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1 πτερωτός
πτερωτός, befiedert; ὄχος, Aesch. Prom. 135; Suppl. 510; Διὸς βροντή, Soph. O. C. 1460, die Schnelligkeit bezeichnend; τόξων πτερωτὰς γλυφίδας, Eur. Or. 274, wie πτερωτοῖς τοξεύμασι, Herc. Fur. 571; auch ἔγχη, 1098; φϑόγγος, Ar. Av. 1198; u. in Prosa, πτίλα Her. 2, 76, ὄφιες 2, 75, wie Anacr. 33, 11 die Biene nennt; Plat. Phaedr. 251 b u. Folgde; προςκεφάλαια, mit Federn gestopft, Poll. 6, 10.
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2 σιμβλίς
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3 τενθρήνη
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4 φιλό-πτορθος
φιλό-πτορθος, junge Sprossen, Schößlinge liebend, Beiw. der Biene, Nonn. D. 13, 261.
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5 φῦλον
φῦλον, τό (φύω, eigtl. von Natur zusammengehörig und sich von Andern nach der Art, nach dem Vaterlande od. nach der Blutsverwandtschaft unterscheidend), bei Hom. u. Hes. nur im nom. u. accus. vorkommend, – Stamm, Geschlecht, Gattung, Art; von allen lebenden Wesen; oft bei Hom. u. Hes.; φῠλον ϑεῶν Il. 5, 441; Hes. Th. 202; ϑεάων 965; ἀοιδῶν Od. 8, 481; ἀϑανάτων Hes. O. 201; γυναικῶν Th. 1020 Sc. 4; Ὅμηρος καὶ Ἡράκλειτος καὶ πᾶν τὸ τοιοῦτον φῦλον Plat. Theaet. 160 d; κηρυκικόν Polit. 260 d; – gew. im plur., eine Menge von einer und derselben Gattung bezeichnend, Schaar, Schwarm; φῦλα ϑεῶν Il. 15, 54. 161. 177; φῦλα ἀνϑρώπων 14, 361 Od. 3, 282 u. öfter; φῦλα γυναικῶν Il. 9, 130. 272; ἐπικούρων 17, 220; φῦλα γιγάντων Od. 7, 206; auch ein Mückenschwarm, Il. 19, 30; ὀρνίϑων Soph. Ant. 342; πτηνῶν Ar. Av. 1088; ϑηρῶν 779; u. so Plat. Tim. 91 d; τὸ πτηνὸν φῦλον, Soph. 220 a; aber Hes. frg. 22 soll φῠλα μελισσέων von einer Biene, als Umschreibung von μέλισσα gesagt sein. – Im engern Sinne, Volksstamm, Volk, Nation; φῦλα Πελασγῶν Il. 2, 840; Aesch. Prom. 809; πολλὰ βροτῶν διαμειβομένα φῦλα Suppl. 539. – Und im engsten Sinne, Stamm, Geschlecht, κατὰ φῦλα, neben κατὰ φρήτρας, allgemeiner als dieses zu fassen, nach Stämmen, Il. 2, 362; φῦλον Ἑλένης, Ἀρκεισίου, Od. 14, 68. 181; μα ταιότατον φῦλον Pind. P. 3, 21.
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6 κεντέω
κεντέω (ΚΕΝΤ, wovon κένσαι, Il. 23, 337), stechen, stacheln, die Pferde zum Lauf, Il. a. a. O.; von der Biene, Theocr. 19, 1; vgl. Ar. Nub. 946; auch = martern, quälen, Pind. P. 1, 28; ἀλλ' εἶκε τῷ ϑανόντι, μηδ' ὀλωλότα κέντει Soph. Ant. 1017; ἢ κακοῖς βαλεῖτέ που ἢ σὺν δόλῳ κεντήσετε Ai. 1224; Eur. Bacch. 631; τὰς κόρας, ausstechen, Hec. 1171; Thuc. 4, 47 vrbdt δεδεμένους καὶ παιομένους καὶ κεντουμένους u. Plat. τύπτειν καὶ κεντεῖν Gorg. 456 d; παιόμενοι, κεντούμενοι, ὑβριζόμενοι Xen. An. 3, 1, 29; μαστιγούμενοι καὶ κεντούμενοι Hell. 3, 3, 11; in obscönem Sinne, λορδοῖ, κεντεῖ, βινεῖ Ath. IX, 403 d aus Mnesimach. Auch übertr., λιμῷ κεντούμενος, vom Hunger gestachelt, gequält, Alciphr. 3, 4. Vgl. κεντρόω.
