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1 accingo
ac-cingo (ad-cingo), cinxī, cīnctum, ere, angürten, umgürten, I) eig.: a) mit dem Schwerte, lateri ensem, Verg.: accingi ense, Verg.: gladiis accincti, Liv.: ferro accinctus, Tac.: (miles) non accinctus, unbewaffnet, Tac.: ne glorietur accinctus aeque ut discinctus, Vulg. – b) mit einem Gewande, feminae pellibus accinctae, Tac. ann. 11, 31. – c) übh. mit etw. ausrüsten, ausstatten, accingi armis, facibus, Verg.: turmas ad munia peditum accingere, sich zum Fußdienst fertig machen lassen, Tac.: accinctus gemmis fulgentibus ensis, Val. Flacc.: Britannia tot accincta portubus, Eum. pan. – II) übtr., mit einem Hilfsmittel usw. gleichs. wappnen, ausstatten, Phraaten paternum ad fastigium, Tac.: animos accinge futuris, Val. Flacc. – refl. acc. se u. medial accingi, sich waffnen, sich rüsten, α) mit etw., acc. se iuvene, sich einen Jüngling zugesellen (durch Adoption als Stütze des Alters), Tac.: studio popularium accinctus, Tac.: magicis accincti artibus, Cod. Theod.: poet., magicas accingier artes, in bezug auf m.K., d.i. mit m.K., Verg. – β) zu etwas sich gehörig rüsten, sich anschicken, sich bereit machen, auf etwas sich gefaßt machen, rüstig an etwas gehen, zu etwas schreiten, accingar, ich mache mich ans Werk, Ter.: accingere, mache dich darauf gefaßt, Ter.: quin accingeris? nein, raffe dich vielmehr auf! Liv.: accingi ad consulatum, sich ans K. machen (= danach streben), Liv.: ad spem vel ad ultionem, sich erheben, Tac.: accingendum ad eam cogitationem esse, diesen Gedanken müsse man verfolgen, Liv.: in hoc discrimen accingere, Liv.: accingi in proelium, sich schlagfertig machen, Tac.: in omnia intenta bonitas et accincta, bereit, Plin. pan.: acc. se praedae, Verg.: accingunt (sc. se) omnes operi, Verg.: comitatus accinctus et parens, immer zur Hand, immer schnell reisefertig, Plin. pan. – accingor m. folg. Infin., Verg. georg. 3, 46. Tac. ann. 15, 51. Claud. rapt. Pros. 3, 316. – / Paragog. Infin. Präs. Pass. accingier, Verg. Aen. 4, 493.
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2 acclivitas
acclīvitās, ātis, f. (acclivis), die Ansteigung, a) = die ansteigende Richtung, die Erhebung, collis, Caes. b.G. 2, 18, 2: absol., Col. 2, 4, 10. – b) die sanft ansteigende Anhöhe, Amm. 14, 2, 13: Plur., Amm. 16, 10, 14.Ausführliches Lateinisch-deutsches Handwörterbuch > acclivitas
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3 Colchicum autumnale
{Deutsch:} Herbstzeitlose (f), Hahnenklötenwurzel (f), Butterwecken (n), Giftblume (f), Giftkrokus (m), Hennengift (n), Herbstblume (f), Herbstrose (f), Hundszwiebel (f), nackte Jungfer (f), Katharinenblume (f), Lichtblume (f), wilder Safran (m), Spinnblume (f), Teufelsbrot (n), Wiesensafran (m), Zeitlose (f), Michaeliblume (f){Русский:} безвременник осенний (м)Latein-Deutsch-Wörterbuch von Heilpflanzen > Colchicum autumnale
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4 alapo
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5 ambulo
ambulo, āvi, ātum, āre (Demin. v. ambio), bezeichnet das Umhergehen als eine natürliche, ungezwungene Bewegung, teils im Ggstz. zum Stillstehen, Liegen, Sitzen, teils zum Laufen, Springen u. dgl.; dah. I) im allg., sich mit natürlichem, ungezwungenem Schritt in Bewegung setzen, gehen, wandeln, umher-, auf-und abgehen, einhergehen, a) v. Menschen u. Tieren, α) intr., Ggstz. cubare, Plaut.: Ggstz. sedere, Cic.: Ggstz. sedere aut stare, Sen.: Ggstz. currere, Sen.: Ggstz. salire (v. Vögeln), Plin.: Ggstz. incedere (einhersteigen), Sen.: ambulas inter nos, Plin. ep.: ante noctem cum facibus. Hor.: per funem v. Elefanten, Sen.: unpers., sedetur, ambulatur, Varr. LL. 6, 1: cum sedeatur, ambuletur, Gell. 2, 2, 9. – vom Redner, der auf der Rednerbühne einige Schritte macht, Quint. 