-
1 πρωκτο-πεντ-ετηρίς
πρωκτο-πεντ-ετηρίς, ίδος, ἡ, Steißessünsjahrseier, Ar. Pax 841, Schol. παρόσον διὰ πενταετηροῦς χρόνου ἤγοντο αἱ ϑεωρίαι τῶν Διονυσίων.
-
2 Αετός
ο [αστερισμός]Adler m [Sternbild] -
3 ἀβρώς
ἀ-βρώς, schützt den Mann, daß er nicht von Mücken (verzehrt) geplagt wird -
4 ΓΡΑ 'Φω
ΓΡΑ 'Φω, ritzen, eingraben, schreiben, malen; pass. aor. u. fut. γραφῆναι, γραφήσεται, Plat. Phaedr. 271 b; Sp. ἐγράφϑην, auch γεγράφηκα; perf. pass. ἐγραμμένοι steht Inscr. 11, κατὰ δ' ἔγραπται Opp. Cyn. 3, 2, 74. – Hom. zweimal, in der ursprünglichen Bedeutung, = ritzen, eingraben: Iliad. 17, 599 βλῆτο γὰρ ὦμον δουρί, ἄκρον ἐπιλίγδην· γράψεν δέ οἱ ὀστέον ἄχρις αἰχμὴ Πουλυδάμαντος; 6, 169 πέμπε δέ μιν Λυκίηνδε, πόρεν δ' ὅ γε σήματα λυγρά, γράψας ἐν πίνακι πτυκτῷ ϑυμοφϑόρα πολλά, δεῖξαι δ' ἠνώγειν ᾧ πενϑερῷ, ὄφρ' ἀπόλοιτο, vgl. vs. 176 sqq καὶ τότε μιν ἐρέεινε καὶ ᾔτεε σῆμα ἰδέσϑαι, ὅ ττί ῥά οἱ γαμβροῖο πάρα Προίτοιο φέροιτο. αὐτὰρ ἐπεὶ δὴ σῆμα κακὸν παρεδέξατο γαμβροῠ. κτἑ. In dieser Stelle ist nicht von Buchstabenschrift die Rede, sondern vom Einritzen gewisser Symbole und Zeichen, welche bildlich andeuteten, der Ueberbringer solle sterben. Es giebt im Homer noch eine ähnliche Stelle, an welcher das composit. ἐπιγράφω ganz in demselben Sinne gebraucht wird, wie Iliad. 6, 169 das simpl. γράφω, nämlich Iliad. 7, 187, wo der Zusammenhang noch deutlicher als 6, 169 zeigt, daß keine Allen gemeinsame Buchstabenschrift erwähnt werde, sondern bloß ein Symbol, ein Zeichen; nämlich nur derjenige selbst versteht es, welcher es einritzte. Beide Stellen, an denen, wenn auch keine Buchstabenschrift, doch eine Vorstufe derselben erwähnt wird, Hiad. 6, 169 und 7, 187, gehören zu Lachmanns sechstem Liede; ein Umstand, den Lachmann selber in den Betrachtungen über Homers Ilias S. 22 bei der Abgränzung dieses seines sechsten Liedes nicht erwähnt, an den er auch bei seiner Untersuchung, nach mündlichen Mittheilungen, nicht gedacht hat, den er aber, als man ihn von anderer Seite mündlich auf denselben hinwies, als sehr wichtig und als einen neuen Beweis der ursprünglichen Zusammengehörigkeit beider Bücher 6. u. 7. ansah. Sofort aber verwahrte er sich, u. mit vollem Rechte, gegen die Ansicht, als ob aus dem γράφειν des sechsten Liedes geschlossen werden könne, daß dies Lied junger als irgend ein anderer Theil der Homerischen Dichtungen sei. Es sei eben nur ein anderer Dichter. Ueber die ganze vielbesprochene Angelegenheit s. Wolf. Prolegg. p. 40–94 Lehrs. Aristarch. p. 103. 348 Sengebusch Homer. dissert. 2 p. 41 sqq. Die Thatsache, daß im Homer von Buchstabenschrift nicht die Rede sei, hat schon Aristarch festgestellt, dessen Metalepsis ξέειν ist: s. Schell. Aristonic. Iliad. 6, 169. 176. 7, 175. 187. Vgl. außer ἐπιγράφω noch ἐπιγράβδην Iliad. 21, 166 und γραπτύς Odyss. 24, 229. – Homerisch redet Poll. 9, 83 εἴτε Φείδων πρῶτος ὁ Ἀργεῖοςἔγραψε νόμισμα, εἴτε Δημοδίκη ἡ Κυμαία κτἡ., vgl. 84 εἰ Μιτυληναῖοι μὲν Σαπφὼ τῷ νομίσματι ἐνεχάραττον, Χῖοι δὲ Ὅμηρον, Ἰασεῖς δὲ παῖδα δελφῖνι ἐποχούμενον, Δαρδανεῖς δὲ ἀλεκτρυόνων μάχην κτἡ. Gewöhnlich aber heißt γράφειν nach Homer schreiben oder malen; Linien, Figuren, Buchstaben mit dem Griffel oder Pinsel machen, schreiben, malen, von Her. u. Pind. an überall; ἐς διφϑέρας, εἰς σκῠλα, Her. 5, 58; Eur. Phoen. 