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1 πρυτανεῖον
πρυτανεῖον, τό, ion. πρυτανήϊον, 1) das öffentliche Gebäude in den Städten der Griechen, welches den Heerd der Stadt enthält, das Stadthaus, in welchem, wie in Athen, die jedesmaligen Prytanen speis'ten, und man sowohl auswärtige Gesandte, als um den Staat vorzüglich verdiente Bürger auf Staatskosten ehrenhalber bewirthete; δειπνεῖν ἐν πρυτανείῳ, Ar. Pax 1050; σίτησιν ἐν πρυτανείῳ λαμβάνειν, Ran. 763; ἐν πρυτανείῳ σιτεῖσϑαι, Plat. Apol. 36 d; vgl. Dem. 19, 234. 50, 13; es war der Hestia geweiht (dah. Pind. N. 11, 1 ἅ, τε πρυτανεῖα λέλογχας Ἑστία), der man darin ein immerwährendes, heiliges Feuer unterhielt, u. ist also in Beziehung auf den Staat das, was der Heerd in jedem einzelnen Hause ist, vgl. Her. 1, 146. 3, 57. 6, 103. 7, 197 (s. auch ϑόλος); u. vgl. Thuc. 2, 15, der vom Theseus sagt καταλύσας τῶν ἄλλων πόλεων τά τε βουλευτήρια καὶ τὰς ἀρχὰς ἐς τὴν νῠν πόλιν οὖσαν ἓν βουλευτήριον ἀποδείξας καὶ πρυτανεῖον ξυνῴκισε πάντας. – In Rhodus, Pol. 15, 23, 3 u. öfter. – Dah. auch der Hauptsitz, Mittelpunkt, συνεληλυϑότες τῆς τε Ἑλλάδος εἰς αὐτὸ τὸ πρυτανεῖον τῆς σοφίας, von Athen gesagt, Plat. Prot. 337 d. – 2) In Athen hieß ein Gerichtshof τὸ ἐπὶ πρυτανείῳ δικαστήριον, Dem. 23, 76; dah. οἱ ἐκ πρυτανείου καταδικασϑέντες, Plut. Salon 19. – 3) τὰ πρ υτανεῖα, eine gewisse Geldsumme, welche Kläger u. Beklagte vor Anfang des Processes bei dem betreffenden Gerichtshofe niederlegen mußten, das sacramentum der Römer; wer den Proceß verlor, ging nicht bloß seines Geldes verlustig, sondern mußte auch dem gewinnenden Theile das seinige ersetzen. Bei solchen Processen, die auf 100 bis 1000 Drachmen geschätzt waren, betrug es 3 Drachmen für jeden Theil, bei einer Sache von 1001 dis 10, 000 Drachmen 30 u. s. f., vgl. Dem. 43, 71 im Gesetz. Hsrpocr. u. Böckh's Staatshaush. I p. 369; dah. τιϑέναι πρυτανεῖά τινι, so viel wie Einen anklagen, ϑείς μοι πρυτανεῖ' ἀπ ολεῖν μέ φησι, Ar. Nub. 1120. 1162, u. οὐ δέχονται τῇ νουμηνίᾳ ἀρχαὶ τὰ πρυτανεῖα, sie nehmen die Klage nicht an, 1179; vgl. noch 1181. 1236 Vesp. 659; Dem. 47, 64.
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2 πείρω
πείρω, aor. ἔπειρα u. ἔπαρον, perf. pass. πέπαρμαι (τέρας), von einem Ende bis zum andern durchdringen, durchbohren, durchstoßen; κρέα ἔπειρον, sie steckten das Fleisch, um es zu braten, an Bratspieße, Od. 3, 33; und mit dem Zusatz ὀβελοῖσιν, Il. 7, 317. 24, 623 Od. 19, 422, vgl. 10, 124; auch κρέα ἀμφ' ὀβελοῖσιν ἔπειραν, sie steckten das Fleisch um die Bratspieße, so daß es diese umgab, Il. 1, 465 Od. 3, 462 u. öfter; διὰ δ' αὐτοῠ πεῖρεν ὀδόντων ἔγχεϊ, mit dem Speer stieß er ihm durch die Zähne, Il. 16, 405; αἰχμῇ τόνγε φίλης διὰ χειρὸς ἔπειρεν, Il. 20, 479; u. pass., ἥλοισι πεπαρμένον, Il. 1, 146. 11, 633, mit Buckeln beschlagen; πεπαρμένη περὶ δουρί, Il. 21, 577; ἀμφ' ὀνύχεσσι, Hes. O. 207; u. übertr., ὀδύνῃσι πεπαρμένος, von Schmerzen durchbohrt, Il. 5, 399, wie Archil. 64, ὀδύνῃσι πεπαρμένος δι' ὀστέων; ἦτορ πεπαρμένον ἀμφ' ὀδύνῃσι, Ap. Rh. 4, 1067. – Auch κύματα πείρειν, die Wogen durchschneiden, das Meer (von einem Ende dis zu dem andern) durchfahren, Il. 24, 8 Od. 8, 183. 13, 91. 264; eben so κέλευϑον, Od. 2, 434, von einem Seewege; u. absolut, so daß man όδόν ergänzen kann, Ap. Rh. 1, 326. 398, durchwandern, durchziehen. – Nonn. vrbdt δόρυ π., hindurchstoßen, D. 32, 196. 39, 316.
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3 πῆχυς
πῆχυς, ὁ, gen. πήχεως, u. plur. πήχεων, erst spät zusammengezogen πηχῶν, Lob. Phryn. 246, steht aber noch Xen. An. 4, 7, 16, – der Unterarm von der Handwurzel dis zum Armgelenk, der Ellenbogen, poet. auch der ganze Arm; ἀμφὶ δὲ ὃν φίλον υἱὸν ἐχεύατο πήχεε λευκώ, Il. 5, 314, vgl. Od. 17, 38. 23, 240; λευκὸν ἐμβαλοῦσα πῆχυν στέρνοις, Eur. Or. 1466; Heracl. 728; τά τε τῶν βραχιόνων ὀστᾶ καὶ τὰ τῶν πήχεων, Plat. Tim. 75 a. – Am Bogen, der Bug in der Mitte zwischen den beiden Enden, der eine Art Griff bildete und beim Spannen zusammengezogen wurde, τόν ῥ' (ὀϊστόν) ἐπὶ πήχει ἑλών, ἕλκεν νευρήν, Od. 21, 419, ὁ δὲ τόξου πήχυν ἀνέλκεν, Il. 11, 375. 13, 583, wo man es auch = κέρατα erklärt. – Bei der Lyra sind πήχεις die beiden gebogenen Enden od. Griffe, zwischen denen der Steg angebracht ist, Her. 4, 192, Luc. D. D. 7, 4; der Steg selbst, Artemo bei Ath. XIV, 637 d; vgl. Hesych. u. Phot. – An der Wage, der Wagebalken, = ζυγός. – Auch das Richtscheit, ἀκαμπής, Leon. Tar. 28 (VI, 204). – Als Längenmaaß ist es die Weite von der Spitze des Ellenbogens bis zu der des Mittelfingers, Elle, ursprünglich 24 δακτύλους, 11/2 Fuß enthaltend, Her. 2, 175, der 1, 178 unterscheidet πῆχυς βασιλήϊος u. μέτριος, so daß der erstere um 3 δακτύλους größer ist als der letztere, welchem ὁ κοινός oder ἰδιωτικός entspricht, der auch der asiatische, samische, ägyptische heißt; vgl. Her. 2, 149. 168. Später = 2 Fuß entsprach er unserer Elle; aber bei Vermessung des Holzes und der Steine, πῆχυς τοῦ πριστικοῦ ξύλου u. λιϑικός, ist er immer 11/2 Fuß gerechnet. – Ar. sagt übertr. καὶ κανόνας ἐξοίσουσι καὶ πήχεις ἐπῶν, Ran. 798. – Bei Sp. auch das gebogene Ende, der Winkel, Paul. Sil. ecphr. 1, 16.
