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1 πάγ-κῡφος
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2 ῥοικο-ειδής
ῥοικο-ειδής, ές, wie krumm, dem Krummen ähnlich, krumm von Ansehen, Galen.
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3 πάγκῡφος
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4 ῥοικοειδής
ῥοικο-ειδής, ές, wie krumm, dem Krummen ähnlich, krumm von Ansehen -
5 παλίγ-κλαστος
παλίγ-κλαστος, zurückgebogen, krumm, Hesych., der es auch übertr. αὐστηρός erkl.
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6 στρεβλό-χειλος
στρεβλό-χειλος, krummlippig, im Reden verkehrt, auch krumm u. listig redend, Nicet.
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7 στραγγός
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8 σκαιός
σκαιός, lat. scaevus, links, auf der linken Seite; ἡ σκαιά, sc. χείρ, die Linke, die linke Hand, bei Hom. immer σκαιῇ, mit der Linken, Il. 1, 501 u. sonst, wie vollständig Hes. Th. 179 χειρὶ σκαιῇ; auch in Prosa, σκαιά, im Ggstz von δεξιά, Plat. Phaedr. 266 a. – Weil aber der griechische Vogelschauer sein Gesicht gegen Mitternacht kehrte, ist zu seiner linken Hand Sonnenuntergang, Westen, daher σκαιός = westlich, abendlich, wie man Σκαιαὶ πύλαι in der Il. das Abend- od. Westthor erklärt, u. Od. 3, 295 σκαιὸν ῥίον wahrscheinlich das westliche Vorgebirge ist. Von links her fliegende Vögel bedeuten Unglück; dah. σκαιός = Unglück verkündend, ungünstig, widrig, Nachtheil bringend; φιλοτιμίη κτῆμα σκαιόν, Her. 3, 53; οὐ σκαιότερον χρῆμ' ἕκαστον, Pind. Ol. 9, 104; σκαιὸν ἐκλύσων στό μα, Soph. Ai. 1204, wo der Schol. λόγους κακούς erkl. – Gew. linkisch, ungeschickt, unbeholfen, plump, vom Betragen, auch vom Wissen, ungebildet, dumm; ὅπου Ἀπόλλων σκαιὸς ᾖ, τίνες σοφοί; Eur. El. 972, vgl. Med. 298; πόλλ' ἀγρώσταις σκαιὰ πρόςκειται φρενί, Rhes. 266; σκαιὸς καὶ ἀπαίδευτος, Ar. Vesp. 1183; Ggstz von δεξιός, Plut. 1023 u. öfter; σκαιότατον ἔπος, Av. 174; auch im adv., σκαιῶς λέγειν τι, Eccl. 644; in Prosa: σκαιότατος καὶ ἀδικώτατος, Her. 1, 129; μή με σκαιὸν ἡγησάμενος φοιτητὴν μὴ προςδέχοιτο, Plat. Euthyd. 295 d; οὕτω σκαιὸς ὥστε μαϑεῖν οὐ δύνασϑαι, Lys. 10, 15; σκαιὸς οὕτω καὶ ἀναίσϑητος εἶ, Dem. 18, 120, vgl. 24, 183; οὑτω σκαιός ἐστι καὶ βάρβαρος τὸν τρόπον, 26, 17; τίς ἂν στρατηγὸς ἀλογιστότερος καὶ σκαιότερος ἡγεμών, Pol. 3, 48, 1; oft bei Luc. u. Plut.; vgl. Jac. Ach. Tat. p. 998. – Zuweilen auch = schief, krumm gebogen. im Ggstz von ὀρϑός, wie es Nic. Ther. 266, vom Gange der Schlangen gebraucht, durch πλάγιος erklärt wird.
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9 σκαμβός
σκαμβός, krumm, gebogen, bes. aus einander gebogen, von den Beinen, das lat. varus, Geop. u. a. Sp.
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10 σκαληνόω
σκαληνόω, ungleich, schief, krumm machen, Plut. adv. Col. 25.
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11 σκολι-ωπός
σκολι-ωπός, krumm, schief blickend, schielend, Maneth. 4, 78.