574 u. A.; γράμματα ἐν φλοίῳ γεγράψεται Theocr. 18, 47; εἰς στήλην Dem. 9, 41; sprichw. εἰς ὕδωρ γρ., von Dingen, die keinen Erfolg haben, B. A. 55; vgl. Paroem. Plut. 5; ἐν ὕδατι Plat. Phaedr. 276 c; καϑ' ὕδατος Luc. Catapl. 21; kom. εἰς οἶνον γρ. Xenarch. Ath. X, 441 e; ἐς τὰ ἱερὰ γράψαντα ἀναϑεῖναι Plat. Legg. XII, 943 c; vgl. Pind. Ol. 3, 30 u. Plat. Charm. 165 a; ἐν χρυσῷ πίνακι Critia. 620 c; εἰκόνας Phil. 39 b; ἢ πλάττειν Soph. 235 e; τὰ ζῷα γράφειν Gorg. 453 c, woher ζωγραφεῖν; ἀνδριάντας, bemalen, Rep. IV, 420 e; – ein Buch, einen Brief schreiben, πρός τινα, περί τινος; τί, etwas beschreiben, νόμους, Gesetze vorschreiben, geben, vom Gesetzgeber; auch ohne νόμους, z. B. παρὰ τὰ γραφέντα δρᾶν Plat. Polit. 295 d u. öfter; τὰ γεγραμμένα, = νόμοι, Dem. 58, 24; vgl. πότμος ἔγραψε, das Schicksal bestimmte, Pind. N. 6, 5; dah. ζημίαν, κληρονόμον, ἐπίτροπον, fest-, einsetzen, Plat. Legg. VII, 790 a XI, 923 e 924 a; – γνώμην, eine Meinung aufschreiben, um sie genehmigen zu lassen, ἐς τὸν δῆμον Plut. Arist. 3; ebenso νόμον, ψήφισμα, Xen. Hell. 1, 7, 37 Mem. 1, 2, 42; oft bei Oratt.; πόλεμον, εἰρήνην, πρεσβείαν, darauf antragen, Dem. 10, 55. 19, 55, u. öfter bei Rednern; c. acc. c. inf., ἔγραψεν ἐξιέναι βοηϑήσοντας Ἀϑηναίους, daß sie ausziehen sollten, Dinarch. 1, 39. – Med., sich etwas aufschreiben, Her. 2, 82, sich etwas malen lassen, 4, 88; vgl. Plut. Mar. 40; γράφου δὲ φρενῶν εἴσω Soph. Phil. 1325; vgl. Pind. Ol. 11, 3; νόμους, sich Gesetze geben lassen, vom Volke; ὑπομνήματα Plat. Theaet. 142 e; vgl. Critia. 113 a; sich seinen Namen aufschreibenlassen, Legg. VIII, 850 b; zu einer Klasse rechnen, ἕνα τῶν μαϑητῶν καὶ ἐμὲ γράφου Crat. 428 b; so auch akt., ἐμὲ γράφε τῶν ἱππεύειν ἐπιϑυμούντων Xen. Cyr. 4, 3, 21; οὐ Κρέοντος προστάτου γεγράψομαι, als Klient des Kreon, Soph. O. R. 411; – πρόςοδον γράψασϑαι πρὸς τὴν βουλήν, schriftlich um Erlaubniß bitten, in den Senat zu kommen, Dem. 24, 48; συγγραφὴν γράψασϑαι, einen Vertrag aufsetzen, 56, 6. – In attischer Gerichtssprache, γράφεσϑαί τινά τινος, Einen eines Staatsverbrechens wegen anklagen, z. B. παρανοίας, ἀστρατείας, παρανόμων u. ä., Plat. u. Oratt.; τὴν τῆς παρανοίας γράφεσϑαι δίκην od. γραφήν Plat. Legg. XI, 929 d e; γραφήν σέ τις γέγραπται Euthyphr. 2 a; c. partic., ὡς καινοὺς ποιοῠντα ϑεοὺς ἐγράψατο 3 b; – γράφεσϑαι ψήφισμα, δωρεάν, gegen einen Volksbeschluß, ein Geschenk, als gesetzwidrig, Klage erheben, Dem. 20, 146; seltener c. acc. c. inf., Ar. Pax 107 Vesp. 894, der es Av. 1053 auch im act. in dieser Bdtg braucht, was die Atticisten verwerfen; vgl. noch Antiphan. Ath. II, 66 c στρεβλοῠν γράφουσι τοῠτον ὡς κατάσκοπον, eigtl. sie tragen darauf an; pass., εἴ σοι γράφοιτό τις δίκη Nubb. 758; ἡ γραφεῖσα δίκη Plat. Legg. XII, 956 c; γραφεὶς τὸν ἀγῶνα τοῠτον ἀπέφυγον Dem. 18, 103; τὸ γεγραμμένον, die streitige Geldsumme, um die Einer verklagt ist, Dem. 24, 83; τὰ γεγραμμένα, die Klagepunkte, 18, 56; Lycurg. 5.
