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1 φυή
φυή, ἡ, Wuchs, Leibesgestalt, äußeres Ansehen, bes. schöner Wuchs, Wohlgestalt; Hom. u. Hes., nur von der Menschengestalt und immer im accus., z. B. οὔ ἑϑέν ἐστι χερείων, οὐ δέμας οὐδὲ φυήν, οὔτ' ἂρ φρένας, οὔτε τι ἔργα Il. 1, 115, vgl. Od. 5, 212; Νέστορι δίῳ εἶδός τε μέγεϑός τε φυήν τ' ἄγχιστα ἐῴκει Il. 2, 58; οὔτε φυήν, οὔτ' ἂρ φρένας Od. 8, 186, u. öfter in ähnlichen Vrbdgn; sp. D., φυὴν οὐκ εἶχε γυναικός Mosch. 2, 45, ἀναίμων φυὴ μελέων Opp. Hal. 1, 639. – Uebh. Schönheit, οὔτε φυῆς ἐπιδεύεται, οὔτε νόοιο Theocr. 22, 160; auch die ganze natürliche Anlage od. Beschaffenheit, auch geistige Anlagen, Pind. Ol. 2, 44, bei dem es auch das reife, männliche Alter bedeutet, 1, 67. – Stamm, Geschlecht, φυὴ μερόπων Ep. ad. 250 ( Plan. 183).
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2 φύω
φύω, fut. φύσω, aor. I. ἔφυσα, – hervorbringen, entstehen lassen, bes. von Pflanzen, Bäumen und ihren einzelnen Theilen, wachsen oder aufkeimen lassen, treiben; φύλλα ὕλη φύει Il. 6, 148; σκῆπτρον οὔποτε φύλλα καὶ ὄζους φύσει 1, 235; τοῖσι δ' ὑπὸ χϑὼν δῖα φύεν νεοϑηλέα ποίην, ließ Gras aufsprossen, 14, 347; Ζεφυρίη (πνοή) πνείουσα τὰ μὲν φύει, ἄλλα δὲ πέσσει Od. 7, 119; ὃς τὴν πολύβοτρυν ἄμπελον φύει βροτοῖς Eur. Bacch. 650; καρπὸν φύειν Her. 9, 122; ὅσα γῆ φύει Plat. Rep. X, 621 a; καὶ γεννᾶν Polit. 274 a; φύειν ἐξ αὑτοῦ πάντα Rep. IX, 588 c; Xen. oft. – Auch τρίχας φύειν, Haare wachsen lassen, hervorbringen, Od. 10, 293; vgl. στείχει δ' ἴουλος ἄρτι διὰ παρηΐδων ὥρας φυούσης Aesch. Spt. 517; πώγωνα φύειν, den Bart wachsen lassen, Her. 8, 104; γλῶσσαν, eine Zunge bekommen, 2, 68; πτερά, Flügel bekommen, Ar. Av. 106; Plat. Phaedr. 251 c Tim. 91 d; ὀδόντας u. ä.; – ἄνδρας φύειν, Männer hervorbringen, Her. 9, 122; dah. erzeugen, ὁ φύσας, der Erzeuger, der Vater, Soph. Tr. 1026. 1175 u. oft; τοῖς γονεῦσιν, οἵ σ' ἔφυσαν O. R. 436; Eur. oft; Ar. Vesp. 1472; φύειν καὶ γεννᾶν Plat. polit. 274 a; seltener von der Mutter, φῦσαι, gebären, s. Pors. Eur. Phoen. 34; φράτορας Ar. Ran. 419. – Auch auf Geistiges übtr., ϑεοὶ φύουσιν ἀνϑρώποις φρένας Soph. Ant. 679; auch οὐδὲ τῷ χρόνῳ φύσας φανεῖ φρένας ποτέ, zu Verstande kommen, O. C. 808; El. 1455; νοῦν φύειν Soph. frg.; δόξαν φύειν, Stolz erzeugen, Dünkel bekommen, Her. 5, 91; πόνους αὑτῷ φῦσαι Soph. Ant. 643. – Häufiger im pass. φύομαι, wozu das fut. φύσομαι, bei Sp. auch φυήσομαι gehört, wie aor. II. ἔφῡν, inf. φῠναι, Parmenid. auch φῦν, part. φύς, φῦσα, φύν, optat. φύην statt φυίην bei Theocr. 15, 94 nach Buttmann, Sp. ἐφύην, φυῆναι; perf. πέφῡκα, mit Präsensbdtg, nebst dem plusqpf. ἐπεφύκειν, als impf.; epische synkopirte Formen sind πεφύασι für πεφύκασι, u. part. πεφυώς, ῶτος, Od. 5, 477, fem. πεφυυῖα, Il. 14, 288; Hes. hat auch ἐπέφῡκον statt ἐπεφύκεισαν, wie von einem praes. πεφύκω, O. 151 Sc. 76 Th. 152. 