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1 πτερύσσομαι
πτερύσσομαι, med., vgl. διαπτ., die Flügel bewegen, Luc. Icarom. 14, die Flügel schwin., en, mit den Flügeln schlagen, wie die jungen Vögel, die fliegen wollen, od. der krähende Hahn, καὶ φρυάσσομαι, Ael. H. A. 7, 7; übertr. vrbdt Diphil. bei Ath. VI, 236 c γέγηϑα καὶ χαίρω τε καὶ πτερύσσομαι.
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2 στρόφιγξ
στρόφιγξ, ιγγος, ἡ, wie στροφεύς, Wirbelknochen, Poll. 2, l 30; vgl. Plat. Tim. 74 a. Uebh. Wirbel, Zapfen, um den sich ein Körper dreht, Thürangel, eigtl. der Zapfen oben und unten am Thürflügel, der sich in einem Loche drehte und aus dem Kernholze von λωτός, πύξος od. πρῖνος gemacht wurde, στροφεύς aber das Stück aus dem Holze der πτελέα, an dem die στρόφιγξ saß, Theophr.; πῶλοι στρόφιγξιν ἔνδοϑεν κ υκλούμεναι, Eur. Phoen. 1133; übertr., γλώττης στρόφιγξ, Ar. Ran. 890. – Auch der Hahn an einer Röhre, den man umdreht, τὸ τοῖς σωλῆσιν ἐμβαλλόμενον, ὥςτε τὲν τοῠ ὔδατος ἐπέχειν καὶ αὖ πάλιν ἀνιέναι φοράν, Schol. Ar. Nubb. 450, l. d.
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3 φοινῑκό-λοφος
φοινῑκό-λοφος, mit purpurrothem Federbusch, Kamm; δράκων, Eur. Phoen. 827; Hahn, Theocr. 22, 72.
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4 ψήληξ
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5 νόσσαξ
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6 κρουνός
κρουνός, ὁ, (verwandt mit κρήνη u. mit κρούω), der Spring, Quell, Springbrunnen, wo das Wasser stark u. mit Geräusch hervordringt; καλλίῤῥοος Il. 22, 147; Quelle der Giesbäche, 4, 452; Pind. Ol. 13, 61, der auch κρουνοὺς Ἡφαίστου δεινοτάτους ἀναπέμπει von Feuerströmen des Aetna sagt, P. 1, 25; αἵαατος Eur. Rhes. 790; auch vom Strom der Rede, ϑαῤῥῶν τὸν κρουνὸν ἀφίει Ar. Ran. 1005. – Canal od. Brunnen, Strab. VIII, 343. – Auch der Hahn an einem Gefäße, Sp.
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7 κυδρόω
κυδρόω, ruhmvoll machen, verherrlichen, ehren, u. pass. = κυδιάω, sich rühmen, prunken; Δαρεῖος ἐκυδροῦτο καὶ φαιδρὸς ἦν Po lyaen. 4, 3, 5; vom Pferde, Ael. H. A. 11, 31; vom Hahn, 4, 29; a. Sp.
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8 κελαδέω
κελαδέω, Lärm machen, schreien, tosen; von einer großen Volksmenge, Il. 23, 869; Aesch. Ch. 601; κλύε καὶ κόμπους κωδωνοκρότους παρὰ πορπάκων κελαδοῠντας Eur. Rhes. 385; Sp., vom Hahn Luc.; – trans., ertönen lassen; ὕμνον Pind. N. 4, 16; κόσμον ἐπὶ στεφάνῳ κελαδήσω Ol. 10, 14; anrufen, preisen, ἀρετάν, Ἥραν, Pind.; βοὰν Ἑλλὰς κελάδησε Eur. Hel. 376; παιᾶνας Herc. Fur. 694. – Pind. hat auch das fut. med., βροντὰν Διὸς κελαδησόμεϑα Ol. 11, 83. – Vgl. κελάδω.
