-
1 μέτ-ωπον
μέτ-ωπον, τό, eigentlich der Raum zwischen den Augen, die Stirn; ἤλασε μέτωπον ῥινὸς ὑπὲρ πυμάτης, Il. 13, 615, öfter; οὐδὲ μέτωπον ἐπ' ὀφρύσι κυανέῃσιν ἰάνϑη, die Stirn erheiterte sich nicht, 15, 102; vom Pferde, 23, 454 (wie Soph. El. 727 u. Eur. Rhes. 307); auch vom Helme, die Vorderseite, 16, 70; des Ebers, Xen. Cyr. 1, 4, 8; γαίας μέτωπον, die Stirn der Erde, von einem Berge, Pind. P. 1, 30; von Heeren, die Front, διπλοῠν μέτωπον ἦν δυοῖν στρατευμάτοιν, Aesch. Pers. 706; Soph. Tr. 518; ἱδρώς, ὃν ἐκ μετώπου πολλάκις ἔσταζεν, Eur. Troad. 1198; ἀνασπᾶν u. χαλᾶν τὸ μέτωπον, wie wir sagen »die Stirn kraus ziehen«, »erheitern«, »entwölken«, Ar. Equitt. 629 Vesp. 655; die Front von Gebäuden, πυραμίδος, Her. 2, 124, wofür er sonst κῶλον sagt; τοῦ τείχους, Thuc. 3, 21; die Front des Heeres, Xen. Cyr. 2, 4, 2; Pol. 3, 65, 5 u. öfter; τοὺς ἐλέφαντας πρὸ πάσης τῆς δυνάμεως ἐν μετώπῳ κατέστησε, 1, 33, 6; παρὰ τοὺς ἱππεῖς ἐν μετώπῳ, in einer Front mit den Reitern, 5, 82, 10.
-
2 μέτωπον
μέτ-ωπον, τό, eigentlich der Raum zwischen den Augen, die Stirn; οὐδὲ μέτωπον ἐπ' ὀφρύσι κυανέῃσιν ἰάνϑη, die Stirn erheiterte sich nicht; vom Pferde; auch vom Helme, die Vorderseite; des Ebers; γαίας μέτωπον, die Stirn der Erde (von einem Berge); von Heeren: die Front; ἀνασπᾶν u. χαλᾶν τὸ μέτωπον, wie wir sagen 'die Stirn kraus ziehen', 'erheitern', 'entwölken'; die Front von Gebäuden; die Front des Heeres; παρὰ τοὺς ἱππεῖς ἐν μετώπῳ, in einer Front mit den Reitern -
3 μετ-ωπηδόν
μετ-ωπηδόν, stirnwärts, mit der Stirn od. Front, von einer Reihe von Schiffen, welche eine geschlossene Front bilden, τὰς πρώρας ἐς γῆν τρέψαντες πάντες μετωπηδόν, Her. 7, 100; πλεῖν, im Ggstz von ἐπὶ κέρως, Thuc. 2, 90; μετωπηδὸν ποιεῖσϑαι τὴν ἔφοδον, Pol. 11, 22, 10; u. so ἡ μετωπηδὸν ἔφοδος, 2, 27, 4; Sp., wie Plut. sol. anim. 10.
-
4 ἐνωμοτία
ἐνωμοτία, ἡ, eigtl. adject. vom Folgdn, eine Schaar geschworner Krieger, bes. bei den Spartanern eine Unterabtheilung des Heeres, Her. 1, 65 u. A., deren 4 eine πεντηκοστύς, 16 einen Lochos ausmachen, Thuc. 5, 68, wo aber über die Zahl der Mannschaft einer Enomotie Nichts bestimmt ist, als daß sie in der Front vier Mann hatte u. meist acht Mann hoch stand, also 32 Mann; bei Xen. Hell. 6, 4, 12 drei Mann in der Front, zwölf Mann hoch, also 36 Mann stark; nach Suid. nur 25 Mann, u. so bei Xen. An. 3, 4, 91, wo auf den Lochos von 100 Mann 2 Pentekostys u. 4 Enomotieen gerechnet sind, vgl. Xen. Rep. Lac. 11, 4. Schon Arr. Tact. p. 20 bemerkt diese Ungleichheit in der Angabe. – In Boiss. Anecd. I p. 173 ist ἐνωμοτίας, ὁ, = ἡμιλοχίτης angeführt.
-
5 ἐνωμοτία
ἐνωμοτία, ἡ, eine Schar geschworener Krieger, bes. bei den Spartanern eine Unterabteilung des Heeres, deren 4 eine πεντηκοστύς, 16 einen Lochos ausmachen, wo aber über die Zahl der Mannschaft einer Enomotie nichts bestimmt ist, als daß sie in der Front vier Mann hatte u. meist acht Mann hoch stand, also 32 Mann, oder drei Mann in der Front, zwölf Mann hoch, also 36 Mann stark; auch nur 25 Mann, wo auf den Lochos von 100 Mann 2 Pentekostys u. 4 Enomotieen gerechnet sind -
6 μετωπηδόν,
μετ-ωπηδόν, u. μετ-ωπαδόν, stirnwärts, mit der Stirn od. Front, von einer Reihe von Schiffen, welche eine geschlossene Front bilden -
7 μετωπαδόν
μετ-ωπηδόν, u. μετ-ωπαδόν, stirnwärts, mit der Stirn od. Front, von einer Reihe von Schiffen, welche eine geschlossene Front bilden -
8 πούς
πούς, ὁ, ποδός, dat. plur. ποσί, ep. ποσσί u. πόδεσσι, der Fuß, sowohl von Menschen als von Thieren, Hom. u. Folgde; λαβὼν ποδός, ἕλκε ποδός, ἔχεν ποδός, am Fuß, Il. 10, 490. 11, 258. 16, 763; βάλεν ταρσὸν ποδός, 11, 377; λὰξ ποδί, öfter; ἐρίγδουποι πόδες ἵππων, 11, 152, u. sonst; bei Hom. u. Att. nicht selten ποδί, ποσὶ στῆναι, βῆναι, ἱκέσϑαι, ἐλϑεῖν, δραμεῖν, πηδᾷν u. dgl., wo es uns pleonastisch erscheint, aber sinnlich anschaulicher ist. – Auch die Krallen des Raubvogels, Od. 15, 526; die Arme oder Fänger des Polypen, Hes. O. 526. – Il. 17, 386 steht γούνατά τε κνῆμαί τε πόδες ϑ' ὑπένερϑεν, also der untere Theil des Beines, vom Knöchel abwärts; aber auch überh. das ganze Bein; oft χεῖρες καὶ πόδες, πόδας καὶ χεῖρας ὕπερϑεν verbunden; auch der vom Leibe getrennte, abgehauene Fuß, Od. 20, 299. 22, 290; ξύλινος πούς, ein hölzerner, Stelzfuß, Her. 9, 37; ἐς πόδας ἐκ κεφαλῆς, vom Kopf bis zu den Füßen, Bezeichnung der ganzen Leibeslänge, Il. 18, 353. 23, 169; auch ἐκ κεφαλῆς ἐς πόδας ἄκρους, 16, 640; danach komisch τὰ πράγματα ἐκ τῶν ποδῶν ἐς τὴν κεφαλήν σοι πάντ' ἐρῶ, Ar. Plut. 649. – Auch Fußtritt, Gang, τῷ δ' ὑπὸ ποσσὶ μέγας πελεμίζετ' Ὄλυμπος, unter seinen Füßen, seinen Tritten, Il. 8, 443, vgl. 13, 19. 14, 285; bes. Lauf, Wettlauf, οἱ ἀέϑλια ποσσὶν ἄροντο, sie erlangten Kampfpreise mit den Füßen, d. i. im Wettlauf, Il. 9, 124. 266. 22, 160 Od. 8, 103. 206. 353. Daher ποσὶν ἐρίζειν, mit den Füßen wetteifern, Wettlauf halten, Il. 13, 325. 23, 792, ποσὶ νικᾷν, mit den Füßen, im Wettlaufe siegen, 20, 410 Od. 13, 261; so τιμὰ ποδῶν Pind. Ol. 12, 15; αἴγλα ποδῶν, 13, 36; ἀρετά, P. 10, 23; ποσσὶ κράτεσκε, N. 3, 52; ἔλαβε ποσίν, holte ein, 3, 81, u. öfter; ποδοῖν κλοπὰν ἀρέσϑαι, heimlich entfliehen, Soph. Ai. 243; σύντεινε ποδὸς ὁρμάν, Eur. El. 112; ἅμιλλαν ἐπόνει ποδοῖν, I. A. 213; πόδα τιϑέναι, gehen, Ar. Th. 1100. – Das Zunächstvorliegende wird oft bezeichnet als πρόσϑεν ποδός oder ποδῶν, προπάροιϑε ποδῶν, was vor den Füßen ist; παρὰ ποδός, sogleich, Theogn. 282; πρὸ ποδός, das Gegenwärtige, dem Raum u. der Zeit nach, Pind. I. 7, 13; auch τὸ πὰρ ποδός, P. 3, 60; φροντίδα τὰν πὰρ ποδός, 10, 62; πὰρ ποδὶ σχεδόν, Ol. 1, 74. Anders ist παραὶ ποσὶν ἔκπεσε ϑυμός, vor die Füße entfiel ihnen der Muth, Il. 15, 280. – Πημάτων ἔξω πόδα ἔχειν, Aesch. Prom. 263, wie ἔξω κομίζων ὀλεϑρίου πηλοῦ πόδα, Ch. 686, vgl. Eur. Bacch. 110, d. i. entronnen sein, wie ἐκτὸς κλαυμάτων Soph. Phil. 1260; – βράχιστα γὰρ κράτιστα τἀν ποσὶν κακά, Ant. 1309, wie ἡ Σφὶγξ τὸ πρὸς ποσὶ σκοπεῖν μεϑέντας ἡμᾶς τἀφανῆ προςήγετο, O. R. 130; τοὐν ποσὶν οἰστέον κα-κόν, Eur. Alc. 742; τὰ ἐν ποσὶν ἀγνοῶν, Plat. Theaet. 175 b; Sp., wie Luc. Nigr. 7; – κατὰ πόδα, auf dem Fuße, so schnell die Füße können, auf dem Fuße folgend, Her. 9, 89; Thuc. 3, 98. 8, 17; κατὰ πόδας αὐτῶν ἰέναι, auf dem Fuße folgen, 5, 64; Xen. Mem. 2, 6, 9; ἕπεσϑαι, Plat. Legg. XI, 918 a; ὑπέλαβες, Soph. 243 e; Sp., wie Pol. 2, 49, 4; τῇ κατὰ πόδας ἡμέρᾳ, am folgenden Tage, 1, 12, 1; τῷ κατὰ πόδας ἐνιαυτῷ, 2, 20, 4, u. öfter; – so auch ἐκ ποδὸς ἕπεσϑαι, 3, 68, 2, vgl. 14, 8, 13; und so ὅσον ἐκ ποδός, = ὅσον ἤδη, 2, 68, 9; u. παρὰ πόδας, sogleich, in kurzem, 1, 7, 5 u. öfter; – aber ἐκ ποδῶν ist = fern, weit ab, Her. 6, 35, s. ἐκποδών; – ἐπὶ πόδα ἀνάγειν, Xen. Cyr. 3, 3, 69, wie ἐπὶ πόδα ἀναχωρεῖν, An. 5, 2, 32, werden durch B. A. 72, 31 χωρεῖν ἐπὶ σκέλος, τὸ ὀπίσω ἀναχωρεῖν μὴ δόντα τοῖς ὑπεναντίοις τὰ νῶτα erklärt, also sich so zurückziehen, daß man gegen die Feinde Front macht; vgl. bes. Xen. Cyr. 7, 5, 6, ἀπῄεσαν, ἕως μὲν ἐξικνεῖτο τὰ βέλη ἀπὸ τοῦ τείχους, ἐπὶ πόδα, um den Schild zum Decken gebrauchen zu können, ἐπεὶ δὲ ἔξω βελῶν ἐγένοντο, στραφέντες, und Arr. An. 5, 17, 12, wo es mit πρύμναν κρούεσϑαι zusammen steht; vgl. noch Pol. 2, 30, 4. 