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41 κοῦρμι
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42 οὐλαί
οὐλαί, αἱ, att. ὀλαί, die grob geschrotenen Gerstenkörner, die, mit Salz gemengt u. geröstet, vor dem Opfer auf den Altar u. das Opferthier gestreu't wurden; Schol. Ar. Equ. 1163 erkl. αἱ μεϑ' ἁλῶν μεμιγμέναι κριϑαὶ καὶ τοῖς ϑύμασιν ἐπιβαλλόμεναι, wie die mola salsa der Römer von Dinkel war; vgl. Od. 3, 440, wo Einer zum Opfer kommt mit Waschwasser u. Gerstenmalz, ἑτέρῃ δ' ἔχεν οὐλὰς ἐν κανέῳ, u. es nachher heißt Νέστωρ χέρνιβά τ' οὐλοχύτας τε κατήρχετο; dann betet N., ἀπαρχόμενος κεφαλῆς τρίχας ἐν πυρὶ βάλλων; dann, ἐπεί ῥ' εὔξαντο καὶ οὐλοχύτας προβάλοντο, wird das Opferthier geschlachtet; – Her. 1, 132 erwähnt sie unter den bei den Griechen üblichen Zurüstungen zum Opfer, ohne weitere Bemerkung, womit Ar. Pax 913 zu vergleichen, τὸ κανοῦν πάρεστ' ὀλὰς ἔχον καὶ στέμμα καὶ μάχαιραν, u. als das Opfer vorgenommen werden soll, heißt es σὺ δὲ πρό-τεινε τῶν ὀλῶν καὐτός τε χερνίπτου παραδοὺς ταύτην ἐμοὶ καὶ τοῖσι ϑεαταῖς ῥῖπτε τῶν κριϑῶν, übrigens wird das Opfer ganz in der Art, wie es aus Homer angedeutet ist, vollzogen; der Schol. zur letzten Stelle bemerkt, daß es heißen sollte τῶν ὅλων κριϑῶν (richtiger ὀλῶν), wie Her. 1, 160, οὔτε οὐλὰς κριϑῶν πρόχυσιν ἐποιέετο ϑεῶν οὐδενί; – Equ. 1163 läßt Ar. komisch aus solcher heiligen Gerste ein Brötchen μαζίσκη für das Volk backen. – Die Ableitung schwankt, gewöhnlich nimmt man ὅλος als Stammwort an, wie meistentheils die Alten erklären ὅλαι κριϑαί, die noch nicht geschrotenen od. gemahlenen, ganzen Gerstenkörner, so daß also die Griechen einen andern Brauch gehabt haben als die Römer, bei denen die heilige mola grob gemahlen war, vgl. Voß Virg. Ecl. 8, 82; doch kennt D. Hal. 7, 72 den Unterschied nicht; Buttmann Lexil. I, 191 ff. hat es daher auf dieselbe Wurzel mit ἀλέω, ἄλευρον zurückgeführt, so daß es mit mola, Malz, verglichen werden kann. – »Der nicht mehr vorkommende nom. sing. ὀλή würde demnach«, bemerkt Passow, »der älteste Name der Brodfrucht überhaupt gewesen sein, besonders der durch Mahlen od. Stampfen zur Nahrung eingerichteten; diese Benennung aber blieb vorzugsweise der Gerste, als der zuerst gangbar gewordenen Getreideart, wie bei uns der Roggen vorzugsweise Korn, bei den Franzosen der Weizen froment heißt«. – Ὀλαί wird übrigens ausschließlich die für den Opfergebrauch bestimmte Gerste genannt. – Vgl. noch ὄλυρα.
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43 μήλ-ωψ
μήλ-ωψ, οπος, wie ein Apfel anzusehen, apfel-, bes. quittenfarbig, quittengelb; μήλοπα καρπὸν ἀλετρεύειν, die gelbe Frucht, den goldgelben Weizen mahlen, Od. 7, 104; vgl. VLL.
