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1 πρό-βουλος
πρό-βουλος, vorher rathschlagend, für Andere rathschlagend, ihnen rathend, was sie thun sollen, der an der Spitze des Volkes die gemeinsamen Angelegenheiten berathende Rath; Aesch. Spt. 997, τὰ δόξαντα δήμου προβούλοις τῆςδε Καδμείας πόλεως. So in Athen, Ar. Lys. 421. 467; u. eine Obrigkeit der Megarenser, Ach. 720; vgl. Arizt. pol. 4, 14; die Abgesandten der Ionier zum Πανιώνιον, Her. 6, 7. 11. Sic. 15, 49. Andere Hei. 7. 172. – In Athen hießen so bes. die Zehnmänner, welche vor dem Rath der Vierhundert die ganze gesetzgebende Gewalt in Athen hatten; Arist. Lys. 421. 467, Lyz. 12, 65 (bei Thuc. 8, 67 ξυγγραφεῖς); vgl. Schneid. zu Arist. pol. 6, 5, 10.
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2 ανασκαφή
ηAusgrabung f -
3 ἀγκύλωσις
ἀγκύλωσις, Krümmung, Galen -
4 εἱαμενή
εἱαμενή, ἡ, eine niedrige, feuchte, grasreiche Ebene, Niederung, ἕλος παραποτάμιον κάϑυδρον, τόπος ὅπου πόα φύεται ποταμοῠ ἀποβάντος; ἕλεος Il. 4, 483. 15, 631; sp. D.; λειμῶνες ὑπόδροσοι εἱαμεναί τε Theocr. 25, 16; Callim. Dian. 193; Ap. Rh. 2, 795 u. öfter; eine überschwemmte Gegend, 3, 1202. Den spiritus asper haben die alten Grammatiker, die es von ἕσις ableiten, was der Fluß abgesetzt hat, Spitzner hat ihn im Hom. eingeführt, vgl. ad Il. 4, 483; Buttm. Lexil. II p. 24 setzt es mit ἠϊών u. ἠϊόεις in Vrbdg, was die Schreibung mit dem spirit. lenis rechtfertigen würde. Vgl. ἰαμεναί.
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5 μάκαρ
μάκαρ, αρος, ὁ, auch ἡ, Eur. Bacch. 565, Ar. Av. 1722, wie Eubul. bei Ath. XV, 679 b; vgl. Mein. com. III p. 251; bei Sp. auch mit neutr., vgl. Lob. par. 208 (nach Arist. eth. 7, 11 von χαίρω, eigtl. »freudig«; Andere leiten es von μακρός ab, so daß eigtl. die Götter, die Hohen, so hießen), – selig, glückselig, eigtl. von den Göttern, die bei Hom. u. Hes. oft μάκαρες ϑεοί heißen, im Ggstz der Menschen, πρός τε ϑεῶν μακάρων πρός τε ϑνητῶν ἀνϑρώπων, Il. 1, 339, öfter; auch absolut, οἱ μάκαρες, die Seligen, die Götter, Od. 10, 299; Hes. O. 551 u. sonst im plur.; der sing. in Anreden an einzelne Götter, H. h. 7, 10. 21, 7; μάκαρες ἐν Ὀλύμπῳ, Pind. frg. 58, Κρονίδαι μάκαρες, P. 5, 118; so auch Tragg., wie Aesch. Prom. 96. 169 Ag. 1309; Soph. Phil. 398 u. sonst. – Uebertr. von Menschen, den höchsten Grad menschlicher Glückseligkeit bezeichnend, ὦ μάκαρ Ἀτρείδη, Il. 3, 182, neben ὀλβιόδαιμον, μακάρων δ' ἔξεσσι τοκήων, 24, 377; bes. wohlhabend, reich, ἀνδρὸς μάκαρος κατ' ἄρουραν, 11, 68, vgl. Od. 1, 217; superl., μακάρτατος ἔξοχον ἄλλων, 6, 158, vgl. 11, 483, wo er für den comp. steht; – Pind. ἄνδρες, P. 10, 46, μακάρων ἀγοραί, I. 7, 26; μάκαρι σὺν τύχᾳ, Ar. Av. 1722. – Bes. heißen aber so die Verstorbenen, die auch wir in höherer Beziehung die Seligen nennen, μάκαρες ϑνητοί, Hes. O. 143. Aber zunächst werden nicht alle Gestorbenen damit bezeichnet, denn auf den μακάρων νῆσοι, den Inseln der Seligen, die von den Alten an den Westrand der Erde in den Oceanus verlegt wurden, sind nur die im Kampf gefallenen Heroen, die Halbgötter des vierten Menschengeschlechtes, die dort ein sorgenloses Leben genießen. S. nom. pr. Bei Sp. aber wie in der Anth. wird es allgemeine Bezeichnung der Verstorbenen. S. auch μακάριος, μακαρίτης. – Compar. μακάρτερος u. superl. μακάρτατος, Od. 6, 158. 11, 483; ἄναξ ἀνάκτων, μακάρων μακάρτατε, Aesch. Suppl. 519.
