-
1 αναπνέω
-
2 ανασαίνω
-
3 πνέω
πνέω, (a) wehen, blasen, hauchen, von Wind u. Luft; (b) hauchen, duften, einen Geruch von sich geben; (c) von Menschen u. Tieren: heftig, mit Anstrengung atmen, schnauben, keuchen; (d) Atem holen, atmen, leben; οἱ πνέοντες, die Lebenden; übertr., μένεα πνείοντες, die Mut hauchenden, Mutbeseelten, häufiges Beiwort der Krieger; πῦρ πνεῖν, Feuer schnauben; übertr. ὡς πολὺς παρ' ὑμῖν ἔπνει καὶ λαμπρὸς ἦν, vom gewaltigen Stolz; χαμηλὰ πνέων, niedrigen Sinn haben; κενεὰ πνεύσαις, eitlen Sinn haben; ὑπὲρ σακέων πνείοντες, die über ihre Schilder hinausschnaubenden, die ihre Kriegslust nicht mehr hinter den Schildern bergen können; κότον, Zorn schnauben; (e) aus (b) folgt die allgemeinere Bdtg wonach riechen, einen Beischmack wovon haben, von einer Sache so voll sein, daß man gleichsam danach duftet; πνεῖν χαρίτων, ἐρώτων, voll sein von Anmut, Liebe atmen; mit einem vom günstigen Winde entlehnten Bilde: ᾡ σὺ μὴ πνεύσῃς ἐνδέξιος, wem du nicht günstig bist; auch vom heftigen Ausdruck im Sprechen -
4 ἀναπνέω
ἀνα-πνέω aufatmen; hervorhauchen; gew. wieder zu Atem kommen, sich erholen; frei atmen, frei leben; übh. atmen, stolz sein, sich brüsten; daher leben; ausdampfen aus etwas; ausruhen lassen -
5 ὀρθόπνοια
ὀρθό-πνοια, ἡ, das gerade, aufrechte Atmen, eine Art Engbrüstigkeit, bei der man nur gerade sitzend oder stehend atmen kann -
6 ἀναπνευστικός
ἀνα-πνευστικός, zum Atemholen gehörig, δύναμις, das Vermögen zu atmen; τὰ ἀν., die Atmungsorgane; übertr. erquickend -
7 ἀποψύχω
ἀπο-ψύχω, (1) zu atmen aufhören, ohnmächtig werden; aushauchen; sterben. (2) abkühlen; pass., erstarren; sich abkühlen, sich erholen; übertr., ἀπεψυγμένος πρός τι, kalt, gleichgültig gegen etwas -
8 ἀσθμαίνω
ἀσθμαίνω u. ἀσθμάζω, schwer atmen, keuchen (nach dem Laufen); röcheln (von Sterbenden); τί, nach etwas schnauben -
9 ἀσθμάζω
ἀσθμαίνω u. ἀσθμάζω, schwer atmen, keuchen (nach dem Laufen); röcheln (von Sterbenden); τί, nach etwas schnauben -
10 δυςανάπνευστος
δυς-ανά-πνευστος, schwer zu atmen; schwer ausdunstend -
11 δυςπνοέω
-
12 ἐμπνέω
ἐμ-πνέω, (1) hineinhauchen (vom Winde); die Segel schwellen; δόρει, ins Schiff. Dah. αὐλοῖς, auf der Flöte blasen; τὰ ἐμπνεόμενα ὄργανα, Blaseinstrumente. Anblasen, anschnauben, μεταφρένῳ, von dem folgenden Rosse. Übertr., einhauchen, eingeben; ἐνέπνευσέ μοι φρεσὶν φᾶρος ὑφαίνειν, gab mir in den Sinn zu weben; mit Liebe beseelen. Auch = begeistern. (2) atmen, leben; εἴ τίς ἐστιν ἐμπνέων, am Leben. Auch c. gen., Ἀραβίης ὀδμῆς, duften danach; übertr., ἀπειλῆς καὶ φόνου, Mord schnauben -
13 ἔμπνοος
ἔμ-πνοος, atmend, lebendig; besonders von denen, die dem Tode nahe sind u. nur noch schwach atmen, röcheln; ἔμπνους μαρτυρίη, lebendige Zeugen -