-
5 ἦτορ
ἦτορ, ορος, τό (ἄω, ἄημι), fast nur im nom. u. acc., der dat. ἤτορι Simonids bei Ath. IX, 396 e, – das Herz, ἐν ἐμοὶ αὐτῇ στήϑεσι πάλλεται ἦτορ, mir schlägt das Herz in der Brust, Il. 22, 452; dah. das Leben, μήπως φίλον ἦτορ ὀλέσσῃς, 5, 250. 11, 115. 24, 50. Aehnlich ἀνέψυχον φίλον ἦτορ 13, 84, sie erholten sich; vgl. ἐπεὶ φίλον ἄϊον ἦτορ 15, 252; τοῠ δ' αὐτοῦ λύτο γούνατα καὶ φίλον ἦτορ, 21, 114 u. öfter; wie auch wir sagen: es brach ihm das Herz, gew. bei gewaltigem Schreck, wo die Pulse stocken. Uebertr. wie unser "Herz", als Organ von Freude u. Schmerz, Il. 9, 9. 21, 389. 22, 166 Od. 1, 48; βοᾷ μελέων ἔνδοϑεν ἦτορ Aesch. Pers. 953 (sonst nicht bei Tragg.); Hoffnung u. Muth, Furcht u. Feigheit, Il. 3, 31. 5, 529. 15, 166. 16, 242. 19, 169 Od. 4, 774. 467. 481; dah. χάλκεον ἦτορ, Il. 2, 490; Wünsche u. Neigungen, 19, 307 Od. 19, 136 u. oft. Hom. verbindet auch ἐν δέ οἱ ἦτορ στήϑεσσι λασίοισι διάνδιχα μερμήριξεν, Il. 1, 188, vgl. 15, 252; τί σφῶϊν ἐνὶ φρεσὶ μαίεται ἦτορ, 8, 413; sogar ἐν δέ τέ οἱ κραδίῃ στένει ἄλκιμον ἦτορ, 20, 169, während sonst κραδίη dem ἦτορ gleichbedeutend gebraucht wird; Pind. vrbdt ἄλκιμον ἧτορ, N. 8, 24, u. εἰ δ' ἄεϑλα γαρύεν ἔλδεαι φίλον ἦτορ, Ol. 1, 4. Sp. D., wie Ap. Rh. ἐν δέ οἱ ἦτορ χαίρει 4, 169, τὰς λίπεν ἦτορ, sie starben, Qu. Sm. 1, 257.
-
6 σῶμα
σῶμα, τό, der Leib, sowohl von Menschen als von Thieren; bei Hom. immer der todte Leib, der Leichnam, Apollon. Lex. Hom. ed. Bekk. p. 148, 23, Lehrs Aristarch. ed. 2 p. 86. Das Wort erscheint übrigens bei Hom. nur an acht Stellen, Iliad. 3, 23. 7, 79. 18, 161. 22, 342. 23, 169 Odyss. 11, 53. 12, 67. 24, 187, während νέκυς und νεκρός weit häufiger sind. In dem Ἀγὼν Ἡσιόδου καὶ Ὁμήρου kommt σῶμα dreimal vor; zweimal läßt der Verfasser den Homer das Wort vom lebendigen Leibe gebrauchen, Hesiod. ed. 2 Goettl. p. 317, 8. 320, 17, während an der dritten Stelle er selbst, in eigner Person redend, es vom todten Leibe gebraucht, p. 323, 8. – Homerisch ist σῶμα gebraucht Pind. N. 9, 23 O. 9, 34 Aeschyl. Pers. 275 Soph. Ant. 1198 Ai. 1063. – »Die Beziehung von σῶμα zu σάος, σῶς, σαόω, σώζω«, meint G. Curtius Grundz. d. Griech. Et. 2. Aufl. S. 340, »sei deshalb schwierig, weil σῶμα nach Aristarchs Beobachtung bei Homer nur cadaver bedeute«. Allein dieser Umstand möchte vielmehr umgekehrt »die Beziehung« grade erst ermöglichen. Denn warum könnte σῶμα wohl nicht »das Gerettete« sein, »das Davongebrachte«, »das Uebriggebliebene«, das, was den Freunden und Verwandten von dem Todten blieb, nachdem die Seele entflohen? Nennt man doch z. B. die übriggebliebenen Bruchstücke einer verloren gegangenen Schrift τὰ σωζόμενα! Zuerst dürfte σῶμα von den Leichen im Kampfe gefallener Krieger gebraucht sein, welche durch die Genossen dem Feinde entrissen und aus dem Schlachtgetümmel hinweggerettet waren; dies νεκροὺς ἐρύειν spielt im Homer eine große Rolle; Iliad. 17, 692 ἀλλὰ σύ γ' αἶψ' Ἀχιλῆι εἰπεῖν, αἴ κε τάχιστα νέκυν ἐπὶ νῆα σαώσῃ γυμνόν; vgl. 24, 35. Von Menschen wird σῶμα bei Hom. Iliad. 7, 79. 22, 342 Odyss. 11, 53. 12, 67. 24, 187 gebraucht, von Thieren Iliad. 3, 23. 23, 169 und wahrscheinlich auch Iliad. 18, 161. – Vom lebendigen Leibe scheint das Wort zuerst bei Hesiod. O. 540 gebraucht zu sein, vgl. Lehrs Aristarch. ed. 2 p. 160. Zweifelhaft kann die Bedeutung in der einzigen sonst noch bekannten Hesiodeischen Stelle erscheinen, Sc. 426. – Vom lebendigen Leibe Pind. O. 6, 56 P. 8, 82 Aeschyl. Pers. 199 Soph. O. C. 200 Herodot. 1, 32. 139. So bei Att. oft; im Ggstz der Seele, des Geistes, ψυχὴ καὶ σῶμα Plat. Phaedr. 246 c; αἱ κατὰ τὸ σῶμα ἡδοναί Rep. I, 328 d; τὰ εἰς τὸ σῶμα τιμήματα, Leibesstrafen, Aesch. 2, 139; – der ganze Mensch, die Person, rein körperlich gefaßt, Plat. Legg. X, 908 a; Xen. Cyr. 7, 5, 73; σώματα δοῠλα, ἐλεύϑερα, Xen. Hell. 2, 1, 12; Mem. 3, 5, 2; Sp., wie Pol., oft; – von Leibeignen, Sklaven, σώματα αἰχμάλωτα δεῠρ' ἤγαγε Dem. Lpt. 76; vgl. Lob. Phryn. 378; – wie wir Leib und Leben, Gut und Blut sagen, so Griechisch σώματα καὶ χρήματα; τὰ ἑαυτῶν σώματα προέσϑαι Xen. An. 1, 9, 12; σωμάτων στερηϑῆναι 2, 1, 12. – Auch ein einzelnes Glied, bes. das Zeugungsglied, σῶμα παιδοποιόν, Ael. H. A. 17, 62. – Uebh. jedes Ganze, jede Gesammtheit, bes. ein aus mehrern Gliedern oder Theilen zusammengesetztes Ganzes, τὸ τοῠ κόσμ ου σῶμα Plat. Tim. 32 c.
