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61 κενογάμιον
κενο-γάμιον, τό, komisch nach κενοτάφιον gebildet, eine leere Hochzeit, die nur den Schein einer solchen hat, ohne eine wirkliche zu sein -
62 λόγος
λόγος, ὁ, das Sprechen u. der Inhalt des Sprechens; A. das Sprechen; (1) das Wort, u. plur. die Worte, Reden; τὸν ἔτερπε λόγοις, er ergötzte ihn durch seine Reden, αἰεὶ δὲ μαλακοῖσι καὶ αἱμυλίοισι λόγοισιν ϑέλγει, durch schmeichelnde Worte od. Reden; ψευδεῖς λόγοι, lügenhafte Worte, Reden; sing. λόγος in der Bdtg »Erzählung«, »Fabel«; λόγοισιν ἐξηγεῖσϑαι, mit Worten erzählen; ἁπλοῦς λόγος, einfache Rede, im Ggstz von αἰνίγματα; στυγεῖν ὑπέρφρονας λόγους, übermütige Reden; ὡς εἰπεῖν λόγῳ, um es mit einem Worte zu sagen; auch τὰς πολλὰς ἐπιστήμας ἑνὶ λόγῳ προςειπεῖν, mit einem Namen benennen; bes. bei den Attikern das Wort, mit steter Rücksicht auf seinen Inhalt, nie das bloße Wort im grammatischen Sinne, wie ῥῆμα, ὄνομα, ἔπος; περὶ οὗ ὁ λόγος, wovon die Rede ist; τῷ λόγῳ διελϑεῖν, διιέναι τι, besprechen, durchgehen; λόγον ἐμβάλλειν περί τινος, die Rede auf etwas bringen; εἰς τοιούτους λόγους ἐμπίπτειν ἀναγκάζομαι, ich werde gezwungen, so zu sprechen; Gespräch, Unterredung, Unterhaltung; λόγον ποιεῖσϑαι περί τινος, über etwas sprechen, sich unterhalten, bes. philosophisch; dah. auch = unterhandeln, λόγους ποιεῖσϑαι περί τινος, Unterhandlungen über einen anknüpfen; von Konon heißt es πρῶτος πάλιν περὶ τῆς ἡγεμονίας ἐποίησε τῇ πόλει τὸν λόγον πρὸς Λακεδαιμονίους εἶναι, daß wieder davon die Rede war, daß es sich wieder um die Hegemonie handelte. Die Rede, kunstvolle Rede, u. philosophische Erörterung. In besonderen Beziehungen, (a) Befehl; (b) ein Spruch, bes. Götter-, Orakel-, Kernspruch, Kraftwort; Sprichwort; (c) λόγου ἄξιος, der Rede wert, bedeutend; κρεῖσσον λόγου γενόμενον τὸ εἶδος τῆς νόσου, wie wir sagen »über alle Beschreibung«; (2) Gerede, Gerücht, Sage, jede unbeglaubigte Nachricht u. Überlieferung, deren Wahrheit weder bestritten, noch behauptet wird, auf der einen Seite Ggstz von μῠϑος, dem anerkannt Ungeschichtlichen, der Erdichtung; andererseits auch wohl von ἱστορία, der beglaubigten Geschichte; λόγος ἐστί, λόγος ἔχει, κατέχει, φέρεται, worauf acc. c. inf. folgt, es geht die Sage, das Gerücht, es heißt; Κλεισϑένης λόγον ἔχει τὴν Πυϑίην ἀναπεῖσαι, Kleisthenes hat den Ruf, die Pythia überredet zu haben; διῆλϑεν ὁ λόγος, das Gerücht verbreitete sich; τινός, von einem. Und im guten Sinne, Lob, Ehre, Ruhm; ἔχεις λόγον, du hast Ruhm u. Ehre. Dah. (a) das leere Gerede, welches keinen Grund hat, u. bes. das leere Wort, das nichts weiter ist, als ein Wort, oft im Ggstz von ἔργον; ἔργῳ κοὐ λόγῳ τεκμαίρομαι, durch die Tat, nicht durch Worte nur bezeuge ich es; dah. bloßer Vorwand, Ausrede, λόγου ἕνεκα, nur zum Schein, so zu sagen, ohne daß es rechter Ernst ist; (b) geradezu erdichtete Erzählung, Fabel; (c) die beglaubigte, wahrhafte Geschichtserzählung, Geschichtschreibung, wie Her. sein