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zeus

  • 1 zeus

    zēus, ī, m. (ζαιός), ein Fisch, rein lat. faber gen., Colum. 8, 16, 9. Plin. 9, 68: Nbf. fabri sive zaes, Plin. 32, 148.

    lateinisch-deutsches > zeus

  • 2 zeus

    zēus, ī, m. (ζαιός), ein Fisch, rein lat. faber gen., Colum. 8, 16, 9. Plin. 9, 68: Nbf. fabri sive zaes, Plin. 32, 148.

    Ausführliches Lateinisch-deutsches Handwörterbuch > zeus

  • 3 Bacchus [1]

    1. Bacchus, ī, m. (Βάκχος), I) Bacchus, bei den Griechen, der jugendlich schöne, weichliche Gott des Weins, als solcher von den Römern mit ihrem Naturgott Liber identifiziert. Zeus zeugte ihn mit der Thebanerin Semele. Semele, durch die List der Hera, die in Gestalt von Semeles Amme od. einer Freundin zu ihr kam, verleitet, bat den Zeus, der ihr die Erfüllung jedes Wunsches versprochen, in derselben Herrlichkeit ihr zu erscheinen, in der er sich der Hera nahe. Zeus erschien mit Blitz und Donner; Semele wurde von der Flamme ergriffen (Ov. fast. 6, 485) u. gebar sterbend ein unreifes Kind (dah. Bacchus ignigena, Ov. met. 4, 12); Zeus rettete das Kind aus dem Brande u. ließ es in seine Hüfte einnähen (Curt. 8, 10 [35], 12. Arnob. 4, 22). Nachdem der Gott zur rechten Zeit die Naht getrennt und das Kind geboren hatte (dah. Bacchus bis genitus, Ov. met. 3, 314; trist. 5, 3, 26, u. satus iterum u. bimater, Ov. met. 4, 12), übergab er es dem Hermes. Dieser brachte den Knaben zur Ino (der Schwester der Semele) u. zu deren Gemahl Athamas und überredete sie, ihn als Mädchen aufzuziehen. Als aber die erzürnte Hera beide in Raserei versetzte, verwandelte Zeus den Knaben in einen Bock, und Hermes brachte ihn zu den Nymphen, die auf dem Nysa wohnten (dah. Bacchus Nyseus, Ov. met. 4, 13: Nysius, Cic. Flacc. 60). Herangewachsen wurde Bacchus selbst von Hera rasend gemacht u. irrte in der Raserei umher. – als Gott des Weins mit den Beinamen Bromius, Lyaeus, Lenaeus, Nyctelius, Eleleus, Evan, Liber (alle bei Ov. met. 4, 11 sqq.), nocturnus (Verg. georg. 4, 521). Vgl. Dionysos. – als berauschend u. begeisternd Gott der Dichter, bes. der hochbegeisterten, Hor. carm. 2, 19, 1 sqq.; vgl. Ov. am. 3, 15, 17. – Von der bildenden Kunst wird Bacchus in der ältesten Zeit als Naturgott bloß als Herme mit dem Phallus dargestellt, in der spätern Zeit teils als bärtiger Mann mit reichem, bald in Locken herabfallendem, bald zum Teil in einem zierlichen Wulst um den Kopf aufgebundenem Haar, teils als ein im Alter der Epheben stehender Jüngling gedacht (Ov. fast. 3, 771 sqq. Tibull. 1, 4, 37), auf dem Kopf gleichfalls mit reichem, zum Teil hinten in einen Knoten geschürztem, zum Teil üppig herabwallendem Haar (dah. indetonsus, Ov. met. 4, 13, depexus crinibus, Ov. fast. 3, 465), mit der Stirnbinde od. einer Wein- od. Efeuranke (dah. racemifer, Ov. met. 15, 413; vgl. Bacche racemiferos hederā redimite capillos, Ov. fast. 6, 483: u. corymbifer, Ov. fast. 1, 393); endlich als gehörnter Gott, den Mysterien angehörend (dah. cornu insignis Bacchus, Ov. art. am. 3, 348, corniger Lyaeus, Ov. am. 3, 15, 17; vgl. Tibull. 2, 1, 3). – II) meton.: A) der Bacchusruf (Io Bacche!), Baccho audito, Verg. Aen. 4, 302. – B) = der Weinstock, Verg. georg. 2, 113 u.a. – C) = der Wein, Verg. ecl. 5, 69 u.a.

    lateinisch-deutsches > Bacchus [1]