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4 δεύτερος
δεύτερος, der Zweite; comparativ. zum superlstiv. δεύτατος »der Letzte«, also eigentlich »der Letztere«, d. h. der Letzte von Zweien; δευτερος und δεύτατος hängen mit δύο nicht unmittelbar zusammen, sondern sind zunächst von δεύεσϑαι abzuleiten, δεύτερος der Nachstehende, der (hinter dem Ersten) Zurückbleibende. Lehrreich ist besonders die Redensart οὐδενὸς δεύτερος, Herodot. 1, 23, und Hom. Iliad. 23, 248 ἔπειτα δὲ καὶ τὸν (nämlich τύμβον) Ἀχαιοὶ εὐρύν ϑ' ὑψηλόν τε τιϑήμεναι, οἵ κεν ἐμεῖο δεύτεροι ἐν νήεσσι πολυκλήισι λίπησϑε, Scholl. Aristonic. δεύτεροι: ὕστεροι. καὶ »δεύτατος ἦλϑεν ( Iliad. 19, 51)« ἀντὶ τοῦ ἔσχατος; Scholl. Aristonic. Iliad. 19, 51 ἡ διπλῆ, ὅτι δεύτατος ἀπὸ τοῠ δεύεσϑαι ὁ ἔσχατος· τὸ δὲ δεύεσϑαι ἐνδεῖν ἐστι. Nun hängt aber δεύεσϑαι selbst mit δύο zusammen; es ist mit Guna von der den Begriff der Trennung ausdrückenden Wurzel δυ- oder δFι-gebildet; von dieser Wurzel kommt δύο, das die Sonderung in Zwei bezeichnende Zahlwort, und δεύεσϑαί τινος, von Etwas getrennt sein, es entbehren. Vgl. δίς, διά und das Latein. dis-. Δεύτερος findet sich von Homer an überall, das neutrum auch adverolat, »zweitens«, »zum zweiten Male«; bei Homer öfters in den Formen δεύτερος und δεύτερον; andere Formen nur im 23. Buche der Ilias: δευτέρῳ vs. 265. 750, δεύτεροι vs. 248. 498, δεύτερα vs. 538. In der Odyssee nur δεύτερον, 8, 1619, 354. 18, 24. 19, 65. 22, 69. Homer setzt gerne αὖ, αὖτε, αὖτις hinzu; er gebraucht das Wort vom Raume, von der Zeit und vom Range, welche Kategorien sich aber meistens nicht genau sondern lassen. Entschieden räumlich ist wohl zu fassen Iliad. 23, 498 τότε δὲ γνώσεσϑε ἵππους, οἳ δεύτεροι οἵ τε πάροιϑεν; entschieden von der Zeit Iliad. 5, 855 πρόσϑεν Ἄρης ὠρέξατο – δεύτερος αὖϑ' ὡρμᾶτο Διομήδης; entschieden vom Range Iliad. 23, 538 ἀλλ' ἄγε δή οἱ δῶμεν ἀέϑλιον, ὡς ἐπιεικές, δεύτερ'· ἀτὰρ τὰ πρῶτα φερέσϑω Τυδέος υἱός, τὰ δεύτερα = der zweite Kampfpreis. Vgl. Iliad. 7, 248 δεύτερος αὖτε, Iliad. 3, 191 δεύτερον αὖτε – τὸ τρίτον αὖτε, Odyss. 3, 161 δεύτερον αὖτις, Iliad. 6, 184 πρῶτον μέν – δεύτερον αὖ – τὸ τρίτον αὖ, Iliad. 23, 265 τῷ πρώτῳ· ἀτὰρ αὖ τῷ δευτέρῳ – αὐτὰρ τῷ τριτάτῳ – τῷ δὲ τετάρτῳ – πέμπτῳ δέ. – Folgende: a) der Zeit nach: δευτέρῳ χρόνῳ Pind. Ol. 1, 43; μετ' ἐμὲ δεύτερος, sogleich nach mir, Xen. Cyr. 2, 2, 4. – b) der Oldnung, dem Range nach: οὐδενὸς δεύτερος, keinem nachstehend, Her. 1, 23; Pol. 32, 13, 16; καὶ ὕστερος Plat. Phil. 59 c; δεύτερα ἦν τῶν ὑποκειμένων προςδοκιῶν καὶ τῶν ἐλπίδων, war unter den Erwartungen, blieb hinter den Erwartungen zurück, Dem. 19, 24; ἰσχύϊ δὲ μάχης καὶ στρατοῦ πλήϑει πολὺ δευτέρα ἦν μετὰ τὴν Σκυϑῶν, an Heereszahl stand sie weit der Macht der Scythen nach, Thuc. 2, 97; Her. 1, 31; μετὰ Πᾶνα τὸ δεύτερον ἆϑλον ἀποισῇ Theocr. 1, 3; vgl. ἐμοὶ μὲν μετὰ τὸ πλουτεῖν δεύτερον Alexis Ath. VI, 258 e. – So ἄγειν, ἡγεῖσϑαι, ποιεῖν, τιϑέναι τινὰ δεύτερόν τινος, Jemand einem Andern nachsetzen, Soph. O. C. 351; Luc. Lapith. 9 enc. Dem. 34; Plut. u. a. Sp.; ἐν δευτέρῳ καὶ γονεῖς καὶ παῖδας τῶν τῆς πατρίδος καλῶν τίϑεσϑαι, Plut. Fab. 24; ἐν δευτέρᾳ τάξει τινὸς ποιεῖσϑαι Dsm. 13. – c) übh. der Andere neben Einem, δεύτερος αὐτός, selbzweiter, d. i. allein mit dem Andern, Her. 4, 113 u. sonst; δευτέρῳ ἔτει τούτων, im zweiten Jahre darauf; δευτέρῃ ἡμέρῃ ἀπ' ἧς ὁ χειμὼν ἔγένετο, den Tag nach dem Sturme, 7, 192; Sp. = ἕτερος, εἷς καὶ δεύτερος, vgl. Schäfer D. Hal. C. V. p. 174. – Das neutr. δεύτερον, Her. u. Att. gew. τὸ δεύτερον, zweitens, zumzweiten Male, wiederum, oft noch mit αὖ, αὖτε u. ähnl. vbdn; δεύτερον πάλιν, Plat. Polit. 260 d; δεύτερα, Herodot. 1, 46; τὰ δεύτερα, Thuc. 6, 78; ἐκ δευτέρου, zum zweitenmale, Aesop., N. T.; – τὰ δεύτερα, der zweite Preis, Rang, Her. 8, 104; Xen. Cyr. 4, 6, 11; τὰ δεύτερα φέρεσϑαι, Luc. – Bei Medic. = Nachgeburt. – Adv. δευτέρως, Plat. Tim. 56 b u. öfter; Arist.
