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1 περι-σπάω
περι-σπάω (s. σπάω), 1) herum, darüber ziehen, reißen. – 2) ringsum abziehen, wegnehmen, bes. wie π εριδύω (die Kleider), Einen ganz ausziehen; dah. ξίφος περισπᾷν, ein Schwert rings entblößen, ganz aus der Scheide ziehen, Eur. I. T. 296; περισπᾶσϑαι τὴν τιάραν, vom Kopfe reißen, Xen. Cyr. 3, 1, 13. – 3) weg- u. anderswohin ziehen, πόλεμον ἐκεῖ, Pol. 1, 26, 1, τοὺς Ῥωμαίους, 9, 22, 5, ihre Aufmerksamkeit oder Sorge auf einen andern Punkt hinrichten (wie Plut. Fab. 22); vgl. περισπᾶσϑαι ταῖς διανοίαις, 15, 3, 4; in der Taktik, schwenken u. Kehrt machen lassen, 1, 76, 5; Luc. vrbdt auch πάντῃ τὰς ὄψεις περισπώμενος, D. D. 20, 11; – Gramm. συλλαβήν, eine Sylbe lang mit dem Circumflex aussprechen, Plut. Thes. 26, Scholl.
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2 φάσγανον
φάσγανον, τό (statt σφάγανον, von σφάζω), – 1) ein schneidendes Werkzeug, Messer, Schwert, Dolch; öfters bei Hom., bei dem es immer das große Schlachtschwert zu sein scheint, von ἄορ u. ξίφος nicht verschieden, vgl. Od. 11, 24. 48. 82, u. in der Scheide an einem Bande, τελαμών getragen wird, Il. 23, 824; φάσγανον τινάσσων γυμνὸν κολεοῦ Pind. N. 1, 52; ϑήγουσα φωτὶ φάσγανον Aesch. Ag. 1235; Soph. öfter, u. Eur., wie sp. D., selten in Prosa. – 2) eine Pflanze mit schwertförmigen Blättern, Schwertel, Schwertlilie, Theophr. u. Nic.
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3 ψῑλός
ψῑλός, eigtl. abgerieben (ψάω, ψέω), dah. übh. von hervorstehenden, umgebenden Gegenständen entblößt, nackt, kahl, leer; ἄροσις, kahles Saatfeld, ohne Bäume, II. 9, 580, wie πεδίον μέγα καὶ ψιλόν Her. 1, 80, vgl. 4, 175, u. vollständig, ψιλὴ δενδρέων, 4, 21; dah. τὰ ψιλά, sc. χωρία, Xen. Cyn. 5, 7, vgl. 4, 6, u. ψιλὴ γῆ, kahles Land ohne Bäume; δένδρων ἐκκοφϑέντων Lys. 7, 7; ψιλὴ γεωργία, der bloße Ackerbau, ohne Baumzucht u. Weinbau u. vgl.; γῆ, Ggstz πεφυτευμένη, Dem. 20, 115; Arist. pol. 1, 11; ψιλὴ τρόπις, der bloße Kiel des Schiffes, von dem alle Bretter u. Balken abgerissen sind, Od. 12, 421; ψιλὴ ναῦς, ein bloßes Schiff ohne Ruder, ψιλαὶ μάχαιραι, bloße Degen ohne Scheide, Xen. Cyr. 4, 5,58; νέκυς Soph. Ant. 422; auch der Waffen beraubt, Ai. 1108; ψιλὴ σώματος οὖσα ἡ ψυχή Plat. Legg. X, 899 a. – Bes. – a) entblößt von Haaren, kahl, glatt; δέρμα Od. 13, 437; Ar. Th. 227; dah. auch wie λεῖος, ohne Bart, mit glattem Kinn; entblößt von Federn, kahl, ἶβις ψιλὴ κεφαλήν Her. 2, 76; ψιλαὶ περσικαί, persische Teppiche, welche auf einer Seite geschoren waren, Ath. V, 197 b; dah. ψιλόταπις. – b) in der Kriegssprache ὁ ψιλός, sc. ὅπλων, ein Soldat ohne den schweren Harnisch, den großen Schild u. den großen Speer, ein Leichtbewaffneter, wie γυμνής, Her. u. Folgde; ψιλὸς στρατεύσομαι Ar. Th. 232; Ggstz von ὅπλα ἔχων Plat. Legg. VIII, 833 a; Ggstz von ὁπλίτης, gew. im plur. οἱ ψιλοί, worunter bes. Schleuderer u. Bogenschützen zu verstehen, Xen. An. 3, 3,7. 