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7 μελί-παις
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8 ξανθός
ξανθός (schwerlich von ξαίνω, verwandt mit ξουϑός), gelb, in mancherlei Abstufungen, gelblich, bräunlich, goldgelb, blond; nach Arist. de color. die Farbe des Feuers und der Sonne; nach Philox. prooem. gloss. χρυσοειδής, also goldgelb; Plat. sagt λαμπρόν τε ἐρυϑρῷ λευκῷ τε μιγνύμενον ξανϑὸν γέγονε, Tim. 68 b, u. vrbdt στίλβοντι καὶ ξανϑῷ χρώματι κοινωϑέν, 59 b. – Bei Hom. gewöhnliches Beiwort des Menelaos, der Blonde, von seinen Haaren; nach Anderen von der bräunlichen Leibesfarbe der Helden, deren Haut durch Sonnenbrand und durch die Einwirkung der Luft, da sie den ganzen Tag unter freiem Himmel zubrachten, gebräunt ist; es haben das Beiwort noch Meleager und Rhadamanthys. Da es aber Hom. auch von der Demeter und der Agamede, Il. 5, 500. 11, 740, Hes. u. A, auch von Frauen brauchen, so ist die erste Erkl. richtiger; es wird dem Achilleus auch ausdrücklich ξανϑὴ κόμη beigelegt, Il. 1, 197, 23, 141 (vgl, ξανϑὸς Ἀχιλεύς Pind. N. 3, 41), wie dem Odysseus ξανϑαὶ τρίχες, Od. 13, 391. 431. Daß blonde Haare als ein Schmuck idealer Jugendschönheit gegolten haben, sieht man daraus, daß der ewig jugendliche Apollo blond ist, u. daß auch auf der attischen Bühne blondes Haar das Kennzeichen der Heldenjünglinge blieb. – Ξανϑαὶ ἵπποι, salbe, isabellfarbene Stuten, Il. 9, 407. 11, 680 (vgl. auch nom. propr.). – Pind. nennt die Athene ξανϑά, N. 10, 7, wie die Χάριτες, 5, 54; auch den Löwen, frg. 261; βοῶν ξανϑὰς ἀγέλας, P. 4, 149; ἴων ξανϑαῖσι καὶ παμπορφύροις ἀκτῖσι, Ol. 6, 55; Aesch. ξανϑῆς ἐλαίας καρπός, Pers. 609; vom Wein, Soph. fr. 257; bei Eur. häufig vom Haare, auch Ἁρμονία ξανϑά, Med. 834; auch in Prosa überall; ξανϑοτέρα, Plat. Rep. X, 617 a; bei den Aerzten ξανϑὴ χολή; bei sp. D. auch, wie ξουϑός, Beiwort der Biene. – Bei Paul. Aeg. ist ξανϑή auch eine Salbe.
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9 ξουθό-πτερος
ξουθό-πτερος, mit braungelben Flügeln, die Biene, Eur. Herc. Fur. 487.