-
7 ἀ-μύμων
ἀ-μύμων, ον, untadlig; wie χελύνη χελώνη Aeolisch = ἈΜΏΜΩΝ, welches Nebenform von ἄμωμος ist; Aristarchs Leris bei Didym. Scholl. Iliad. 1, 423 τὸ μὲν μετ' ἀμύμονας ἐπ' ἀμύμονας, ὅ ἐστι πρὸς ἀμώμους, ἀγαϑούς; vgl. Hesyeh. ἄμυγος ἀμώμητος ἀμύμων Etym. m. 87, 29 Scholl. Od. 19, 109 Eustath. Iliad. 2, 674 p. 317, 46; vgl. Iliad. 12, 88 ἀμύμονι Πουλυδάμαντι mit 109 Πουλοδάμαντος ἀμωμήτοιο; bei Hom. sehr häufig, meist in den Formen ἀμύμονος u. ἀμύμονα, weniger oft ἀμύμων, noch seltener ἀμύμονι, ἀμύμονες, ἀμύμονας; verbund. ἀμύμονά τε κρατερόν τε Iliad. 4, 89. 5, 169. 21, 546. 18, 55, ἅμα κρατερὸς καὶ ἀμύμων Od. 3, 111, ἀφνειὸς ἀμύμων Iliad. 5, 9, ἀφνειὸς καὶ ἀμύμων Od. 1, 232, μέγαν καὶ ἀμύμονα 24, 80; meist von Personen, μῆτις Iliad. 10, 19 Od. 9, 414, αἶνος Od. 14, 508, ϑυμός Od. 10, 50. 16, 237, ϑεῶν ὑπ' ἀαύμονι πομπῇ Iliad. 6, 171, ϑεοῠ ἐς ἀμύμονα νῆσον Od. 12, 261, ἀμύμονος όρχηϑμοῖο Iliad. 13, 637 Od. 23, 145, οἶκος Od. 1, 232, ἀμύμονος ἕρκεος αὐλῆς Od. 92, 442. 459, τύμβος Od. 24, 80, τόξῳ Iliad. 15, 465; ὃς δ' ἂν ἀμύμων αὐτὸς ἔῃ καὶ ἀμύμονα εἰδῇ Od. 19, 332; Iliad. 9, 1 28. 270. 19, 245 Od. 54, 578 γυναῖκας ἀμύμονα ἔργα ἰδυίας, v. l. ἀμύμονας, nach Didym. Scholl. Iliad. 9, 128. 270 Aristarch ἀμύμονας, nach Aristonic. 128 ἀμύμονα; vgl. Scholl. B. 19. 245 ἀμ ύ μ ο να: κρεῖσσον τῶν ἔργων ἐστὶ τὸ ἐπίϑετον; Iliad. 23, 263 γυναῖκα ἄγεσϑαι ἀμύμονα ἔργα ἰδυῖαν, Scholl. Aristonic. ἡ διπλῆ πρὸς τὴν ἀμφιβολίαν, πότερον ἀμύμονα γυναῖκαἢ ἀμύμονα ἔργα. Unsterblichen giebt Homer das Epitheton ἀμύμων nicht; Iliad. 4, 194. 11, 518 Ἀσκληπιοῦ υἱὸν (υἱὸς) ἀμύμονος ἰητῆρος ist ἀμύμονος zu ἰητῆρος zu ziehen, »des untadligen Arztes«, vgl. oben ϑεῶν ὑπ' ἀμύμονι πομπῇ, ϑεοῦ ἐς ἀμύμονα νῆσον; 14, 444 νύμφη τέκε νηὶς ἀμύμων gerechtfertigt durch Hesiod. u. Pindar. bei Plutarch. Def. oracc. 11 (Marcksch. fr. 229, Bergk fr. 142), nach denen diese Nymphen zwar lange lebten, aber nicht unsterblich waren; charakteristisch besonders Iliad. 16, 152, wo von Automedon zuerst die zwei unsterblichen Rosse Achills angespannt werden, an denen nur die Schnelligkeit gepriesen wird, dann ἐν δὲ παρηορίῃσιν ἀμύμονα Πήδασον ἵει, – ὃς καὶ ϑνητὸς ἐὼν ἕπεϑ' ἵπποις ἀϑανάτοισιν, vgl. über den Gegenstand Scholl. Iliad. 11, 518 Eustath. p. 860, 11. 996, 60. 1051, 32. 1857, 45. Homer gebraucht ἀμύμων nie als bloßes epithet. ornans, sondern legt überall den vollen Sinn hinein, welcher sich nicht nur auf Kraft, Schönheit, Adel bezieht, sondern namentlich grade auf Sittlichkeit, nach damal. Ansicht: man vgl. den moralischen Sinn von μῶμος Od. 2, 86, μωμεύῃ 6, 274, μωμήσονται Iliad. 3, 412; charakteristisch besonders Od. 19, 109 ὥς τέ τευ ἢ βασιλῆος ἀμύμονος, ὅς τε ϑεουδης ἀνδράσιν ἐν πολλοῖσι καὶ ἰφϑίμοισιν ἀνάσσων εὐδικίας ἀνέχῃσι κτἑ.; 332 ὃς μὲν ἀπηνὴς αὐτὸς ἔῃ καὶ ἀπηνέα εἰδῇ, τῷ δὲ καταρῶνται πάντες βροτοὶ ἄλγε' όπίσσω ζωῷ, ἀτὰρ τεϑνεῶτίγ' ἐφεψιόωνται ἅπαντες· ὃς δ' ἂν ἀμύμων αὐτὸς ἔῃ καὶ ἀμύμονα εἰδῇ, τοῠ μέν τε κλέος εὐρὺ διὰ ξεῖνοι φορέουσιν πάντας ἐπ' ἀνϑρώπους, πολλοί τέ μιν ἐσϑλὸν ἔειπον; 7, 303 μή μοι τοὔνεκ' ἀμύμονα νείκεε κούρην, wie ἀναίτιον αἰτιάασϑαι; 13, 42 ἀμύμονα δ' οἴκοι ἄκοιτιν νοστήσας εὕροιμι σὺν ἀρτεμέεσσι φίλοισιν; 1, 232, als Mentes das Treiben der Gesellschaft getadelt, antwortet Telemach μέλλεν μέν ποτε οἶκος ὅδ' ἀφνειὸς καὶ ἀμύμων ἔμμεναι, ὄφρ' ἔτι κεῖνος ἀνὴρ ἐπιδήμιος ἦεν, vgl. noch Od. 14, 508 Iliad. 