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9 κηρύσσω
κηρύσσω, att. κηρύττω (κηρύξομαι pass. Eur. Phoen. 1631), ein Herold sein, das Amt des Herolds verwalten; κηρύσσων γήρασκε, er wurde alt im Heroldsdienste, Il. 17, 325; als Herold ausrufen, 2, 438 Od. 2, 8 u. öfter; λαὸν ἀγορήνδε, das Volk zur Versammlung rufen, Il. 2, 51 Od. 2, 7; πόλεμόνδε II. 2, 443; daher κηρύσσειν τινά, Einen herbeirufen, Ar. Ach. 756; – verkündigen, melden, befehlen; αὐτοῖς ἐμβαλεῖν κώπαις Pind. P. 4, 200; Tragg. oft, οὐ γάρ τί μοι Ζεὺς ἦν ὁ κηρύξας τάδε Soph. Ant. 446, ἀγῶνας Ἀργείοις κηρῠξαι Ai. 1240, ταῦτ' ἐκηρύχϑη πόλει, dies wurde gemeldet, O. R. 937; auch in Prosa, κεκηρυγμένα μήνυτρα Andoc. 1, 40; ἡ πόλις ἐκηρύχϑη Lys. 19, 63, u. sonst, wo es auch impers. heißt κηρύσσει, sc. ὁ κήρυξ, man ruft öffentlich aus, verkündet durch Heroldsruf, Xen. An. 3, 4, 36; – laut ausrufen, öffentlich feilbieten lassen, Plut. Galb. 5 u. a. Sp.; pass. so, Her. 6, 121 χρήματα αὐτοῦ κηρυσσόμενα ὑπὸ τοῠ δημίου; κηρύσσω τὸν Ἔρωτα Mel. 91 (V, 177), wie einen entlaufenen Sklaven bekannt machen; – ϑεούς, laut anrufen, Eur. Hec. 148. – Vom Hahn, krähen, Antp. Sid. 5 (V, 3), vgl. κήρυξ. – Im N. T. u. bei K. S. predigen, öffentlich lehren, absol., Matth. 3, 1.
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10 κοττός
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11 κοτίκας
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12 κλυτός
κλυτός, adj. verb. zu κλύω, auch 2 Endgn, Il. 2, 742 Od. 5, 422, eigtl. gehört, von dem man hört oder gehört hat, daher – a) berühmt, ruhmvoll; Hom. von Göttern und Helden, Ἐννοσίγαιος Il. 9, 362, Ἀμφιγυήεις Hes. O. 70, Ἀχιλλεύς Il. 20, 320, Ὀδυσσεύς Od. 24, 209, τέκτων Il. 23, 712, auch κλυτὰ φῦλ' ἀνϑρώπων, 14, 361, κλυτὰ ἔϑνεα νεκρῶν, Od. 10, 526; Ἑρμᾶς Pind. P. 9, 61; κλυτὸν ἔϑνος Λοκρῶν Ol. 11, 97; aber κλ. Ἐρινύς ist = die leicht hört, die wache, Aesch. Ch. 641; – auch von Städten, Ἄργος Il. 24, 437, u. von anderen Dingen, die in ihrer Art vorzüglich sind, bes. von trefflicher Arbeit der Menschenhände, Waffen, Kleidern u. dgl., ἄλσος Il. 6, 321; δώματα 2, 854, εἵματα Od. 6, 58, δῶρα 8, 417. ἔργα 20, 72; ὄνομα κλυτόν 9, 364, wird von Alten erkl. als der Name, bei welchem man genannt wird, αἰών. Pind. P. 6; φόρμιγξ I. 2. 2; αἶσα Ol. 6. 102. δαίς 8, 52 u. öfter; κλυτὰν Ἰταλίαν Soph. Ant. 1105; κλυτῶν ἐνάρων Ai. 177; Θρονιάς Eur. I. A. 263. – b) was sich dem Gehör stark vernehmlich macht, laut rauschend, lärmend, wie einige Alte κλυτὸν λιμένα, Od. 10, 87. 15, 472, den rauschenden Hafen, κλυτὰ μῆλα, die lärmenden Heerden, 9, 308, wie Soph. Ai. 368 κλυτὰ αἰπόλια, auch κλυτὸς Ἀμφιτρίτη, Od. 5, 422, die brausende erklären, u. κλυτὸς ὄρνις, der laut krähende Hahn, von Hesych. angeführt wird. Auch in diesen Vrbdgn ist aber wohl die Bdtg berühmt vorzuziehen. – Vgl. κλειτός, welchem Worte κλυτός in der Bdtg ganz entspricht. S. Buttm. Lezil. I, 93.
