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1 θῡμός
θῡμός, ὁ, die aufwallende, sich bewegende Lebenskraft; (1) Leben, Lebenskraft, Lebensfülle, deren Sitz in der Brust, στῆϑος, u. bestimmter im Zwerchfell, φρένες ist; ϑυμὸν ἀποπνείων, das Leben aushauchend; τὸν μὲν λίπε ϑυμός, ihn verließ das Leben; ἐξαίνυτο ϑυμόν, er raubte das Leben; μή σε βάλω, ἀπὸ δὲ μελιηδέα ϑυμὸν ἕλωμαι, das süße Leben dir nehme; εἵως φίλον ὤλεσε ϑυμόν, bis er das Leben verlor; ϑυμοῦ δευομένους, des Lebenshauches ermangelnd; μόγις δ' ἐςαγείρετο ϑυμόν, er sammelte die Lebensgeister, kam wieder zu sich; ἐς φρένα ϑυμὸς ἀγέρϑη, der Geist sammelte sich wieder in das Zwerchfell; βέλος δ' ἔτι ϑυμὸν ἐδάμνα, der Wurf betäubte ihn noch; οὕτω τὸν αὑτοῠ ϑυμὸν ὁρμαίνει πεσών, von Agamemnon, der im Sterben ist; ϑυμὸν ἐκπνέων, ἱδρῶτα σώματος στάζων ἄπο vom lebhaften Atem bei der Anstrengung zu verstehen. Der Lebensmut u. die frische Kraft wird durch Anstrengung geschwächt; dah. τείρετο δ' ἀνδρῶν ϑυμὸς ὑπ' εἰρεσίης, ihre Seele wurde matt. Wie aber der Atem schneller u. hörbarer wird bei heftigen Gemütsbewegungen, πάτασσε δὲ ϑυμὸς ἑκάστου νίκης ἱεμένων (wir sagen: das Herz schlug ihnen), so bedeutet ϑυμός (2) die auch sinnlich wahrnehmbare Begierde, die Äußerung des Begehrungsvermögens u. des Willens, zunächst, (a) Verlangen, Trieb, Neigung; nach Speise u. Trank; βαλέειν δέ ἑ ϑυμὸς ἄνωγεν, das Herz trieb ihn zu schießen; ᾡ ϑυμῷ εἴξας ἐμίγη φιλότητι, seiner Neigung nachgebend; κλαῦσαι ὅσον μοι ϑυμὸς ἡδονὴν φέρει, soviel ich will; ϑυμῷ βουλόμενοι, von Herzen wünschend; ἤ σφι ϑυμὸς ἐγένετο ϑεήσασϑαι τὸν πόλεμον, sie bekamen Luft. (b) Mut, der sich auch durch lebhaftes Atmen äußert, als besondere Tätigkeit der Lebenskraft erscheint; ϑυμὸν λαμβάνω, Mut fassen; ἵππος δ' ἐν τοῖσι δεινοῖς ϑυμὸν οὐκ ἀπώλεσεν, verlor den Mut nicht in der Gefahr; ϑυμὸν ἔχε ἀγαϑόν, habe guten Mut. (c) Zornmut, Zorn; δάμασον ϑυμὸν μέγαν, bändige, mäßige deinen Zorn; μάλα ϑυμὸν χολώϑη, er wurde zornig im Herzen; ϑυμὸν δσκών, den Grimm verbeißend; ὶν' ἐγὼ γελάσω καὶ τὸν ϑυμὸν κατάϑωμαι, u. meinen Unwillen unterdrücke. (d) übh. Empfindung, Gefühl, wo wir gew. Herz sagen; von der Freude, Trauer, Furcht; Unwillen erregen; Mitleid erregen, rühren; Hoffnung; die Neigung gewinnen, besänftigen, ἐμῷ κεχαρισμένε ϑυμῷ, meinem Herzen; ἐγὼ τὴν ἐκ ϑυμοῦ φίλεον, von Herzen lieben; ἀπὸ ϑυμοῦ εἶναι, vom Herzen fern, nicht geliebt sein; ἐκ ϑυμοῦ πίπτειν, aus dem Herzen fallen, ihm verhaßt werden. (3) Gesinnung, Sinn; ἶσον ϑυμὸν ἔχοντες, gleiche Gesinnung hegend; δόκησε δ' ἄρα σφίσι ϑυμὸς ἃς ἔμεν, so dünkte ihnen ums Herz, zu Mute zu sein. (4) Gedanke, Erwägung; ἕτερός με ϑυμὸς ἔρυκε, ein anderer Entschluß hielt mich zurück; ἐν ϑυμῷ δ' ἐβάλοντο ἔπος, sie überlegten es; οὐδέ γ' ἐς ϑυμὸν φέρω, ich bringe ihn mir nicht in die Gedanken, kann mich seiner nicht erinnern. Nach Homer herrscht die Bdtg des Begehrungsvermögens, Willens vor, gew. mit der Nebenbdtg des heftig Erregten -
2 μένος
μένος, τό, Kraft, Stärke, bes. insofern sie sich zu betätigen strebt; (a) kühner Mut, Ungestüm; oft mit ϑυμός verbunden; μῖξαι χεῖράς τε μένος τε, handgemein werden im mutigen Kampfe; τῷ δ' ἔμπνευσε μένος Ἀϑήνη, sie hauchte ihm Mut ein; ἐνῆκε δέ οἱ μένος ἠΰ, Kraft u. Mut; (b) Lebenskraft. Auch von leblosen Dingen, Kraft; vom Wurfspieß; von Stürmen; vom Wein, von einem innern Drange beseelt dargestellt; vom Blute; πρὶν αἱματηρὸν ἐξαφρίζεσϑαι μένος, die Masse des Bluts; von Tieren, wie Pferden u. Maultieren; (c) Zornmut, Zorn; μένεα πνείοντες, Wut oder Mut schnaubend. Übh. Streben, Vorhaben. Wie βίη dient es zur Umschreibung, ἱερὸν μένος Ἀλκινόοιο, des Alkinous heilige Stärke, der starke Alkinous -
3 θάρσος
θάρσος, τό, Mut, Zuversicht, Kühnheit. Dreistigkeit, Frechheit; ϑάῤῥος πολεμίων, gegen die Feinde; λαμβάνειν, Mut fassen; was Mut macht -
4 ποιέω
ποιέω, (1) act., machen, verfertigen, bereiten zu Stande bringen, hervorbringen; (a) von jeder äußerlichen Tätigkeit, die sich in Hervorbringung irgend eines in die Sinne fallenden Produkts kundgibt, also bes. von Handwerkern, Künstlern; bauen; π ύλας ἐν πύργοις, Tore darin machen, anbringen; bei Kunstwerken ist ἐποίησε ὁ δεῖνα gewöhnliche Bezeichnung des Künstlers, der sie verfertigt hat; τί τινος, etwas aus einem Stoffe; ὁ ποιῶν, der Schöpfer; schaffen; zeugen, erzeugen; κριϑάς, οἶνον, Gerste, Wein bauen, produzieren; καρπόν, vom Baume; ποιεῖν τι ἐκ τῆς γῆς, etwas aus dem Lande erzielen, gewinnen; (b) von unkörperlichen Dingen und Zuständen, zu Stande bringen, veranlassen, veranstalten, verursachen; τελευτὴν ποιῆσαι, ein Ende machen; φόβον ποιῆσαι, Furcht machen, erregen; ϑυμὸν ποιῆσαι, Mut machen; αἱμα καὶ φόνον, Mord anstiften; ἧτταν, Verlust