68, 4. 18, 8, 4; – περὶ πόδα, um den Fuß, passend, angemessen, ἔστι μοι τοῠτο περὶ πόδα, das ist mir sehr gelegen, eben recht, eigtl. ein Schuh, der genau um den Fuß anschließt, Hesych. u. Sp., wie Luc.; – ὡς ποδῶν ἔχει, wie er zu Fuß ist, so schnell er kann, Plat. Gorg. 507 d u. sonst, vollständiger ὡς ποδῶν εἶχον τάχιστα ἐβοήϑεον, Her. 6, 116, vgl. 9, 59; – φεύγειν ἀμφοῖν ποδοῖν, auch ἐκ δυοῖν ποδοῖν, mit beiden Füßen, aus allen Kräften fliehen; – βοηϑεῖν χειρὶ καὶ ποδί oder ὅλῳ ποδί, mit Hand und Fuß, mit aller Macht beistehen; so bei Aezeh. 3, 109 ὤμοσαν βοηϑήσειν τῷ ϑεῷ καὶ χειρὶ καὶ ποδὶ καὶ πάσῃ δυνάμει; vgl. Suid.; übertr. sagt Ap. Rh. 4, 1165 οὔποτε φῦλ' ἀνϑρώπων τερπώλης ἐπέβησαν ὅλῳ ποδί, sie traten nicht mit ganzem Fuße auf, d. h. sie haben keine reine, ungemischte Freude. – Die Tragg. brauchen auch πούς τινος als Umschreibung einer Person, Herm. Soph. Ant. 43; Eur. Hipp. 661. – Uebertr. von leblosen Dingen, der Fuß, das untere Fußende, bes. der Fuß, der untere Theil eines Berges, Il. 2, 824. 20, 59, – Fuß eines Tisches, Bettes u. dal., Xen. Men. 2, 1, 30 u. Sp. – Bei Ath. X 454 a wird Ω beschrieben: πόδας ἔχων βρα χεῖς δύο. – Am Schiffe sind πόδες die beiden untern, Zipfel des Segels, auch die an ihnen befestigten Taue, mit denen das Segel gedreht und gespannt wird, Od. 5, 260. 10, 32, an welcher letzteren Stelle Einige den sing. vom Steuerruder verstanden haben. Allgemeiner ist Eur. Hec. 940 zu nehmen: ἐπεὶ νόστιμον ναῠς ἐκίνησε πόδα, während ἐκπετάσουσι πόδα ναός I. T. 1136 auf das Segel geht; τοῠ ποδὸς παριέναι, Ar. Equ. 434, wo der Schol. bemerkt, daß es ein vom Einziehen der Segel entlehnter Ausdruck sei, πόδας καλοῠσιν οἱ ναῠται τοὺς παρ' ἑκάτερα τὰ μέρη κάλως ἐκδεδεμένους τῆς ὀϑόνης. Vgl. noch Ap. Rh. 2, 931; Qu. Sm. 9, 438 u. Schol. Ap. Rh. 1, 567. – Fuß als Längenmaaß, 4 Palmen od. 16 Finger, 11 Zoll 87/10 Linien rheinländisch, Her. 2, 149 u. Folgde. Daher ὑπὲρ τὸν πόδα, über das Maaß. – In der Metrik ein Versfuß, Gramm., Scholl. – Von Flötenbläsern, Trompetern u. Ausrufern, ein lauter, mit vollem Ausathmen verbundener Ruf, Galen. – [Πούς ist die von den alten Gramm. allein anerkannte Accentuation, nicht ποῠς, E. Mp. 686, 16 Arcad. 126, 6 B. A. 554, 31. 1196; vgl. Lob. Phryn. 765.]
-
9 στρέφω
στρέφω, fut. στρέψω, aor. ἔστρεψα, στρέψασκον Il. 18, 546; perf. ἔστροφα, Theogn. bei Ath. III, 104 c, vgl. Lob. zu Phryn. 578; perf. pass. ἔστραμμαι; aor. ἐστρέφϑην, in Prosa nur Plat. Polit. 273 c; ion. u. dor. ἐστράφϑην, Theocr. 7, 132; att. gew. aor. II. ἐστράφην, u. so στραφήσομαι, Plat. Rep. VII, 518 d; – drehen, wenden, biegen; ἂψ δὲ ϑεοὶ οὖρον στρέψαν, Od. 4, 520; στρέψ' ἵππους ἐπ ὶ νῆα, 15, 205; ὅς οἱ σχεδὸν ἔστρεφε μώνυχας ἵππ ους, lenken, Il. 17, 699, vgl. 8, 168. 20, 488; ἔριδα, den Wettkampf verflechten, verschlingen, Pind. N. 4 extr., vgl. Dissen, hergenom men von der Kunstsprache der Ringer, den Gegner fassen und umwerfen; ἡλίου πρὸς ἀντολὰς στρέψασα σα υτήν, Aesch. prom. 710; τὰ δ' ἄλλα πάντ' ἄνω τε καὶ κάτω στρέφων τίϑησιν, Eum. 621; διὰ πολυῤῥάφου στρέφων πόρπακος σάκος, Soph. Ai. 572, πρόςωπον πρὸς κασίγνητον στρέφε, Eur. Phoen. 460, ἔμπαλιν κάρα, I. A. 1549; ἑαυτὸν εἰς πονηρὰ πράγματα, Ar. Nubb. 1438, ὄμμα πρὸς τὸ φανόν, Plat. Rep. VII, 518 c; auch umwerfen, σεισμός νιν ἔστρεψε χϑονός, Eur. l. T. 1166, das Unterste zu oberst kehren, umstürzen, ὅπῃ στρέφεις τοὺς λόγους ἄνω καὶ κάτω, Plat. Gorg. 511 a, vgl. Phaedr. 278 d; ἄνω κάτω τοὺς νόμους, τοὺς διαιτητάς, πάνϑ' ὅσ' ἂν βούληται στρέφει, Dem. 21, 91; zusammendrehen, σπάρτα πυκνὰ ἐστραμμένα, Xen. An. 4, 7, 15; auch spinnen, ἀΐδιος ἡ δουλεία γίγνεται ὑπὸ μακρῷ τῷ λίνῳ στρεφομένη, Luc.; – verdrehen, verrenken, στραφῆναι τὸν πόδα, Her. 3, 129, wo nachher folgt ὁ γάρ οἱ ἀστράγαλος ἐξεχώρησε ἐκ τῶν ἄρϑρων; vgl. Plat. Legg. VII, 789 e; daher auch = die Glieder auf der Folter ausrecken, foltern, martern, übertr., οἱ μῠϑοι στρέφουσι τὴν ψυχήν, Plat. Rep. I, 330 e; στρέφει με περὶ τὴν γαστέρα, es quält mich im Leibe, ich habe Leibschneiden, Antiphan. com. bei Ath. III, 123 b; auch pass. κλονοῠνται καὶ στρέφονται τὴν γαστέρα, Ael. H. A. 11, 44. – Uebertr., στρέφειν τι φρεσίν, στρέφειν βουλὴν ἐν ἑαυτῷ, Etwas in der Seele hin-u. herwenden, es von allen Seiten betrachten, animo volvere, Eur. Hec. 740; Ael. H. A. 10, 48. – Pass. sich drehen, wenden, sich herumdrehen, sich hin- u. herwenden, ἥ τ' αὐτοῠ στρέφεται, Il. 18, 488; στρέφετ' ἔνϑα καὶ ἔνϑα, 24, 5; ἔμελλεν στρέψεσϑ' ἐκ χώρης, 6, 516, sich abwenden und fortgehen; στρεφϑεὶς γὰρ μετόπισϑεν, 15, 645; χερσὶν ἀώτου στρεφϑεὶς ἐχόμ ην, Od. 9, 435, vgl. 16, 352, sich andrücken, anschmiegen; στραφεὶς οὕτως ἴω; umgewandt, Soph. Ant. 315, vgl. O. C. 1644; auch med., στρέψαι στράτευμ' ἐς Ἄργος, wende es mit dir zurück, 1418; u. übertr., κἂν σοῠ στραφείη ϑυμός, Tr. 1124; sich an Etwas lehren, τοῠ δὲ σοῠ ψόφου οὐκ ἂν στραφείην, Ai. 1096. – Gew. wie versari, sich an einem Orte drehen und wenden, daselbst verweilen, verkeh ren, auch übertr., sich womit beschäftigen, ἔν τινι, ἐν αὐτοῖς τούτοις στρέφεται καὶ ἑλίττεται ἡ δόξα, Plat. Theaet. 194 b; Solon bei Dem. 19, 255 v. 23 vrbdt auch ταῠτα μὲν ἐν δήμῳ στρέφεται κακά. – Uebertr., στροφὰς στρέφεσϑαι, Wendungen machen, Ränke spinnen, schmieden, Plat. Rep. III, 405 c; ἄπορόν τινα στροφὴν ἐστρεφόμην ἤδη, Euthyd. 302 b; dah. τί ταῠτα στρέφει; Ar. Ach. 363, warum schmiedest du diese Ränke? vgl. Eur. Hec. 750; – sich wenden, sich sträuben, τί δῆτα ἔχων στρέφει; Plat. Phaedr. 236 e, vgl. στρέφεται ἄνω καὶ κάτω ἐπικρυπ τόμενος τὲν αὑτοῠ ἀπορίαν, Lach. 196 b, wie Ion 541 e. – Intrans., sich wenden, ὁπότε στρέψαντες ἱκοίατο, Il. 18, 544, wo man aus dem vorhergehenden Verse ζεύγεα ergänzen kann, wie Od. 10, 528, εἰς Ἔρεβος στρέψας, ὄϊς. So auch Xen. An. 4, 3, 26, Ξενοφῶν δὲ στρέψας πρὸς τοὺς Καρδούχους ἀντία τὰ ὅπλα ἔϑετο, sc. στρατιώτας, er ließ gegen die Karduchen Kehrt, d. i. Front machen; vgl. ib. 32, οἱ Ἕλληνες τὰ ἐναντία στρέψαντες ἔφευγον.
-
10 κατά
κατά, kommt als adv. nicht mehr vor u. erscheint nur in einzelnen Fällen ohne Casus, wo man eine Tmesis annehmen muß, wie auch κατὰ δὲ προτόνοισιν ἔδησαν Od. 2, 425. 15, 290 zu fassen, sie banden mit Tauen fest, wo der dat. nicht zu κατά gezogen werden darf; vgl. κατὰ συφεοῖσιν ἐέργνυ 10, 238. Als Präposition mit der Grundbedeutung herab u. darüberhin.
