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1 παρ-ηχέω
παρ-ηχέω, den Ton, Klang nachahmen, Sp., wie Schol. Ar. Plut. 585, παρήχηται γὰρ ὁ κότινος τῷ κότῳ.
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2 πεζός
πεζός, zu Fuße gehend, Fußgänger; Hom. im Ggstz von ἱππεῖς u. ἵπποι, ἀπὸ χϑονὸς ὤρνυτο πεζός Il. 5, 13, πεζὸς πρόσϑ' ἵππων 13, 385, u. oft, von den zu Fuße, Kämpfenden; οἱ μὲν ἐφ' ἵτπων, οἱ δ' ἐπὶ ναῶν πεζοί τε βάδην, Aesch. Pers. 19; πεζούς τε καὶ ϑαλασσίους νᾶες ἤγαγον, 550. So Her. πεζὸς στρατός, Fußheer im Ggstz der ἵπποι, 4, 128. 7, 84, wie Pol. 2, 11, 7 u. öfter, wie sonst. – Zu Lande gehend, im Ggstz zum Seefahrer, ἐν νηῒ ϑοῇ ἢ πεζὸς ὁμαρτέων, Il. 24, 438. 17, 612 Od. 11, 58, u. in der wiederkehrenden Vrbdg οὐ μὲν γάρ τί σε πεζὸν ὀΐομαι ἐνϑάδ' ἱκέσϑαι, wie Od. 1, 173; ναυσὶ δ' οὔτε πεζὸς ἰών, Pind. P. 10, 29; ναυτικὸς στρατὸς κακωϑεὶς πεζὸν ὤλεσε στρατόν, Aesch. Pers. 714; καὶ ναυσὶ καὶ πεζοῖσι, Ar. Ach. 597. So bei Her. Landheer mit u. ohne στρατός, 3, 25. 6, 45. 7, 84; auch τὸ πεζόν, 7, 81; Ggstz ναυτικὸς στρατός oder νέες, 4, 97. 6, 95. 7, 121; Thuc. setzt 4, 12 τὰ πεζά gegenüber ταῖς ναυσί (vgl. πεζικός), wie Pol. 3, 95, 3; δύναμις πεζὴ καὶ ναυτική, 2, 24 u. sonst. – Uebh. auf dem Lande, καὶ χερσαῖος, Plat. Tim. 40 a, καὶ ἔνυδρον, Polit. 288 a; ὅσαι τε πεζαὶ καὶ ὅσαι κατὰ ϑάλατταν γίγνονται, Legg. III, 679 d, vgl. τὰ ὀχήματα τά τε πεζὰ καὶ τὰ ἐν τῇ ϑαλάττῃ πλοῖα, Hipp. mai. 295 d; auch τὰ πεζὰ καὶ τὰ πτηνὰ ϑηρία, Conv. 207 a; ἡ πεζὴ ϑήρα, Jagd auf dem Lande, auf Landthiere, Soph. 222 b, wie τὰ πεζὰ ϑηρεύματα, Legg. VII, 823 b. – Uebtr., was sich nicht von der Erde erhebt, auf dem Erdboden bleibt, bes. πεζὸς λόγος, die sich nicht zum poetischen Ausdruck erhebende Rede, Prosa, oratio pedestris, auch wohl von der niederen, sich an den gewöhnlichen Ausdruck haltenden komischen Poesie, im Ggstz der lyrischen u. tragischen, die gewohnte Ausdrucksweise verlassenden, Luc. conscr. hist. 8; τὰ πεζὰ τοῖς ἐμμέτροις προςτιϑείς, Dem. enc. 22 u. a. Sp., bes. Gramm. – In der Musik = ψιλός, entweder vom bloßen Gesange ohne Instrumentalbegleitung, oder von der bloßen Instrumentalmusik ohne begleitenden Gesang, VLL.; so πεζὸς γόος, ohne Sang und Klang, Phot. lex.; μέλη πεζὰ καὶ φορμικτά, Soph. beim Schol. Eur. Alc. 448. – Dah. πεζαὶ ἑταῖραι, Theopomp. bei Ath. XII, 532; auch πεζαὶ μόσχοι, comic. in VLL., Huren der gemeinsten Art, welche ihr Gewerbe ohne alle Verhüllung, ohne Tonkunst, Tanz oder sonst eine schöne Kunst treiben, im Ggstz von ἑταῖραι μουσικαί oder μουσοποιοί. – Adverbial wird πεζῇ gebraucht, zu Fuß, man ergänzt gewöhnlich ὁδῷ; πεζῇ ἕπεσϑαι, zu Lande folgen, Her. 7, 110. 115; πεζῇ μάχεσϑαι, zu Fuße oder zu Lande kämpfen, Thuc. 4, 132 u. A.; πρὸς τὴν τῶν πεζῇ δρόμων ἄσκησιν, Plat. Legg. I, 625 e; gew. zu Lande, κατὰ ϑάλατταν καὶ πεζῇ, Polit. 289 e, πεζῇ μέν – ναυσὶ δέ, Menex. 239 e. – Auch in Prosa, pedestri oratione, Ggstz μετὰ μέτρων, Plat. Soph. 237 a. – In den VLL. wird auch ein compar. πεζότερος u. ein superl. πεζότατος angeführt.