machen, Niederlage erleiden; μέσας ποιήσας νύκτας, es Mitternacht werden lassen; ἐπὶ τοῦ ξηροῦ τὰς ναῠς, die Schiffe auf's Trockne bringen; übertr., σφῶϊν δ' ὧδε ϑεῶν τις ἐνὶ φρεσὶ ποιήσειεν, möge es in den Sinn geben, eingeben; von Opfern, wie ῥέζω u. ἔρδω, ἱρά, Opfer veranstalten, opfern; πάντα ποιεῖν τοῖς ἀποϑανοῦσιν, = die gebührenden Ehren erweisen; von den Spielen, ποιεῖν Πύϑια, Ἴσϑμια, sie veranstalten oder feiern; auch ἀϑύρματα ποιῆσαι, Spiele vornehmen, spielen; ἐκκλησίαν, eine Volksversammlung veranstalten; ἀριϑμόν, ἐξέτασιν, = ἀριϑμεῖν, eine Zählung, Musterung veranstalten; πόλεμόν τινι, Krieg gegen einen anstiften; ϑήραν, eine Jagd halten; (c) machen, daß etwas geschieht, tun lassen, bewirken; ϑεοί σε ποίησαν ἱκέσϑαι ἐς οἶκον, die Götter bewirkten, daß du nach Hause kamst, sie ließen dich nach Hause gelangen; ποιῶ εὖ ἀσκεῖσϑαι ἕκαστα, ich lasse alles gut üben; ποιῶ τινα μάλα αἰσχύνεσϑαι, mache, daß er sich sehr schämt; (d) einen wozu machen; δῶρα ὄλβια ποιεῖν, Gaben gesegnet machen, sie segnen; subst., ποιεῖν τινα βασιλῆα, ταμίην ἀνέμων, γέροντα, einen zum König, zum Verwalter der Winde, zum Greise machen; ϑνητῷ ϑεὰν ἄκοιτιν ποιῆσαι, einem Sterblichen eine Göttin zur Gattin machen, geben; pass., τῶν τὰ κέρεα τοῖσι Φοίνιξι οἱ πήχεες ποιεῠνται, sie werden zu Citherarmen gemacht; (e) τινά τι, einem etwas antun; κακά, ἀγαϑὰ ποιεῖν τινα, einem Böses, Gutes zufügen, erweisen; ἀργύριον τωὐτὸ τοῠτο ἐποίεε, dasselbe tat er, nahm er mit dem Silber vor; οὐκ ἐμὲ μόνον ταῠτα πεποίηκεν, er hat mir nicht allein das angetan, mich so gestimmt; ποιεῖν τινί τι, für od. gegen einen etwas tun; (f) von der künstlerischen Tätigkeit des Dichters: dichten; Gegensatz zwischen Dichtern und Rednern; βασιλέας πεπ οίηκε τοὺς ἐν Ἅιδου τιμωρουμένους, er hat in seinen Gedichten Könige, die im Hades bestraft werden, aufgeführt; Ὅμηρος ἐποίησε τὸν Ἀχιλλέα λέγοντα, Homer stellte den Achilles dar als einen, der da sagte, = er ließ ihn sagen; überh. dichterisch darstellen; Σωκράτης ἐποίησε μῦϑον Αἰσώπειον, er brachte eine äsopische Fabel in poetische Form; μῦϑον ποιῆσαι, einen Mythos poetisch bearbeiten, behandeln; erdichten; so wird τὸ πεποιημένον dem πεφυκός, das künstlich Gemachte, Erdichtete dem von Natur Daseienden entgeggstzt; annehmen, einen Fall setzen; (g) bedeutet es eine fortgesetzte Handlung od. Tätigkeit, ohne Rücksicht auf das Verfertigen, also mehr dem πράσσειν entsprechend, handeln, tätig, wirksamsein; κακόν, ἀγαϑόν u. κακά, ἀγαϑὰ ποιεῖν, schlecht, gut handeln, Schlechtes oder Gutes tun, ἄριστα πεποίηται, die trefflichsten Taten sind getan; Σπαρτιητικὰ ποιέειν, spartanisch handeln, sich wie ein Spartaner benehmen; ein Gebot ausrichten, seine Pflicht tun; οὐδέν, nichts ausrichten; οὗτος τί ποιεῖς; was tust, machst du?; εὖ ἐποίησας ἀναμνήσας με, du hast recht daran getan, daß du mich erinnertest, gut, daß du mich erinnertest; οὕτως αὐτὸ ποιήσει, es wird von selbst wirken; vom Wirken der Arzneien; ποιεῖ τοῠτο πρός τι, dies dient, ist geschickt wozu; ἡ εὔνοια τῶν ἀνϑρώπων ἐποίει μᾶλλον ἐς τοὺς Λακεδαιμονίους, sie neigte sich mehr zu den Lacedämoniern, hielt es mehr mit ihnen, wie lat. facere cum aliquo; ἄν σοι ποιῇ, wenn es dir dient; ποιήσω ταῦτα πεντήκοντα μνᾶς, ich werde dies rechnen zu fünfzig Minen; λόγος ἀργύριον τῷ λέγοντι ποιήσων, der Geld einbringen soll; ποιεῖν τινα εἰς φυλακήν, einen in die Wache tun, setzen; π οιεῖν εἴσω, hineintun, bringen, ἔξω, hinaustun, wegschaffen, wegtun; ποιεῖν τι, etwas tun, das man näher zu bezeichnen sich schämt, bes. euphemistisch von Liebeswerken; πολὺν χρόνον ποιῆσαι, viel Zeit darauf verwenden, oder machen, daß die Zeit lang wird, viel Zeit vergeht; (2) für sich machen; οἰκία ποιήσασϑαι, sich Häuser machen, bauen; καλιὰς ποιεῖσϑαι, sich Nester bauen; δεῖπνον ποιεῖσϑαι, sich das Mahl bereiten; τὸν βίον, sich herbeischaffen; ἀπὸ γεωργίας τὸν βίον ποιεῖσϑαι, davon leben; ϑυμὸν ποιήσασϑαι, sich Mut machen, Mut fassen; κλέος ποιεῖται αὐτῇ, sie erwirbt, bereitet sich selbst Ruhm; ἴσως ἄν σε ποιησαίμην μαϑητήν, vielleicht möchte ich dich zu meinem Schüler machen; φίλον, sich zum Freunde machen; ποιεῖσϑαί τινα ἄκοιτιν, ἀκοίτην, sich ein Weib zur Gattin, einen Mann zum Gatten machen, nehmen, wählen; ποιεῖσϑαί τινα υἱόν, sich einen zum Sohne machen, = ihn an Sohnes Statt annehmen, adoptieren; pass., εἴ τις καὶ ἄλλος ἐποιήϑη ὑπό τινος, wenn auch ein anderer von einem adoptiert ist; vom Zeugen leiblicher Kinder; ὑπ' ἑωυτῷ ποιεῖσϑαι, unter sich bringen, sich unterwerfen; ἑωυτοῠ ποιεῖσϑαί τι, etwas zu dem Seinigen machen, sich etwas aneignen; wo für halten, annehmen, schätzen; συμφορὰν ποιεῖσϑαί τι, eigtl. sich etwas (in seiner Vorstellung) zur göttlichen Schickung machen, es für eine