673; – Il. 6, 149, ἀνδρῶν γενεὴ ἡ μὲν φύει, ἡ δ' ἀπολήγει, ist auch das praes. act. intr. gebraucht; – werden, entstehen, wachsen; zunächst von Pflanzen, τά γ' ἄσπαρτα φύονται Od. 9, 109; ϑάμνος ἔφυ ἐλαίης 23, 190; πρασιαὶ παντοῖαι πεφύασιν 7, 128; ὄζοι ἐπ' ἀκροτάτῃ πεφύασιν Il. 4, 484; δοιοὺς ϑάμνους ἐξ ὁμόϑεν πεφυῶτας Od. 5, 477; τὰ περὶ καλὰ ῥέεϑρα ἅλις ποταμοῖο πεφύκει Il. 21, 352; auch τοῦ κέρα ἐκ κεφαλῆς ἑκκαιδεκάδωρα πεφύκει, 4, 109, Hörner waren aus seinem Kopfe gewachsen; ῥόδα φύεται αὐτόματα Her. 8, 138; δένδρα πεφυκότα Xen. Cyr. 4, 3,5; – übertr., ἐν δ' ἄρα οἱ φῦ χειρί, oft bei Hom., eigtl. er wuchs ihm fest an der Hand, oder er wuchs mit der Hand an ihm an, d. i. er faßte ihn so fest bei der Hand, als wäre er an ihm angewachsen, vom kräftigen Händedrucke als Zeichen herzlicher Begrüßung; auch ἔφυν ἐν χερσίν Od. 10, 397, u. ἐν χείρεσσι φύοντο 24, 410, welche Vrbdgn, wie ὀδὰξ ἐν χείλεσι φύντες auch als tmes. zu ἐμφύω gezogen werden, was man vergleiche. – Von Menschen, Pind. u. die Tragg.: ὁ λωφήσων γὰρ οὐ πέφυκέ πω Aesch. Prom. 27; τίς ἂν εὐξαιτο βροτῶν ἀσινεῖ δαίμονι φῦναι Ag. 1315; σπορᾶς γε μὴν ἐκ τῆςδε φύσεται ϑρασὺς τόξοισι κλεινός Prom. 873; ϑνητοῦ πέφυκας πατρός Soph. El. 1162; κἀξ ἧς ἔφυ γυναικὸς υἱὸς καὶ πόσις O. R. 458, u. öfter; γονῇ πεφυκὼς γεραιτέρᾳ O. C. 1296, der ältere; πόϑεν ἔφυσαν Eur. Suppl. 842; ἀπ' εὐγενοῦς τινος ῥίζης πέφυκας I. T. 610; Διὸς πεφυκὼς Τάνταλος Or. 5, wie auch in Prosa, Xen. Cyr. 5, 5,8; οὔτοι πέφυκα μάντις Eur. Hec. 743; οὐ γὰρ αἰχμητὴς πέφυκεν Or. 702; φὺς ἀπ' ἐμοῦ Xen. Cyr. 5, 4,30; πόϑεν ἔφυ ὁ πόλεμος Pol. 3, 6,9 u. sonst. – Uebh. von Natur eine gewisse Eigenschaft, Anlage haben, von Natur befähigt sein, u. oft für das einfache sein; τὸ μὲν εὖ πράττειν ἀκόρεστον ἔφυ πᾶσι βροτοῖσιν Aesch. Ag. 1304; ϑεὸς γὰρ οὐκ ἤχϑηρεν ὡς εὔφρων ἔφυ Pers. 758; ἔφυν γὰρ οὐδὲν ἐκ κακῆς πράσσειν τέχνης Soph. Phil. 88; δόξεις ὁμοῖος τοῖς κακοῖς πεφυκέναι 1358; ἔφυν ἀμήχανος Ant. 79; οὐτοι συνέχϑειν, ἀλλὰ συμφιλεῖν ἔφυν 519, u. sonst, wie Eur.; u. in Prosa, τὸ μὴ διδόναι δίκην πάντων μέγιστόν τε καὶ πρῶτον κακῶν πέφυκε Plat. Gorg. 479 d, u. öfter. Bes. ist πέφυκε c. inf. zu merken, der Natur gemäß sein, gewöhnlich geschehen, pflegen, τὰ δεύτερα τῶν προτέρων πεφυκέναι κρατεῖν Pind. frg. 249; ὅτι χαίρειν πέφυκεν οὐχὶ τοῖς αὐτοῖς ἀεί Soph. Tr. 440; πέφυκε γὰρ καὶ ἄλλως ὁ ἄνϑρωπος τὸ μὲν ϑεραπεῦον ὑπερφρονεῖν Thuc. 3, 39, u. öfter; ἐν οἷς ἅπαντες πεφύκαμεν ἁμαρτεῖν Is. 1, 13; ἡ ψυχὴ πέφυκε αὔξεσϑαι Isocr. 1, 12; ᾑ πέφυκεν ἐπὶ τὴν ψυχὴν ἰέναι Phaedr. 258 c, u. oft; ἐπεφύκει im Ggstz von ἐϑελούσιον Xen. Cyr. 5, 1,8; πεφύκασιν ὑπὸ τούτων κρατεῖσϑαι 5, 1,10; πολὺ ῥᾷον ἔχοντας φυλάττειν ἢ κτήσασϑαι πέφυκε πάντα, es liegt in der Natur der Dinge, daß es leichter ist, Dem. 2, 26; πεφυκέναι πρὸς τὸ ἀληϑές Arist. rhet. 1, 1; u. Sp., wie Pol. verbindet τοῦτο πέφυκε καὶ φιλεῖ συμβαίνειν κατὰ φύσιν, 4, 2,10. – [Υ im praes. u. imperf. u. vor einem Vokal in der synkopirten Form des perf. ist kurz; nur sp. D., wie Nic. Al. 14 u. D. Per. 941. 1013 brauchen es auch im praes. u. imperf. lang, sogar einige Male in der Verssenkung, Nic. Al. 501 D. Per. 1031; und so auch in Zusammensetzungen.]