  • 4 Bacchus

    1. Bacchus, ī, m. (Βάκχος), I) Bacchus, bei den Griechen, der jugendlich schöne, weichliche Gott des Weins, als solcher von den Römern mit ihrem Naturgott Liber identifiziert. Zeus zeugte ihn mit der Thebanerin Semele. Semele, durch die List der Hera, die in Gestalt von Semeles Amme od. einer Freundin zu ihr kam, verleitet, bat den Zeus, der ihr die Erfüllung jedes Wunsches versprochen, in derselben Herrlichkeit ihr zu erscheinen, in der er sich der Hera nahe. Zeus erschien mit Blitz und Donner; Semele wurde von der Flamme ergriffen (Ov. fast. 6, 485) u. gebar sterbend ein unreifes Kind (dah. Bacchus ignigena, Ov. met. 4, 12); Zeus rettete das Kind aus dem Brande u. ließ es in seine Hüfte einnähen (Curt. 8, 10 [35], 12. Arnob. 4, 22). Nachdem der Gott zur rechten Zeit die Naht getrennt und das Kind geboren hatte (dah. Bacchus bis genitus, Ov. met. 3, 314; trist. 5, 3, 26, u. satus iterum u. bimater, Ov. met. 4, 12), übergab er es dem Hermes. Dieser brachte den Knaben zur Ino (der Schwester der Semele) u. zu deren Gemahl Athamas und überredete sie, ihn als Mädchen aufzuziehen. Als aber die erzürnte Hera beide in Raserei versetzte, verwandelte Zeus den Knaben in einen Bock, und Hermes brachte ihn zu den Nymphen, die auf dem Nysa wohnten (dah. Bacchus Nyseus, Ov. met. 4, 13:
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    Nysius, Cic. Flacc. 60). Herangewachsen wurde Bacchus selbst von Hera rasend gemacht u. irrte in der Raserei umher. – als Gott des Weins mit den Beinamen Bromius, Lyaeus, Lenaeus, Nyctelius, Eleleus, Evan, Liber (alle bei Ov. met. 4, 11 sqq.), nocturnus (Verg. georg. 4, 521). Vgl. Dionysos. – als berauschend u. begeisternd Gott der Dichter, bes. der hochbegeisterten, Hor. carm. 2, 19, 1 sqq.; vgl. Ov. am. 3, 15, 17. – Von der bildenden Kunst wird Bacchus in der ältesten Zeit als Naturgott bloß als Herme mit dem Phallus dargestellt, in der spätern Zeit teils als bärtiger Mann mit reichem, bald in Locken herabfallendem, bald zum Teil in einem zierlichen Wulst um den Kopf aufgebundenem Haar, teils als ein im Alter der Epheben stehender Jüngling gedacht (Ov. fast. 3, 771 sqq. Tibull. 1, 4, 37), auf dem Kopf gleichfalls mit reichem, zum Teil hinten in einen Knoten geschürztem, zum Teil üppig herabwallendem Haar (dah. indetonsus, Ov. met. 4, 13, depexus crinibus, Ov. fast. 3, 465), mit der Stirnbinde od. einer Wein- od. Efeuranke (dah. racemifer, Ov. met. 15, 413; vgl. Bacche racemiferos hederā redimite capillos, Ov. fast. 6, 483: u. corymbifer, Ov. fast. 1, 393); endlich als gehörnter Gott, den Mysterien angehörend (dah. cornu insignis Bacchus, Ov. art. am. 3, 348, corniger Lyaeus, Ov. am. 3, 15, 17; vgl. Tibull. 2, 1, 3). – II) meton.: A) der Bacchusruf
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    (Io Bacche!), Baccho audito, Verg. Aen. 4, 302. – B) = der Weinstock, Verg. georg. 2, 113 u.a. – C) = der Wein, Verg. ecl. 5, 69 u.a.

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  • 5 Olympia

    Olympia, ae, f. (Ὀλιμπία), eine dem Zeus (Jupiter) heilige Gegend in Elis Pisatis, geschmückt mit Hainen, Altären u. Gebäuden, bes. mit einem prächtigen Zeustempel, in dem die berühmte Zeusstatue des Phidias stand, Schauplatz der olympischen Spiele, Varro sat. Men. 34. Cornif. rhet. 4, 4. Cic. de or. 3, 127. Liv. 26, 24, 14. – Dav.: A) Olympiacus, a, um (Ὀλυμπιακός), olympisch, palma, Verg. u. Solin.: corona, Suet.: mercatus (w. s.), Iustin. – B) Olympias, adis, f. (Ὀλυμπιάς), eine Olympiade, d.i. ein Zeitraum von vier Jahren, nach dessen Ablauf die olympischen Schauspiele von neuem gefeiert wurden; daher eine Jahrrechnung bei den Griechen, die mit dem J. 776 v. Chr. beginnt, Cic. u.a. – poet. v. einer fünfjährigen Zeit, Ov. u. Mart. – C) Olympicus, a, um (Ὀλυμπικός), zu Olympia gehörig, olympisch, pulvis, Hor.: stadium, Sen. poët. – D) Olympiēum, ī, n. (Ὀλυμπίειον), ein Tempel des olympischen Zeus, Vell. 1, 10, 1. – E) Olympionīcēs, u. -ca, ae, m. (Ὀλυμπιονίκης), ein Sieger in den olympischen Kampfspielen, Nomin. -ces, Cic. Tusc. 1, 111 u. Flacc. 31: Nomin. -ca, Corp. inscr. Lat. 4, 3291 (Add. p. XVII): attrib., Olympionicae equae, Colum. 3, 9, 5. – F) Olympium, iī, n. (Ὀλύμπιον), eig. »Tempel des olympischen Zeus«, dann Städtchen auf der Insel Sizilien, nicht weit von Syrakus, mit einem Tempel des Zeus, Liv. 24, 33, 3. Vitr. 7. praef. § 17. – G) Olympius, a, um (Ὀλύμπιος), zu Olympia gehörig, olympisch, Iuppiter Ol., Cic. or. 5 u.a.: templum Iovis Olympii, in Athen, Plin.: u. dafür templum Olympium, Vitr.: ludi Olympii, Plaut. Stich. 306 ( dagegen ludi Olympia [s. imfolg.], Varro fr. bei Charis. 99, 18). – subst., Olympia, ōrum, n. (sc. certamina od. sollemnia), die olympischen Kampfspiele, wo sich die Jugend im Fahren, Springen, Laufen, Ringen, Werfen des Diskus usw. zeigte u. als Preis einen Ölkranz bekam, ad Olympia proficisci, Cic.: Olympia vincere, in den ol. Spielen siegen, Enn. fr. u. Vitr.: coronari Olympia, in den ol. Sp., Hor.