11, 3, 127 u. 130. – u. vom gewichtigen Gang des Eingebildeten, würdevoll einherschreiten, einherstolzieren, Cic. de or. 1, 246. Hor. epod. 4, 5 u. 8, 14. Claud. in Eutr. 1, 306. – bes. vom natürlichen, ungezwungenen Schritt des Geschäftigen, Reisenden usw., wandern, auftreten, zugehen, marschieren, ambula cito, tritt scharf auf, Plaut.: ambula, nun trolle dich, Ter.: defessus sum ambulando, vom Umherwandern, -laufen, Ter.: si recte ambulaverit, tüchtig aufgetreten od. zugegangen ist, Cic.: dah. bei den Komik. der Abschiedsgruß, bene ambula od. ambulato, reise glücklich! Glück auf den Weg! gute Verrichtung! Plaut. (s. Lorenz Plaut. most. 840. Spengel Plaut. truc. 427): bene ambula et redambula, Plaut.: bene ambulasti od. ambulatum est? verlief die Reise glücklich? bist du glücklich wieder da? Plaut.: aber ergo ambula! also fort mit dir! Plaut. u. bl. ambula, Ter.: u. der scherzh. Ausdruck, ambulare in ius, vor Gericht wandern = klagen, klagbar werden, Plaut. u. Ter. – u. endl., wie marschieren, v. Soldaten, eodem modo autem ambulat Caesar, ut etc., er macht solche Märsche, Cic. ad Att. 8, 14, 1: u. milites bellum ambulando confecerunt, durch bloße Märsche u. Gegenmärsche (aber wohl auch witzelnd mit Anspielung auf die Bed. von no. II, B, also = »durch bloße Spaziermärsche«), Cael. in Cic. ep. 8, 15, 1: dah. ambulare später als militär. Übung = »in Reih' und Glied marschieren«, educi ambulatum, zum Exerzieren ausrücken, Veget. mil. 1, 27. – β) tr. m. Acc. des Raums, der durchwandert wird, cum (Xerxes) tantis classibus tantisque equestribus pedestribusque copiis, Hellesponto iuncto, Athone perfosso, maria ambulavisset, terram navigasset, über Meere marschiert, über Land gesegelt war, Cic. de fin. 2, 112 (wo Baiter jetzt mari u. terrā): perpetuas vias, wandeln, Ov. fast. 1, 122: amb. vias difficiles et laboriosas, Augustin. conf. 4, 12: totum caelum oculis, überblicken, Tert. ad nat. 2, 4 extr. – od. m. Acc. der Strecke, die zurückgelegt wird, biduo aut triduo septingenta milia passuum ambulare, Cic. Quinct. 79: u. so Quint. 6, 3, 77: u. im Passiv m. Nom., si statim bina stadia ambulentur, Plin. 23, 26. – b) übtr., v. Lebl., mare aut amnis, quā naves ambulant, hin- u. hergehen, Cato: Nilus immenso longitudinis spatio ambulans, einherfließend, Plin.; u.v. Licht, Plin. 37, 131: nos offendimur ambulante cenā, gleichs. wandernden Tafel (wo die Speisen zwar auf-, aber sogleich wieder weggetragen werden) Mart.: fides male ambulans, auf schwachen Füßen stehende, schlecht bestellte, Petr. 12, 1. – und insbes., wandern = von einem zum andern od. auf den andern übergehen, m. per u. Akk., caput (legis) translatum per omnes leges ambulavit, Plin.: emptio ambulat per plures personas, ICt.: u. absol., ambulat cum domino bonorum possessio, ICt. – II) prägn.: A) mit dem Nbbgr. des Müßiggehens, wie unser herumlaufen, -schlendern, sich herumtreiben, Plaut. Men. 706. Cato. r.r. 5, 5. Varr. r.r. 1, 16, 4. – B) zur Erholung, um sich Bewegung zu machen, herumgehen, lustwandeln, sich ergehen, spazieren gehen, abiit ambulatum, Plaut.: tu otiosus ambulas, Cato fr.: obsono ambulando famem, Plaut.: in hortis cum Galba, Cic.: in litore, Cic.: pedibus per urbem, Suet.; vgl. alienis pedibus ambulamus, lustwandeln mit fremden Füßen (d.i. indem wir uns in Sänften tragen lassen), Plin.: unpers., satis iam ambulatum est, Cic. de legg. 2, 1. – / Arch. Fut. exakt. amulareis = ambulaveris, Corp. inscr. Lat. 1, 1431, 7 = 5, 4111 = Carm. epigr. 119, 2 ed. Buecheler.