Schickung nehmen; τοὐμὸν ἐν σμικρῷ μέρει ποιούμενος, gering achtend; μέγα ποιεύμενος ταῦτα, sich nach eigener Beurteilung etwas groß machen, = es hochachten, schätzen; δεινὸν ποιεῖσϑαί τι, etwas für schrecklich halten; es sehr übel aufnehmen, wie aegre terre; ἕρμαιον τοῠτο ποιούμενος, etwas als einen guten Fund ansehen; περὶ πολλοῠ, πλείονος, πλείστου ποιεῖσϑαι, hoch, höher, am höchsten halten, schätzen; δι' οὐδενὸς ποιεῖσϑαι, etwas für nichts achten; οὐκ ἐν ἐλαφρῷ ἐποιεύμην, ich achtete es nicht für leicht; ἐν μεγάλῳ, ἐν ὀλίγῳ, ἐν ὁμοίῳ, etwas für groß, gering, gleich achten; παρὰ φαῦλον ποιεῖσϑαι, etwas für schlecht halten; ἐν ἀδείῃ ποιεῖσϑαί τι, etwas in Sicherheit glauben; ἐν νόμῳ ποιεῖσϑαί τι, etwas in der Art oder zur Sitte haben; αἰσχύνῃ ποιεῖσϑαί τι, sich etwas zur Schande anrechnen; sich machen lassen -
5 ἀλκέ
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6 ἐπικλάω
ἐπι-κλάω, einbrechen, einbiegen; von den Wellen. Gew. übertr., φείσασϑαι δὲ καὶ ἐπικλασϑῆναι τῇ γνώμῃ οἶκτον λαβόντες, sich rühren, zum Mitleid bewegen lassen; εἴ πως ἐπικλασϑεῖεν τῇ γνώμῃ τὰ ὅπλα παραδοῦναι, am Mut geknickt werden, den Mut verlieren; τὸ ἐπικεκλασμένον τῶν μελῶν, das Schmelzende -
7 ἐπιῤῥώννῡμι
ἐπιῤ-ῥώννῡμι, noch dazu stärken, Kraft einflößen, ermutigen; ἐπίῤῥωσον σαυτήν, fasse Mut; pass. ermutigt werden, sich ermutigen; impers., κείνοις δείν' ἐπεῤῥώσϑη λέγειν, ihnen wuchs der Mut zu drohen, sie erdreisteten sich -
8 εὔθῡμος
εὔ-θῡμος, wohlgesinnt, wohlwollend. Gew. gutes Mutes, heiter, fröhlich; εὐϑυμότεροι εἰς τὸν ἀγῶνα ἰέναι, freudigeres Mutes; auch von Pferden; τὸ εὔϑυμον, der Mut; εὔϑυμόν ἐστιν εὐτυχεῖς ναίειν δόμους, es ist behaglich, angenehm. Adv. εὐϑύμως, freudig, heiter; mit freudigem Mut -
9 θαρσέω
θαρσέω, gutes Mutes, getrost, zuversichtlich sein; καὶ τότε δὴ ϑάρσησε, wurde getrost, faßte Mut; bes. häufig ϑάρσει, sei gutes Mutes, unverzagt; σὺ δὲ ϑάρσει τόνδε γ' ἄεϑλον, wenigstens für diesen Kampf; Αἴαντος οὐ ϑαρσῶ πέρι, ich bin um ihn bekümmert; ἀνόητον ϑάῤῥος ϑαῤῥήσει, von unverständiger Keckheit; c. acc., eigtl. in Beziehung auf etwas getrost sein, deswegen unbesorgt sein, darauf bauen; τὰς μάχας ϑαῤῥεῖτε, wenn ihr euch vor der Schlacht nicht fürchtet; geradezu trauen. Auch τινί, auf etwas trauen, sich verlassen. Τὸ τεϑαῤῥηκός, der Mut, die Zuversicht -
10 θράσος
θράσος, τό, Mut, Unerschrockenheit. Gew. aber, wenigstens nach der Unterscheidung der Gramm. in tadelnder Bedeutung gebraucht, übertriebener od. vergeblicher Mut, Tollkühnheit, Verwegenheit, Frechheit -
11 καρτερός
καρτερός, stark, gewaltig, mutig, tapfer; Beiwort der Helden, καὶ εἰ μάλα καρτερός ἐστιν, von Hektor; von Sachen, καρτερὰ ἔργα, Gewalttaten; ὅρκος, gewaltiger, festbindender Schwur; ἕλκος, starke, schwere Wunde; λίϑος, der gewaltige Stein; καρτερὰ φρονήματα, der gewaltige, trotzige Mut; καὶ γὰρ τὰ δεινὰ καὶ τὰ καρτερώτατα τιμαῖς ὑπείκει, selbst das Gewaltige, Mächtige weicht den höheren Ehren; καρτερώτατος ἀνϑρώπων ἐστὶ πρὸς τὸ ἀπιστεῖν τοῖς λόγοις, er ist der hartnäckigste. Bes. auch τινός, einer Sache mächtig, Herr u. Meister davon, herrschend. Übh. stark, fest, dauerhaft, haltbar; μάχη, heftige, gewaltige Schlacht. Τὸ καρτερόν, substantivisch, σϑένει κατὰ τὸ καρτερὸν ἀνασώσασϑαι τὴν ἀρχήν, durch Mut u. Gewalt; τόλμης εἶμι πρὸς τὸ καρτερόν, zum gewaltigen Wagestück -
12 καταφρόνημα
κατα-φρόνημα, τό, eigtl. die Verachtung; μὴ φρονήματι μόνον, ἀλλὰ καὶ καταφρονήματι, der aus dem Gefühl eigener Überlegenheit u. Verachtung des Feindes entspringende Mut, vertrauensvoller Mut -
13 οἴχομαι
οἴχομαι, gehen, bes. weggehen, sich auf den Weg begeben; fortgegangen sein, fortsein; so heißt Odysseus, der 20 Jahre vom Vaterlande entfernt ist, oft δὴν οἰχόμενος. Oft steht ein Participium dabei, die Art des Entfernens angebend, οἴχεται φεύγων, fliehend geht er davon; ᾤχετ' ἀποπτάμενος, er flog davon; νηῒ οἴχεσϑαι, zu Schiffe abfahren; Περσῶν τῶν οἰχομένων Ἑλλάδ' ἐς αἶαν. die nach Griechenland gezogen sind; οἴχεται ἀγομένη, sie wird weggeführt; ᾤχετο ἄγων, er führte weg; οἶδα γὰρ ὅπη οἴχονται, wohin sie weggegangen sind; ᾤχετο ἄγων τὸν ἵππον, er führte das Pferd fort; ᾤχοντο δ' ἐν τοῖς ὀχυροῖς, sie waren fortgegangen und befanden sich nun in den festen Plätzen. Bes. Euphemismus für sterben; ᾤχοντ' ἄφαντοι, sie kamen um; τὸ Περσῶν ἄνϑος οἴχεται πεσόν, ist dahingesunken; οἴχομαι φόβῳ, ich komme um vor Furcht; οἱ οἰχόμενοι, die Gestorbenen. Auch von leblosen Dingen wird es gebraucht, sowohl übh. eine schnelle Bewegung bezeichnend, daherfahren, von Geschossen u. Stürmen, als bes. verloren gehen, untergehen, verschwinden, πῆ σοὶ μένος οἴχεται; wohin ist dein Mut? wo bleibt dein Mut? -
14 φρήν