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10 μέλισσα
μέλισσα, ἡ, att. μέλιττα (μέλι, die Form μέλιτα, die man aus Empedocl. bei Ath. XII, 510 d anführt, ξανϑῶν δὲ σπονδὰς μελιτῶν, fällt weg, wenn man richtig μελίτων accentuirt), die Biene, Hom. u. die Folgdn; ἔϑνεα μελισσάων ἀδινάων, dichte Bienenschwärme, Il. 2, 87; σμῆνος μελισσῶν, Hes. Th. 594 u. Aesch. Pers. 128; ξουϑή, Soph. frg., wie Eur. I. T. 634, u. ξουϑόπτερος, Herc. Fur. 488; μελισσᾶν τρητὸν πόνον, von den Bienenzellen, Pind. P. 6, 54. – Auch der Honig, Soph. O. C. 482, vgl. Epinic. bei Ath. X, 432 d, Lob. Phryn. 187, den Eur. Bacch. 143 μελισσᾶν νέκταρ nennt; οἷον σμήνη μελιττῶν, Plat. Polit. 293 d; ὥςπερ μέλιττα τὸ κέντρον ἐγκαταλιπών, Phaed. 91 c; Folgde; Arist. H. A. 9, 40. – Uebertr., Dichter, Dichterinn, weil sie den Honig aus der Blüthe des Lebens saugen u. ihn zum Genusse Anderer kunstvoll verarbeiten, vgl. Jacobs Anth. Pal. p. 580. – Bei Pind. P. 4, 60 ist Δελφὶς μέλισσα die delphische Priesterinn; auch die Priesterinnen der Demeter u. Artemis hießen so, VLL.; vgl. Creuzers Symbolik 3 p. 354. 4 p. 241. 382 f. – Bei den Sp. übh. eine keusche, reine Seele; der jungfräuliche Mond, Porphyr. – S. noch nom. pr.
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11 θηρίον
θηρίον, τό, der Form nach dim. von ϑήρ, aber in der attischen Prosa die gew. Form dafür; schon Hom. sagt von einem Hirsche μάλα γὰρ μέγα ϑηρίον ἦεν, Od. 10, 171. 180; ϑ ηρία πάντα H. h. 4, 4; Plat. stellt Rep. IX, 571 d ἄνϑρωποι καὶ ϑεοὶ καὶ ϑηρία, Men. 237 d ϑηρία τε καὶ βοτά zusammen; vom Wlde, Aesch. Ch. 230; oft bei Xen., z. B. Cyr. 1, 4, 16; von schädlichen, reißenden Thieren, ἄγριον Her. 6, 44; Isocr. 1 2, 121; Plut. oft, von Elephanten, Pol. 11, 1, 12; D. Sic.; – μικρά Xen. Cyr. 1, 6, 39; von Fischen, Arist. H. A. 8, 13; von der Biene, τυτϑὸν ϑηρίον Theocr. 19, 6. Auch Eingeweidewürmer. – Bei den Rednern, wie Din. 3, 19 u. öfter, als Schimpfwort; vgl. Ar. Nubb. 184 Pl. 439. – Bei den Aerzten ein böses Geschwür, nach Hesych. = καρκίνος.
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12 ἀπ-ανθίζω
ἀπ-ανθίζω, Blumen abpflücken; übertr., ματαίαν γλῶσσαν, καὶ ἐκβαλεῖν ἔπη τοιαῦτα Aesch. Ag. 1647. – Gew. med., das Beste für sich einsammeln, wie eine Biene, ἀπανϑισάμενος Luc. Pisc. 6; τὶ τοῠ κάλλους musc. enc. 10; Plut. u. a. Sp. – Pass. ἀπηνϑίσϑαι B. A. 7, ἀποβεβληκέναι τὸ ἄνϑος.
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13 ἀνθρήνιον
ἀνθρήνιον, τό, Honigzelle der wilden Biene; Wespennest, Ar. Vesp. 1080. 1107; Ael. H. A. 1, 9; Μουσῶν ἀνϑ., vielleicht aus einem Cam., Philostr. imagg. 13 p. 154.
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14 ἀνθρήνη
ἀνθρήνη, ἡ, Waldbiene, bei Dichtern übh. Biene, Ar. Nubb. 947.