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3 λωτός
λωτός, ὁ (ein Fremdwort, wahrscheinlich ägyptisch), Name verschiedener Gewächse; – 1) Lotosklee, eine um Sparta u. in der Gegend von Troja wildwachsende Kleeart, die zum Pferdefutter gebraucht wurde u. bes. an Flußufern u. in feuchten Niederungen wuchs, ἵπποι – λωτὸν ἐρεπτόμενοι, Il. 2, 776. 14, 348. 21, 351, vgl. Od. 4, 603 u. Voß zu Virgils Georg. 2, 84 p. 292. – 2) der kyrenäische Lotos der Lotophagen, eine afrikanische Baumart, deren Früchte die aus Od. 9, 84 ff. u. Her. 4, 177 bekannten u. danach benannten Lotophagen aßen; Hom. nennt auch die Frucht λωτός, a. a. O. 93. 97, u. ἄνϑινον εἶδαρ, 84, was wohl nur die vegetabilische Natur dieser Speise bezeichnet, nicht auf die Blüthe zu beziehen ist, u. sagt, sie sei μελιηδής, honigsüß; Her. vergleicht sie an Größe mit der Beere des Mastixbaumes, σχῖνος, die so groß wie die Olive ist, u. an Geschmack mit der Dattel, φοίνιξ, u. sagt, daß die Lotophagen aus ihr auch eine Art Wein bereiteten. Es war nach Her. 2, 96 eine stachlige, nicht sehr hochwachsende Baumart; vgl. Pol. 12, 2 u. Schweigh. daselbst, wie Ath. XIV p. 651, etwa rhamnus lotus od. zizyphus lotus, die noch jetzt in Tunis u. Tripolis beliebte jujuba. – 3) der ägyptische Lotus, Her. 2, 92, eine lilienartige Nilpflanze, deren eine Gattung große, weiße Blüthen trägt; an der Sonne gedörrt, wurde ihr Mark zermahlen u. Brot daraus gebacken, auch ihre runde, apfelgroße, sehr süße Wurzel wurde gegessen, nymphaea lotus; eine andere Gattung trug rosenrothe Blüthen u. in einem zelligen Saamengehäuse, κιβώριον, viele eßbare Bohnen, κύαμοι, die man ägyptische Bohnen nannte, nymphaea nelumbo; – eine dritte Gattung blühte blau, Ath. XV p. 677 c, nelumbium speciosum od. cyamus Smithii. – Als Symbol des Nils, mit dessen Anschwellungen er wuchs, – man sagte in Aegypten »je mehr Lotos, desto mehr Jahressegen« – war er den Aegyptiern heilig; u. von ihnen kam er zu den Indern, wo er ebenfalls als Symbol des Ganges heilig war. – 4) Außerdem hieß noch ein Baum in Nordafrika Lotos, der von der Höhe des Birnbaumes war, gezackte Blätter hatte u. geschmack- u. geruchlose Bohnen trug, Theophr. Er hatte hartes, schwarzes Holz, das zu Bildsäulen u. Flöten verarbeitet wurde; dah. heißt λωτός bei den Dichtern oft die Flöte, Eur. Troad. 544 u. öfter, wie in der Anth. – 5) ein anderer Baum, diospyros lotus, trieb einen kürzern Stamm mit schöner, glatter Rinde, hatte lange, eirunde, unten filzige Blätter u. rankende Zweige, u. trug röthliche, süße Beeren; er wurde in Italien zur Zier der Häuser benutzt, Columella 7, 9; vgl. Voß zu Virg. Georg. 2, 84 p. 294.
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4 λωτός
λωτός, ὁ, Name verschiedener Gewächse; (1) Lotosklee, eine um Sparta u. in der Gegend von Troja wildwachsende Kleeart, die zum Pferdefutter gebraucht wurde u. bes. an Flußufern u. in feuchten Niederungen wuchs. (2) der kyrenäische Lotos der Lotophagen, eine afrikanische Baumart, deren Früchte die danach benannten Lotophagen aßen; die Frucht λωτός; ἄνϑινον εἶδαρ, was wohl nur die vegetabilische Natur dieser Speise bezeichnet, nicht auf die Blüte zu beziehen ist, μελιηδής, honigsüß; an Größe mit der Beere des Mastixbaumes, σχῖνος, zu vergleichen, die so groß wie die Olive ist, u. an Geschmack mit der Dattel, φοίνιξ, die Lotophagen bereiteten aus ihr auch eine Art Wein; eine stachlige, nicht sehr hochwachsende Baumart; etwa rhamnus lotus od. zizyphus lotus, die noch jetzt in Tunis u. Tripolis beliebte jujuba. (3) der ägyptische Lotus, eine lilienartige Nilpflanze, deren eine Gattung große, weiße Blüten trägt; an der Sonne gedörrt, wurde ihr Mark zermahlen u. Brot daraus gebacken, auch ihre runde, apfelgroße, sehr süße Wurzel wurde gegessen, nymphaea lotus; eine andere Gattung trug rosenrote Blüten u. in einem zelligen Saamengehäuse, κιβώριον, viele eßbare Bohnen, κύαμοι, die man ägyptische Bohnen nannte, nymphaea nelumbo; eine dritte Gattung blühte blau, nelumbium speciosum od. cyamus Smithii. Als Symbol des Nils, mit dessen Anschwellungen er wuchs, man sagte in Ägypten »je mehr Lotos, desto mehr Jahressegen« war er den Ägyptern heilig; u. von ihnen kam er zu den Indern, wo er ebenfalls als Symbol des Ganges heilig war. (4) Außerdem hieß noch ein Baum in Nordafrika Lotos, der von der Höhe des Birnbaumes war, gezackte Blätter hatte u. geschmack- u. geruchlose Bohnen trug. Er hatte hartes, schwarzes Holz, das zu Bildsäulen u. Flöten verarbeitet wurde; dah. heißt λωτός bei den Dichtern oft die Flöte. (5) ein anderer Baum, diospyros lotus, trieb einen kürzern Stamm mit schöner, glatter Rinde, hatte lange, eirunde, unten filzige Blätter u. rankende Zweige, u. trug rötliche, süße Beeren; er wurde in Italien zur Zier der Häuser benutzt -