φρήν, ἡ, (1) das Zwerchfell, das Herz und Lunge von den übrigen Eingeweiden absondert; Αἴας ἔπαξε διὰ φρενῶν ξίφος, er stieß sich das Schwert durch die Brust. Weil man aber das Zwerchfell als den Sitz aller geistigen Regungen und Fähigkeiten zu betrachten gewohnt war, als das rein körperliche Prinzip des geistigen Lebens; das seelische Prinzip des geistigen Lebens, die geistige Seele ist ϑυμός, dessen Träger ebenfalls die φρένες sind; ἐς φρένα ϑυμὸς ἀγέρϑη, der Geist, Mut sammelte sich wieder in der Seele; (2) die Seele, der Geist, Sinn, das Gemüt, übh. das Empfindungs-, Denk- u. Willensvermögen, oder wie auch wir es sinnlich bezeichnen, das Herz, der Sitz oder das Organ von μένος, νοῠς, μῆτις, βο υλή. Von allen Gemütsaffektionen: Freude und Trauer; ὁ δὲ φρένα τέρπετ' ἀκούων, er ergötzte sein Herz, er freute sich in seinem Herzen; von der Furcht, vom Zorn, von der Liebe u. noch sinnlicher, vom Hunger. Vom Wissen; dah. φρένας ἠλέ, Törichter du am Geist. Öfter im Ggstz gegen die körperliche Schönheit. Von der Entschließung, vom Willen; τῷ γὰρ ἐπὶ φρεσὶ ϑῆκε ϑεά, gab ihm den Gedanken, Entschluß ein; μετὰ φρεσὶ βάλλεσϑαί τι, etwas überlegen, an etwas denken; ἐν φρεσὶ ϑέσϑαι τι, etwas überlegen, sich zu Herzen nehmen; σὺ σῇσιν ἔχε φρεσίν, behalte es im Herzen. Von der Gesinnung;. geradezu wird ein menschliches Gefühl abgesprochen; αἰδόμενος σῇσι φρεσί, dich scheuend in deinem Herzen; ὅ τι φρεσὶ σῇσι μενοινᾷς, was du in deinem Herzen dir vornimmst. Es geht beim Verbrennen des Toten mit der Vernichtung der φρένες auch der Geist unter, so daß es von den Schatten der Unterwelt heißt ψυχὴ καὶ εἴδωλον· ἀτὰρ φρένες οὐκ ἔνι πάμπαν; wenn aber die anderen Schatten Blut trinken, erhalten auch sie das Bewußtsein wieder. Auch den Tieren werden φρένες zugeschrieben, wenn ihnen Eigenschaften beigelegt werden, die den Tätigkeiten des menschlichen Geistes analog sind; so νεβροί, οὐδ' ἄρα τίς σφι μετὰ φρεσὶ γίγνεται ἀλκή, sie haben keinen Mut im Herzen; vom Löwen; φρενὶ ὀρϑᾷ, ἐλευϑέρᾳ, mit richtigem, freiem Sinne; φρενῶν ταραχαί, von den Leidenschaften, namentlich dem Zorn; λέξω τὸν ἐκ φρενὸς λόγον, das aus dem Herzen kommende Wort; σιγᾶν κελεύω, μηδ' ἀφεστάναι φρενῶν, und nicht unaufmerksam zu sein; ποῖ φρενῶν ἔλϑω; was soll ich denken?; ἐπήβολος φρενῶν, des Verstandes mächtig; ἐν φρενὶ λαβόντες τὸν λόγον, zu Herzen nehmend; συμφορὰ τῶν φρενῶν, Wahnsinn -
15 φρονέω
φρονέω, drückt ursprünglich alle Tätigkeiten des φρήν, der φρένες aus; denken; Verstand od. Einsicht haben, richtig denken, klug sein; ἄριστοι μάχεσϑαί τε φρονέειν τε, die Tüchtigsten zum Kampf u. zu klugem Rate; im Gegensatz zum Wahnsinn, seines Verstandes mächtig sein; seinen gesunden Verstand oder seine Besinnung haben; εὖ φρονεῖν, richtig denken; οἱ εὖ φρονοῦντες, die ihren guten, gefunden Verstand haben; ἐξιστάναι τινὰ τοῦ φρονεῖν, einen des Verstandes u. der Besinnung berauben; ἐξίστασϑαι τοῦ φρονεῖν, den Verstand, die Besinnung verlieren; dah. ἐμὲ τὸν δύστηνον ἔτι φρονέοντ', so viel wie ἔτι ζῶντα, so lange ich noch lebe; ϑανόντι δ' οὐ φρονοῦντι δειλαία χάρις ἐπέμπετο, der nichts mehr fühlte, merkte. C. accus. erkennen, verstehen, begreifen; ἐπὶ τοσοῠτο γε φρονέω, so viel sehe ich ein. Bes. aber eine Gesinnung, Meinung haben, im Sinne haben, zur Absicht haben, beabsichtigen, wollen; τὸν μ ῠϑον ἀποειπεῖν, ᾗπερ δὴ φρονέω, wie ich es denke, meine; φρονέω δὲ τετιμῆσϑαι Διὸς αἴσῃ, ich denke, trachte danach, hoffe; τοξεύειν καὶ ἀκοντίζειν οὐκ ἐφρόνουν, sie dachten nicht daran zu schießen und zu werfen; ἶσον ἐμοὶ φρονέουσα, mir gleich denkend, denkend wie ich; ϑεοῖσιν ἶσα φρονεῖν, sich den Göttern gleich dünken; ἀμφὶς φρονεῖν, getrennter, verschiedener Meinung sein; ἄλλῃ φρονεῖν, anders wohin denken; αὔδα ὅ τι φρονέεις, sage, was du denkst, im Sinne hast; τινί τι, u. mit adv., etwas für od. gegen einen haben, einem etwas ansinnen od. anstiften; φίλα, ἀγαϑά, freundlich, gut gegen einen gesinnt sein, ihm wohlwollen; selbst von Tieren, wie von Wölfen u. Schafen; ἀγαϑὰ φρονέων, = sittlicher Beziehung der gut, edel Denkende; τὰ ἀμείνω φρονέειν, der bessern Meinung sein, auf der bessern Seite sein; κρυπτάδια φρ., Heimliches sinnen, heimliche Anschläge machen; ἀταλὰ φρ., jugendlich, heiter gesinnt sein; πυκνά und πυκινὰ φρ., kluge Gedanken haben, List im Sinne haben; ἐφημέρια, nur für den gegenwärtigen Tag denken; πιστά, treu gesinnt sein; κακά, μαλακά, schlecht, mild gesinnt sein; εὖ φρονεῖν τινι, wohlgesinnt sein gegen einen; τὰ αὐτὰ φρονεῖν, od. τὸ αὐτό, dasselbe denken, einstimmig, einträchtig sein. Bes. häufig μέγα φρονεῖν, groß denken, hoch, stolz gesinnt sein, hohen Mut oder Übermut hegen; vgl. οὐ παρδάλιος τόσσον μένος, ὅσσον Πάνϑου υἉες φρονέουσιν, nicht des Panthers Mut ist so groß, wie ihn des