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3 φθόγγος
φθόγγος, ὁ, die Stimme; bes. des Menschen, Hom. Il. 5, 234; der Sirenen, Od. 12, 41. 159; Tragg.: πόλιν Ἑλλάδος φϑόγγον χέουσαν Aesch. Spt. 73; Ag. 228 Suppl. 242; Soph. εἰ τὸν Αἵμονος φϑόγγον συνίημι Ant. 1203; auch ἀγνῶτ' ἀκούω φϑόγγον ὀρνίϑων 988; Eur.; u. in Prosa, Plat. Soph. 263 e Menex. 235 b u. Folgde; übh. Schall, Klang, Laut, Ruf, οὔκουν φϑόγγος γ' οὔτ' ὀρνίϑων, οὔτε ϑαλάσσης Eur. I. A. 9; τῆς λύρας Plat. Legg. VII, 812 d, u. A.
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4 φθεγκτός
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5 φθέγγομαι
φθέγγομαι, dep. med., einen Laut, eine Stimme, einen Ton, Klang von sich geben, die Stimme erheben, bes. die Stimme mit Kraft erheben, laut reden, schreien; bei Hom. immer von der menschlichen Stimme, auch von schwächern Stimmen, ὀλίγῃ ὀπὶ φϑεγξάμενος Od. 14, 492; τυτϑὸν φϑεγξαμένη Il. 24, 170; ἀπὸ γλώσσας ἐφϑέγξατο Pind. Ol. 6, 14; χορὸς φϑεγγόμενος διὰ στομάτων frg. 138; u. mit dem acc. der Person, laut preisen oder besingen, Ol. 1, 36, wie mit dem acc. der Sache, Etwas ertönen lassen, ausrufen, sagen, ἐφϑέγξατο τοιαῠτα P. 8, 58, u. öfter; – Tragg.: φϑέγγου χέουσα σεμνὰ τοῖσιν εὔφροσιν Aesch. Ch. 107; πολλοὺς δ' ὀδυρμοὺς καὶ γόους ἀνωφελεῖς φϑέγξῃ Prom. 34; βλέπ', εἰ καίρια φϑέγγει Soph. Phil. 850; ἀκούεϑ', οἷα φϑέγγεται O. C. 885; ἀράς, ἃς Οἰδίπους ἐφϑέγξατ' εἰς ἡμᾶς Eur. Phoen. 478; Med. 1307 u. oft; ἔπος φϑέγγεσϑαι, ein Wort ertönen lassen, Her. 7, 103; φϑ. φωνῇ ἀνϑρωπηίῃ 2, 57; ὅτι ἤδη ἔπη φϑέγγομαι Plat. Phaedr. 241 e; γελοίους τοιούτους φάσκων εἶναι τἀληϑῆ φϑέγξει Phil. 49 b, u. oft. – Vom Kriegsgeschrei der Soldaten beim Anfange der Schlacht, Xen. An. 1, 8,18. – Auch von den Stimmen der Thiere, vom Wiehern des Pferdes Her. 3, 84. 85, vom Adler Xen. An. 6, 1,23; u. von den Tönen der Instrumente, z. B. von der σάλπιγξ, erschallen, 4, 2,7 u. öfter, u. A.; selbst vom Donner, Xen. Cyr. 7, 1,3; φϑέγγεσϑαι παλάμαις, klatschen, Jac. A. P. p. 580; von der knarrenden Thür, Ar. Plut. 1099; ὁ τρίπους φϑέγγεται, vom Orakel, Luc. Phal. 2, 12. – Auch = ὀνομάζω, benennen, beim Namen nennen, Plat. Theaet. 157 b Phil. 34 a Soph. 262 d u. öfter. – Τὸ φϑεγγόμενον = ὁ φϑόγγος, Her. 8, 65.
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6 φθέγμα