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6 Amphion
Amphīōn, onis, Akk. onem u. (bei Dichtern) ona, m. (Ἀμφίων), Sohn des Jupiter u. der Antiope, der Tochter des thebanischen Nykteus, von der Mutter in der Gefangenschaft bei Lykus mit seinem Zwillingsbruder Zethus geboren u. ausgesetzt, von einem Rinderhirten gefunden u. erzogen, bildete sich, von Merkur (od. Apollo) mit einer Lyra beschenkt, zum Meister im Gesang u. Lyraspiel aus ( Verg. ecl. 2, 24), während der Bruder, ganz verschieden an Charakter (Hor. ep. 1, 18, 41), Hirt u. Jäger wurde. Antiope, inzwischen in ihrer Haft von der Dirke aus Eifersucht mißhandelt, bricht mit Hilfe Jupiters ihre Fesseln u. entflieht zu ihren Söhnen. Diese erkennen die Mutter (nach einigem Weigern von Seiten des Zethus, s. Prop. 3, 13, 29. Hyg. fab. 8) an, ziehen gegen Theben, töten den Lykus u. lassen die Dirke an einen Stier binden u. zu Tode schleifen (s. die Hauptst. Prop. 3, 13, 11 sqq.). Sie reißen hierauf die Herrschaft von Theben an sich u. befestigen die Stadt Theben mit einer Burg, wobei die Felsen des Kithäron den Zaubertönen des Amphion folgen u. sich von selbst zu einer Mauer zusammenfügen ( Hor. carm. 3, 11, 1 sqq.; de art. poët. 394): dah. Amphionis arces, die thebanischen, Ov. met. 15, 427. – Amphion heiratete die Niobe, des Tantalus Tochter, die ihm mehrere Söhne u. Töchter gebar; als sich aber Niobe der Latona gegenüber ihrer Fruchtbarkeit zu sehr rühmte, wurden alle ihre Kinder vor ihren Augen durch Apollos u. Dianas Pfeile getötet. Aus Gram über den Verlust seiner Kinder entleibte sich Amphion mit dem eigenen Schwert, Ov. met. 6, 270; vgl. übh. Hyg. fab. 7 sqq. – Niobe wurde auf dem einsamen Felsen des Sipylos in einen Stein verwandelt u. fühlte selbst als Stein noch das Leid, das ihr die Götter zugefügt, Ov. met. 6, 155 sqq.; vgl. Hyg. fab. 7 sqq. – Pacuvianus Amphio, Amphion in der nach ihm benannten Tragödie des Pakuvius, Cic. de div. 2, 133. – Dav. Amphīonius, a, um, amphionisch, des Amphion, lyra, Prop.: pecten, Sil.: ars, Musik, Sidon. – u. poet. = thebanisch, palaestra, Claud.: canes, Sen. poët.
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7 angulariter
angulāriter, Adv. (angularis), im Winkel, Boëth. art. geom. 417, 2 u. 427, 16 Fr.