Panthos Söhne hegen; selbst von Tieren: μέγα φρονεῖν, voll trotziges Mutes sein, von Ebern, von Löwen. Bei den Att. fast immer im tadelnden Sinne: eine hohe Meinung von sich haben, übertriebenes Selbstgefühl haben; sich brüsten, großprahlen; ἐπί τινι, auf etwas stolz sein, womit groß tun; μεῖζον φρονεῖν, höher denken, als es dem Sterblichen geziemt, mit seinen Anmaßungen Ziel und Grenze überschreiten; πλέον φρονεῖν, = einsichtsvoller sein; Ggstz μικρόν od. μικρὰ φρονεῖν, kleinmütig, zaghaft sein; μεῖον φρ., kleinmütiger od. allzu kleinmütig sein; dagegen μέτριον od. μέτρια φρονεῖν, bescheiden denken, bescheidenes Sinnes, ohne Anmaßung sein; ὁ κόμπος δ' οὐ κατ' ἄνϑρωπον φρονεῖ, nicht wie es sich für den Menschen ziemt; νεώτερα φρονεῖν, wie νεωτερίζειν, Neuerungen im Sinne haben; ἀρχαϊκὰ φρονεῖν, altväterisch, altfränkisch denken, gesinnt sein; τά τινος φρονεῖν, jemandes Gesinnungen, Meinungen teilen, von seiner Partei sein, es mit ihm halten, ihm anhängen. Auch = beachten, berücksichtigen, u. dah. sich wovor in Acht nehmen, scheuen; εὖ φρονεῖν auch = sich freuen; τοῦτο φρονεῖ ἡ ἀγωγή, das bezweckt -
16 φρόνημα
φρόνημα, τό, Sinn, Verstand, Gedanken; das, was einer im Sinn, in Gedanken hat; auch Sinnesart, Gesinnung; ἐμπέδοις φρονήμασιν, mit unveränderlicher Gesinnung, Treue; bes. erhabene Gesinnung, Mut, Hochsinn; allein: Mut. Aber auch in tadelnder Bdtg: allzu hohe Meinung von sich, Hochmut, Hoffart, Stolz u. Prahlerei -
17 δημιουργός
δημιουργός, οῦ, ὁ (s. δημιουργέω; Hom.+; ins; 2 Macc 4:1; Philo, Joseph.; apolog., exc. Mel.) one who designs someth. and constructs it, craftsworker, builder, maker, creator, also of divine activity (so e.g. Pla., Tim. 28a and c; 29a; 31a al., Rep. 7, 530a; X., Mem. 1, 4, 7; 9; Epict. 2, 8, 21; Maximus Tyr. 41, 4d ὕλην ὑποβεβλημένην δημιουργῷ ἀγαθῷ; Philostrat., Vi. Apoll. 8, 7, 312, 26; Herm. Wr. 1, 9–11; Damascius, De Principiis §270, II 137 Ruelle; Philo, Op. M. 10, Mut. Nom. 29; Jos., Ant. 1, 155 and 272; 7, 380. On gnostic views s. AHilgenfeld, Ketzergeschichte 1884 index under Demiurg; for later lit. KRudolph, ABD II 1039f), as in our lit. (also TestJob 39:12; ApcEsdr 32:16 Tdf.) throughout: (w. τεχνίτης; cp. Lucian, Icar. 8; Philo, Mut. Nom. 29–31; Orig., C. Cels. 1, 37, 12 al.; w. ποιητής Theoph. Ant. 2, 34 [p. 186, 1]; w. ἄρχων and βασιλεύς Did., Gen. 57, 10) Hb 11:10; Dg 7:2; (w. δεσπότης) ὁ μέγας δ. 1 Cl 20:11; cp. 33:2; Dg 8:7; ὁ δ. τῶν ἁπάντων (Ael. Aristid. 37, 2 K.=2 p. 13 D.; Herm. Wr. 9, 5 θεός, πάντων δημιουργὸς ὤν; Philostrat., Vi. Soph. 2, 5, 11) 1 Cl 26:1; 59:2; (w. πατήρ; cp. Hierocles 1, 417; Herm. Wr. 5, 11; Did., Gen. 22, 4) 35:3.—Harnack, SBBerlAk 1909, 60, 1; TSchermann, TU 34, 2b, 1909, 23; FPfister, SBHeidAk 1914 no. 11, 9; Dodd 136–44 al.; AvdOudenrijn, Demiourgos: diss. Utr. ’51; WTheiler, RAC III ’56, 694–711 (lit.); HWeiss, Untersuchungen z. Kosmologie: TU 97, ’66, 44–52; Kl. Pauly I 1472f.—EDNT. DELG s.v. ἔργον. M-M. TW. Sv. -
18 διδάσκω
διδάσκω impf. ἐδίδασκον; fut. διδάξω; 1 aor. ἐδίδαξα; pf. 3 sg. δεδίδαχεν Pr 30:3. Pass.: aor. ἐδιδάχθην; pf. 1 pl. δεδιδάγμεθα (Just.), ptc. δεδιδαγμένος LXX (Hom.+)① to tell someone what to do, tell, instruct ἐποίησαν ὡς ἐδιδάχθησαν they did as they were told Mt 28:15.② to provide instruction in a formal or informal setting, teachⓐ abs. Mt 4:23; Mk 1:21; J 7:14; 1 Cor 4:17; 1 Ti 4:11; 6:2; IEph 15:1; Pol 2:3. Of the activity of the Christian διδάσκαλοι Hv 3, 5, 1. W. κηρύσσειν Mt 11:1.ⓑ w. acc. of pers. (SIG 593, 15; PLond I, 43, 6 [II B.C.] p. 48 παιδάρια) Hb 8:11 (Jer 38:34); Mt 5:2; Mk 9:31; Lk 4:31; J 7:35 al.; Col 3:16 w. νουθετεῖν; Israel B 5:8.ⓒ w. acc. of thing (X., Cyr. 1, 6, 20; SIG 578, 34 τὰ μουσικά; Jos., Ant. 9, 4; Did., Gen. 58, 4 al.) Mt 15:9 (Is 29:13); 22:16; Ac 18:11, 25; φόβον θεοῦ B 19:5 (cp. Ps 33:12); τὸν περὶ ἀληθείας λόγον Pol 3:2; cp. Papias (2:3); AcPl Ha 8, 8 τὸν λόγον τοῦ θεοῦ; Ac 15:35 (w. εὐαγγελίζεσθαι).—AcPl Ox 6, 14; AcPl Ha 6, 12 (Herm. Wr. 1, 29 τ. λόγους διδάσκων, πῶς σωθήσονται); τ. εὐαγγέλιον MPol 4; ταῦτα 1 Ti 4:11 (w. παραγγέλλειν); so also 6:2 (w. παρακαλεῖν). Cp. AcPl Cor 1:9.ⓓ w. acc. of pers. and thing teach someone someth. (X., Mem. 1, 2, 10, Cyr. 1, 6, 28; Sallust. 3 p. 12; SIG 450, 5f δ. τοὺς παῖδας … τὸν ὕμνον; Philo, Rer. Div. Her. 39; Jos., Ant. 8, 395) ὑμᾶς διδάξει πάντα he will instruct you in everything J 14:26.—Mk 4:2; Ac 21:21; Hb 5:12. Pass. διδάσκομαί τι (Solon 22, 7 Diehl3; OGI 383, 165 διδασκόμενοι τὰς τέχνας; Philo, Mut. Nom. 5) Gal 1:12. παραδόσεις ἃς ἐδιδάχθητε traditions in which you have been instructed 2 Th 2:15.—Also τινὰ περί τινος (OGI 484, 5; PStras 41, 8; Jos., Ant. 2, 254) 1J 2:27.ⓔ w. dat. of pers. (Plut., Marcell. 304 [12, 4]; Aesop, Fab. 210c, 8f v.l. Ch.) and inf. foll. ἐδίδασκεν τῷ Βαλὰκ βαλεῖν Rv 2:14.ⓕ w. acc. of pers. and inf. foll. (SIG 662, 12 δ. τοὺς παῖδας ᾂδειν; Philo, Omn. Prob. Lib. 144; Aesop 260 H.=149, 6 P.=H-H. 154, III, 8) Mt 28:20; Lk 11:1; Pol 4:1. W. ὅτι instead of inf. (Diod S 11, 12, 5; 18, 10, 3; Aelian, VH 3, 16; Philo, Mut. Nom. 18, Fuga 55) 1 Cor 11:14; also recitative ὅτι Mk 8:31 and Ac 15:1.—GBjörck, ΗΝ ΔΙΔΑΣΚΩΝ, D. periphrastischen Konstruktionen im Griechischen ’40.—B. 1222f.—DELG. M-M. TW. Sv. -