5, 2,16; auch δύναμις ψιλή, leichtbewaffnete Kriegsmacht, Arist. pol. 6, 7; ψιλοὶ ἱππεῖς, leichtbewaffnete Reiter (aber ψιλὸς ἵππος ist ein Pferd ohne Reitdecke, Xen. de re eq. 7, 5); σκευὴ ψιλή, leichte Bewaffnung, Sp. öfters. – c) von der Sprache, ψιλὸς λόγος, die bloße Rede, die Prosa ohne die metrische Hülle der Dichtkunst, vgl. Plat. Legg. II, 669 d Gorg. 502 c Menex. 239 c; Arist. poet. 1, 7; aber Plat. Theaet. 165 a sind ψιλοὶ λόγοι die bloßen Formen der Disputirkunst ohne wirklichen Gehalt; bei Dem. 27, 54 ist ψιλὸς λόγος (neben μαρτυρίαν οὐδεμίαν ἐνεβάλετο) eine durch Zeugnisse nicht beglaubigte Rede; vgl. ὅταν τις ψιλῷ χρησάμενος λόγῳ μὴ παράσχηται πίστιν 22, 22; so auch das adv., ὡς νῦν γε ψιλῶς πως λέγομεν οὐκ ἔχοντες ἱκανὰ παραδείγματα Plat. Phaedr. 262 c. – Ψιλοὶ ἄνδρες, ohne Frauen, Antipat. bei Stob. fl. 67, 25 A.; – ψιλὴ φωνή, die bloße Stimme, Ggstz des Gesanges, ᾠδικὴ φωνή, vgl. Jac. Ach. Tat. p. 488; – ψιλὴ ποίησις, die bloße Poesie ohne Gesang, Ggstz der ποίησις ἐν ᾠδῇ, die zu singen ist, also die epische Poesie im Ggstz der lyrischen, Plat. Phaedr. 278 c; vgl. ψιλομετρία; auch übh. Poesie ohne musikalische Begleitung; – ψιλὴ αὔλησις, κιϑάρισις, das bloße Flöten-, Citherspiel ohne Begleitung durch Gesang u. andere Instrumente; dah. ψιλὸς αὐλητής, der bloß die Flöte bläs't, ohne dazu singen zu lassen, vgl. ψιλοκιϑαριστής. Dah. heißen die Instrumente, zu denen nicht gesungen zu werden pflegt, zu welchen kein Gesang paßt, ψιλά, Schäf. D. Hal. de C. V. p. 136 melet. p. 168. – Bei den Gramm. = ohne den spiritus asper, also mit dem spiritus lenis; – τὰ ψιλὰ στοιχεῖα, auch allein τὰ ψιλά, die hauchlosen Buchstaben, tenues, π, κ, τ; dah. ψιλῶς γράφειν, καλεῖν, mit einer tenuis schreiben, z. B. ῥάπυς statt ῥάφυς, ἀσπάραγος statt ἀσφάραγος u. vgl., Ath. IX, 369 b.
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4 γυμνόω
γυμνόω ( γυμνός), entblößen; pass. oder med. sich entblößen, entblößt werden, aorist. pass.; γυμνοῦσϑαι Odyss. 6, 222, von völliger Nacktheit des Leibes; ᾑ ῥ' ἴδε γυμνωϑέντα βραχίονα Iliad. 12, 389; μετάφρενα γυμνωϑείη, dem Angriffe bloßgegeben, Iliad. 12, 428; γυμνώϑη ῥακέων Odyss. 22, 1, er warf die Lumpen ab; γυμνωϑέντα = nachdem ich die Waffen abgelegt Odyss. 10, 341; τεῖχος ἐγυμνώϑη, die Mauer ward bloßgelegt, Iliad. 12, 399; – γυμνωϑέντα σάκευς ὕπο δαιδαλέοιο, durch den Schild nicht gedeckt, Hesiod. Sc. 334; ἐγυμνώϑησαν, sie entkleideten sich, Thuc. 1, 6; ξίφος γυμνωϑέν, aus der Scheide gezogen, Her. 3, 64. – Uebh. enthüllen, losmachen, τὰ ὀστέα τῶν κρεῶν Her. 4, 61; ἐπειδὰν γυμνωϑῇ τοῦ σώματος Plat. Gorg. 524 d; vgl. Rep. X, 601 b; berauben, γυμνω-τέος πάντων II, 361 b; Sp.
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5 κολεό-πτερος
κολεό-πτερος, mit Flügelscheiden versehen, Käser, deren weiche Flügel unter harten Flügeldecken wie in einer Scheide liegen, Arist. H. A. 1, 5. 5, 20.
