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1 προ-ωνέομαι
προ-ωνέομαι (s. ὠνέομαι), vorkaufen, Inscr. bei Villois. Iliad. proleg. p. LV.
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2 ποιητής
ποιητής, ὁ, wer Etwas macht, hervorbringt, schafft, Verfertiger; κλίνης, Plat. Rep. X, 597 d; τῶν πρὸς τοὺς πολεμίους μηχανημάτων, Erfinder, Xen. Cyr. 1, 6, 38; auch μάχης, Plut. Alex. 60, mit u. ohne νόμου, Gesetzgeber, Plat. Rep. 415 b; Schöpfer, τὸν ποιητὴν καὶ πατέρα τοῦδε τοῦ παντός, Tim. 28 c. – Bes. der Dichter. späterer Ausdruck statt des früheren ἀοιδός, erst nach Hesiod. u. Pind. entstanden, als man schon angefangen hatte, Tonkunst u. eigentliche Dichtkunst von einander zu trennen, vgl. Wolf Proleg. p. XLII, 9; so von Homer, Her. 2, 53 u. oft bei Folgdn; vom Alcäus, Her. 5, 95; ποιητὴν ἢ λόγων συγγραφέα, Plat. Phaedr. 278 e; λόγων auch von Rednern, Euthyd. 305 b Phaedr. 234 e; übh. Schriftsteller, Sp.
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3 σφέτερος
σφέτερος, 1) possessives adj. der dritten Pers. plur., vom Pronomen σφεῖς, ihr, ihrig; ἄστυ σφέτερον, Il. 17, 287. 419 u. öfter; Pind., Tragg.; u. in Prosa, περαίνουσι τὸ σφέτερον αὐτῶν ἕκαστοι, Plat. Soph. 243 a, doch im Att. selten. – 2) adj. der dritten Person sing., sein, seinig; Hes. Sc. 90; Pind. Ol. 13, 61 P. 4, 83 I. 5, 33 u. öfter; Aesch. Ag. 738; Pol. 4, 61, 5. – Ungewöhnlich als adj. der zweiten Person, euer, euer eigen, statt ὑμέτερος, Hes. O. 2, Ap. Rh. 4, 1327; vgl. Wolf proleg. p. CCXLIX; – u. der ersten Person sing., mein, = ἐμός, Theocr. 25, 163; – wie der zweiten Person, = σός, 22, 67; – u. statt ἡμέτερος, unser, Pol. 2, 31, 6; s. Schneid. Xen. Cyr. 6, 1, 10. – Vgl. σφός.
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4 γραμματικός
γραμματικός, 1) die Buchstaben betreffend, bes. richtig lesend u. schreibend, in den Elementarkenntnissen gut unterrichtet, Plat. Theaet. 207 b Rep. III, 402 b; Xen. Mem. 4, 2, 20, wo ἀγράμματος Ggstz. Ueber ἔκπωμα γρ. s. Ath. XI, 467 c. – 2) der sich mit Wort- u. Sacherklärung der alten Schriftsteller abgiebt, die Jugend darin unterrichtet; Sprachkenner, Sprachforscher, bes. bei Alexandrinern; Elementarlehrer Plut. discr. ad. et am. 25; – ἡ γραμματική, sc. τέχνη, die Kenntniß richtig zu schreiben und zu lesen, Plat. Crat. 431 e; übh. die Wissenschaft des γραμματικός, vgl. Wolf Proleg. LXIV; bes. in Schol.; das Alphabet, Plut. Arist. 1. – Adv. γραμματικῶς, z. B. λέγειν Plat. Theaet. 207 b.
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5 δουπήτωρ
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6 νάρθηξ
νάρθηξ, ηκος, ὁ, 1) eine hochwachsende Doldenpflanze, ferula, mit knotigem, markvollem Stengel, in welchem Prometheus den Feuerfunken vom Himmel auf die Erde holte, Hes. O. 52 Th. 597; bes. wurde der Stengel von den Bacchanten bei den Festen des Dionysus gebraucht, Eur. Bacch. 147. 251 u. öfter; dah. νάρϑηκας ἐς ἱερούς, Mel. 1377; auch als Stock zum Schlagen gebraucht, Xen. Cyr. 2, 3, 20; Plut. Pomp. 18; die Aerzte schienten Beinbrüche damit, vgl. ναρϑηκίζω. – 2) ein Käsichen od. eine Büchse, Arzneien darin aufzubewahren, Luc. adv. indoct. 29; auch nannten die Aerzte ihre Schriften von den Arzneimitteln νάρϑηκες u. ναρϑήκια. – Uebh. ein Kasten, wie in einer kostbaren νάρϑηξ Alexander der Gr. die Aristotelische διόρϑωσις des Hom. mit sich führte, die daher ἡ ἐκ τοῦ νάρϑηκος hieß, Plut. Al. 8; vgl. Wolf Proleg. p. CLXXXIII.