I. Mit dem genit.; – 1) vom Orte; – a) Bewegung von oben nach unten hin, herab von; βῆ δὲ κατ' Ἰδαίων ὀρέων ἐς φύλοπιν Il. 16, 677, βῆ δὲ κατ' Οὐλύμποιο καρήνων, vom Gipfel des Olymp herab, 22, 187, καϑ' ἵππων ἀΐξαντες, vom Wagen herabspringend, 6, 232, βαλέειν κατὰ πέτρης Od. 14, 399; ἱεὶς σαυτὸν κατὰ τοῦ τείχους Ar. Vesp. 355, wie ἐῤῥίπτεον ἑαυτοὺς κατὰ τοῦ τείχεος κάτω Her. 8, 53, sie stürzten sich selbst von der Mauer herab; αὐτὴν πνεῦμα Βορέου κατὰ τῶν πλησίον πετρῶν ὦσαι Plat. Phaedr. 229 c; ἁλλόμενοι κατὰ τῆς πέτρας Xen. An, 4, 2, 17; so auch richtigere Lesart κατὰ κλίμακος καταβαίνειν 4, 5, 25, wo Krüger D. Sic. 14, 28 καταβάσεις κατὰ κλιμάκων vergleicht; ἧκαν ἑαυτοὺς κατὰ τῆς χιόνος εἰς τὴν νάπην Xen. An. 4, 5, 18; so auch κατ' ἄκρης, s. ἄκρα; Ζεὺς ὕων κατὰ τοῦ κεράμου βαλανεύσει Phereer. bei Ath. VI, 269 d. – Herab auf, nieder auf, κατὰ δ' ὀφϑαλμῶν κέχυτ' ἀχλύς Il. 15, 344 u. öfter, von dem Todesdunkel, das sich auf die Augen niedersenkt, vgl. τὸν δὲ κατ' ὀφϑαλμῶν ἐρεβεννὴ νὺξ ἐκάλυψε 13, 580; κατὰ χϑονὸς ὄμματα πήξας, auf die Erde heftend, auf den Boden gesenkt, 3, 217; vom Wurfspieß, κατὰ γαίης ᾤχετο, er fuhr niederwärts in die Erde. Daran reihen sich Vrbdgn wie στάξε κατὰ ῥινῶν Il. 19, 39, Μοῖσα κατὰ στόματος χέε νέκταρ Theocr. 7, 82, über den Mund hin; πλειὼν δὲ κατὰ χϑονὸς ἄρμενος εἴη Hes. O. 615; κατὰ τῆς τραπέζης κατασπάσας τέφρην, über den Tisch hin, Ar. Nubb. 178; μύρον κατὰ τῆς κεφαλῆς καταχέαντες, über den Kopf herabgießen, Plat. Rep. III, 398 a; κατὰ τοῦ πυρὸς σπένδειν Critia. 120 a; bei den Comic. κατὰ χειρὸς ὕδωρ, Waschwasser über die Hände, nach VLL, τὸ ῥᾷστον πάντων καὶ εὐχερέστατον; κατὰ χειρὸς ἦν τὰ πράγματα, Alles ging mir leicht von der Hand, Phereer. Chir. frg. 7; eigtl. von dem über die Hände gegossenen Waschwasser, wie ὕδωρ ἐφέρετο κατὰ χειρῶν Ath. IX, 408 b; vgl. Lob. zu Phryn. p. 327. – Pind. sagt κατ' ἀμευσιπόρων τριόδων ἐδινάϑην, P. 11, 38, darüber hin, auf dem Dreiwege; Aesch. δνοφεράν τιν' ἀχλὺν κατὰ δώματος αὐδᾶται φάτις Eum. 357. – Nach Hom. κόπρος κατὰ σπείους κέχυτο πολλή, Od. 9, 330, erweitern Sp. diesen Gebrauch, διεσπάρησαν κατὰ τῆς νήσου, über die Insel hin, auf der Insel, Pol. 3, 19, 7, ἐσκεδασμένοι κατὰ τῆς χώρας 1, 17, 10; so im N. T. καϑ' ὅλης τῆς Ἰουδαίας, u. a. Sp. – b) unter, zunächst bei der Bewegung, bes. unter die Erde, ψυχὴ κατὰ χϑονὸς ᾤχετο Il. 23, 100, sie ging unter die Erde; καταδεδυκέναι, ἀφανίζεσϑαι κατὰ τῆς ϑαλάσσης Her. 7, 6. 235; ἔδυ κατὰ γῆς Plat. Tim. 25 d; κατὰ τῆς γῆς ὑποδύομαι ὑπὸ τῆς αἰσχύνης, vor Scham in die Erde sinken, Xen. An. 7, 7, 11; gew. ohne Artikel, κατὰ γῆς γενέσϑαι 7, 1, 30. Bes. bei den Tragg. Bezeichnung der Unterwelt, οἱ κατὰ χϑονὸς ϑεοί Aesch. Pers. 657 u. öfter, die Götter der Unterwelt; τοῦ κατὰ χϑονὸς ᾅδου Ag. 1359; τὸν ἀεὶ κατὰ γᾶς σκότον εἱμένος Soph. O. C. 1699; κατὰ χϑονὸς ἔκρυψε Ant. 24; ὁ κατὰ γῆς, der Verstorbene, Begrabene, Xen. Cyr. 4, 6, 5. – c) auf ein Ziel hin, κατὰ σκοποῦ τοξεύειν Hdn. 6, 7, 19; κατὰ νώτου ξαίνειν Dem. 19, 197; κατὰ κόῤῥης πατάσσειν, hinter die Ohren schlagen, Luc. Gall. 30. So auch zu erkl. βᾶτε κατ' ἀντιϑύρων Soph. El. 1427; κατὰ πηδαλίων, am Steuerruder, Eur. Andr. 480; κατὰ νώτου γενέσϑαι, in den Rücken kommen, Her. 1, 9, wird bes. ein militärischer Ausdruck, κατὰ νώτου, κατὰ προςώπου, im Rücken, in der Front, 1, 75, Thuc. 3, 108, Pol. 1, 28, 9 u. öfter. – Auffallender sagt Ap. Rh. κατὰ νηδύος ὔμμε φέρουσα, im Bauche, 4, 1328. – Aus Vrbdgn dieser Art u. ä., z. B. τὸν κονιορτὸν εἶδε κατὰ τῶν ἰδίων φερόμενον, entwickelt sich die Bdtg – 2) feindlich, gegen, wider, bes. sprechen, λέγων ὅσ' ἂν ϑέλῃς καϑ' ἡμῶν ἔσχατα κακά Soph. Phil. 65, λόγους τοὺς μὲν Ἀτρειδῶν κάτα Ai. 295; κατ' ἀρχῆς γὰρ φιλαίτιος λεώς, spricht gern gegen die Regierung, Aesch. Suppl. 480; ψεύδεσϑαι κατά τινος Lys. 22, 7; πολλοῦ δέω κατ' ἐμαυτοῦ ἐρεῖν αὐτός, ὡς ἄξιός εἰμι τοῦ κακοῠ, gegen mich selbst zu sprechen, Plat. Apol. 37 b; stimmen, von Richtern, ψῆφος κατ' αὐτῶν ὀλεϑρία βουλεύσεται Aesch. Spt. 180; ψῆφος καϑ' ἡμῶν οἴσεται Eur. Or. 440; δίκην κατ' ἄλλου φωτὸς ὧδ' ἐψήφισαν Soph. Ai. 444; auch sonst von feindlichem Beginnen, αὐτὸς καϑ' αὑτοῦ γ' ἄρα μηχανοῤῥαφῶ Aesch. Ch. 221, ἃ καϑ' αὑτοῖν λόγχας στήσαντε Soph. Ant. 145, ὅσην κατ' αὐτῶν ὕβριν ἐκτίσαιτ' ἰών Ai. 297, κατά τινος μάρτυρας παρασχέσϑαι, ὡς οὐκ ἀληϑῆ λέγει Plat. Gorg. 472 a, Folgde, ὃ κατὰ τῆς πόλεως ὑπελάμβανον εἶναι Pol. 10, 8, 5, τοιαύτην ὠμότητα εἶχε κατὰ τῶν ὑποτεταγμένων D. Sic. 19, 1; λόγος κατά τινος, oratio in aliquem, πρός τινα, adversus aliquem, Wolf Lept. p. CL. u. Heffter ath. Gerichtsverf. p. 175; ϑρίαμβος κατά τινος, über Einen, Plut. Ant. 84; εἶναι κατά τινος, zu Jem. Nachtheil sein, Nic. 21, wie χρῆσϑαί τινι κατά τινος, Tib. Gr. 15. – Soph. vrbdt auch ἐγγελᾶν, ἐγκαλεῖν κατά τινος, O. C. 1341 Phil. 328. – 3) von Plat. an ist dieser Gebrauch auch auf nicht feindliche Verhältnisse ausgedehnt, bes. beim Sprechen, in Beziehung auf, über, von, Conv. 193 c, μὴ τοίνυν κατ' ἀνϑρώπων σκόπει μόνον τοῦτο, ἀλλὰ καὶ κατὰ ζώων πάντων καὶ φυτῶν Phaed. 70 d, συντιϑεὶς λόγον ἔπαινον κατὰ τοῦ ὄνου, eine Lobrede auf den Esel, Phaedr. 260 b; Prot. 323 b; οἱ κατὰ τοῦ Δημοσϑένους ἔπαινοι Aesch. 3, 50, vgl. 124; ὃ καὶ μέγιστόν ἐστι καϑ' ὑμῶν ἐγκώμιον Dem. 6, 9, das größte Lob, das man über euch aussprechen kann; allgem., αἱ κατὰ Θηβαίων ἐλπίδες 19, 84; ταῦτα κατὰ πάντων Περσῶν ἔχομεν λἐγειν Xen. Cyr. 1, 2, 16; μία τις μέϑοδος κατὰ πάντων Arist. de anim. 1, 1; ἐπεκράτησε τὸ τῶν Ἀχαιῶν ὄνομα κατὰ πάντων Πελοποννησίων, er wurde auf alle Peloponnesier ausgedehnt, von ihnen gebraucht, Pol. 2, 38, 1, der auch ἀφορμὴ μήτε κατὰ τῶν ἐμπόρων, μήτε περὶ τοὺς δούλους vrbdt, 4, 50, 3. – Bei den Grammatikern zur Bezeichnung des Sprachgebrauchs, εἰ κατὰ ϑηλείας φαίης Apollon. Synt. p. 198, 19, φαῦλον καὶ φλαῦρον κατὰ τοῦ αὐτοῦ σημαινομένου, sagt man von denselben Dingen, Moeris, οἱ τάττοντες τοῦτο κατὰ τοῦ βλακὸς ἁμαρτάνουσιν Phryn. 272, wo Lob. zu vgl.; κατὰ κοινοῦ, Schol. Thuc. 2, 36; gewöhnlicher ἀπὸ κοινοῦ. – 4) ein bes. Sprachgebrauch ist καϑ' ἱερῶν ὀμνύναι, Ar. Ran. 101, auf das Opfer schwören, wobei örtlich an ein Handauflegen od. die Hand dagegen Ausstrecken zu denken; καϑ' ἱερῶν τελείων ὀμνύναι Andoc. 1, 98; ὤμνυε κατ' ἐξωλείας Dem. 21, 119; καϑ' ἡμῶν ὀμνύναι οὐκ ἤϑελε, εἰ μὴ σαφῶς ᾔδει τὰ εὔορκα ὀμουμένη 29, 26; παραστησάμενον τοὺς παῖ. δας αὐτὸν κατὰ τούτων ὀμεῖσϑαι 54, 38, wobei daran zu denken, daß der Schwur, wenn er nicht gehalten wird, auf das Haupt, bei dem man geschworen, als Fluch fällt; ἐπιορκήσαστ κατὰ τῶν παίδων Lys. 32, 13; κατὰ κυνῶν καὶ χηνῶν ὀμνύναι Luc. Icarom. 9; καϑ' ἱερῶν τελείων ἑστιάσας Tim. 7. – Anders ist εὐχὴν ποιήσασϑαι κατὰ χιλίων χιμάρων, ein Gelübde auf tausend Ziegen machen, Ar. Equ. 659; εὔχεσϑαι κατὰ νικητηρίων Dem. ep. 1 extr., wie App. B. C. 2, 141; sprichwörtlich geworden κατὰ βοὸς εὔχου, etwas Großes geloben, Diogen. 5, 90, μηδὲν κατὰ βοὸς εὔξῃ 6, 55. – 5) von der Zeit; κατὰ παντὸς τοῦ αἰῶνος ἀείμνηστον, für alle Zeit hin, Lycurg. 7; κατὰ παντὸς τοῦ χρόνου σκέψασϑε Dem. 22, 72 u. mit denselben Worten 24, 180. – 6) adverbiale Fügungen sind καϑ' ὅλου, κατὰ παντός, Arist. u. Folgde, durchgängig, im Allgemeinen, s. die Wörter.