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8 antevolo
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9 atque
at-que u. ac (letzteres in der klass. Sprache nur vor Konsonanten, s. Reisigs Vorll. § 234 u. [für Liv.] Drak. zu Liv. 3, 16, 4), Coni. ( aus ad-que, dah. in Hand- u. Inschr. zuw. auch adque geschr.; vgl. Osann zu Cic. de rep. 1, 7, 12. p. 31. Wagner Orthogr. Verg. p. 427. Ribbeck Prolegg. ad Verg. p. 397), eine kopulative Partikel, deutsch: und dazu, und auch, und, bildet eine innige Verbindung u. Gleichstellung zwischen einzelnen Wörtern od. ganzen Sätzen (während et die Gegenstände bloß äußerlich aneinander knüpft). I) Verbindung einzelner Wörter, u. zwar: 1) im allg.: vitam parce ac duriter agebat, Ter.: spargere ac disseminare, Cic.: genus hominum liberum atque solutum, Sall. – Dah. a) zuw. = et... et, ut... ita, aeque ac: hodie sero ac nequiquam voles, Ter.: copiam sententiarum atque verborum perspexistis, Cic.: nobiles atque ignobiles, Sall. – b) in der Verbindung zweier Substst. zur Hendiadys, isto animo atque virtute, mit dieser tugendhaften Gesinnung, Cic.: fama atque invidia, gehässige öffentliche Meinung, Sall.: clamore atque assensu, mit beifälligem Zuruf, Liv. – c) dem Begriffe des vorhergehenden Wortes einen gewichtvolleren anschließend, und vielmehr, und namentlich, und sogar, und überhaupt (s. Fabri Sall. Cat. 2, 3), ecquid habet is homo aceti in pectore? CH. Atque acidissimi, Plaut.: Fugin hinc? B. Ego vero, ac lubens, Ter.: rem difficilem (di immortales) atque omnium difficillimam, Cic.: alii intra moenia atque in sinu urbis sunt hostes, Sall. – u. so mit dem Pron. dem. hic, is, idem, zB. negotium magnum est navigare atque id mense Quintili, und dazu noch usw., Cic.: duabus missis subsidio cohortibus a Caesare, atque his primis legionum duarum, Caes.: fratre meo atque eodem propinquo suo interfecto, Sall. – ebenso atque adeo, und sogar, und noch mehr, und in der Tat, Komik., Cic. u.a. – u. atque etiam, und sogar auch, oder sogar auch, id populare atque etiam plausibile factum est, Cic. – 2) bei Vergleichungen = wie, als, a) nach Wörtern, die eine Gleichheit od. Verschiedenheit anzeigen, folglich nach aeque, aequus, idem, item, iuxta, par, proxime, similis, similiter, talis, totidem u. aliter, aliorsum, alius, contra, contrarius, dissimilis, secus, w. s. – Zuw. ist das Vergleichungswort (aeque, tantopere u. dgl.) aus dem Zusammenhang zu ergänzen, quem esse amicum ratus sum, atque ipsus sum mihi, Plaut.: digne ac mereor commendatus, Cass. b. Cic.: u. so (ohne vorhergehendes Vergleichungswort) ac si od. atque si, als wenn, gleich als wenn, Paul. dig. 2, 14, 4. § 3. u. ö. – b) nach Komparativen für quam: amicior mihi nullus vivit atque is est, Plaut.: illi non minus ac tibi pectore uritur intimo, Catull. 61, 176: artius atque hederā procera astringitur ilex, Hor. – c) zur Bezeichnung zweier Zeitmomente, am häufigsten mit simul verb., simul atque od. ac, sobald als, Cic.: selten mit principio, zB. principio atque animus ephebis aetate exiit, Plaut.: u. mit statim, ICt. – 3) zur Anknüpfung einer Negation, die das Vorhergehende erläutert od. berichtigt, und nicht, und nicht vielmehr, decipiam ac non veniam, Ter.: si hoc dissuadere est, ac non disturbare atque pervertere, Cic.: quam ob rem enim scriba deducat ac non potius mulio, qui advexit, Cic. – Bei Plin. nat. hist. gew. in diesem Sinne atque ( nicht ac) non.