19 δύναμις
δύναμις, εως, ἡ (Hom.+; loanw. in rabb.) gener. ‘capability’, with emphasis on function.① potential for functioning in some way, power, might, strength, force, capabilityⓐ general, λαμβάνειν δ. receive power Ac 1:8 (cp. Epict. 1, 6, 28; 4, 1, 109; Tat. 16, 1 δραστικωτέρας δ.); ἰδίᾳ δ. by one’s own capability 3:12. Of kings τὴν δύναμιν καὶ ἐξουσίαν αὐτῶν τῷ θηρίῳ διδόασιν Rv 17:13 (cp. Just., A I, 17, 3 βασιλικῆς δ.).—Of God’s power (Nicol. Dam.: 90 Fgm. 66, 33 Jac. θεῶν δ., Diod S 1, 20, 6 τοῦ θεοῦ τὴν δύναμιν of Osiris’ function as benefactor to humanity; 5, 71, 6; 27, 12, 1; 34 + 35 Fgm. 28, 3; Dio Chrys. 11 [12], 70, 75; 84; 23 [40], 36; Herm. Wr. 14, 9 ὁ θεὸς …, ἡ [ᾧ v.l.] πᾶσα δύναμις τοῦ ποιεῖν πάντα; PGM 4, 641; 7, 582; 12, 250; LXX; Aristobulus in Eus., PE 13, 12, 4; 7 [Fgm. 4, ln. 22 p. 164; ln. 84 p. 172]; EpArist; Jos., Ant. 8, 109; 9, 15; SibOr 3, 72; Just., A I, 32, 11 al.) Mt 22:29; Mk 12:24; Lk 22:69; Ro 1:16, 20 (Jos., C. Ap. 2, 167 God is known through his δ.); 9:17 (Ex 9:16); 1 Cor 1:18, 24; 2:5; 6:14; 2 Cor 4:7; 6:7; 13:4; Eph 3:7; 2 Ti 1:8; 1 Pt 1:5; Rv 1:16; 11:17; 12:10; 15:8; cp. 2 Cor 12:9a; Rv 5:12; 1 Cl 11:2; 33:3; Dg 7:9; 9:1f; δ. ὑψίστου Lk 1:35. In doxology (1 Ch 29:11f; on the doxol. in the Lord’s Prayer HSchumaker, Cath. World 160, ’45, 342–49) Mt 6:13 v.l.; D 8:2; 9:4; 10:5. Cp. Rv 4:11; 7:12; 19:1.—IMg 3:1; ISm 1:1; Hv 3, 3, 5; m 5, 2, 1; PtK 2. Hence God is actually called δ. (Philo, Mos. 1, 111, Mut. Nom. 29; Ath. 16, 2) Mt 26:64; Mk 14:62 (cp. Wsd 1:3; 5:23 and Dalman, Worte 164f). Christ possesses a θεία δ. (this expr. in Aristot., Pol. 4 [7], 4, 1326a 32; PGM 12, 302 al.; s. Orig., C. Cels. 3, 40, 20 al.; Did., Gen. 60, 8; s. θεῖος 1a) 2 Pt 1:3; cp. 1:16 and 1 Cor 5:4; of Christ’s potential to achieve someth. through Paul 2 Cor 12:9b (cp. SEG XXXIV, 1308, 5f [50 B.C.–50 A.D.]). In Hs 9, 26, 8, the potential associated with the women in black leads to destruction. δ. leaves Christ at his death GPt 5:19 (s. LVaganay, L’Évangile de Pierre 1930, 108; 254ff). ἐν τῇ τοῦ κυρίου δ. AcPlCor 2:39.— Power of the Holy Spirit (Jos., Ant. 8, 408; Just., D. 87, 4f al.) Lk 4:14; Ac 1:8; Ro 15:13, 19 (ἐν δ. πν. [θεοῦ]); Hm 11:2, 5. ἐν ἀποδείξει πνεύματος καὶ δυνάμεως 1 Cor 2:4; cp. ἐγείρεται ἐν δ. 15:43, foll. by σῶμα πνευμάτικον. δυνάμει κραταιωθῆναι be strengthened in power (i.e. with ability to function) by the Spirit Eph 3:16. Hence the Spirit given the Christian can be called πνεῦμα δυνάμεως, i.e. in contrast to an unenterprising spirit, πνεῦμα δειλίας, God offers one that functions aggressively, 2 Ti 1:7; cp. 1 Pt 4:14 v.l.; AcPl Ha 8, 25/BMM 32f/Ox 1602, 39. The believers are ἐν πάσῃ δ. δυναμούμενοι equipped w. all power Col 1:11; cp. Eph 1:19; 3:20 (for Eph 1:19 cp. 1QH 14:23; 11:29 al.; for Eph 3:16, 6:10 cp. 1QH 7:17, 19; 12:35; 1QM 10:5; see KKuhn, NTS 7, ’61, 336); esp. the apostles and other people of God Lk 24:49; Ac 4:33; 6:8; cp. AcPl Ha 6, 21. ἐν πνεύματι καὶ δ. Ἠλίου Lk 1:17.—Of the devil’s destructive capability Lk 10:19; cp. Rv 13:2. ἡ δύναμις τῆς ἁμαρτίας ὁ νόμος what gives sin its power to function is the law 1 Cor 15:56.ⓑ specif., the power that works wonders (SEG VIII, 551, 39 [I B.C.]; POxy 1381, 206ff; PGM 4, 2449; 12, 260ff; Just., D. 49, 8 κρυφία δ.; s. JZingerle, Heiliges Recht 1926, 10f; JRöhr, D. okkulte Kraftbegriff im Altertum 1923, 14f) Mt 14:2; Mk 6:14; Hv 1, 3, 4. ἔχρισεν αὐτὸν ὁ θεός δυνάμει (God endowed him to perform miracles) Ac 10:38 (Dio Chrys. 66 [16], 10 of Jason: χρισάμενος δυνάμει τινί, λαβὼν παρὰ τῆς Μηδείας; Diod S 4, 51, 1 τ. τρίχας δυνάμεσί τισι χρίσασα=she anointed her hair with certain potions; 4, 51, 4; 17, 103, 4 ὁ σίδηρος κεχριμένος ἦν φαρμάκου δυνάμει=with a poisonous potion. Diod S 1, 97, 7 a powerful medium=φάρμακον; s. ἐξουσία 7; also RAC II 415–58). τὴν ἐξ αὐτοῦ δ. ἐξελθοῦσαν potency emanated from him Mk 5:30; cp. Lk 8:46; δ. παρʼ αὐτοῦ ἐξήρχετο 6:19; cp. 5:17; perh. also (but s. 3 below) Gal 3:5; 1 Cor 12:28f (on the pl. δυνάμεις s. X., Cyr. 8, 8, 14; Herm. Wr. 13, 8 al.; on this ADieterich, E. Mithraslit. 