eigenes Geschichtswerk nennt, ἐπὰν κατὰ τοῠτο γένωμαι τοῠ λόγου, wenn ich darauf in meiner Geschichtserzählung. gekommen sein werde. Auch die einzelnen Bücher des Geschichtswerkes heißen so. (3) weil die griechische Prosa von der Geschichtschreibung ausging, bildet λόγος zunächst den Gegensatz von ἔπος, das epische Gedicht, u. bedeutet übh., der poetischen Darstellung entgeggstzt, das Prosaische, Prosa. Bes. aber die Rede, öffentliche, Staats-, Gerichts- od. Prunkrede, u. dah. Redekraft, Redekunst, Beredtsamkeit; bes. (a) λόγον διδόναι od. παρέχειν τινί, einem das Wort, die Befugnis, Erlaubnis zu reden geben; λόγον αἰτεῖσϑαι, das Wort fordern, die Erlaubnis zu reden sich erbitten; οὐδὲ λόγου τυχὼν ἀπα χϑεὶς εὐϑὺς ἐζημιώϑη, ohne zu Worte zu kommen, ohne daß ihm zu sprechen erlaubt wurde; ἐξέκλειον τοῦ λόγου τυγχάνειν τοὺς ἄλλους, sie ließen sie nicht zu Worte kommen; (b) ἱκανὸς γὰρ αὐτῷ ὁ λόγος, er hat hinreichenden Stoff zum Reden; (4) übh. von jedem Schriftwerke, Buch; bes. geradezu wie literae, die Wissenschaften. B. Auch der Gegenstand der Rede, der Inhalt, die Sache; τὸν ἐόντα λόγον λέγειν, die Sache so darstellen, wie sie ist; ἀμύνεις τῷ τῆς ἡδονῆς λόγῳ, der Sache der Luft; τὸν ἥττω λόγον κρείττω ποιεῖν, die schlechtere Sache zur siegenden machen; ἐὰν πρὸς λόγον ᾖ, falls es zur Sache gehört; λόγος ἕτερος οὗτος οὐ πρὸς ἐμέ, das ist eine andere Sache, ein anderer Punkt; ἐμοὶ πρὸς τούτους λόγος ἐστί, ich habe mit ihnen zu tun. Dah. auch allgemein = Satz, Annahme, Behauptung. C) Die Vernunft, die sich in der Sprache od. Rede kund gibt; und zwar (1) die vernünftige Überlegung, das Nachdenken; μετὰ λόγου κολάζειν, vernünftig; κατὰ λόγον, vernunftgemäß, vernünftig; auch = der Erwartung gemäß, wahrscheinlich; παρὰ λόγον, wider Erwarten; so auch ἔχειν λόγον, einen Grund haben, vernünftig, recht sein. Die vernünftige, richtige Einsicht wovon, λόγον ἔχειν τινός, etwas verstehen, wissen; μήπω λόγον ἔχοντα τί τε χρηστὸν καὶ μή, noch nicht einsehend, was gut ist; so auch λόγον λαβεῖν, auffassen, verstehen. Der vernünftige Grund, Ursache; τοῦτο οὐδὲ πρὸς ἕνα λόγον φαίνεται ἐμβεβλῆσϑαι, auch nicht aus einem vernünftigen Grunde; ὁ λόγος αἱρεῖ με der Grund überzeugt, bestimmt mich. Dah. Überlegung, wenn man sich die Gründe für u. wider eine Sache klar macht, λόγον ἑαυτῷ διδόναι, bei sich ruhig, vernünftig überlegen; auch = sich Rechenschaft über etwas geben; (2) Rechenschaft; λόγον αἰτεῖν παρά τινος, λόγον ἀπαιτεῖν τινὰ περί τινος, von einem Rechenschaft über etwas fordern, λόγον διδόναι od. ἀποδιδόναι περί τινος, Rechenschaft geben, sich verantworten; περὶ πάντων ἠναγκάζοντο εἰς λόγον καϑίστασϑαι, steh zur Rechenschaft stellen. Übh. Zählung, Berechnung, ὑπὸ τὸν λόγον ἄγειν τι, zusammenrechnen oder von dem man nicht spricht, u. den man nicht mitzählt. Dah. (3) Berücksichtigung, Aufmerksamkeit, Achtung; λόγου οὐδενὸς γενέσϑαι πρός τινος, bei einem nicht in Achtung, Ansehn stehen; ἐν οὐδενὶ λόγῳ ποιεῖσϑαί τινα, einen