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5 διά
διά, durch, zwischen. Zu Grunde liegt der Begriff der Trennung, »in zwei Theile«; Wurzel ΔFι, verwandt δύο, δίς, Latein. duo, bis, viginti, dis-, Sanskrit. vi, s. Curtius Grundz. der Griech. Etymol. 1, 39. 204.
Als Adverb. kann διά gebraucht zu sein scheinen in dem Ausdrucke διὰ πρό, was aber wohl besser als ein Wort geschrieben wird, διαπρό.
Als Praeposit. wird διά verbunden:
A. Mit dem genitiv.: Durch; – 1) vom Raume, und zwar – a) durch einen Raum hindurch u. wieder heraus, z. B. δι' ὤμου, δι' ἀσπίδος u. ä., ἦλϑεν ἔγχος, drang durch die Schulter, durch den Schild hindurch, oft bei Hom.; ἔπαξε διὰ φρενῶν ξίφος Pind. N. 7, 26; vgl. P. 3, 57; τιτρώσκειν διὰ ϑώρακος, durch den Panzer hindurch verwunden, Xen. An. 1, 8, 26; φαίνεται πῦρ διὰ τοῦ ὀρόφου, das Feuer schlägt durch das Dach heraus, 7, 4, 16. Aehnl. διὰ τοῠ ὕδατος ὁρῶν ἥλιον, durch das Wasser hindurch die Sonne sehen, Plat. Phaed. 109 c. – Διὰ τέλους, bis zum Ende hindurch, vollständig, Aesch. Prom. 270; διὰ πασῶν (sc. χορδῶν), durch alle Saiten, Töne hin, gänzlich, Plat. Rep. IV, 432 n; bes. von der Oktave. – b)ohne die Bezeichnung des Wiederherauskommens, mitten durch, durch etwas hin; bes. bei Verbis der Bewegung: διὰ νήσου ἰὸν Od. 12, 335, u. öfter; διὰ ϑαλάσσας πέταται Pind. N. 6, 50; ἐλῶσι διὰ ἠπείρου μακρᾶς Aesch. Eum. 75; οἴκτου δι' οἴκων ὁρμωμένου Soph. Tr. 861; ῥέων δι' Εὐρώπης Her. 2, 33; διὰ τῶν νεκρῶν διεξήϊε 7, 238; δι' οὐρανοῦ πορεύεσϑαι, Plat. Tim. 39 d; διὰ πυρὸς ἰέναι, Xen. Symp. 4, 16 u. öfter; vgl. διὰ πολλῶν τε καὶ δεινῶν πραγμάτων σεσωσμένοι An. 5, 5, 8; – διὰ πάντων ἐλϑεῖν, alles durchmachen, Xen. Cyr. 1, 2, 15; ἀπὸ τῆς ἀρχῆς διὰ πάντων ἄχρι τῆς τελευτῆς διεξῆλϑον Dem. 18, 179. – Homer setzt bei mehreren Verbis der Bewegung den genitiv. πεδίοιο ohne Präposition, wo in Attischer Prosa der genitiv. mit διά stehn würde; Iliad. 4, 244 αἵ τ' ἐπεὶ οὖν ἔκαμον πολέος πεδίοιο ϑέουσαι. Scholl. Aristonic. ἡ διπλῆ διὰ τὸ ἐλλείπειν τὴν διά πρόϑεσιν, ἵν' ᾖ διὰ πεδίου; Iliad. 23, 372 οἱ δ' ἐπέτοντο κονίοντες πεδίοιο, Scholl. Aristonic. ἡ διπλῆ, ὅτι ἐλλείπει ἡ διά, διὰ πεδίοιο; Iliad. 5, 222. 6, 2. 38. 507. 8, 106. 13, 820. 14, 147. 18, 7. 21, 247. 22, 23. 23, 364. 518. 521, Scholl. Aristonic. zu allen diesen Stellen; eben so ist gebraucht der genitiv. νειοῖο Iliad. 10, 353 ἑλκέμεναι νειοῖο βαϑείης πηκτὸν ἄροτρον, Scholl. Aristonic. ἡ διπλῆ, ὅτι ἐλλείπει ἡ διά, διὰ νειοῖο. – Seltener c) nebenhin, längs, παρήκει διὰ τῆςδε τῆς ϑαλάσσης ἡ ἀκτή Her. 4, 39; vgl. Od. 10, 391; παρὰ τὴν χηλὴν διὰ τῆς ϑαλάσσης Thuc. 1, 63. Oefter Sp., παριέναι διὰ μειρακίου, Aristaenet. 1, 13. Bei Her. 3, 103, διὰ τῶν ὀπισϑίων σκελέων, ist es = durch beide Schenkel mitten hindurch. – An b) schließt sich d), ὁ δ' ἔπρεπε καὶ διὰ πάντων, eigtl. durch alle hin zeichnete er sich aus, d. i. vor allen, Il. 12, 104; so τετίμακε δι' ἀνϑρώπων Pind. I. 3, 55; εὐδοκιμέων διὰ πάντων βασιλέων Her. 6, 63; u. allgemein, διὰ πάντων ϑέης ἄξιον, vor allen, 1, 25: vgl. 8, 37; ähnlich ὑμῖν διὰ πάντων ἥκιστα 8, 142; womit δι' οὐδενὸς ποιεῖσϑαι, Soph. O. C. 590, zu vergleichen, was B. A. 35 = οὐδενὸς π. gesetzt wird. – e) Wie διὰ μάχης ἐλϑεῖν τινι, Eur. I. A. 1415, ἰέναι, Her. 6, 9 Thuc. 4, 92, ἀπικέατο τῷ Ἁρπάγῳ Her. 1, 169, eigtl. »durch den Kampf hindurchgehen«, d. i. »kämpfen« bedeutet, so dient διά zunächst bei ἰέναι u. ä. Verben, dann auch mit ἔχειν, εἶναι, bes. bei Dichtern u. Sp., zur Bezeichnung des Beharrlichen, Ausdauerns u. Festhaltens eines Thuns oder Zustandes, und wird dann eine Umschreibung für ein einfaches Verbum, mit dem Nebenbegriff der Dauer, kann auch oft durch ein Adv. gegeben werden, vgl. Villois. Anecd. II, 79: διὰ ἀγάπης, ἀμελείας, ἐπαίνου, ψόγου, μνήμης ἔχειν, = ἀγαπᾶν, ἀμελεῖν u. s. w.; δι' αἰδοῦς ὄμμα ἔχειν Eur. I. A. 1000; Bacch. 