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1 συν-εξ-ομοιόω
συν-εξ-ομοιόω, mit od. zugleich verähnlichen, vergleichen, Hermog. progymn. 10. – Pass., συνεξομοιωϑέντος τούτου τοῖς πρότερον, da er dem Frühern ähnlich war, Pol. 31, 26, 4, vgl. συνεξομοιοῦσϑαι πεφύκαμεν πάντες ἄνϑρωποι τῷ περιέχοντι, 4, 21, 1, dem Klima ähnlich werden, od. sich nach dem Klima gestalten; Plut. Lyc. 13.
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2 συνεξομοιόω
συν-εξ-ομοιόω, mit od. zugleich verähnlichen, vergleichen. Pass., συνεξομοιωϑέντος τούτου τοῖς πρότερον, da er dem Früheren ähnlich war; συνεξομοιοῦσϑαι πεφύκαμεν πάντες ἄνϑρωποι τῷ περιέχοντι, dem Klima ähnlich werden, od. sich nach dem Klima gestalten -
3 ταὐτο-κλινής
ταὐτο-κλινής, ές, von demselben Klima, Strab. XVII.
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4 κλίμα
κλίμα, τό, die Neigung, der Abhang, die abschüssige Lage oder Richtung, Abdachung eines Hügels, Sp. Bes. die Abflachung der Erde gegen die Pole hin u. übh. die Himmelsgegend, Strab. VI, 2, 1 u. öfter; ἀπὸ μεσημβρινοῦ κλίματος D. Hal. 1, 9; Plut. Mar. 11; – die nach der Lage sich richtende Wärme u. Witterung, das Klima, Arist. de mund. 10 u. A.; – übh. die geographische Lage eines Ortes, die Gegend, ἡ πόλις τῷ ὅλῳ κλίματι τέτραπται πρὸς τὰς ἄρκτους Pol. 7, 6, 1; τὰ πρὸς μεσημβρίαν κλίματα τῆς Μηδίας 5, 44, 6, wie Ath. XII, 523 e. – Bei Sp. auch übertr., die Neigung, der Hang wozu, Arr. Epict. 2, 15, 20. – [Sollte der Analogie nach κλῖμα heißen, vgl. Lob. Paralipp. p. 418, aber bei Nonn. u. Anth. IX, 97 ist ι kurz; die Lateiner haben clima.]
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5 εὐ-κρᾱσία
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6 εὐ-κρᾱής
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7 εὔ-κρᾱς
εὔ-κρᾱς, ᾱτος, oder εὐκράς, ᾶτος, = εὔκρᾱτος, wohlgemischt; ἡδονή Eur. frg. 46; οὐ πολλοῖς εὔκρας ἔρως Asclepds. 5 (XII, 105); wohl temperirt, vom Klima, Theophr. Bei Plat. Critia. 112 d als v. l. von εὐκραής.
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8 εὔ-κρᾱτος
εὔ-κρᾱτος, wohl gemischt, gut temperirt, ἀήρ, neben οὔτε χεῖμα σφοδρὸν οὔτε ϑάλπος ἐγγίγνεται, Plat. Ax. 371 d; vom Klima, wie D. Sic. 1, 10 u. Medic., bei denen εὔκρατον lauwarmes Getränk bedeutet; οἶνος, Arist. probl. 3, 18 u. Poll. 6, 23; übertr., gemäßigt, ὀλιγαρχία, Arist. polit. 6, 6; τοῦ ἤϑους τὸ εὔκρατον, die Sanftmuth, M. Anton. 1, 15. – Adv. εὐκράτως, Medic. u. a. Sp.
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9 δυς-κρασία
δυς-κρασία, ἡ, schlechte Mischung; σώματος, der Säfte, Plut. Dion. 2; von der Luft, schlechte Temperatur, schlechtes Klima, Alex. 58.