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44 ὀλιγό-πῡρος
ὀλιγό-πῡρος, mit wenig Weizen, Theophr.
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45 ὁμοιό-πῡρος
ὁμοιό-πῡρος, dem Weizen ähnlich, Theophr.
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46 ῥαβδίζω
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47 ῥαίνω
ῥαίνω, aor. ἔῤῥᾱνα (s. Jac. A. P. p. 761), perf. pass. ἔῤῥασμαι Schol. Il. 12, 431, ἔῤῥανται Aesch. Pers. 563, ἐῤῥαμένα Pers. bei Ath. IV, 140 f; Hom. hat noch einen unregelmäßigen imper. aor. ῥάσσατε, sprenget, Od. 20, 150, u. vom perf. pass. αἵματι δ' ἐῤῥάδαται τοῖχοι 20, 354, u. plusqpf. αἵ. ματι φωτῶν ἐῤῥάδατο Il. 12, 431, zu welcher Form man unnöthiger Weise ein praes. ῥάζω angenommen hat (s. Buttm. Ausführl. gr. Gramm. I p. 458. II p. 225); – sprengen, spritzen, besprengen, eigtl. mit Wasser od. sonst einer Feuchtigkeit, aber auch von trocknen Dingen, bestreuen, ἵπποι ῥαίνοντο κονίῃ, 11, 282; ἔῤῥανται ἀκτὰς ἀμφὶ Κυχρείας, Aesch. Pers. 563; κλίμακας φόνῳ, Eur. Rhes. 73; ἧς αἵματι βωμὸν ῥαίνετ' ἄρδην τῆς ϑεοῠ, I. A. 1589; ἔχοντες ὀξίδας ῥαίνοιεν ἐς τὰ βλέφαρα τῶν ἐναντίων, Ar. Ran. 1437; φόνῳ πεδίον, Pind. I. 7, 50, der auch übertr. sagt ἀρετὰ δρόσῳ ῥανϑεῖσα, P. 5, 94, wie τινὰ ὕμνῳ, νῆσον εὐλογίαις, 8, 57 I. 5, 21; in späterer Prosa: ῥαίνειν μύροις, Pol. 31, 3, 17; τὴν πλάτειαν, 6, 33, 4; αἵματι ῥαινομένους ὁρῶντες, Luc. Gymn. 11; ῥαίνειν αὐτοῖς ἀπείρηται τῷ νόμῳ, Ath. VI, 225, todte Fische zu besprengen, um sie frischen ähnlich zu machen, ist ihnen verboten; ῥᾶνον δόμους, Anaxandr. bei Ath. II, 48 a; ὁδούς, S. Emp. adv. log. 2, 193; – πυροὺς ῥαίνειν, Weizen ausstreuen, Opp. Hal. 2, 100.