5 φυή
φυή, ἡ, Wuchs, Leibesgestalt, äußeres Ansehen, bes. schöner Wuchs, Wohlgestalt. Übh. Schönheit; auch die ganze natürliche Anlage od. Beschaffenheit, auch geistige Anlagen; auch das reife, männliche Alter; Stamm, Geschlecht -
6 φύω
φύω, hervorbringen, entstehen lassen, bes. von Pflanzen, Bäumen und ihren einzelnen Teilen, wachsen oder aufkeimen lassen, treiben; τοῖσι δ' ὑπὸ χϑὼν δῖα φύεν νεοϑηλέα ποίην, ließ Gras aufsprossen. Auch τρίχας φύειν, Haare wachsen lassen, hervorbringen; πώγωνα φύειν, den Bart wachsen lassen; γλῶσσαν, eine Zunge bekommen; πτερά, Flügel bekommen; ἄνδρας φύειν, Männer hervorbringen; dah. erzeugen, ὁ φύσας, der Erzeuger, der Vater; seltener von der Mutter, φῦσαι, gebären. Auch auf Geistiges übtr.; auch οὐδὲ τῷ χρόνῳ φύσας φανεῖ φρένας ποτέ, zu Verstande kommen; δόξαν φύειν, Stolz erzeugen, Dünkel bekommen; intr., werden, entstehen, wachsen; τοῦ κέρα ἐκ κεφαλῆς ἑκκαιδεκάδωρα πεφύκει, Hörner waren aus seinem Kopfe gewachsen; übertr., ἐν δ' ἄρα οἱ φῦ χειρί, eigtl. er wuchs ihm fest an der Hand, oder er wuchs mit der Hand an ihm an, = er faßte ihn so fest bei der Hand, als wäre er an ihm angewachsen, vom kräftigen Händedrucke als Zeichen herzlicher Begrüßung. Übh. von Natur eine gewisse Eigenschaft, Anlage haben, von Natur befähigt sein, u. oft für das einfache sein. Bes. ist πέφυκε c. inf. zu merken, der Natur gemäß sein, gewöhnlich geschehen, pflegen; πολὺ ῥᾷον ἔχοντας φυλάττειν ἢ κτήσασϑαι πέφυκε πάντα, es liegt in der Natur der Dinge, daß es leichter ist -
7 παρα-φύω
παρα-φύω (s. φύω), daneben, daran wachsen lassen, Theophr. – Gew. im med. u. den intr. tempp. des act., daneben, daran wachsen, ὑπὸ τοῠτο τὸ βλέφα-ρον ἐνίοις παραφύονται μαναὶ τρίχες, Arist. part. anim. 2, 14; Theophr. u. Sp.; παραπέφυκε πλάτανος, Plut. Dem. 31; auch παραφυῆναι, Sp. – Παραφυόμενος, überzählig, von den Gliedern des Leibes, auch über den natürlichen Wuchs hinaus.
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8 πάρ-αλος
πάρ-αλος, neben dem Meere, am Meere befindlich; ἄντρα, Soph. Ai. 408; χέρσοι, Eur. Ion 1584; τευϑίς, Ar. Ach. 1158; auch πάραλος στρατός, Her. 7, 161, die Flotte od. das Küstenheer; ἡ πάραλος γῆ, Thuc. 2, 55; Sp. (vgl. παράλιος u. nom. pr.). – Bei Mel. 1, 20 (VI, 1) eine Pflanze, die am Meere wuchs.
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9 φυτεία
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10 φυτ-αγωγέω
φυτ-αγωγέω, ein Gewächs ziehen, seinem Wuchs eine Richtung geben, Sp.
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11 ΕἾΔος
ΕἾΔος, τό (s. ΕἼΔΩ), das in die Augen Fallende; – 1) Ansehen, Gestalt; Δύςπαρι, εἶδος ἄριστε Il. 3, 39; Νέστορι δίῳ εἶδός τε μέγεϑός τε φυήν τ' ἄγχιστα ὲῴκει, glich ihm an Gestalt, Größe u. Wuchs, 2, 57; εἶδος ἀγητός, κακός, ἀλίγκιος, 21, 316, der βίη entgegenstehend, mehr schöne Gestalt, wie Od. 17, 454 οὐκ ἄρα σοί γ' ἐπὶ εἴδεϊ καὶ φρένες ἦσαν; Her. παῖδας εἴδεος ἐπαμμένους 8, 105; vgl. 1, 199; οὔτ' εἶδος, οὔ. τε ϑυμόν, οὕϑ' ὅπλων σχέσιν μωμητός Aesch. Spt. 489; ἦ σὸν τὸ κλεινὸν εἶδος Ἠλέκτρας τόδε; Soph. El. 1168, wie sonst δέμας umschreibend. So auch in Prosa; τὸ τοῦ σώματος εἶδος Plat. Tim. 53 c; τόγε εἶδος ὁμοῖος εἶ τούτοις Conv. 715 b; ἀλλάττειν τὸ αὑτοῦ εἶδος εἰς πολλὰς μορφάς Rep. II, 380 d; τοὺς τὰ εἴδη βελτίστους Xen. Cyr. 4, 5, 57. Von Thieren, vom Hunde, εἰ δὴ καὶ ταχὺς ἔσκε ϑέειν ἐπὶ εἴδεϊ τῷδε Od. 17, 308; ὄφιες ποικίλοι τὰ εἴδεα, bunt von Ansehen, Her. 3, 107; vgl. Xen. Cyn. 3, 3. 4, 2. – 2) Bei Arist. u. sp. Philosophen die Form, der Materie, ὕλη, entgegengesetzt, phys. ausc. 2, 1. 4, 1; Plut. öfter. Bei Plat. die Idee, das Urbild der Dinge im Geiste, dah. τὸ ἐπ' εἴδει καλόν Conv. 210 b. – 3) Beschaffenheit, Art, τῶν παιγνιέων τὰ εἴδεα Her. 1, 94; εἶδος νόσου Thuc. 2, 50; τοῖς εἴδεσι διηλλαγμένα 3, 82; Art des Verfahrens, 6, 77. 8, 56; εἰς εἶδος τιάρας, nach Art einer Tiara, Hdn. 5, 5, 4. Dah. die Art, Gatt ung, εἶδος γάρ πού τι ἓν ἕκαστον εἰώϑαμεν τίϑεσϑαι περὶ ἕκαστα τὰ πολλά, οἷς ταὐτὸν ὄνομα ἐπιφέρομεν Rep. X, 576 a; Species, im Ggstz des γένος oft bet Plat.; αὐτὰ τὰ γένη τε καὶ εἴδη Parm. 129 c; ὅτι καὶ ἀνϑρώπων εἴδη τοσαῠτα ἀνάγκη τρόπων εἶναι ὅσαπερ καὶ πολιτειῶν Rep. VIII, 544 d; δύο τῆς κατηγορίας εἴδη λέλειπται Aesch. 1, 116.