    lateinisch-deutsches > Olympia

  • 6 Olympia

    Olympia, ae, f. (Ὀλιμπία), eine dem Zeus (Jupiter) heilige Gegend in Elis Pisatis, geschmückt mit Hainen, Altären u. Gebäuden, bes. mit einem prächtigen Zeustempel, in dem die berühmte Zeusstatue des Phidias stand, Schauplatz der olympischen Spiele, Varro sat. Men. 34. Cornif. rhet. 4, 4. Cic. de or. 3, 127. Liv. 26, 24, 14. – Dav.: A) Olympiacus, a, um (Ὀλυμπιακός), olympisch, palma, Verg. u. Solin.: corona, Suet.: mercatus (w. s.), Iustin. – B) Olympias, adis, f. (Ὀλυμπιάς), eine Olympiade, d.i. ein Zeitraum von vier Jahren, nach dessen Ablauf die olympischen Schauspiele von neuem gefeiert wurden; daher eine Jahrrechnung bei den Griechen, die mit dem J. 776 v. Chr. beginnt, Cic. u.a. – poet. v. einer fünfjährigen Zeit, Ov. u. Mart. – C) Olympicus, a, um (Ὀλυμπικός), zu Olympia gehörig, olympisch, pulvis, Hor.: stadium, Sen. poët. – D) Olympiēum, ī, n. (Ὀλυμπίειον), ein Tempel des olympischen Zeus, Vell. 1, 10, 1. – E) Olympionīcēs, u. -ca, ae, m. (Ὀλυμπιονίκης), ein Sieger in den olympischen Kampfspielen, Nomin. -ces, Cic. Tusc. 1, 111 u. Flacc. 31: Nomin. -ca, Corp. inscr. Lat. 4, 3291 (Add. p. XVII): attrib., Olympionicae equae, Colum. 3, 9, 5. – F) Olympium, iī, n. (Ὀλύμπιον), eig. »Tempel des olympischen Zeus«, dann Städtchen auf der Insel Sizilien, nicht weit von
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    Syrakus, mit einem Tempel des Zeus, Liv. 24, 33, 3. Vitr. 7. praef. § 17. – G) Olympius, a, um (Ὀλύμπιος), zu Olympia gehörig, olympisch, Iuppiter Ol., Cic. or. 5 u.a.: templum Iovis Olympii, in Athen, Plin.: u. dafür templum Olympium, Vitr.: ludi Olympii, Plaut. Stich. 306 ( dagegen ludi Olympia [s. im folg.], Varro fr. bei Charis. 99, 18). – subst., Olympia, ōrum, n. (sc. certamina od. sollemnia), die olympischen Kampfspiele, wo sich die Jugend im Fahren, Springen, Laufen, Ringen, Werfen des Diskus usw. zeigte u. als Preis einen Ölkranz bekam, ad Olympia proficisci, Cic.: Olympia vincere, in den ol. Spielen siegen, Enn. fr. u. Vitr.: coronari Olympia, in den ol. Sp., Hor.

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  • 7 Eleutherius

    Eleutherius, a, um (ελευθέριος), frei machend, substv., I) m., der Befreier, Erretter, lat. Liberator, als Beiname (des Zeus, s. Tac. ann. 15, 64 Iuppiter Liberator, u.) des Bacchus, Liber, Arnob. 6, 23. – II) Eleutheria, ōrum, n. (sc. sacra), das Fest, in dem Zeus als Befreier gefeiert wurde, die Eleutherien, das Befreiungsfest, wegen des Sieges bei Platää gefeiert, Plaut. Pers. 29.

    lateinisch-deutsches > Eleutherius

  • 8 faber [1]

    1. faber, brī, m. (viell. verkürzt aus faciber v. facio) = τέκτων, der Verfertiger, Künstler, bes. der in hartem Material (Holz, Steinen, Metall usw.) arbeitende, I) eig.: aeris, marmoris, eboris, Hor.: faber compedum, Auson.: tignarius, Zimmermann, Cic.: ferrarius, Schmied, Plaut. u. Treb. Poll.: aerarius, Arbeiter in Bronze, Kupferschmied, Plin. und Gloss.: argentarius, Silberarbeiter, ICt. u. Corp. inscr. Lat. 6, 2226 u. Firm.: officina fabri ferrarii, Augustin.: faber figulator = κεραμεύς, Gloss.: f. frenarius = χαλινοποιός, Gloss.: f. lectuarius = κλινουργός, Gloss.: f. lignarius = τέκτων, Gloss.: faber navalis od. naviun = ναυπηγός, Firm. u. Gloss.: soliarius baxiarius, Corp. inscr. Lat. 6, 9404: oculariarius, ibid. 6, 9402. – Plur., fabri, Handwerker, bes. Bauhandwerker, Plaut., Cic. u.a.: fabri aedium, Architekten, Gell.: collegium fabrorum, Plin. ep.: praefectus fabrûm, Werkmeister, Cic.: in den Munizipien u. Kolonien = der Vorsteher der Gewerke, Inscr. – fabri beim Heere, die Handwerkerkompagnie, unsere ›Pioniere‹, Caes. u.a.: praefectus fabrûm, Befehlshaber der Pioniere, Caes. u.a. (vgl. Veget. mil. 2, 10). – übtr., his fabris crescunt patrimonia, solche Schmiede verstehen sich auf Ausdehnung des Erbgutes, Iuven. 14, 116. – Sprichw., faber est suae quisque fortunae, jeder ist seines Glückes Schmied, Appius b. Ps. Sall. de rep. 1, 1. § 2. – II) übtr., ein sonst Zeus gen. Fisch, der Sonnenfisch (Zeus Faber, L.), Col. 8, 16, 9. Plin. 9, 68: rarus faber, Ov. hal. 110. – / vulg. Plur. fabres, Corp. inscr. Lat. 14, 2876.

    lateinisch-deutsches > faber [1]

  • 9 Salmoneus

    Salmōneus, eī u. eos, Akk. ea, m. (Σαλμωνεύς), Sohn des Äolus, Bruder des Sisyphus, Vater der Tyro u. König in Elis, dort Erbauer der Stadt Salmone, wagte voll Übermut sich dem Zeus gleichzustellen und ließ sich Opfer darbringen. Mit Fellen u. Kesseln od. mit seinem Wagen ahmte er den Donner, mit Fackeln den Blitz nach. Zeus erschlug ihn mit seinem Blitzstrahle, zerstörte seine Stadt u. ließ ihn in der Unterwelt bestrafen, Verg. Aen. 6, 585 sqq. Hyg. fab. 60, 51 u. 250. Firm. math. 8, 6. – Dav. Salmōnis, idis, Akk. ida. f. (Σαλμωνίς), die Salmonide (Tochter des Salmoneus), d.i. Tyro, Mutter des Neleus u. Pelias von Neptun, der die Gestalt des Enipeus angenommen hatte, Prop. 1, 13, 21. Ov. am. 3, 6, 43. Hyg. fab. 157.