II. Mit dem accusat.; – 1) vom Orte; – a) von der Ausdehnung über einen Ort hin, durchhin, u. geradezu in, bei Verbis der Bewegung u. der Ruhe, so daß immer an eine Ausbreitung über einen bestimmten Raum, nach einer gewissen Richtung hin zu denken ist, mit anderer Auffassung als bei ἀνά 3 a, wie auch wir sagen: die Reihen hinauf u. hinunter; von Hom. an sehr gewöhnlich; κατὰ στρατόν Il. 7, 370, κατὰ κρατερὰς ὑσμίνας 2, 345, κατὰ γαῖαν Ἑλλάδα, Ἴλιον, Τροίην, κατὰ πτόλιν, ἄστυ, οἶκον, δώματα, κατὰ λαόν, δῆμον, ἀνϑρώπους, κατὰ νῆας, κλισίας u. ä., κατὰ ῥωπήϊα Od. 14, 473; so auch Tragg., κατὰ πτόλιν, ἄστυ, Aesch. Eum. 969 Pers. 1027 u. sonst; ϑεοῖς τοῖς καϑ' Ἑλλάδα, in Griechenland, Ag. 564; ἐκ τοῦ κατ' ἄστυ βασιλέως τάδ' ἄρχεται, vom König in der Stadt, Soph. O. C. 67; εἴσω κατ' αὐτὸν (χῶρον) εὐστομοῠσ' ἀηδόνες 18; κατὰ στέγας ἰέναι O. R. 637; οἱ κατ' οἶκον, domestici, El. 1136; κατ' οἴκους, im Hause drinnen, O. R. 1447; κατ' ἀγρίαν ὕλην ἀλωμένη O. C. 349; in Prosa, αἱ ἔχιδναι κατὰ πᾶσαν τὴν γῆν εἰσίν Her. 5, 109, sind über die ganze Erde verbreitet; ἥρωες κατὰ τὴν χώραν καὶ τὴν πόλιν ἱδρυμένοι Lycurg. 1, 25; οὐ γὰρ ἦν κατὰ πόλιν Plat. Theaet. 142 a; τῶν κατὰ τὸν οὐρανὸν ἰόντων περὶ γῆν, durch den Himmel hin, 208 d (vgl. ἕως ἔτ' ἔστιν ἄστρα κατὰ τὸν οὐρανόν Ar. Eccl. 83); κατὰ τὸ ὑδάτιον Phaedr. 229 a; τοῦ περιφερομένου κατὰ πάντα τὰ μέλη αἵματος Tim. 74 c; κατὰ τὸν πλοῦν ἤδη ὤν, auf der Fahrt, Thuc. 7, 31; οἱ. κατὰ ταῦτα οἰκοῠντες Xen. An. 7, 5, 13; κατὰ τὴν ὁδὸν ἐγένοντο 4, 3, 21 (vgl. Plat. ἐπειδὰν φερόμενοι γένωνται κατὰ τὴν λίμνην Phaed. 114 a); οἱ κατὰ τὸ Ἀρκαδικὸν πελτασταί, im arkadischen Heere, 4, 8, 18; στὰς κατὰ τὰς πύλας, an dem Thore, 5, 2, 16. Bes. häufig κατὰ γῆν καὶ κατὰ ϑάλατταν, zu Wasser u. zu Lande. – b) κατὰ ποταμὸν πλέειν Her. 1, 194. 4, 44, κατὰ ῥόον, stromabwärts, im Ggstz von ἀνὰ ποταμόν, 2, 96; κατὰ ῥοῦν φέρεται, sprichwörtlich vom Gelingen, Diogen. 5, 82; κατ' οὖρον ἴτω, ἐρέσσετε, Aesch. Spt. 672. 836; ῥείτω κατ' οὖρον Soph. Tr. 468; κατὰ τὸν Ἰλισσὸν ἴωμεν, hinab, entlang, Plat. Phaedr. 229 a. Aehnlich vom Jäger entlehnt, der der Spur nachgeht, κυναγοὶ κατ' ἴχνος πλάταν ἄφαντον κελσάντων Aesch. Ag. 679; κατ' ἴχνος ᾄσσω Soph. Ai. 32, ich eile der Spur nach; κἀμὲ κατὰ ταύτην τὴν ὁδὸν ἄγε, auf diesem Wege, Plat. Soph. 237 b; ἰέναι κατὰ τοὺς ἄλλους προϊόντας, ihnen nachgehen, Her. 9, 53; κατὰ στίβον, auf dem Fuße, 4, 122, wie κατὰ πόδας, Thuc. 3, 98; Xen. Mem. 2, 6, 9. – c) Richtung wohin, an, κατὰ στῆϑος βάλλειν, κατ' ἀσπίδα, Il. 3, 347. 11, 108, u. oft in ähnlichen Vrbdgn, an die Brust treffen, gegen den Schild werfen, auf Etwas zu schießen, βέλος κατὰ καίριον ἦλϑε, das Geschoß kam an eine tödtliche Stelle, 11, 439, οὐδέ ποτε Ζεὺς τρέψεν ἀπὸ κρατερῆς ὑσμίνης ὄσσε φαεινώ, ἀλλὰ κατ' αὐτοὺς αἰὲν ὅρα, sah auf sie hin, 16, 644; παίει κατὰ τὸ στέρνον Xen. An. 1, 8, 26; ὁρμᾶν κατά τινα 7, 5, 27; ὡς κατὰ τοῠτο τὸ χωρίον ἐγένοντο, als sie an den Ort gekommen waren, Her. 3, 86; ἐπεὰν κατὰ τοῦτο γένωμαι τοῦ λόγου 6, 19; übertr., κατὰ τωὐτὸ γίνεσϑαι, übereinstimmen, 4, 119; anders παρῄεσαν αἱ παρϑένοι κατὰ τοὺς πατέρας, wo ihre Väter saßen, 3, 14; λέγειν κατά τινα, zu ihm sprechen, Xen. Cyr. 7, 1, 12. – d) allgemeiner, gegenüber, ἀνὴρ κατ' ἄνδρα τοῠτον ᾑρέϑη Aesch. Spt. 487; κατ' ὄμματα τῷ νυμφίῳ Soph. Ant. 756; κατὰ μὲν Λακεδαιμονίους ἔστησε Πέρσας Her. 9, 31; in der Gegend bei, ἡ Στερίη κατὰ Σινώπην πόλιν κειμένη Her. 1, 76; κεῖται ἡ Κεφαλληνία κατὰ Ἀκαρνανίαν Thuc. 2, 30; ἡ καϑ' ἡμᾶς ϑάλαττα, das sich zu uns erstreckende, bei uns liegende, das mittelländische Meer, Pol. 1, 3, 9; κατὰ βορέαν ἑστηκώς, gegen Norden, Thuc. 6, 104; von tactischen Bestimmungen, οἱ κατὰ τὸ λαιὸν τῶν ὑπεναντίων Pol. 1, 34, 9; öfter οἱ κατά τινα τεταγμένοι u. ä., zur ungefähren Ortsbestimmung. – Oertlich ist auch ursprünglich das bei Hom. so geläufige κατὰ ϑυμόν, κατὰ φρένα καὶ κατὰ ϑυμόν, im Herzen, in der Seele, s. unten. – Bei Zahlen, ungefähr, Her. 2, 145. 6, 44. 79; κατ' οὐδέν, fast Nichts, 2, 101. – 2) von der Zeit, eine Verbreitung durch einen Zeitraum hin, während, zu, Dauer u. Gleichzeitigkeit ausdrückend; ἐμὸν κατ' αἰῶνα, zu meiner Zeit, Aesch. Spt. 201; λευκὸν κατ' ἦμαρ Ag. 654; κατ' ἦμαρ καὶ κατ' εὐφρόνην ἀεί Soph. El. 251; μίαν καϑ' ἡμέραν, in einem Tage, Ant. 55; καϑ' ἡμέραν τὴν νῦν, heute, O. C. 3 Ai. 788; bes. in Prosa, κατὰ Ἄμασιν βασιλεύοντα, zur Zeit als Amasis König war, Her. 2, 143, κατὰ τὸν πόλεμον, während des Krieges, 7, 157, κατ' εἰρήνην, in Friedenszeiten; κατὰ τὸν κατὰ Κροῖσον χρόνον, zu Krösus' Zeiten, 1, 67; κατὰ τοὺς Τρωϊκοὺς χρόνους, zur Zeit des trojanischen Krieges; κατὰ Σωκράτην Ath. XI, 505 f; εἴ τι μὴ ὀρϑῶς πράττω κατὰ τὸν βίον τὸν ἐμαυτοῦ Plat. Gorg. 489 a; κατὰ τοὺς πρώτους χρόνους Polit. 274 c; οἱ καϑ' ἑαυτούς, ihre Zeitgenossen, Xen. Mem. 3, 5, 10; οἱ καϑ' ἡμᾶς Pol. 16, 20, 8; εἴς τε τοὺς πρὸ ἡμῶν καὶ καϑ' ἡμᾶς καιρούς 4, 1, 4; – κατὰ καιρὸν πράττεσϑαι Dem. 1, 4; – κατὰ φῶς, bei Tage, im Ggstz von νύκτωρ, Xen. Cyr. 3, 3, 25. – Aber καϑ' ἡμέραν ist = täglich, Aesch. Pers. 827 u. sonst oft, wie ὁ καϑ' ἡμέραν βίος täglicher Lebensunterhalt, Soph. O. C. 1366, u. ἐπὶ τῷ καϑ' ἡμέραν μισϑῷ, Dem. 59, 108, täglicher Lohn, κατ' ἐνιαυτόν jährlich, Plat. Polit. 298 e; Xen. An. 3, 2, 12 u. öfter; κατὰ μῆνα, monatlich. Diese Verbindungen gehören zu – 3) wo κατά Vereinzelung, Vertheilung eines größern Ganzen in mehrere kleinere Theile ausdrückt; κρῖν' ἄνδρας κατὰ φῠλα, κατὰ φρήτρας, Il. 2, 363, nach Stämmen u. Geschlechtern sie sondern; κατὰ στίχας, reihenweis, Il.; κατὰ κώμας κατοικημένοι, in einzelnen Dörfern angesiedelt, Her. 1, 96; ἐκ τῶν συμμάχων ἐξελέγετο κατ' ὀλίγους 8, 113, immer nur wenige aus den einzelnen Abtheilungen; κατὰ ἕνδεκα μέρη κεκοσμημένη, in elf Theile, Plat. Phaedr. 246 e; κατ' εἴδη διαιρεῖσϑαι τὰ ὄντα, in od. nach Geschlechtern unterscheiden, 273 e; ὁπόσοι κατὰ πόλιν ἐν ἑκάσταις νομεύονται Polit. 