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6 ἥρως
ἥρως, ωος, ὁ, dat. p. auch ἥρῳ, Il. 7, 453 Od. 8, 483, wie Ar. Av. 1490 u. Plat. com. bei Ath. X, 442 a; ἥρωος ist Od. 6, 303 ein Dactylus; einen gen. ἥρω haben erst Sp., wie Paus. 10, 4, 10, denn bei Dem. 19, 249, wo Bekker τοῠ Ἥρω τοῦ ἰατροῠ für die vulg. l. ἥρωος liest, ist es als nom. pr. zu betrachten; acc. ἥρω, die eigtl. att. Form nach Thom. Mag.; doch steht ἥρωα bei Plat. Legg. V, 738 d; vgl. Lob. zu Phryn. p. 159; mit verkürztem ω steht ἥρωα Ep. ad. 291 b (App. 376); bei Her. 1, 167 ἥρων, was auch aus Ar. anführt Schol. Il. 13, 428; acc. plur. ἥρωας, att. auch ἥρως; für den nom. wird diese Form von den Grammatikern aus Ar. angeführt. Nach Plat. Crat. 398 c von ἔρως od. ἔρειν, nach alten Grammatikern von ἔρα od. ἀήρ, Alles unrichtig; vgl. Ἥρα, Herr, bes. in der Sprache des Nibelungenliedes. Ursprünglich der Herr, der freie Mann, bes. als ehrende Anrede an die Soldaten, ἥρωες Δαναοί, ἥρωες Ἀχαιοί, Il. 2, 110, wo ein Schol. mit Recht bemerkt, daß alle Kämpfer, Mannen, angeredet werden, nicht bloß die Könige, s. Lehrs Aristarch. ed. 2 p. 101; Iliad. 19, 34 (vo der Schol. zu vgl.). 41. 78 Od. 1, 101 u. öfter. Bes. freilich die Edlen, durch Geburt, Macht, Tapferkeit Ausgezeichneten, vgl. Arist. probl. 19, 49 οἱ δὲ ἡγεμόνες τῶν ἀρχαίων μόνοι ἥρωες, οἱ δὲ λαοὶ ἄνϑρωποι; aber auch der Sänger Demodokus heißt so, 8, 483, u. ein Herold Mulios, 18, 423, u. die nicht kriegerischen Phäaken heißen 7, 44 ἥρωες, freie Herren; Linos, Theocr. 24, 105. – Wie aber schon Hom. Kämpfer der Vorzeit ἡμιϑέων γένος ἀνδρῶν nennt, Il. 12, 23, u. der Mensch gern die scüheren Zeiten als in jeder Beziehung höher u. vollkommner darstellt, so bildet sich der Begriff des ἥρως zu einem über das gewöhnliche Maaß des Menschlichen hinausgehenden Helden, von denen Hes. O. 174 die vor Theben u. Ilios Gefallenen nach den Inseln der Seligen versetzt, wo sie als selige Heroen einen wesentlichen Vorzug vor anderen Menschenkindern genießen, vgl. 158 ἀνδρῶν ἡρώων ϑεῖον γένος, οἳ καλέονται ἡμίϑεοι; sie erscheinen dann als eine Zwischenstufe zwischen Menschen u. Göttern, als Halbgötter, die eine eigene Verehrung genießen, bes. die von einem Gotte u. einer sterblichen Frau Erzeugten; so ist ἥρως ϑεός Herakles Pind. N. 3, 21; ἀντίϑεοι ἥρωες P. 3, 58; so Aesch. τὴν δευτέραν δὲ κρᾶσιν ἥρωσιν νέμω, frg. 46; der Herold erwähnt Ag. 502 nach den anderen Göttern ἥρως τε τοὺς πέμψαντας; ähnlich Ar. Av. 881 u. sonst; mit den Göttern zusammen angerufen, Thuc. 2, 74; Lycurg. 1; Isocr. 14, 60; ἐγχώριοι Din. 1, 64, wie Thuc. 4, 87 u. A.; ϑεοί, ἥρωες, ἄνϑρωποι stehen neben einander Antiph. 1, 27; ϑεοῦ παῖδά τε καὶ ἥρω vrbdt Plat. Rep. III, 391 d; ϑεὸν ἢ δαίμονα ἤ τινα ἥρωα Legg. V, 738 d; δαίμονες καὶ ἥρωες καὶ ἄνϑρωποι Crat. 397 d (vgl. über die den Göttern näher stehenden Dämonen Hes. O. 124. 254); Luc. D. Mort. 3, 2 erkl. ὃ μήτε ἄνϑρωπός ἐστι μήτε ϑεὸς καὶ συναμφότερόν ἐστι. Bes. sind es einzelner Landschaften, Städte u. s. w. Schutzgottheiten, als welche die Gründer u. ersten Anbauer von den dankbaren Nachkommen angenommen wurden; so in Athen die ἥρωες ἐπώνυμοι, nach denen die Phylen benannt waren; sie hatten kleinere Tempel od. Kapellen, ἡρῷα, u. Feste, Arist. pol. 7, 11, 4. Vgl. noch Her. 1, 168. 5, 114. 6, 38. 69. 7, 43. 117. 8, 38; Thuc. 5, 11. – Bei D. Hal. 4, 14 sind ἥρωες προνώπιοι die lares der Römer; – Sp. = μακαρίτης, der Selige, der Verstorbene, Alciphr. 3, 37; Heliod. 7, 13; daher auch für das röm. divus, D. C. 56, 41.