φθέγμα, τό, Laut, Stimme, Sprache, Rede; übh. Ton, Klang, Schall; Pind. αἴσιον βροντᾶς φϑέγμα P. 4, 198; φϑέγματι μαλϑακῷ 8, 32; κλύεις φϑέγμα τᾶς βούκερω παρϑένου; Aesch. Prom. 590, φϑέγμα δ' ἐξαίφνης τινὸς ϑώϋξεν αὐτόν Soph. O. C. 1619; Ant. 352 Phil. 1431 u. öfter, wie Eur., Ar. u. in Prosa, Plat. Rep X, 616 a LEGG. II, 655 a.
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7 κροτησμός
κροτησμός, ὁ, = Vorigem; πυκνοῠ κροτησμοῦ τυγχάνουσ' ὑπὸ πτόλιν Aesch. Spt. 543, vom Schleudern der Lanzen auf die Schilder, das einen hellen Klang hervorbringt.
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8 κρουστικός
κρουστικός, zum Schlagen gehörig; bes. = einen Klang hervorbringend u. in die Ohren fallend, ein dringlich; κρουστικὰ μᾶλλον τὰ ὄργανα τοῦ στόματος Arist. probl. 19, 10; von der Redekunst, Ar. Equ. 1379; Luc. Dem. enc. 32 u. Sp., eindringlich, ergreifend.
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9 κότταβος
κότταβος, ὁ (κόπτω?), der Kottabus, ein Gesellschaftsspiel bei Trinkgelagen, welches aus Sicilien nach Griechenland gekommen war u. darin bestand, daß man die Neige Weines im Becher, aus dem man getrunken, tropfenweis od. mit einem Wurf in ein metallenes Gefäß schwenkte u. dabei an einen geliebten Gegenstand dachte, auch dessen Namen aussprach; aus dem Klange schloß der Liebende auf die Zuneigung des geliebten Gegenstandes; es kam dabei bes. darauf an, die Neige Weins so geschickt zu schleudern, daß kein Tropfen vorbeifiel, sondern das Ganze in das Becken fallend einen reinen, vollen Ton gab, vgl. Ath. XV, 666 c ff. u. XI, 479, wie Poll. 6, 110. Die Neige, welche geworfen wurde, hieß λάταξ u. λαταγή, zuweilen auch κότταβος selbst, das Becken κοτταβεῖον od. κοττάβιον u. λαταγεῖον. – Anders war der von Dicaearch. bei Ath. a. a. O. beschriebene κατακτὸς κότταβος, ein Spiel, für welches Preise ausgesetzt wurden. Ein Becken, mit Wasser gefüllt, hing in der Schwebe von der Decke herab; auf dem Wasser schwammen kleine Schalen, ὀξύβαφα, die man mit den geschwenkten Weintropfen zu treffen u. umzustürzen suchte; wer die meisten umstürzte, gewann den Preis, das κοττάβιον; so nach Poll. a. a. O. u. Schol. Ar. Ach. 524 Nubb. 1069. Nach Schol. Luc. Lex. 3 wurde auf der Spitze eines Pfahles ein Waagebalken angebracht, dessen Waagschalen, πλάστιγγας, man mit den Weintropfen treffen mußte, so daß sie gefüllt auf die unter ihnen stehende metallene Figur, ἀνδριαντάριον (vgl. auch μάνης), aufschlugen u. einen hellen Klang verursachten. Es kamen noch andere Abweichungen dabei vor; vgl. Jacobs über den Kottabos im Att. Mus. 3, 3 u, Vermischte Schriften VI p. 407 ff., wie Becker Charikles I p. 476 ff. – Es findet sich auch die Form κόσσαβος bemerkt.