    lateinisch-deutsches > Salmoneus

  • 10 volvo

    volvo, volvī, volūtum, ere (altind. válate, dreht sich, griech. ελύω, εἰλύω, winde, krümme, gotisch walwjan, wälzen, ahd. welzan, nhd. wälzen), rollen, kollern, wälzen, drehen, wirbeln, im Wirbel (Strudel) drehen, winden, I) eig.: A) im allg.: a) v. leb. Wesen: molem, Verg.: grandia saxa, Verg. (vgl. verso no. I, A, 1, auch über Ter. eun. 1085): oculos huc illuc, oculos per singula, Verg.: sub naribus ignem, sprühen, Verg.: semineces multos, am Boden wälzen, poet. = zu Boden strecken, Verg.: hostilia cadavera, umwenden, Sall. – volvimur undis, werden von den W. umhergerollt, sind ein Spiel der W., Verg. – Passiv volvi medial, rollen, sich wälzen, sich winden, sich drehen, mille meae volvuntur puppes, Lucan.: (anguis) inter vestes volvitur, Verg.: ante pedes Veneris, Prop.: in caput, Verg.: in fossas, Verg.: curru, herabrollen vom W., Verg.: in caeno, s. caenum. – u. bes. α) sich am Boden wälzen, v. im Kampfe Gefallenen, humi, arvis, Verg.: fundo in imo, Verg.: leto (im T.), Verg.: permixti caede virorum volvuntur equi, Verg. – β) sich drehen, v. Tanzenden, occepi denuo hoc modo volvi, Plaut. Pseud. 1277 R. – b) v. Lebl., wie vom Flusse, saxa glareosa, Liv.: saxa sub undis, Lucr.: scuta virûm sub undis u. sub undas, Verg.: caput alcis, umherrollen, Verg.: minores vortices, Hor. – v. Winde, fumum caligine atrā, aufwirbeln, Lucr.: so auch ignem ad fastigia summa, Verg.: vastos ad litora fluctus, Verg.: mare, Verg. – v. Lande, fumum, aufwirbeln, Verg. – refl. se volvere od. bl. volvere u. medial volvi, rollen, umrollen, sich wälzen, sich winden, wirbeln, sich emporwälzen, aufwirbeln, α) refl.: herba circa arbores se volvens, Plin.: u. so Partiz. volvens refl., volventia plaustra, die rollenden, Verg. georg. 1, 163. – β) medial: cylindrum volvi et versari turbinem putant, Cic.: illi qui volvuntur stellarum cursus sempiterni, Cic.: v. Tränen, lacrimae volvuntur inanes, rollen (fließen) vergebens, Verg.: lacrimae per ora volutae, Verg.: volvuntur per ora lacrimae, Hieron. – v. Flusse, per silvas, Verg.: sic tauriformis volvitur Aufidus, Hor.: quanta cum praecipitatione volvuntur (flumina), Sen.: caeco volvente fluctu, sich umrollend, Liv. fr. – von der Flamme, per culmina hominum, Verg. – v. Staube, ad muros, Verg. – v. einem Steine, per inane, durch die Luft wirbeln, Verg.

    B) insbes.: 1) einen Faden von der Spindel haspeln, ihn abspulen, volvere filum, Varro LL. 5, 114. – 2) eine Schriftrolle (volumen) von ihrem Stabe abrollen, aufrollen u. lesen, Tyrrhena carmina retro, Lucr.: libros Catonis, Cic. – 3) fortrollen, rollend mit fortnehmen, flumen pecus et domos volvens unā, Hor.: volvens aliena vitellus, Hor. – 4) meton., rollend, wälzend bilden, auch wir rollen, wälzen, pilas, wölgern, Plin.: als milit. t.t., orbem, einen Kreis aufrollen, schließen, nach allen Seiten Front machen, Liv.: in spatio exiguo turmas, Liv. – errorem per tortuosi amnis sinus flexusque, im Zickzack umherirren (vgl. κυκλοῦν), Liv.

    II) übtr.: A) im allg.: a) übh.: vita populi Romani per incerta maris et tempestatum cotidie volvitur, ist täglich das unsichere Spiel der Meereswogen u. Stürme, Tac. ann. 3, 54. – b) v. Redner, dem die Worte gleichmäßig u. ohne Anstoß von den Lippen rollen (vgl. volubilis), celeriter verba, nur so dahinrollen, Cic.: sententias facile verbis, Cic.: longissima est complexio verborum, quae volvi uno spiritu potest, Cic. – medial, quo melius cadat aut volvatur oratio, gleichmäßig dahinrolle, Cic. – c) eine Zeit od. die Dinge in der Zeit den Kreislauf durchlaufen lassen, umrollen lassen, umrollen, quo cursu properat saecula volvere astrorum dominus, Sen. poët.: pronos v. menses (von der Mondgöttin), Hor.: multa vivendo vitalia saecula, Lucr.: u.v. Baume, multa virum volvens durando saecula vincit, Verg. – tot casus, umrollen lassen = bestehen, erleben, Verg. – u. medial, v. der Zeit u. den Ereignissen in der Zeit selbst, umrollen, in se sua per vestigia volvitur annus, Verg.: ut idem in singulos annos orbis (Kreislauf der Dinge) volveretur, Liv.: u. so Partiz. volvens refl., umrollend, volventia lustra, Lucr. 5, 928 (931): volvens annus, Ov. met. 5, 565: volventes anni, Eumen. pan. Constant. Caes. 3, 1: volventibus annis, im Umrollen (Verlaufe) der Jahre, Verg. Aen. 1, 234. Val. Flacc. 1, 505. Claud. Mamert. genethl. Maxim. 2, 3: u. volvendis mensibus, in umrollenden Monden, Verg. Aen. 1, 269. – d) ein Schicksal, eine Schicksalsbestimmung gleichs. aus der Schicksalsurne rollen lassen = verhängen, bestimmen (v. Zeus, Schicksal u. den Parzen), volvit vices (v. Zeus), Verg.: sic volvere Parcas (audierat), Verg.: sic numina fatis volvimur, et nullo Lachesis discrimine saevit, Claud.: mihi in incerto iudicium est, fatone res mortalium et necessitate immutabili an forte volvantur, Tac.: eludant videlicet, quibus forte temere humana negotia volvi agique persuasum est, Curt.