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12 ΕἼΔΩ
ΕἼΔΩ od. eigtl. FΕἼΔΩ, video, wissen; von diesem im praes. act. ungebräuchl. Stamme kommen vor:
1) in der Bedeutung sehen: – a) aor. II. εἶδον, ἰδεῖν, u. med. εἰδόμην, ἰδέσϑαι, der den aor. von ὁράω bildet, welches Wort über den Gebrauch zu vergleichen. – b) das med. εἴδομαι, auch ἐείδομαι, aor. εἰσάμην, vgl. Lehrs Aristarch. ed. 2 p. 148, Hom. auch ἐεισάμην; τῷ μιν ἐεισάμενος Il. 2, 22; pass. Bdtg, gesehen werden, erscheinen, εἴδεται ἦμαρ, ἄστρα, der Tag, die Sterne werden sichtbar, erscheinen; Il. 8, 556. 13, 98. 24, 319 Od. 5, 283; sp. D., wie Theocr. 13, 60. Den Anschein haben, wie δοκέω, τὸ δέ τοι κὴρ εἴδεται εἶναι, das scheint, dünkt dir der Tod zu sein, Il. 1, 228; τοῠτό τί μοι κάλλιστον ἐνὶ φρεσὶν εἴδεται εἶναι Od. 9, 11; αὐτῷ τό γε κέρδιον εἴσατο ϑυμῷ Od. 19, 283; οὐ μέν μοι κακὸς εἴδεται Il. 14, 475; ὅ τι οἱ εἴσαιτο γελοίιον Ἀργείοισιν ἔμμεναι 2, 215; πάντα τί μοι κατὰ ϑυμὸν ἐείσω μυϑἠσασϑαι 9, 645; sp. D., wie Theocr. 95, 58 ὥς που καὶ βασιλεῠσιν ἐείδεται – σαώτερος ἔμμεναι οἶκος; εἴσατ' ἴμεν ἐς Λῆμνον Od. 8, 983, er hatte den Anschein, er stellte sich als ob er nach Lemnos ginge; – ähnlich sein, gleichen, bes. im partic. praes. u. aor.; ἐείσατο φϑογγἡν Πολίτῃ, an Stimme glich er dem Polites, Il. 2, 791. 20, 81; in der Od. Μέντορι εἰδομένη ἠμὲν δέμας ἠδὲ καὶ αὐδήν, eigtl. sich das Ansehen gebend, gleichend dem Mentor an Wuchs u. Sprache; ἐειδόμενος ὄψιν, ϑεὸς ἀνέρι Pind. N. 10, 15; P. 4, 21; δαίμονα – εἰδομέναν τοκεῠσιν Aesch. Ag. 748; sp. D.; auch Her. φάσμα εἰδόμενον Ἀρίστωνι 6, 69; vgl. 7, 56.