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7 νέομαι
νέομαι, auch zsgzgn νεῦμαι, Il. 18, 136, wie Opp. C. 3, 101; 2. u. 3. Person immer νεῖαι, νεῖται, Od, 11, 114. 12, 141 u. sonst; inf. νεῖσϑαι, Od. 15, 88, gew. νέεσϑαι; nur pr. u. impf.; – gehen, kommen, theils weggehen, theils zurückkommen, zurückkehren; Hom. oft, von Göttern und Menschen; οἴκαδέ περ σὺν νηυσὶ νεώμεϑα, Il. 2, 236, öfter; οἶκόνδε νέεσϑαι, ἐφ' ἡμέτερα, Od. 15, 88; πατρίδα γαῖαν, Il. 7, 335; πρὸς δῶμα, 18, 377; ὑπὸ ζόφον, 23, 51; Ἄργος ἐς ἱππόβοτον, 3, 74; νεῖται Ὀδυσεύς, Od. 14, 152; oft hat es, wie εἶμι, Futurbedeutung, vgl. noch ὁππότε Τηλέμαχος νεῖτ' ἐκ Πύλου Od. 4, 633; οὐδέ σέ φημι ἄπρηκτόν γε νέεσϑαι, Il. 14, 221; – Pind. οἴκαδ' οὐ νέοντ' ἄνευ στεφάνων, N. 4, 27; Πελειάδων μὴ τηλόϑεν νεῖσϑαι Ὠαρίωνα, 2, 12, öfter; νεῖσϑαι, Eur. Alc. 740; νεόμενος εἰς ἀγόρους, El. 723; δεῦρο νεῖσϑαι, Soph. Ant. 33; einzeln bei sp. D., νεῖο, imperat., Leon. Tar. 70 (VII, 472 fehlt der Vers); νεύμενος εἰς Ἀΐδην, Ant. Th. 46 (IX, 96). – Auffallend ist das ganz einzelne Vorkommen des Wortes bei Xen. Cyr. 4, 1, 11, ἐφ' ἵππων νέονται, was jetzt aus ein er Handschrift für ἔσονται aufgenommen ist. – Das praes. act. νέω in dieser Bedeutung scheint nur bei Gramm. vorzukommen u. in dem verderbten Verse H. h. Cer. 395, vgl. Wolf Proleg. p. IX. – S. auch νείσσομαι u. νίσσομαι.
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8 μνήμων
μνήμων, ον, eingedenk, sich erinnernd; Od. 21, 95; φόρτου μνήμων, 8, 163, neben ἐπίσκοπος ὁδαίων, der der Ladung eingedenk ist, sie im Gedächtniß behält, also die Stelle des späteren Schreibers vertrat, oder nach Nitzsch der Schiffsbefehlshaber selbst, in sofern er die Aufsicht über die Waaren führt, vgl. Schol. ὁ μεμνημένος πόσου ἐστὶν ἕκαστον ἄξιον, ὃν γραμματέα καλοῦσιν, woraus schon einige alte Erklärer den Schluß zogen, daß Homer noch nicht die Buchstabenschrift kannte, vgl. Wolf Proleg. p. 89; eine Art Behörde, welche die Abfassung von Verträgen u. gerichtlichen Dokumenten besorgte, nennt Arist. pol. 6, 8 ἱερομνήμονες, ἐπιστάται, μνήμονες (vgl. auch προμνήμων); so leitet auch Plut. Symp. 1 prooem. das Sprichwort μισέω μνάμονα συμπόταν von der sicilischen Benennung des ἐπίσταϑμος συμποσίου, μνάμων her, was richtiger nach Anderen a. a. O. heißt »man soll des beim Weine Gesprochenen nicht gedenken«; vgl. Luc. Conv. 3 u. Antp. Sid. 8 (XI, 31). – Gew. = mit gutem Gedächtniß, sich wohl erinnernd; Ἐρινύες, Aesch. Prom. 514 (wie Soph. Ai. 1369); ἣν ἐγγράφου σὺ μνήμοσιν δέλτοις φρενῶν, 791; mit εὐμαϑής vrbdn, Plat. Epinom. 985 a, vgl. Rep. VI, 487 a; καὶ ἀγχίνους, Legg. V, 747 b, wie Theaet. 144 a u. Pol. 13, 45; Xen. u. Folgende. – Adv. μνημόνως, Ael. H. A. 13, 22.