II) Verbindung ganzer Sätze, und, und so, und ebenso, 1) im allg.: P. Antiquam adeo tuam venustatem obtines. B. Ac tu (und ebenso du) ecastor morem antiquum atque ingenium obtines, Plaut.: Africanus indigens mei? Minime hercle. Ac ne ego quidem illius, und so auch ich nicht seiner, Cic.: dah. zuw. mit sic, Quint. 12, 10, 67. – 2) beim Anknüpfen neuer, gleich wichtiger Argumente für irgend eine Behauptung, Cic. de legg. 1, 43. – 3) in der Erzählung, Liv. 5, 21, 17; 39, 49, 9. Tac. hist. 3, 30. – 4) beim Anknüpfen von Vergleichungen, atque ut, ebenso wie, so gut als, Plaut. (s. Brix Plaut. mil. 400 u. 1130). – atque ut... si, und sowie... so usw., Cic.: so auch ac velut... si, Verg u.a. – 5) zur Verbindung zweier sich unmittelbar berührender Zeitmomente, weshalb schon die alten Grammatiker den Begriff des Schnell-aufeinander-folgens annahmen und es, obwohl mit Unrecht, geradezu für statim, ilico (alsbald, sogleich), ohne alle kopulative Nebenbezeichnung, erklärten; es entspricht häufig dem deutschen und so, und da, atque atque accedit muros Romana iuventus, und so, und so rückt an die Mauern usw., Enn. fr.: quo imus unā; ad prandium? Atque illi tacent, und da schweigen sie, Plaut.: si brachia forte remisit, atque illum in praeceps prono rapit alveus amni, und so reißt ihn fort, Verg.: hic Quinctium... incautum hastā transfigit: atque ille praeceps cum armis procidit ante proram, Liv.: summa omnium exspectatio quidnam sententiae ferrent leves ac nummarii iudices: atque illi omnes sine ulla dubitatione condemnant, Cic. – 6) (wie oben no. I, c) zur Anknüpfung eines gewichtvolleren Gedankens, und zwar, und sogar, und besonders, quid me oportet Tullium pro Tullio facere? Ac mihi magis illud laborandum videtur, ut etc., Cic.: atque hic tantus vir tantisque bellis districtus nonnihil temporis tribuit litteris, Nep. – dah. auch bei Antworten, um das Gefragte od. Behauptete zu bestätigen, sed videone ego Pamphilippum cum fratre Epignomo? Atque is est, nun ja, er ist es, Plaut.: egon formidolosus? nemo est hominum, qui vivat, minus. TH. Atque ita opust, Ter. – u. so verb. atque (ac)... quidem: Tun vidisti? SC. Atque his quidem oculis, Plaut.: quo si civitas careat... id estne numerandum in bonis? Q. Ac maximis quidem, Cic. – 7) zur Anknüpfung eines Adversativsatzes, und doch, und gleichwohl (vgl. Brix Plaut. mil. 448. Ruhnken u. Spengel Ter. Andr. 1, 3, 20), mihi hercle non fit verisimile; atque ipsis commentum placet, Ter.: propera; atque audin, Ter. (dagegen bei Cicero in allen mir bekannten Stellen gegen Beier Cic. off. 3, 48 jetzt atqui; s. Fleckeisen Krit. Misz. S. 23 ff.); bei Cic. dafür atque... tamen, ac tamen, zB. Cic. de off. 3, 118; de or. 3, 35; Pis. 3 u.a.; vgl. Wunder Varr. Lectt. p. LVIII sq. – 8) zur Anführung eines Einwurfs, den sich jmd. selbst macht, atque aliquis dicat, nihil promoveris, es kann nun einer sagen usw., Ter.: atque ego illi praeceptori... credidi non ea sola docenda esse etc., Quint. – Dah. sehr häufig in negativen Formeln, durch die ein Einwurf vorweggenommen wird, ac ne sine causa videretur edixisse, Cic.: ac ne forte hoc magnum ac mirabile esse videatur, Cic.: ac ne saepius dicendum sit, Cels.: ac ne forte roges, quo me duce, quo lare tuter, Hor. Seltener in einem Affirmativsatze, atque ut omnes intellegant, me etc...., dico, Cic. de imp. Pomp. 20. – 9) sehr häufig dient es bloß zum allgemeinen Fortführen des Gedankens bei Behauptungen und in der Erzählung, deutsch und zwar, od. bl. nun, und so, also (vgl. Fabri Sall. Cat. 51, 35), atque ii, quos nominavi, Cic.: atque id primum in poëtis cerni licet, Cic.: ac si, sublato illo, depelli a vobis omne periculum iudicarem etc., wenn ich nun behauptete usw., Cic. – So a) in der Parenthese, vulgo credere, Poenino (atque inde nomen ei iugo Alpium inditum) transgressum, Liv. (Quint. 4, 3, 15 Halm mit Spalding et quae). – b) am Schluß der Rede, atque in primis duabus dicendi partibus qualis esset, summatim breviterque descripsimus, und so haben wir denn kürzlich dargelegt usw., Cic.: ac de primo quidem officii fonte diximus, Cic.