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6 κολεός
κολεός, ὁ, ion. κουλεός, auch τὸ κουλεόν, die Scheide, bes. Schwertscheide; ἕλκετο δ' ἐκ κολεοῖο μέγα ξίφος Il. 1, 194; κολεῷ μὲν ἄορ ϑέο Od. 10, 333; auch in der ion. Form, Il. 3, 272; so auch Pind. N. 10, 6; Soph. Ai. 717; Eur. Hec. 544 u. öfter; in Prosa, Xen. ἐγχειρίδια γυμνὰ κολεῶν Ages. 2, 14, vgl. Cyr. 1, 2, 9. – Bei Arist. H. A. 4, 7 von den Flügelscheiden der Insekten.
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7 κολεάζω
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8 ξίφος
ξίφος, τό (nach E. M. von ξύω, ξέω), Schwert, Degen; bei Hom. an einem Gehenk, τελαμών, über der Schulter getragen; ἀμφὶ δ' ἄρ' ὤμοισιν βάλετο ξίφος ἀργυρόηλον, Il. 2, 45; περὶ δὲ ξίφος ὀξὺ ϑέτ' ὤμῳ, Od. 2, 3; es hängt an der Seite, ξίφος ὀξὺ ἐρυσσάμενος παρὰ μηροῦ, 9, 300, ist mit einer Scheide versehen, ἕλκετο δ' ἐκ κολεοῖο μέγα ξίφος, Il. 1, 164, ἐκ κολεοῖο ἐρυσσάμενος ξίφος ὀξύ, Il. 12, 190; vgl. 7, 303; ξίφος κουλεῷ ἐγκατέπηξα, Od. 11, 97; ἄμφηκες, Il. 21, 118 u. öfter; ἀργυρόηλον, χάλκεον, Od. 10, 261; Pind. nennt es λευρόν, N. 7, 27, χαλκότορον, P. 4, 147; ἐν κουλεᾠ κατασχοῖσα ξίφος, N. 10, 6; δίϑηκτον, Aesch. Prom. 865; νεοσπαδὲς ξίφος ἔχων, Eum. 42, öfter; ἀμφίϑηκτον, Soph. Ant. 1298; χεροῖν κολεῶν ἐρυστὰ διεπεραιώϑη ξίφη, Ai. 730, öfter, wie Eur.; in Prosa, Her. 3, 64; Xen. Conv. 2, 11, kleine Dolche, von Taschenspielern und Jägern gebraucht, u. so auch Sp., wie Plut. Caes. 66. – Im engern Sinne der gerade Degen, zum Unterschiede von dem krummen Säbel, μάχαιρα. – Auch der degenförmige Knochen im Rücken des Blackfisches, Arist. part. an. 2, 8 H. A. 4, 1; Ath. VII, 314. – Bei Theophr. eine Pflanze.
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9 θηκαῖον
θηκαῖον, οἴκημα, Grabgewölbe, Her. 2, 86. Von θήκη, ἡ (τίϑημι), Ort od. Behältniß, worin Etwas niedergelegt u. aufbewahrt wird, χρυσοῦ καὶ ἀργύρου καὶ ἄλλων χρημάτων, Her. 7, 83. 3, 130, Kisten mit Gold; vgl. Eur. Hec. 1147; χρημάτων Plut. Lucull. 32. Bei Poll. 10, 144. 153 auch αὐλῶν, ξίφους, Scheide. Bes. seit Her. 1, 67. 2, 148 bei den Attikern der feierliche Ausdruck für Sarg oder Gruft, προγόνων, Aesch. Pers. 402 u. öfter; Soph. El. 884 O. C. 1760; in Prosa, τῶν τεϑνεώτων Thuc. 3, 104; Plat. Legg. XII, 938 d; ὀρύττειν ϑήκην Xen. Cyr. 7, 3, 5.
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10 ἀφ-έλκω
ἀφ-έλκω, wegziehen, wegschaffen, τριήρεις Thuc. 2, 93; wegschleppen, Her. 3, 48; τινά Plat. Prot. 819 c; Xen. Cyr. 1, 4, 24 u. sonst; τινὰ ἀπό τινος ἀφέλξω Eur. Hec. 144; γῆ – ϑρόμβους ἀφείλκυσε, einschlürfen, Aesch. Eum. 175. – Med., τοῦ δόρατος ἀφελκύσασϑαι τοὔλυτρον, von seinem Speer die Scheide abziehen, Ar. Ach. 1119.