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7 προ-πάροιθε
προ-πάροιθε, u. vor einem Vocal προπάροιϑεν, 1) als praepos. mit dem gen., vor, vom Orte; oft bei Hom.; προπάροιϑεν ὁμίλου, vor, in Gegenwart der Versammlung, Il. 23, 804; πρ. ποδῶν. – Davorhin, längshin, entlang, Il. 2, 92; νεός, vor dem absegelnden Schiffe, dessen Vordertheil gegen das Meer hin gerichtet war, also vom Lande aus jenseits, Od. 9, 482; im Ggstz von μετόπισϑε νεός, 539. – Auch dem gen. nachgesetzt, Il. 14, 297. 15, 66; τῆς ἀρετῆς ἱδρῶτα ϑεοὶ προπάροιϑεν ἔϑηκαν, Hes. O. 291, wie ὠμοδρόπων νομίμων προπάροιϑεν Aesch. Spt. 316. – 2) ohne Casus, als adv., – a) vom Orte, vorn, voran, davor; Il. 15, 260. 16, 319. 22, 197 Od. 17, 277. 282; h. Merc. 299; Hes. Th. 769. – b) von der Zeit, vorher; zuvor; Il. 10, 476. 11, 734; h. Cer. 377; Ggstz ὀπίσω, Od. 11, 483; Aesch. Ag. 992.
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8 προς-πιτνέω
προς-πιτνέω (s. πιτνέω), = Vorigem, ἰοὶ προςπιτνόντες ὤλλυσαν, Aesch. Pers. 453, προςπίτνω σε γόνασι, vulg. προςπιτνῶ, Soph. Phil. 483, vgl. El. 445, fußfällig bitten, wie γονυπετεῖς ἕδρας προςπίτνω σε, Eur. Phoen. 300; Suppl. 10 u. öfter; auch γεραιᾶς προςπιτνὼν παρηίδος, Hec. 274, wie ἀμφὶ σὰν γενειάδα προςπιτνών, Herc. Fur. 1208.
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9 προς-βαίνω
προς-βαίνω (s. βαίνω), Hom. hat auch aor. med. προςεβησάμην, neben aor. II. act., hinzu-, hinaufschreiten, hinaufsteigen, darauftreten; Hom. fügt den Ort, den man hinaufsteigt, im acc. hinzu, Il. 2, 48. 23, 117 Od. 21, 5. 43 u. sonst; eben so Hes. Sc. 33 u. Her. 1, 84; φιλία γὰρ ἥδε τάξις προςέβα τόνδε πάγον, Aesch. Prom. 130; Eur. Alc. 483 u. öfter; absolut, Soph. Phil. 42, wie Eur. oft; auch übertr., τίς σε προςέβη μανία; Soph. O. R. 1300; übh. herangehen, τινί, προςβὰς τῷ τείχει, Plat. Phaedr. 227 e; εἴς τινα, Xen. Hell. 7, 1, 29; πρός τι, An. 4, 2, 28, wie Pol. oft u. a. Sp.
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10 πυρά
πυρά, ἡ, ep. u. ion. πυρή, die Stelle, wo Feuer angezündet wird; bes. Scheiterhaufen, zum Verbrennen der Leichen, πυραὶ νεκύων καίοντο ϑαμειαί, Il. 1, 52; πυρῆς ἐπιβάντ' ἀλεγεινῆς, 4, 99, u. öfter; παρὰ πυρὰν τάφον τε, Pind. I. 7, 57, vgl. Ol. 6, 15 N. 9, 24; ὡς ἐς πυράν με ϑῇς, Soph. Trach. 1244, vgl. El. 889, u. öfter; Eur. öfter; πυρὰν νήειν, Ar. Lys. 269; in Prosa; πυρὴν συννῆσαι, einen Scheiterhaufen aufschichten, Her. 1, 88; ἅπτειν, ihn anzünden, 1, 186; ἐπὶ τῇ πυρᾷ κείμενος, Plat. Rep. X, 614 c. – Auch Opferheerd, Altar zu Brandopfern, Eur. Tr. 483 Ion 1258; Her. 7, 167; u. das darauf brennende Feuer, 2, 39; Plut. Mar. 22. – Uebh. Feuerhaufen, Feuermasse, πυρὰ λαμπάδων, ein Haufen brennender Fackeln, D. Sic. 17, 36.
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11 παρ-ηγορέω
παρ-ηγορέω, zureden, ermuntern, ermahnen; παρηγόρουν λείοισι μύϑοις, Aesch. Prom. 649; Soph. frg. 186; Eur. Hec. 788, wo es der Schol. παραινέω erkl.; Her. 9, 54; τινὰ μὴ κινδυνεύειν, 55; häufiger im med., 5, 104. 7, 13; παραγορεῖτο μήποτε σφετέρας – ταξιοῠσϑαι, Pind. Ol. 9, 77; – trösten, τινά, Aesch. Eum. 483; auch τινί, Ap. Rh. 2, 622; παρηγοροῦντα τὴν λύπην, D. Hal. 1, 77; vgl. Plut. Popl. 16; – besänftigen, beschwichtigen, πόλιν ϑυμουμένην παρηγορεῖτον, Eur. Phoen. 1458; στὰς δέ σφε παρηγορέεσκε λιτῇσι, Ap. Rh. 4, 1410; καὶ πραΰνειν, Plut. Pomp. 13; auch physisch heilen, Hippocr.; παρηγορῆσαι τὰς ὀδύνας, τοὺς νοσοῠντας, Ath. II, 41 b 51 c; auch ϑυμὸν καύματος, Opp. Cyn. 2, 429.
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12 παχύ-στομος
παχύ-στομος, 1) mit dickem od. breitem Munde von einem Pokale mit breitem, lippenähnlichem Rande oder weiter Mündung, Henioch. bei Athen XI, 483 e. – 2) übertragen: breit, grob aussprechend, Strab.