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13 κοκκύζω
κοκκύζω, kuckucken, vom Rufe des Vogels Kuckuck, ἦμος κόκκυξ κοκκύζει Hes. O. 484; auch mit dem Kuckucksrufe ein Zeichen geben, vgl. die Stelle aus Ar. unter κόκκυ. – Vom Krähen des Hahnes, Schol. zu Ar. a. a. O., Diphil. B. A. 101; ὡς ὁ κήρυξ (der Hahn) δεύτερον κεκόκκυκεν Ar. Eccl. 31; vgl. Arist. H. A. 9, 49; Ath. XIV, 663 e; krähen, krächzen, Theocr. 7, 48. 124, in dor. Form κοκκύσδω.
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14 κοκκο-βόας
κοκκο-βόας ὄρνις, nannte Soph. frg. 900 den Hahn. Vgl. κοκκύζω.
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15 κήρῡξ
κήρῡξ, ῡκος, ὁ ( fem. ἡ κήρ υξ Nonn. 4, 11), oder nach einigen Alten κῆρυξ, wofür Ellendt u. a. Neuere sich entscheiden; der Ausrufer, der Herold, ein ehrenvolles Amt, das bei Hom. nur Freie haben; sie rufen das Volk zu den Volksversammlungen zusammen, Il. 2, 50. 96. 437. 442 u. sonst oft, u. haben Ruhe zu gebieten u. die Ordnung in diesen Versammlungen aufrecht zu erhalten, Il. 2, 280. 18, 503, haben als Zeichen ihres Amtes σκῆπτρα, 18, 505. 23, 567, und händigen dem Könige, wenn er sein Amt versehen und sprechen will, das Scepter ein. Sie müssen eine starke Stimme haben, dah. λιγύφϑογγοι, ἠερόφωνοι u. ä.; sie werden zu den δημιουργοί gerechnet, Od. 19, 135; sie stehen unter dem unmittelbaren Schutze des Zeus u. gelten deshalb als heilig u. unverletzlich, ϑεῖοι, Διῒ φίλοι, Il. 4, 192. 8, 517, Διὸς ἄγγελοι ἠδὲ καὶ ἀνδρῶν, 1, 334. 7, 174; sie begleiten daher auch bei Unterhandlungen, die mit dem Feinde od. mit Fremden angeknüpft werden sollen, die Abgeordneten, denn ihr Geleit gewährt persönliche Sicherheit, 9, 170. 24, 149 u. sonst oft. Bes. haben sie auch als Opferdiener alles zum öffentlichen Opfer Gehörige zu besorgen, Il. 3, 245. 248. 274 Od. 20, 276, warten auch beim Opferschmause und größeren Festen auf, welche die Fürsten geben, mischen den Wein und vertheilen ihn, Il. 7, 183. 18, 558 u. oft in der Od.; vgl. Ath. X, 425 e u. XIV, 660 d; Hermes als Herold des Zeus und der Götter, Pind. u. A., ist ihr besonderer Schutzgott, Ἑρμῆν, φίλον κήρυκα, κηρύκων σέβας Aesch. Ag. 501, κήρυξ μέγιστε τῶν ἄνω τε καὶ κάτω Ch. 163. – Uebh. heißt κήρυξ derjenige, welcher Etwas meldet, anzeigt; αὐτοὶ ϑεοὶ κήρυκες ἀγγέλλουσί μοι Soph. O. C. 1507; vgl. Eur. El. 347; Ar. Thesm. 