441; δι' αἰτίας ἔχειν, = αἰτιᾶσϑαι, Thuc. 2, 60, wie δι' αἰτίας ἄγειν, Ael. V. H. 9, 32; δι' ἀκριβείας εἰρῆσϑαι, ἐπίστασϑαι, = ἀκριβῶς, Plat. Rep. III, 404 a, u. öfter; δι' ἀπεχϑείας γίγνεσϑαι, = ἀπεχϑάνεσϑαι, Xen. Hier. 9, 1; vgl. Aesch. Prom. 122; διὰ γλώσσης ἰέναι, reden, Eur. Suppl. 114; διὰ μιᾶς γνώμης γενέσϑαι, einmüthig sein, Isocr. 4, 188; διὰ δικαιοσύνης ἰέναι, auf dem Wege der Gerechtigkeit wandeln, Plat. Prot. 323 a; διὰ δίκης ἰέναι τινί, Soph. Ant. 738 Thuc. 6, 60; δι' ἐλπίδος ἔχειν, Herodn. 2, 1, 16; δι' ἐπιϑυμίας εἶναι, Plat. Phaed. 82 e; δι' ἐχϑρᾶς γενέσϑαι, Ar. Ran. 1112; δι'ἡδονῆς ἔχειν, Herodn. 4, 6, 4; διὰ μάχης ἔρχεσϑαι, Her. 6, 9; Thuc. 2, 11; διὰ πολλῶν μαϑημάτων γενόμενος Luc. Macrob. 22; διὰ μνήμης ἔχειν, Catapl. 9; auch εἶναι, φέρειν, Herodn. 2, 2, 19; δι' οἴκτου ἔχειν, λαβεῖν, Eur. Hec. 851 Suppl. 206; δι' ὀργῆς ἥκειν, ἔχειν, = ὀργίζεσϑαι, Soph. O. C. 909; Thuc. 2, 37. 5, 29; δι' ἡσυχίας εἶναι, Her. 1, 206; διὰ πάσης ἀγωνίης ἔχειν, 2, 91; vgl. δι' ὀργῆς παίειν, im Zorn, O. R. 807; δι' ὄχλου εἶναι, = ὀχληρόν, Thuc. 1, 73; διὰ πολέμου, διὰ φιλίας ἰέναι, Xen. An. 3, 2, 8; διὰ φιλημάτων ἰέναι, unter Küssen, Eur. Andr. 416; διὰ στόματος ἔχειν, Cyr. 1, 4, 25, wie Plut. Lucull. 1, stets im Munde führen; διὰ τιμῆς ἔχειν, ἄγειν, = τιμᾶν, Plut. Demetr. et Ant. 4; Hdn. 2, 2, 17; Luc. Merc. cond. 33; διὰ τύχης τοιᾶςδ' ἰών Soph. O. R. 775; δι' ὑποψίας, φροντίδος ἔχειν, Plut. Rom. 15; Herod. 3, 2, 9; διὰ φόβου ἔρχεσϑαι, εἶναι, Eur. Or. 747; Thuc. 6, 59; διὰ φυλακῆς ἔχειν, in Gewahrsam halten, Thuc. 7, 8; aufbewahren, D. Hal. 4, 15. So διὰ βραχέων, in kurzem, διὰ βραχυτάτων, Lys. 16, 9; διὰ πάντων, in allen Stücken, Plut. C. Graech. 6; διὰ κεφαλαίων (summarisch) ἀναμνήσω ὑμᾶς Aesch. 2, 25; διὰ τάχους, Thuc. 2, 18 u. öfter, wie διὰ ταχέων, = ταχέως, Xen. An. I, 5, 9. Man vgl. noch διὰ χειρὸς ἔχειν, in der Hand haben, Soph. Ant. 1243, s. unten; handhaben, ἡνίας, Plut. Num. 6; öfter Luc. πρᾶγμα; ähnl. διὰ στέρνων ἔχειν, so gesinnt sein, Plut. Ant. 635. – f) διὰ τοσούτου, in einem großen Zwischenraum, Thuc. 2, 29, u. öfter, διὰ πολλοῠ, διὰ ὀλίγου, z. B. 3, 94. 6, 11, wo man διαστήματος ergänzt; δι' ἄλλων εἴκοσι σταδίων ἄλλος ποταμός ἐστι, in einem Zwischenraum von 20 Stadien, Her. 7, 198; δι' ἐλάσσονος, näher, Thuc. 3, 51; οἱ ἄπωϑεν καὶ μάλιστα οἱ διὰ πλείστου 3, 115; δι' ἐγγυτάτου, 8, 96; διὰ δέκα ἐπάλξεων πύργοι ἦσαν, immer nach zehn, 3, 21. Vgl. noch ἐν τῷ διὰ μέσου χρόνῳ, Her. 8, 127. – 2) Von der Zeit, von Her. an, bes. bei Attikern; – a) die Dauer bezeichnend, eine Zeit hindurch, δι' ἡμέρας, διὰ νυκτός, den ganzen Tag, die Nacht hindurch, z. B. δικάζειν, Her. 1, 97 u. öfter; auch mit dem Zusatz ὅλης, Xen. An. 5, 2, 4 u. comici; δι' ἔτους, das ganze Jahr hindurch, Her. 2, 32; Ar. Vesp. 1058; δι' αἰῶνος, immer, Aesch. Ch. 26 u. sonst; auch διὰ παντὸς τοῦ αἰῶνος, Xen. Cyr. 2, 1, 19; u. so διὰ παντός allein, Soph. Ai. 691; δι' ὀλίγου, kurze Zeit hindurch, Thuc. 1, 77; διὰ βίου, zeitlebens, Plat. Phaed. 75 d; Plut. Caes. 57; δ. παντὸς β., Plat. Conv. 203 d; διά τε τοῦ ἔρωτος καὶ ἔξω γενόμενος, während der Liebe, Phaedr. 236 c; dah. διὰ τέλους, bis ans Ende, Soph. Ai. 670; Xen. Cyr. 3, 3, 35 u. sonst; dah. = beständig, Andoc. 1, 6; Lys. 6, 30, u. öfter bei Rednern. So ist auch Xen. Cyr. 7, 2, 24 zu fassen: πρῶτον μὲν ἐκ ϑεῶν γεγονώς, ἔπειτα δὲ διὰ βασιλέων πεφυκώς, durch eine fortlaufende Reihe von Königen von den Göttern abstammend. – b) Einen Zeitabstand bezeichnend, seit, nach; διὰ χρόνου, nach einiger Zeit, auch nach langer Zeit, Lys. 1, 12; Plat. Rep. I, 328 c; Phaedr. 247 b; Xen. Cyr. 1, 4, 28; διὰ πολλοῦ χρόνου, Ar. Plut. 1045; διὰ μακρῶν χρόνων, Plat. Tim, 22 d; u. allein, διὰ μακροῦ, Arr. An. 5, 2, 8; Luc. Asin. 46; δι' ἐτῶν δέκα, Pol. 22, 26, der auch διὰ προγόνων, seit den Vorfahren, sagt, 22, 4. Mit Ordinalzahlen wird die Wiederkehr einer Handlung nach einem bestimmten Zeitraume bezeichnet: διὰ τρίτης ἡμέρας, alle drei Tage, Her. 2, 37; διὰ πεντετηρίδος, alle fünf Jahre, 3. 