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1 παλίν-τονος
παλίν-τονος, zurückgespannt; bei Hom. immer τόξα; nach Wex in Zeitschrift für Alterthumsw. 1839 Dec. der Bogen mit nochmaliger Spannung, der scythische an beiden Enden noch einmal gekrümmte Bogen, wie ihn die Baschkiren haben, mit welchem Agathon bei Ath. X, 454 e das große Σ vergleicht; s. auch Eust. 375, 8, der Her. 7, 69 anführt, wo die Araber solche Bogen haben; er sagt 712, 10 εἰς πλέον ὀπίσω τῇ ἀνέσει ῥαιβούμενον καὶ οἷον καμαρούμενον; Hesych. ἐπὶ ϑάτερα μέρη κλινόμενον; – Il. 8, 266. 15, 443, παλίντονα τόξα τιταίνων, erkl. die Alten εἰς τοὐπίσω τεινόμενος, ἑλκόμενος, an den andern Stellen, 10, 459 Od. 21, 11. 59, ist aber von dem nicht gespannten Bogen die Rede, wo man es zurück- oder abgespannt erklärt; richtiger also in beiden Fällen von der Gestalt des Bogens (
), nicht allgemein, biegsam oder elastisch. Solchen Bogen hat Herakles, Soph. Trach. 509; Ap. Rh. 1, 993; von dem Bogen der Scythen heißt es Aesch. Ch. 159 παλίντονα βέλη 'πιπάλλων. Bei Hero Belop. sind παλίντονα Kriegsmaschinen, Steine bombenmäßig, im Bogen zu schleudern, den röm. Ballisten entsprechend, im Ggstz der große Pfeile in gerader Richtung schleudernden Katapulten, εὐϑύτονα. – Aber Heraclit. bei Plut. de Is. et Osir. 45, παλίντονος γὰρ ἁρμονίη κόσμου ὥςπερ λύρης καὶ τόξου, geht auf die Anspannung und Abspannung, vgl. Schleiermacher in Mus. antiqu. 1 p. 413 ff. – Zurückgespannt, angespannt, ἡνίας εὔϑυνε παλιντόνους Ar. Av. 1735. -
2 τόξον
τόξον, τό, der Bogen, von dem man Pfeile, ὀϊστοί, ἰοί schoß; Hom., der wie Her. häufig den plur. statt des sing. braucht, τόξ' ὤμοισιν ἔχων, Il. 1, 45; der Bogen der homerischen Helden ist von Horn, ἐΰξοος 4, 105, κερόδετα Eur. Rhes. 33, gebogen, καμπύλον, παλίντονα (w. m. s.); am Ende, κορῶναι, die Sehne, νευρά od. νεῦρα βόεια, angeknüpft; beim Spannen, τιταίνειν τόξον, Il. 5, 97. 8, 266, auch ἕλκειν, 11, 582, u. ἀνέλκειν, 11, 375. 13, 583 (s. die Verba), in Prosa gew. τείνειν, ἐντείνειν, auch νευρὰν ἕλκειν, faßte man ihn in der Mitte, πῆχυς, Il. 11, 375, u. zog die Sehne an sich, 4, 123, so daß der Bogen kreisrund wurde, κυκλοτερής, 4, 124; ἔπεχε τόξον, Pind. Ol. 2, 89 u. oft, wie Tragg., die es ebenfalls im plur. brauchen, so daß es, wie bei Hom. oft, den Bogen mit den Pfeilen bedeutet, obwohl auch τόξα neben ἰοί der Bogen allein ist, Soph. Phil. 702; auch die Pfeile, ἐν τοῖς τῶν τόξων βολαῖς καὶ ἀκοντίων, Plat. Legg. VII, 815 a; vgl. Eur. Ion 524; – τόξων εὖ εἰδώς, der sich gut auf den Bogen versteht, des Bogenschusses kundig, Il. 2, 718; οἵ ῥα καὶ ἀϑανάτοισιν ἐρίζεσκον περὶ τόξων, Od. 8, 225; – ἡ τέχνη τῶν τόξων, Her. 1, 73; πρὸς τόξου κρίσιν, Soph. Tr. 265. – Uebh. alles Gebogene, Gewölbte, der Bogen, das Gewölbe, Sp.
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3 τόξον
τόξον, τό, der Bogen, von dem man Pfeile, ὀϊστοί, ἰοί schoß; der Bogen der homerischen Helden ist von Horn, ἐΰξοος, κερόδετα, gebogen, καμπύλον, παλίντονα; am Ende, κορῶναι, die Sehne, νευρά od. νεῦρα βόεια, angeknüpft; beim Spannen, τιταίνειν τόξον, auch ἕλκειν u. ἀνέλκειν, faßte man ihn in der Mitte, πῆχυς, u. zog die Sehne an sich, so daß der Bogen kreisrund wurde, κυκλοτερής; ἔπεχε τόξον, der Bogen mit den Pfeilen, obwohl auch τόξα neben ἰοί der Bogen allein ist; auch die Pfeile; τόξων εὖ εἰδώς, der sich gut auf den Bogen versteht, des Bogenschusses kundig. Übh. alles Gebogene, Gewölbte, der Bogen, das Gewölbe -
4 τοξεύω
τοξεύω, wie das poet. τοξάζομαι, mit dem Bogen schießen; τινός, wonach, Il. 23, 855; πάντες, ὥςτε τοξόται σκοποῦ τοξεύετ' ἀνδρὸς τοῦδε, Soph. Ant. 1021; εἴς τι, Her. 8, 128; πρός τι, 4, 94; absolut, 1, 136, wie Plat. Alc. II, 145 c u. A. – Τινά, mit dem Bogen erschießen, Her. 3, 74; pass., Xen. An. 1, 8, 20. – Vom Bogen abschießen, ἡμῖν μὲν ἤδη πᾶν τετόξευται βέλος, Aesch. Eum. 646; übrtr., ῥίμφα ἐτόξευον ὕμνους, Pind. I. 2, 3, wie Aesch. γλῶσσα τοξεύσασα μὴ τὰ καίρια, Suppl. 441; so ἔπη, Worte wie Pfeile, d. i. spitzige Worte schleudern, Philp. 83 (VII, 405). – Uebertr. = worauf zielen, bezwecken, beabsichtigen, ταῦτα νοῦς ἐτόξευε μάτην, darnach zielte der Geist vergebens, Eur. Hec. 603, vgl. Tr. 255; ἡ τυραννὶς πάντοϑεν τοξεύεται ἔρωσιν, die Herrschaft wird auf allen Seiten von Liebhabern als Ziel erwählt, bestürmt, frg.; Soph. ὅςτις καϑ' ὑπερβολὰν τοξεύσας ἐκράτησε τοῦ πάντ' εὐδαίμονος ὄλβου, O. R. 1196.
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5 τοξικός
τοξικός, zum Bogen u. Pfeil gehörig, zum Bogenschießen, Bogenschützen gehörig; ϑῶμιγξ, Aesch. Pers. 452; ἡ τοξική, sc. τέχνη, die Kunst mit dem Bogen zu schießen, Plat. Legg. VII, 804 c Lach. 198 b u. öfter; auch ohne Artikel, Xen. An. 1, 9, 6; τοξικώτατος, sehr geschickt im Schießen mit dem Bogen, Xen. Cyr. 6, 2, 4; – τὸ τοξικόν, sc. φάρμακον, das Gift, womit man die Pfeile bestrich. – Auch als Collectivum = οἱ τοξόται, D. C. 36, 30.
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6 βιός
βιός, ὁ, der Bogen, Schußwaffe; eigentlich Nebenform von βία, die Kraft, passende Bezeichnung für eine elastische Schußwaffe; vgl. βλαστός βλάστη, κνημός κνήμη; βόλος βολή, γόνος γονή, πλόκος πλοκή, πνόος πνοή, πόϑος ποϑή, ῥόος ῥοή, σπόρος σπορά, στόλος στολή, στρόφος στροφή, τάφος ταφή, τόμος τομή, τύπος τυπή, φϑόγγος φϑογγή, φϑόρος φϑορά, φόνος φονή, φόρος φορά, χόλος χολή, χόος χοή; ἦχος ἠχή, ὦνος ὠνή; ἄγορος ἀγορά, βίοτος βιοτή, πάταγος παταγή; διάλογος διαλογή; von βίος das Leben, welches ebenfalls Nebenform von βία ist, ward βιός der Bogen durch den Accent unterschieden; vgl. γαῠλος γαυλός; νόμος νομός νομή, τρόπος τροπός τροπή. Bei Hom. βιός der Bogen öfters; einen Unterschied zwischen βιός und τόξον kennt Hom. nicht, vgl. z. B. Iliad. 1, 45 mit vs. 49, Odyss. 21, 233 mit vs. 234. Aber τὁξον ist bei Hom. weit häufiger.