780; auch der Hahn heißt so, Eccl. 30. – Auch in der geschichtlichen Zeit finden sie sich zum Ausrichten von Staatsbotschaften u. sonst in Staatsdiensten gebraucht, vgl. Dem. ἣν γὰρ ὁ κήρυξ κατὰ τοὺς νόμους φωνὴν ἀφίησι, ταύτην κοινὴν τῆς πατρίδος δίκαιόν ἐστιν ἡγεῖσϑαι, 18, 170; ὁ τῶν μυστῶν κήρυξ Xen. Hell. 2, 4, 20, der bei den Mysterien gebraucht wurde. Oft neben πρέσβεις, Plat. Legg. XII, 941 a Dem. u. A., von denen Schol. Thuc. 1, 29 u. Suid. sie unterscheiden, als nur im Kriege, πρέσβεις auch im Frieden gebraucht. – Bei Arist. H. A. 4, 4. 5, 13 ein Fisch od. eine Meerschneckenart, weil die gewundene Schaale derselben von den Herolden als ein Horn zum Blasen gebraucht wurde; vgl. Ath. I, 4, 6. – Bei K. S. der Prediger, Verkündiger des Wortes. – [Il. 17, 324, wo bei Wolf κήρυκι Ἠπυτίδῃ mit kurzem υ stand, schreibt Bekker richtig κήρυκ'. S. aber κηρύκιον u. Antimach. bei Ath. XI, 475 c.]
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16 λόφος
λόφος, ὁ (nach den alten Gramm. von λέπω, wie δειρή von δέρω), 1) eigtl. der Nacken der Zugthiere, der unter das Joch gespannt, von diesem gerieben wird; von Pferden, πολὺς δ' ἀνεκήκιεν ἱδρὼς ἵππων ἔκ τε λόφων καὶ ἀπὸ στέρνοιο, Il. 23, 508; aber auch vom Halse des Menschen, 10, 573; οὐδ' ὑπὸ ζυγῷ λόφον δικαίως εἶχον Soph. Ant. 292, den Nacken unter dem Joch halten, d. i. geduldig gehorchen. – 2) wahrscheinlich von der Mähne auf dem Nacken der Pferde entnommen, Helmbusch, oft bei Hom., bei dem er immer aus Pferdehaaren zu sein scheint, κυνέην – ἵππουριν, δεινὸν δὲ λόφος καϑύπερϑεν ἔνευεν, Il. 16, 138 Od. 22, 124, vgl. Il. 6, 469. 15, 537; Hephästus bildet diesen aus Gold nach, ἔϑειραι χρύσεαι, ἃς Ἥφαιστος ἵει λόφον ἀμφὶ δασείας, Il. 19, 383, vgl. 18, 612. 22, 316; τρεῖς κατασκίους λόφους σείει Aesch. Spt. 366, vgl. 381; Ar. Ach. 549 u. öfter; λόφων ἐπένευον ἔϑειραι Theocr. 22, 186; auch = Federbusch, Xen. Cyr. 6, 4, 1. – Dah. auch bei den Vögeln = die Kuppe auf dem Kopf, Arist. H. A. 9, 25; Plut. Beim Hahn der Kamm, Ar. Av. 1366; Arist. H. A. 2, 12. – Bei Fischen = λοφιά, Plut. sol. an. 26. – Bei Menschen ein auf dem Wirbel hervorragender Haarschopf, um den rings herum der Scheitel kahl geschoren ist, λόφους κείρεσϑαι, sich Schöpfe scheeren, Ber. 4, 175. – 3) Erderhöhung, Hügel; Od. 11, 596. 16, 471; so immer bei Pind., πὰρ Κρόνου λόφῳ Ol. 8, 17, Νίσου ἐν εὐάγκει λόφῳ N. 5, 46, öfter; Her. 2, 124, u. sonst in Prosa, wie Plat. Legg. III, 682 b; Plut. u. Folgde. – 4) übertr. sagt Ar. Ran. 923 ῥήματα ὀφρῠς καὶ λόφους ἔχοντα, was auf die erste od. zweite Bdtg zurückzuführen ist u. ὑψηλὰ καὶ ὑπερήφανα erkl. wird, sich wie die Mähnen hoch aufsträubende Worte. – 5) die abgezogene Haut, Leder, Hippocr.