ganz u. gar nicht achten; περὶ ἐμοῠ οὐδεὶς λόγος, an mich denkt keiner; λόγος μοι μείων τῶν ἄλλων, um das andere kümmere ich mich weniger; δικαιότερον γὰρ τῶν ἀγαϑῶν πέρι μᾶλλον ἢ τῶν κακῶν ἴσχειν λόγον, Rücksicht nehmen auf die Guten; ἰδιώτεω λόγῳ καὶ ἀτίμου, für einen Privatmann ohne öffentliche Ehre geachtet; u. ἐν ἀνδρὸς λόγῳ, für einen Mann geachtet, als ein Mann geltend, ἐν ἀνδραπόδων λόγῳ ποιεύμενος, als Sklave geachtet; ἐν συμμάχων λόγῳ, für Verbündete geltend, ohne es der Gesinnung nach zu sein; τοῦτο καλὸν καὶ σεμνὸν εἰς ἀρετῆς λόγον καὶ δόξης, in Rücksicht auf. (4) an die Bdtg »vernünstiger Grund« schließt sich die der Veranlassung, auch Bedingung; δέχεσϑαι τὸν λόγον, die Bedingung annehmen. (5) Verhältnis, Analogie, Proportion; ἀνὰ λόγον, ἀνὰ τὸν αὐτὸν λόγον, nach Verhältnis; κατὰ λόγον τῆς δυνάμεως, im Verhältnis zu ihrer Macht; übh. Art u. Weise. (6) besondere Übersetzungen des Wortes; philosophische Bestimmung, Erklärung; das Wesen, der Begriff einer Sache; philosophischer Lehrsatz, philosophisches Lehrgebäude -
63 λοχάω
λοχάω, durch einen Hinterhalt auflauern, aufpassen; mit dem accus. des Ortes, mit einem Hinterhalte belegen; absol., einen Hinterhalt legen; sich in Hinterhalt legen; λελοχημένοι, versteckt; λοχᾶν τὴν πρὸς Ῥωμαίους φιλίαν, den Römern unter dem Schein der Freundschaft nachstellen -
64 μάτην
μάτην, vergeblich, umsonst, ohne Erfolg; auch Ἀλκμήνην Διὸς μάτην ἄκοιτιν, der es nicht gefrommt, daß sie Zeus' Gattin war; auch im Ggstz von ἀληϑές, was nur den nichtigen Schein hat; ἵνα μὴ μἀτην ϑαῤῥήσῃς, ohne Grund -
65 ὄναρ
ὄναρ, τό, der Traum; ὄνειρος, für alles Nichtige, trugvoller Schein, Schatten; adverbial gebraucht, im Traume, im Schlafe; οὐδ' ὄναρ πράττειν προςίσταται αὐτοῖς, nicht einmal im Traume; ὄναρ πλουτεῖν, im Traume reich sein -
66 ὀξυαύγεια
ὀξυ-αύγεια, ἡ, der schnelle Schein, Anblick -
67 παραυγάζω
παρ-αυγάζω, von der Seite beleuchten od. erhellen; abbilden, durch den Schein darstellen -
68 πρόστασις
πρό-στασις, ἡ, das Vorstehen oder Voranstehen, der Vorzug; auch das äußere Ansehen, das Gepränge; dah. auch der leere, äußere Schein, hinter dem man etwas anderes verbirgt; προστασία, προστάς, Vorhalle -
69 πτωχοπλούσιος
πτωχο-πλούσιος, bettelstolz, Armut hinter lächerlichem Prunk, od. Reichtum unter dem Schein von Armut versteckend -
70 σολοικοφανής
σολοικο-φανής, ές, wie ein Sprachfehler erscheinend, den Schein, das Ansehen eines Sprachfehlers habend -
71 σοφιστής
σοφιστής, ὁ, ursprünglich wie σοφός, ein jeder, der im Besitz einer besondern Geschicklichkeit od. Kunst ist; bes. der Ton- oder Gesangkundige; der etwas geschickt erfindet. Überh. der in Angelegenheiten des öffentlichen und häuslichen Lebens gewandte und erfahrene Mann, von praktischer Lebensklugheit; so heißen die sogenannten sieben Weisen immer σοφισταί; daher es zuweilen auch den Weisen im höheren Sinne des Wortes bezeichnet, den Gelehrten, der sich durch Kenntnisse und Nachdenken vor der großen Menge