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7 παλίντονος
παλίν-τονος, zurückgespannt; der Bogen mit nochmaliger Spannung, der scythische an beiden Enden noch einmal gekrümmte Bogen, wie ihn die Baschkieren haben, mit welchem Agathon das große Σ vergleicht; von der Gestalt des Bogens (), nicht allgemein, biegsam oder elastisch; παλίντονα Kriegsmaschinen, Steine bombenmäßig, im Bogen zu schleudern, den röm. Ballisten entsprechend, im Ggstz der große Pfeile in gerader Richtung schleudernden Katapulten; παλίντονος γὰρ ἁρμονίη κόσμου ὥςπερ λύρης καὶ τόξου, geht auf die Anspannung und Abspannung. Zurückgespannt, angespannt -
8 τοξεύω
τοξεύω, mit dem Bogen schießen. Τινά, mit dem Bogen erschießen. Vom Bogen abschießen; ἔπη, Worte wie Pfeile, = spitzige Worte schleudern. Übertr. = worauf zielen, bezwecken, beabsichtigen; ταῦτα νοῦς ἐτόξευε μάτην, danach zielte der Geist vergebens; ἡ τυραννὶς πάντοϑεν τοξεύεται ἔρωσιν, die Herrschaft wird auf allen Seiten von Liebhabern als Ziel erwählt, bestürmt -
9 τοξικός
τοξικός, zum Bogen u. Pfeil gehörig, zum Bogenschießen, Bogenschützen gehörig; ἡ τοξική, sc. τέχνη, die Kunst mit dem Bogen zu schießen; τοξικώτατος, sehr geschickt im Schießen mit dem Bogen; τὸ τοξικόν, sc. φάρμακον, das Gift, womit man die Pfeile bestrich -
10 τανύω
τανύω (Nebenform von τείνω), fut. τανύσω, aor. ἐτάνυσα, ep. τάνυσσα, τανύσσαι, perf. τετάνυσμαι, aor. ἐτανύσϑην, – spannen; häufig vom Spannen des Bogens, vom Aufziehen der Sehne, die, wenn der Bogen nicht gebraucht wird, abgespannt ist; absolut, Od. 21, 171 ff.; mit dem Zusatze τόξον u. ä., ῥηϊδίως δ' ἐτάνυσσε βιόν, 24, 177, auch med., τὸ μὲν τόξον εὖ κατέϑηκε τανυσσάμενος ποτὶ γαίῃ, Il. 4, 112, nachdem er sich den Bogen gespannt hatte, Schol. ἔπαναβιβάσας τῇ κορώνῃ τὴν νευράν, wie Archil. 50, τόξα τανύσσεται; Saiten spannen, ῥηϊδίως ἐτάνυσσε νέῳ περὶ κόλλοπι χορδήν, Od. 21, 407. So auch ἶριν, Il. 17, 547; κανόνα, das Webschiff straff anziehen und weben, 23. 761, ἱμᾶσι τανύειν, mit ledernen Riemen ziehen und lenken, 23, 824. Dah. auch ἅρμα τανύεν ἐπὶ Ἰσϑμῷ, Pind. Ol. 8, 49, den Wagen lenken. – Uebg der Lange nach ausdehnen, hinbreiten, hinstellen; ἀνϑρακιὴν στορέσας, ὀβελοὺς ἐφύπερϑε τάνυσσεν, Il. 9, 213; ἔγχος, Od. 15, 283; öfter παρὰ δὲ ξεστὴν ἐτάνυσσε τράπεζαν, Od., sie stellte der Länge nach den Tisch hin, κληϊδα, Od. 4, 442; τινὰ ἐν κονίῃς, ἐπὶ γαίῃ, Einen in den Staub, zu Boden strecken, Il. 23, 25 Od. 18, 92. – llebertr., anspannen, in heftige Spannung od. Bewegung setzen, heftig anregen; μάχην, Il. 11, 336, ἔριδα, 14, 389. 16, 662; πόνον, 17, 401; vollständig heißt es 13, 359 ἔριδος κρατερῆς καὶ ὁμοιΐου πολέμοιο πεῖραρ ἐπαλλάξαντες ἐπ' ἀμφοτέροισι τάνυσσαν, nachdem sie das Seil des Krieges unter einander geknüpft hatten, spannten sie es an, d. i. kämpften sie gegen einander mit angestrengter Kraft. – Pass. angespannt, straff werden, γναϑμοὶ τάνυσϑεν, für ἐτανύσϑησαν, die vorher runzligen Wangen wurden straff und voll, Od. 16, 175, sich hinstrecken, ausdehnen, νῆσος παρὲκ λιμένος τετάν.υσται, 9, 116. τετάνυστο περι σπείους ἡμερίς, 5, 68; ἐτανύσϑη πάντη, er streckte sich ringsher aus, Hes. Th. 177; τανυσϑείς, hingestreckt, todt zu Boden gestreckt; τετανύσσεται, Orph. Lith. 319. – Uebertr., sich anspannen, sich anstrengen, ἵπποι τανύοντο ἄψοῤῥον προτὶ ἄστυ, die Rosse eilten in gestrecktem Laufe zurück zur Stadt, Il. 16, 375; ἐν ῥυτῆρσι τάνυσϑεν, von den Pferden, sie streckten sich aus in den Strängen, von der Lage des Pferdeleibes beim Laufe, 16, 475; von Maulthieren, ἄμοτον τανύοντο, Od. 6, 83. – [Nur Anacr. 8 hat υ in ἐκτανύειν lang.]
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11 τοξό-δαμνος
τοξό-δαμνος, bogengewaltig, den Bogen beherrschend, Ἄρης, Aesch. Pers. 86; oder mit dem Bogen überwältigend, tödtend, Artemis, Eur. Hipp. 1451; Diphil. bei Ath. VI, 223 a; Lycophr. 1331.
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12 κύρτωμα
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13 κερ-ουλκός
κερ-ουλκός, an, mit den Hörnern ziehend, Hesych.; – bes. den hörnernen Bogen ziehend, spannend, Apollo, Suid.; Τρῶες, Soph. frg. 738; auch τόξα κερουλκά, Eur. Or. 268, der am Horn, am Bügel gespannte Bogen; – κάλως, ein Tau, die Segelstange, Raa, κεραία zu ziehen, Sp., auch bei den Lateinern.
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14 κλυτό-τοξος
κλυτό-τοξος, durch den Bogen berühmt, mit berühmtem Bogen, bogenberühmt, Apollo, Il. 4, 101 Od. 21, 267, ofter.
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15 κέρας
κέρας, gen. κέρατος, ep. κέραος, ion. κέρεος, att. κέρως, Thuc. 2, 90, u. s. w., dat. κέρατι, κέραϊ, κέρᾳ, so Il. 11, 385; plur. κέρατα, B. A. 104, gew. κέρᾱ, z. B. Hosch. 2, 87; gen. κεράτων, κεράων, κερῶν, dat. κέρασι, ep. κεράεσσι; [in den dreisylbigen casus ist α lang bei Tragg. u. sp. D., die sogar nach Analogie von κράατα κεράατα sagen, Nic. Th. 291, u. κεράατος, Arat. 174; bei Hom. aber ist α stets kurz; vgl. Herm. Soph. Trach. 516 Mehlhorn Anacr. p. 102]; – das Horn; – 1) Horn, Geweih, gew. von Rindern; κόψας ἐξόπιϑεν κεράων βοός Il. 17, 521; βοῦν δ' ἀγέτην κεράων Od. 3, 439, öfter; ὀφϑαλμοὶ δ' ὡσεὶ κέρα ἕστασαν, fest u. starr wie Hörner, Od. 19, 211; ταυρείων κεράτων Soph. Trach. 516; ταῦρος εἰς κέρας ϑυμούμενος Eur. Bacch. 742; κέρᾱτε 919; κέρεα, κερέων, Her. 4, 29. 183; κόλοβον κεράτων Plat. Polit. 265 d; κυρίττοντες ἀλλήλους σιδηροῖς κέρασι Rep. IX, 586 b. – Auch das Horn am Hufe der Thiere, Long. 2, 28. – 2) das Horn als Material zu künstlicher Verarbeitung; αἱ μὲν γὰρ (ύλαι) κεράεσσι τετεύχαται Od. 19, 563, worauf Plat. Charmid. 173 a mit ὄναρ διὰ κεράτων anspielt; u. so Alles aus Horn Gemachte, – a) der Bogen; κέρᾳ ἀγλαέ, durch den Bogen berühmt, Il. 11, 385, wiewohl einige alte Erkl. es hier für Haar erkl., vgl. Apoll. Lex. u. Schol.; μὴ κέρα ἶπες ἔδοιεν Od. 21, 395; Theocr. 25, 216 u. a. Sp. – b) das Horn an der Angelschnur, welches den Fisch verhindert, die Angelschnur zu durchbeißen; ἐς πόντον προΐησι βοὸς κέρας Od. 12, 253, vgl. Il. 24, 81; Qu. Haec. 5 (VI, 230). Einige Alte wollten es in dieser Vbdg auf Ochsenhaare deuten, was Plut. de sol. anim. 24 widerlegt. – c) Steg an der Lyra, Soph. frg. 232; vgl. Poll. 4, 62. – d) Trinkhorn, wozu man ursprünglich die Hörner des Ochsen nahm, später auch von Metall, Ath. XI, 7, 476 b; κατὰ τὸν Θρᾴκιον νόμον κέρατα οἴνου προὔπινον Xen. An. 7, 2, 23; ἐξ ἀργυρέων κεράτων πίνειν Pind. frg. 147; ἀργυρήλατα Aesch. frg. 170; Soph. frg. 429 u. A. bei Ath. a. a. O. – 3) Horn als musikalisches Instrument; ἐπειδὰν σημήνῃ τῷ κέρατι Xen. An. 2, 2, 4; Τυῤῥηνῶν δ' ἐστὶν εὕρημα κέρατά τε καὶ σάλπιγγες Ath. IV, 184 a; αὐλεῖ τῷ κέρατι Luc. D. D. 12, 1. – 4) der Arm eines Stromes; κέρας Ὠκεανοῦ Hes. Th. 789; Νείλου Pind. frg. 215; Μενδήσιον Thuc. 1, 110. – 5) der Flügel eines Heeres, einer Flotte; Aesch. Pers. 391; δεξιόν, λαιόν, Eur. Suppl. 658. 704. Sehr gewöhnlich bei Her., τοῦ δεξιοῦ κέρεος ἡγέετο 5, 111; Thuc. u. folgde Geschichtschreiber; τὸ κέρας ἀναπτύσσειν Xen. An. 1, 10, 9; κατὰ κέρας συμπίπτειν, προςβάλλειν τοῖς πολεμίοις, in den Flanken angreifen, Thuc. 3, 78 Xen. Cyr. 7, 1, 26 Pol. 1, 40, 14. 2, 30, 9 u. öfter; – ἐπὶ κέρας ἀνάγειν τὰς νῆας, in langer Reihe, so daß ein Schiff dem andern folgt, Her. 6, 12; κατὰ κέρας ἄγων Xen. An. 4, 6, 6, wie κατὰ κέρας ἅτε καϑ' ὁδὸν πορευόμενοι Hell. 7, 4, 22, wo vorhergeht εἰς δύο ἄγων; u. so ist auch wohl Thuc. 2, 90 κατὰ μίαν ἐπὶ κέρως παραπλέοντες zu nehmen; so auch 6, 32; ἐκ κέρατος εἰς φάλαγγα καταστῆσαι, aus der cotonnenförmigen Marschordnung in die gedrängte Phalanx aufmarschieren lassen, Xen. Cyr. 8, 5, 8, vgl. 2, 4, 29 An. 6, 3, 5. – Aber ἐπὶ κέρως = auf der Flanke, Ggstz ἐπὶ μετώπου, Luc. hist. conscr. 37. – 6) τοῦ ὄρους, Bergspitze, Xen. An. 5, 6, 7 u. Sp.; von andern Hervorragungen, Spitzen, Enden, κάλαμον (Schreibrohr) εὖ μὲν ἐϋσχίστοισι διάγλυπτον κεράεσσιν Crinag. 4 (VI, 227). – 7) = κεραία, Segelstange, Raa; Att. Seew.; Luc. Amor. 6; Mel. 77 (V, 204). – 8) = πόσϑη; Archil. bei Eust. 851, 53; Mel. 5 (XII, 95). – 9) κέρατα ποιεῖν τινι, Einem Hörner aufsetzen, ihn zum Hahnrei machen, Artemid. 2, 11; vgl. κερατίας. – 10) ein sophistischer Trugschluß; Luc. D. Hort. 1, 2; Sext. Emp. pyrrh. 2, 241.