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10 κόμπος
κόμπος, ὁ, Lärm, Geräusch, Rasseln; bes. von zwei aneinanderschlagenden Körpern, wie es entsteht, wenn der Eber seine Zähne segt oder wetzt, Il. 11, 416. 12, 149; vom Gestampf der Tanzenden, Od. 8, 380; übh. S cha ll, Klang. – Gew. übertr., die Prahlerei, das Groß sprechen; ὁ κόμπος οὐ κατ' ἄνϑρωπον φρονεῖ Aesch. Spt. 407, öfter; Ζεὺς γὰρ. μεγάλης γλώσσης κόμπους ὑπερεχϑαίρει Soph. Ant. 127; τόδ' οὐ κόμπῳ λέγω Eur. Hel. 400, öfter; – auch τοιόςδ' ὁ κόμπος τῆς ἀληϑείας γέμων οὐκ αἰσχρός, Aesch. Ag. 599; u. so im guten Sinne, das Rühmen, Soph. Ai. 96; Pind. κόμπον τὸν ἐοικότα ἀοιδᾷ κιρνάμεν, Ruhm, Lob, I. 4, 26; ἀγάνορα κόμπον φέρειν 1, 43, vgl. N. 8, 49. – In Prosa, ὅρα μὴ μάτην κόμπος ὁ λόγος οὗτος εἰρημένος εἴη Her. 7, 103; καὶ ἀλαζονεία Aesch. 3, 237; πλούτῳ δὲ ἔργου μᾶλλον ἢ λόγου κόμπῳ χρώμεϑα Thuc. 2, 40; Plut. u. a. Sp.
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11 κατ-ηχέω
κατ-ηχέω, entgegentönen, umtönen, durch den Klang ergötzen, bezaubern, Sp.; – mündlich unterrichten, belehren, Luc. Asin. 48, dem διδάσκειν entsprechend; so bes. N. T. u. K. S., auch pass. κατηχεῖσϑαι, unterrichtet werden, lernen.