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13 πιθάκνη
πιθάκνη, ἡ, att. φιδάκνη, lakon. πισάκνη, Polem. bei Ath. XIII, 483 d, eine Art Weingefäß, Faß, Ael. H. A. 12, 41 u. a. Sp., nach den Alten dim. von πίϑος. – Bei Dem. 20, 28 zu den σκεύη γεωργικά gerechnet. Bei Ar. Equ. 789 erkl. der Schol. οἰκεῖν ἐν ταῖσι πιϑάκναις, vom Wohnen in einsamen Gegenden, es ist aber eigtl. in Fässern wohnen, weil es an anderem Obdach fehlt; vgl. Thuc. 2, 14. 17.
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14 παιδο-νόμος
παιδο-νόμος, ὁ, eine obrigkeitliche Person, welche die Aufsicht über die Erziehung und Sitten der Knaben hat; Xen. Lac. 2, 2. 11; Arist. pol. 7, 17; in Kreta, Strab. X, 483 u. in Inscr.
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15 ποινή
ποινή, ἡ (vgl. Pein, poena, nach der gew. Ableitung von ΦΕΝ, φόνος), eigtl. Lösegeld für eine Blutschuld, womit man den Verwandten des Erschlagenen den Mord sühnt od. sich von sonst einem Verbrechen u. der dafür zu fürchtenden Rache loskauft, Rache wegen eines Getödteten, die ursprünglich in Gegenmord besteht, Blutrache; od. wegen einer andern Schuld; übh. Sühne, Ersatz, Genugthuung; c. gen. der Person, Τρωῒ Σεὺς δῶχ' υἷος ποινήν, Il. 5, 266, für den geraubten Ganymedes; ἐνείκεον εἵνεκα ποινῆς ἀνδρὸς ἀποφϑιμένου, Il. 18, 498; τίς τε κασιγνήτοιο φονῆος ποινὴν ἢ οὗ παιδὸς ἐδέξατο τεϑνηῶτος, 9, 633, es nimmt Einer auch für den erschlagenen Bruder od. Sohn das Blut- od. Lösegeld (u. steht von dem durch die Blutrache geforderten Tode des Mörders ab); so auch ποινὴ δ' οὔτις παιδὸς ἐγίγνετο τεϑνηῶτος, 13, 659, vgl. 14, 483. 16, 398. 17, 207, u. sonst; io nimmt Achilles 12 Jünglinge, ποινὴν Πατρόκλοιο ϑανόντος, 21, 28, um sie zu tödten; Κύκλωψ ἀπετίσατο ποινὴν ἰφϑίμων ἑτάρων, Od. 23, 312; Hes. O. 371. 377, ποινὰς ἔτισαν, Pind. Ol. 2, 64; δυςϑρόου φωνᾶς ποινά τις πρὸς ϑεῶν, P. 4, 63, wo es »Befreiung« übersetzt werden kann; oft Tragg.; Soph. El. 554; ποινὰς δοὺς ἀντιπάλους, Eur. I. T. 446; Troad. 360; τοιάςδε ποινὰς ἀμπλακημάτων τίνω, Aesch. Prom. 112; ποινὰ γὰρ ἐπέσται, Eum. 514; κακαῖσι ποιναῖς ταῖςδέ μ' ἐξημείψατο, Prom. 223, u. öfter; vgl. Eum. 236; auch in gutem Sinne, Belohnung, λέξωμεν ἐπ' Ἀργείοις εὐχὰς ἀγαϑὰς ἀγαϑῶν ποινάς, 621, wie Pind. κελαδῆσαι ποινὰν τεϑρίππων, P. 1, 58; ποινὰν λαχόντ' ἐξαίρετον, N. 1, 70. – In Prosa : ἀνελέσϑαι ποινὴν τῆς Αἰσώπου ψυχῆς, Buße nehmen für das Leben des Aesop, seinen Tod rächen, Her. 2, 134; ποινὴν τῖσαι Ξέρξῃ τῶν κηρύκων ἀπολομένων, die Sühne für den Mord der Herolde entrichten, 7, 134; selten im Attischen, τίνων ποινὰς ὧν ὑμᾶς ἐπεχείρησεν ἀδικεῖν Xen. Cyr. 6, 1, 11, ἡ ποινὴ τῆς ἁμαρτίας εἰς ἡμᾶς ἀναχωρεῖ Antiph. 2 α 3; einzeln bei Sp., wie Plut. u. Luc. – Personificirt sind αἱ Ποιναί die Racheod. Strafgöttinnen, die wie die Erinnys und Dike begangene Frevel bestrafen.
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16 πολυ-πτώξ
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17 πολυ-μηχανία
πολυ-μηχανία, ἡ, ion. -ίη, Reichthum an Kunstgriffen, Erfindsamkeit, Od. 23, 321 u. sp. D., wie Maneth. 6, 483, im plur.; auch Plut. Lac. apophth. p. 238.