    B) insbes.: 1) im Inneren hin und her wälzen, umherrollen, a) im Herzen Leidenschaften umherwogen lassen, sich mit ihnen tragen, sie hegen, curarum tristes in pectore fluctus, Lucr.: varias pectore curas, Lucan.: magnos fluctus irarum, Lucr.: fluctus irarum sub pectore, Verg.: scire ingentes iam diu iras eum in pectore volvere, ihm im Herzen (im Inneren) kochen, Liv. – b) einen Gedanken, eine Vorstellung, ein Vorhaben im Herzen, im Geiste hin u. her bewegen = sich mit etw. beschäftigen, etw. in Erwägung ziehen, erwägen, auch überdenken, überlegen, auf etwas hin und her denken, hin und her sinnen (vgl. das homer. ὁρ μαίνειν mit und ohne κατὰ φρένα, ενὶ φρεσὶ, κατὰ od. ἀνὰ θυμόν), has inanium rerum ipsas volventes inanes cogitationes, Liv.: v. secretas cogitationes intra se, Curt.: Fauni sortem sub pectore, Verg.: cuncta in ordine animo, Plaut.: multa animo suo od. secum, Sall.: bellum in animo, Liv.: bellum adversus nos, Tac. – 2) = revolvere, Geschehenes gleichs. vor seinen Gedanken wieder aufrollen, sich wieder vor die Seele führen, wieder überdenken, veterum monumenta virorum, Verg.: longius et v olvens fatorum arcana movebo, Verg. – / Parag. Infin. volvier, Acc. tr. 395 R2. Lucr. 5, 714.

    lateinisch-deutsches > volvo

  • 11 Eleutherius

    Eleutherius, a, um (ελευθέριος), frei machend, substv., I) m., der Befreier, Erretter, lat. Liberator, als Beiname (des Zeus, s. Tac. ann. 15, 64 Iuppiter Liberator, u.) des Bacchus, Liber, Arnob. 6, 23. – II) Eleutheria, ōrum, n. (sc. sacra), das Fest, in dem Zeus als Befreier gefeiert wurde, die Eleutherien, das Befreiungsfest, wegen des Sieges bei Platää gefeiert, Plaut. Pers. 29.

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  • 12 faber

    1. faber, brī, m. (viell. verkürzt aus faciber v. facio) = τέκτων, der Verfertiger, Künstler, bes. der in hartem Material (Holz, Steinen, Metall usw.) arbeitende, I) eig.: aeris, marmoris, eboris, Hor.: faber compedum, Auson.: tignarius, Zimmermann, Cic.: ferrarius, Schmied, Plaut. u. Treb. Poll.: aerarius, Arbeiter in Bronze, Kupferschmied, Plin. und Gloss.: argentarius, Silberarbeiter, ICt. u. Corp. inscr. Lat. 6, 2226 u. Firm.: officina fabri ferrarii, Augustin.: faber figulator = κεραμεύς, Gloss.: f. frenarius = χαλινοποιός, Gloss.: f. lectuarius = κλινουργός, Gloss.: f. lignarius = τέκτων, Gloss.: faber navalis od. naviun = ναυπηγός, Firm. u. Gloss.: soliarius baxiarius, Corp. inscr. Lat. 6, 9404: oculariarius, ibid. 6, 9402. – Plur., fabri, Handwerker, bes. Bauhandwerker, Plaut., Cic. u.a.: fabri aedium, Architekten, Gell.: collegium fabrorum, Plin. ep.: praefectus fabrûm, Werkmeister, Cic.: in den Munizipien u. Kolonien = der Vorsteher der Gewerke, Inscr. – fabri beim Heere, die Handwerkerkompagnie, unsere ›Pioniere‹, Caes. u.a.: praefectus fabrûm, Befehlshaber der Pioniere, Caes. u.a. (vgl. Veget. mil. 2, 10). – übtr., his fabris crescunt patrimonia, solche Schmiede verstehen sich auf Ausdehnung des Erbgutes, Iuven. 14, 116. – Sprichw., faber est suae quisque fortunae, jeder ist seines Glückes Schmied, Ap-
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    pius b. Ps. Sall. de rep. 1, 1. § 2. – II) übtr., ein sonst Zeus gen. Fisch, der Sonnenfisch (Zeus Faber, L.), Col. 8, 16, 9. Plin. 9, 68: rarus faber, Ov. hal. 110. – vulg. Plur. fabres, Corp. inscr. Lat. 14, 2876.
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    2. faber, bra, brum (1. faber), künstlerisch, meisterhaft, geschickt, ars, Ov.: signaculo faberrimo, Apul. flor. 9.

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  • 13 Salmoneus

    Salmōneus, eī u. eos, Akk. ea, m. (Σαλμωνεύς), Sohn des Äolus, Bruder des Sisyphus, Vater der Tyro u. König in Elis, dort Erbauer der Stadt Salmone, wagte voll Übermut sich dem Zeus gleichzustellen und ließ sich Opfer darbringen. Mit Fellen u. Kesseln od. mit seinem Wagen ahmte er den Donner, mit Fackeln den Blitz nach. Zeus erschlug ihn mit seinem Blitzstrahle, zerstörte seine Stadt u. ließ ihn in der Unterwelt bestrafen, Verg. Aen. 6, 585 sqq. Hyg. fab. 60, 51 u. 250. Firm. math. 8, 6. – Dav. Salmōnis, idis, Akk. ida. f. (Σαλμωνίς), die Salmonide (Tochter des Salmoneus), d.i. Tyro, Mutter des Neleus u. Pelias von Neptun, der die Gestalt des Enipeus angenommen hatte, Prop. 1, 13, 21. Ov. am. 3, 6, 43. Hyg. fab. 157.