295 e; ἵνα μὴ μόνον κατὰ πόλεις, ἀλλὰ καὶ κατ' ἔϑνη δουλεύωσι, nicht bloß stadt-, sondern auch völkerweis, Dem. 9, 26; ἐλάμβανον τοὺς ἄρτους κατ' ὀβολόν, τὰ ἄλφιτα κατ' ἡμίεκτον μετρούμενοι, halbmetzenweis, 31, 37; κατὰ διακοσίας μνᾶς διακεχρημένον, in einzelnen Posten zu 200 Minen ausgeliehen, 27, 11; tactisch, κατὰ φυλάς, κατ' ἴλας, κατὰ τάξεις, κατὰ λόχους, geschwader-, regimenterweise, Xen. Cyr. 1, 4, 17. 6, 2, 36. 2, 1, 23 u. sonst; ähnl. κατὰ πόλεις διελύϑησαν, in die einzelnen Städte, Thuc. 3, 1, ὡς ἕκαστοι κατὰ πόλεις 1, 89; κατὰ μίαν ἐπὶ κέρως πλέοντες 2, 90. Geradezu die Distributivzahlen bildend, καϑ' ἕνα μαχεόμενοι Her. 7, 104; καϑ' ἑπτά, je sieben, Ar. Av. 1079; κατ' όλίγας (ναῦς) προςπίπτοντες, immer nur in kleinen Abtheilungen, Thuc. 3, 28; κατὰ δύο, je zwei, Plat. Ep. VI, 323 c; καϑ' ἕνα, einzeln, Xen. An. 4, 7, 8; κατὰ μίαν ἢ δύο λαμβάνων Dem. 20, 77; κατὰ μίαν ναῦν τάττειν Pol. 1, 26, 12, öfter, bes. von Anordnung u. Aufstellung der Soldaten, wohin man auch κατὰ κέρας προςβάλλειν, Xen. Cyr. 7, 1, 26, u. ä. rechnen kann. – Man vgl. noch κατ' ἔπος, Wort für Wort, Ar. Ran. 801, καϑ' ἑσμούς, schaarenweis, Vesp. 1146. – 4) Vereinzelung u. Absonderung ausdrückend, κατὰ σφέας γὰρ μαχέσονται, für sich, abgesondert, werden sie kämpfen, Il. 2, 366; μόνος καϑ' αὑτόν, allein für sich, Soph. O. R. 63; αὐτὴ καϑ' αὑτήν Eur. Ion 60; αὐτὸς καϑ' ἑαυτόν Ar. Vesp. 786; sehr gewöhnlich in Prosa, λέγων κατὰ σαυτόν Plat. Gorg. 505 d; αὐτὸ καϑ' αὑτὸ ἕκαστον, jedes Einzelne für sich, Theaet. 206 a; μόνος αὐτὸς καϑ' αὑτόν Rep. X, 604 a; καϑ' ἕνα, einzeln, dem ἀϑρόος entgeggstzt, Alc. I, 114 d, wie Thuc. ἀντέσχομεν πρός τε ξύμπαντας καὶ καϑ' ἑκάστους 2, 64; οἱ καϑ' αὑτοὺς Ἕλληνες 1, 138; καϑ' ἑαυτὸν πορεύεσϑαι, allein, für sich marschiren, Xen. An. 5, 10, 11; καϑ' ὑμᾶς αὐτοὺς ἐξοπλίσϑητε Cyr. 6, 3, 32 (aber αὐτοὶ καϑ' ἑαυτούς = von selbst, freiwillig 5, 5, 39); γεγόνασι καϑ' ἑαυτοὺς ἕκαστοι Dem. 10, 52; ἤδη καϑ' αὑτὸν ὄντι, als er schon selbstständig war, sein eigenes Geschäft hatte, 36, 4. – 5) aus 1 c folgt die Bdtg des Zweckes, als einer Richtung worauf, ἦ τι κατὰ πρῆξιν ἀλάλησϑε; Od. 3, 72. 9, 253, fahrt ihr nach einem Geschäfte, zu einem Geschäfte herum? πλάζεσϑαι κατὰ ληΐδα, auf, nach Beute umherschweifen, 3, 106; κατὰ χρέος ἐλϑεῖν, nach einem Orakelspruche kommen, um ihn einzuholen, 11, 479; κατὰ ληΐην ἐκπλώσαντες Her. 2, 152; ἀποπλέειν κατὰ βίου καὶ γῆς ζήτησιν 1, 94, wie κατὰ ζήτησίν τινα πέμπειν Soph. Tr. 55; κατὰ ϑέαν ἥκειν Thuc. 6, 31; καϑ' ἁρπαγὴν ἐσκεδασμένοι, zur Plünderung zerstreu't, Xen. An. 3, 5, 2. Aehnlich Ζεὺς μετ' Αἰϑιοπῆας χϑιζὸς ἔβη κατὰ δαῖτα, zum Schmause, Il. 1, 424; vgl. κατὰ τὴν κνίσσαν εἰςελήλυϑε Ar. Pax 1015. – Dah. drückt es auch den Bewegungsgrund aus, weg en, aus, αἰτίαν καϑ' ἥντινα Aesch. Prom. 226; Θησέως κατὰ φϑόνον στρατηλατοῦσαι, aus Neid gegen den Theseus, Eum. 656; κατ' ἔχϑραν, aus Feindschaft, Suppl. 331, wie Ar. Pax 133; in Prosa, κατ' εὔνοιαν φρενῶν Aesch. Suppl. 918; ἐμήδιζον κατ' ἄλλο μὲν οὐδέν, κατὰ δὲ τὸ ἔχϑος τῶν Θετταλῶν Her. 8, 30, vgl. 7, 142. 9, 37; κατὰ τὴν τουτου προϑυμίην τέϑνηκας, nach seinem Wunsche, 1, 124; τὴν προξενίαν κατά τι ἔγκλημα ἀπεῖπον Thuc. 6, 89; κατὰ τί; weshalb? Ar. Nubb. 240 u. sonst; κατ' ἄλλο μὲν οὐδέν, ὅτι δέ Plat. Phaedr. 229 d; κατὰ φϑόνον οἴονται τὸν ἑαυτῶν λέγειν Gorg. 437 d; ἐγὼ κατ' αὐτὸ τοῦτο ἄγαμαι Πῶλον, ὅτι 482 d, eben deshalb, weil. – 6) an 1 b schließt sich die Bdtg gemäß, zufolge, nach, wie Plat. sagt ὥςπερ κατ' ἴχνη κατὰ τὰ νῠν εἰρημένα ζῆν, Phaed. 115 b. So Hom. καϑ' ἡμέτερον νόον, nach unserm Sinne, Il. 9, 108, u. öfter κατὰ μοῖραν, κατ' αἶσαν, κατὰ κόσμον, nach Gebühr, nach Schicklichkeit, wie sich's gebührt; so auch Folgde; zunächst von göttlichen od. Schicksalsbestimmungen u. Orakeln, κατὰ ϑεὸν γάρ τινα ἔτυχον καϑήμενος ἐνταῦϑα Plat. Euthyd. 272 e, vgl. Apol. 22 a; κατὰ ϑεὸν ἥκεις, nach göttlicher Schickung, Her. 8, 85; κατ' ὀμφὰς τὰς Ἀπόλλωνος δότε πέρασιν Soph. O. C. 102; κατ' ὀμφὴν σὴν ἐστάλη 556; κατὰ τὸ χρηστήριον Her. 7, 178; dann: den Gesetzen gemäß, κατὰ νόμους Aesch. Suppl. 238. 385; κατὰ νόμους τοὺς ἐπιχωρίους Her. 1, 35; κατὰ τοὺς νόμους ζῆν Plat. Prot. 326 c; κατὰ νόμον, nach dem Branche, Xen. Cyr. 5, 5, 6 u. sonst oft; – κατὰ τὰς Θεμι-στοκλέους ἐντολάς, nach dem Befehle, Her. 8, 85; κατὰ τὰ παρηγγελμένα Xen. An. 2, 2, 8; κατὰ τὰ συγκείμενα, nach der Verabredung, 7, 2, 7; κατὰ τὰ συνεϑήκατο Her. 5, 112; κατὰ τὰ ἤκουον, nach dem was ich hörte, 2, 49; κατὰ τὸν σὸν λόγον Plat. Gorg. 471 a; – κατὰ νοῦν ἔχει κείνῳ Soph. O. C. 1765, wie κατὰ γνώμαν ἴδρις O. R. 1087, nach Wunsch; κατὰ τὸ εἰκός Xen. Cyr. 8, 7, 9; αἱ συνϑῆκαι, καϑ' ἃς ἐδανείσατο Dem. 25, 69. – Von der Verwandtschaft, ϑρόνους ἔχω κατ' ἀγχιστεῖα τῶν ὀλωλότων Soph. Ant. 174; κατὰ τὴν συγγένειαν Xen. An. 7, 2, 31; vgl. Thuc. 1, 95. 7, 57; προςεχόμενον αὐτῷ κατὰ τὴν μητέρα, von mütterlicher Seite mit ihm verwandt, 1, 127, wie auch Sp., z. B. App. B. C. 2, 143; – κατὰ Πίνδαρον, wie Pindar sagt, Plat. Phaedr. 227 b; καϑ' Ὅμηρον Conv. 174 c; κατὰ τὸν Θουκυδίδην Plut. Dem. 6; – οὐ γὰρ κατὰ τὸ πλεῖν κυβερνήτης καλεῖται, ἀλλὰ κατὰ τὴν τέχνην, in Beziehung auf od. danach benennen, Plat. Rep. I, 341 d, oft im Crat.; – κατὰ λόγον, im Verhältniß, s. λόγος. – In κατὰ τὸν πατέρα ἐπί. βουλός ἐστι τοῖς καλοῖς, Plat. Conv. 203 d, liegt »der Abstammung von seinem Vater nach«, väterlicherseits, wie sein Vater, so. – 7) Aehnlichkeit, Uebereinstimmung, Art u. Weise durch κατά ausgedrückt; κατὰ λοπὸν κρομύοιο, nach Art einer Zwiebelhaut, Od. 19, 233; πατέρα τε καὶ μητέρα εὑρήσεις οὐ κατὰ Μιϑριδάτην τε τὸν βουκόλον καὶ τὴν γυναῖκα αὐτοῦ Her. 1, 121, nicht nach Mithridates' Art, ganz andere Leute als Mithridates, vgl. 2, 10; Thuc. 2, 62; μέγεϑος κατὰ συκέην μάλιστα, so groß wie, Her. 4, 23; ποταμοὶ οὐ κατὰ Νεῖλον ἐόντες μεγάϑεα 2, 10; ἵνα προςείπω σε κατὰ σέ, nach deiner Art, Plat. Gorg. 467 a; κατ' ἐμαυτόν, nach meiner Art, οὐ πρὸς τοὺς ὑμετέρους λόγους Conv. 199 a; κατὰ τὸν πάππον, wie der Großvater, Parm. 176 c; ὁμολογῶ οὐ κατὰ τούτους εἶναι ῥήτωρ Apol. 17 b; – κατὰ ταὐτά, auf