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18 πολύς
πολύς, πολλή, πολύ, gen. πολλοῦ, πολλῆς, πολλοῦ u. s. w.; attisch sind von der Form πολύς nur nom. u. acc. sing. masc. u. neutr., πολύς, πολύν, πολύ; in der epischen Sprache hat sich aber daneben noch erhalten: gen. πολέος, Il. 4, 244 u. öfter; plur. πολέες, 2, 417 u. oft, auch zsgz. πολεῖς, 11, 708; πολέων, 15, 680 u. sonst; dat. πολέσι, 4, 388, wie Pind. Ol. 13, 44, u. öfter, auch πολέσσι, Il. 13, 452. 17, 236. 308, u. πολέεσσι, 12, 399 u. öfter, wie Hes. O. 1191 acc. πολέας, Il. 4, 230 u. öfter, 1, 559 zweisylbig zu lesen, wo Einige πολεῖς schreiben, wie Pind. P. 4, 56; πολέα, Aesch. Ag. 705, der auch πολεῖ als dat. sing. hat, Spt. 726; u. so πολέων, πολέσι, im Chor, Eur. Hel. 1332 I. T. 1263; Hom. hat auch die poetische Form πουλύς, πουλύν, selbst als fem. πουλὺν ἐφ' ὑγρήν, Il. 10, 27 Od. 4, 709; u. wie die Ionier, Pind. u. a. D., πολλός, πολλόν, nom. u. acc. (s. Beispiele unten); πολύς selten bei Her., wie πολύν, 3, 57. 6, 125, πολύ, 2, 106. 3, 38, πολέας, 2, 107; – 1) viel; zunächst – a) von der Menge, za h treich, häufig, im Ggstz von ὀλίγος, wie ἐξ ὀλίγων u. ἐκ πολλῶν einander entgegstzt sind Hes. Th. 447; λαός, Il. 9, 22 u. oft; ῥεῖ πολὺς ὅδε λεώς, Aesch. Spt. 80; στρατιά, Pers. 25; ὄχλος, Soph. Trach. 424; ὃμιλος, Od. 8, 109; πολλοὶ ἑταῖροι, ἱππῆες, λαοί, ἄνδρες, Il. 2, 417. 4, 143 u. sonst; μῠϑοι, Od. 11, 379; μοῦνος ἐὼν πο λέσι, 20, 30; πολέεσσιν ὀχήσατο κύμασιν, 5, 54; πολλὸν πλῆϑος, Her. 1, 141; ἔϑνος, 4, 22; auch πολλὸς ὑπὸ παντὸς ἀνδρὸς αἰνεόμενος, ein oft gelobter, 1, 98; πολλὸς λέγων, λισσόμενος, der oft spricht, fleht, 7, 158. 9, 91; πολλὸν ἦν τοῠτο τὸ ἔπος, 2, 2. Es wird so auch mit dem gen. partit. vrbdn, πολλοὶ Τρώων, ein großer Theil der Troer, = πολλοὶ Τρῶες, Il. 18, 271 u. sonst; auch im sing., πολλὸν σαρκός, πολλὸν βίης, = πολλὴ σάρξ, βία, Od. 19, 450. 21, 185; πολὺ γάρ τι κακῶν ὑπερεκτήσω, Soph. El. 210; eben so häufig bei den Attikern richtet sich πολύς in dieser Vrbdg nach dem Genus des folgenden subst., ὁ πολὺς τοῠ χρόνου, πολλὴ τῆς γῆς, πολλὴ τῆς στρατιᾶς, vgl. Brunck Ar. Ach. 350 Hemsterh. zu Luc. Tim. 9; auch bei Her. 1, 24 u. sonst (vgl. auch unter 3). – b) von räumlicher Ausdehnung, gr oß; ὀστεόφιν ϑίς, Od. 12, 45; πεδίον, Il. 4, 244 u. öfter; ἄγχι μάλα, οὐδέ τι πολλὴ χώρη μεσσηγύς, 23, 520; πολλὸς γάρ τις ἔκειτο, lang hingestreckt, 7, 156, vgl. 11, 307 Od. 22, 384; πολλὴ ὁδός, ein langer Weg; πολὺν διὰ πόντον, Hes. O. 637; wenn aber Her. 4, 109 vrbdt λίμνη μεγάλη τε καὶ πολλή, so bezeichnet er damit die reiche Wasserfülle; πολὺ πέλαγος, Soph. Phil. 631; Ar. u. Folgde; χῶρος πολλός, Her. 4, 39; χώρα, Xen. An. 2, 4, 21; ὁδός, 6, 1, 16 u. öfter; πορεία, Plat. Rep. X, 614 e. – c) von der Zeit, lang; χρόνος, Il. 2, 243 u. oft, Aesch. Ag. 607 u. sonst, eine der geläufigsten Verbindungen, οὐ πολὺν χρόνον, nicht lange, Soph. Phil. 348 u. sonst; u. sehr gewöhnlich in Prosa, z. B. Plat. Rep. II, 376 e; Xen. An. 1, 9, 25. 5, 2, 17 u. Folgende; dah. ἐκ πολλοῠ, seit langer Zeit, Pol. 10, 4, 2 u. A.; u. eben so πολλοῠ γὰρ αὐτοὺς οὐχ ἑώρακα χρόνου, Ar. Plut. 98; – διὰ πολλοῦ, in, nach langer Zeit, Luc. Necyom. 