1, 423. 2, 674. 6, 155. 10, 19. An einigen Stellen scheint ἀμύμων auf den ersten Blick ganz unpassend zu stehen, Iliad. 4, 89. 9, 181. 698. 20, 484. 23, 522 Od. 1, 29. 11, 286. 15, 15; aber Iliad. 9, 181. 698. 20, 484. 23, 522 Od. 15, 15 soll entschieden grade das Epitheton ἀμύμων andeuten, daß dasjenige, was dort sonst von den betreffenden Personen gesagt wird, diesen nicht zum Vorwurf gereiche; dasselbe gilt wohl von Iliad. 4, 89, wo Pandaros ἀμύμων heißt als Athene im Begriff ist ihn zu verleiten, vgl. Scholl. Bachm. οὐκ ἀσεβεῖ δέ, φησίν, ὁ Πάνδαρος, εἰ ἡ Ἀϑηνᾶ συνεβούλευσε καὶ ὁ Ζεὺς ἀπέσταλκεν; Zenodot scheint Anstoß genommen zu haben, wenigstens sagt Aristonic., daß er den Vers verwarf; Aristarch behielt ihn; Od. 11, 236 heißt Tyro Σαλμωνῆος ἀμύμονος ἔκγονος; Salmoneus ward von Anderen als gottlos verschrieen, u. so gab es nach den Scholl. eine Lesart ἀτασϑάλου für ἀμύμονος, welches jedoch geschützt wird durch das εὐπατέρειαν vs. 235; Aristarch las ἀμύμονος u. sagte nach Ariston. Scholl. ὅτι οὐχ ὑποτίϑεται ἀσεβῆ τὸν.Σαλμωνέα, ὡς οἱ νεώτεροι· οὐ γὰρ εὐπατέρειαν ἂν τὴν Τυρὼ εἶπεν οὐδὲ ἀμύμονος πατρός, vgl. Eustath. 235 p. 1681, 63; endlich Od. 1, 29 wird Zeus Rede über Aegisthos Frevel eingeleitet durch die Worte μνήσατο γὰρ κατὰ ϑυμὸν ἀμύμονος Αἰγίσϑοιο, τόν ῥ' Ἀγαμεμνονίδης τηλεκλυτὸς ἔκταν' Ὀρέστης; auch hier paßt ἀτασϑάλου in den Vers, aber der Dichter will sagen »Zeus erinnerte sich der einstigen Unbescholtenheit des Aeg.«, aus welcher Wendung auch im Deutschen das Wort »einstig« ohne Aenderung des Sinnes fortbleiben kann; so sagt man z. B. »er erinnerte sich des unbezwinglichen Helden, der so eben seinen Feinden erlegen war«; s. Apoll. lex. Hom. 25, 12 ἀμ ύμ ων ἀμώμητος. ὅταν δὲ εἴπῃ »μνήσατο γὰρ κατὰ ϑυμὸν ἀμύμονος Αἰγίσϑοιο«, οὐ τοῦ καϑόλου ἀμωμήτου, ἀλλὰ πρὸ τοῦ ἔργου τῆς μοιχείας, vgl. Scholl.; der Fall ist nicht zu verwechseln mit den ἀκαίρως gebrauchten Epithetis wie ἐσϑῆτα φαεινήν Od. 6, 74, φαεινὴν ἀμφὶ σελήνην Iliad. 8, 555. Wenn aber auch der Gebrauch des Wortes ἀμύμων in den betrachteten Stellen untadlig ist, so muß man doch glauben, daß die Dichter derselben das Wort nicht daselbst gebraucht haben würden, wenn ihnen nicht andere Stellen anderer homerischer Dichter im Sinne gelegen hätten, welche siebenutzten, u. in denen das Wort ἀμύμων unverfänglicher war: zu Od. 1, 29 ist 4, 187 Muster, zu Iliad. 4, 89 ist Muster 5, 169; im 5. Buch der Ilias thut Pandaros nichts moralisch Bedenkliches, u. es leidet auch aus anderen Gründen nicht den mindesten Zweifel, daß dies 5. Buch (Lachmanns sanftes Lied) von einem anderen Dichter sei als das vierte (Lachmanns viertes Lied) u. vor diesem gedichtet; ebenso verhalten sich Od. 1 u. 4 zu einander. Auch Iliad. 4, 194. 11, 518 Ἀσκληπιοῦ υἱὸν (υἱὸς) ἀμύμονος ἰητῆρος würde nicht gesagt worden sein ohne Muster, vgl. Iliad. 11, 835 χρηίζοντα καὶ αὐτὸν ἀμύμονος ἰητῆρος; nach Iliad. 14, 444 ὃν ἄρα νύμφη τέκε νηὶς ἀμύμων Ἔνοπι βουκολέοντι παρ' ὄχϑας Σατνιόεντος kam das ἀμύμων aus 6, 22 οὕς ποτε νύμφη νηὶςἈβαρβαρέη τέκ' ἀμύμονι Βουκολίωνι. – Hes. Th. 263 αὗται μὲν Νηρῆος ἀμύμονος ἐξεγένοντο κοῦραι πεντήκοντα, ἀμύμονα ἔργ' εἰδυῖαι; Pindar. Ol. 11, 27 Κτέατον ἀμύμονα; Sp. D.; Plutarch. Num. 20 ἀ. βίος.