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12 κλαγγή
κλαγγή, ἡ (κλάζω), Klang, Ton; bei Hom. meist das verworrene Durcheinanderschreien vieler Menschen, Lärm, Getöse, Il. 2, 99, Τρῶες μὲν κλαγγῇ τ' ἐνοπῇ τ' ἴσαν, ὄρνιϑες ὥς 3, 2, vgl. Od. 11, 604, wobei bes. an Kraniche zu denken; von Schweinen, 14, 412; auch von dem Erklingen der Sehne des Bogens, wenn der Pfeil abgeschossen ist, Il. 1, 48; μεσημβριναῖς κλαγγαῖσιν ὡς δράκων βοᾷ Aesch. Spt. 363; vgl. δύςφατος κλ. Ag. 1123, wo es von dem Unglück weissagenden Rufe der Kassandra steht; vom Gesange des Chors, Soph. Trach. 207; μάτηρ δ' ὥς τις πτανοῖς κλαγγὰν ὄρνισιν, ὅπως ἐξάρξω 'γώ Eur. Troad. 147; οἱ βάρβαροι μεγίστῃ κλαγγῇ βοήσαντες Hdn. 4, 15, 2; von Blasinstrumenten, Telest. Ath. XIV, 637 a; von Hunden, ὑλαγμὸν ποιήσει τῶν κυνῶν καὶ κλαγγήν Xen. Cyn. 6, 17, wie 4, 5; D. Sic. 17, 92; nach Poll. 5, 89 von Adlern u. Kranichen. Von den Harpyien, Ap. Rh. 2, 268; von Gänsen, Plut. de fort. Rom. 12; ἀηδόνειος Nicomach. B. A. 349. – Aus Ibyc. wird Cram. Anecd. 1 p. 65 der dat. κλαγγί angeführt, dem homerischen ἀλκί zu ἀλκή entsprechend.
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13 κέλαδος
κέλαδος, ὁ, Geschrei, Lärm, Getöse; ἀμφ' αὐτῷ ϑῆκε πολὺν κέλαδον καὶ ἀϋτήν II. 9, 543; αὐτόματος, Klang, Pind. P. 4, 60; βοᾷ δ' ἐν ὠσὶ κέλαδος οὐ παιώνιος Aesch. Pers. 597, vgl. Ch. 337; ὀξὺν δι' ὤτων κέλαδον ἐνσείσας ϑοαῖς πώλοις Soph. El. 727; ὁ κέλαδος Εὐΐου Eur. Bacch. 578, öfter; auch λύρας, I. T. 1129; μουσεῖος Ep. (IX, 372).
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14 εὐ-φημέω
εὐ-φημέω, Worte von guter Vorbedeutung brauchen u. solche, die eine böse Vorbedeutung haben, vermeiden, was bei Opfern u. anderen heiligen Gebräuchen nothwendig war; andachtsvoll schweigen, um jedes Wort böser Vorbedeutung zu vermeiden; φέρτε δὲ χερσὶν ὕδωρ εὐφημῆσαί τε κέλεσϑε, ὄφρα Διῒ ἀρησόμεϑα Il. 9, 171; εὐφαμεῖτε Aesch. Eum. 988; vgl. ὀλολυγμὸν ἄλλος ἄλλοϑεν κατὰ πτόλιν ἔλασκον εὐφημοῦντες Ag. 596; auch κέλαδος Ἑλλήνων πάρα μολπηδὸν εὐφήμησεν, klang schön, ertönte als gute Vorbedeutung, Pers. 381; vgl. Ag. 28; ἐν κακοῖσι οὐ ῥᾴδιον εὐφημεῖν στόμα Eur. Hec. 664; εὐφημεῖν χρὴ τὸν πρεσβύτην καὶ τῆς εὐχῆς ὑπακούειν Ar. Nubb. 263, vgl. Ran. 355; εὐφημείτω πᾶς αἰϑήρ, dem σιγάτω entsprechend, Dionys. Hymn. 1. – In der attischen Umgangssprache oft = still! rede nicht so! bona verba quaeso! wenn man das, was der Andere gesagt hat, ablehnt, oder die böse Vorbedeutung, die darin liegen könnte, abweisen will oder wünscht, daß das, was der Andere gesagt hat, nicht geschehen möge; oft auch = Gott bewahre! vgl. Jacobs A. P. p. XXXIV; εὐφήμει, ὦ ἄνϑρωπε Plat. Prot. 330 d, öfter; Luc. D. D. 21, 2. – Auch act., ϑεούς, die Götter preisen, anbeten, Plat. Epinom. 992 d; Xen. Conv. 4, 49; mit freudigem Zuruf bewillkommnen, beglückwünschen, D. Sic. 5, 49 u. öfter bei Hdn. Dah. auch pass., εὔφημον τοὖπος εἴη εὐφημουμένῃ, sprich gute Worte, die du mit guten Worten aufgenommen wirst, Aesch. Suppl. 507. – Nach Hesych. κατ' ἀντίφρασιν auch κωκύειν, στένειν.