15. – d) allgemeiner, von intensiver Fülle, Kraft u. Nachdruck, groß, gewaltig, mächtig; ὀρυμαγδός, Il. 2, 810 u. oft; κέλαδος, 18, 530; ὑμέναιος, lauttönender Hochzeitsreigen, 493, wie ὕμνος Pind. N. 6, 34; βοή, Soph. Ant. 1237; πόνος, Il. 6, 525; νιφετός, ὑετός, starkes Schneegestöber, heftiger Regen, ὄμβρος, Hes. O. 679; ὕπνος, tiefer, fester Schlaf, Od. 15, 394; ἱδρώς, Il. 16, 110 u. oft; χειμών, Od. 4, 566; πῠρ, 20, 25; ὄλβος, Pind. P. 5, 13; Aesch. Pers. 247 (χρυσός, Eur. Hec. 10), wie πλοῦτος, Pind. N. 1, 31; εἰράνα, P. 9, 22; αἰδώς, Aesch. Ag. 922; πολλὴ ἀνάγκη, Soph. El. 301 u. oft; ungewöhnlich von einzelnen Personen, μέγας καὶ πολλός groß u. gewaltig, mächtig, Her. 7, 14; πολλὴ ἐλπίς, viele, starke Hoffnung, πολλὴ σιγή, tiefes Schweigen, πολλὴ ἀμέλεια, große Nachlässigkeit, Her. 1, 30. 75; πολλὸς λόγος, ein weit verbreitetes Gerede; auch οὔνομα πολλόν, 3, 137; οὐκ ἂν πολὺς ἐπιδείξειε μῠϑος, Plat. Legg. VI, 761 c; πολὺν λόγον ποιεῖσϑαι περί τινος, viel über Etwas sprechen, Phaedr. 270 a u. oft; aber ib. 253 e steht πολύς, εἰκῆ συμπεφορημένος dem ὀρϑὸς καὶ διηρϑρωμένος entgegen; πολλὴ σπουδή, großer Eifer, ib. 248 e; ἀλογία, Phaed. 67 e; πτόησις, Conv. 206 d; πολλῆς ἂν εὐηϑείας γέμοι, Phaedr. 275 c; τὸ τῆς πολλῆς καὶ παντοδαπῆς ἀγνοίας πάϑος, Soph. 228 e, vgl. ταύτης πολλῆς οὔσης καὶ παντοίας μάχης Phil. 15 d; πολλὴν καὶ τὴν μεγίστην ἴσχειν ἔχϑραν καὶ στάσιν, Polit. 308 b; πολὺ ἔργον προςτάττεις, eine große Arbeit, Parm. 136 d; σπάνις, Xen. An. 7, 2, 15; φόβος, 1, 2, 18; πολλὴν ποιησάμενος τὴν ἐπιμέλειαν, Pol. 5, 48, 16; ὀδυρμός, Matth. 2, 18. – Bes. ist hier noch der Gebrauch, der sich an den unter a) erwähnten des Her. anreiht, zu merken, πολὺς ἦν ἐν τῇ φιλοσοφίᾳ, er lebte ganz in der Philosophie, vergleiche πλείων und πλεῖστος. So besonders bei Sp., πολὺς ἦν πρὸς ταῖς παρασκευαῖς, Pol. 5, 49, 7, πολὺς ἦν συναϑροίζων τὰς ναῠς, 16, 6, 4; Plut. – Aber πολὺς ὁ Φίλιππος ἔσται ist = er wird mächtig sein, Aesch. 1, 166; πολὺς γάρ, πολὺς καὶ τολμηρός ἐστιν ἄνϑρωπος, Dem. 40, 53, er ist ein gewaltiger, gefährlicher Mensch; vgl. πολὺς ἦν ἐν τῇ Ἑλλάδι, πολὺς δὲ καὶ τοῖς παρὰ τῆς Κρήτης ἰοῠσιν, Strab. 10, 4, 10. – Πολύς τις, manch einer, πολύ τι, mancherlei, besonders Attiker. – e) auch vom Werthe od. von der Schätzung einer Sache, vielwerth, vollständig πολέος ἄξιος, Od. 8, 405 Il. 23, 562, wie bei den Attikern πολλοῠ ἄξιος, aber oft auch ohne ἄξιος, πολλοῠ ἐστιν, es ist viel werth, theuer, wobei man τιμήματος zu ergänzen pflegt; u. so in der bekannten Vrbdg περὶ πολλοῠ ποιεῖσϑαι, hochschätzen, hohen Werth darauf legen; auch πολύ ἐστί τι, es hat viel Werth, kommt viel darauf an, es gehört Viel dazu. – 2) Sehr gewöhnlich tritt πολύς anders als bei uns im Griechischen als vollständiges Prädikat für sich auf und wird daher, wenn noch ein anderes adj. dazutritt, durch καί mit diesem verbunden, πολέες τε καὶ ἐσϑλοί, Il. 6, 452 Od. 6, 284 u. sonst, wo wir einfacher sagen »viele Wackere«, die Griechen aber »Viele und auch Wackere«; so πολλὰ καὶ ἐσϑλά, 2, 312; πολέες τε καὶ ἄλκιμοι, Il. 21, 586; παλαιά τε πολλά τε, Od. 2, 188 u. sonst; πολλαὶ καὶ ἄλλαι, Hes. Th. 363; πολύν γε καὶ καλὸν φϑεῖραι στρατόν, Aesch. Pers. 420; πολλὰ παλαίσματα καὶ γυιοβαρῆ, Ag. 63; u. die andern Tragg., Ar. u. in Prosa überall; auch bei subst., πολλοὶ καὶ καλοὶ χιτῶνες, viel schöne Kleider; πολλὴ καὶ ἄφϑονος, Xen. An. 5, 6, 25; πολλά τε καὶ δεινά, 5, 5, 8; πολλὰ καὶ ἀνόσια γέγονε, Plat. Rep. III, 416 e; πολλῶν καὶ μακαρίων μετείληφε, Polit. 