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16 ἈΠΌ
ἈΠΌ, ab, ab, drückt im Allgemeinen die Entfernung von einem Gegenstande aus.
I. Als Adverbium findet es sich fast nur bei Dichtern, u. auch da wohl immer so, daß besser eine Tmesis angenommen wird: Hom. Iliad. 5, 214 ἀπ' ἐμεῖο κάρη τάμοι; 16, 82 ἀπὸ νόστον ἕλωνται; 18, 92 ἀπὸ ϑυμὸν ὀλέσσῃ; 19, 266 ἀπὸ στόμαχον κάπρου τάμε; 22, 505 φίλου ἀπὸ πατρὸς ἁμαρτών; 1, 67 ἡμῖν ἀπὸ λοιγὸν ἀμῦναι; Od. 8, 149 σκέδασον δ' ἀπὸ κήδεα ϑυμοῦ; vgl. Scholl. Herodian Iliad. 18, 92. 1, 67; – Her. 8, 89 ἀπὸ μὲν ἔϑανε ὁ στρατηγός, ἀπὸ δέ ἄλλοι.
II. Als Präposition stets mit dem gen. verbunden. Grundbedeutung: von, ab.
A. räumlich, die älteste bei Homer fast herrschende Bdtg; παρά bei Personen, ἀπό mit wenigen Ausnahmen bei Sachen, nach richtiger Unterscheidung der alten Grammatiker; vgl. z. B. Iliad. 11, 603 φϑεγξάμενος παρὰ νηός, wo das von Lehrs Quaestt. epp. p. 88 erwähnte Scholium so zu lesen ist: παρὰ νηός: οὐκ ἀντὶ τοῦ παρὰ νηί, ἀλλ' ἀντὶ τοῦ ἀπὸ τῆς νηός. – 1) von einem Orte weg, bei Verbis der Bewegung, φοβέοντο ἀπὸ νηῶν Il. 16, 304, sie flohen von den Schiffen fort; ἔῤῥιψ' ἐμαυτὴν τῆσδ' ἀπὸ πέτρας Aesch. Prom. 705; γᾶς ἀπ' Ἀσίδος ἦλϑε Pers. 262; μητρὸς ἁρπασϑεῖσ' ἄπο Eur. Hec. 513; πηδᾷ πῶλος ἃς ἀπὸ ζυγοῦ Or. 45; ἀπ' ἀλλήλων ἀπιέναι ποι Xen. Cyr. 1, 4, 28; διώκειν ἀπὸ τοῦ στρατεύματος, vom Heere fort, An. 3, 5, 9; Hom. vrbdt auch ἀπ' οὐρανόϑεν, ἀπὸ Τροίᾷϑεν: Iliad. 8, 365 ἀπ' οὐρανόϑεν προΐαλλεν; 21, 199 ὅτ' ἀπ' οὐρανόϑεν σμαραγήσῃ; Od. 11, 18 ἀπ' οὐρανόϑεν προτράπηται; 12, 381 ἀπ' οὐρανόϑεν προτραποίμην; Iliad. 24, 492 ἀπὸ Τροίηϑε μολόντα; Od. 9, 38 ἀπὸ Τροίηϑεν ἰόντι; doch kann man Tmesis annehmen, vgl. Od. 9, 259 Τροίηϑεν ἀποπλαγχϑέντες. Bes. von einem höheren Orte herab, Iliad. 5, 835 ἀφ' ἵππων ὦσε χαμᾶζε; 16, 733 ἀφ' ἵππων ἆλτο χαμᾶζε, vom Wagen herab; Il. 14, 153 εἰσεῖδε στᾶσ' ἐξ Οὐλύμποιο ἀπὸ ῥίου, schaute vom Vorgebirge herab; vgl. Eur. Troad. 523; ἀφ' ἵππων μάχεσϑαι, vom Pferde herab kämpfen, zu Pferde kämpfen; οἱ μὲν ἀφ' ἵππων, οἱ δ' ἀπὸ νηῶν ἐπιβάντες, von den Rossen, von den Schiffen herab, Il. 15, 386; Iliad. 5, 13 τὼ μὲν ἀφ' ἵπποιιν, ὁ δ' ἀπὸ χϑονὸς ὤρνυτο πεζός; μάχη ἀφ' ἵππων Her. 1, 79; ἀφ' ἵππου ϑηρεύειν Xen. An. 1, 2, 7; ἀπὸ τῶν ἵππων ἠκόντιζε Plat. Men. 93 d; λαμπὰς ἀφ' ἵππων ἔσται, ein Fackellauf zu Pferde, Rep. I, 328 a; ἀπὸ τῶν ἁρμάτων προμαχοῠντες Xen. Cyr. 3, 3, 60; ἀπὸ νεῶν πεζομαχεῖν Thuc. 4, 14; Luc. Ver. H. II, 38. Hiermit hängt zusammen: ταχὺ φεύγειν τοὺς ἀπὸ τῶν οἰκιῶν Xen. Cyr. 7, 5, 23; An. 5, 2, 24; οἱ ἀπὸ τῶν πύργων ἐπαρήξουσι Cyr. 6, 4, 18, die auf den Thürmen wer den von da herab beistehen; vgl. ἀπ' οὐδοῠ τοξάσσεται, von der Schwelle aus, indem er auf der Schwelle seinen Stand hat, Od. 22, 72. Aehnl. ἁψαμένη βρόχον ἀπὸ μελάϑρου, den Strick anknüpfen, daß er vom Gebälk herabhängt, am Gebälk befestigen, Od. 11, 278. Man vgl. noch ἀπ' αἰῶνος νέος ὤλεο, du starbst jung vom Leben hinweg, Il. 24, 725; – ἄρχομαι ἀπό τινος, von etwas anfangen, indem man davon ausgeht, Plat. Phaedr. 228 d; εἰ μέν τι ἀπ' αὐτῶν ἄλλο ἀποβήσεται, wenn etwas anderes davon ausgehen, die Folge sein wird, Prot. 351 c u. öfter; πειρατέον ἀπ' αὐτῆς τῆς ϑεοῦ Phil. 12 c; vgl. Her. 9, 66; – ἀπὸ ϑαλάσσης εἰς ϑάλασσαν Xen. Hell. 1, 3, 4, von einem Meere zum andern; ἀπὸ τραπεζῶν δειπνεῖν, von Tischen essen, Plat. Rep. II, 372 e. – 2) von einem Orte her, nur den Ursprung oder das Ausgehen von einem Orte bezeichnend, ohne daß die Entfernung dabei in Betracht kommt, ἵπποι – ποταμοῦ ἄπο Σελλήεντος Il. 2, 839, Pferde, die von dem Flusse S. her sind; wo sie gerade sind, ist gleichgültig; κωκυτοῦ δ' ἤκουσε καὶ οἰμωγῆς ἀπὸ πύργου 22, 447. So bes. oft οἱ ἀπὸ τῶν πόλεων πρέσβεις, στρατηγοί, στρατιῶται, auch οἱ ἀπὸ τῶν πόλεων allein, Xen. Hell. 7, 1, 27. Vgl. C. – 3) fern, entfernt, bei Verbis, die keine Bewegung bedeuten; Τεῦκρος πάρεστι Μυσίων ἀπὸ κρημνῶν Soph. Ai. 707 gehört zu 1). In der Bedeutung »fern« wurde und wird von Manchen anastrophirt, ἄπο, z. B. Od. 15, 517 ἀλλ' ἄπο τῶν ὑπερωίῳ ἱστὸν ὑφαίνει, s. Lehrs Quaestt. epp. p. 94 sqq. Iliad. 18. 64 ἀπὸ πτολέμοιο μένοντα; μένων ἀπὸ ἧς ἀλόχοιο, fern von seiner Gattin weilend, 2, 292; ἀπ' οὔατος ὧδε γένοιτο, fern vom Gehör, 18, 272; vgl. 20, 341; τὸν δ' ἐκίχανον ἐκτὸς ἀπὸ κλισίης Iliad. 10, 151; νούσων δ' ἑσμὸς ἀπ' ἀστῶν ἵζοι Aesch. Suppl. 667; κεῖται μοῦνος ἀπ' ἄλλων Soph. Phil. 183; ἀπὸ λέχεος Eur. Or. 185; αὐλίζεσϑαι ἀπὸ τῶν ὅπλων Thuc. 6, 64; ἀπὸ ϑαλάσσης 1, 7; ἀπὸ τοῠ Σωκράτους γεγονότε Xen. Mem. 1, 2, 25; διαλείποντες συχνὸν ἀπ' ἀλλήλων Cyr. 1, 8, 10; ἔσται οὐκ ἀπὸ τοῦ πράγματος, es wird nicht von der Sache abliegen, zur Sache gehören, Dem. 24, 6, wo die mss. ἄπο haben; gew. ist ἀπέχειν ἀπό τινος, s. das Wort; ἀπὸ οἴκου εἶναι, fern vom Hause sein, Thuc. 1, 99; ἀπ' ἀνδρὸς εἶναι, vom Manne getrennt leben, Plut. C. Graech. 