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17 ὀρθριο-κόκκυξ
ὀρθριο-κόκκυξ, ῡγος, der am frühen Morgen Krähende, der Hahn, Diphil. bei Eust. 1479, 46.
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18 ὀρθρο-βόας
ὀρθρο-βόας, ὁ, der am frühen Morgen Rufende, der Hahn; Mel. 72 (XII, 137); Laur. Tull. 1 (XII, 24); vgl. Ath. III, 98 e.
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19 ὀφείλω
ὀφείλω, fut. ὀφειλήσω, aor. ὤφελον, ep. auch ὤφελλον (s. ὀφέλλω), schuldig sein, schul den; χρεῖ. ός τινι, Il. 11, 688; pass., χρεῖος ὀφείλεταί τινι, 11, 686; μέλος αὐτῷ ὀφείλων, Pind. Ol. 11, 3; pass., Λατοίδαισιν ὀφειλόμενον οὖρον ὕμνων, P. 4, 3; καὶ μὴν ὀφείλων γ' ἂν τίνοιμ' αὐτῷ χάριν, Aesch. Prom. 987; ὀφείλω τοῖς ϑεοῖς πολλὴν χάριν, Soph. Ant. 331, ich bin ihnen vielen Dank schuldig; pass., καὶ σοὶ τοῦτ' ὀφείλεται πα-ϑεῖν, El. 1164; οἷσιν οὐκ ἐλάσσονα βλάβην ὀφείλω, Eur. Andr. 360; πολλὴν χάριν ὀφείλω σοι τῆς γνωρίσεως, Plat. Polit.; τῷ Ἀσκληπιῷ ὀφείλομεν ἀλεκτρυόνα, wir schulden dem Asklepios einen Hahn, Phaed. 118 a; bes. δίκην, in einem Processe verurtheilt sein, wie ὀφλισκάνω, das gewöhnliche Präsens zu ὀφλεῖν, Legg. X, 909 a u. öfter. – Τὰ ὀφειλόμενα ἀποδιδόναι, das Schuldige, die Schuld abtragen, Rep. I, 331 e u. öfter; τοῖς στρατιώταις ὠφείλετο μισϑός, Xen. An. 1, 2, 11; auch ὀφείλω τὴν ὑπόσχεσιν, ich muß mein Versprechen halten, Cyr. 5, 2, 8; καί μοι εὐεργεσία ὀφείλεται, Thuc. 1, 137; auch ohne accus., verschuldet sein, Schulden haben, εἴ τις ὀφείλει τῷ δημοσίῳ, Ar. Lys. 581; ὀφειλήσειν ἐπὶ πέντ' ὀβολοῖς, Dem. 30, 7; Sp., οἱ ὀφείλοντες, die Schuldner, Arist. eth. 9, 7; Plut. – Uebh. schuldig sein, verpflichtet sein, sollen, gew. c. inf., ὀφείλεις με χρηστοῖσι ἀμείβεσϑαι, Her. 1, 41. 42. 111. 7, 50, 1. 152; ὀφείλει δρέπεσϑαι ἄωτον, Pind. N. 2, 6; τοὐφειλόμενον πράσσουσα Δίκη, Aesch. Ch. 308; μηδὲ τόνδ' ὀφείλομεν κτείνειν, Eur. Hec. 395; γενναῖα ὑμᾶς ἀντιδρᾶν ὀφείλομεν, Suppl. 