14 ἐρεθἱζω
ἐρεθἱζω, reizen, aufreizen, bes. zum Zorn u. Kampf; κερτομίοις ἔπεσί τινα, durch Schmähreden aufbringen; zur Neugier reizen, neugierig machen; anfachen; πνεῠμα ἠρεϑισμένον, das durch das Laufen verursachte schnelle Atmen, Keuchen, anlocken; μάγαδιν, schlagen, spielen -
15 εὔπνοια
-
16 θῡμός
θῡμός, ὁ, die aufwallende, sich bewegende Lebenskraft; (1) Leben, Lebenskraft, Lebensfülle, deren Sitz in der Brust, στῆϑος, u. bestimmter im Zwerchfell, φρένες ist; ϑυμὸν ἀποπνείων, das Leben aushauchend; τὸν μὲν λίπε ϑυμός, ihn verließ das Leben; ἐξαίνυτο ϑυμόν, er raubte das Leben; μή σε βάλω, ἀπὸ δὲ μελιηδέα ϑυμὸν ἕλωμαι, das süße Leben dir nehme; εἵως φίλον ὤλεσε ϑυμόν, bis er das Leben verlor; ϑυμοῦ δευομένους, des Lebenshauches ermangelnd; μόγις δ' ἐςαγείρετο ϑυμόν, er sammelte die Lebensgeister, kam wieder zu sich; ἐς φρένα ϑυμὸς ἀγέρϑη, der Geist sammelte sich wieder in das Zwerchfell; βέλος δ' ἔτι ϑυμὸν ἐδάμνα, der Wurf betäubte ihn noch; οὕτω τὸν αὑτοῠ ϑυμὸν ὁρμαίνει πεσών, von Agamemnon, der im Sterben ist; ϑυμὸν ἐκπνέων, ἱδρῶτα σώματος στάζων ἄπο vom lebhaften Atem bei der Anstrengung zu verstehen. Der Lebensmut u. die frische Kraft wird durch Anstrengung geschwächt; dah. τείρετο δ' ἀνδρῶν ϑυμὸς ὑπ' εἰρεσίης, ihre Seele wurde matt. Wie aber der Atem schneller u. hörbarer wird bei heftigen Gemütsbewegungen, πάτασσε δὲ ϑυμὸς ἑκάστου νίκης ἱεμένων (wir sagen: das Herz schlug ihnen), so bedeutet ϑυμός (2) die auch sinnlich wahrnehmbare Begierde, die Äußerung des Begehrungsvermögens u. des Willens, zunächst, (a) Verlangen, Trieb, Neigung; nach Speise u. Trank; βαλέειν δέ ἑ ϑυμὸς ἄνωγεν, das Herz trieb ihn zu schießen; ᾡ ϑυμῷ εἴξας ἐμίγη φιλότητι, seiner Neigung nachgebend; κλαῦσαι ὅσον μοι ϑυμὸς ἡδονὴν φέρει, soviel ich will; ϑυμῷ βουλόμενοι, von Herzen wünschend; ἤ σφι ϑυμὸς ἐγένετο ϑεήσασϑαι τὸν πόλεμον, sie bekamen Luft. (b) Mut, der sich auch durch lebhaftes Atmen äußert, als besondere Tätigkeit der Lebenskraft erscheint; ϑυμὸν λαμβάνω, Mut fassen; ἵππος δ' ἐν τοῖσι δεινοῖς ϑυμὸν οὐκ ἀπώλεσεν, verlor den Mut nicht in der Gefahr; ϑυμὸν ἔχε ἀγαϑόν, habe guten Mut. (c) Zornmut, Zorn; δάμασον ϑυμὸν μέγαν, bändige, mäßige deinen Zorn; μάλα ϑυμὸν χολώϑη, er wurde zornig im Herzen; ϑυμὸν δσκών, den Grimm verbeißend; ὶν' ἐγὼ γελάσω καὶ τὸν ϑυμὸν κατάϑωμαι, u. meinen Unwillen unterdrücke. (d) übh. Empfindung, Gefühl, wo wir gew. Herz sagen; von der Freude, Trauer, Furcht; Unwillen erregen; Mitleid erregen, rühren; Hoffnung; die Neigung gewinnen, besänftigen, ἐμῷ κεχαρισμένε ϑυμῷ, meinem Herzen; ἐγὼ τὴν ἐκ ϑυμοῦ φίλεον, von Herzen lieben; ἀπὸ ϑυμοῦ εἶναι, vom Herzen fern, nicht geliebt sein; ἐκ ϑυμοῦ πίπτειν, aus dem Herzen fallen, ihm verhaßt