4. – Man vgl. noch κεκρυμμένος ἀπ' ἄλλων, den Anderen verborgen, Od. 23, 110; ἀπὸ σκοποῦ, fern vom Ziele, das rechte Ziel verfehlend; ἀπὸ δόξης, fern von der richtigen Meinung, gegen die Erwartung: Od. 11, 344 οὐ μὰν ἧμιν ἀπὸ σκοποῦ οὐδ' ἀπὸ δόξης μυϑεῖται; Iliad. 10, 324 σοὶ δ' ἐγὼ οὐχ ἅλιος σκοπὸς ἔσσομαι, οὐδ' ἀπὸ δόξης; οὐκ ἀπὸ σκοποῦ εἴρηκεν Plat. Theaet. 179 c; ἀπ' ἐλπίδος, wider Erwarten, Aesch. Ag. 996; Soph. El. 1116; Ap. Rh. 2, 863; ἀπὸ ϑυμοῦ εἶναί τινι Il. 1, 562, dem Herzen entfremdet, verhaßt; οὐκ ἀπὸ γνώμης λέγεις Soph. Tr. 388, Herm. ἄπο; ἄπο τρόπου λέγεις Plat. Rep. V, 470 b; Theaet. 143 c; Soph. 225 a; – ἀπὸ ῥυτῆρος σπεύδειν, ohne Zügel, mit verhängtem Zügel, Soph. O. C. 904; ἀπ' ἀκάνϑης ῥόδον, Rose ohne Dornen, Mel. 2, 5 (XII, 256). Wird das Maaß der Entfernung hinzugesetzt, so steht bes. bei Sp. ἀπό vor diesem, wie schon Her. ἀπὸ σταδίων ἑκατὸν καὶ εἴκοσι τῆς Μέμφεως, wo auch der gen. des Maaßes auffällt, vgl. Plut. Philop. 4 Oth. 11.
B. Von der Zeit: von, an, seit, nach. So läßt sich auffassen Hom. Iliad. 8, 54 οἱ δ' ἄρα δεῖπνον ἕλοντο ῥίμφα, ἀπὸ δ' αὐτοῦ ϑωρήσσοντο, nach dem Mahle, so daß das Mahl der Ausgangspunkt ist; so sicht es Antiph. 1, 17 dem πρὸ δείπνου entgegen, u. nachher dafür μετὰ δεῖπνον; so ἀπὸ δείπνου γενέσϑαι Her. 6, 129 u. öfter; οἱ ἀπὸ δείπνου, die abgespeis't haben, Ar. Eccl. 726; Ath. XIII, 584 d; ἀπὸ τοῦ σιτίου πίνειν, gleich nach dem Essen trinken, Hippocr. Von den Tragg. an häufig bei Att., ἀπὸ στρατείας Aesch. Ag. 611; ἀπὸ πρώτων ἐπῶν Ar. Ran. 975; ἀπὸ ϑεάτρου, nach dem Theater, Luc. conscr. hist. 1; ἀπὸ τοῦ πάνυ ἀρχαίου, seit uralter Zeit, Thuc. 2, 15; ἀφ' οὗ γε ἄνϑρωποι γεγόναμεν Plat. Phaed. 76 c; u. bes. oft bei Xen. u. spät. Historikern; ἀπὸ γενεᾶς Xen. Cyr. 1, 2, 13; ἀπὸ παίδων 1, 2, 6; ἀφ' οὗ, seitdem, ἡμέρα πέμπτη, ἀφ' ἧς εἰσέβαλλε Hell. 4, 6, 6; ἀπὸ τοῦ κατορϑώματος τούτου Pol. 2, 31; ἀπὸ Περσῶν, seit den Zeiten der Perser, 5, 107. Dieser u. Sp., wie Plut., fügen noch oft γίγνεσϑαι hinzu, ἐπεὶ ἀπὸ τούτων ἐγένοντο Pol. 1, 24. 5, 77 u. öfter, = ἀπὸ τούτου; τὸ ἀπ' ἐκείνου, von jener Zeit an, Luc. Prom. 13, wie τὸ ἀπὸ τούτου Her. 1, 130. 3; Xen. Ages. 1, 34; τὸ ἀπὸ τοῦδε Her. 2, 99; Xen. Cyr. 4, 2, 22; τὸ ἀφ' ἑσπέρας Hell. 2, 4, 24. So ἀπὸ τῶν ἔργων τῶν στρατιωτικῶν γενόμενος, nach dem Kriegsdienst. Plut. ὁ ἀπὸ τῆς στρατηγίας, gewesener Feldherr. Ebenso bei Bezeichnungder eigtl. Tageszeiten, εὐϑὺς ἀφ' ἑσπέρας οἴχεσϑαι, mit Einbruch des Abends. Xen. An. 6, 1, 23; ἀπὸ μέσων νυκτῶν, gleich nach Mitternacht, Ar. Vesp. 218; ebenso ἀφ' ἡμέρας, ἀπὸ νυκτός, vom Anbruch des Tages an.
C. Uebh. zur Bezeichnung des Ursprungs u. Ausgangs von etwas u. ähnl. Beziehungen. 1) Abstammung, Herkunft dem Geschlechte nach; Od. 19, 163 οὐ γὰρ ἀπὸ δρυός ἐσσι παλαιφάτου, οὐδ' ἀπὸ πέτρης, du stammst nicht von der Eiche, auch nicht vom Felsen, d. h. du bist nicht von unbekannter Herkunft, womit zu vgl. der ähnl. Ausdruck οὐ μέν πως νῦν ἔστιν ἀπὸ δρυὸς οὐδ' ἀπὸ πέτρης τῷ ὀαριζέμεναι Iliad. 22. 126; γίγνονται δ' ἄρα ταί γ' ἔκ τε κρηνέων ἀπό τ' ἀλσέων ἔκ ϑ' ἱερῶν ποταμῶν Od. 10, 350; ἀπὸ δυστήνου πατρός Aesch. Sept. 1011; ἆρ' οἶσϑ' ἀφ' ὧν εἶ Soph. O. R. 415; ἀφ' ὧν αὐτὸς ἔφυν 1364, woran sich schließt τραφεὶς ἀπό τινος Ai. 1229; Eur. Ion. 262. 693. In Prosa, Her. 6, 125; οἱ ἀπ' ἐκείνων, die Nachkommen jener, Xen. Cyr. 7, 1, 45; οἱ ἀπὸ Δαμαράτου Hell. 3, 1, 4; An. 2, 1, 3; οἱ ἀφ' Ἁρμοδίου καὶ Ἀριστογείτονος Dem. Lept. 18; immer entferntere Verwandtschaft, vgl. Isocr. 12, 81 τοὺς μὲν ἀπὸ ϑεῶν τοὺς δ' ἐξ αὐτῶν τῶν ϑεῶν γεγονότας; Plat. Rep. III, 391 c τρίτος ἀπὸ Διός. Nachkomme des Zeus im dritten Gliede; ἀπὸ πατρός, ἀπὸ μητρός, von väterlicher, mütterlicher Seite; auch ε'ς ἀπὸ Σπάρτης, aus Sparta stammend, Soph. El. 691; vgl. Her. 8, 114; ἰατρός τις Σικελίας ἀπὸ γᾶς Epicrat. Ath. II, 59 c (V. 28); ἀφ' αἴματός τινος, aus dem Geblüte, Eur. Alc. 512; οἱ ἀπὸ γένους, Familienglieder, Plut. Them. 32 Dem. 30. – 2) Allgemeiner den Ursprung, den Urheber bezeichnend, wo es oft als bloße Umschreibung für den gen. erscheint, αἷμα ἀπὸ Τρώων. Troerblut, Il. 12, 431; λαχὼν ἀπὸ ληίδος αἶσαν Od. 5, 40; ὀλίγοι ἀπὸ πολλῶν Thuc. 7, 87, vgl. Her. 6, 27; – ἀπὸ ϑεοῦ εἶναι. von Gott herrühren, Od. 6. 12 ϑεῶν ἄπο μήδεα εἰδώς; 6, 18 χαρίτων ἄπο κάλλος ἔχουσαι; 8. 457 ϑεῶν ἄπο κάλλος ἔχουσα; τὰ ἀπὸ τύχης φέρειν com. Ath. 458 c; τίμοι νεώτερον βούλευμ' ἀπ' Ἀργείων ἔχεις Soph. Phil. 556. welch neueren Beschluß von den Argivern, d. i. der Argiver; οἱ ἀπ' Αἰγίσϑου φίλοι Eur. Or. 435; ἐχϑρᾶς ἀπὸ γυναικὸς κτερίσματα Soph. El. 433; βάλανος ἡ ἀπὸ τοῦ φοίνικος, Eichel von der Palme, d. i. Dattel, Xen. An. 1, 5, 10; ἡ ἀπ' αὐτῶν τιμωρία Lycurg. 