1178; pass., πᾶσιν ἡμῖν κατϑανεῖν ὀφείλεται, Alc. 421; τοῖς φίλοις οἴεται ὀφείλειν τοὺς φίλους ἀγαϑόν τι δρᾶν, Plat. Rep. I, 332 a; τύπῳ καὶ οὐκ ἀκριβῶς ὀφείλει λέγεσϑαι, Arist. eth. 2, 2; Sp., τὸ αὐτὸ ὀφείλει πάσχειν οὗτος Pol. 6, 37, 5, ὤφειλε ποιεῖν τὰ τοῠ πολέμου 9, 36, 4. – Besonders wird so der aor. gebraucht, ὤφελον, ich hätte sollen, c. inf., ἀλλ' ὤφελεν ἀϑανάτοισιν εὔχεσϑαι, Il. 23, 546, er hätte beten sollen; τὴν ὄφελ' ἐν νήεσσι κατακτάμεν Ἄρτεμις ἰῷ, 19, 59; die hätte Diana tödten sollen, wodurch immer ausgedrückt wird, daß dies nicht geschehen ist; ἔμπας τις αὐτὴν ἄλλος ὤφελεν λαχεῖν, Aesch. Prom. 48; λώβαν, ἣν μήποτ' ἐγὼ προςιδεῖν ὁ τάλας ὤφελον, Soph. Trach. 994; Folgde; besonders zum Ausdruck eines Wunsches, bei dem man zugleich ausdrückt, daß er nicht in Erfüllung gegangen ist oder nicht in Erfüllung gehen könne, αἴϑ' ὄφελες παρὰ νηυσὶν ἀδάκρυτος καὶ ἀπήμων ἧσϑαι, säßest du doch, d. i. du solltest sitzen, Il. 1, 415, vgl. 3, 40. 14, 84. 18, 86; αἴϑ' ὤφελλε, Od. 18, 401; αἴϑ' ὠφέλετε, Il. 24, 254; αἴϑ' ὄφελον, Od. 13, 204; und mit ὡς, ὡς ὄφελες oder ὤφελες, 2, 184; ὡς ὄφελεν oder ὤφελεν, Il. 3, 173. 4, 315. 6, 345. 7, 390. 21, 279; ὡς δή, Od. 1, 217. 5, 308. 11, 548; μὴ ὄφελες, wenn du doch nicht hättest, Il. 9, 698. 17, 686. 18, 19 Od. 8, 312; Hes. O. 176; – εἴϑ' ὤφελεν, Ζεῦ, κἀμὲ ϑανάτου κατὰ μοῖρα καλύψαι, hätte mich doch das Todesgeschick umhüllt, Aesch. Pers. 879; εἴϑ' ὤφελες τοιάδε τἡν γνώμην εἶναι, Soph. El. 1010, wärest du doch so, du hättest so sein sollen, aber du bist nicht so; ὄφελε πρότερον αἰϑέρα δῠναι ἀνήρ, Ai. 1171; ὡς ὤφελες διαῤῥαγῆναι, Ar. Ran. 955; εἴϑ' ὤφελ' ἡ προμνήστρι' ἀπολέσϑαι κακῶς, Nubb. 41; μήποτ' ὤφελον λιπεῖν τὴν Σκῦρον, Soph. Phil. 969; u. in Prosa, εἰ γὰρ ὤφελον οἷοί τε εἶναι οἱ πολλοὶ τὰ μέγιστα κακὰ ἐξεργάζεσϑαι, Plat. Crit. 44 d; Rep. IV, 432 c; Folgde. – Spätere brauchen ὤφελον und ὤφελεν als eine Conjunction, unabhängig von der folgenden Person, ὤφελόν τις μετὰ ταύτης ἐκοιμήϑη, Arr. Diss. 2, 18; ὤφελε μηδ' ἐγένοντο ϑοαὶ νέες, Callim. ep. 18.
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20 ὀχεῖον
ὀχεῖον, τό, 1) das männliche Thier, das zur Zucht gehalten wird, Beschäler, Zuchthengst, Zuchtstier, Zuchtbock, τὰ ὀχεῖα ἐκ τῶν ϑηλειῶν οὐκ ἐξαίρουσι, Arist. H. A. 6, 18, öfter; auch der Hahn, gen. an. 1, 21. – 2) der Ort für diese Thiere, Gestüt, Lycurg. bei Harpocrat. – 3) (von ὀχέω) = ὄχος, ὄχημα; ἵππων ὄνων τ' ὀχεῖα, Aesch. frg. 180; Dinarch. bei Harpocr.