97 (aber δι' ἑνδεκάτου ἔτους, nach Verlauf von elf Jahren, 1, 62); δι' ἔτους πέμπτου συνάγειν, Ar. Plut. 584; δι' ἐνάτου ἔτους, Plat. Legg. I, 624 b. – 3) durch, vermittelst, was zunächst räumlich ist, φϑόγγος με βάλλει δι' ὤτων Soph. Ai. 1078; vgl. El. 727; δι' ὄμματος λείβειν δάκρυον O. C. 1252; δι' ὁσίων χειρῶν ϑιγεῖν 471; διὰ χειρῶν κομίζειν, in den Händen tragen, Plut. Cim. 5; vgl. διὰ χειρὸς ἄγειν, Soph. Ant. 916; Plut. Pomp. 22; δι' ὀλίγου πόνου κεκτημένος Thuc. 7, 70; αἱ αἰσϑήσεις αἱ διὰ τῶν ῥινῶν, Plat. Prot. 334 c; διὰ τοῦ στόματος, Phaedr. 250 d; τῶν ἡδονῶν αἳ διὰ τοῦ σώματός εἰσιν. d. i. körperliche, sinnliche, Phaed. 65 a; vgl. Xen. Mem. 4, 5, 3, u. πάντα διὰ στόματος ἡδέα, 1, 4, 5. Uebh. vermittelst, durch, δι' ἑρμηνέως λέγειν, Xen. An. 2, 3, 17 u. öfter, wie Pol. 5, 83; δι' ἀγγέλου λέγειν, Her. 7, 203; vgl. Aesch. 3, 95 ἀφικνεῖται οὐκέτι δι' ἀγγέλων ἀλλ' αὐτός; u. πέμψας διὰ τῶν μαϑητῶν Matth 11, 2; γέγραπται διὰ τοῦ προφήτο υ 2, 5; vollständig τὸ ῥηϑὲν ὑπὸ κυρίου διὰ τοῠ προφήτου, 1, 22; auch εἶδον δι' ἐκείνων Her. 1, 113. 117; πεσεῖν ἀλλοτρίας διὰ γυναικός, durch Schuld, Aesch. Ag. 442; δι' ὧνπερ χειρῶν ὤλετο Soph. O. R. 822. Zu beachten ist Plat. Theaet. 184 d, wo ᾡ ὁρῶμεν u. δι' οὗ ὁρῶμεν unterschieden wird. – Διὰ λόγων συγγενέσϑαι, Plat. Polit. 272 d; διὰ τοῦ ἐμοῠ στόματος ἐλέχϑη Phaedr. 242 d; vgl. auch δι' ἑκόντων ἀλλ' οὐ διὰ βίας ποιεῖσϑαι, Phil. 58 a; Aesch. 3, 121 sagt οὐ δι' αἰνιγμάτων ἀλλ' ἐναργῶς γέγραπται. Etwas anders διὰ μέλανος γράφειν, Plut. Sol. 17; διὰ ποιήματος λόγον ἐξενεγκεῖν, ibd. 26. Bei Sp. sogar zur Angabe des Stoffes, βρώματα διὰ γάλακτος καὶ μέλιτος, Ath. XIV, 646 e; δι' ἀλφίτου πεποιημέναι ϑυσίαι, Plut. Num. 8, wie εἴδωλα κατασκευάζειν δι' ἐλέφαντος καὶ χρυσοῦ, D. Sic. 17, 115; u. noch auffallender κυάϑιον δι' ἀργυρίου, Poll. 6, 105. – Besonders häufig, wie man διὰ τοιούτων αἰτιῶν, Plat. Tim. 57 c, δι' ἐμοῦ γιγνόμενα, ibd. 41 c sagt, ist im Att. δι' ἑαυτοῦ, durch sich selbst, ohne fremde Beihülfe, selbstständig, z. B. κτᾶσϑαί τι, Xen. Cyr 1, 1, 4; διέλυε τὰ χρήματα, aus eigenen Mitteln, Dem. 88, 12; vgl. Pol. 7, 8 u. öfter; bes. ποιεῖσϑαί τι, Dem. 51, 22; ἀπολογίαν διὰ σαυτοῦ ποίησαι Aesch. 3, 242. Dah. δι' ἑαυτοῦ ἔχειν, in seiner Gewalt haben, πόλιν, βουλευτήριον, Dem. 15, 14. 22, 38; ὅπως δι' ἑαυτῶν ἔσοιτο ἡ οὐσία Is. 6, 36. – Die Gramm. bezeichnen bes. die Orthographie durch γράφεται διὰ τοῦ ᾱ, ῶ u. s. w.
B. Mit dem accusativ. – 1) vom Orte, nur p., durch, genau in demselben Sinne, wie die Attische Prosa διά mit dem genitiv. vom Raume gebraucht. Hom. Iliad. 10, 298 βάν ῥ' ἴμεν –, ἂμ φόνον, ἂν νέκυας, διά τ' ἔντεα καὶ μέλαν αἱμα, Scholl. Aristonic. ἡ διπλῆ, ὅτι –. καὶ ὅτι πτῶσις ἐνήλλακται, δι' ἐντέων καὶ μέλανος αἵματος; Iliad. 10, 469 und Scholl. Aristonic.; Iliad. 15, 1 αὐτὰρ ἐπεὶ διά τε σκόλοπας καὶ τάφρον ἔβησαν, Scholl. Aristonic. ἀντὶ τοῦ διὰ σκολόπων καὶ τάφρου, ὡς τὸ »διά τ' ἔντεα καὶ μέλαν αἱμα ( Iliad. 10, 298)«. ἢ τὸ ἑξῆς διέβησαν τούς τε σκόλοπας καὶ τὴν τάφρον (dies Letztere spricht Friedländer dem Aristonicus ab); vgl. Iliad. 7, 247. 5, 858; ob in dgl. Stellen Tmesis anzunehmen sei, oder nicht, wird sich schwerlich überall entscheiden lassen; Iliad. 12, 62 διὰ τάφρον ἐλαύνομεν ἵππους; Iliad. 22, 190 ὡς δ' ὅτε νεβρὸν κύων ἐλάφοιο δίηται, διά τ' ἄγκεα καὶ διὰ βήσσας, Scholl. Aristonic. ὅτι ἀντὶ τοῦ δι' ἀγκέων καὶ βησσῶν; Odyss. 10, 281 δι' ἄκριας ἔρχεαι; 7, 139 βῆ διὰ δῶμα, Scholl. Aristonic. διὰ τοῦ δώματος; Odyss. 10, 150 καί μοι ἐείσατο καπνὸς ἀπὸ χϑονὸς εὐρυοδείης Κίρκης ἐν μεγάροισι, διὰ δρυμὰ πυκνὰ καὶ ὕλην; Iliad. 14, 91 μῦϑον, ὃν οὔ κεν ἀνήρ γε διὰ στόμα πάμπαν ἄγοιτο, ὅς τις ἐπίσταιτο κτἑ., im Munde führen; – διὰ σέλματα νηός Archil. 5; φεύγειν διὰ κῦμα ἅλιον, auf der Meereswoge, Aesch. Suppl. 15; vgl. Eur. Hipp. 762 u. sonst, nur in Chören; ἐπὶ χϑόνα καὶ διὰ πόντον βέβακεν Pind. I. 3, 59; διὰ στόμα ὄσσαν ἱεῖσαι Hes. Th. 65; διὰ στόμα ἔχειν, Ar. Lys. 855; vgl. Aesch. Spt. 51. 475. 