79; ὄναρ ἀπὸ Διός, ein vom Zeus herrührender, gesandter Traum, Xen. An. 3, 1, 12; πρόσοδοι οἱ ἀπὸ τῶν ἐνδήμων 7, 1. 27; ὁ ἀπὸ τῶν πολεμίων φόβος, Furcht, die von den Feinden ausgcht, Furcht vor den Feinden, Cyr. 3, 3, 53; κίνδυνος ἀπό τινος Plut. Aem. P. 36; ἡ ἀπὸ τούτων χάρις Mem. 2. 7, 9; φϑόνος ἀπὸ τῶν πρώτων ἀνδρῶν Thuc. 4, 108; wohin auch die Vrbdg τρόπαιον ἀπό τινος εἱστήκει Dem. 19. 320 zu rechnen ist; vgl. noch δικαίωσις ἀπὸ τῶν ὁμοίων Thuc. 1, 141; νίκα ἀπὸ παγκρατίου Pind. I. 3, 57; δόξα ἀπό τινος Plut. Al. 4; auch τιμᾶν τινα ἀπό τινος, Einen wegen etwas ehren, C. Graech. 4. Ebenso wo der Begriff des Ausgehens noch mehr hervortritt, so daß einzelne Fälle zu A. 1) gerechnet werden können, οἱ ἀπὸ Πελοποννήσου, = οἱ Πελοποννήσιοι, Her. 8, 79; ἧκε ἡ ἀπ' Αἰγίνης τριήρης 8, 83. Oft bei Pol. οἱ ἀπὸ τῆςχώρας, οἱ ἀπὸ τῆς πόλεως, οἱ ἀπὸ τοῦ στόλου. 3, 76. Dah. τὰ ἀπό τινος. das von Jem. Ausgebende, Worte, Unternehmungen, oft gleich τά τινος. z. B. ἴστον γὰρ ἤδη τἀπ' ἐμοῠ, Ar. Plut. 100; τὰ ἀπ' ἐμοῦ. was ich zu thun habe, Soph. El. 1464; τὸ ἀπὸ σεῦ, deine Meinung, Her. 7, 101; ἐσκόπουν τὰ ἀπ' Ἀλκιβιάδου. 8, 48; προχωρεῖν τὰ ἀπὸ τῶν Ἀϑηναίων 1, 127. – 3) dah. a) beim pass., die Veranlassung, mittelbare Ursache angebend, vgl. Herm. zu Soph. El. 65, und erst bei späteren, nachlässigeren Schriftstellern geradezu = ὑπό, welches die unmittelbare Ursache bezeichnet, obwohl noch an vielen Stellen die Lesart schwankt u. ὑπό oft damit von den Abschreibern verwechselt ist; εἷς ἀπὸ πολλῶν ταχϑείς Soph. Phil. 1128, Einer von vielen abgesondert, vor vielen, nicht für gen. partitiv., vgl. 643; ἀρετὴ ἐπακτός ἐστι, ἀπό τε σοφίης κατεργασμένη καὶ νόμου ἰσχυροῠ, von Seiten der Weisheit gleichsam eingeführt, Her. 7. 102. 2, 54; πρόβουλοι. ἀραιρημένοι ἀπὸ τῶν πολίων, von den Städten gewählt u. hingesandt, 7, 192; öfter τὰ ἀπό τινος γενόμενα; vgl. ἐπράχϑη ἀπ' αὐτῶν οὐδὲν ἔργον ἀξιόλογον Thuc. 1, 17; vgl. 6, 61. 8. 48; ἀπὸ πολέμου τινὸς διεφϑάρησαν 1, 24; ἀφ' ὧν ἐκπίπτοντες 1, 12; ἀπὸ συμφορῶν διαβάλλεσϑαι, in Folge von Unglücksfällen, 5, 17; ἄλλαι γνῶμαι ἀφ' ἑκάστων ἐλέγοντο 3, 36, von Seiten, wie ἀφ' ἁπάντων ἤκουσαν γνώμην 1. 125; παρασκευὴ προεπανεσείσϑη ἀπὸ τῶν Λακεδαιμονίων 5, 17; δεδόσϑαι ἀπὸ πάντων τὴν ἡγεμονίαν ὑμῖν Aesch. 3, 98: vgl. Xen. Hell. 2, 3, 15. 7, 15; ὠφελεῖσϑαι ἀπό τινος Xen. Cyr. 1, 1, 2, wie 5, 4, 35; βλάπτεσϑαι Aeech. 3, 98; ἀπεστάλη ἀπ' ἐκείνου Plut. Sol. 4; bei Andoc. 4. 6 hat Bekk. ἀπό in ὑπό geändert. – b) die Abhängigkeit u. Anhänglichkeit ausdrückend, bei Bezeichnung von Schulen, bes. bei Sp., wo diese Schulen einen abgeschlossenen Charakter annahmen, u. dah. allgemein das Zugehören zu einer Corporation, οἱ ἀπὸ Πλάτωνος. die Anhänger des Plato, οἱ ἀπὸ Ἀκαδημίας, ἀπὸ' Στοᾶς, Akademiker, Stoiker, Luc.; Plut. οἱ ἀπὸ σκηνῆς, Schauspieler; οἱ ἀπὸ βήματος, Redner. Plut. an seni 4; οἱ ἀπὸ σφαίρας Alex. 39; οἱ ἀπὸ βουλῆς, Senatoren, Caes. 35; οἱ ἀπὸ λόγων, Gelehrte; οἱ ἀπ' Ἀριστάρχου σῆτες ἀκανϑολόγοι, spöttisch von den Grammatikern, Philipp. 44 (XI, 347). – 4) Werkzeug u. Mittel: durch, vermittelst, ἀπὸ βιοῖο πέφνεν, mit dem Bogen tödtete er, eigtl. (mit dem Pfeil) vom Bogen aus, Il. 24, 605; 12, 306 ἔβλητο ϑοῆς ἀπὸ χειρὸς ἄκοντι. vgl. 11. 675: 8, 279 τόξου ἄπο κρατεροῦ ὀλέκοντα φάλαγγας; 10, 371 οὐδέ σέ φημι δηρὸν ἐμῆς ἀπὸ χειρὸς ἀλύξειν ὄλεϑρον; σφενδόνας ἀπ' εὐμέτρου Aesch. Ag. 982: κυκλοτερὴς ὡς ἀπὸ τόρνου Her. 4, 36; τὸ ἀπὸ πρίονος καὶ πελέκεως γίγνεσϑαι τὰ ϑυρώματα Plut. de esu carn. 2, 1; ἀπὸ δυοῖν ὀνομάτοιν προσαγορεύεσϑαι, mit zwei Namen, Mar. 1. So bes. Tragg., πεύϑομαι δ' ἀπ' ὀμμάτων νόστον, mit den Augen; durch den Augenschein, Aesch. Ag. 961; ὡς ἀπ' ὀμμάτων Soph. O. C. 15 u. öfter; καλλίστων ἀπ' ὀμμάτων αἰσχρῶς τὰ κλεινὰ πεδί' ἀπώλεσας Eur. Tr. 768; ἀπὸ ληκυϑίου διαφϑερῶ Ar. Ran. 1200; λογίζεσϑαι ἀπὸ χειρός, an den Fingern abzählen, Vesp. 676; μηνύειν ἀπὸ τῶν βλεμμάτων καὶ τῶν λόγων ταῠτα Antiphan. Ath. II, 38 b; viele Verbindungen der Art werden adverbialisch, ἀπὸ γλώσσης Thuc. 7, 10; vgl. δίκαι οὐκ ἀπὸ γλώσσης Aesch. Ag. 813; ἀπὸ στόματος, mündlich, Plat. Theaet. 142 d; wie Philem. com. B. A. 436 durch ἀπὸ μνήμης erkl.; dafür sagt Cratin. ἀπὸ γλώσσης φράσω, μνημονεύω γὰρ καλῶς, Ib.; ἀφ' ἁγνοῠ στόματος Aesch. Eum. 283; ἀπὸχειρός Ar. Vesp. 676; ἀπὸ ψυχῆς κακῆς Aesch. Ag. 1643; ἀπὸ γνώμης, von Herzen, Eum. 671; ἀπὸ γνώμης σοφῆς Eur. Ion. 1313; ὅλας ἀπὸ κραδίας Theocr. 29, 4; ἀπ' οὐδενὸς δολερο ῦ νόου Her. 3, 135; ἀπ' εὐνοίας. mit gutem Herzen, Plut. Them. 12; ἀπὸ μιᾶς ὁρμῆς Thuc. 7, 71; ἀπὸ σπουδῆς. eifrig, Il. 7, 359; Ar. Equ. 541; ἀπὸ δικαιοσύνης Her. 7, 164. Aehnlich ὀξύτης σώματος ἡ ἀπὸ τῶν ποδῶν Plat. Legg. VIII, 832 e; ἀπὸ τῶν ὑμετέρων ὑμῖν πολεμεῖ συμμάχων Dem. 4, 34, von euren Bundesgenossen aus, d. i. vermittelst eurer Bundesgenossen; ἀπὸ τῶν αὐτῶν λόγων ἀποτρέπειν τινά Thuc. 6, 19; ἀπὸ ῥητορικῆς πεῖσαι Arist. rhet. 1, 1; vgl. ἡ ἀπὸ τῆς ῥητορικῆς πειϑώ Plat. Gorg. 453 b; ἡ ἀπὸ τοῦ στόματος δύναμις Conv. 215 c. Vgl. C. 2); – ζῆν ἀπό τινος, von etwas leben, Ar. Pax 825; ἀπὸ ϑήρης Her. 4, 22. 