См. также в других словарях:
Hahn — im Korbe sein: unter lauter weiblichen Personen der einzige Mann sein; Hauptperson, Liebling sein, viel gelten. ›Korb‹ meint hier entweder den ganzen Hühnerhof oder den Korb, in dem die Hühner zu Markt getragen werden. Man mag auch an die heute… … Das Wörterbuch der Idiome
Hahn — steht für: ein männliches Haushuhn das männliche Tier diverser anderer Vögel, siehe Liste der Bezeichnungen für Haus und Wildtiere Hahn (Wappentier), Wappentier als gemeine Figur der Heraldik den Wetterhahn als Wetterfahne auf einem Kirchturm,… … Deutsch Wikipedia
Hahn — may refer to:*Flughafen Frankfurt Hahn or Hahn Airport, an airport in the Rhein Hunsrück Kreis district, Rhineland Palatinate, Germany *places in Rhineland Palatinate, Germany: **Hahn, Rhineland Palatinate, a municipality in the Rhein Hunsrück… … Wikipedia
Hahn [2] — Hahn, Abschlußvorrichtung für Gase und Flüssigkeiten an Gefäßen oder in Rohrleitungen. In dem Hahngehäuse A (Fig. 1 u. 2) ist der Hahnkegel B (auch Küken, Schlüssel, Wirbel, Reiber) drehbar, in dem sich eine Durchlaßöffnung C befindet. Ist der… … Meyers Großes Konversations-Lexikon
Hahn — Hahn: Das gemeingerm. Wort mhd. hane, ahd. hano, got. hana, aengl. hana, schwed. hane ist eine Substantivbildung zu der idg. Wurzel *kan »singen, klingen, tönen«, vgl. z. B. lat. canere »singen, klingen« (↑ Kantor, ↑ Kantate, ↑ Chanson usw.) und… … Das Herkunftswörterbuch
Hahn — puede hacer referencia a: Archie Hahn, atleta estadounidense; Hans Hahn (1879 1974), matemático austriaco; Hilary Hahn, violinista estadounidense; Óscar Hahn, poeta, ensayista y crítico chileno; Otto Hahn, químico alemán, Premio Nobel de Química… … Wikipedia Español
HAHN (M.) — HAHN MICHAEL (1758 1819) Piétiste souabe, intéressant non seulement pour son influence sociologique mais aussi pour l’intérêt théosophique de ses écrits (voir Joachim Trautwein, Die Theosophie Michael Hahns und ihre Quellen , Stuttgart, 1969).… … Encyclopédie Universelle
Hahn — Sm std. (8. Jh.), mhd. han(e), ahd. han(o), as. hano Stammwort. Aus g. * hanōn m. Hahn , auch in gt. hana, anord. hani, ae. hana, afr. hana, hona; eigentlich der Sänger zu einer Entsprechung von l. canere singen , air. canaid singt ; vgl. lit.… … Etymologisches Wörterbuch der deutschen sprache
HAHN (R.) — HAHN REYNALDO (1875 1947) Né au Venezuela, mais arrivé à Paris à l’âge de trois ans et naturalisé français, Reynaldo Hahn, l’un des élèves favoris de Massenet, offre la quintessence de ce qu’on a coutume d’appeler «l’esprit français», avec ce que … Encyclopédie Universelle
HAHN (O.) — HAHN OTTO (1879 1968) Chimiste allemand, lauréat du prix Nobel (1944) pour ses travaux sur la fission de l’uranium. Né à Francfort, il fait ses études universitaires à Marburg, puis à Munich, où il obtient son doctorat en 1901. Il deviendra le… … Encyclopédie Universelle
Hahn [4] — Hahn, altes, seit 1231 in Mecklenburg u. Holstein angesessenes Geschlecht, das schon seit dem 14. Jahrh. Basedow als Stammgut besaß, der Stammvater des Geschlechts ist 1) Eckhard, 1230–1278 Ritter u. Rath des Fürsten Johann von Mecklenburg,… … Pierer's Universal-Lexikon