-
8 πρό-παν
πρό-παν, verstärktes simplex, ganz und gar; Hom. u. Hes. πρόπαν ἦμαρ, den ganzen Tag lang; Il. 2, 493 auch νῆας προπάσας, die Schiffe insgesammt; πρόπασα μὲν στένει γαῖ' Ἀσιάς, Aesch. Pers. 540; οὐκ ἔδυ πρόπας δόμος, Ag. 983; χρόνος, Eum. 858; στόλος, Soph. O. R. 169; πότμος, Ant. 583; ἐῤῥέτω πρόπας δόμος, Eur. Phoen. 627.
-
9 πρύτανις
πρύτανις, ὁ, der Prytan, eigtl. Fürst, Herrscher, (verwandt mit πρῶτος); στεροπᾶν κεραυνῶν τε πρύτανις ist Zeus, Pind. P. 6, 24, u. πρύτανι κύριε πολλῶν ἀγυιᾶν, P. 2, 58, der König Hiero; μακάρων πρύτανις, Aesch. Prom. 169, Zeus; Κρόνιε πρύτανι, Eur. Troad. 1288; πρύτανιν καὶ ἐπιστάτην ἑλέσϑαι, Plat. Prot. 338 a. – In mehrern griechischen Freistaaten die höchste obrigkeitliche Person; in Athen im Rathe der Fünfhundert der zehnte Theil desselben, funfzig Senatoren aus einer φυλή, die nach dem Loose abwechselnd (vgl. πρυτανεία) den Vorsitz und Vortrag im Rathe und in der Volksversammlung führten, die sämmtlichen Geschäfte des Rathes leiteten und täglich im πρυτανεῖον zusammen speis'ten; πλὴν βουλῆς καὶ πρυτάνεων, Plat. Legg. VI, 766 b, u. öfter, vgl. Herm. gr. Staatsalterth. §. 127 u. s. ναύκραρος. – Bei sp. D. übh. Hauptperson, Meister, wie Herodot Ἰάδος ἀρχαίης ἱστορίης πρύτανις heißt, Ep. ad. 533 ( App. 212); Leon. Tar. 4 (VI, 205) nennt auch das Beil τέχνας ὁ πρύτανις πέλεκυς.
-
10 προ-πάτωρ
προ-πάτωρ, ορος, ὁ, Vorvater, Stammvater, Ahnherr; Pind. N. 4, 89; Ζεῦ, προγόνων προπάτωρ, Soph. Ai. 380; Eur. Or. 144; u. in Prosa: Her. 2, 161. 9, 122; οἱ προπάτορες, die Altvordern, Vorfahren, 2, 169; Plat. Legg. IV, 717 e.
-
11 προς-παλαίω
προς-παλαίω (s. παλαίω), mit Einem, gegen Einen ringen, Pind. I. 3, 71; auch Ἄτλας οὐρανῷ προςπαλαίει, P. 4, 290, er strebt gegen den Himmel an; νεωτέρῳ, Plat. Theaet. 162 b; ἐν τοῖς λόγοις, 169 d, u. sonst; σφαίρᾳ, sich im Ballspiel üben, Plut. an seni ger. resp. 18.
-
12 προς-ανα-τρίβω
προς-ανα-τρίβω, daran reiben, τὰ κέρατα τοῖς δένδροις, Ael. H. A. 6, 1; med. übtr., sich an Einem reiben, τινί, d. i. sich an ihm im Kämpfen u. Disputiren üben, Plat. Theaet. 169 c; Plut. amator. 5.
-
13 προς-έρχομαι
προς-έρχομαι (s. ἔρχομαι), hinzu-, herankommen, -gehen; absolut, προςελϑὼν σῖγα, Soph. Phil. 22, u. öfter, wie Eur.; – gew. τινί, ἱκέτης προςῆλϑες δόμοις, Aesch. Eum. 452; πατρί, Soph. O. C. 1106; ἀκταῖς, Eur. Hel. 1555; aber auch τινά, πάντας βωμοὺς προςῆλϑε, Eur. Alc. 169; μνῆμα, Or. 118; Med. 1205. Uebertr., vom Schmerz, Soph. Phil. 777; προςῆλϑεν ἐλπίς, Eur. Or. 857; Ar. öfter u. in Prosa; προςήρχοντο, Thuc. 4, 121; ὄπισϑεν προςέρχεται, Plat. Rep. I, 327 b; δεῠρο πρόςελϑε, Men. 82 b; τινί, Phaedr. 268 a u. öfter; auch in feindlichem Sinne, πρὸς τοὺς ἱππέας, Xen. Cyr. 6, 2, 16; – προςῆλϑε πρὸς τὴν πολιτείαν, ging daran, befaßte sich damit, Din. 2, 15, wie πρὸς τὰ κοινά Dem. 18, 257; προςελϑεῖν τῷ δήμῳ, sich ans Volk wenden mit Bitten od. Klagen, Dem. 18, 13. – Auch einkommen, von Einkünften, Her. 7, 144; Xen. Mem. 3, 6, 12. – Zu einer Frau gehen, um sie zu beschlafen, Xen. Conv. 4, 38; übh. mit Einem umgehen, ihn behandeln, οὕτω προςεληλύϑασι πρὸς ὑμᾶς Dem. 24, 176, vgl. 22, 69.
