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1 ῥόπαλον
ῥόπαλον, τό, Keule, Kolbe, womit der Esel geschlagen wird, Il. 11, 559. 561; Stock zum Stützen, δὸς δέ μοι ῥόπαλον σκηρίπτεσϑαι, Od. 17, 195; auch Streitkolbe von Erz, 11, 575; von der Keule des Herakles, Soph. Tr. 510; Ar. Ran. 47. 496; ξύλων, Her. 7, 63; Xen. Hell. 7, 5, 20 u. Folgde. – Auch das männliche Glied, Leon. Tar. 26 ( Plan. 261). – Bei Xen. Hell. 6, 4, 36 ein Ring, mit dem man die Thür zuzieht. S. ῥόπτρον.
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2 ῥοπαλίζω
ῥοπαλίζω, eine Keule schwingen, mit der Keule schlagen, Hesych.
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3 ῥοπαλίζω
ῥοπαλίζω, eine Keule schwingen, mit der Keule schlagen -
4 ῥόπαλον
ῥόπαλον, τό, Keule, Kolben, womit der Esel geschlagen wird; Stock zum Stützen; auch Streitkolben von Erz; von der Keule des Herakles. Auch das männliche Glied; ein Ring, mit dem man die Tür zuzieht -
5 σκυταλη-φόρος
σκυταλη-φόρος, einen Stack, Stab, eine Keule tragend, Lob. Phryn. 635.
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6 σκυταλη-φορέω
σκυταλη-φορέω, einen Stock, eine Keule tragen, Strab. XV.
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7 σκυτάλη
σκυτάλη, ἡ (ξύω, vgl. σκύταλον), Stock, Stab, Stecken, bes. ein oben dicker Knittel, Knüppel, Keule, Plat. Theaet. 209 d u. Sp.; auch Walze, Rvllbaum, um vasten fortzurollen, Mathem. vett. – Bei den Lacedämoniern ein geheimes Schreiben, welches auf einen Riemen od. Streifen, den man um einen Stab wickelte, so in fortlaufenden Zeilen überquer geschrieben wurde, daß nur der das Geschriebene recht lesen konnte, der den Streifen um einen Stab von gleicher Dicke wickelte; Λακωνική, Ar. Lys. 991, wo die Schol. bemerken, daß der Stab in zwei Stücke geschnitten, und eines dem Feldherrn gegeben wurde, das andere in der Stadt zurückblieb; κήρυκα πέμψαντες καὶ σκυτάλην, Thuc. 1, 131; Xen. Hell. 3, 3, 89; Gell. N. A. 17, 9; dah. übh. Nachricht, Botschaft, σκυτάλα Μοισᾶν, Pind. Ol. 6, 91. – Bei Nic. Ther. 384 eine Schlange, so dick wie ein Stock.
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8 σκύταλον
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9 κορύνη
κορύνη, ἡ (κόρυς), 1) Keule, Kolbe, ein Knittel, oben mit einem dickeren Ende; bes. Streitkolben, σιδηρείη, mit Eisen beschlagen od. von Eisen, Il. 7, 141. 143; Eur. Suppl. 715; ξύλων κορύναι Her. 1, 59; Arist. Polit. 5, 10. – Bei Theocr. 7, 18 = Hirtenstab. – 2) bei Pflanzen Blüthenkolbe, -knospe, übh. Schoß, Theophr. – 3) = πόσϑη; Automed. 3 (V, 129); des Esels, Nic. Al. 409. – [Eur. braucht υ lang, wie Nic.]
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10 κορδύλη
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11 θηρ-ολέτης
θηρ-ολέτης, ὁ, wilde Thiere vernichtend; so heißt die Keule des Herakles Philp. 52 ( Plan. 104).
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12 λάκτις
λάκτις, ιος, ἡ, Keule zum Stampfen, Zerstoßen; Nic. Ther. 108; Callim. fr. 178; Haken, p. 90.
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13 ῥόπτρον
ῥόπτρον, τό, 1) Keule, Knüttel, Prügel, kolbig auslaufender Stab, Eur. Hipp. 1172. – s) ein kupferner, mit einem Trommelfell überspannter Reif, der mit Riemen gedreht u. in der Luft herum geschwenkt wurde, Handpauke, Tambourin, wie sie die Korybanten und die Priester der Kybele brauchten, Agath. 27 (VI, 741 u. öfter in der Anth; βυρσοπ αγῆ, Plut. Crass 23, Pauke. Auch ῥόμβος, ῥύμβος. – 3) ein Ring an der Hausthür zum Anklopfen u. Zuziehen; Eur. Ion 1612; Lys. 6, 1; Plut. de curios. 3 u. a. Sp.; vgl. ῥόπαλον u. Harpocr. – 4) das Stellholz in der Falle, sonst ὕσπληγξ.