    Ausführliches Lateinisch-deutsches Handwörterbuch > Salmoneus

  • 14 volvo

    volvo, volvī, volūtum, ere (altind. válate, dreht sich, griech. ελύω, εἰλύω, winde, krümme, gotisch walwjan, wälzen, ahd. welzan, nhd. wälzen), rollen, kollern, wälzen, drehen, wirbeln, im Wirbel (Strudel) drehen, winden, I) eig.: A) im allg.: a) v. leb. Wesen: molem, Verg.: grandia saxa, Verg. (vgl. verso no. I, A, 1, auch über Ter. eun. 1085): oculos huc illuc, oculos per singula, Verg.: sub naribus ignem, sprühen, Verg.: semineces multos, am Boden wälzen, poet. = zu Boden strecken, Verg.: hostilia cadavera, umwenden, Sall. – volvimur undis, werden von den W. umhergerollt, sind ein Spiel der W., Verg. – Passiv volvi medial, rollen, sich wälzen, sich winden, sich drehen, mille meae volvuntur puppes, Lucan.: (anguis) inter vestes volvitur, Verg.: ante pedes Veneris, Prop.: in caput, Verg.: in fossas, Verg.: curru, herabrollen vom W., Verg.: in caeno, s. caenum. – u. bes. α) sich am Boden wälzen, v. im Kampfe Gefallenen, humi, arvis, Verg.: fundo in imo, Verg.: leto (im T.), Verg.: permixti caede virorum volvuntur equi, Verg. – β) sich drehen, v. Tanzenden, occepi denuo hoc modo volvi, Plaut. Pseud. 1277 R. – b) v. Lebl., wie vom Flusse, saxa glareosa, Liv.: saxa sub undis, Lucr.: scuta virûm sub undis u. sub undas, Verg.: caput alcis, umherrollen, Verg.: minores vortices, Hor. – v. Winde, fumum caligine atrā, aufwir-
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    beln, Lucr.: so auch ignem ad fastigia summa, Verg.: vastos ad litora fluctus, Verg.: mare, Verg. – v. Lande, fumum, aufwirbeln, Verg. – refl. se volvere od. bl. volvere u. medial volvi, rollen, umrollen, sich wälzen, sich winden, wirbeln, sich emporwälzen, aufwirbeln, α) refl.: herba circa arbores se volvens, Plin.: u. so Partiz. volvens refl., volventia plaustra, die rollenden, Verg. georg. 1, 163. – β) medial: cylindrum volvi et versari turbinem putant, Cic.: illi qui volvuntur stellarum cursus sempiterni, Cic.: v. Tränen, lacrimae volvuntur inanes, rollen (fließen) vergebens, Verg.: lacrimae per ora volutae, Verg.: volvuntur per ora lacrimae, Hieron. – v. Flusse, per silvas, Verg.: sic tauriformis volvitur Aufidus, Hor.: quanta cum praecipitatione volvuntur (flumina), Sen.: caeco volvente fluctu, sich umrollend, Liv. fr. – von der Flamme, per culmina hominum, Verg. – v. Staube, ad muros, Verg. – v. einem Steine, per inane, durch die Luft wirbeln, Verg.
    B) insbes.: 1) einen Faden von der Spindel haspeln, ihn abspulen, volvere filum, Varro LL. 5, 114. – 2) eine Schriftrolle (volumen) von ihrem Stabe abrollen, aufrollen u. lesen, Tyrrhena carmina retro, Lucr.: libros Catonis, Cic. – 3) fortrollen, rollend mit fortnehmen, flumen pecus et domos volvens unā, Hor.: volvens aliena vitellus, Hor. – 4) meton., rollend, wälzend bilden, auch wir rollen, wälzen,
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    pilas, wölgern, Plin.: als milit. t.t., orbem, einen Kreis aufrollen, schließen, nach allen Seiten Front machen, Liv.: in spatio exiguo turmas, Liv. – errorem per tortuosi amnis sinus flexusque, im Zickzack umherirren (vgl. κυκλοῦν), Liv.
    II) übtr.: A) im allg.: a) übh.: vita populi Romani per incerta maris et tempestatum cotidie volvitur, ist täglich das unsichere Spiel der Meereswogen u. Stürme, Tac. ann. 3, 54. – b) v. Redner, dem die Worte gleichmäßig u. ohne Anstoß von den Lippen rollen (vgl. volubilis), celeriter verba, nur so dahinrollen, Cic.: sententias facile verbis, Cic.: longissima est complexio verborum, quae volvi uno spiritu potest, Cic. – medial, quo melius cadat aut volvatur oratio, gleichmäßig dahinrolle, Cic. – c) eine Zeit od. die Dinge in der Zeit den Kreislauf durchlaufen lassen, umrollen lassen, umrollen, quo cursu properat saecula volvere astrorum dominus, Sen. poët.: pronos v. menses (von der Mondgöttin), Hor.: multa vivendo vitalia saecula, Lucr.: u.v. Baume, multa virum volvens durando saecula vincit, Verg. – tot casus, umrollen lassen = bestehen, erleben, Verg. – u. medial, v. der Zeit u. den Ereignissen in der Zeit selbst, umrollen, in se sua per vestigia volvitur annus, Verg.: ut idem in singulos annos orbis (Kreislauf der Dinge) volveretur, Liv.: u. so Partiz. volvens refl., umrollend, volventia lustra, Lucr. 5, 928 (931): volvens
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    annus, Ov. met. 5, 565: volventes anni, Eumen. pan. Constant. Caes. 3, 1: volventibus annis, im Umrollen (Verlaufe) der Jahre, Verg. Aen. 1, 234. Val. Flacc. 1, 505. Claud. Mamert. genethl. Maxim. 2, 3: u. volvendis mensibus, in umrollenden Monden, Verg. Aen. 1, 269. – d) ein Schicksal, eine Schicksalsbestimmung gleichs. aus der Schicksalsurne rollen lassen = verhängen, bestimmen (v. Zeus, Schicksal u. den Parzen), volvit vices (v. Zeus), Verg.: sic volvere Parcas (audierat), Verg.: sic numina fatis volvimur, et nullo Lachesis discrimine saevit, Claud.: mihi in incerto iudicium est, fatone res mortalium et necessitate immutabili an forte volvantur, Tac.: eludant videlicet, quibus forte temere humana negotia volvi agique persuasum est, Curt.
    B) insbes.: 1) im Inneren hin und her wälzen, umherrollen, a) im Herzen Leidenschaften umherwogen lassen, sich mit ihnen tragen, sie hegen, curarum tristes in pectore fluctus, Lucr.: varias pectore curas, Lucan.: magnos fluctus irarum, Lucr.: fluctus irarum sub pectore, Verg.: scire ingentes iam diu iras eum in pectore volvere, ihm im Herzen (im Inneren) kochen, Liv. – b) einen Gedanken, eine Vorstellung, ein Vorhaben im Herzen, im Geiste hin u. her bewegen = sich mit etw. beschäftigen, etw. in Erwägung ziehen, erwägen, auch überdenken, überlegen, auf etwas hin und her denken, hin und her sinnen (vgl.
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    das homer. ὁρ μαίνειν mit und ohne κατὰ φρένα, ενὶ φρεσὶ, κατὰ od. ἀνὰ θυμόν), has inanium rerum ipsas volventes inanes cogitationes, Liv.: v. secretas cogitationes intra se, Curt.: Fauni sortem sub pectore, Verg.: cuncta in ordine animo, Plaut.: multa animo suo od. secum, Sall.: bellum in animo, Liv.: bellum adversus nos, Tac. – 2) = revolvere, Geschehenes gleichs. vor seinen Gedanken wieder aufrollen, sich wieder vor die Seele führen, wieder überdenken, veterum monumenta virorum, Verg.: longius et v olvens fatorum arcana movebo, Verg. – Parag. Infin. volvier, Acc. tr. 395 R2. Lucr. 5, 714.