1903, 46f; cp. PKöhn VI, 245, 18 Athena; for parallels and lit. s. Ptocheia [=ASP 31] ’91, 55). ἐν δ. with power, powerful(ly) (TestJob 47:9; Synes., Ep. 90 p. 230d τοὺς ἐν δ.) Mk 9:1; Ro 1:4; Col 1:29; 2 Th 1:11; μετὰ δυνάμεως Mt 24:30; Mk 13:26; Lk 21:27.—κατὰ δύναμιν w. gen. (Lucian, Imag. 3) by the power of Hb 7:16. Hebraist.=δυνατός (but readily understood in the Greek world as a defining gen., e.g. λόγου ἄνοια=vocal frenzy Soph. Antig. 603; s. Judg 3:29; 20:46 [ἄνδρες δυνάμεως B =ἄνδρες δυνατοί A]; Wsd 5:23): τῷ ῥήματι τῆς δ. αὐτοῦ by his powerful word 1:3; μετʼ ἀγγέλων δυνάμεως αὐτοῦ w. messengers of his power i.e. angels who exercise Jesus’ power 2 Th 1:7 (unless this is to be rendered with KJV et al. his mighty angels) (cp. En 20:1; GrBar 1:8; 2:6); μὴ ἔχων δ. powerless Hv 3, 11, 2; m 9:12. ἰσχυρὰν δ. ἔχειν be very powerful m 5, 2, 3; cp. 9:11; ἐν ποίᾳ δ.; by what power? (s. under 5) Ac 4:7. ὕψος δυνάμεως pride in (one’s) power B 20:1.—Effectiveness in contrast to mere word or appearance 1 Cor 4:19f; 1 Th 1:5. ἔχοντες μόρφωσιν εὐσεβείας, τὴν δὲ δύναμιν αὐτῆς ἠρνημένοι they have the outward appearance of piety, but deny its function 2 Ti 3:5 (cp. Jos., Ant. 13, 409 τὸ ὄνομα τ. βασιλείας εἶχεν, τ. δὲ δύναμιν οἱ Φαρισαῖοι=[Alexandra] bore the title queen, but the Pharisees were in control). δ. πίστεως the power of faith in contrast to verbal profession IEph 14:2. Sim. δ. w. ἐξουσία (Dio Chrys. 11 [12], 65) potent authority i.e. the word of Jesus is not only authoritative but functions effectively ἐν ἐξουσίᾳ, for the unclean spirits depart Lk 4:36; 9:1.—W. ἰσχύς 2 Pt 2:11 (Ath. 24, 2); w. ἐνέργεια Hm 6, 1, 1 (cp. Galen X, 635); τὴν δ. τῆς ἀναστάσεως the effectiveness of his (Christ’s) resurrection, which brings about the resurrection of the believers Phil 3:10.—Of the peculiar power inherent in a thing (of the healing power of medicines since Hippocr.; cp. Diod S 1, 20, 4; 1, 97, 7; 17, 103, 4; Plut., Mor. 157d al.; Dio Chrys. 25 [42], 3; Galen, Comp. Med. XIII 707 K.). δ. πυρός Hb 11:34 (Diod S 15, 50, 3 δ. τοῦ φωτός=the intensity of the light).② ability to carry out someth., ability, capability (cp. Democrit, Fgm. B 234; Pla., Philb. 58d; cp. Aristot., Metaph. 4, 12, 1019a 26; Epict. 2, 23, 34; 4 Km 18:20; Ruth 3:11; Jos., Ant. 10, 54; Just., D. 4, 1) δύναμιν εἰς καταβολὴν σπέρματος Hb 11:11 (s. entry καταβολή). κατὰ δύναμιν according to ability (Diod S 14, 81, 6 v.l.; SIG 695, 9; 44 [129 B.C.]; PGM 4, 650; POxy 1273, 24; BGU 1050, 14; Sir 29:20; Jos., Ant. 3, 102; Just., A II, 13, 6; also ὅση δ. A I, 13, 1; 55, 8 al.; ὡς δ. μου D. 80, 5) 2 Cor 8:3a; ἑκάστῳ κατὰ τὴν ἰδίαν δ. to each according to his special capability (cp. SIG 695, 55) Mt 25:15; AcPl Ha 7, 17. Opp. beyond one’s ability ὑπὲρ δύναμιν (Demosth. 18, 193; Appian, Bell. Civ. 2, 1 §3; 2, 13 §49; POxy 282, 8; Sir 8:13) 2 Cor 1:8 or παρὰ δ. (Thu. 3, 54, 4; PPetr II, 3b, 2 [III B.C.]; POxy 1418, 3; Jos., Ant. 14, 378) 8:3b.③ a deed that exhibits ability to function powerfully, deed of power, miracle, wonder (Ael. Aristid. 40, 12 K.=5 p. 59 D.: δυνάμεις ἐμφανεῖς; 42, 4 K.=6 p. 64 D. al.; Eutecnius 4 p. 41, 13; POxy 1381, 42; 90f τ. δυνάμεις ἀπαγγέλλειν; Steinleitner, nos. 3, 7f and 17; 8, 10 [restored] al.; Ps 117:15; Just., A I, 26, 22 al.) w. σημεῖα 2 Th 2:9; also in pl. Ac 2:22; 2 Cor 12:12; Hb 2:4; in this sense δ. stands mostly in pl. δυνάμεις Mt 7:22; 11:20f, 23; 13:54, 58; Mk 6:2; 9:39; Lk 10:13; 19:37; Ac 8:13; 19:11; 1 Cor 12:10, 28f; Gal 3:5 (on the two last pass. s. 1b above); Hb 6:5. Sg. Mk 6:5.④ someth. that serves as an adjunct of power, resource μικρὰν ἔχειν δ. have few resources Rv 3:8. Also wealth (X., An. 7, 7, 36, Cyr. 8, 4, 34; Dt 8:17f) ἐκ τῆς δ. τοῦ στρήνους fr. the excessive wealth Rv 18:3. Esp. of military forces (Hdt. et al. very oft.; cp. OGI ind. VIII; LXX; Jos., Ant. 18, 262; Just., D 131, 3), even of the heavenly bodies thought of as armies δ. τῶν οὐρανῶν the armies of heaven (Is 34:4 v.l.; 4 Km 17:16; Da 8:10 Theod.; En 18:14) Mt 24:29; Lk 21:26; cp. Mk 13:25.⑤ an entity or being, whether human or transcendent, that functions in a remarkable manner, power as a personal transcendent spirit or heavenly agent/angel ([cp. Pla., Crat. 438c] Aristot., Met. 4, 12, 1019a, 26 divinities δυνάμεις [likewise TestAbr A 14 p. 94, 21=Stone p. 36] λέγονται; Eth. Epic. col. 9, 16, w. θεοι; Porphyr., Abst. 2, 2 p. 133 Nauck δαίμοσιν ἢ θεοῖς ἤ τισι δυνάμεσιν θῦσαι; Sallust. 15 p. 28, 15 αἱ ἄνω δυνάμεις; Herm. Wr. 1, 26; 13, 15; Synes., Ep. 57 p. 191b; PGM 4, 3051; 4 Macc 5:13; Philo, Conf. Lingu. 171, Mut. Nom. 59) Ro 8:38; 1 Cor 15:24; Eph 1:21; 1 Pt 3:22; αἱ δ. τοῦ σατανᾶ IEph 13:1. (Cp. αἱ πονηραὶ δ., διάβολος καὶ οἱ ἄγγελοι αὐτοῦ Did., Gen. 45, 4.) θεὸς ἀγγέλων καὶ δ. MPol 14:1 (cp. the ins in FCumont, Étud. syr. 1917, p. 321, 5 ὁ θεὸς τ. δυνάμεων=BCH 26, 1902, 176; Just., D. 85, 6 ἄγγελοι … καὶ δ.)