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9 ἀντι-δια-στέλλω
ἀντι-δια-στέλλω, einander entgegensetzen u. dadurch unterscheiden, Dion. Hal.; med., Proleg. Hermog. p. 36.
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10 ἄ-πρᾱκτος
ἄ-πρᾱκτος, ion. ἄπρηκτος, 1) nichts ausrichtend, nichts bewirkend, erfolglos, vergeblich, ἄπρηκτον νέεσϑαι Iliad. 14, 221; ἄπρηκτον πόλεμον πολεμίζειν Iliad. 2, 121; ἀπρήκτους ἔριδας 2, 376; Thuc. 1, 111. 4, 61, oft; ἄπρακτον ἀποπέμπειν τινά 1, 24; μή οἱ πρέσβεις ἄπρακτοι ἥκοιεν Xen. Hell. 2, 2, 21; so βοήϑεια, ἐπιβολή u. ä., Pol. 1, 48, 5. 6, 15, 5; δόρατα ἄπρακτα καὶ μάταια 6, 25, 5; γῆ, nichts einbringend, Plut.; nichts thuend, καὶ ἀργός Plat. Locr. 104 c; φόβων ἀπρακτότατος Plut. superst. 3; ἡμέραι, an denen man nichts unternimmt, Feiertage, Alc. 34 qu. Rom. 25; = ἀποφράς, Luc.; ἑορτή Hermogen. Proleg. p. 27; ἡ ϑερεία ἀπρ. γίγνεται Pol. 5, 5, 5. – 2) pass., a) wogegen man nichts ausrichten kann, ἀπρήκτους ὀδύνας, unheilbare Schmerzen, Od. 2, 79; ἄπρηκτον ἀνίην, ein unabwendbares Unheil, 12, 223; κακά Pind. I. 7, 7; wie ἀμήχανος. – b) ungethan, ὅπως μη τὰ τῆς πόλεως ἀπρακτα γένηται, nicht besorgt wird, Xen. Mem. 2, 1, 2; vgl. Dem. 19, 278. 50, 58. Auch Sp. – c) οὐδὲ μαντικῆς ἄπ. ὑμῖν γίγνομαι Soph. Ant. 1022, ihr versucht auch die Seherkunst an mir. – Adv. ἀπράκτως, gew. ohne etwas auszurichten, ohne Erfolg, Thuc. 6, 48 u. sonst.
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11 ὅς
ὅς, ἥ, ὅν, pronomen possessivum der dritten Person, sein, seine, sein; Ζεὺς δὲ πρὸς ὃν λέχος ἤϊε, Il. 1, 609, vgl. 21, 305. 22, 459 Od. 11, 515; δεῖξαι δ' ἠνώγει ᾧ πενϑερῷ, Il. 6, 170; εὔξατο ὃν κατὰ ϑυμόν, Od. 5, 444; an welchen Stellen deutliche Spuren des Digamma erhalten sind, welches das Wort ursprünglich hatte; vgl. noch χαριζομένη πόσεϊ ᾧ, Il. 5, 71, wie σϑένεϊ ᾡ 16, 542; κάλλεος εἵνεκα οἷο, Od. 15, 251; τὸ ὃν μένος, Il. 21, 305, u. so gewöhnlich; an einzelnen andern ist das Digamma nicht beachtet, τόν φησιν ὃν ἔμμεναι 15, 112, ἅρμασιν οἷσι 23, 319, ποσὶν οἷσιν 21, 605; φρεσὶν ᾗσιν oft; wo vielleicht überall das in Prosa gewöhnliche ν ἐφελκυστικόν von den Grammatikern mit Unrecht zugesetzt ist; παῖδα ὅν Pind. P. 6, 36; Ol. 5, 8; ἐποπτῆρας λιπὼν τῶν ὧν, Aesch. Spt. 623; Eum. 345; τὸν ὃν προςμένουσ' ἀκοίταν, Soph. Trach. 522; τῶν ὅπλων τῶν ὧν πέρι, At. 437; auch τοῖς οἷσιν αὐτοῦ, seinen eigenen Kindern, O. R. 1248; auch bei Eur., vgl. Elmsl. ad Med. 925; u. bei sp. D. – Selten ist die Beziehung auf die zweite Person, δώμασιν οἷσιν ἀνάσσοις, Od. 1, 402, wo Bekker jetzt δώμασι σοῖσι lies't, aber schon die alten Erklärer bemerken auffallend genug diesen Vers als den einzigen, wo eine solche Vertauschung der Pronomina verschiedener Personen stattfinde, denn Il. 7, 152 ἀλλ' ἐμὲ ϑυμὸς ἀνῆκε πολεμίζειν ϑάρσεϊ ᾧ läßt sich auf ϑυμός beziehen und ist nicht nothwendig »in meinem Muthe« zu übersetzen, wie Od. 4, 191 Νέστωρ φάσχ' ὁ γέρων ὅτ' ἐπιμνησαίμεϑα σεῖο οἷσιν ἐνὶ μεγάροισι, so oft wir deiner gedachten in seinem Hause, welcher Vers überdies von Aristarch, der diesen Gebrauch durchaus nicht zugeben wollte, verworfen wurde, wie auch Od. 13, 320, ἀλλ' αἰεὶ φρεσὶν ᾗσιν ἔχων δεδαϊγμένον ἦτορ ἠλώμην, wo ᾗσιν auf die erste Person gehen müßte. Doch scheint es allerdings die allgemeine Bdtg eigen gehabt zu haben, Od. 9, 27 οὔτοι ἔγωγε ἧς γαίης δύναμαι γλυκερώτερον ἄλλο ἰδέσϑαι, wie ibid. 34 ὡς οὐδὲν γλύκιον ἧς πατρίδος οὐδὲ τοκήων γίγνεται. Vgl. noch Hes. O. 383, σοὶ δ' εἰ πλούτου ϑυμὸς ἐέλδεται ἐν φρεσὶν ᾗσιν, im eigenen, in deinem Sinne; und so noch bei sp. D., vgl. Ap. Rh. 4, 1015; M, sch. 4, 77; Pers. 5 (VII, 539). Vgl. übrigens Wolf Proleg. p. CCXLVIII u. Buttmann Lexil. I p. 90, wie oben das unter ἑός u. ἑαυτοῦ Bemerkte.
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12 ἐν-στατικός
ἐν-στατικός, ή, όν, 1) sich entgegenstellend, sich zur Wehre setzend, wie Arist. H. A. 1, 1 die Thiere eintheilt in πρᾷα καὶ δύςϑυμα καὶ οὐκ ἐνστατικά u. ϑυμώδη καὶ ἐνστατικά; a. Sp. – 2) hindernd, abhaltend, τῆς ὁδοῦ, vom Wege, M. Anton. 5, 20; Schwierigkeiten, Einwürfe, Instanzen machend, Arist. u. Rhett.; dah. von Grammatikern, die gegen homerische Stellen Schwierigkeiten erhoben, Ggstz λυτικοί od. ἐπιλυτικοί; vgl. Wolf Proleg. CXLV u. Lehrs Aristarch. p. 205. – Adv. ἐνστατικῶς, Rhett.
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13 ὑπο-βολή
ὑπο-βολή, ἡ, die Handlung des ὑποβάλλω, – 1) das Darunterwerfen, Unterlegen, λίϑου Luc. salt. 37; ἐνεδρευόντων, das Hineinlegen der Nachstellenden in einen Hinterhalt, die verborgene Stellung eines Hinterhaltes, Pol. 3, 105, 1; ἐξ ὑποβολῆς, aus dem Hinterhalt, 15, 2, 12; das Unterschieben, bes. fremder, unächter Kinder, τέκνων Plat. Rep. VII, 538 a; Plut. Rom. 22; ὑποβολῆς γράφεσϑαί τινα, Einen der unächten Geburt anklagen, B. A. 312; dah. übh. Verfälschung, κλειδῶν, das Nachahmen der Schlüssel, Plut. Rom. 22. – 2) das unter den Fuß, an die Hand Geben, Vorsagen, ἐξ ὑποβολῆς ὀμνύναι, einen vorgesprochenen Eid schwören, Polemo bei Macrob. Sat. 5, 19; die Eingebung, Warnung, der Rath, ἐξ ὑποβολῆς, auf vorangegangene Verwarnung, Xen. Cyr. 3, 3, 37; Pol. 9, 24, 3. – 3) das Einfallen in die Rede, Unterbrechung, Erwiderung; dah. ἐξ ὑποβολῆς ῥαψῳδεῖσϑαι, singen, indem da, wo der Eine aufhört, der Andere sogleich anknüpft und fortfährt, D. L. 1, 57, wie ἐξ ὑπολήψεως, s. Wolf proleg. p. CXLI. – 4) die untergelegte Sache, Grundlage, ὑποβολὰς κατατίϑεσϑαι Plut. fort. Rom. 8; auch Gegenstand der Behandlung, z. B. λόγου, Stoff einer Rede, = ὑπόϑεσις, Luc. Dem. enc. 21. – Auch natürliche Anlage, Musonius bei Stob. ecl. 2 p. 428.