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12 σκολιός
σκολιός (nach den Alten von σκέλλω, durch Trockenheit gekrümmt?), krumm, gebogen; σκίπων, Eur. Hec. 65; σίδηρος, Her. 2, 86; gewunden, geschlängelt, übh. ungrade, Ggstz v. ὀρϑός, ὄρϑιος; dah. auch schief, schräg, εἰς πλάγια καὶ σκολιὰ τυποῦσα, Plat. Theaet. 194 b; verdreht, u. bes. häufig übertr., unredlich, falsch, tückisch, hinterlistig, σκολιαὶ ϑέμιστες Il. 16, 387, μῠϑοι Hes. O. 194, δίκαι 221. 252; auch adv. σκολιῶς, 260. 264; im eigtl. Sinne, ὁδοί, Pind. P. 2, 85; ἀπάται, frg. 232; λαβύρινϑος, Callim. Del. 311; seltener von Menschen, Hes. O. 7; σκολιὰ φρονεῖν, Scol. 14 Jac.; σκολιὸν λέγειν, Ar. Vesp. 1240, Schol. κολακικόν; εὐϑύνει δὲ δίκας σκολιάς, Solon v. 36 bei Dem. 19, 255; πάντα σκολιὰ ὑπὸ ψεύδους καὶ ἀλαζονείας, Plat. Gorg. 525 a; πράττειν σκολιά, Theaet. 173 a. – Strab. XIV setzt ἔργα σκολιά den ξόανα ἀρχαῖα gegenüber, die man auf künstliche Bildsäulen gedeutet hat, es muß aber Σκοπάδια heißen, od. Σκόπα. – Dunkel ist σκολιῶν ὄρϑρων κνίσματα δακρυχαρῆ Mel. 102 (V, 166).
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13 σκολιόω
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14 σκολιό-γραπτος
σκολιό-γραπτος, krumm geschrieben, mit krummen Linien gezeichnet, Arist. bei Ath. VII, 286 f.
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15 σκολιό-θριξ
σκολιό-θριξ, τριχος, krumm-, kraushaarig, krausblätterig, ἀκάνϑη, Mel. 1, 37 (IV, 1).
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16 σκολιο-πλανής
σκολιο-πλανής, ές, krumm umherirrend, in der Krümme herumschweifend, Nic. Ther. 319.
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17 σκολιο-δρόμος
σκολιο-δρόμος, krumm laufend, Otph. H. 50, 4.
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18 σκολιάζω
σκολιάζω, krumm sein, ταῖς ὁδοῖς, auf krummen Wegen gehen, LXX.
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19 χορός
χορός, 1) der Chortanz, der Reigen, übh. der mit Gesang verbundene Tanz, vorzugsweise der feierliche, festliche, zu Ehren der Götter veranstaltete, φαίης τόν γε χορόνδ' ἔρχεσϑ', ἠὲ χοροῖο νέον λήγοντα καϑίζειν Il. 3, 393; οὐ μὰν ἔς γε χορὸν κέλετ' ἐλϑέμεν, ἀλλὰ μάχεσϑαι 15, 508; ἰδὼν μετὰ μελπομένῃσιν ἐν χορῷ Ἀρτέμιδος, in dem zu Ehren der Artemis veranstalteten Festreigen, 183, vgl. 18, 590 ff.; von den Phäaken heißt es αἰεὶ δ' ἡμῖν δαίς τε φίλη, κίϑαρίς τε χοροί τε, Od. 8, 248; πέπληγον δὲ χορὸν ϑεῖον ποσίν 264; χορῷ καλή, schön im Chor, schön tanzend, Il. 16, 18; χορὸν ἔστησε Pind. P. 9, 118, u. öfter; vgl. Soph. El. 272; χορῶν κατάστασις Aesch. Ag. 23; ἄγε δὴ καὶ χορὸν ἅψωμεν Eum. 297; Soph. Ant. 152; Folgde; auch die Versammlung der Tänzer u. Sänger, welche gemeinschaftlich einen Chortanz aufführen; Μοισᾶν Pind. N. 5, 23; übh. Schaar, Hause, Soph. frg. 700; Plat. Prot. 327 d Theaet. 173 b u. sonst; auch von leblosen Dingen, εὔδιος ἀστέρων χορὸν χορεύει Dionys. 2, wo die Sterne noch im eigtl. Sinne als Reigentänze am Himmel aufführend zu denken sind; χορὸς καλάμων, δονάκων, die Reihe der Rohrflöten, welche zusammen die Pansflöte bilden, κιόνων, Säulenreihe, ὀδόντων, Zahnreihe, πρόσϑιοι, Vorderzähne, Ar. Ran. 548; vgl. Jac. A. P. p. 904 u. Ach. Tat. 469. – Aus den zu Ehren der Götter und bes. des Dionysos aufgeführten Chören entwickelte sich bekanntlich die Tragödie und die Eomodle, von denen der Chor immer (bei der ältern Comödie wenigstens, die neuere Comödie hatte keinen Chor) einen wesentlichen Bestandtheil bildete. Man unterschied daher χορὸς τραγικός (τραγῳδῶν Ar. Pax 778 Av. 787, τρυγικοί Ach. 693, τρυγῳδικοί 851), κωμικός und σατυρικός, Chor der Tragödie, der Comödie und des Satyrdrama's; χορὸν διδόναι wird von dem Archon in Athen gesagt, der dem Dichter die Erlaubniß zur Aufführung eines Stückes gab und ihm zugleich die Tänzer und Sänger zum Chor bewilligte, Plat. Rep. II, 383 c Legg. VII, 817 d; χορὸν αἰτεῖν Ar. Equ. 511; αἰτεῖσϑαι und λαμβάνειν Ran. 94; χορὸν ἔχειν Pax 775; εἰςάγειν Ach. 11; die Ausstattung und Einübung, auch die Erhaltung des Chors und die Bestreitung des Kostenaufwandes durch den Choregen fordern und erhalten; χορὸν διδάσκειν, den Chor einüben im Singen und Tanzen, was ursprünglich der Dichter selbst that; χορὸν ἱστάναι, den Chor aufstellen, bei der wirklichen Aufführung des Stückes im Theater, Ar. Nubb. 272 Av. 219; χοροῠ κατάστασις Th. 958. – 2) der Tanzplatz; λείηναν δὲ χορόν Od. 8, 260, wie man auch 264 πέπληγον δὲ χορὸν ποσίν zu erklären pflegt; ὅϑι τ' Ἠοῦς ἠριγενείης οἰκία καὶ χοροί εἰσι Ol. 12, 4, wie ἔνϑα δ' ἔσαν Νυμφέων καλοὶ χοροὶ ἠδὲ ϑόωκοι ib. 318. – Die Alten, wie Hesych, erkl. χορός für gleichbedeutend mit κύκλος, so daß es eigtl. die Kreisbewegung der Rundtänze bedeutet und krumm; Andere führten es auf χόρτος zurück, kreisförmiger Einschluß.
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20 γρῡπόω
См. также в других словарях:
krumm — krumm … Deutsch Wörterbuch
Krumm — hat mehrere Bedeutungen: in der Alltagssprache oder als Redensart: das Adjektiv krumm steht für „verbogen“, „gebeugt“ Aus krummem Holz geschnitzt“ ist jemand mit einem schlechten Charakter der Krumme Hund steht für einen Ganoven Jemandem mit… … Deutsch Wikipedia
Krumm — Krumm, krümmer, krümmste, adj. et adv. von der geraden Linie abweichend, im Gegensatze dessen, was gerade ist. 1. Überhaupt. Eine krumme Linie, deren Theile der ganzen Linie unähnlich sind, wo nicht alle Theile einerley Richtung haben. Der krumme … Grammatisch-kritisches Wörterbuch der Hochdeutschen Mundart
krumm — krumm: Das westgerm. Adjektiv mhd. krump, ahd. chrump, niederl. krom, aengl. crumb gehört zu der Wortgruppe von ↑ Kringel. Es steht mit der Nebenform ahd. chrumph »gebogen, gekrümmt« im Ablaut zu den unter ↑ Krampf behandelten Formen, vgl. z. B.… … Das Herkunftswörterbuch
krumm — Adj. (Grundstufe) von schiefer Gestalt , Gegenteil zu gerade Synonym: gebogen Beispiele: Der Baum ist krumm gewachsen. Der Hund hat einen krummen Schwanz. krumm Adj. (Aufbaustufe) ugs.: gegen das Gesestz verstoßend, betrügerisch Synonyme:… … Extremes Deutsch
krumm — krumm·holz; krumm·horn; … English syllables
Krumm — Krumm, Gegensatz des Geraden; das Gemeinschaftliche alles Krummen ist, daß dessen Theile, wie klein sie auch genommen od. gedacht werden, nicht in einer Richtung neben einander liegen. Vgl. Curve … Pierer's Universal-Lexikon
krumm — Adj std. (8. Jh.), mhd. krump, ahd. krumb, as. krumb Stammwort. Aus wg. * krumba (auch Nebenformen mit mp ) Adj. gekrümmt, verdreht , auch in ae. crumb. Außergermanisch stimmt gr. grӯpós Adj. krummnasig, gekrümmt dazu, wenn angenommen wird, daß… … Etymologisches Wörterbuch der deutschen sprache
Krumm — Porté en Alsace Lorraine, c est un surnom donné à celui qui est courbé, tordu, peut être à un bossu. Variante : Kromm … Noms de famille
Krumm — 1. En beten krumm is nich dumm. (S. ⇨ Schief.) – Diermissen, 195. 2. Es gehet krumb oder recht, mit Undank lohnt man nur den Knecht. – Lehmann, 811, 22. 3. Es wirdt zeitlich krum, was ein hack will werden. – Gruter, I, 40; Eyering, II, 608. 4. Je … Deutsches Sprichwörter-Lexikon
krumm — wellig; schief; windschief; verzogen * * * krumm [krʊm] <Adj.>: 1. in seiner Form, seinem Wuchs nicht gerade, sondern eine oder mehrere bogenförmige Abweichungen aufweisend: eine krumme Linie, Nase; der Nagel ist krumm; er hat krumme Beine; … Universal-Lexikon