—Desig. of a personal divine being as a power (i.e. an effective intermediary or expression; s. DDD 509–16) of the most high God (Ael. Aristid. 37, 28 K.=2 p. 27 D.: Athena as δ. τοῦ Διός; Just., A I, 14, 5 δ. θεοῦ ὁ λόγος αὐτοῦ ἦν; cp. 23, 2; Tat. 5, 1) οὗτός ἐστιν ἡ δύναμις τοῦ θεοῦ ἡ καλουμένη μεγάλη this man is what is called the Great Power of God Ac 8:10 (cp. ins of Saïttaï in Lydia εἷς θεὸς ἐν οὐρανοῖς μέγας Μὴν οὐράνιος, μεγάλη δύναμις τοῦ ἀθανάτου θεοῦ: ILydiaKP 110; PGM 4, 1275ff ἐπικαλοῦμαί σε τὴν μεγίστην δύναμιν τὴν ἐν τῷ οὐρανῷ ὑπὸ κυρίου θεοῦ τεταγμένην. S. New Docs 1, 107. Cp. HKippenberg, Garizim u. Synagoge: RVV ’71, 122–24.—GWetter, ‘D. Sohn Gottes’ 1916, 8f; WSpiegelberg, Die ägypt. Gottheit der ‘Gotteskraft’: Ztschr. f. äg. Sprache 57, 1922, 145ff; FPreisigke, D. Gotteskraft der frühchristl. Zeit 1922).⑥ the capacity to convey thought, meaning (Pla., Crat. 394b; Polyb. 20, 9, 11; Dionys. Hal. 1, 68; Dio Chrys. 19 [36], 19; Cass. Dio 55, 3; Philo, Congr. Erud. Gr. 125; Just., D. 125, 1 ἡ δ. τοῦ Ἰσραὴλ ὀνόματος; 138, 1 ὀγδόης ἡμέρας … δυνάμει … πρώτης) of language 1 Cor 14:11; of stones Hv 3, 4, 3; cp. 3, 8, 6f.—OSchmitz, D. Begriff δ. bei Pls: ADeissmann Festschr. 1927, 139–67; WGrundmann, D. Begriff d. Kraft in d. ntl. Gedankenwelt ’32; Dodd 16–20; EFascher, Dynamis Theou: ZTK n. s. 19, ’38, 82–108; LBieler, Δύναμις u. ἐξουσία: Wiener Studien 55, ’38, 182–90; AForster, The Mng. of Power for St. Paul, ATR 32, ’50, 177–85; MBarré, CBQ 42, ’80, 216–27 (contrast w. ‘weakness’ in Qumran lit.)—DELG. Lampe s.v. δύναμις VI B and VII. RAC IV 441–51. EDNT. M-M. TW. -
20 μάλη
μάλη, ἡ, die Achsel (vgl. μασχάλη, ala, axilla, Buttm. Lexil. I p. 195), scheint sich nur in der Verbindung ὑπὸ μάλης, u. Sp. auch ὑπὸ μάλην (s. Lob. Phryn. 196), erhalten zu haben, unter der Achsel, d. i. heimlich, versteckt, hinterlistig, wie man meuchlerische Mordwaffen unter dem Arme versteckt trug; δόρυ ὑπὸ μάλης ἔχων, Ar. Lys. 984; λαβὼν ὑπὸ μάλης ἐγχειρίδιον, Plat. Gorg. 469 d, wo der Schol. bemerkt ἐπὶ τοῦ κρυφίως τι πράττειν, vgl. Legg. VII, 789 c; ξιφίδια ὑπὸ μάλης ἔχοντας, Xen. Hell. 2, 3, 23; übertr., ὑπὸ μάλης ἡ πρόκλησις ἐγένετο Dem. 29, 12, Sp.; vgl. Luc. Alex. 15 D. Mut. 10, 9; D. C. 46, 23.
См. также в других словарях:
mût — mût … Dictionnaire des rimes
mut — MUT, Ă, muţi, te, adj., s.m. şi f. 1. adj. (Despre oameni; adesea substantivat) Care nu poate vorbi, care este lipsit de facultatea vorbirii. ♢ expr. (Substantivat; fam.) Asta să i o spui lui mutu, se spune cuiva în afirmaţiile căruia n ai… … Dicționar Român
Mut — (Mersin) Pour les articles homonymes, voir Claudiopolis. Mut Administration Pays … Wikipédia en Français
Mut — Mut, La Madre , diosa madre, origen de todo lo creado, diosa del cielo en la mitología egipcia. Mut … Wikipedia Español
Mut'a — Pour les articles homonymes, voir Muta. Le mariage temporaire (persan zawaj mouakat زواج المؤقت), ou mariage de plaisir (zawaj al moutaa زواج المتعة) est un des mariages de la tradition musulmane. Cette institution pré islamique est toujours… … Wikipédia en Français
Mut`a — Pour les articles homonymes, voir Muta. Le mariage temporaire (persan zawaj mouakat زواج المؤقت), ou mariage de plaisir (zawaj al moutaa زواج المتعة) est un des mariages de la tradition musulmane. Cette institution pré islamique est toujours… … Wikipédia en Français
Mut’a — Mut a Pour les articles homonymes, voir Muta. Le mariage temporaire (persan zawaj mouakat زواج المؤقت), ou mariage de plaisir (zawaj al moutaa زواج المتعة) est un des mariages de la tradition musulmane. Cette institution pré islamique est… … Wikipédia en Français
Mut — Sm std. (8. Jh.), mhd. muot, ahd. muot m./n. Seele, Geist usw. , as. mōd Stammwort. Aus g. * mōþa m. Sinn, Mut, Zorn u.a. , auch in gt. moþs, anord. móđr, ae. afr. mōd n. Herkunft unklar. Vielleicht zu l. mōs Sitte , gr. mõmai ich strebe, trachte … Etymologisches Wörterbuch der deutschen sprache
Mut — Mut: Das gemeingerm. Wort mhd., ahd. muot, got. mōÞs, engl. mood, schwed. mod gehört mit verwandten Wörtern in anderen idg. Sprachen zu der Verbalwurzel *mē , mō »nach etwas trachten, heftig verlangen, erregt sein«, vgl. z. B. griech. mōsthai … Das Herkunftswörterbuch
Mut — der; [e]s; jemandem Mut machen; guten Mut[e]s sein; mir ist traurig D✓zumute oder zu Mute … Die deutsche Rechtschreibung
MUT — may refer to*Methylmalonyl Coenzyme A mutase, a mitochondrial enzyme *MUT (zinc finger protein), a synthetic zinc finger protein *Mauritius Time, a time zone used in Mauritius. *Maximum transmission unit *MultiUser Talk *Military University of… … Wikipedia