46. 103; ἀπὸ σμικρᾶς δαπάνης Thuc. 1, 91 u. öfter; ἀφ' ὧν ψυχὴ τρέφεται Plat. Prot. 313 e. Im N. T. ἐσϑίειν ἀπό τινος. So τρέφειν τὸ ναυτικὸν ἀπὸ προσόδων Thuc. 1, 187; στράτευμα συνέλεξε ἀπὸ τούτων τῶν χρημάτων, mit diesem Gelde warb er ein Heer, Xen. An. 1, 1, 9 u. öfter; βίος ἦν αὐτοῖς ἀπὸ σιδηρείας 5, 5, 1; βίον ἔχειν ἀπὸ ϑαλάττης Plut. Symp. 8, 8, 2; ähnl. ἀπὸ παντὸς κερδαίνειν Mem. 2, 9, 4; ἀφ' ὥρας ἐργάζεσϑαι, mit der Schönheit Erwerb treiben, Plut. Timol. 14; vgl. ὠφελεῖν, ὀνίνασϑαι u. ä.; oft ἀπὸ τῶν ὑπαρχόντων, z. B. ἀμύνασϑαί τινα Thuc. 6, 83; ἀπὸ τῶν παρόντων, ἀπὸ τῆς παρούσης δυνάμεως Xen. Oec. 9, 15, von dem Vorhandenen aus, nach Kräften, s. unten. – Ganz adverbial, ἀπὸ τοῦ προφανοῠς, = προφανῶς, Thuc.. 2, 93; ἀπὸ τοῦαὐτομάτου Plat. Prot. 323 c. Ebenso ἀπὸ τοῦ εὐϑέος, u. Sp. ἀπὸ κράτους, ἀπὸ σπουδῆς = σπουδαίως u. dgl. – 5) Seltener bezeichnet es den Stoff, ἀπὸ κέδρου, von Cedernholz, Theocr. ep. 7, 4; ἀπὸ γλυκερῶ μέλιτος Theocr. 15, 117; ἔνδυμα εἶχεν ἀπὸ τριχῶν καμήλου Matth. 3, 4; ähnl. ὀπώρα ἀπ' ἀμπέλου Soph. Trach. 703; βοὸς ἀφ' ἁγνῆς γάλα Aesch. Pers. 606, wo mehr das Herkommen davon hervortritt. Hierher sind Vrbdgn zu rechnen, wo es das Gewicht angiebt, στέφανος ἀπὸ πεντήκοντα ταλάντων Pol. 22, 13, u. öfter, s. στέφανος u. vgl. Dem. 18, 92, im Psephisma. – 6) wegen; auf Veranlassung; wohin manche Beispiele aus 3) u. 4) gezogen werden können, ϑαυμάζειν τινὰ ἀπό τινος, Jemand wegen etwas bewundern, ἀφ' ἑαυτοῦ, aus eigenem Antrieb, von selbst, Thuc. 8, 6; Plat. Rep. III, 409 a u. sonst; auch wird verstärkend ἕνεκα hinzugstzt, ἀπὸ βοῆς ἕνεκα von wegen des Geschreies, bloß um zu schreien, Thuc. 8, 92. Womit – 7) die Bdtg zufol ge, nach, gemäß zusammenhängt, ἀπ' ὀρνίϑων, nach dem Vogelfluge, Aesch. Ag. 160; ἀπὸ χρήσιος, nach dem Orakel, Pind. Ol. 13, 73; ϑῆλυς ἀπὸ χροιᾶς, der Farbe nach, Theocr. 16, 49; ἀπὸ τῆς ὄψεως Ἑλληνικός Antiphan. Ath. XII, 544 f; ἀπό τινος καλεῖσϑαι, wonach genannt werden, Her. 7, 74; τὴν ἐπωνυμίαν ἔχειν ἀπό τινος Thuc. 1, 46, s. καλεῖν; κρίνειν ἀπ' αὐτῶν τῶν ἔργων, nach den Handlungen (von diesen aus) urtheilen, Dem. 2, 27; εἰ ἀπὸ τῆς συνήϑους εὐηϑείας εἰσεληλυϑότες καϑεδεῖσϑε 25, 12; ἀπὸ σημείου ἑνός, auf ein Zeichen, Thuc. 2, 90; vgl. Xen. An 2, 5, 32 Pol. 5, 69; ἀπὸ κελεύσματος Thuc. 2, 92; ἀπὸ συμμαχίας αὐτόνομοι, nach dem Bündniß, 7, 57; ἀπὸ παραγγέλσεως Xen. An. 4, 1, 5; ἀπὸ τοῦ συγκειμένου Paus. 8, 10. Aehnl. οὐκ ἔμοιγε δοκεῖ ἀπὸ τούτων γε Plat. Gorg. 477 d; ὡς ἔστιν ὁρᾶν ἀπὸ τῶν στεφάνων, wie man aus den Kränzen sieht, Luc. bis acc. 23; καταμαϑεῖν ἀπό τινος, aus etwas abnehmen, Plut. Anton. 1; ἀφ' ὧν ἔγραψε, nach seiner Schrift zu urtheilen, ib. 5. – Bei ἀπὸ κυάμου καϑιστάναι ἄρχοντα Xen. Mem. 1, 2, 9, οἱ ἀπὸ τοῦ κυάμου βουλευταί Thuc. 8, 69, wie βουλὴ ἡ ἀπὸ τοῠ κυάμου, ist wohl mehr an: »vermittelst der Bohne«, durchs Loos gewählt zu denken; ἡ ἀπὸ τιμημάτων πολιτεία, die nach dem Census eingerichtete Verfassung, Plat. Rep. VIII, 550 c; vgl. ἀπὸ συμβόλων πίνειν Alexis Ath. IV, 134 c. – Unmittelbar an A 1) schleßen sich noch – 8) die Verbdgn λύειν ἀπό τινος, Hes. Th. 501; vgl. Plat. Rep. IX, 571 e; ἐλευϑεροῠν ἀπό τινος, Thuc. 2, 71; μουνωϑεῖσ' ἀπὸ πατρός, Eur. I. A. 673; – u. ἀπὸ τούτου λογιστέον, davon muß man abziehen, subtrahiren, Dem. 27, 36; wie ἀπαλείφειν ἀπὸ τοῦ, ἐγγεγραμμένου (ὀφλήματος)), 58. 50. Mit C. 4) hängt noch zusammen der bei Sp. vorkommende Ausdruck ἀπὸ γυμνῆς τῆς κεφαλῆς μάχεσϑαι, mit bloßem Haupte kämpfen; ebenso ἀπ' ὀρϑῆς τῆς κεφαλῆς, mit aufgerichtetem Haupte, ἀπὸ ψιλῆς τῆς κεραίας πλεῖν, mit nackten Spieren segeln, Lac. Tox. 19; ἀπὸ γυμνοῦ προσώπου προσλαλεῖν, Nigr. 11.
In der Zusammensetzung bedeutet ἀπό 1) weg, ab, fort, ἀποβαίνω, ἀπάγω, ἀπολύω. – 2) das Ab-, Nachlassen, Aufhören, ἀπαλγέω. ἀπεῖπον, und – 3) Fertigmachen, Vollenden, ἀπεργάζομαι. – 4) zurück, wenn die Handlung als eine Pflicht erscheint, deren man sich entledigt, ἀποδίδωμι. – 5) ein Verwandeln in etwas. Machen zu etwas, ἀπανδρόω, ἀπανϑρωπίζω. – 6) wie das α privativ. den Begriff des simplex aufhebend, ἀπόϑεος, ἀπάνϑρωπος. Zuweilen dient es nur zur Verstärkung des Verbalbegriffs. – Das ο wird von ältern Ep. vor den liquidis, vor δ u. digamma aeol., bei den Att. nur vor ρ in der Arsis lang gebraucht. Spätere brauchen lieber dann ἀπαί; – das α wird in langen Wörtern mit vielen Kürzen, wie ἀπονέεσϑαι, lang. – Ueber die Anastrophe s. Lehrs Quaestt. epp. p. 68 sqq.