2) in der Bedeutung wissen das perf. οἶδα mit Präsensbedeutung; 2. Pers. gew., nach Möris attisch, οἶσϑα, Hom. u. ion. auch οἶδας, Od. 1, 337 u. Anacr. 13; οἶσϑας aus Cratin. B. A. 1295, vgl. Pierson zu Möris p. 283; plur. ἴσμεν, Hom. ἴδμεν, auch οἴδαμεν, Antipho II α 3; vgl. über alle diese Formen die Gramm.; conj. εἰδῶ, auch ἰδέω, Il. 14, 235; opt. εἰδείην; imper. ἴσϑι, ἴστω; inf. εἰδέναι, Hom. ἴδμεναι u. ἴδμεν; partic. εἰδώς, fem. ἰδυῖα, wie Bekker überall schreibt, Wolf nur in der Verbindung ἰδυίῃσι πραπίδεσσι; plusqpf. als imperf. ᾔδειν, ion. ᾔδεα, att. ᾔδη, wozu ἠείδης Il. 22, 280 u. ᾔδησϑ' Od. 19, 93, ἠείδη 9, 206, ἴσαν Il. 18, 405 Od. 4, 772; – fut. gew. εἴσομαι, vgl. Lehrs Aristarch. ed. 2 p. 148, ep. auch εἰδήσω, Il. 1, 546; εἰδησέμεν Od. 6, 257; ὅπως εἰδήσομεν Arist. Magn. mor. 1, 1. – Das perf. der Bdtg nach u. der aor. werden von γιγνώσκω genommen, doch steht der aor. εἰδῆσαι Arist. Magn. mor. 1, 1, mit Präsensbdtg. – Eigentlich = ich habe gesehen, wahrgenommen, = ich weiß, verstehe, kenne; τὸ γὰρ εἰδέναι τοῦτ' ἐστί, λαβόντα του ἐπιστήμην ἔχειν καὶ μὴ ἀπολωλεκέναι Plat. Phaed. 75 d; Hom. u. Folgde. Bes. vom mittelbaren Wissen, Δελφῶν οἶδα ἀκούσας, ich weiß es aus der Erzählung der D., Her. 1, 20; Dem. 4, 24; ὧν ἀκοῇ ἴσμεν Thuc. 1, 4; καὶ ὁρῶν καὶ ἀκούων οἶδα Xen. Cyr. 4, 1, 14, vgl. σύνοιδα. Hom. εὖ γὰρ ἐγὼ τόδε οἶδα κατὰ φρένα καὶ κατὰ ϑυμόν, Il. 4, 163, u. öfter so verstärkt durch εὖ u. σάφα; das partic. auch absolut, wissend, kundig, λέγω πρὸς εἰδότα Aesch. Suppl. 723; Ag. 1375; εἰδότας μὲν τοὺς ϑεοὺς καλούμεϑα Ch. 199; μαϑεῖν παρὰ τοῦ εἰδότος Plat. Rep. I, 337 d; sonst gew. mit dem acc., πλείονα οἶδα Il. 19, 219; Hom. abdi auch νοήματα, μήδεα οἶδε, er versteht sich auf kluge Anschläge, Od. 2, 121 Il. 18, 363; πολεμήϊα ἔργα 7, 236; οὔτινα οἶδε ϑέμιστα 5, 761, wie ἀϑεμίστια ᾔδη, er verstand sich auf Ungerechtigkeit u. Frevel, war ein ruchloser Mensch, Od. 9, 189; περὶ γὰρ φρεσὶν αἴσιμα, ἄρτια ᾔδη, 14, 433. 19, 248; ὅμως δέ τοι ἤπια οἶδεν, er ist dir freundlich gesinnt, 13, 405; χάριν εἰδέναι τινί, Einem Dank wissen, Il. 14, 235 u. oft Folgde; φίλα εἰδότες ἀλλήλοισιν, freundschaftliche Gesinnungen gegen einander hegend, Od. 3, 277. Hom. vbdt damit auch den gen., ὃς σάφα ϑυμῷ εἰδείη τεράων II. 12, 229; 15, 412; bes. im part., τόξων εὖ εἰδώς, der sich wohl auf den Bogen versteht, wohl kundig des Bogens, 2, 718; so ϑεοπροπίων 6, 438, αἰχμῆς, ϑοίριδος ἀλκῆς 15, 525. 527 u. ä.; Sp. auch περί τινος, Plat. Alc. I, 106 d Men. 85 c. – C. inf., οἶδ' ἐπὶ δεξιά, οἶδ' ἐπ' ἀριστερὰ νωμῆσαι βῶν, er versteht es, Il. 7, 238; τοιγὰρ τὸ λοιπὸν εἰσόμεσϑα μὲν ϑεοῖς εἴκειν Soph. Ai. 651; ὃς οὐδὲν ᾔδει πλὴν τὸ προςταχϑὲν ποιεῖν Phil. 998; συστενάζειν οἶδα γενναίως φίλοις Ion 935; ἵν' εἰδῇ μὴ πατεῖν τὰ τῶν ϑεῶν ψηφίσματα, damit er lerne, Ar. Vesp. 376. Bei sp. D. = im Stande sein, können. Antip. Th. 26 (aber VII, 231 steht τελέϑεις für τελέϑειν). – Der Objectsatz wird entweder mit ὅτι, ὡς od. einer Fragepartikel ausgedrückt od. steht im partic., τοὺς φιλτάτους γὰρ οἶδα νῷν ὄντας πικρούς, ich weiß, daß sie sind, Aesch. Ch. 232; ἴσϑι τἀληϑῆ κλύων, wisse, daß du die Wahrheit hörtest, Ag. 666; ἴσϑι μοι δώσων ἄποινα 1655. So die andern Tragg., Ar. u. in Prosa; οὐ γὰρ ᾔδεσαν αὐτὸν τεϑνηκότα Xen. An. 1, 10, 16; ἴσϑι μέντοι ἀνόητος ὤν 2, 1, 13; εἰδότες οὐκ ἂν ὁμοίως δυνηϑέντες, daß sie nicht auf gleiche