561; Eur. Or. 103. – Zuweilen ist dies διά c. accusat. nicht wesentlich dem Sinne nach von ἐν verschieden; ähnlich wie sich ἀνά und κατά c. accusat. zu ἐν verhält, so auch dies διά cum accusat.: Aeschyl. Suppl. 868 καὶ γὰρ δυσπαλάμως ὄλοιο δι' ἁλίρρυτον ἄλσος, κατὰ Σαρπηδόνιον χῶμα πολυψάμαϑον ἀλαϑεὶς εὐρείαις εἰν αὔραις; Soph. O. R. 867 ὧν νόμοι πρόκεινται ὑψίποδες, οὐρανίαν δι' αἰϑέρα τεκνωϑέντες, ὧνὌλυμπος πατὴρ μόνος; so ist wohl auch zu fassen Hesiod. Th. 631 δηρὸν γὰρ μάρναντο, πόνον ϑυμαλ γέ' ἔχοντες, Τιτῆνές τε ϑεοὶ καὶ ὅσοι Κρόνου ἐξεγένοντο, ἀντίον ἀλλήλοισι διὰ κρατερὰς ὑσμίνας; sehr zweideutig ist Hom. Iliad. 2, 40 ϑήσειν γὰρ ἔτ' ἔμελλεν ἐπ' ἄλγεά τε στοναχάς τε Τρωσί τε καὶ Δαναοῖσι διὰ κρατερὰς ὑσμίνας, was wohl eben so gut heißen könnte »vermittelst der Schlachten« wie »in den Schlachten«. – 2) Eben so wie vom Raume wird διά c. accusat. auch von der Zeit ungefähr = ἐν gebraucht, auf die Frage »wann«: Iliad. 8, 510 μή πως καὶ διὰ νύκτα Ἀχαιοὶ φεύγειν ὁρμήσωνται; 2, 57 ἀμβροσίην διὰ νύκτα; 10, 41 νύκτα δι' ἀμβροσίην; 10, 83 νύκτα δι' ὀρφναίην; 10, 297 διὰ νύκτα μέλαιναν; dies » durch die Nacht« ist nicht so viel wie »die Nacht hindurch«, sondern im Wesentlichen nichts Anderes als »bei Nacht«, »während der Nacht«, »in der Nacht«, »zur Nachtzeit«; nur ist die zu Grunde liegende Vorstellung bei διὰ νύκτα eine andere; – Mosch. 4, 91 πρὸς δ' ἔτι μ' ἐπτοίησε διὰ γλυκὺν αἰνὸς ὄνειρος ὕπνον. – 3) vom Mit tel oder Werkzeuge, durch, vermittelst, fast nur dichterisch; die Attische Prosa gebraucht regelrecht in dieser Bdtg διά c. genitiv.; Odyss. 8, 520 νικῆσαι διὰ Ἀϑήνην; Iliad. 10, 497 διὰ μῆτιν Ἀϑήνης; 15, 71 Ἀϑηναίης διὰ βουλάς; δι' ἀρετὴν οὐ διὰ τύχην νικᾶν, Isocr. 4, 91; ὅσοις σώζεσϑαι μὲν ἤρκει δι' ὑμᾶς Xen. An. 5, 8, 13; Dem. 24, 7 διὰ τοὺς ϑεοὺς ἐσώϑην; λέγονται Ἀϑηναῖοι διὰ Περι κλέα βελτίους γενέσϑαι Plat. Gorg. 515 e; ταχὺς γενόμενος διὰ τὸν παιδοτρίβην ibd. 520 c; πλείω διὰ σὲ εἴρηκα Theaet. 210 b; διὰ τίν' ἄρχει ὁ Ζεύς; Ar. Plut. 130, wo διὰ τἀργύριον geantwortet wird; εἴ τι ἔστι λαμπρὸν – διὰ σὲ γίγνεται ibd. 145; διὰ τοὺς εὖ μαχομένους αἱ μάχαι κρίνονται Xen. Cyr. 5, 2, 35. Bes. ist zu merken das elliptische εἰ μὴ διά τινα, z. B. Μιλτιάδην εἰς τὸ βάραϑρον ἐμβαλεῖν ἐψηφίσαντο, καὶ εἰ μὴ διὰ τὸν πρύτανιν, ἐνέπεσεν ἄν, wenn es nicht durch den Prytanen verhindert wäre, Plat. Gorg. 516 d; εἰ μὴ διὰ τὴν ἐκείνων μέλλησιν Thuc. 2, 18; Ar. Vesp. 558; Dem. 19, 90. – 4) Am gewöhnlichsten bezeichnet διά c. accusat. die Ursache, » wegen«, »um – willen«, und dies ist in Attischer Prosa der regelmäßige Gebrauch von διά c. accusat.; der Unterschied von ἕνεκα besteht darin, daß dieses den Zweck angiebt, die Absicht; also z. B. πολέμου ἕνεκα = »damit Krieg sei«, διὰ τὸν πόλεμον = »weil Krieg ist (war, sein wird)«. Hom. Iliad. 15, 41 μὴ δι' ἐμὴν ἰότητα Ποσειδάων πημαίνει Τρῶάς τε καὶ Ἕκτορα, τοῖσι δ' ἀρήγει, ἀλλά που αὐτὸν ϑυμὸς ἐποτρύνει καὶ ἀνώγει, mein Wille ist nicht die Ursache, ich bin nicht schuld; Od. 19, 523. 154; τῷ δι' ἀτασϑαλίας ἔπαϑον κακόν, wegen ihrer Frevel, Od. 23, 67; so bes. in Prosa διὰ τί, weswegen?, warum?, διὰ ταῦτα, deswegen, διὰ τό seq. inf. u. acc. c. inf. Bei Arist. Nic. Eth. 10, 2, 2 entspricht dem δι' ἕτερον μηδὲ ἑτέρου χάριν αἱρεῖσϑαίτι nachher τίνος ἕνεκα. – Homer setzt für διά mit dem accusat. in der Bdtg »wegen«, »um – willen« auch den dativ. ohne praeposit.: Iliad. 5, 875 σοὶ πάντες μαχόμεσϑα· σὺ γὰρ τέκες ἄφρονα κούρην, οὐλομένὴν, ᾗ τ' αἰὲν ἀήσυλα ἔργα μέμηλεν, Scholl. Aristonic. ἡ διπλῆ, ὅτι ἀντὶ τοῦ διὰ σέ ; Odyss. 9, 19 εἴμ' Ὀδυσεὺς Λαερτιάδης, ὃς πᾶσι δόλοισιν ἀνϑρώποισι μέλω, Scholl. παρεῖται ἡ διά, καὶ ἡ δοτικὴ ἀντὶ αἰτιατικῆς κεῖται· διὰ δόλους γὰρ μέλω. ὅμοιόν ἐστι τῷ »σοὶ πάντες μαχόμεϑα ( Iliad. 5, 875)«, τουτέστι διὰ σέ.
Dem regierten Worte findet sich διά nachgestellt, z. B. ὅντε διά Hes. O. 3. φρυκτωρῶν διὰ πεισϑεῖσα Aesch. Ag. 590, ἣν διὰ πολλὰ παϑών Hermesianax bei Ath. XIII, 597 e; anastrophirt wird aber διά nicht, s. Lehrs Quaest. ep. p. 73.