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14 ἑός
ἑός, ή, όν, ion. u. ep. = ὅς, sein, ihr, Hom. u. sp. D.; auch Eur. El. 1206; verstärkt: ἑοὶ αὐτοῦ ϑῆτες, seine eigenen Taglöhner, Od. 4, 643; ἑῷ αὐτοῦ ϑυμῷ, in seinem eignen Gemüthe, Il. 10, 204, was später ἑαυτοῦ. – Bei Hes. O. 58 = σφέτερος, u. so öfter bei sp. Ep., wie Ap. Rh. Auch = ἐμός, Ap. Rh. 1, 285. 2, 226; = σός, 2, 634. 3, 140 u. öfter; Theocr. 17, 50; Mosch. 4, 77 u. a. sp. D.; = ἡμέτερος, Ap. Rh. 4, 203; = ὑμέτερος, 2, 332. 3, 267; vgl. Wolf proleg. CCXLVII ff.
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15 ῥαψ-ῳδός
ῥαψ-ῳδός, ὁ, eigtl. der Zusammennäher, -füger von Gesängen od. Liedern; vorzugsweise begriff man unter der Benennung der Rhapsoden, im Ggstz zu den eigentlichen, die alten Sagen selbstständig behandelnden Dichtern, diejenigen, welche die einzelnen homerischen Gesänge, die des Hesiod. u. übh. der ältesten Epiker ihrem Inhalte nach zu einem größern Ganzen verbanden, u., von Ort zu Ort ziehend, gesangartig vortrugen; Her. 5, 67; Pind. N. 2, 2 heißen sie ῥαπτῶν ἐπέων ἀοιδοί; Hes. frg. 34 braucht von sich u. Homer den Ausdruck ῥάψαντες ἀοιδήν. Sie bildeten übrigens eine eigene zahlreiche und geachtete Zunft, die erst nach der schriftlichen Aufzeichnung und allgemeinern Verbreitung der homerischen Gesänge in der Achtung sank und bei Plat. Ion 530 c u. öfter keine bedeutende Rolle mehr spielt, er nennt sie ὑπηρέται ποιητῶν, Rep. II, 373 b; καὶ κιϑαρῳδοί, Legg. VI, 764 d; Xen. Mem. 4, 2, 10 Conv. 3, 6 u. Sp. Sie hielten bei ihren Vorträgen einen Stab in der Hand, s. expl. Pind. I. 3, 56; so haben Neuere das Wort von ῥάβδος ableiten und Stabsänger erklären, auch wohl ῥαβδῳδός ändern wollen, vgl. Wolf Proleg. p. XCVI u. Heyne Il. T. VIII p. 793. – Soph. nennt uneigentlich die Sphinx ῥαψῳδὸς κύων, O. R. 391, die Räthsel gesangartig vortrug. – Bei D. Sic. 14, 109 heißen diejenigen, welche zu Olympia die Gedichte des Dionysius deklamirten, ῥαψῳδοὶ καὶ ὑποκριταί.
См. также в других словарях:
Proleg — Pro leg, n. [Pref. pro for, in place of + leg.] (Zo[ o]l.) One of the fleshy legs found on the abdominal segments of the larv[ae] of Lepidoptera, sawflies, and some other insects. Those of Lepidoptera have a circle of hooks. Called also {proped} … The Collaborative International Dictionary of English
proleg — [prō′leg΄] n. [ PRO 1 + LEG] any of the stubby limbs attached to the abdomen of certain insect larvae … English World dictionary
proleg — noun Date: 1816 a fleshy leg that occurs on an abdominal segment of some insect larvae but not in the adult … New Collegiate Dictionary
Proleg — Prolegs are the fleshy, stubby little structures found on the ventral surface of the abdomen of most larval forms of insects of the Order Lepidoptera, though they can also be found on other larval insects such as sawflies and a few types of flies … Wikipedia
proleg — /proh leg /, n. one of the abdominal ambulatory processes of caterpillars and other larvae, as distinct from the true or thoracic legs. [1810 20; PRO 1 + LEG] * * * … Universalium
proleg — noun An appendage of the abdomen of some insect larvae, such as caterpillars, which is used like a leg … Wiktionary
pròleg — prò|leg Mot Pla Nom masculí … Diccionari Català-Català
proleg — prəʊleg n. limb of a caterpillar or other larva which resembles a leg … English contemporary dictionary
PROLEG — prolegatus … Abbreviations in Latin Inscriptions
proleg — noun Entomology a fleshy abdominal limb of a caterpillar or similar insect larva … English new terms dictionary
proleg — pro·leg … English syllables