Weise im Stande sein würden, Thuc. 6, 64. Selten der inf., εὖ γὰρ τόδ' ἴσϑι, μηδάμ' ἡμέρᾳ μιᾷ πλῆϑος τοσουτάριϑμον ϑανεῖν Aesch. Pers. 423; ἴσϑι, μὴ ψευδῶς μ' ἐρεῖν Eur. I. A. 1005. – Oft wird das subj. des abhängigen Satzes als obj. zu οἶδα gesetzt, τὴν παρϑένον οὐκ οἶδα, οὗ γῆς εἰσέδυ, ich weiß nicht, wohin die Jungfrau ging, Eur. I. A. 1583; οἶδα κἀμαυτήν, ὅτι Soph. El. 324; ἐάν τινα καὶ εἰδῶσιν, ὅτι ἄδικός ἐστι Plat. Prot. 323 b; οἶδα τὴν ἀλήϑειαν, ὅπη ἔχει Rep. IX, 581 b; καὶ γὰρ ᾔδει αὐτόν, ὅτι μέσον ἔχοι τοῦ στρατεύματος Xen. An. 1, 8, 21. – Aus dem häufigen parenthetischen Gebrauch von οἶδα, σάφ' οἶδα, ἴσϑι, sei versichert, u. ä., bei Tragg. u. in att. Prosa, dem sich οἶδα ὅτι als nachdrückliche Behauptung anschließt, vgl. Heindorf zu Plat. Gorg. 486 b, ist οἶδ' ὅτι ohne Verbum zu erkl., πάρειμι δ' ἄκων οὐχ ἑκοῦσιν οἶδ' ὅτι Soph. Ant. 276, das weiß ich wohl, eigtl. οἶδ' ὅτι πάρειμι; vgl. Eur. Phoen. 1659; οὔτ' ἂν ὑμεῖς, εὖ οἶδ' ὅτι, ἐπαύσασϑε Dem. 6, 29; vgl. Ar. Plut. 183; woraus sich auch πάντων εὖ οἶδ' ὅτι φησάντων Dem. 9, 1 erklärt; vgl. ὧν εὖ οἶδ' ὅτι κακῶν ὄντων Plat. Apol. 37 b. – Beim imperat. haben es bes. die att. Dichter; οἶσϑ' ὡς ποίησον, eigtl. ποίησον οἶσϑ' ὡς, mach' es weißt du wie, weißt du was du thun mußt, Soph. O. R. 543; οἶσϑ' οὖν ὃ δρᾶσον Eur. Heracl. 452; οἶσϑα νῠν ἅ μοι γενέσϑω I. T. 1211. – Häufig ist ἴστω Ζεύς in Betheuerungen, das wisse Zeus, Zeus sei Zeuge, Hom. u. A.; dor. ἴττω, Ar. Ach. 860.
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13 καλλι-φυής
καλλι-φυής, ές, von schönem Wuchs, schöner Gestatt, Nonn. D. 13, 171.
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14 εὐ-φυής
εὐ-φυής, ές, von schönem Wuchs, schön gewachsen, πτελέη Il. 21, 243, μηροί 4, 167; δέρη, schlank, Eur. I. A. 516; πρόςωπον, edel, Med. 1198; χορείας εὐφ. βάσις Ar. Th. 968; schön, ὀδόντες Alexis bei Ath. XIII, 568 c; μαζοί Sosip. 3 (V, 56), a. sp. D.; auch in Prosa, ὁπλαί Xen. Equ. 4, 3; μηροί Luc. Amor. 26. – Gewöhnlich übertr. von guten Naturanlagen, von Menschen, doch auch von Hunden, Xen. Mem. 4, 1, 3; Arist. H. A. 9, 1; vom Orte, geeignet, Pol. 1, 30, 15; Plut. Sull. 20; καιρὸς εὐφ. πρὸς τὴν σωτηρίαν Pol. 1, 19, 12; tauglich, καὶ ἱκανός Plat. Rep. II, 365 a; oft absolut, talentvoll, πρός τι, Plat. Rep. V, 455 b; πρὸς τέχνας εὐφυέστατος Isocr. 4, 33; πρὸς ἀρετήν Plut. Sol. 29; εἰς τὸ φυγεῖν τὸ κακόν, εἰς αὔλησιν, Plat. Prot. 327 c Legg. V, 728 c; mit dem inf., ἄνδρα λἔγειν μὲν εὐφυᾶ, τὰ δὲ κατὰ πόλεμον λαμπρόν Aesch. 1, 181; allgem., mit dem acc. der näheren Bestimmung, εὐφυεῖς τὰ σώματα καὶ τὰς ψυχάς, Plat. Rep. III, 409 e, wie τὴν γνώμην Isocr. 9, 41; bes. ein witziger Mensch, von den Alten πανοῦργος καὶ σκώπτης erkl., vgl. Valcken zu Ammon. u. Isocr. 7, 49 καὶ τοὺς εὐτραπέλους καὶ σκώπτειν δυναμένους, οὓς νῦν εὐφυεῖς προςαγορεύουσιν, wie er 15, 284, τοὺς βωμολοχευομένους καὶ σκώπτειν καὶ μιμεῖσϑαι δυναμένους εὐφυεῖς καλοῦσι, hinzusetzt προςῆκον της προςηγορίας ταύτης τυγχάνειν τοὺς ἄριστα πρὸς ἀρετὴν πεφυκότας, ähnlich wie auch "geistreich" oft gemißbraucht wird; so Plut. Dem. 25, wie Theopomp. bei Ath. VI, 260 c οἱ εὐφυεῖς καλούμενοι καὶ οἱ τὰ γέλοια λέγοντες vrbdt. – Adv. εὐφυῶς, talentvoll, geistreich, ἰχνεύειν τὴν τοῦ καλοῦ φύσιν Plat. Rep. III, 401 c; oft bei Sp.; εὐφυῶς ἔχειν τὰ παρόντα, geeignet sein, Pol. 1, 11, 7; εὐφυῶς κείμενοι τόποι 2, 3, 4.