-
14 προ-φαίνω
προ-φαίνω (s. φαίνω), vorzeigen, sichtbar machen, erscheinen lassen; τοῖσιν ϑεοὶ τέραα προὔφαινον, Od. 12, 394; Αἴγιναν πρόφαινεν, Pind. I. 7, 55; vorleuchten, Einem die Leuchte vortragen, Plut. Cat. min. 41, vgl. Cic. 32; aber λύχνου προφαίνοντος ist intrans., Sol. 21, s. unten; pass. sich zeigen, erscheinen, οὐδὲ προὐφαίνετ' ἰδέσϑαι (φῶς), es leuchtete vor uns kein Licht, um zu sehen, Od. 9, 143; προὐφαίνετο πᾶσα (ναῠς), 13, 169, das Schiff zeigte sich ganz, war ganz sichtbar; τὰ δὲ προπέφανται ἅπαντα, Alles ist zum Vorschein gekommen, sichtbar geworden, Il. 14, 332; προφανείς, hervortretend und erscheinend, 8, 378. 17, 487 Od. 24, 160; ἐς πεδίον, Il. 24, 332, wie auch das act. in intrans. Bdtg gebraucht wird, οὐδὲ σελήνη οὐρανόϑε προὔφαινε, Od. 9, 145, u. nicht leuchtete der Mond vom Himmel hervor; vgl. Pol. προφαινούσης τῆς ἡμέρας, 15, 32, 6, wo Reiske προβαινούσης verbessert; οὐρανῷ σκέλη προφαίνων, Soph. El. 743; προὔφηνεν οὔτε μείζον' οὔτ' ἐλάσσονα, Trach. 323, u. öfter; auch = hörbar werden, προὐφάνη κτύπος, Phil. 202; vgl. noch προφάνηϑι, erscheine, Ant. 1135, wie τρισσοὶ ἀλεξίμοροι προφάνητέ μοι, O. R. 163; προὐφαίνετ' εἰς τοὔμπροσϑεν ταῠρος, Eur. Hipp. 1228; τῷ νῦν προφαινομένῳ λόγῳ, Plat. Rep. VIII, 545 b, vgl. πολλά γέ μοι προφαίνεται πρὸ τῆς ψυχῆς, Hipp. mai. 300 c; προφαίνεται ἐλαύνων, er wird von weitem gesehen, Xen. An. 1, 8, 1; ἐπειδὰν μείζων τις αὐτοῖς προφαίνηται κίνδυνος, Pol. 6, 20, 8; τὰ προφαινόμενα αὐτοῖς κακά, 15, 19, 6, die ihnen zu drohen schienen. – Vorher zeigen, durch ein Zeichen vorher verkündigen, von einer Erscheinung, vorbedeuten, Her. 7, 37; vom Orakel, τοῖς ἐφ' ἑκάστης μαντείας προφαινομένοις ϑεοῖς, Dem. 21, 54; vgl. ὁ ϑεὸς προφαίνει πολλὰ καὶ ἀγαϑά, Xen. Cyr. 4, 5, 15; auch ἆϑλά τινι, 2, 1, 23; eine Aussicht, Hoffnung sehen lassen, hoffen lassen, versprechen, Her. 7, 161, mit ὅκως.
-
15 πτυρτικός
-
16 πτυκτός
πτυκτός, gefaltet, zusammengelegt; γράψας έν πίνακι πτυκτῷ, Il. 6, 169, zwei zusammengelegte Holztafeln, auf deren innerer Seite Zeichen eingegraben wurden, die älteste Art von Schreibtafeln; – τὸ πτυκτόν, zusammengefaltetes Stück Zeug, Medic.