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15 εὔ-γλωσσος
εὔ-γλωσσος, att. εὔγλωττος, zungenfertig, im bösen Sinne, Zungendrescher, Ar. Nubb. 445; im guten Sinne, wohlredend, Aesch. ὴβῶντα δ' εὐγλώσσῳ φρενί, Suppl. 756; τὸ Νεστόρειον εὔγλωσσον μέλος Eur. bei Ath. XV, 665 a; τὸ εὔγλωσσον, die Wohlredenheit, D. Hal. – Aber οἶνος, Qu. Maec. 11 (IX, 403), entweder auch der mit angenehmem Klang in die Fässer fällt. oder der die Zunge lös't u. redselig macht.
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16 ἀπ-ήχησις
ἀπ-ήχησις, ἡ, Widerhall, nachgemachter Klang, M. Anton. 4, 3; βροντῆς ἀπ. Schol. Ar. Nub. 291; Mißklang, Sp.
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17 ὁμό-φωνος
ὁμό-φωνος, dieselbe Sprache redend, τινί, mit Einem, Her. 3, 98; Thuc. 4, 3. 41; gleich an Klang, dazu-, übereinstimmend, τοῖς δ' ὁμόφωνον αἴλινον εἰπέ, Aesch. Ag. 153; γένος ὁμ. καὶ ὁμόνομον, Plat. Legg. IV, 708 c; Sp., auch adv. ὁμ οφώνως, S. Emp. pyrrh. 3, 239. – In der Musik = im Einklange singend, vgl. Arist. probl. 19, 39.
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18 ὄσσα
ὄσσα, ἡ (mit ὄψ verwandt), att. ὄττα, ein von den Göttern veranlaßtes Gerücht, Gerede, ϑεία κλῃδών, Schol. Il. 2, 93, das sich unter den Menschen verbreitet, ohne daß man recht weiß, woher es kommt, das eben, weil man seinen Ursprung nicht angeben kann, und weil es sich oft unerklärlich schnell verbreitet, als etwas Göttliches erscheint, ὄσσα ἐκ Διός, Od. 1, 282. 2, 218; auch personificirt, als Botinn des Zeus, Il. 2, 93 Od. 24, 413. – Uebh. die Sti mme, περικαλλέα ὄσσαν ἱεῖσαι, Hes. Th. 10. 43, von den Musen, aber auch vom Gebrüll des Stiers, 832. – Der Klang der Cither, H. h. Merc. 443; das Getöse beim Kampfe, Hes. Th. 701. – Wahrsagende Stimme, übh. ein vorbedeutender Schall, Laut, ἀρτιεπ ὴς πατρία ὄσσα, von Apollo's weissagender Stimme, Pind. Ol. 6, 62; von der Stimme eines vorbedeutenden Vogels, Ap. Rh. 1, 1087. 1095; so erkl. Tim. lex. Plat. ὄττα, φήμη, μαντεία καὶ διὰ κλῃδόνος, u. Plat. Legg. VII, 800 c sagt κακὴν ὄτταν, ein böses Omen; einzeln auch in späterer Prosa, καὶ τὴν τούτων δαῖτα πιστεύουσιν εἶναί σφισιν ὄτταν ἀγαϑήν, Ael. H. A. 12, 1, vgl. 16, 18. – Vgl. ὀττεύομαι.