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11 ἀμφι-δῑνέω
ἀμφι-δῑνέω, rundherum drehen, legen. κολεὸν νεοπρίστου ἐλέφαντος ἀμφιδεδίνηται, die Scheide ist ringsum von Elfenbein gedreht, Od. 8, 405; ᾡ πέρι χεῦμα κασσιτέροιο ἀμφιδεδίνηται, um welchen ein Guß von Zinn gelegt ist, ll. 23, 562.
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12 ἐγ-κολεήσατο
ἐγ-κολεήσατο, Suid., Hesych., u. ἰγκουλεήσατο, Zon., er steckte das Schwerdt in die Scheide.
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13 ἱππο-μανής
ἱππο-μανής, ές, 1) pferdetoll, von rasender Pferdeliebhaberei besessen. – Bei Soph. Ai. 143, σὲ τὸν ἱππομανῆ λειμῶν' ἐπιβάντ' ὀλέσαι Δαναῶν βοτά, ist nur an die pferdereiche, von Pferden wimmelnde Aue zu denken; nach den Schol. erklärte man auch ἐφ' ὃν οἱ ἵπποι μαίνονται, welche die Rosse gern besuchen. – 2) roßtoll, rossig, von brünstigen Stuten. – Dah. τὸ ἱππομανές – a) ein bes. in Arkadien wachsendes Kraut, dem die Pferde wie toll nachgingen, Theocr. 2, 48, od. nach Anderen, das die Pferde toll macht. – b) nach Arist. H. A. 6, 22. 8, 24, Ael. N. A. 3, 17, ein kleines Fleischgewächs auf der Stirn des neugebornen Fohlens, welches die Mutter abfressen sollte, u. welches zu Liebeszauber benutzt wurde. – c) ein Schleim, der rossigen Stuten aus der Scheide enttropft u. zu Giftmischerei u. Liebeszauber benutzt wurde, Arist. H. A. 6, 18, vgl. Paus. 5, 27, 3 u. s. Voß zu Virg. Georg. 3, 280.
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14 ἧλος
ἧλος, ὁ (wahrscheinlich von ἵημι), der Nagel; bei Hom. nie als Befestigungsmittel, sondern als Zierrath; am Scepter, χρυσείοις ἥλοισι πεπαρμένον Il. 1, 246; am Griff od. an der Scheide des Schwertes, ξίφος· ἐν δέ οἱ ἧλοι χρύσειοι πάμφαινον 11, 29; am Becher, δέπας –, χρυσείοις ἥλοισι πεπαρμένον ib. 663; überall goldene Nagelknöpfe oder ihnen ähnliche Buckeln gemeint; vgl. Ath. XI, 488 b ἔξωϑεν δεῖ ἐμπείρεσϑαι τοὺς χρυσοῠς ἥλους τῷ ἀργυρῷ ἐκπώματι u. XII, 539 c χρυσοῦς ἥλους ἐν ταῖς κρηπῖσι καὶ ὑποδήμασιν ἐφόρει; Nägel von Eisen erwähnt Pind., ἅλοις κρατεροῖς ἀδάμαντος δῆσε P. 4, 71; Plat. Phaed. 83 d; σιδηροῖ καὶ ξύλινοι Xen. Cyn. 9, 12; Sp., wie Eryc. 1 (VI, 96). – Sprichwörtlich ἄλλῳ ἥλῳ ἐκκρούειν τὸν ἧλον, ein Keil treibt den andern, Luc. de lapsu in salt. 7; vgl. Diogen. 5, 17. – Uebertr., warzen ähnliche Auswüchse an Händen u. Füßen, Hühneraugen, Nic. Th. 272, was nach den Schol. gew. κάρφιον heißt; Medic. – Eine Krankheit des Oelbaumes, auch μύκης genannt, Theophr. – Die Abkürzung ἧλ s. oben.