auszeichnet. Bei den Athenern bes. der für Geld die Kunst zu denken und zu sprechen, Philosophie u. Beredtsamkeit lehrt, der Redekünstler; in diesem Sinne hießen Protagoras, Gorgias, Hippias, Prodikus und Thrasymachus Sophisten; und weil diese sich hauptsächlich mit der Beredtsamkeit beschäftigten, hießen auch Redner, bes. diejenigen, welche wie Isokrates Reden schrieben, σοφισταί, im Ggstz der Dichter. Die Erklärung, ἔστι γὰρ ὁ σοφιστὴς χρηματιστὴς ἀπὸ φαινομένης σοφίας, ἀλλ' οὐκ οὐσης, wird von Sokrates Zeit an geltend, der durch seine scharfsinnigen Unterhaltungen mit ihnen ihr lediglich auf den äußeren Schein gerichtetes Streben bloßstellte, wie sie durch Trugschlüsse und Redekunststücke die Zuhörer zu überreden suchten, ihnen aber keine wahre Weisheit mitteilten, nur auf eignen Ruhm u. Gewinn bedacht waren. Dah. von Aristophanes u. Platon an das Wort auch den Nebenbegriff des Großprahlers, Aufschneiders, ja des gauklerischen Betrügers erhält. Später, als die alte, echte Beredtsamkeit verschwunden war, kam der Sophist wieder zu Ehren und bezeichnete, ungefähr gleichbedeutend mit ῥήτωρ, den Lehrer u. Meister im prosaischen Ausdruck, der nicht sowohl des Inhalts, als der schönen Form wegen schreibt, gleichviel ob Reden, Briefe, Geschichtswerke oder anderes -
72 σχῆμα
σχῆμα, τό, wie das lat. habitus; (a) Haltung, Stellung, Miene, Gestalt; die Schlachtordnung; (b) übh. die ganze Art zu sein, sich zu zeigen, der äußere Anstand, der Aufzug; bes. auch vornehme, stolze Haltung, edler, würdevoller Anstand, Prunk; οὐ κατὰ σχῆμα φέρειν τι, nicht mit Anstand tragen. Dah. der äußere Schein, Vorwand; auch die Rolle; von Dingen: Zustand. Bei Tieren = Rüstung, Geschirr, Zeug. Bei den Rhett. und Gramm. rhetorische u. grammatische Figur, Rede- und Wortfigur; auch die Darstellung einer Versart durch die Länge- und Kürzezeichen. Übh. Grundriß, Entwurf -
73 σχηματίζω
σχηματίζω, Gestalt, Form geben, gestalten, bilden, Haltung geben, stattlich erscheinen lassen, schmücken; von Tanzbewegungen; τὰ αἰσχρὰ καὶ πονηρὰ σχήματα σχηματίζειν, Gebärden machen; sich eine gewisse Haltung geben, bes. sich ein Ansehen geben, sich in die Brust werfen, prunken, auch sich stellen, sich den Schein geben; σχηματίζονται ἀμαϑεῖς εἶναι, sie stellen sich, als ob sie unwissend wären; λόγος ἐσχηματισμένος, eine uneigentliche, figürliche Rede -
74 ὑποκριτικός
ὑπο-κριτικός, ή, όν, schauspielerisch, zur Kunst des Schauspielers gehörig, geschickt; ἡ ὑποκριτική, sc. τέχνη, Schauspielerkunst; heuchlerisch, zur Verstellung geneigt, den Schein annehmend -
75 φάσις
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76 φαῦσις
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77 φέγγος
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78 φήληξ
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79 φιλόκενος
φιλό-κενος, das Leere liebend, leeren Schein, Prunk liebend -
80 φρυαγμοσέμνακος