    Ausführliches Lateinisch-deutsches Handwörterbuch > volvo

  • 15 aether

    aethēr, eris, Akk. era, m. (αἰθήρ), I) appell.: A) die feurige Luftregion, die obere, feinere Luft, der Äther (Ggstz. aër), oft bei Lucr. u.a.: ab aethere lucidissimo aër in terram usque diffusus est, Sen. nat. qu. 2, 10, 1. – dah. bei den alten Philosophen (Stoikern) als Sitz u. Prinzip der alles befruchtenden Lebenswärme, des Elementarfeuers, Lucr. u. Cic.; vgl. Voß Verg. georg. 4, 221. p. 805. – bei den Dichtern als der alles umschließende Himmelsraum, aus u. in dem die Gestirne entstehen, der Himmel, Äther, bes. als Wohnsitz der Götter, dessen Herr Zeus ist (Verg. Aen. 12, 140), der sogar mit ihm als höchstes, göttliches Wesen identifiziert wird (s. unten no. II), famā super aethera notus, Verg.: Iuppiter aethere summo despiciens, Verg.: ne forte sacer (heilige, als Göttersitz) tot ab ignibus aether conciperet flammas, Ov.: stellae sub aethere fixae, Ov. – dah. meton.: a) (wie caelum) der Himmel = die Himmelsbewohner, Götter, oneravit aethera votis, Verg.: alqm in aethere ponere, in den Himmel (unter die Götter) versetzen, Ov. – b) der Himmel = die himmlischen Dinge, Delphosque meos ipsumque recludam aethera, Ov. met. 15, 144 sq. – c) der eine Gottheit umstrahlende Lichtglanz, aethere plena corusco Pallas, Val. Flacc. 5, 182. – B) poet. übtr.: 1) (= aër) die Luft übh., clamor ad caelum volvendus per aethera vagit, Enn.: verberare aethera pennis, Verg.: ferar per liquidum aethera, Hor.: patuit mihi pervius aether, Ov. – 2) die heitere Höhe = die Oberwelt (im Ggstz. zur Unterwelt), aethere in alto, Verg.: tanges aethera, Ov. – II) nom. pr., Aether, Äther, Sohn des Erebus und der Nacht, Vater des Cälus, mit Jupiter identifiziert als befruchtender Gott, Gatte der Mutter Erde, Lucr. 1, 250. Cic. Acad. 2, 126; de nat. deor. 1, 40; 3, 44. Verg. georg. 2, 325. Ov. Ib. 72: nach andern Vater des Jupiter, Großvater des Sol, Arnob. 4, 14. – / Genet. aetheros, Stat. silv. 4, 2, 25; Theb. 3, 525: Akk. aetherem (neben aërem) erst Tert. adv. Marc. 1, 13. Serv. Verg. Aen. 1, 47 u. 58; 2, 296. Mam. Claud. de statu anim. 2, 12, 7. – Plur. aethera bei Spät., s. Neue-Wagener Formenl.3 1, 977.

    lateinisch-deutsches > aether

  • 16 Agdestis

    Agdestis (Ἀγδίστις), ein Zwitterwesen einer phrygischen Nationalsage, von Zeus mit dem Felsen Agdus in Phrygien gezeugt, von Dionysus entmannt, Arnob. 5, 7 (wo Akk. im). – Dav. Agdestius, a, um, des Agdestis, ferocitas, furor, Arnob. 5, 11 u. 14.

    lateinisch-deutsches > Agdestis

  • 17 Amphiaraus

    Amphiarāus, ī, m. (Ἀμφιάραος), Held, Seher u. Traumdeuter aus dem Geschlechte der Melampodiden zu Argos, Sohn des Oïkles (od. Apollo) u. der Hypermnestra, Gemahl der Eriphyle, Vater des Alkmäon, Amphilochus u.a., der Eurydike u. Demonassa, nahm gegen seinen Willen an dem Zuge der Sieben gegen Theben teil, floh vor seinem Verfolger Polyklymenus u. wurde auf Zeus' Befehl mit den Rossen u. dem Streitwagen von der Erde verschlungen und unsterblich gemacht, Varr. bei Serv. Verg. Aen. 8, 275. Hygin. fab. 73. Cic. de div. 1, 88. Min. Fel. 26, 5. Apul. de deo Socr. 15. Ov. ex Pont. 3, 1, 52 u. bes. Stat. Theb. 7, 690 sqq. – Dav.: a) Amphiarēiadēs, ae, m., der Amphiarëiade (männl. Nachkomme des Amphiaraus) = Alkmäon, Ov. fast. 2, 43. – b) Amphiarēus, a, um (Ἀμφιάρειος), amphiaraisch, des Amphiaraus, quadrigae (Streitwagen), Prop. 2, 34, 39.