269 e; πολλὰ καὶ ἀγαϑά, Xen. An. 4, 6, 27. 6, 2, 8; doch wird auch in dieser Vrbdg ἀγαϑά als Substantivum behandelt und πολλά μοι ἀγαϑὰ γένοιτο gesagt, 5, 6, 4, wie πολλὰ ὁρῶντες ἀγαϑά, 3, 1, 22, und τὰς μὲν γυναῖκας πόλλ' ἀγαϑὰ λέγων, σὲ δὲ πολλὰ κακά, Ar. Eccl. 435. – Auch in umgekehrter Stellung, πονηροὶ καὶ πολλοί, Ar. Lys. 253; vgl. Lob. peralipp. p. 60. – 3) Mit dem Artikel, οἱ πολλοί, die Vielen, die Menge, der große Hause, die Mehrzahl, auch als Substantiv, die Meisten, weil darin der Begriff der absoluten Vielheit liegt, vgl. Valck. diatr. 217 b u. Schäfer melet. p. 3, 65. Bei Hom. so auch ohne Artikel, Il. 2, 483. 21, 524. 22, 28; ὡς οἱ πολλοὶ λέγουσιν, Plat. Rep. II, 379 c; πρὸς τὰς τῶν πολλῶν δόξας, Polit. 306 a, u. oft; Xen. An. 3, 1, 10 u. sonst; τοῖς μὲν πολλοῖς τῶν Ἑλλήνων οὐκ ἤρεσκεν, 2, 4, 2; daher οἱ πολλοί die gemeinen Soldaten im Ggstz des Heerführers, Pol. 1, 33, 4, das Volk im Ggstz des Senats, 1, 11, 1 u. oft; – auch τὸ πολύ, der größere Theil, die Mehrzahl, Xen. An. 1, 7, 20; u. c. gen., τὸ πολὺ τοῠ Ἑλληνικοῠ οὕτω ἐπείσϑη, 1, 4, 13, wie Her. τῆς στρατιῆς ἀπάγων τὸ πολλόν, 8, 100; τῶν Ἀργείων τὸ πολὺ ἐσώϑη, Thuc. 5, 73; τῆς δυνάμεως τῆς πολλῆς ἐστερήϑησαν, des größten Theils, 1, 24; ἐς τὴν βασιλέως γῆν τὴν πολλήν, 2, 48, wie περιπλεῦσαι Ἀραβίαν τὴν πολλήν, Arr. An. 7, 1, 1; vgl. noch τῶν ὅπλων τὸ πολύ, Plat. Polit. 288 b; τὸ πολὺ μέρος, der größere Theil, Pol. 3, 92, 11; τὸ πολὺ τῆς ἀποσκευῆς, 5, 5, 14; τὸ πολὺ τῆς βίας, 3, 43, 3; aber ohne Artikel ist πολὺ τοῦ στρατεύματος nur ein großer Theil, Xen. An. 4, 1, 11; – τὸ πολλόν, die große Menge, das Volk, Her. 1, 136; τὰ πολλά, das Meiste, Od. 2, 58. 17, 537; Hes. O. 37, u. oft im Att., nicht selten an die Bdtg πάντα hinanstreifend. – 4) Das neutr. πολύ, ion. πολλόν, auch der plur. πολλά werden häufig adverbial gebraucht; viel, sehr, Hom. u. Folgde überall; verstärkt μάλα πολλά, Hom., sowohl von der Menge, Anzahl, als der Größe u. innern Kraft, auch die mehrmalige Wiederholung derselben Handlung ausdrückend, vielmals, oft, häufig, Il. 2, 798. 6, 2. 17, 430. 23, 116 Cd. 1, 1. 13, 29. 20, 218; Hes. O. 324; u. so kann man auch die Vrbdgn μάλα πολλὰ κελεύων, μάλα πόλλ' ἐπέτελλε, λισσομένη μάλα πολλά, εὐχόμενος μάλα πολλά u. dgl. eben so gut von oft wiederholtem, als von dringendem, heftigem Befehlen und Bitten verstehen; übrigens ist in den meisten hom. Stellen πολλά noch sehr leicht als wirklicher Objectsaccusativ zu dem dabeistehenden Verbum zu ziehen, ὃς μάλα πολλὰ πλάγχϑη ist etwa = πολλὰ πλανήματα ἐπλάγχϑη, u. diese Erklärung ist auch bei den folgenden Schriftstellern überall als die ursprüngliche Auffassungsweise festzuhalten, wenngleich die Uebersetzung sich oft mit dem einfachen Adverbium sehr begnügen muß, wie πολλὰ κάμπτονται, πολλὰ ζημιοῠνται, Plat. Theaet. 173 a Legg. XI, 916 d, mit vielfachen Krümmungen, mit vielen Strafen; vgl. noch πόλλ' ἀεκαζομένη, Il. 6, 458, ὅς τοι πόλλ' ὄφελος ἐγένετο, in vielen Fällen, 17, 152, πολλὸν ἀάσϑη, 10, 113; vom Raume, groß, weit, Her. 1, 104. 6, 82; ὄπιϑεν οὐ πολλόν, Pind. Ol. 11, 37; von der Zeit, la nge, Her. 4, 126. 6, 129; καταδαρϑεῖν πάνυ πολύ, Plat. Conv. 223 b; bei weitem, um Vieles, gar sehr, Her. 1, 126. 