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15 γυμνόω
γυμνόω, entblößen; pass., sich entblößen, entblößt werden; γυμνοῦσϑαι, von völliger Nacktheit des Leibes; μετάφρενα γυμνωϑείη, dem Angriffe bloßgegeben; γυμνώϑη ῥακέων, er warf die Lumpen ab; γυμνωϑέντα = nachdem ich die Waffen abgelegt; τεῖχος ἐγυμνώϑη, die Mauer ward bloßgelegt; γυμνωϑέντα σάκευς ὕπο δαιδαλέοιο, durch den Schild nicht gedeckt; ἐγυμνώϑησαν, sie entkleideten sich; ξίφος γυμνωϑέν, aus der Scheide gezogen. Übh. enthüllen, losmachen; berauben -
16 ἐγκολεήσατο
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17 θήκη
θήκη, ἡ, Ort od. Behältnis, worin etwas niedergelegt u. aufbewahrt wird; Kisten mit Gold; auch αὐλῶν, ξίφους, Scheide; der feierliche Ausdruck für Sarg oder Gruft -
18 ἱππομανής
ἱππο-μανής, ές, (1) pferdetoll, von rasender Pferdeliebhaberei besessen. Bei σὲ τὸν ἱππομανῆ λειμῶν' ἐπιβάντ' ὀλέσαι Δαναῶν βοτά, ist nur an die pferdereiche, von Pferden wimmelnde Aue zu denken; auch ἐφ' ὃν οἱ ἵπποι μαίνονται, welche die Rosse gern besuchen. (2) rosstoll, rossig (von brünstigen Stuten). Dah. τὸ ἱππομανές; (a) ein bes. in Arkadien wachsendes Kraut, dem die Pferde wie toll nachgingen od. das die Pferde toll macht. (b) ein kleines Fleischgewächs auf der Stirn des neugebornen Fohlens, welches die Mutter abfressen sollte, u. welches zu Liebeszauber benutzt wurde. (c) ein Schleim, der rossigen Stuten aus der Scheide enttropft u. zu Giftmischerei u. Liebeszauber benutzt wurde -
19 κολεάζω
κολεάζω, in die Scheide stecken, stoßen -
20 κολεόπτερος
κολεό-πτερος, mit Flügelscheiden versehen, Käser, deren weiche Flügel unter harten Flügeldecken wie in einer Scheide liegen
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См. также в других словарях:
Scheide — steht für: Scheide (Behälter), ein Behälter der über die Klinge von Blankwaffen gezogen wird Vagina, ein weibliches Geschlechtsorgan Wasserscheide, der Grenzverlauf der Einzugsgebiete für das abfließende Niederschlagswasser von Flusssystemen… … Deutsch Wikipedia
Scheide — Sf erw. fach. (9. Jh.), mhd. scheide, ahd. skeida, as. skēđia, afr. skēthe Stammwort. Aus g. * skaiþ(j)ō f. Scheide , auch in anord. skeiđar Pl., ae. scēaþ. Der altnordische Gebrauch im Plural zeigt, daß ursprünglich die beiden Schutzplatten der… … Etymologisches Wörterbuch der deutschen sprache
Scheide — Scheide: Mhd. scheide, ahd. sceida, niederl. schede, aengl. scēađ, aisl. skeiđir (Plural), alle mit der Bedeutung »‹Schwert›scheide«, gehören zu dem unter ↑ scheiden behandelten Verb und bezeichneten ursprünglich eine Hülse aus zwei Holzplatten … Das Herkunftswörterbuch
Scheide — Scheide, 1) der Ort, wo zwei Dinge an einander grenzen od. sich theilen; 2) Futteral, bes. für schneidende Gegenstände, so Degen , Säbel u. Messerscheide; 3) die zwei Röhren an der Posaune, s.d.; 4) von sehnigen Häuten gebildete längliche Hüllen … Pierer's Universal-Lexikon
Scheide — (Mutterscheide, Vagina), der Teil der weiblichen Geschlechtsorgane, in den bei der Begattung das männliche Glied aufgenommen wird. Sie bildet das äußerste Stück des Eileiters, besitzt jedoch größere Weite. Unter den Wirbeltieren ist sie wie die… … Meyers Großes Konversations-Lexikon
Scheide — Scheide, s. Blatt und Geschlechtsorgane … Kleines Konversations-Lexikon
Scheide — ⇒ Vagina … Deutsch wörterbuch der biologie
Scheide — ↑Vagina … Das große Fremdwörterbuch
Scheide — Möse (vulgär); Vagina (fachsprachlich); Loch (vulgär); Fut (vulgär); Yoni (fachsprachlich); Muschi (umgangssprachlich); Fotze ( … Universal-Lexikon
Scheide — 1. Auch in einer elfenbeinernen Scheide steckt oft ein bleiern Messer. – Fischart, Gesch. 2. Die Scheid fürcht sich vor keinem Schwerdt (Degen). (S. ⇨ Hure 45.) – Lehmann, 400, 38; Eiselein, 546; Simrock, 8906; Braun, I, 3815. 3. Die Scheide ist… … Deutsches Sprichwörter-Lexikon
Scheide — 1. Wohnstättennamen zu mhd. scheide, mnd. schede »Grenzscheide, Grenze«: »wohnhaft an der Grenze«. 2. Herkunftsnamen zu Ortsnamen wie Scheid (Nordrhein Westfalen, Rheinland Pfalz, Hessen), Scheidt (Nordrhein Westfalen, Rheinland Pfalz, Saarland) … Wörterbuch der deutschen familiennamen