dieselbe Weise, Her. 6, 53; τὸ κατὰ ταὐτόν Plat. Phil. 58 a; κατὰ τί λέγοντες Soph. 222 c; κατὰ πάντα τρόπον, auf alle Weise, Xen. An. 6, 4, 30; κατὰ πολλοὺς τρόπους, auf viele Arten, Cyr. 8, 1, 46. – Aehnl. τὸ ἐμὸν δέος οὐκ ἔστι κατ' ἄνϑρωπον, ist nicht menschlich, Plat. Phil. 12 c; οὐ κατὰ χρυσίον δοκεῖ σοι εἶναι Conv. 112 c; τὸ καϑ' ἡλικίαν, dem Alter angemessen, Arist. eth. 8, 12. – Bes. ὁ κόμπος οὐ κατ' ἄνϑρωπον φρονεῖ, Aesch. Spt. 407, wie λέγω κατ' ἄνδρα, μὴ ϑεὸν σέβειν ἐμέ, wie einen Menschen, nicht wie einen Gott, Ag. 899; ἃ δὴ κατ' ἄνδρα γίγνεται νεανίαν Eur. I. A. 938; u. beim comparat., wenn eine Sache in ihrem Verhältniß zu einer andern betrachtet u. dem Grade nach damit verglichen wird, das lat. quam pro, μεῖζον ἢ κατ' ἄνϑρωπον νοσεῖς, du leidest an übermenschlicher Krankheit, du leidest übermenschlich Großes, Soph. O. C. 604; τοὔργον τόδε μεῖζον ἀνήκει ἢ κατ' ἐμὰν ῥώμαν, es geht über meine Kraft, Tr. 1025; φρονείτω μεῖζον ἢ κατ' ἄνδρα, stolzere Gedanken hegen, als sich für einen Menschen ziemt, Ant. 764; ὅστις μὴ κατ' ἄνϑρωπον φρονεῖ Ai. 748; δοκεῖ μοι ἀμείνων ἢ κατὰ τοὺς περὶ Λυσίαν εἶναι λόγους Plat. Phaedr. 279 a, vgl. Phaed. 94 e; ταῦτα ἴσως μείζω ἐστὶν ἢ κατ' ἐμὲ καὶ σὲ ἐξευρεῖν Crat. 392 e, es geht über unsere Kräfte, ist im Vergleich mit unserer Kraft zu groß, ist zu groß, als daß wir es ausfindig machen könnten; μείζω ἢ κατ' ἄνϑρωπον Rep. II, 359 d; μείζω ἢ κατὰ δάκρυα πεπονϑότες ἤδη, mehr als daß es hinreichend beweint werden könnte, Thuc. 7, 75; πλείω ἤ κατὰ τὸ ἡμέτερον πλῆϑος Xen. Cyr. 4, 5, 40; τίς κρείττων ἢ κατ' ἄνϑρωπον; 8, 7, 2; μεῖζον φορτίον ἢ καϑ' ἑαυτὸν ἀράμενον, eine größere Last als er tragen kann, Dem. 11, 14; εἰ δέ τῳ δοκῶ μείζονας ἢ κατ' ἐμαυτὸν λέγειν λόγους 13, 18; πολλὰ κἀγαϑὰ ὑμᾶς εἰργασμένοι οὐ κατὰ τὰς Μειδίου λειτουργίας 21, 169, nicht so geringfügig wie die Leistungen des Midias; so Sp., wie Pol. τολμηρότερον ἢ κατὰ τὴν ἡλικίαν, als man es von seinem Alter erwarten sollte, 5, 18, 7, vgl. 1, 8, 5. – 8) Allgemeiner, in Rücksicht auf, σὺ δὲ ἀνὴρ καϑ' ἡμᾶς ἐσϑλὸς ὢν ἐπίστασο Soph. Ai. 1878; οὐκ ἔχω εἶπαι κατὰ τὴν Ἀμφιάρεω ἀπόκρισιν Her. 1, 49, wie κατὰ τὴν τροφὴν τῶν παίδων τοσαῦτα ἔλεγον, in Beziehung auf, über die Ernährung, 2, 3; κατὰ μὲν τὸν κρητῆρα οὕτως εἶχε, so verhielt es sich; καϑ' ὃ ἡδέα ἐστίν, ἆρα κατὰ τοῦτο οὐκ ἀγαϑά, ist es in der Beziehung, wo es angenehm ist, nicht gut, Plat. Prot. 351 c; κατὰ τί; inwiefern? 335 d; καϑ' ὅσον, insoweit, 351 c; καϑ' ὅ τι, insofern, daß, Polit. 298 c; auch mit pleonastischem εἶναι, ἐγὼ τούτοις κατὰ τοῦτο εἶναι οὐ ξυμφέρομαι Prot. 317 a; κατά τι, in irgend einer Rücksicht, in irgend einem Stücke, κατὰ πάντα, in allen Stücken; τὸ κατὰ τοῦτον εἶναι Xen. An. 1, 6, 9, in Beziehung auf diesen, was ihn anbelangt. – Dah. dient es oft zur bloßen Umschreibung, die ausdrücklicher als das bloße Nomen od. ein Genitiv an alle einzelnen Beziehungen erinnern soll, τὰ κατὰ τὸν πόλεμον, der Krieg und Alles, was ihn betrifft; τὰ κατὰ τὴν πόλιν, Alles was den Staat betrifft, das Verhältniß, die Lage des Staates; λάχη τὰ κατ' ἀνϑρώπους Aesch. Eum. 300, = ἀνϑρώπων; πάντα τὰ κατ' ἀνϑρώπους, alle menschlichen Verhältnisse, alles Menschliche, 840; τὰ κατὰ τὴν μουσικὴν πάντα Plat. Gorg. 474 a; τῶν κατὰ τὸ σῶμα ἐπιϑυμιῶν, die sich auf den Körper beziehen, die leiblichen, Phaed. 82 c; τὰ καϑ' ὑμᾶς ἐλλείμματα, Fehler von eurer Seite, eure Versehen, Dem. 2, 27; τῷ καϑ' ἑαυτὸν φόβῳ, durch Furcht vor ihm, die er einflößt, 19, 2; τὰ καϑ' ἡμᾶς καλῶς ἔχει, unsere Sachen stehen gut, Xen. Cyr. 7, 1, 16. Von Sp. wird dies noch weiter ausgedehnt, τούτῳ τὸ κατὰ τὸν στόλον ἐνεχείρισεν, er trug ihm den Zug, Alles, was dazu gehörte, auf, Pol. 1, 56, 1, öfter; ὁ κατὰ τὰς ἀρχαιρεσίας χρόνος, die Zeit der Comitien, 1, 52, 2; sogar ἡ κατὰ τὸν ἥλιον ἀνατολή, πορεία, Aufgang, Lauf der Sonne, 3, 113, 1. 9, 15, 6; αἱ κατὰ τὸν Φίλιππον εὐεργεσίαι, des Philipp, 2, 48, 2; ἡ καϑ' Ἡρόδοτον ἱστορία, die Geschichte des Herodot, D. Sic., u. a. Sp. – Manche Umschreibungen der Art sind ganz adverbial geworden u. bei den einzelnen Substantiven bemerkt, κατ' ἰσχύν, kräftig, Aesch. Prom. 212, κατὰ σκότον, im Finstern, heimlich, Soph. Phil. 574, κατ' ὀρϑόν, gerade, recht, O. R. 88, κατ' ὀργήν, erzürnt, Tr. 929, καϑ' ὁρμὴν δρᾶν, eifrig, Phil. 562, καϑ' ἡσυχίαν, ruhig, κατὰ τάχος, eilig, κατὰ κράτος, mit Gewalt, wie κατὰ τὸ ἰσχυρόν, Her. 9, 2, κατὰ πόδα, sogleich, Xen. Hell. 2, 1, 20, κατὰ μέρος, abwechselnd, κατὰ φύσιν, naturgemäß, natürlich, κατὰ τύχην, zufällig, κατὰ μικρόν, κατ' ὀλίγον, allmälig, nach u. nach, κατὰ πολύ, bei weitem, u. ä.
Κατά erleidet bei Dichtern die Anastrophe, wenn es dem Casus, den es regiert, nachsteht, wie Ἀτρειδῶν κάτα, Soph. Ai. 295. 948; auch in tmesi, wenn es dem zugehörigen Verbum nachsteht, wird κάτα geschrieben, ὅτ' ἂν εὐφροσύνη μὲν ἔχῃ κάτα δῆμον, Od. 9, 6 Il. 17, 91.
Bei Dichtern, bes. den älteren Epikern, lautet das Wort auch vor Consonanten κάτ u. erleidet dann Assimilationen, so daß nicht bloß in Zusammensetzungen κάββαλε, κακκείοντες, κάλλιπε, καῤῥέζουσα, κατϑανεῖν geschrieben wird, sondern auch καγγόνυ, καδδέ, καδδύναμιν, für κὰγ γόνυ, κὰδ δέ, κὰδ δύναμιν, u. eben so κακκεφαλῆς, καμμέν u. καμμέσον, καννόμον, καππεδίον, καπφάλαρα, κάῤῥα, καττάδε, καττόν, die sämmtlich besser getrennt geschrieben werden, aber an ihrer Stelle aufgeführt sind. Vor στ u. σχ fällt auch τ aus, in καστορνῦσα, κάσχεϑε. – In καταιβάτης u. ä. hat sich die alte gedehnte Form καταί erhalten.
In der Zusammensetzung bedeutet es – 1) von oben herab, herunter, darauf, am Boden, καταβαίνω, καταβάλλω, καταπίπτω, κατάκειμαι. – 2) entgegen, gegen an, κατᾴδω, καταβοάω, u. bes. eine feindliche Thätigkeit, ein nachtheiliges Einwirken, καταγιγνώσκω, κατηγορέω, καταψηφίζομαι, ver-, miß-. – 3) Verstärkung des ursprünglichen Begriffes, er-, zer-, ver-, κατακόπτω, καταφαγεῖν, κατακτείνω, auch adj., κατάδηλος. – 4) zuweilen giebt es auch einem intr. Verbum transitive Bdtg, καταϑρηνέω, beweinen, beklagen.