werden. (3) Gesinnung, Sinn; ἶσον ϑυμὸν ἔχοντες, gleiche Gesinnung hegend; δόκησε δ' ἄρα σφίσι ϑυμὸς ἃς ἔμεν, so dünkte ihnen ums Herz, zu Mute zu sein. (4) Gedanke, Erwägung; ἕτερός με ϑυμὸς ἔρυκε, ein anderer Entschluß hielt mich zurück; ἐν ϑυμῷ δ' ἐβάλοντο ἔπος, sie überlegten es; οὐδέ γ' ἐς ϑυμὸν φέρω, ich bringe ihn mir nicht in die Gedanken, kann mich seiner nicht erinnern. Nach Homer herrscht die Bdtg des Begehrungsvermögens, Willens vor, gew. mit der Nebenbdtg des heftig Erregten -
17 καπύω
καπύω, atmen, hauchen; ψυχὴν οὔτι κάπυσσεν, die Seele aushauchen -
18 καπω
καπω, happen, schnappen, hauchen, atmen; τὸν δ' ἔλιπε ψυχή, κατὰ δ' ὀφϑαλμῶν κέχυτ' ἀχλύς· αὖτις δ' ἀμπνύνϑη, περὶ δὲ πνοιὴ Βορέαο ζώγρει ἐπιπνείουσα κακῶς κεκαφηότα ϑυμόν, welche durch ἐκπεπνευκότα wiedergeben, geht hervor, daß die ermattete, erschöpfte Lebenskraft gemeint ist, die, wenn sie wieder angefacht wird, beim Erwachen aus der Ohnmacht sich in starken, schnellen u. hörbaren Atemzügen kund gibt -
19 παραπνοή
παρα-πνοή, ἡ, das Wehen oder Atmen daneben, durch eine Öffnung an der Seite -
20 περιασθμαίνω
περι-ασθμαίνω, umhauchen, tief atmen, keuchen
- 1
- 2
См. также в других словарях:
Atmen — Atmen … Deutsch Wörterbuch
Atmen — steht für: die Atmung Atmen (Film), einen Spielfilm von Karl Markovics aus dem Jahr 2011 Siehe auch: Wiktionary: atmen – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen … Deutsch Wikipedia
atmen — V. (Grundstufe) Luft in die Lungen hineinsaugen und dann von sich geben Beispiele: Ich atme immer durch die Nase. Du musst tief atmen … Extremes Deutsch
atmen — atmen, atmet, atmete, hat geatmet Er hat eine Erkältung und kann nicht durch die Nase atmen … Deutsch-Test für Zuwanderer
Atmen — Atmen, s. Atmung … Meyers Großes Konversations-Lexikon
Atmen — Atmen, s. Atmung … Kleines Konversations-Lexikon
atmen — ↑respirieren … Das große Fremdwörterbuch
atmen — [Aufbauwortschatz (Rating 1500 3200)] Bsp.: • Der Patient atmete tief … Deutsch Wörterbuch
atmen — hauchen; Luft bekommen; Luft kriegen (umgangssprachlich); Luft holen * * * at|men [ a:tmən], atmete, geatmet: 1. <itr.; hat Luft einziehen [und ausstoßen]: durch die Nase atmen; tief atmen. Zus.: durchatmen. 2. <tr.; hat einatmen … Universal-Lexikon
atmen — 1. ächzen, Atem holen, einsaugen, einziehen, fauchen, gähnen, hecheln, keuchen, Luft holen, pusten, röcheln, schnarchen, schnauben, schnaufen; (geh.): Atem/Luft schöpfen; (ugs.): japsen, [nach] Luft schnappen; (landsch.): schnieben; (bes. landsch … Das Wörterbuch der Synonyme
atmen — a̲t·men; atmete, hat geatmet; [Vi] Luft in die Lunge saugen und wieder ausströmen lassen <stoßweise, schwer atmen> … Langenscheidt Großwörterbuch Deutsch als Fremdsprache