140. 6, 158; so auch πολλοῠ, gar sehr, Ar. Nubb. 912; πολλοῠ πολύς, πολλή, viel zu viel, Equ. 829 Nubb. 1057. – Bes. häufig steht πολύ beim compar. u. superl., viel, sehr, πολὺ κέρδιον, γλύκιον, Il. 17, 414. 18, 109, u. oft πολὺ μᾶλλον, viel mehr, πολλὸν ἀμείνων, weit, viel besser, 6, 479 u. oft; πολὺ μείζων, Aesch, Ag. 1155; πολὺ δεύτερος, Soph. O. C. 1230; πολλὸν ἐχϑίων ἔσει, Ant. 86; u. in Prosa: πολὺ μείζων κίνδυνος, Plat. Prot. 314 a; πολὺ ἐν πλείονι ἀπορίᾳ εἰμί, Crat. 413 c, u. oft, wie Xen. An. 1, 5, 2 u. oft; er setzt gern zwischen πολύ u. den compar. ein od. mehrere Wörter, Bornem. Conv. 1, 4, vgl. πολὺ σὺν φρονήματι μείζονι, An. 3, 1, 22. 3, 2, 30; u. ähnl. Thuc. 6, 86, πολὺ δὲ ἐπὶ ἀληϑεστέραν γε σωτηρίαν; doch wird auch eben so πολλῷ μᾶλλον ὧδε ἔχει verbunden, Plat. Phaed. 80 e; πολλῷ μεῖζον, Polit. 274 e; Soph. O. R. 1159; Her. 1, 134; Xen. An. 2, 5, 32. 4, 5, 36; – πολλὸν ἄριστος Ἀχαιῶν, bei weitem der Beste, Il. 1, 91; πολὺ φίλτατος, 4, 51; πολὺ πλεῖσται φάλαγγες, 15, 448; u. oft πολὺ πρῶτος; u. eben so in Prosa: Her. 5, 92, 3. 8, 42; πολὺ μεγίστη, Plat. Conv. 209 c; πολὺ κράτιστόν ἐστι, Phaedr. 228 c; Xen. An. 4, 2, 14 u. sonst; auch πολλῷ πρῶτος, Soph. Ant. 1327. – Aehnlich bei vergleichenden adv. u. solchen Verbis, die eine Vergleichung ausdrücken, πολὺ πρίν, Hom. oft, πολὺ πρό, Il. 4, 373, πολύ κε φϑαίη, 13, 815; u. so bei προβαίνω, προτρέχω, προμάχομαι, 6, 125. 11, 217; u. ähnlich auch ἡμῖν πολὺ βούλεται ἢ Δαναοῖσιν νίκην, 17, 331, vgl. Od. 17, 404, wo in βούλομαι der Begriff des Lieberwollens liegt. – Eben so bei διαφέρειν, ἀποστατεῖν u. ä. – Seltener tritt es bei den Attikern auch zum Positiv, um die Bdtg des Adjectivs zu verstärken, οἱ πολύ oder πολλὰ δυςτυχεῖς, die in Vielem, die sehr Unglücklichen, Valck. Phoen. 624. – Ἐπὶπολύ, weit, z. B. ἄνειν, Plat. Crat. 415 a; ἐπὶ πολλόν, weit entfernt, Her. 2, 32; gew. ὡς ἐπὶ τὸ πολύ, meistentheils, gewöhnlich, in den allermeisten Dingen, zumeist, 1, 203. 2, 35. 5, 67, auch in einem Worte geschrieben; Plat. Polit. 294 e Rep. II, 377 b; Ggstz von καϑ' ἓν ἕκαστον, Isocr. 4, 154; vgl. noch τὰ μὲν ἐπ' ὀλίγον, τὰ δ' ἐπὶ πολλά, Plat. Soph. 254 b; ὡς τὰ πολλά, meistentheils, Dem. 1, 11, wie ὡς τὸ πολύ, Luc. Hermot. 28; so auch das einfache τὰ πολλά, z. B. Plat. καὶ γὰρ τὰ πολλὰ Πρωταγόρας ἔνδον διατρίβει, Prot. 311 a; Phaed. 59 d; οἷα δὴ τὰ πολλὰ ἀεὶ μετ' ἐμοῠ ξένοι τινὲς ἕπονται, wie gewöhnlich folgen mir immer, Menex. 235 b; – παρὰ πολύ, um vieles, beim compar. od. superl., Pol. 4, 21, 5; – ἐπὶ πολλῷ, z. B. ῥᾳϑυμεῖν, um einen theuern Preis, seine Trägheit theuer büßen müssen, Dem. 1, 15, wo man aus dem Zusammenhange leicht τόκῳ ergänzen kann; vgl. ἐπὶ πολλῷ γεγενῆσϑαι, ib. 8, 53, u. δέδοικα, μὴ λελήϑαμεν ὥςπερ οἱ δανειζόμενοι ἐπὶ πολλῷ ἄγοτες, 19, 96. – Ueber die häufigen Zusammenstellungen wie πολλοὶ πολλάκις, πολλοὶ πολλαχῆ, f. Lob. paralipp. p. 56. – Den compar. u. superl. πλέων, πλείων u. πλεῖστος s. oben bes. angeführt. – [Υ ist überall kurz, die epischen Formen πολέων, πολέας sind Il. 16, 635. 1, 559. 2, 4 Od. 3, 262 u. πολλέων immer zweisylbig zu lesen.]
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19 σπογγιά
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20 σπληδός
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