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1 adeps
adeps (adips), dipis, c. (v. griech. ἄλειφα), das weichere Fett zwischen den Pergamenthäutchen bei Menschen u. nicht wiederkäuenden Tieren, das Schmalz (hingegen sevum das härtere Fett bei wiederkäuenden T., der Talg, pingue, das ölige Fett zwischen dem Fleische; vgl. Plin. 11, 212 u. 213), I) eig. u. bildl.: adeps vetusta, Marsus fr.: adeps suilla, Varr., od. suillus, Plin.: anserinus, ursinus, Plin.: Tityi pulmones atque adeps, Lucil. fr.: L. Apronii filio detractos adipes, Plin.: nimio adipe perire, an der Fettsucht, Plin. – meton., Plur., Cassii adipes, des K. Fettbauch, der feiste K., Cic. Cat. 3, 16. – bildl., das Schwülstige in der Rede, Plur., tenuare adipes, Quint. 2, 10, 6. – II) übtr.: 1) v. fetter Erde, Mergel, quidam terrae adipes, Plin. 17, 42. – 2) an Bäumen, der Splint (= alburnum), Plin. 16, 182. – / Die Schreibung adips bei Plin., zB. 28, 219 u. 235. – adipes geschr. bei Prob. app. (IV) 199, 3. Prisc. 5, 42. Auct. de idiom. gen. (IV) 578, 24.
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2 candela
candēla, ae, f. (candeo), I) ein Licht aus Wachs od. Talg, Wachslicht, Talglicht, Kerze, Vitr. u.a.: candelam apponere valvis, das Haus in Brand stecken, Iuven. 9, 98. – II) eine mit Wachs überzogene-, gewichste Schnur, eine Wachsschnur, mit der man bes. die Dinge, die man Leichen mit ins Grab gab, umwickelte, um sie vor Fäulnis zu bewahren, fasces candelis involuti, Liv. 40, 29, 6; u. so Cassius Hemina b. Plin. 13, 86.
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3 diasteaton
diasteaton (= διὰ στεάτων), ein Heilmittel aus Talg, Plin. Val. 3, 14. Marc. Emp. 18.
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4 sebalis
sēbālis, e (sebum), mit Talg überzogen, fax, Amm. 18, 6, 15.
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5 sebo
sēbo, āre (sebum), mit Talg (Unschlitt) überziehen, candelas, Lichter ziehen, Colum. 2, 21 (22), 3.
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6 sebosus
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7 sebum
sēbum, ī, n., der Talg, das Unschlitt, Plaut. capt. 281. Caes. b. G. 7, 25, 2. Hirt. b. G. 8, 42, 1. Colum. 7, 5, 13. Plin. 11, 212. Veget. mul. 4. 8, 2 u. 6, 23, 1. Pallad. 1, 35, 1 u. 1, 40 (41), 3. Marc. Emp. 16. Isid. orig. 20, 2, 25. Ser. Samm. 763. – / spätere vulg. Form sevum od. saevum, Ser. Samm. 763 (756). Veget. mul. 4, 8, 2 u. 6, 23, 1. Soran. Lat. 23. p. 123, 3 u. 24. p. 124, 1. Corp. inscr. Lat. 6, 1770. Edict. Diocl. 4, 49 (Colum. 6, 12, 2 cod. Sang. ›sebo‹).
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8 adeps
adeps (adips), dipis, c. (v. griech. ἄλειφα), das weichere Fett zwischen den Pergamenthäutchen bei Menschen u. nicht wiederkäuenden Tieren, das Schmalz (hingegen sevum das härtere Fett bei wiederkäuenden T., der Talg, pingue, das ölige Fett zwischen dem Fleische; vgl. Plin. 11, 212 u. 213), I) eig. u. bildl.: adeps vetusta, Marsus fr.: adeps suilla, Varr., od. suillus, Plin.: anserinus, ursinus, Plin.: Tityi pulmones atque adeps, Lucil. fr.: L. Apronii filio detractos adipes, Plin.: nimio adipe perire, an der Fettsucht, Plin. – meton., Plur., Cassii adipes, des K. Fettbauch, der feiste K., Cic. Cat. 3, 16. – bildl., das Schwülstige in der Rede, Plur., tenuare adipes, Quint. 2, 10, 6. – II) übtr.: 1) v. fetter Erde, Mergel, quidam terrae adipes, Plin. 17, 42. – 2) an Bäumen, der Splint (= alburnum), Plin. 16, 182. – ⇒ Die Schreibung adips bei Plin., zB. 28, 219 u. 235. – adipes geschr. bei Prob. app. (IV) 199, 3. Prisc. 5, 42. Auct. de idiom. gen. (IV) 578, 24. -
9 candela