III) Besondere Verbindungen u. Redensarten: 1) alius atque alius, bald dieser, bald jener; verschiedene, dilatis alia atque alia de causa comitiis, Liv. – 2) atque eccum od. eccam, beim Erblicken eines Erwarteten od. Gewünschten, nun sieh, da ist er ( sie), Ter. Andr. 580; eun. 455; Hec. 523. – 3) atque utinam, bei Anschließung eines Wunsches, Acc. tr. 190. Cic. Brut. 68; or. 22. Verg. eccl. 10, 35. Tibull. 3, 5, 27. Prop. 2, 9, 47. Ov. met. 14, 669. Liv. 21, 41, 13; 22, 60, 8. Quint. 10, 2, 15 u.a. (s. Haase Misc. 3. p. 33 sq.). – 4) atque omnia od. omnes, bei Verallgemeinerung einer Behauptung, und so überhaupt, atque haec omnia verbo continentur, Cic.: commoda civium non divellere, atque omnes aequitate eādem continere, und so vielmehr alle usw., Cic. – 5) mit andern Konjunktionen, a) nach et, zB. non minis et vi ac metu, Cic. – b) nach que, wie im Griech. τέ... καί, submoverique atque in castra redigi, Liv.; u. so Verg. Aen. 1, 7; 8, 486: ac... que, ibid. 1, 18. – c) nach nec (neque), zB. nec clavis, nec canis atque calix, Mart.; u. so öfter bei Tac. u. Suet. – 6) bei Dichtern in Aufzählungen öfter wiederholt, huius membra atque ossa atque artua, Plaut.: ab studio atque ab labore atque arte musicā, Ter.: haec atque illa dies, atque alia, atque alia, Catull.: atque deos atque astra, Verg.: atque Ephyre atque Opis et Asia, Verg.: aber atque... atque in der Steigerung, Verg. ecl. 5, 23. Tibull. 2, 5, 73. – / Über atque verkürzt in ac s. Georges, Lexik. d. lat. Wortf. S. 77 u. 78.
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10 aurora
aurōra, ae, f. ( für *ausōsa, v. indogerm. aus, leuchten, glänzen, altindisch usāh, Frühlicht, hom. ηώς, äol. αυώς, attisch εως, das Morgenrot, die Morgenröte, I) eig.: A) im allg.: nos usque ab aurora ad hoc quod diei est numquam concessavimus lavari etc., Plaut.: iamque rubescebat stellis aurora fugatis, Verg.: primā aurorā folia arborum melle roscida inveniuntur, Plin.: Hercules ad primam auroram somno excitus, Liv.: ut primum aurora lucem vocavit, Ps. Quint. decl.: exoriente aurorā diei, Amm. – B) person., Aurora, die Göttin der Morgenröte, griech. Ἠώς, Tochter des Hyperion, Gattin des Tithonus, Mutter des Memnon, lutea, Verg. Aen. 7, 26: pallida, Verg. georg. 1, 446: purpurea, Ov. met. 3, 184: roscida, Albin. consol. ad Liv. 281: vigil, Ov. met. 2, 112. – II) meton.: A) die Morgengegend, das Morgenland, der Orient, der Osten, Ov. met. 1, 61. Claud. Eutr. 1, 427 u.a. – B) die Völker des Orients, Claud. bell. Gild. 61 u.a.
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11 ausculto
ausculto, āvī, ātum, āre (auris), I) bei etw. mit Aufmerksamkeit zuhören, etw. aufmerksam anhören (griech. ἀκροασθαι, s. Brix Plaut. trin. 662), ausculto atque animum adverto sedulo, Plaut.: ausculta, ut scias, Plaut.: iam scies; ausculta, Ter. – m. Dat., vin tu huic seni auscultare? Ter. adelph. 906. – m. Acc., ego hunc ausculto lubens, Plaut. aul. 496: populum, Catull. 67, 39. – II) insbes.: A) einer Sache sein Ohr leihen = etw. anhören u. ihm Glauben beimessen, crimina, Plaut. Pseud. 427. – B) auf etw. horchen, lauschen, etw. erhorchen, erlauschen, quid habeat sermonis, auscultabo, Plaut.: omnia ab ostio, Plaut. – im guten Sinne, v. Diener, an der Tür aufpassen, aufwarten (griech. υπακούειν), ad fores auscultato, ne quis adventor gravior abeat quam adveniat, Plaut.: iam dudum ausculto, Hor. – C) auf jmd. hören, jmdm. Gehör geben, Folge leisten, gehorchen (s. Brix Plaut. trin. 662), auscultare disce, Pompon. com. fr.: magis audiendum quam auscultandum censeo, Pacuv. fr.: auditis, non auscultatis, Cato fr. – m. Dat., auscultato filio, Plaut.: mihi ausculta, nate, Enn. fr.: mihi ausculta; vide ne tibi desis, Cic. Rosc. Am. 104. – Im Passiv unpers., auscultabitur, es soll gehorcht werden, es soll geschehen, Plaut. merc. 465. – / vulg. Nbf. opsculto, wov. opscultat, Corp. inscr. Lat. 4, 2360. Vgl. Bücheler Rhein. Mus. 27, 141.