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15 εὐ-φυΐα
εὐ-φυΐα, ἡ, der schöne Wuchs, Hippocr.; τοῦ πλατάνου Luc.; καὶ ὥρα Plut. Sol. 1; ὄρϑιον ὑπόδημα δείκνυσι ποδὸς εὐφυΐαν Amator. 21; von der guten Lage eines Ortes, dem günstigen Terrain, Pol. 2, 68, 5; χώρας εὐβοσία καὶ εὐφ. vrbdt Theophr. – Gew. übertr. auf den Geist, gute Anlagen, Talent, vgl. bes. Arist. Eth. Nic. 3, 7 u. Plat. defin. 413 d; ε ὐφυΐα τάχος μαϑήσεως, öfter bei Plut. u. a. Sp, wie D. Sic. 1, 97 διὰ τὴν εὐφυΐαν ἀξιωϑεὶς μεγάλης δόξης.
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16 εὐ-ῆλιξ
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17 μικρο-φυής
μικρο-φυής, ές, von kleinem Wuchs, kleiner Statur, Sp. – Adv. μικροφυῶς, Eust.
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18 μικρο-φυΐα
μικρο-φυΐα, ἡ, kleiner Wuchs, kleine Statur, Strab. XVII, 821.
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19 ναννο-φυής
ναννο-φυής, ές, von zwerghaftem Wuchs od. Zwergengröße, Ar. Pax 769.
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20 μέγεθος
μέγεθος, τό (μέγας), ion. μέγαϑος, Her., die Größe, körperlich u. geistig; bei Hom. von hohem Wuchs der Männer u. Frauen, stattliche Leibesgröße, mit εἶδος vrbdn, Od. 5, 217. 6, 152; μεγέϑει τι τῶν νῦν εὐπρεπεστάτα πολύ, Aesch. Pers. 180; auch μέγεϑος πῶν πόνων, Eur. Hel. 599; πόλεως, Andr. 196; μ. λαμβάνειν, heranwachsen, Xen. Cyr. 1, 4, 3; μέγεϑος τοῦ στόλου, Plat. Legg. III, 698 b; καὶ πλῆϑος, V, 733 b; ῥώμη, Rep. VI, 488 a; auch im plur., μεγέϑεσι κάλλεσί τε ἔργων, Critia. 115 d; Her. sagt μεγάϑεϊ μέγας, σμικρός, 1, 51. 4, 52; häufig steht μέγεϑος absolut, was die Größe anbetrifft, an Größe, 1, 98. 2, 44. 73; auch im plur., εἰσὶ δὲ καὶ ἄλλοι ποταμοὶ οὐ. κατὰ τὸν Νεῖλον ἐόντες μεγάϑεα, 2, 10; ὅσην δεῖ τὸ μέγεϑος τὴν πόλιν ποιεῖσϑαι, Plat. Rep. IV, 423 b; ϑαυμαστὸς ἐφάνη τό τε μέγεϑος καὶ τὸ κάλλος, Charmid. 154 c, u. so bei den Folgdn; seltener μεγέϑει μεγίστη πόλις, Luc. hist. conscr. 31.
См. также в других словарях:
Wuchs — bezeichnet: das Wachstum das äußere Erscheinungsbild, den Habitus, lebender Wesen insbesondere die Wuchsform bei Pflanzen und Korallen das Wuchsmerkmal: individuelle Abweichungen einzelner Exemplare von Gehölzen die Spuren, die Wuchsform und… … Deutsch Wikipedia
Wuchs — [vuːks] der; es; nur Sg; 1 das Wachsen1 (1,2) 2 ≈ Gestalt, Erscheinung <von schlankem, zartem, kräftigem Wuchs sein> … Langenscheidt Großwörterbuch Deutsch als Fremdsprache
wuchs — [vuːks] Imperfekt, 1. und 3. Person Sg; ↑wachsen … Langenscheidt Großwörterbuch Deutsch als Fremdsprache
Wuchs — ↑Figur, ↑Statur … Das große Fremdwörterbuch
Wuchs — Wuchs: Das seit Beginn des 18. Jh.s bezeugte Substantiv ist eine Bildung zum Verb 2↑ wachsen. – Abl.: wüchsig »gut wachsend« (forstliches Fachwort des 17. Jh.s, seit der Mitte des 18. Jh.s meist in Zusammenbildungen wie »hoch , schnellwüchsig«),… … Das Herkunftswörterbuch
wuchs — vgl. 1wachsen … Die deutsche Rechtschreibung
Wuchs — der; es, Plural (fachsprachlich) Wüchse … Die deutsche Rechtschreibung
Wuchs — Wachstum; Zunahme; Wertzuwachs * * * Wuchs [vu:ks], der; es: a) das Wachsen: Pflanzen mit/von üppigem Wuchs. Zus.: Bartwuchs, Baumwuchs, Haarwuchs. b) Art, wie jmd., etwas gewachsen ist: ein Baum, ein Mädchen von schlankem Wuchs. Syn.: ↑ … Universal-Lexikon
Wuchs — 1. Entfaltung, Entwicklung, Gedeihen, Wachstum. 2. äußere Erscheinung, Bau, Erscheinungsbild, Figur, Form, Gestalt, [Körper]größe, Statur; (schweiz. mundartl.): Postur; (Fachspr.): Physiognomie; (Med.): Habitus; (bes. Med.): Konstitution. 3.… … Das Wörterbuch der Synonyme
Wuchs — der Wuchs (Oberstufe) äußere Erscheinung einer Person oder Sache, Gestalt Synonyme: Bau, Erscheinungsbild, Figur, Statur Beispiel: Sie ist nur 152 cm groß, ist also klein von Wuchs und sieht noch wie ein Mädchen aus … Extremes Deutsch
Wuchs — * Dass dir der Wuchs nicht vergeht. – Klix, 124 … Deutsches Sprichwörter-Lexikon