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10 ὥρα
ὥρα, ἡ, ion. ὥρη, ursprünglich eine jede bestimmte Zeit; bes. die nach gewissen Zeitabschnitten oder Zeitumläufen wiederkehrt, also – 1) die Jahreszeit im Allgemeinen; Hom. gew. im plur., die wechselnden Jahreszeiten, ὅτε τέτρατον ἦλϑεν ἔτος καὶ ἐπήλυϑον ὧραι Od. 2, 107. 19, 152. 24, 142, öfter; h. Ven. 102; Hes. Th. 58; Her. 1, 32 u. sonst; ὧραι Διός Pind. Ol. 4, 1; κήρυκες ὡρᾶν I. 2, 23; περιτελλομέναις ὥραις Soph. O. R. 156; vgl. Ar. Av. 696; – auch das durch den Wechsel der Jahreszeiten bedingte mildere oder rauhere Klima eines Ortes od. Landes, Her. 1, 142. 149. 3, 106, bei dem auch die vier Himmelsgegenden dadurch bezeichnet sind, 2, 26; im sing. bei Hes. O. 666 Sc. 411. – Bes. die schöne Jahreszeit, der Frühling, ὅσα φύλλα καὶ ἄνϑεα γίγνεται ὥρῃ Od. 9, 51, vgl. Il. 2, 468; Hom. u. Hes. unterscheiden drei Jahreszeiten: Frühling, ἔαρ, εἴαρος ὥρη Il. 6, 148, ὥρη εἰαρινή 2, 471. 16, 643 Od. 18, 367. 22, 301 h. Cer. 174, ἦρος ὧραι Eur. Cycl. 506 Ar. Nubb. 995, auch νέα ὥρα, das junge Jahr, Frühjahr, Equ. 417; – Sommer, ϑέρος, ϑέρεος ὥρη Hes. O. 586, auch ὥρα ἔτους, Thuc. 2, 52 u. Plat. Legg. XII, 952 e, Bast ep. crit. p. 108, was aber auch von den übrigen Jahreszeiten gebraucht wird; – u. Winter, χειμών, χεῖμα, χεί. ματος ὥρη Hes. O. 452, ὥρη χειμερίη Od. 5, 485 Hes. O. 496. – Dazu wird dann noch zwischen Sommer u. Winter die ὀπώρα, der Herbst eingefügt, wo dann auf ἔαρ und ὀπώρα je zwei, auf ϑέρος und χειμών je vier Monate gerechnet werden, Eur. frg. inc. 143; später nimmt man sieben Jahreszeiten an : ἔαρ, ϑέρος, ὀπώρα, φϑινόπωρον, σπορητός, χειμών, φυταλιά; Plat. Legg. X, 906 d nennt die Jahreszeiten ὧραι ἐτῶν καὶ ἐνιαυτῶν; Arist. οἱ περὶ τὴν ὥραν χρόνοι; ὥρα μηνός Eur. Alc. 445; ἐκ τῶν ὡρῶν εἰς τὰς ὥρας Ar. Th. 950; ὡρῶν καὶ ἐνιαυτοῠ Plat. Crat. 408 e; ἡ τῶν ὡρῶν τοῠ ἐνιαυτοῠ σύστασις Conv. 188 a; vgl. noch Phil. 30 c Conv. 188 a Prot. 321 a. – Auch, bes. bei Sp., das Jahr, insofern es durch die Jahreszeiten bestimmt ist, ἐν τῇ πέρυσιν ὥρᾳ, im vorigen Jahre, Dem.; εἰς ὥρας, im künftigen Jahre, Plut. Pericl. 13; so εἰς ὥρας ἄλλας, ἑτέρας u. ä., Sp.; εἰς ὥρας κἤπειτα, in aller Zukunft, Theocr. 15, 74; μὴ ὥραισιν ἱκοίμην, Betheuerung od. Verwünschungsformel: möge ich nicht das nächste Jahr erleben (s. ὥρασιν, – Die Tageszeit; H. h. Merc. 65. 155. 440; μεσονυκτίοις ποτ' ὥραις Anacr. 31, 1; ὧραι ἡμέρας, die Tageszeiten, τῆς ὥρας ἐγίγνετο ὀψέ Dem. 21, 84, es wurde spät Abends; Xen. Mem. 4, 7,4 vrbdt νυκτὸς ὥρα καὶ μηνὸς καὶ ἐνιαυτοῦ, wofür 4, 3,4 μηνὸς μέρη steht. – Aber erst Sp. brauchen es für Stunde, welche Bedeutung von den Astronomen ausgegangen zu sein scheint; zuerst bei Hipparch., vgl. Ideler Chronol. I p. 239. – 2) Uebh. die rechte, angemessene Zeit, die passende Zeit, Etwas zu thun, also wie καιρός; bei Hom. bes. vom Essen u. Schlafen, auch von Reden und Hochzeit, also von Dingen, die an bestimmte Zeitabschnitte geknüpft sind; γάμου Od. 15, 126; δόρποιο 14, 407; κοίτοιο 3, 334. 19, 510; ὕπνου, μύϑων, 11, 379; ἀρότου, ἀμήτου, Hes. O. 462. 577, ὁδοῦ Th. 754, – c. inf., εὕδειν, O, d. 11, 830. 373; mit accus., δόρπον τετυκέσϑαι, 21. 428; so auch Tragg., ὥρα δ' ἐμπόρους μεϑιέναι ἄγκυραν Aesch. Ch. 650, es ist Zeit; ὥρα τάφου μνήμην τίϑεσϑαι Eur. Phoen. 