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12 cephalote
cephalōtē, ēs, f. (κεφαλωτή, fem. v. κεφαλωτός), mit einem Kopfe versehen, Ser. Samm. 427.
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13 cothon
cōthōn, ōnis, m. (semit. Wort, von den Griechen mit κώθων in Verbindung gebracht), ein durch Menschenhand gebildeter innerer Hafen (s. Paul. ex Fest. 37, 9 u. dazu Otfr. Müller), a) bei Adrumetum in Byzacena, Auct. b. Afr. 62, 5 u. 63, 5. – b) bei Karthago, Serv. Verg. Aen. 1, 427.
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14 croco [1]
1. crōco, āre (κρώζω), krächzen, v. Raben, Apul. de deo Socr. p. 110 H. (Goldb. p. 4, 6 crocire). Vgl. Burm. Anthol. Lat. tom. 2. p. 427 (b).
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15 despondeo
dē-spondeo, spondī, spōnsum, ēre, I) förmlich versprechen, zusagen, verbürgen, A) im allg.: alci Syriam, Cic.: haud dubium consulatum favore ac spe (v. Volke), Liv.: velut desp. Romanis imperium orientis (v. Glück), Liv.: illam περὶ τελῶν σύνταξιν Bruto, dem B. dedizieren, Cic. – sibi alqd, sich etwas ausbedingen, Cic. – B) insbes.: a) jmdm. ein Mädchen als Braut verloben, filiam alci, Plaut., Cic. u.a.: alci invito filiam suam, aufdringen, Cic.: alci alqam in matrimonium, Dict.: filiam suam in divitias maximas, Plaut.: sororem in tam fortem familiam, Plaut. – v. Bräutigam, alqam sibi, Cael. in Cic. ep. 8, 7, 2. – v. Vater des Bräutigams, absol., placuit, despondi, Ter. Andr. 102. – Passiv unpers., intus despondebitur, wird Verlobung gehalten werden, Ter. Andr. 980. – b) prägn., verspondieren = durch Bürgschaftsleistung vertun, quas (mille drachumas) despondi, Plaut. trin. 427. – II) übtr.: A) im allg.: quaecumque (spes) est, ea despondetur anno consulatus tui, d.i. setzt man auf usw., Cic. ep. 12, 9, 2: meritis periuria poenis despondet, setzt Strafen auf Meineid, Val. Flacc. 7, 509 sq. – B) insbes., im Sinne des Vonsichfortgebens = aufgeben, animum, ganz mutlos werden, in Verzweiflung geraten, verzweifeln, Plaut. u. Varro: u. so animos, Liv., u. bl. despondere, Col.: sapientiam, alle Hoffnung, die Weisheit zu erlangen, aufgeben, an der Weisheit verzweifeln, Col. – / Redupl. Perf.-Formen, despopondisti, Tert. de fug. in pers. 5: despoponderat, Sulpic. Apollin. perioch. Ter. Andr. 4 (vgl. Neue-Wagener Formenl.3 Bd. 3. S. 362).
