorf im preuß. Regbez. Arnsberg, Landkreis Hagen, hat eine evang. Kirche, Dampfmühle, Steinbrüche und (1900) 3337 Einw … Meyers Großes Konversations-Lexikon