    lateinisch-deutsches > Amphiaraus

  • 18 Cadmus

    Cadmus, ī, m. (Κάδμος), I) Sohn des phönizischen Königs Agenor, Gemahl der Harmonia, Vater des Polydorus, der Semele, Agave, Ino u. Autonoë. Er kam, um seine von Zeus nach Kreta entführte Schwester Europa zu suchen, nach Böotien, gründete dort Cadmea, die Burg des spätern böotischen Thebens (Ov. met. 1, 15 sq.; fast. 1, 490), brachte ein Alphabet von 16 Buchstaben mit nach Griechenland (Plin. 7, 192), erfand das Schmelzen des Erzes (Plin. 7, 197. Hyg. fab. 274) u. wurde zuletzt samt seiner Gattin Harmonia in Drachen verwandelt, Ov. met. 4, 463 sqq. Hor. de art. poët. 187; vgl. Hyg. fab. 178 sq. – dah. Cadmi soror, Europa (als Weltteil), Ov. ex Pont. 4, 10, 55: Cadmi nigellae filiae od. filiolae atricolores, von den Buchstaben, Auson. ep. 4, 74 u. 7, 52. – Dav. abgel.: A) Cadmēis, idos, Akk. ida, f. (Καδμηΐς), zu Kadmus gehörig, kadmëisch, poet. = thebanisch, arx, Ov.: matres, Ov. – subst., eine Kadmëide (= Tochter des Kadmus), wie Semele u. Ino, Acc. fr. u. Ov.: u. Plur. Cadmēides, Agave, Ino u. Autonoë, Sen. poët. – B) Cadmēius, a, um (Καδμήϊος), kadmëisch, genetrix, Agave, Stat.: seges, die von Kadmus gesäten Drachenzähne, Val. Flacc.: heros, der Thebaner Polyneikes, Stat. – C) Cadmēus, a, um (Καδμειος), zu Kadmus gehörig, kadmëisch, poet. = thebanisch, Thebae, Prop.: cistae, bacchische (weil Bacchus Enkel des Kadmus von der Semele), Sen. poët.: Tyros (weil Kadmus aus Phönizien), Prop.: dah. gens, stirps, manus, karthagisch, Sil. – subst., Cadmēa, ae, f. (sc. arx), die Burg in Theben (von Kadmus gegründet), Nep. – D) Cadmogena, ae, f., von Kadmus gezeugt, Semela, *Acc. tr. 642. – II) aus Milet, Logograph u. einer der ersten Prosaisten, kurz vor den Perserkriegen, Plin. 7, 205. – III) ein grausamer Henker zur Zeit des Horaz, Hor. sat. 1, 6, 39.

    lateinisch-deutsches > Cadmus

  • 19 Carmelus

    Carmēlus (Charmēlus), ī, m. u. Carmel (Charmel), m. indecl. (למרכ, Κάρμηλος), I) eine Gebirgskette in Niedergaliläa, mit dem Vorgebirge Carmelum, Plin. 5, 75, mit einem Tempel u. Orakel des Zeus, der dah. Carmelus deus hieß, noch jetzt Karmel, Karmul, Tac. hist. 2, 78. Suet. Vesp. 5, 6: u. Form Carmel, Vulg. Ies. 29, 17 u.a. – II) Berg mit einer gleichnamigen Stadt bei Hebron im Stamm Juda zwischen Ake u. Stratons-Turm, j. El-Karmel, die Stadt j. Karmul, Vulg. 1. Sam. 15, 12 u. 25, 2 u.a. – Dav. Carmēlītēs (Charmēlītēs), ae, m., aus der Stadt Karmel, Vulg. 1. chron. 3, 1 u. 11, 37.

    lateinisch-deutsches > Carmelus

  • 20 Cybele

    Cybelē (Cybela), u. (bei Dichtern gew.) Cybēbē, ēs u. ae, f. (Κυβέλη u. Κυβήβη), I) eine phrygische, von den Griechen mit der Rhea, der Mutter des kretischen Zeus, von den Römern mit der Ops, der Gemahlin des italischen Saturn, identifizierte Göttin, deren Priester Galli hießen (vgl. Lübker Hor. carm. 1, 16, 5 sqq. Heinrich Iuven. 6, 511 sqq.), Form -ele, Mart. 1, 71, 10. Tert. apol. 12 (wo griech. Dat. Cybele): Form -ela, Tert. ad nat. 1, 10: Form -ēbe, Verg. Aen. 10, 220. Prop. 3, 17, 35. Phaedr. 3, 17, 4. Sil. 8, 365; 17, 8 (vgl. die Auslgg. z. d. St. u. Burmann Anthol. Lat. 1, 53, 1. p. 29 sq.). – Dav. Cybelēius, a, um (Κυβελήϊος), zur Cybele gehörig, Attis (s. d.), Ov.: mater dea, Cybele, Ov.: frena, der Löwen am Wagen der Cybele, Ov. – II) ein (wahrsch. nur mythischer) Berg in Phrygien, angeblich in der Gegend von Celänä, Form -ele, Ov. fast. 4, 249 u. 363: Form -ēbe, Catull. 63, 9 u. 12. – ders. Berg Cybelus, ī, m., Verg. Aen. 3, 111 ed. Ribb. (Haupt u. Ladewig Cybelae).

    lateinisch-deutsches > Cybele

См. также в других словарях:

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  • Zeus — eus, n. (Gr. Myth.) The chief deity of the Greeks, and ruler of the upper world (cf. {Hades}). He was identified with Jupiter. [1913 Webster] …   The Collaborative International Dictionary of English

  • Zeus [1] — Zeus (bedeutet ursprünglich den Gott schlechthin), der oberste der olympischen Götter, Vater der Götter u. Menschen u. seinem Wesen nach sowohl der segnende als der schreckliche Himmelsgott; er war der Sohn des Kronos u. der Rhea (daher seine… …   Pierer's Universal-Lexikon

  • Zeus [2] — Zeus, 1) so v.w. Sonnenfisch 1); 2) so v.w. Spiegelfisch 2) …   Pierer's Universal-Lexikon

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