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14 ῥοπαλισμός
ῥοπαλισμός, ὁ, das Schlagen mit der Keule; übertr., die Spannung des männlichen Gliedes, Ar. Lys. 553.
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15 ῥοπαλη-φορέω
ῥοπαλη-φορέω, eine Keule tragen, Sp.
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16 ῥοπαλίκός
ῥοπαλίκός, wie eine Keule, die nach oben immer dicker wird; daher versus rhopalicus, ein Vers, in welchem jedes Wort um eine Sylbe länger als das voranstehende ist, wie Il. 3, 182, ὦ μάκαρ Ἀτρείδη, μοιρηγενές, ὀλβιόδαιμον, u. rem tibi confeci, doctissime, dulcisonoram, Servius Centimetr. p. 1826.
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17 θηρολέτης
θηρ-ολέτης, ὁ, wilde Tiere vernichtend; so heißt die Keule des Herakles -
18 κορδύλη
κορδύλη, ἡ, Kolben, Keule; Beule, Geschwulst. Eine Kopfbedeckung, Kopfputz, cyprisch. Eine kleine Thunfischart -
19 κορύνη
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20 λάκτις
λάκτις, ιος, ἡ, Keule zum Stampfen, Zerstoßen
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См. также в других словарях:
Keule — Keule … Deutsch Wörterbuch
Keule — Angaben Waffenart: Keule Bezeichnungen … Deutsch Wikipedia
Keule — Keule, älteste Hieb und Wurfwaffe aller Völker, speziell der Germanen, als Caja (s. d.) bis ins 15. Jahrh. im Gebrauch, als Teutona mit den Goten nach Spanien gewandert. Bei den Kelten war die Wurfkeule Cateia genannt. Auf die K. ist die… … Meyers Großes Konversations-Lexikon
Keule — Sf std. (13. Jh.), mhd. kiule Keule, Stock, Stange Stammwort. Zugehörigkeitsbildung zu mhd. kūle Kugel (Kaulquappe, Kugel), also mit einer Kugel (Verdickung) versehen . Entsprechend (mit dem g von Kugel) mndl. cogele Kugel , ae. cycgel Knüttel .… … Etymologisches Wörterbuch der deutschen sprache
Keule — Keule: Die nur dt. Bezeichnung der Hieb und Wurfwaffe (mhd. kiule) gehört im Sinne von »Stock mit verdicktem Ende, kugelförmiger Gegenstand« zu der vielfach weitergebildeten und erweiterten idg. Wurzel <WA>*gēu </WA>»biegen, krümmen« … Das Herkunftswörterbuch
Keule [1] — Keule 1) längliches, am Ende dickeres Werkzeug zu Schlag u. Stoß; 2) an lebendigen u. geschlachteten Thieren das hintere Dickbein; 3) der Theil des Schafvließes, welcher auf der Seitenfläche der Hinterschenkel gewachsen ist … Pierer's Universal-Lexikon
Keule [2] — Keule, Art der Gattung Bohrwurm, s.d. b) … Pierer's Universal-Lexikon
Keule [3] — Keule, Dorf im Kreise Rothenburg des Regierungsbezirks Liegnitz der preußischen Provinz Schlesien; Eisenhütte; 300 Ew … Pierer's Universal-Lexikon
Keule — Prügel; Knüppel; Schläger * * * Keu|le [ kɔy̮lə], die; , n: 1. (als Waffe zum Schlagen bestimmter) länglicher Gegenstand mit verdicktem Ende: die Eingeborenen schlugen den Forscher mit Keulen tot. 2. Schenkel von bestimmtem Geflügel; Oberschenkel … Universal-Lexikon
Keule — Keu·le die; , n; 1 eine längliche Waffe aus Holz, die an einem Ende dünn und am anderen Ende dick ist <die Keule schwingen; jemanden mit einer Keule erschlagen>: Die Neandertaler verwendeten Keulen als Waffen || K : Keulenschlag 2 ein… … Langenscheidt Großwörterbuch Deutsch als Fremdsprache
Keule — 1. Eine Keule ohne Hand (die niemand schwingt) ist nicht gefährlich. 2. Grosse Keulen, grosse Schläge; grosse Schläge, grosse Beulen. 3. Grosse Keulen schlagen grosse Beulen. – Petri, II, 359. »Wiltu dich schlahen, kempffen, rauffen, oder mit eim … Deutsches Sprichwörter-Lexikon