1578; ὥρα 'στίν Ar. Ach. 393; ὥρα βαδίζειν Eccl. 30; ὥρα ἦν πάλαι, es war längst Zeit, 877; u. in Prosa: νῦν δ' ὥρα ἤδη καὶ ἔπ' ἄλλο τι τρέπεσϑαι Plat. Prot. 361 e; καὶ γὰρ ἐμοὶ πάλαι ὥρα ἰέναι 362; Theaet. 145 b Soph. 241 b u. oft; Xen. Cyr. 4, 5,1, An. 1, 3,11 u. oft, u. Folgde; εἴς τι Theocr. 15, 147; absol., ἐν ὥρῃ δεῖπνον ἑλέσϑαι Od. 17, 176, zur rechten Zeit, πρὶν ὥρη 15, 394, εἰς ὥρας ἀμῷεν 9, 135, mit besonderer Beziehung auf die Reise des Getreides, τὴν ὥρην = zur rechten Zeit, Her. 2, 2. 8, 19; ἐν ὥρᾳ, Ar. Vesp. 242; μηδένα καιρὸν μηδὲ ὥραν παραλείπειν Dem. 2, 23, – 3) die Reise, Aesch. frg. 36, bes. die Reise des Menschenlebens, oder die vollste Blüthe der Jugend, und die reifste, edelste Kraft der Mannheit, στείχει δ' ἴουλος ἄρτι διὰ παρηΐδων ὥρας φυούσης Spt. 517, vgl. Suppl. 975; ἐς γάμου ὥρην ἀπικέσϑαι (vgl. 2) Her. 6, 61; εἰς ἀνδρὸς ὥραν ἥκουσα κόρη, die mannbar werdende Jungfrau, Plat. Critia. 113 d; ὥραν εἶχε Is. 2, 3, was nachher ist ἡλικίαν ἔχειν ἀνδρὶ συνοικεῖν; οὐκ οὖσαν αὐτῷ καϑ' ὥραν παῖδα Plut. Demetr. 14. – 4) die Schönheit, sowohl der Natur übh., als bes. von Menschen, die Blüthe, Anmuth, der Liebreiz; Ar. Av. 1721; οἱ τῆς σῆς ὥρας ἀπολαύσονται Plat. Phaedr. 234 a; Conv. 219 c; ὄψιν πρεσβυτέραν καὶ οὐκ ἐν ὥρᾳ Phaedr. 240 d; Polit. 270 e u. öfter; Xen. Mem. 2, 1,22. – Plat. leitet das Wort Crat. 410 c von ὁρίζω ab, ὅραι, διὰ τὸ ὁρίζειν χειμῶνάς τε καὶ ϑέρη. – Vgl. auch nom. propr.
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11 δυςκρασία
δυς-κρασία, ἡ, schlechte Mischung; σώματος, der Säfte; von der Luft: schlechte Temperatur, schlechtes Klima -
12 εὐκρᾱής
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13 εὔκρᾱς
εὔ-κρᾱς, wohlgemischt; wohl temperiert (vom Klima) -
14 εὐκρᾱσία
εὐ-κρᾱσία, ἡ, die gute Mischung, Temperatur; bes. vom Klima -
15 κλίμα
κλίμα, τό, die Neigung, der Abhang, die abschüssige Lage oder Richtung, Abdachung eines Hügels. Bes. die Abflachung der Erde gegen die Pole hin u. übh. die Himmelsgegend; die nach der Lage sich richtende Wärme u. Witterung, das Klima; übh. die geographische Lage eines Ortes, die Gegend; übertr., die Neigung, der Hang wozu -
16 ταὐτοκλινής
ταὐτο-κλινής, ές, von demselben Klima -
17 ὥρα
ὥρα, ἡ, ursprünglich eine jede bestimmte Zeit; bes. die nach gewissen Zeitabschnitten oder Zeitumläufen wiederkehrt; (1) die Jahreszeit im Allgemeinen; plur., die wechselnden Jahreszeiten; auch das durch den Wechsel der Jahreszeiten bedingte mildere oder rauhere Klima eines Ortes od. Landes, auch die vier Himmelsgegenden. Bes. die schöne Jahreszeit, der Frühling; man unterscheidet drei Jahreszeiten: (a) Frühling: ἔαρ, εἴαρος ὥρη, ὥρη εἰαρινή, ἦρος ὧραι; νέα ὥρα, das junge Jahr, Frühjahr; (b) Sommer: ϑέρος, ϑέρεος ὥρη, ὥρα ἔτους; (c) Winter: χειμών, χεῖμα, χεί. ματος ὥρη, ὥρη χειμερίη. Dazu wird dann noch zwischen Sommer u. Winter die ὀπώρα, der Herbst eingefügt, wo dann auf ἔαρ und ὀπώρα je zwei, auf ϑέρος und χειμών je vier Monate gerechnet werden; später nimmt man sieben Jahreszeiten an: ἔαρ, ϑέρος, ὀπώρα, φϑινόπωρον, σπορητός, χειμών, φυταλιά. Auch das Jahr, insofern es durch die Jahreszeiten bestimmt ist; ἐν τῇ πέρυσιν ὥρᾳ, im vorigen Jahre; εἰς ὥρας, im künftigen Jahre; εἰς ὥρας κἤπειτα, in aller Zukunft; μὴ ὥραισιν ἱκοίμην, Beteuerung od. Verwünschungsformel: möge ich nicht das nächste Jahr erleben; ὧραι ἡμέρας, die Tageszeiten; τῆς ὥρας ἐγίγνετο ὀψέ, es wurde spät abends; für