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15 ἀνθεμο-υργός
ἀνθεμο-υργός, ἡ, Blumen verarbeitend, Aesch. Pers. 604, die Biene, die aus Blumen ihren Honig bereitet.
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16 ἀνθ-ηδών
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17 ἄ-πους
ἄ-πους, οδος, ohne Fuß, u. zwar a) keinen Fuß habend, Plat. Phaed. 264 c u. sonst, od. – b) die Füße nicht gebrauchend, schlecht zu Fuß, Soph. Phil. 628 ἔχιδνα μ' ἔϑηκεν ὧδ' ἄπουν, lahm; κύνες Xen. Cyn. 3, 3; ζῷον, von der Biene, Luc. Dah. als subst., die kurzfüßige Uferschwalbe, die immer nur fliegt, Arist. H. A. 9, 30.
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18 ἐρί-βομβος
ἐρί-βομβος, sehr summend, die Biene, Orph. frg. 49.
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19 ῥύβδην
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20 ἀνθεμουργός
ἀνθεμο-υργός, Blumen verarbeitend; die Biene, die aus Blumen ihren Honig bereitet
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См. также в других словарях:
Biene — bezeichnet: umgangssprachlich meistens ein Tier der von Imkern weltweit gehaltenen Art Westliche Honigbiene (Apis mellifera) aus der Gattung Honigbienen Honigbienen, die Gattung als solche Bienen, wissenschaftlich Arten aus dem Taxon der… … Deutsch Wikipedia
Biene — Biene: Die germ. Bezeichnungen der Biene mhd. bin‹e›, ahd. bini, niederl. bij, engl. bee, schwed. bi sind z. B. verwandt mit air. bech »Biene«, russ. pčela »Biene«, lit. bìtė »Biene«. Die starken Abweichungen dieser Formen – auch der germ.… … Das Herkunftswörterbuch
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Biene [3] — Biene, Ritterorden von der B., gestiftet zu Sceaux 1703 von Louise Benedictine von Bourbon, für Herren u. Damen als Hofehre. Zeichen: an goldener Kette ein goldenes Medaillon, auf einer Seite ihr Bildniß, auf der andern eine Biene mit der… … Pierer's Universal-Lexikon
Biene — [Aufbauwortschatz (Rating 1500 3200)] Bsp.: • Eine Biene hat mich gestochen … Deutsch Wörterbuch
Biene [2] — Biene (Astron.), kleines Sternbild im südlichen Polarkreise, südlich vom Kreuz, hat nach Bode 34 Sterne … Pierer's Universal-Lexikon
Biene — (Apis), Sternbild am südl. Himmel, bestehend aus vier in einem unregelmäßigen Viereck stehenden Sternen … Kleines Konversations-Lexikon
Biene — 1. Alte Bienen geben wenig Honig. Engl.: Old bees give no honey. (Bohn II, 467.) 2. Bei Bienen und Schaf ist man schnell an und schnell af (ab). (Eifel.) 3. Bienen haben kurze Schnäbel und scharfe Säbel, und machen kleine Wunden, die schmerzen… … Deutsches Sprichwörter-Lexikon
Biene — Bienenfleißig sein: unermüdlich tätig sein. Der ›Bienenfleiß‹ ist sprichwörtlich. Man sagt: ›Sie ist fleißig wie eine Biene (Imme)‹; schweizerisch: ›flissig wie nes Beiji‹: überaus fleißig; bairisch österreichisch: ›trogn wie a Paie‹: etwas emsig … Das Wörterbuch der Idiome
Biene — Imme * * * Bie|ne [ bi:nə], die; , n: Honig lieferndes, gelbschwarzes, fliegendes Insekt: Bienen züchten, halten; sie ist von einer Biene gestochen worden. Zus.: Honigbiene, Wildbiene. * * * Bie|ne 〈f. 19; Zool.〉 Angehörige einer Familie der… … Universal-Lexikon