-
11 βαθύς
βαθύς, εῖα, ύ, tief, hoch, zunächst von der räumlichen Ausdehnung, von Hom. an überall; auch wie bei uns von der der Front entgegenstehenden Ausdehnung, φάλαγξ, eine tiefe Schlachtordnung, Xen. Hell. 2, 4, 24. 4, 2, 7; Pol. 1, 33 u. Folgde; ähnlich werden erkl. βαϑέα ἄγκεα, Il. 20, 490, tief sich hinein erstreckende Thäler, auch αὐλή 5, 142; ἠιών 2, 92. Von tiefen Wnnden, πληγή Luc. Nigr. 35; τομή Plut. san. tu. p. 393. Uebertr., a) anknüpfend an ἄμαϑος βαϑεῖα, tiefer Sand, Il. 5, 587, drückt es alles Roichliche aus, dicht, dick; νειὸς βαϑεῖα 10, 353, mit einer dicken Schicht Fruchterde, also fruchtbar; vgl. β. γῆ Eur. Andr. 637; χώρα Plut. Caes. 39; λήιον Il. 11, 560 u. öfter, wie Hes. Th. 107, was erklärt wird ὑψηλοὺς καὶ εὐτραφεῖς ἔχον στάχυας; ὕλη Il. 5, 555; λειμών Aesch. Prom. 665; χλόα Eur. Hipp. 1138; σῖτος ἐν τῷ πεδίῳ, hohes Getreide, Xen. Hell. 3, 2, 17; ποία Add. ep. 3 (VI, 228); τρίχες Xen. Cyn. 7, 8; πώγων Luc. Pisc. 41; κλῆρος, reich, Pind. Ol. 13, 60; ἄνδρες, reiche Leute, Xen. Oec. 11, 10; οἶκος Callim. Cer. 114; πλοῠτος Ael. V. H. 3, 18; Μίδεω βάϑιον πλουτεῖν, reicher als Midas sein, Tyrt. 3, 6; βαϑὺ χρέος, tiefe Schuld, Pind. Ol. 6, 3; κλέος, reicher, großer Ruhm, Pind. Ol. 7, 53; βαϑὺ ἐσϑλόν, tiefgegründetes Glück, 12, 12. – b) von Zeitbestimmungen, ὄρϑρος, hoher Morgen, Plat. Crit. 43 a; Ar. Vesp. 216 u. Sp.; νύξ, tiefe Nacht, Luc. Asin. 34; ἑσπέρα Paus. 4, 18, 3; γῆρας, spätes Alter, Leon. Tar. 71 (VII, 163); vgl. Ar. Nub. 512 προήκων ἐς βαϑὺ τῆς ἡλικίας. – c) auf den Geist übertr., klug, weise, ernst, wie unser Geistestiefe, φρήν Il. 19, 125; Pind. N. 4, 8; μέριμνα Ol. 2, 60; φροντίς, μηχανή. Aesch. Suppl. 402. 934; ἤϑεα βαϑύτερα Her. 4. 95, wie Plat. Legg. XI, 930 a, ernstere Sitten; βαϑὺς τῇ φύσει στρατηγός Posidipp. Ath. IX, 377 (v. 59); so Sp., βαϑεῖς ταῖς ψυχαῖς Pol. 6, 24; τὴν παιδείαν βαϑύς Luc. Salt. 81; Suid. erkl. βαϑύς durch πονηρός aus Men. – d) folgende Uebertragungen schließen sich auch mehr od. weniger ans Deutsche an: λαῖλαψ, heftiger Sturm, Il. 11, 306; ἀήρ, dicke Luft, Od. 9, 144; κίνδυνος Pind. P. 4, 207; τέρψις Soph. Ai. 1179; ἀνάπνευσις Plat. Tim. 92 a; ὕπνος Luc. D. mar. 2, 3; σιγή Tox. 36; εἰρήνη Posid. 18 (VII 170); χρόα, tiefdunkel, Ael. N. A. 3. 17. – Compar. βαϑύτερος, p. auch βαϑίων; bei Theocr. 5, 43 ist in βάϑιον ι kurz; dor. βάσσων, Epicharm.; Superl. βαϑ ύτατος u. p. βάϑιστος. – Adv. βαϑέως, z. B. κοιμᾶσϑαι Theocr. 8, 66.
-
12 βαθύνω
βαθύνω, vertiefen, aushöhlen, χῶρον Il. 23, 421; ποτήριον Anacr. 3, 5; sp. D.; βαϑύνεται λίμνη Theophr.; ἕλη Polyaen. 8, 23; φάλαγγα, eine Schlachtordnung vertiefen, mit schmaler Front, viel Mann hoch stellen (vgl. βάϑος), Xen. Cyr. 8, 5, 15; ἐξ ὅσων ἐγὼ τὴν φάλαγγα βαϑυνῶ, so hoch ich die Schlachtordnung stellen werde, 6, 3, 23; vgl. Polyaen. 5, 16. – Pass. βαϑυνομένη, πέτρα, χεῖρες, Nonn.; hohl, βεβάϑυστο D. 39. 305.
-
13 ἀντι-μέτ-ωπος
ἀντι-μέτ-ωπος ( μέτωπον), mit entgegengekehrter Stirn, συνέῤῥαξέ τινι, vom Angriff in der Front, Xen. Hell. 4, 3, 19; Ages. 2, 12; Arr. An. 3, 15, 2.
-
14 ἀμφί-στομος
ἀμφί-στομος ( στόμα), 1) mit doppelter Mündung, ὄρυγμα Her. 3, 60; ϑυρίδες, Zellen der Bienen, Arist. H. A. 9, 40; ἀμφίστομοι λαβαὶ κρατήρων, die Griffe an den beiden Seiten an Mischkrügen, Soph. O. C. 474 (ἢ ἀμφοτέρωϑεν ἐστομωμένας ἢ διὰ τὸ ἑκατέρωϑεν τοῦ στόματος εἶναι ἢ πρόσωπα ϑηρίων ἑκατέρωϑεν ἐχούσας). – 2) zweischneidig, πέλεκυς, Sp.; φάλαγξ Arr. 5, 17, 1, eine Schlachtordnung mit doppelter Front, wo die Reihen vorn u. hinten zum Angriff bereit sind; vgl. Polyaen. 1, 49, 2; τάξις Pol. 2, 28; πλινϑίον Plut. Crass. 23; πλαίσιον Sol. an. 29, wonach sie quadratisch ist.
-
15 ὁμοιό-στομος
ὁμοιό-στομος, von gleichem Munde, gleicher Front, Ael. tact.
-
16 ὄρθιος
ὄρθιος, bei den Att. auch 2 Endgn, 1) grad aufwärts, bergan; οἶμος, Hes. O. 292, Ggstz πρηνής; ὥςτε πάντας ὀρϑίας στῆσαι φόβῳ δείσαντας τρίχας, Soph. O. C. 1624, das Haar aufsträuben; vgl. Aesch. τριχὸς δ' ὀρϑίας πλόκαμος ἵσταται, Spt. 546; ἔϑειραι, Eur. Hel. 638; πύργος, Phoen. 1229; ὄρϑια ἦν τὰ γέῤῥα, Her. 9, 102; ὄρϑιον ἰέναι steht gegenüber dem ὁμαλές, Xen. An. 4, 6, 12; πρὸς ὄρϑιον ἄγειν, Cyr. 2, 2, 24; καταφέρεσϑαι κατὰ τοῦ ὀρϑίου, Arr. 1, 1, 11. – Gew. von der Stimme, gradauf tönend (oder aufregend?), laut, hell, ἤϋσε ϑεὰ μέγα τε δεινόν τε ὄρϑια, Il. 11, 11; ἰάχησε, ἐβόησε ὄρϑια φωνῇ, H. h. Cer. 20. 432; ὄρϑιον ὤρυσε, φώνασε, Pind. Ol. 9, 117 N. 10, 76, der auch übertr. sagt ὀρϑίαν ὕβριν κνωδάλων, P. 10, 36; ὄρϑια κωκύματα, Soph. Ant. 1191; κηρύγματα, El. 673; ὄρϑιον δ' ἅμα ἀντηλάλαξε ἠχώ, Aesch. Pers. 381; κελεύσματα, Ch. 740; κήρυγμα, Eur. I. A. 94; φϑέγματα, Hel. 1591; bes. νόμος, eine sehr hohe, helle Weise, Tonart, Her. 1, 24, Ar. Ach. 16 Equ. 1276; ἐπιτείνουσι τὸ φϑέγμα μέχρι πρὸς τὸ ὄρϑιον, Luc. bis acc. 11. – 2) in grader Richtung fortgehend; ἴχνος, Xen. Cyn. 6, 14; ὄρϑιον φεύγειν, 5, 29. Bei Her. 4, 101 steht τὰ ὄρϑια, τὰ ἐς τὴν μεσόγαιαν φέροντα dem τὰ ἐπικάρσια entgegen, von der Küste aufwärts, ins Land hinein. – Ἡ ὀρϑία, der rechte Winkel, Plut. Is. et Os. 56; übertr., ἤϑη ὄρϑια καὶ καϑαρά, Sull. 1. – In der Kriegssprache προςβάλλειν ὀρϑίοις λόχοις, Xen. An. 4, 2, 11, mit graden, colonneuartig aufmarschirten Lochen, wo die Soldaten einer hinter dem anderen gehen, im Ggstz zur Phalanx, wo ein Lochos mit breiterer Front eintritt, vgl. 4, 3, 17 u. 4, 8, 10, δοκεῖ παύσαντας τὴν φάλαγγα λόχους ὀρϑίους ποιῆσαι, wo die verschiedene Marsch- und Kampfweise bei beiden auseinandergesetzt ist; ὀρϑίους ποιεῖσϑαι τοὺς λόχους, Cyr. 3, 2, 6; s. Ael. Tact. 30; nach Suid. heißt überhaupt πᾶν τάγμα ὄρϑιον, ὃ ἂν τὸ βάϑος ἔχῃ πλέον τοῦ μήκους, im Ggstz von παράμηκες. Auch Pol. sagt so: προῆγον αὐτοὺς ὀρϑίους ἐπὶ τοὺς πολεμίους, 11, 23, 2; auch προςέβαλλον τοῖς κέρασιν ὀρϑίαις ταῖς Ῥωμαϊκαῖς δυνάμεσι, ib. 3.