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17 ἐρύω
ἐρύω, ep. u. ion. auch εἰρύω, wie auch Soph. Tr. 1026, ch.; inf. εἰρύμεναι, mit kurzem υ, Hes. O. 818; fut. ἐρύσω, ep. ἐρύσσω, auch ἐρύω, vgl. Lehrs Aristarch. ed. 2 p. 300; οὐ μὲν σοί γε πατὴρ καὶ πότνια μήτηρ ὄσσε καϑαιρήσουσι, ἀλλ' οἰωνοὶ ἐρύουσι Il. 11, 454, vgl. 15, 351. 22, 67; ἔλπετο ϑυμὸς νεκρὸν ὑπ' Αἴαντος ἐρύειν 17, 235, vgl. 396; aor. εἴρυσσε, 3, 373, u. oft im conj. ἐρύσσομεν, int. ἐρύσαι, Hes. O. 622; perf. pass. u. med. εἴρυμαι (κατείρυσται Od. 8, 151); εἴρῡτο Iliad. 16, 542, ἔρῡτο 4, 138, Lehrs Aristarch. ed. 2 p. 256; εἴρυντο Il. 18, 69; εἰρῡαται u. εἰρῡατο, auch mit kurzem υ, Od. 6, 265 Il. 4, 248; den aor. ἐρυσϑείς hat Hippocr.; – Grundbedeutung ziehen, dem ἕλκω entsprechend, Il. 3, 373. 18, 165; zunächst häufig von Schiffen: νῆα μέλαιναν ἐρύσσομεν εἰς ἅλα δῖαν, ins Meer ziehen, Od. 8, 34; νῆα ϑοὴν ἅλαδ' εἴρυσε 2, 389; ἐπ' ἠπείροιο ἔρυσσαν, aufs Land ziehen, Od. 16, 359, wie Hes. O. 622; ἤπειρόνδε Od. 10, 423; τὰς γὰρ πρώτας πεδίονδε εἴρυσαν Il. 14, 31. 8, 226; pass. εἰρύατο νῆες ϑῖν' ἔφ' ἁλός 14, 30; νῆες ὅσαι πρῶται εἰρύατο 15, 654; ἔνϑα τε νῆες εἰρύατ' εὔπρυμνοι 4, 248; ὅσαι πρῶται εἰρύαται ἄγχι ϑαλάσσης 14, 75; ἔνϑα Μυρμιδόνων εἴρυντο νέες 18, 69; νῆες δ' ὁδὸν εἰρύαται Od. 6, 365; – ( φᾶρος) κὰκ κεφαλῆς εἴρυσσε, er zog es über den Kopf, Od. 8, 85; ὄφρα μοι ἐξ ὤμοιο ἐρύσσῃς πικρὸν ὀιστόν Il. 5, 110; vgl. 16, 863; ὅτε δὴ καὶ ἐγὼ πρόφρων ἐϑέλοιμι ἐρύσσαι, αὐτῇ σὺν γαίῃ ἐρύσαιμι, droht Zeus, Il. 8, 23, ich möchte in die Höhe ziehen; κίον' ἀν' ὑψηλὴν ἐρύσαι, an der Säule hinaufziehen, Od. 22, 176; νευρὴν ἐρύοντι ἐπί τινι, die Bogensehne anziehen, d. i. den Bogen gegen Einen spannen, Iliad. 15, 464; τόξον εἰρύσας Her. 4, 10; πλίνϑους εἴρυσαν 2, 136, Ziegel streichen; κλῆρον, ein Loos ziehen, Callim. Iov. 62; – ἐκ γαίης ἐρύσας, eine Pflanze, Od. 10, 343; κρόσσας πύργων ἔρυον, sie rissen sie nieder, Il. 12, 258, vgl. προκρόσσας ἔρυσαν 14, 35; mit Gewalt fortreißen, ὑπὸ ζυγὰ δῆσα ἐρύσσας Od. 9, 99; τινὰ μοῦνον ἑτάρων ἄπο, bei Seite ziehen, Ap. Rh. 3, 193; vgl. βίαια πάντ' ἐκ ποδὸς ἐρύσας, alle Gewaltthat fern haltend, Pind. N. 7, 67; – ἄλλον μὲν χλαίνης ἐρύων, ἄλλον δὲ χιτῶνος, am Kleide zupfend, Il. 22, 493; vgl. Ap. Rh. 1, 760; μή σε νέοι διὰ δώματ' ἐρύσσωσι ἢ ποδὸς ἢ καὶ χειρός Od. 17, 479, daß sie dich nicht am Fuß durch das Haus hinschleppen. Bes. = den Leichnam eines in der Schlacht Getödteten zu sich ziehen, um ihn den Händen der Feinde zu entreißen, νεκροὺς ἔρυσαν μετὰ λαὸν Ἀχαιῶν Il. 5, 573, oder den Leichnam eines Feindes fortschleppen, um ihn der Rüstung zu berauben und ein Lösegeld für die Bestattung von den Angehörigen zu erpressen; νεκροὺς δ' ἀλλήλων ἔρυον, Il. 18, 540, vgl. 4, 467. 492. 17, 419; Ἅκτορα δεῦρ' ἐρύσας 23, 21; – τρὶς δὲ ἐρύσας περὶ σῆμα, nachdem er ihn dreimal um das Grab geschleift hatte, 24, 16; auch von den Hunden u. Vögeln, welche den unbestatteten Leichnam zerreißen u. die Stücke umherzerren, 11, 454. 15, 351. 22, 67. – Med. ἐρύομαι u. p. εἰρύομαι (vgl. unten auch ῥύομαι), inf. ἔρυσϑαι Od. 9, 194, εἴρυσϑαι 3, 268; fut. ἐρύσομαι, ep. ἐρύσσομαι, wozu man als inf. auch ἐλπόμενοι ἐρύεσϑαι rechnet, Il. 14, 422, vgl. 9, 248, s. Buttm. Lexil. 2 p. 268; aor. εἰρυσάμην u. ἐρυσσάμην; perf. wie im pass., dazu imper. εἴρυσο Ap. Rh. 4, 372; – für sich, an sich ziehen; δόρυ ἐξ ὠτειλῆς εἰρυσάμην Od. 10, 164; εἰρύσσατο φάσγανον ὀξύ, er zog sein Schwerdt, 22, 79; Il. 22, 306; ἐκ κολεοῖο ἐρυσσάμενος ξίφος 12, 190, vgl. Theocr. 22, 191; εἴρυτο δὲ φάσγανον ὀξύ Od. 22, 90; ἐρύσαντο δὲ πάντα, vom Braten, sie zogen alles für sich von den Spießen ab, Il. 1, 466; τόξον, den Bogen an sich ziehen, um ihn zu spannen, Od. 21, 125; νῆας, ins Meer ziehen, um abzufahren, Il. 14, 79; Ap. Rh. 4, 237; ὅταν κατάϊξ ἱστὸν ὑπὲκ προτόνων ἐρύσηται, mit sich fortreißt, 1, 1204; τινὰ ἆσσον, Jem. näher an sich heranziehen, Od. 19, 481; μάχης, χάρμης ἐρύσασϑαί τινα, aus der Schlacht hinwegreißen, Il. 5, 456. 17, 161; bes. wie im act. vonden Todten; ἐρύσαντο δὲ νεκρούς, sie zogen die Todten zu sich, Il. 17, 317^ ἐκ βελέων ἐρύσαντο νέκυν 18, 152; νέκυν ἐρύοντο 17, 277; μή πώς οἱ ἐρυσαίατο νεκρὸν Ἅχαιοί 5, 298; vgl. 17, 104; – ausder Gefahrziehen, retten, καὶ τὸν μὲν μετὰ χερσὶν ἐρύσσατο Φοῖβος κυανέῃ νεφέλῃ Il. 5, 344; 11, 363. 20, 93; πῶς ἂν εἰρύσσαισϑε Ἴλιον Il. 17, 327; οἶος γὰρ ἐρύετο Ἴλιον Ἅκτωρ 6, 403; ἐρύσσεται ἠδὲ σαώσει verbunden 10, 44, ἔρυτο u. σάωσε 5, 23; bewachen, behüten, εἰρύσατο ζωστήρ 4, 186; πύλαι σανίδες τ' εἰρύσσονται 18, 276; εἴρυσϑαι ἄκοιτιν Od. 3, 268; μέγα δῶμα Od. 23, 151; πὰρ νηΐ τε μένειν καὶ νῆα ἔρυσϑαι 10, 444; αὖλιν, von Hunden, Theocr. 25, 76; παρϑενίην μίτρην ἄχραντον, sich unbefleckt bewahren, Hosch. 2, 73; μηδὲ φρεσὶν εἰρύσσαιτο Od. 16, 459, bei sich behalten, verschweigen; οἵ τε ϑέμιστας πρὸς Διὸς εἰρύαται, aufrecht, in Ehren erhalten, Il. 1, 239; οὐ σύ γε βουλὰς εἰρύσαο Κρονίωνος, du hieltest sie nicht in Ehren, 21, 229; ἔπος εἰρύσσασϑαι 1, 216; vgl. Ap. Rh. 4, 1207; ἦ ἔτι μ' αὖϑ' εἰρύαται οἴκαδ' ἰόντα, aufpassen, auflauern, Od. 16, 463; χαλεπὸν ϑεῶν δήνεα εἴρυσϑαι Od. 23, 82, erspähen; – abhalten, abwehren, ἣ (der Schild) δ' οὐκ ἔγχος ἔρυτο Il. 5, 538; οὐκ οἰωνοῖσιν ἐρύσσατο Κῆρα, er wehrte den Tod nicht von sich ab, 2, 859; – ἀνὴρ δέ κεν οὔ τι Διὸς νόον εἰρύσσαιτο, den Willen des Zeus aufhalten, 8, 143; χόλον 24, 584.