In Zusammensetzungen bezeichnet διά 1) Bewegung u. Verbreitung in Raum u. Zeit, διαγίγνεσϑαι, διαφαίνω, bes. bis zum Ziel hindurch führen, διατελέω, διαπράττω, übh. Verstärkung des simplex, διαφϑείρω. – 2) Trennung. zer-, auseinander, διαιρεῖν, διαλύειν, διαγιγνώσκω. – 3) Wetteifer, Wechselwirkung, mit-, untereinander, διαλέγομαι, διαδικάζεσϑαι, διαφιλοτιμέομαι, u. daher Auszeichnung, διαφέρειν, διαπρέπειν, – 4) Mischung, διάλευκος, διάχρυσος.
Das ι ist zu Anfang des Verses bei Hom. einigemal lang, Il. 3, 357. 4, 135. 7, 251. 11, 435; α ist in der Vershebung lang, wofür Aesch. διαί sagt.
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6 βηλός
βηλός, ὁ (βάω, βαίνω), Schwelle, Thürschwelle, Apollon. Lex. Homer. p. 51, 15 βηλός ὁ τῆς ϑύρας βαϑμός; Hom. dreimal, von Götterwohnungen, Iliad. 1, 591 ἤδη γάρ με καὶ ἄλλοτ' ἀλεξέμεναι μεμαῶτα ῥῖψε, ποδὸς τεταγών, ἀπὸ βηλοῦ ϑεσπεσίοιο, Woh nung des Zeus; 15, 23 ὃν δὲ λάβοιμι, ῥίπτασκον τεταγὼν ἀπὸ βηλοῠ, ὄφρ' ἂν ἵκηται γῆν ὀλιγηπελέων, Wohnung des Zeus; 23, 202 ϑέουσα δὲ Ἶρις ἐπέστη βηλῷ ἔπι λιϑέῳ, Wohnung des Zephyros. Der Grammatiker Krates hielt das Wort für chaldäisch, Scholl. Iliad. 1, 591 Κράτης δὲ περισπῶν τὴν πρώτην συλλαβὴν Χαλδαϊκὴν εἶναι τὴν λέξιν ἀποδίδωσιν. Vgl. Scholl. Iliad. 15, 23 und Sengebusch Homer. dis sert. 1 p. 60. Ueberhaupt gab das Wort zu vielen Erörterungen Anlaß: Scholl. Iliad. 1, 591 Παρμενίων δὲ ὁ γλωσσογράφος φησὶν Ἀχαιοὺς καὶ Δρύοπας καλεῖν τὸν οὐρανὸν βηλόν, und Ἀγαϑοκλῆς δὲ τὴν πάντων περιοχήν, καὶ βεβηκότας φέρειν τοὺς ἀπλανεῖς ἀστέρας. – Aeschyl. Choeph. 571 βαλὸν ἕρκειον πυλῶν, Königsburg des Aegisthos, vgl. Bekk. Anecd. 1 p. 224, 16 Βατήρ: – σημαίνει δὲ καὶ τὸν τῆς ϑύρας οὐδόν, ὃν Ὅμηρος βηλό ν, οἱ δὲ τραγικοὶ βαλόν. – Quint. Sm. 13, 483 βηλὸν ἀστερόεντα der Himmel.
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7 διά
διά, durch, zwischen. Zu Grunde liegt der Begriff der Trennung, »in zwei Teile«; Latein: duo, bis, viginti, dis-. Als Praeposit. wird διά verbunden: A. Mit dem genitiv: durch; (1) vom Raume, und zwar (a) durch einen Raum hindurch u. wieder heraus; ἦλϑεν ἔγχος, drang durch die Schulter, durch den Schild hindurch; τιτρώσκειν διὰ ϑώρακος, durch den Panzer hindurch verwunden; φαίνεται πῦρ διὰ τοῦ ὀρόφου, das Feuer schlägt durch das Dach heraus; διὰ τοῠ ὕδατος ὁρῶν ἥλιον, durch das Wasser hindurch die Sonne sehen. Διὰ τέλους, bis zum Ende hindurch, vollständig; διὰ πασῶν (sc. χορδῶν), durch alle Saiten, Töne hin, gänzlich; bes. von der Oktave. (b) ohne die Bezeichnung des Wiederherauskommens: mitten durch, durch etwas hin; bes. bei Verbis der Bewegung; διὰ πάντων ἐλϑεῖν, alles durchmachen. Seltener (c) nebenhin, längs; διὰ τῶν ὀπισϑίων σκελέων, ist es = durch beide Schenkel mitten hindurch. (d) ὁ δ' ἔπρεπε καὶ διὰ πάντων, eigtl. durch alle hin zeichnete er sich aus, d. i. vor allen. (e) διὰ μάχης ἐλϑεῖν τινι, eigtl. »durch den Kampf hindurchgehen«, d. i. »kämpfen«; zur Bezeichnung des Beharrlichen, Ausdauerns u. Festhaltens eines Tuns oder Zustandes, und wird dann eine Umschreibung für ein einfaches Verbum, mit dem Nebenbegriff der Dauer, kann auch oft durch ein Adv. gegeben werden; διὰ γλώσσης ἰέναι, reden; διὰ μιᾶς γνώμης γενέσϑαι, einmütig sein; διὰ δικαιοσύνης ἰέναι, auf dem Wege der Gerechtigkeit wandeln; διὰ φιλημάτων ἰέναι, unter Küssen; διὰ στόματος ἔχειν, stets im Munde führen; διὰ φυλακῆς ἔχειν, in Gewahrsam halten, aufbewahren; handhaben; διὰ στέρνων ἔχειν, so gesinnt sein. (f) διὰ τοσούτου, in einem großen Zwischenraum; δι' ἄλλων εἴκοσι σταδίων ἄλλος ποταμός ἐστι, in einem Zwischenraum von 20 Stadien; διὰ δέκα ἐπάλξεων πύργοι ἦσαν, immer nach zehn. (2) Von der Zeit, (a) die Dauer bezeichnend: eine Zeit hindurch, δι' ἡμέρας, διὰ νυκτός, den ganzen Tag, die Nacht hindurch; δι' ἔτους, das ganze Jahr hindurch; δι' ὀλίγου, kurze Zeit hindurch; διὰ βίου, zeitlebens; διά τε τοῦ ἔρωτος καὶ ἔξω γενόμενος, während der Liebe; dah. διὰ τέλους, bis ans Ende; dah. = beständig. (b) Einen Zeitabstand bezeichnend: seit, nach; διὰ χρόνου, nach einiger Zeit, auch nach langer Zeit; διὰ προγόνων, seit den Vorfahren. Mit Ordinalzahlen wird die Wiederkehr einer Handlung nach einem bestimmten Zeitraume bezeichnet: διὰ τρίτης ἡμέρας, alle drei Tage; διὰ πεντετηρίδος, alle fünf Jahre. (3) durch, vermittelst, was zunächst räumlich ist; διὰ χειρῶν κομίζειν, in den Händen tragen. Übh. vermittelst, durch; πεσεῖν ἀλλοτρίας διὰ γυναικός, durch Schuld. Besonders häufig, δι' ἑαυτοῦ, durch sich selbst, ohne fremde Beihilfe, selbstständig; διέλυε τὰ χρήματα, aus eigenen Mitteln. Dah. δι' ἑαυτοῦ ἔχειν, in seiner Gewalt haben. Die Gramm. bezeichnen bes. die Orthographie durch γράφεται διὰ τοῦ ᾱ, ῶ. B. Mit dem accusativ. (1) vom Orte: durch. (2) von der Zeit = ἐν, auf die Frage »wann«; διὰ νύκτα μέλαιναν; dies »durch die Nacht« ist nicht so viel wie »die Nacht hindurch«, sondern im Wesentlichen nichts anderes als »bei Nacht«, »während der Nacht«, »in der