Stunde, welche Bedeutung von den Astronomen ausgegangen zu sein scheint; (2) Übh. die rechte, angemessene Zeit, die passende Zeit, etwas zu tun; bes. vom Essen u. Schlafen, auch von Reden und Hochzeit, also von Dingen, die an bestimmte Zeitabschnitte geknüpft sind; ὥρα ἦν πάλαι, es war längst Zeit; absol., ἐν ὥρῃ δεῖπνον ἑλέσϑαι, zur rechten Zeit; εἰς ὥρας ἀμῷεν, mit besonderer Beziehung auf die Reife des Getreides; τὴν ὥρην = zur rechten Zeit; (3) die Reife, bes. die Reife des Menschenlebens, oder die vollste Blüte der Jugend, und die reifste, edelste Kraft der Mannheit; εἰς ἀνδρὸς ὥραν ἥκουσα κόρη, die mannbar werdende Jungfrau; (4) die Schönheit, sowohl der Natur übh., als bes. von Menschen: die Blüte, Anmut, der Liebreiz
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Klima- — Klima … Deutsch Wörterbuch
Klima — Klima … Hochdeutsch - Plautdietsch Wörterbuch
Klima [1] — Klima, der jährliche Verlauf der Witterung über einem kleineren oder größeren Gebiet, als ein Ganzes aufgefaßt. Das Klima ist konstant, d.h. von der Zeit unabhängig und steht insofern im Gegensatz zu der Witterung oder dem Wetter, das durch den… … Lexikon der gesamten Technik
klima — klíma ž DEFINICIJA 1. geogr. prosječno stanje atmosfere nad nekim mjestom ili manjim ili većim područjem Zemlje u nekom razdoblju, obično 30 godina, izražava se raznim statističkim veličinama meteoroloških elemenata [kontinentalna klima; tropska… … Hrvatski jezični portal
KLÍMA (L.) — KLÍMA LADISLAV (1878 1928) Écrivain et philosophe tchèque, né à Doma face= EU Caron ゼlice et mort à Prague, Ladislav Klíma, renvoyé du lycée pour insulte à Ferdinand Ier de Habsbourg, se forma en autodidacte et demeura délibérément un marginal.… … Encyclopédie Universelle
Klima — may refer to:People* Edward Klima (1931 2008), American linguist * Ivan Klíma (born 1931), Czech author * Ladislav Klíma (1878–1928), Czech philosopher * Martha Scanlan Klima, (born 1939), American politician * Petr Klíma (born 1964), ice hockey… … Wikipedia
Klima [3] — Klima. Das Klima oder der vergleichende jährliche Weiterverlauf hat zwar physikalische (meteorologische) Unterlagen, seine Betrachtung bezweckt aber das Verständnis der physiologischen Wirkung auf Mensch, Tier, Pflanze und Bauwerk. Die… … Lexikon der gesamten Technik
Klíma — ist der Name folgender Personen: Ivan Klíma (* 1931), tschechischer Schriftsteller Ladislav Klíma (1878–1928), tschechischer Prosaist, Dramatiker und Dichter, vor allem aber Philosoph … Deutsch Wikipedia
Klima — Klima. Die Bedingungen, von welchen das Klima abhängt, sind sehr verschieden. Hauptsächlich nimmt man zwei Verhältnisse an: die Höhe über der Meeresfläche und die Entfernung vom Aequator. So sind Gebirgsländer kälter, als nördlicher aber tiefer… … Damen Conversations Lexikon
Klima — Sn std. (16. Jh.) Entlehnung. Entlehnt aus spl. clīma ( atis), dieses aus gr. klĩma (eigentlich die Neigung ), zu gr. klínein neigen, beugen, lehnen . So bezeichnet nach dem witterungsbestimmenden Faktor der geographischen Breite und der damit… … Etymologisches Wörterbuch der deutschen sprache
Klima — Klima: Das Fremdwort bezeichnet den »mittlerer Zustand der Witterungserscheinungen eines Ortes oder geographischen Raumes«. Es wurde im 16. Jh. aus lat. clima entlehnt, das seinerseits aus griech. klíma »Neigung, Abhang; Himmelsgegend,… … Das Herkunftswörterbuch