φρυαγμο-σέμνακος, unbändig stolz, kom. Wort von einem Menschen, der mit unbändigem Übermute den Schein der Gravität verbindet
См. также в других словарях:
Schein- — Schein … Deutsch Wörterbuch
SCHEIN (J. H.) — À la fois cantor, poète, compositeur, maître de chapelle, latiniste et pédagogue, Johann Hermann Schein – le deuxième des «trois S» de la musique allemande au XVIIe siècle, à côté de Heinrich Schütz, d’un an son aîné, et de Samuel Scheidt, né en… … Encyclopédie Universelle
Schein — steht für: Bescheinigung, ein Dokument in Papierform einen Teilnahme oder Leistungsnachweis im Studienbuch Banknote, einen Geldschein Schein (Band), deutsche Funk /Rockband Schein ist der Familienname von: Edgar Schein (* 1928), US amerikanischer … Deutsch Wikipedia
Schein! — Schein (Band) Gründung 1999 Genre Funk Rock Website http://www.scheinland.de Aktuelle Besetzung Georg Müller (Gitarre, Gesang) Thomas Sedlmeier (Gitarre) Martin Wildfeuer (Bass) Stephan Treutter (Schlagzeug) Christoph Müller (Percussion) Hartmut… … Deutsch Wikipedia
schein- — Schein [ʃai̮n] <Präfixoid>: 1. drückt aus, dass das im Basiswort Genannte nur vorgetäuscht ist: a) <substantivisch> Scheinangriff; Scheinargument; Scheinehe; Scheinfirma; Scheingeschäft; Scheinprozess. b) <adjektivisch> scheinf … Universal-Lexikon
Schein- — Schein [ʃai̮n] <Präfixoid>: 1. drückt aus, dass das im Basiswort Genannte nur vorgetäuscht ist: a) <substantivisch> Scheinangriff; Scheinargument; Scheinehe; Scheinfirma; Scheingeschäft; Scheinprozess. b) <adjektivisch> scheinf … Universal-Lexikon
Schein — is the surname of: * Charles Schein, polymer chemistry|polymer chemist * Edgar Schein, a professor at the MIT Sloan School of Management * Johann Hermann Schein (1586–1630), German composer * Marcel Schein, Bohemian physicianee also*Shine … Wikipedia
Schein [1] — Schein, 1) das Licht, welches ein leuchtender Körper verbreitet, z.B. Sonnenschein, Feuerschein; heim Monde bezeichnet der Ausdruck neuer S. den Neumond (d.h. den neu eintretenden Mondschein), alter S. den Vollmond; 2) die Farben, welche an einem … Pierer's Universal-Lexikon
schein- — Schein im Adj od Subst, begrenzt produktiv, oft pej; drückt aus, dass das im zweiten Wortteil Genannte nur scheinbar, aber nicht in Wirklichkeit zutrifft; der Scheinangriff, das Scheinargument, die Scheinfirma, das Scheingeschäft, scheinliberal … Langenscheidt Großwörterbuch Deutsch als Fremdsprache
Schein- — Schein im Adj od Subst, begrenzt produktiv, oft pej; drückt aus, dass das im zweiten Wortteil Genannte nur scheinbar, aber nicht in Wirklichkeit zutrifft; der Scheinangriff, das Scheinargument, die Scheinfirma, das Scheingeschäft, scheinliberal … Langenscheidt Großwörterbuch Deutsch als Fremdsprache
Schein [2] — Schein, Johann Hermann, geb. 1586 zu Grünhain im Meißnischen, studirte seit 1603 in Schulpforte u. dann in Leipzig Theologie u. Philologie wurde 1613 Hofkapellmeister in Weimar u. 1615 Cantor an der Thomasschule in Leipzig, wo er 1630 starb. Er… … Pierer's Universal-Lexikon