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18 ἐν-τείνω
ἐν-τείνω (s. τείνω), 11 hineinspannen; δίφρος ἱμᾶσιν ἐντέταται, ist in Riemen eingespannt, hing in, Riemen, Il. 5, 728; κυνέη ἔντοσϑεν ἱμᾶσιν ἐντέτατο στερεῶς, der Helm war von innen mit Riemen dicht überspannt, 10, 263; κλίνη οὐκ ἐντεταμένη, mit Gurten überspannt, ἀλλὰ στρώμασι ποικίλοις κεκοσμημένη, Polyaen. 7, 13, 1; vgl. ϑρόνον ἐνέτεινε, überspannte den Sessel, Her. 5, 25. Uebertr., εἰς τὰ κιϑαρίσματα ἐντ. Plat. Prot. 326 b; ohne Zusatz, ἐντείνας τοὺς τοῠ Αἰσώπου λόγους Phaed. 60 d, d. i. in Verse bringen, wie εἰς ἐλεγεῖον Hipparch. 228 d; νόμ ους εἰς ἔπ ος Plut. Sol. 3; ᾠδαῖς ἢ κρούμασιν ὀργάνων ἐντ. μέλος D. Hal. de adm. vi Dem. 48; – χωρίον εἰς τὸν κύκλον ἐνταϑῆναι, darin eingeschlossen werden, Plat. Men. 87 a. – 2) anspannen; τόξον, den Bogen spannen, Aesch. frg. 73; Plat. Erast. 135 a; τόξα ἐντεταμένα Her. 2, 173; med., seinen Bogen spannen, Eur. I. A. 549 Xen. Cyr. 4, 1, 3; von Brücken, τὰς σχεδίας οὐχ εὗρον ἔτι ἐντεταμένας Her. 8, 117; γεφύρας 9, 106, noch aufgeschlagen; τὴν ἁρμονίαν Ar. Nubb. 968, sie gehörig temperiren; vgl. ὥσπερ ἐντεταμένου τοῠ σώματος ἡμῶν ὑπὸ ϑερμοῠ καὶ ψυχροῠ Plat. Phaed. 86 b; – φωνὴν ἐντεινάμενος, anstrengen, sie erheben, Aesch. 2, 157; ohne den Zusatz, μᾶλλον ἐντεινάμενος εἶπον, mit mehr Nachdruck, heftiger, Plat. Rep. VII, 536 c; τὴν πολιορκίαν, die Belagerung nachdrücklich betreiben, Plut. Luc. 14; – ἐντεινόμενα, Ggstz ἀνιέμενα, Xen. Mem. 3, 10, 7; von den Gliedern, bes. vom männlichen Gliede, Arist. probl. 4, 22; D. Sic. 1, 88. 4, 6; πρόςωπον ἐντεταμένον, ein ernsthaftes Gesicht, Luc. vit. auct. 10. – Geistig, sich anstrengen, πρόϑυμοι καὶ ἐντεταμένοι εἰς τὸ ἔργον Xen. Oec. 21, 9; τῇ διανοίᾳ περί τι ἐντεταμένος Pol. 10, 3, 1; a. Sp.; ϑυμόν, erregen, Plut. am. et ad. discr. 29, wie ὀργήν coh. ira E. – 3) πληγὰς ἀλλήλοις ἐνέτειναν, sie versetzten sich Hiebe, Schläge, Xen. An. 2, 4, 11; D. Hal. 2, 9 u. öfter; auch ohne Zusatz, Plat. Minos 321 a; D. C. 57, 22; – ἵππον τῷ ἀγωγεῖ, das Pferd mit dem Leitseil vorwärts ziehen, Xen. Hipp. 8, 3. – 41 Intrans., πήδησις ἐντείνουσα, Ggstz κατασβεννυμένη, sich steigernd, Plut. S. N. V. 22 (p. 271); – anstreben, Eur. Or. 698.
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19 ἐξ-αρτάω
ἐξ-αρτάω, daran aufhängen, anknüpfen, befestigen; τοὺς ϑυρεοὺς ἐκ τῶν ὤμων Pol. 18, 1, 4; a. Sp.; τί τινος, Ath. X, 429 b, wie ἀλλοτρίων ἐπαίνων τὴν δόξαν Plut. Arat. 1; τὴν πρᾶξιν τῆς προδοσίας, davon abhängig machen, Fab. Max. 22; – τὴν οὐράν, lang ausstrecken, Ael. H. A. 4, 21. – Gew. im pass. mit fut. msd., woran aufgehängt sein, Ar. Eccl. 2; χειρός Eur. Hipp. 325; ὥςπερ ἐκ τῆς λίϑου ὁρμαϑὸς ἐξήρτηται χορευτῶν Plat. Ion 536 a; übertr., wovon abhangen, σοῦ γὰρ ἐξηρτήμεϑα Eur. Suppl. 757; ἐξ ὧν (ἡδονῶν) ἀνάγκη τὸ ϑνητὸν πᾶν ζῷον οἷον ἐξηρτῆσϑαι Plat. Legg. V, 732 e; ἐξαρτήσεται τῆς ἰσχύος Xen. Cyr. 5, 4, 20; αἱ ἐλπίδες ἐξήρτηνται ἐκ τῶν ἡγουμένων Pol. 10, 33; – ἐξήρτηται τὸ ἄλλο χωρίον, daran reiht sich, ist damit verbunden, Thuc. 6, 96, wie Plut. Ant. 46; ἐξηρτημένον αὐτοῦ τὸ πλῆϑος ὁρῶντες, daß es sich an ihn geschlossen hatte, C. Graech. 6; Caes. 41; τῶν ποιητῶν ὁ μὲν ἐξ ἄλλης Μούσης, ὁ δὲ ἐξ ἄλλης ἐξήρτηται Plat. Ion 536 a. – Bei Aesch. Prom. 713 ist τόξοισιν ἐξηρτημένοι die sich mit dem Bogen behangen, sich den Bogen umgehängt haben; vgl. πώγωνας ἐξηρτημένας Ar. Eccl. 494; ἐπιστολὰς ἐξηρτημένος ἐκ τῶν δακτύλων Aesch. 3, 164, zur Schau an den Fingern hangend haben; πήραν, λεοντῆν, Luc. fug. 14 u. a. Sp.; so auch wohl Dem. 9, 49 ἐξηρτῆσϑαι στρατόπεδον, mit der v. l. ἐξηρτύσϑαι, das Heer an sich hängen und mit sich schleppen. – Das med., sich an Etwas hängen, Ar. Pax 470 u. A.; dah. = Anhänger sein, τῆς Ἀκαδημίας Plut.
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20 βιός
См. также в других словарях:
Bogen [2] — Bogen (Bogenträger) heißen in der Ingenieurmechanik solche ebene Träger, bei denen durch Laden nicht nur vertikale Stützenreaktionen wie bei Balken, sondern auch horizontale Stützenreaktionen entstehen. Einfache Bogen erstrecken sich über eine… … Lexikon der gesamten Technik
Bögen — Bogen steht: in der Mathematik für: eine beliebig, nach einer Seite gekrümmte Linie, siehe Kurve (Mathematik) einen Teil einer Kreislinie, den Kreisbogen eine gerichtete Kanteden, siehe Bogen (Graph) in der Technik und im Sport: Bogen… … Deutsch Wikipedia
Bogen — (Plural: Bogen oder Bögen) steht: in der Mathematik für: eine beliebig, nach einer Seite gekrümmte Linie, siehe Kurve (Mathematik) einen Teil einer Kreislinie, den Kreisbogen eine gerichtete Kante, siehe Bogen (Graph) in der Technik und im Sport … Deutsch Wikipedia
Bogen [3] — Bogen, eine Waffe zum Schießen von Pfeilen oder Kugeln. Fig. 1. Einfacher Bogen. Der einfache Pfeilbogen (Fig. 1) ist ein elastischer, fester, in der Regel aus Holz oder Bambus, sehr selten aus Horn bestehender, 0,8–3 m langer Bügel, dessen beide … Meyers Großes Konversations-Lexikon
Bogen [1] — Bogen (Arcus) wird jeder durch irgend zwei Punkte begrenzte Teil einer beliebigen Kurve genannt. Unter der Länge eines Bogens versteht man die obere Grenze, der die Länge des Umfangs eines in den Bogen einbeschriebenen Vielecks zustrebt, wenn man … Lexikon der gesamten Technik
Bogen [3] — Bogen (Bogenfachwerke). Graphische Berechnung. Zur graphischen Berechnung von Bogenträgern verwendet man in neuerer Zeit meistens Einflußlinien (s.d.). Wenn die vorgeschriebene Verkehrslast wie bei Eisenbahnbrücken aus einer Reihe von… … Lexikon der gesamten Technik
Bogen — may refer to the following locations:*Bogen, Evenes in Evenes municipality, Nordland, Norway *Bogen, Steigen in Steigen municipality, Nordland, Norway *Bogen, Germany, a town in the district of Straubing Bogen in Bavaria, Germany *Landkreis Bogen … Wikipedia
Bogen [3] — Bogen (Musik), 1) Werkzeug, mit welchem die Darmsaiteninstrumente gestrichen werden. Er besteht aus einem hölzernen, sich oben etwas verjüngenden, geraden Stab von hartem, elastischem (Fernambuk od. Schlangen ) Holz, in dessen oberes Ende (Kopf)… … Pierer's Universal-Lexikon
Bogen — Sm std. (8. Jh.), mhd. boge, ahd. bogo, as. bogo Stammwort. Aus g. * bug ōn m. Bogen , auch in anord. bogi, ae. afr. boga; eine Instrumentalbildung zu g. * beug a biegen (biegen). Außergermanisch vergleichbar ist mir. fidbocc Holzbogen (mit… … Etymologisches Wörterbuch der deutschen sprache
Bogen [1] — Bogen, in der Geometrie ein Teil einer krummen Linie. Der B. ist stets größer als die seine Endpunkte verbindende gerade Linie oder Sehne. Über den Kreisbogen vgl. Kreis. In der Baukunst bezeichnet B. meist die krumme Linie, nach der die eine… … Meyers Großes Konversations-Lexikon
Bogen — Bogen, in der Geometrie: Teil einer krummen Linie, ist stets größer als die Sehne, d.h. der geraden Linie, welche seine beiden Endpunkte verbindet. – In der Baukunst: die kunstgemäße Verbindung einzelner Steine zu der Überwölbung eines offenen… … Kleines Konversations-Lexikon