-
17 ὅπλον
ὅπλον, τό (nach Buttm. Lexil. II, 216 mit ἕπω zusammenhangend; verwandt mit Wappen, Waffe), übh. Werkzeug, Geräth; bes. – a) alles zur Ausrüstung eines Schiffes Gehörige, Takelwerk; πάντα ὅπλα, τά τε νῆες φορέουσιν, Od. 2, 390, öfter in der Od., auch ein einzelnes Tau, ὅπλον νεός, 21, 390, wie ὅπλῳ ἐϋστρεφέϊ 14, 346; u. so übh. Tau, Strick, τὰ ἐκ τῶν γεφυρέων Her. 9, 115, vgl. 7, 25. – b) von allem Handwerkzeuge; ἦλϑε δὲ χαλκεύς, ὅπλ' ἐν χερσὶν ἔχων χαλκήϊα, Od. 3, 433, des Schmiedes, wie Il. 18, 409. 412; ἀρούρης ὅπλον heißt die Sichel, Antiphil. 4 (VI, 95). – c) am gewöhnlichsten das Kriegsgeräth, Harnisch und Schild; ὅπλοισιν ἔνι δεινοῖσιν ἐδύτην, Il. 10, 254; 19, 21. 11, 17 ff.; χρυσέων ὅπλων στερηϑείς, Pind. N. 8, 27; ἐν πολεμαδόκοις Ἄρεος ὅπλοις, P. 10, 14; χάλκεα, N. 10, 14 u. öfter; ἀρήϊα ὅπλα, Aesch. Spt. 114 und öfter, nur im plur., wie auch bei Soph., πολλῶν μεϑ' ὅπλων, d. i. mit vielen Bewaffneten, Ant. 115; Eur. hat den sing. Herc. Fur. 161. 570. 942, sonst immer den plur. – Bes. ist bei Her. u. den Attikern τὸ ὅπλον der große Schild (dah. ὅπλα προβάλλεσϑαι, μεταβάλλεσϑαι, vgl. Pol. 1, 22, 10. 3, 71, 4), mit dem das nach ihm benannte schwere Fußvolk bewaffnet ist, u. der Harnisch, dah. gern der plur. gebraucht wird; Her. hat den sing. 4, 23, οὐδέ τι ἀρήϊον ὅπλον ἐκτέαται, wie 4, 177; ὅτι ἑκάστῳ παρέ τυχεν ὅπλον, Plat. Rep. V, 474 a, sonst auch bei Plat. immer im plur.; ἐν ὅπλοις μάχεσϑαι, Gorg. 456 d; ὅπλα ἀπ οβαλών, Conv. 179 a; ὅπλα ἀφείς, Apol. 39 a, wie Xen. u. A.; auch ῥίπτειν τὰ ὅπλα, παραδιδόναι u. ä., s. diese verba; ὅταν ὅπλα εἰς τὰς χεῖρας λάβωμεν, Plat. Legg. I, 638 a; ἐν τοῖς ὅπλοις εἶναι, in den Waffen, bewaffnet sein, Xen. An. 3, 2, 28; vgl. Her. 1, 13; Thuc. 6, 74; κατατίϑεσϑαι, die Waffen niederlegen, Xen. An. 5, 2, 15 u. öfter; τίϑεσϑαι τὰ ὅπλα, die Waffen, bes. den Schild vor die Füße hinsetzen, was sowohl beim Haltmachen geschieht, Xen. An. 1, 5, 14. 4, 2, 16 u. öfter, als beim Antreten u. sich in Reih' u. Glied Aufstellen, οἱ ὁπλῖται ἔϑεντο τὰ ὅπλα, οἱ μὲν περὶ τὰ σταυρώματα, οἱ δὲ κατὰ τὴν ὁδόν, 5, 2, 19 (vgl. Hell. 3, 1, 23; Her. 9, 52; ϑέμενοι ἐς τὴν ἀγορὰν τὰ ὅπλα, Thuc. 2, 2); vollständiger, εἰς τάξιν τὰ ὅπλα τίϑεσϑαι, 2, 2, 8; auch ἀντία τὰ ὅπλα τίϑ., 4, 3, 26 (vgl. Hell. 7, 3, 9; Her. 1, 62. 5, 74); κατὰ χώραν, auf seinen Platz zurückkehren u. die Waffen, den Schild u. Speer hinstellen, 1, 5, 17; dah. κεῖται τὰ ὅπλα, die Bewaffneten stehen, 4, 2, 20; παραγγέλλειν εἰς τὰ ὅπλα, unter die Waffen treten lassen, 1, 5, 13; νυκτερεύειν ἐν τοῖς ὅπλοις, unter den Waffen die Nacht zubringen, 6, 2, 27. Wie An. 2, 2, 20 zeigt, wurden die Waffen vor der Front aufgestellt; dah. τὰ ὅπλα auch geradezu »das Lager« heißt, πρὸ τῶν ὅπλων, An. 2, 4, 15; für die ὁπλῖται selbst steht es offenbar An. 2, 2, 4, ἕπεσϑε τῷ ἡγουμένῳ τὰ μὲν ὑποζύγια ἔχοντες πρὸς τοῦ ποταμοῦ, τὰ δὲ ὅπλα ἔξω, vgl. 3, 2, 36 Cyr. 5, 4, 45, wie man auch ἐξέτασιν ὅπλων ποιεῖσϑαι Thuc. 4, 74 nehmen kann, u. so bei Sp.; – ἥκειν ἐν τοῖς ὅπλοις, Pol. 9, 6, 6; ἐποιοῦντο συναγωγὰς ἐπὶ τῶν ὅπλων, 5, 64, 4. – Uebtr. τῶν ὅπλων τῶν ἐπὶ τὴν Ἴλιον μετεσχηκότες, Ael. N. A. 1, 1. – Bei Nic. Ir. 2, 31 das männliche Glied.
-
18 ἐπι-φάνεια
ἐπι-φάνεια, ἡ, 1) das Erscheinen, die Erscheinung, καραδοκοῦντες τὴν ἐπ. τῆς ἡμέρας Pol. 3, 94, 3; τῶν πολεμίων 1, 54, 2; a. Sp.; bes. vom Hülfe bringenden Erscheinen der Götter, D. Hal. 2, 68; Plut. u. A.; auch von der in außerordentlichen Begebenheiten sich offenbarenden göttlichen Macht u. Vorsehung, ἡ ἐν ταῖς ϑεραπείαις ἐπιφ. D. Sic. 1, 25, wo Wesseling zu vgl.; Plut. Them. 30 Camill. 16; bei K. S. die Erscheinung Christi. – 2) das Erscheinen von außen oder von oben, dah. die Oberfläche, Außenseite, τὴν ἐπιφάνειαν χροιὰν ἐκάλουν οἱ Πυϑαγόρειοι Arist. de sens. 3; μοσχείῳ δέρματι περιείληπται τὴν ἐκτὸς ἐπιφάνειαν, die Außenseite des Schildes, Pol. 6, 23, 3; die Fläche, ὃ μῆκος καὶ πλάτος μόνον ἔχει, Eucl. u. a. Mathem.; Seite, καὶ πλευρά Pol. 6, 27, 3; τὰς τρεῖς ἐπιφανείας τῆς πόλεως, drei Seiten der Stadt, 4, 70, 9; die Front des Heeres, 3, 116, 10. – Uebertr., das äußere Ansehen, Glanz, Ehre, Plat. Alc. I, 124 c; ἐπιφάνειαι καὶ λαμπρότητες Isocr. 6, 104; Pol. 6, 43, 7 u. Sp., wie D. Sic. 19, 1; τὸ μέγεϑος τῶν δικῶν – ἐπιφάνειάν τινα ἐποίησε, machte Aufsehen, Is. 17, 13. – Anschein, Schein, der ἀλήϑεια entgeggstzt, Suid.
-
19 ἐξ-ελίσσω
ἐξ-ελίσσω, att. ἐξελίττω (s. ἑλίσσω), 1) auseinander-, entwickeln, entfalten; περιβολὰς σφραγισμάτων Eur. Hipp. 864; übertr., ϑεσπίσματα Suppl. 141, deuten; λόγον, erzählen, Ion 397; bes. vom Heere, τὴν φάλαγγα, entwickeln, Xen. Hell. 4, 3, 18 Cyr. 8, 5, 15, die hinteren Treffen vorrücken und in die Front der Schlachtordnung einrücken lassen; Plut. Aemil. 17 u. oft; von der Flotte, Pol. 1, 51, 11. – 2) schnell bewegen (s. simplez); ἴχνος ποδός, vom Reigentanz, Eur. Tr. 3; χορόν, χορείαν, Sp.; τὸν αὑτῆς κύκλον ἐξελίσσει (σελήνη), vollendet seinen Kreislauf, Plut. Is. et Os. 42; – ἑαυτόν, entwischen, Ael. H. A. 3, 16; öfter auch ohne ἑαυτόν. Dah. τὴν τάφρον, um den Graben schwenken, Plut. Pyrrh. 28; ἐπὶ δεξιὰ ἐξ., sich rechtshin wenden, durch περιστρεφόμενος erkl., Cam. 5; sich zurückziehen, Timol. 27.
-
20 βαθύνω
- 1
- 2
См. также в других словарях:
front — [ frɔ̃ ] n. m. • 1080; lat. frons I ♦ 1 ♦ Partie supérieure de la face humaine, comprise entre les sourcils et la racine des cheveux, et s étendant d une tempe à l autre. Un front haut, élevé, large, bombé, fuyant. Les rides du front. Cheveux sur … Encyclopédie Universelle
front — FRONT. s. m. La partie du visage qui est depuis la racine des cheveux jusqu aux sourcils. Grand front. large front. front elevé. front ouvert. front serein. front descouvert. front majestueux. on lit sur son front, on voit sur son front. avoir… … Dictionnaire de l'Académie française
FRONT TV — FRONT is an international broadcast design and branding firm for television, film and interactive media. FRONT specializes in creative thinking, network branding, station IDS, film titles, 2D 3D animation, web, print, and sound design. FRONT is… … Wikipedia
Front — (fr[u^]nt), n. [F. frant forehead, L. frons, frontis; perh. akin to E. brow.] 1. The forehead or brow, the part of the face above the eyes; sometimes, also, the whole face. [1913 Webster] Bless d with his father s front, his mother s tongue. Pope … The Collaborative International Dictionary of English
front — FRONT, fronturi, s.n. 1. Loc unde se dau lupte militare în timp de război; totalitatea forţelor militare care operează pe câmpul de luptă sub o comandă unică. ♢ expr. A rupe (sau a sparge) frontul = a rupe linia de apărare a inamicului, a… … Dicționar Român
Front — may refer to:* The Front , a 1976 film * The Hybrid Front, a Sega Mega Drive strategy game * The Front (The Simpsons episode) * Front (identity) for a blacklisted artist * Front (magazine) * Front (military), an area where armies are engaged in… … Wikipedia
front — ► NOUN 1) the side or part of an object that presents itself to view or that is normally seen first. 2) the position directly ahead. 3) the forward facing part of a person s body. 4) any face of a building, especially that of the main entrance:… … English terms dictionary
Front — Front, v. t. [imp. & p. p. {Fronted}; p. pr. & vb. n. {Fronting}.] 1. To oppose face to face; to oppose directly; to meet in a hostile manner. [1913 Webster] You four shall front them in the narrow lane. Shak. [1913 Webster] 2. To appear before;… … The Collaborative International Dictionary of English
front — front1 [frunt] n. [ME < OFr < L frons (gen. frontis), forehead, front < IE * bhren , to project > OE brant, steep, high] 1. Now Rare a) the forehead b) the face; countenance 2. a) attitude or appearance, as of the face, indicati … English World dictionary
Front — Front … Wikipedia Español
Front — Sf Vorderseite, vordere Reihe std. (17. Jh.) Entlehnung. Entlehnt aus frz. front m., dieses aus l. frōns (frontis) Stirn, vordere Linie . Das Substantiv im Deutschen weitgehend festgelegt auf vorderste Kriegslinie . Adjektiv: frontal. Ebenso… … Etymologisches Wörterbuch der deutschen sprache