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48 ὠμή-λυσις
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49 αἴρα
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50 αἰρόπινον
αἰρό-πινον, ein Sieb, Lolch aus dem Weizen zu sondern -
51 ζεόπῡρον
ζεό-πῡρον, τό, eine Getreideart, zwischen Spelt u. Weizen -
52 ἰσόπῡρον
ἰσό-πῡρον, τό, (dem Weizen gleich) eine Pflanze -
53 κνηκόπῡρος
κνηκό-πῡρος, weizengelb oder aus Safflor u. Weizen gemacht -
54 κοπτή
κοπτή, ἡ, eine Art Kuchen aus zerstoßenen Stoffen bereitet, bes. aus Sesam u. Weizen; auch von Arzneien in Kuchenform -
55 κοῦρμι
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56 μήλωψ
μήλ-ωψ, οπος, wie ein Apfel anzusehen, apfel-, bes. quittenfarbig, quittengelb; μήλοπα καρπὸν ἀλετρεύειν, die gelbe Frucht, den goldgelben Weizen mahlen -
57 ὀλιγόπῡρος
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58 ὁμοιόπῡρος
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59 πῡράμινος
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60 πῡραμοῦς
πῡραμοῦς, ὁ, ein Kuchen von geröstetem Weizen mit Honig, den der bekam, welcher die Nacht über bei der παννυχίς wachend aushalten konnte; τοῠ γὰρ τεχνάζειν ἡμέτερος ὁ πυραμοῠς, in der List ist der Kuchen unser, = bin ich des Sieges gewiß
См. также в других словарях:
Weizen — Unbegrannter Weizen Systematik Commeliniden Ordnung: Süßgrasartige (Poales) … Deutsch Wikipedia
Weizen — (Triticum), zur zweiten Ordnung der dritten Klasse des Linnéschen Systems gehörig; die Samenkörner sind von Häuten bedeckt, oben u.[72] unten abgestumpft, mit einer Längenfurche versehen. Nach dem Mais ist er die ergiebigste u. wegen der großen… … Pierer's Universal-Lexikon
Weizen — (Sitopyros), Gruppe der Gramineengattung Triticum (s. d.), einjährige Gräser mit scharf gekielten Hüllspelzen. Hierher gehören T. monococcum L. (Einkorn, Dinkel, s. Spelz) und die Weizenarten. Der milde W. (T. sativum Lam.), mit entwickeltem… … Meyers Großes Konversations-Lexikon
Weizen — Sm std. (8. Jh.), mhd. weiz(z)e, weiz, ahd. (h)weizi, weiz Stammwort. Aus g. * hwaitja m. Weizen , auch in gt. ƕaiteis, anord. hveiti n., ae. hwǣte, afr. hwēte. Daneben im Deutschen Formen ohne Geminate (Weißen) und mit Abweichung im Vokal (ī).… … Etymologisches Wörterbuch der deutschen sprache
Weizen — [Aufbauwortschatz (Rating 1500 3200)] Bsp.: • In Kanada wird viel Weizen angebaut … Deutsch Wörterbuch
Weizen — (Tritĭcum L.), Pflanzengattg. der Gramineen, wild am Mittelmeere und im westl. Asien, vorzügliche Getreideart; die am meisten angebaute Art ist der gemeine W. (T. vulgāre L.), der als Winter oder Kolben W. (T. hibernum L.) und als Sommer oder… … Kleines Konversations-Lexikon
Weizen — Weizen, lat. triticum, Getreideart mit mehrblütigen Bälgen, stehenbleibenden Spelzen mit oder ohne Granne, gezähnten Aehrenaxen, verlangt ein milderes Klima als der Roggen, einen kräftigen Boden, liefert das weißeste Mehl (daher der Name). Die… … Herders Conversations-Lexikon
Weizen — Weizen,der:+Spelt·Dinkel … Das Wörterbuch der Synonyme
Weizen — Weizen: Das gemeingerm. Substantiv mhd. weize, ahd. ‹h›weizi, got. hʋaiteis, engl. wheat, schwed. vete gehört zu der unter ↑ weiß behandelten idg. Wortgruppe. Das Getreide ist nach der weißen Farbe des daraus gewonnenen Mehls benannt … Das Herkunftswörterbuch
Weizen — 1. Auch im Weizen findet man Unkraut. – Hausfreund, XVI, 495. 2. Aus Weizen, gemengt mit Korn, wird gutes Brot geben. 3. Dar Wêze zoigt ne. (Lausitz.) Von wirkungslosen Geschenken. 4. De Weîte öss öm Fack, de Vesperkost öm Dack. (Dönhofstädt.)… … Deutsches Sprichwörter-Lexikon
Weizen — Sein Weizen blüht: seine Sache geht gut, er kommt vorwärts, er hat Erfolg, viel Glück in seiner Tätigkeit. Die Redensart stammt aus der bäuerlichen Erlebniswelt und meint eigentlich einen, dessen Weizenfeld vor anderen blüht. In übertragenem… … Das Wörterbuch der Idiome