-
17 πτερόν
πτερόν, τό, 1) Feder, womit man fliegt ( πτέσϑαι), Flügel, Fittig; Hom. gew. im plur.; οἰωνοὶ περὶ πτερὰ πυκνὰ βαλόντες, Il. 11, 454; τιναξάσϑην πτερὰ πολλά, Od. 2, 151; als Sinnbild der Geschwindigkeit, νέες ὠκεῖαι, ὡςεὶ πτερὸν ἠὲ νόημα, 7, 36; vgl. πόδα ἴσον πτεροῖς, Eur. I. T. 32; πτεροῖσιν ἀκάμαντας ἵππους, Pind. Ol. 1, 87; πτεροῖσιν πορφυρέοις πεφρίκοντας νῶτα, P. 4, 182; er vrbdt auch πτερὰ νικᾶν δέξατο, P. 9, 125, die Fittige des Sieges, dessen Ruhm sich schnell verbreitete; κίρκον εἰςορῶ δρόμῳ πτεροῖς ἐφορμαίνοντα, Aesch. Pers. 204; u. so in Prosa überall; ἀλλοτρίοις πτεροῖς ἀγάλλεσϑαι, sich mit fremden Federn schmücken, Luc. pro merc. cond. 24. – Uebertr. wie bei uns, κείρειν τινὶ τὰ πτερά, Einem die Flügel beschneiden, ihn in Schranken halten, Callim. ep. 49, 8. – Von den Flughäuten der Fledermaus, Her. 2, 76. – Auch das junge Barthaar, Milchhaar, Jac. A. P. 773. – Auch der Vogel, und überh. jedes geflügelte Geschöpf, Ar. Pax 76; dah. auch, wie οἰωνός, Vogelzeichen, οὐκ ἔσϑ' ὅπως οὐ πιστὸν ἐξ ὑμῶν πτερὸν ἐξήγαγ' εἰς τόδ' ἄλσος, Soph. O. C. 97; Geschick, Loos, πόνου δ' ἴδοις ἂν οὐδαμοῠ ταὐτὸν πτερόν, Aesch. Suppl. 324. – Auch wie bei uns übertr., der Schutz, Παλλάδος δ' ὑπὸ πτεροῖς ὄντας ἅζεται πατήρ, unter den Fittigen der Pallas, Aesch. Eum. 455; vgl. τὰ κείνου τέκν' ἔχων ὑπὸ πτε ροῖς, Eur. Heracl. 10. – Von Rudern u. Segeln, welche die Flügel des Schiffes sind, νηὸς πτερά, Hes. O. 630, wie Hom. sagt ἐρετμά, τά τε πτερὰ νηυσὶ πέλονται, Od. 11, 125. 23, 272; νεὼς οὔριον πτερόν, Eur. Hel. 146; Ar. u. in Prosa (vgl. auch πτερόω); auch die Räder, s. Müller Lycophr. 1072; vgl. Voß Virg. Georg. 1, 169. – Fächer, com. bei Poll. 10, 127. – 2) Die Säulenstellung an beiden Seiten der griechischen Tempel, und an den ägyptischen, welche dergleichen nicht hatten, die Seitenmauern; auch eine Art Mauerzinnen zur Vertheidigung der Mauern. – Eine mit Eisen beschlagene Zugbrücke vor den Stadtthoren, Schol. Eur. Phoen. 114. – Πτερὰ Θετταλικά, ein weiter, thessalischer Flügelmantel, Coray Heliod. 2 p. 18. – Ein Saiteninstrument, vielleicht eine σῦριγξ, Anonym. Bellerm. de mus. 17.
-
18 παρα-τροχάζω
παρα-τροχάζω, poet. statt παρατρέχω, vorbeilaufen, τινά, Ep. ad. 419 (IX, 372), wie Lucill. 44 (XI, 163); übertreffen, Ep. ad. 248 ( Plan. 169); – nebenherlaufen, App. B. C. 3, 70.
-
19 παρα-κρουσι-χοίνικος
παρα-κρουσι-χοίνικος, mit falschem Maaße betrügend, comic. in VLL.; vgl. Poll. 4, 169.
-
20 παρα-ληρέω
παρα-ληρέω, verkehrt oder albern reden; ἢν δὲ παραληρῶν ἁλῷς, Ar. Ran. 594; Equ. 531; Plat. Theaet. 169 a; Dem. u. Folgde.
См. также в других словарях:
169 av. J.-C. — 169 Années : 172 171 170 169 168 167 166 Décennies : 190 180 170 160 150 140 130 Siècles : IIIe siècle … Wikipédia en Français
169 — Années : 166 167 168 169 170 171 172 Décennies : 130 140 150 160 170 180 190 Siècles : Ier siècle IIe siècle … Wikipédia en Français
-169 — Années : 172 171 170 169 168 167 166 Décennies : 190 180 170 160 150 140 130 Siècles : IIIe siècle av. J.‑C. … Wikipédia en Français
169 — Portal Geschichte | Portal Biografien | Aktuelle Ereignisse | Jahreskalender ◄ | 1. Jahrhundert | 2. Jahrhundert | 3. Jahrhundert | ► ◄ | 130er | 140er | 150er | 160er | 170er | 180er | 190er | ► ◄◄ | ◄ | 165 | 166 | 167 | 168 | 1 … Deutsch Wikipedia
169 AH — New page: 169 AH is a year in the Islamic calendar that corresponds to 785 ndash; 786 CE.yearbox width = 500 in?= cp=1st century AH169 AH is a year in the Islamic calendar that corresponds to 785 ndash; 786 CE.yearbox width = 500 in?= cp=1st… … Wikipedia
169 — Años: 166 167 168 – 169 – 170 171 172 Décadas: Años 130 Años 140 Años 150 – Años 160 – Años 170 Años 180 Años 190 Siglos: Siglo I – Siglo II … Wikipedia Español
169 a. C. — Años: 172 a. C. 171 a. C. 170 a. C. – 169 a. C. – 168 a. C. 167 a. C. 166 a. C. Décadas: Años 190 a. C. Años 180 a. C. Años 170 a. C. – Años 160 a. C. – Años 150 a. C. Años 140 a. C. Años 130 a. C. Siglos … Wikipedia Español
169 (number) — 169 is the natural number following 168 and preceding 170. List of numbers Integers << 160 161 162 163 164 165 166 167 168 169 >> … Wikipedia
169-я пехотная дивизия (Германия) — 169 я пехотная дивизия нем. 169. Infanterie Division … Википедия
169 (число) — 169 сто шестьдесят девять 166 · 167 · 168 · 169 · 170 · 171 · 172 Факторизация: Римская запись: CLXIX Двоичное: 10101001 Восьмеричное: 251 Шестнадцатеричное … Википедия
169. Infanterie-Division (Wehrmacht) — 169. Infanterie Division Aktiv 1939–1945 Land Deutsches Reich NS Deutsches … Deutsch Wikipedia