candēla, ae, f. (candeo), I) ein Licht aus Wachs od. Talg, Wachslicht, Talglicht, Kerze, Vitr. u.a.: candelam apponere valvis, das Haus in Brand stecken, Iuven. 9, 98. – II) eine mit Wachs überzogene-, gewichste Schnur, eine Wachsschnur, mit der man bes. die Dinge, die man Leichen mit ins Grab gab, umwickelte, um sie vor Fäulnis zu bewahren, fasces candelis involuti, Liv. 40, 29, 6; u. so Cassius Hemina b. Plin. 13, 86. -
10 diasteaton
diasteaton (= διὰ στεάτων), ein Heilmittel aus Talg, Plin. Val. 3, 14. Marc. Emp. 18.Ausführliches Lateinisch-deutsches Handwörterbuch > diasteaton
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11 sebalis
sēbālis, e (sebum), mit Talg überzogen, fax, Amm. 18, 6, 15. -
12 sebo
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13 sebosus
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14 sebum
sēbum, ī, n., der Talg, das Unschlitt, Plaut. capt. 281. Caes. b. G. 7, 25, 2. Hirt. b. G. 8, 42, 1. Colum. 7, 5, 13. Plin. 11, 212. Veget. mul. 4. 8, 2 u. 6, 23, 1. Pallad. 1, 35, 1 u. 1, 40 (41), 3. Marc. Emp. 16. Isid. orig. 20, 2, 25. Ser. Samm. 763. – ⇒ spätere vulg. Form sevum od. saevum, Ser. Samm. 763 (756). Veget. mul. 4, 8, 2 u. 6, 23, 1. Soran. Lat. 23. p. 123, 3 u. 24. p. 124, 1. Corp. inscr. Lat. 6, 1770. Edict. Diocl. 4, 49 (Colum. 6, 12, 2 cod. Sang. ›sebo‹).
См. также в других словарях:
Talg — (lat. Sebum, auch Unschlitt oder Inselt) ist aus geschlachteten Wiederkäuern gewonnenes festes Körperfett. Es handelt sich um eine feste, gelblich weiße Masse, die hauptsächlich gesättigte Fettsäuren mit gerader Anzahl von Kohlenstoff Atomen… … Deutsch Wikipedia
Talg [1] — Talg (Unschlitt, Inselt), bei gewöhnlicher Temperatur feste Fette, die von verschiedenen Wiederkäuern gewonnen werden und aus Stearin, Palmitin und Olein in wechselnder Zusammensetzung bestehen. Schmelzpunkt des Hammeltalgs bei 4647° C,… … Lexikon der gesamten Technik
Talg — Talg: Das im 16. Jh. aus dem Niederd. ins Hochd. übernommene Wort geht zurück auf mnd. talch, das mit gleichbed. niederl. talk, engl. tallow, schwed. talg verwandt ist. Diese Wörter stehen vielleicht im Ablaut zu got. tulgus »fest«, sodass »Talg« … Das Herkunftswörterbuch
Talg [2] — Talg, vegetabilischer (Japan , Sumachwachs, Cera japonica) wird aus dem Fruchtfleisch japanischer Sumacharten, vorzugsweise Rhus succedanea L., gewonnen. Das zerstampfte Fruchtfleisch wird in Hanfsäcken erhitzt und ausgepreßt. Das ausfließende… … Lexikon der gesamten Technik
Talg — Sm erw. fach. (16. Jh.) Stammwort. Übernommen aus dem Niederdeutschen: mndd. talch, mndl. talch, entsprechend me. talgh, anord. ablautend tolg f. Ae. telg, tælg ist als Farbe, Beize überliefert, was sich vielleicht aus Plinius (Naturalis historia … Etymologisches Wörterbuch der deutschen sprache
Talg — Talg, 1) (Unschlitt, Sevum), die bei gewöhnlicher Temperatur festen thierischen Fette, wie sie bes. vom Rind, Schöps, Hirsch u.a. gewonnen werden; sie enthalten mehr Stearin als die Butter u. Schmalzarten. Der T. dient zur Bereitung von Seifen,… … Pierer's Universal-Lexikon
Talg — (Unschlitt, Inselt), das Fett der Rinder, Schafe, Ziegen, Hirsche, ist farblos, riecht schwach eigentümlich, ist härter bei Trockenfütterung, im warmen Klima und bei männlichen Tieren, und am weichsten bei Fütterung mit den Abfällen der Brauerei… … Meyers Großes Konversations-Lexikon
Talg [3] — Talg, vegetabilischer, s. Pflanzentalg … Lexikon der gesamten Technik
Talg — Talg, Unschlitt, Inselt, das tierische Fett, bes. von Rindern und Schafen, wird für den Handel bei 60 65° mit Dampf ausgeschmolzen. Durch Auspressen bei 35° gewinnt man Preßtalg für die Kerzenfabrikation und Oleomargarin für die… … Kleines Konversations-Lexikon
Talg — Talg, Unschlitt, thierisches Fett, das besonders bei den Pflanzenfressern um die Gedärme und Nieren liegt, aus Stearin, Margarin u. Elain bestehend, zu Lichtern u. Seifen benutzt … Herders Conversations-Lexikon
talg — sb., en (fedt, sekret) … Dansk ordbog