Nacht«, »zur Nachtzeit«; nur ist die zu Grunde liegende Vorstellung bei διὰ νύκτα eine andere. (3) vom Mittel oder Werkzeuge: durch, vermittelst. (4) die Ursache, »wegen«, »um willen«; der Unterschied von ἕνεκα besteht darin, daß dieses den Zweck angibt, die Absicht; πολέμου ἕνεκα = »damit Krieg sei«, διὰ τὸν πόλεμον = »weil Krieg ist (war, sein wird)« In Zusammensetzungen bezeichnet διά (1) Bewegung u. Verbreitung in Raum u. Zeit, διαγίγνεσϑαι, διαφαίνω, bes. bis zum Ziel hindurch führen, διατελέω, διαπράττω, übh. Verstärkung des simplex, διαφϑείρω. (2) Trennung. zer-, auseinander, διαιρεῖν, διαλύειν, διαγιγνώσκω. (3) Wetteifer, Wechselwirkung, mit-, untereinander, διαλέγομαι, διαδικάζεσϑαι, διαφιλοτιμέομαι, u. daher Auszeichnung, διαφέρειν, διαπρέπειν. (4) Mischung, διάλευκος, διάχρυσος -
8 πείρω
πείρω, von einem Ende bis zum anderen durchdringen, durchbohren, durchstoßen; κρέα ἔπειρον, sie steckten das Fleisch, um es zu braten, an Bratspieße; auch κρέα ἀμφ' ὀβελοῖσιν ἔπειραν, sie steckten das Fleisch um die Bratspieße, so daß es diese umgab; διὰ δ' αὐτοῠ πεῖρεν ὀδόντων ἔγχεϊ, mit dem Speer stieß er ihm durch die Zähne; ἥλοισι πεπαρμένον, mit Buckeln beschlagen; übertr., ὀδύνῃσι πεπαρμένος, von Schmerzen durchbohrt. Auch κύματα πείρειν, die Wogen durchschneiden, das Meer (von einem Ende dis zu dem anderen) durchfahren; eben so κέλευϑον, von einem Seewege; absolut: durchwanderen, durchziehen; δόρυ π., hindurchstoßen -
9 πῆχυς
πῆχυς, ὁ, der Unterarm von der Handwurzel dis zum Armgelenk, der Ellenbogen; auch der ganze Arm. Am Bogen, der Bug in der Mitte zwischen den beiden Enden, der eine Art Griff bildete und beim Spannen zusammengezogen wurde. Bei der Lyra sind πήχεις die beiden gebogenen Enden od. Griffe, zwischen denen der Steg angebracht ist; der Steg selbst. An der Waage, der Waagebalken, = ζυγός. Auch das Richtscheit, ἀκαμπής. Als Längenmaß ist es die Weite von der Spitze des Ellenbogens bis zu der des Mittelfingers, Elle, ursprünglich 24 δακτύλους, 1,5 Fuß enthaltend oder 1,178 unterscheidet πῆχυς βασιλήϊος u. μέτριος, so daß der erstere um 3 δακτύλους größer ist als der letztere, welchem ὁ κοινός oder ἰδιωτικός entspricht, der auch der asiatische, samische, ägyptische heißt. Später = 2 Fuß entsprach er unserer Elle; aber bei Vermessung des Holzes und der Steine, πῆχυς τοῦ πριστικοῦ ξύλου u. λιϑικός, ist er immer 1,5 Fuß gerechnet; das gebogene Ende, der Winkel -
10 πρυτανεῖον
πρυτανεῖον, τό, (1) das öffentliche Gebäude in den Städten der Griechen, welches den Herd der Stadt enthält, das Stadthaus, in welchem, wie in Athen, die jedesmaligen Prytanen speisten, und man sowohl auswärtige Gesandte, als um den Staat vorzüglich verdiente Bürger auf Staatskosten ehrenhalber bewirtete; es war der Hestia geweiht, der man darin ein immerwährendes, heiliges Feuer unterhielt, u. ist also in Beziehung auf den Staat das, was der Herd in jedem einzelnen Hause ist. Dah. auch der Hauptsitz, Mittelpunkt; (2) In Athen hieß ein Gerichtshof τὸ ἐπὶ πρυτανείῳ δικαστήριον; (3) τὰ πρ υτανεῖα, eine gewisse Geldsumme, welche Kläger u. Beklagte vor Anfang des Prozesses bei dem betreffenden Gerichtshofe niederlegen mußten, das sacramentum der Römer; wer den Prozess verlor, ging nicht bloß seines Geldes verlustig, sondern mußte auch dem gewinnenden Teile das seinige ersetzen. Bei solchen Prozessen, die auf 100 bis 1000 Drachmen geschätzt waren, betrug es 3 Drachmen für jeden Teil, bei einer Sache von 1001 dis 10, 000 Drachmen 30 u. s. f.; dah. τιϑέναι πρυτανεῖά τινι, so viel wie einen anklagen; οὐ δέχονται τῇ νουμηνίᾳ ἀρχαὶ τὰ πρυτανεῖα, sie nehmen die Klage nicht an
См. также в других словарях:
dis — dis … Dictionnaire des rimes
dişəmə — «Dişəmək»dən f. is … Azərbaycan dilinin izahlı lüğəti
dişənmə — «Dişənmək»dən f. is … Azərbaycan dilinin izahlı lüğəti
dişərmə — «Dişərmək»dən f. is … Azərbaycan dilinin izahlı lüğəti
dişətmə — «Dişətmək»dən f. is … Azərbaycan dilinin izahlı lüğəti
dis — dis·accord; dis·advantage; dis·affect; dis·aggregate; dis·ap·pear; dis·array; dis·bar; dis·burse; dis·card; dis·charge; dis·ci·ple; dis·ci·pli·nar·i·an; dis·ci·pline; dis·claim; dis·close; dis·co; dis·co·glos·sid; dis·coid; dis·coi·dal;… … English syllables
DIS — Danish Institute for Study Abroad Established 1959 Director Anders Uhrskov Academic staff 120 Admin. staff 80 … Wikipedia
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Dis — steht für: in der Musik das um ein Halbton erhöhtes D, siehe Tonleiter Dis Dur, eine Tonart, siehe Es Dur den römischen Totengott Dis Pater ein Album von Jan Garbarek dis steht für: den über Dis gebildeten Moll Akkord dis Moll DIS ist die… … Deutsch Wikipedia
dis- — ♦ Élément, du lat. dis, indiquant la séparation, la différence, le défaut. ● dis Préfixe exprimant la séparation, la différence, la cessation ou le défaut : dissimilaire, dissymétrie, disgracieux. dis élément, du lat. dis, indiquant la séparation … Encyclopédie Universelle