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19 ὄστρακον
ὄστρακον, τό (mit ὀστέον verwandt), die harte Schaale des Eies, Aesch. frg. 428. – Die Schaale der Schaalthiere, Krebse, Muscheln, Schildkröten, H. h. Merc. 33. – Gewöhnlich ein Gefäß von gebranntem Thon, übh. alles aus Thon Gemachte; Aesch. bei Ar. Ran. 1188 läßt den Oedipus ἐν ὀστράκῳ aussetzen; ib. 1301 heißt es von der Muse des Euripides ποῦ 'στὶν ἡ τοῖς ὀστράκοις αὕτη κροτοῦσα, die auf, mit Töpfen Musik macht, was auf den schlechten Klang gehen muß (vgl. Ath. XIV, 636 c); ὕδατος τοὔστρακον κατάϑου πρὸ τῆς ϑύρας Eccl. 1033 erkl. der Schol. τὰ καλούμενα ἀρδάνια; ὀστράκῳ πληγῆναι, Lys. 4, 7; – ὀστράκου με-ταπεσόντος, Plat. Phaedr. 241 b, geht auf das unter ὀστρακίνδα erwähnte Spiel, fast wie unser »das Blatt hat sich gewandt«; vgl. τοῦτο δὴ οὐκ ὀστράκου ἂν εἴη περιστροφή, ἀλλὰ ψυχῆς περιαγωγή, Rep. VII, 521 c; vgl. noch Luc. Merc. cond. 1. – Bes. auch die Scherbe od. das irdene Täfelchen, worauf bei Gericht abgestimmt wurde, und welches vorzugsweise in dem Scherbengerichte, wo es sich um Verbannung eines zu mächtigen Bürgers handelte, gebraucht wurde, Plut. Pericl. 14 u. a. Sp.
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20 ἐνοπή
ἐνοπή, ἡ (ἐνέπω), der Ton, die Stimme des Menschen, Od. 10, 147; αὐλῶν συρίγγων τ' ἐνοπή, Klang, Ton, Schall, Il. 10, 13; ἰαχή τ' ἐνοπή τε, vom Sturm und Donner, Hes. Th. 708; μέλπων κιϑάρας ἐνοπάν Eur. Ion 882; ἐν Φρυγίαισι βοαῖς ἐνοπαῖσί τε Bacch. 159; ἀοιδάων, Gesang, Ap. Rh. 1, 26; – das Geschrei, bes. Kriegs-, Schlachtruf, καὶ μάχη, Il. 3, 2. 12, 35; auch = Wehklage, γόος τε 24, 160; Kampf, Nic. Th. 171; Mel. 115 (VI, 163). So nahm Aristarch das Wort schon bei Homer Iliad. 17, 714 gradezu = Kampf, Schlacht, s. Lehrs Aristarch. ed. 2 p. 149. – Ein obscönes Wortspiel s. Ep. ad. 74 (XI, 338), wo γλῶσσαν ἐνοπὴν ποιεῖν für ἐν ὀπῇ steht.
См. также в других словарях:
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Klang — País … Wikipedia Español
Klang — Sm std. (11. Jh.), mhd. klanc, ahd. chlanch Stammwort. Abstraktum zu klingen. Daneben expressives mhd. klanc ( kes) List, Kniff ; zu diesem Klinke. Ähnliche Schallwörter außerhalb des Germanischen sind l. clangere schallen, schreien und gr. klázō … Etymologisches Wörterbuch der deutschen sprache
Klang — Klang: Mhd. klanc, Genitiv klanges, »Tönen, Klang, Geräusch« ist eine ablautende Bildung zu dem unter ↑ klingen behandelten Verb. Vgl. dazu die gleichbedeutende Bildung mhd. klanc, Genitiv klankes, ahd. clanch, die zu einem untergegangenen Verb… … Das Herkunftswörterbuch
Klang — [Basiswortschatz (Rating 1 1500)] Auch: • Geräusch • klingen Bsp.: • Wir lauschten dem Klang der Musik, der aus dem Saal kam. • Ihre Stimme klingt gut … Deutsch Wörterbuch
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Klang — ↑Sound … Das große Fremdwörterbuch
-klang — phonie … Das große Fremdwörterbuch
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