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16 digitus
digitus, ī, m. (wohl aus dicitus zu dīco), »der Zeiger« = der Finger an der Hand, die Zehe am Fuße, I) eig.: A) der Finger, digitus pollex, der Daumen, Caes.: d. index, Hor., od. d. gustator, Hieron., od. salutaris, Suet., der Zeigefinger: medius, Quint., od. medianus, Veget. mul., od. infamis, Pers., od. famosus, Schol. Cruq. Hor., od. impudicus, Mart. u. Isid., der Mittelfinger: medicus, Schol. Cruq. Hor., Marc. Emp. u. Isid., od. anularis, Isid., der Goldfinger (an dem man den Ring trägt); u. ders., digitus minimo proximus, Macr.: digitus minimo vicinus, quem et medicinalem vocant, Macr.: dig. minimus, der kleine Finger, Gell.; ders. auch auricularis, weil man mit ihm das Ohr reinigte, Isid.: u. ders. brevissimus dextrae manus digitus, Macr.: digitus minimus, sequens (Goldfinger), summus (Mittelfinger), Inscr. – digitus crepans, Mart.: crepitus digitorum, Mart.: digitorum nervos incīdere, Lampr. – comprimere duos digitos utrimque, Cels.: digitos comprimere pugnumque facere (Ggstz. digitos extendere, digitos diducere et manum dilatare), Cic. – digitum exserere (ausstrecken), Quint. (vgl. unten »sprichw.«): u. so digitos extendere, Cic.: alqd digitis od. tribus digitis comprehendere (fassen), Min. Fel. u. Lact. – concrepare digitis, Plaut. u. Cic., od. digitos, Petron. (s. con-crepo). – caput scalpere digito uno, sich nur mit einem F. in den Haaren krauen (um sich die Frisur nicht zu verderben), Asin. Poll. fr. u.a. – alqd digito attingere, nur leicht berühren, Porc. Licin. fr. (vgl. unten »sprichw.«): digito se caelum attigisse putare, fast im Himmel zu sein glauben (= heidenfroh, heilfroh sein), Cic.: digitum intendere ad etc., mit dem Finger zeigen, Cic.: ardenti lucernae digitum admovere, Val. Max.: digitum tollere, den Finger aufheben (beim Bieten in der Auktion, beim Stimmen), Cic. II. Verr. 1, 141 (aber = sich für besiegt erklären, Sidon. epist. 5, 7, 3): digito (mit Fingeraufheben) liceri, Cic.: pugnare ad digitum, d.i. bis einer von den Fechtern den Finger erhebt u. sich für überwunden hält, Quint. – computare digitis, an den Fingern abzählen, berechnen, Plaut. u. Plin.: numerare per digitos, Ov.: dah. venire ad digitos, ausgerechnet werden, Plin.: novi tuos digitos, deine Geschicklichkeit im Rechnen, Cic.: argumenta digerere in digitos, an den Fingern herzählen, Quint. – digitis loqui, die Fingersprache reden, Ps. Cypr. de spect. 7: digitis nutuque loqui, Ov. trist. 2, 453: nil opus est digitis, per quos arcana loquaris, Ov. art. am. 1, 137. – digito orbem temperare, mit dem Finger der Handpauke harmonische Töne entlocken, oder (wie es dort das Volk nimmt) mit dem Finger, d.i. leicht, ohne Mühe den Erdkreis beherrschen, Suet. Aug. 68. – digito monstrare, demonstrare, s. mōnstro, dē-mōnstro: vos cunctorum digiti notabant, Hieron. epist. 117, 6. – Sprichw., si scis tute, quot hodie habeas digitos in manu (= auch das Geringste weißt), egon dem pignus tecum? Plaut. Pers. 187. – in digitis hodie percoquam quod ceperit = ich halte es für unmöglich, Plaut. rud. 902. – quā digitum proferat non habet, wie sie auch nur einen F. rühren (= das Geringste unternehmen soll), Cic. Caecin. 71. – ne digitum quidem alcis rei causā porrigere, um etwas nicht einmal den Finger ausstrecken (griech. ουδὲ δάκτυλον προτειναι χάριν τινός), Cic. de fin. 3, 57; vgl. Casaub. Pers. 5, 119 (wo digitum exsere [tue das Unbedeutendste], peccas). – alqm digito uno attingere, nur mit einem Finger berühren (= sich im geringsten vergreifen), Plaut. Pers. 793. Ter. eun. 740: u. so bl. digito alqm attingere, Cic. Tusc. 5, 55: u. digito alqm contingere, Cato oratt. 68. fr. 1 ( bei Gell. 10, 23, 5): alqm vel digito contingere, Apul. met. 4, 21: alqm digito tenus contingere, ibid. 9, 17: u. alqm digito tangere, Plaut. rud. 810. – primoribus labris gustasse hoc genus vitae et extremis, ut dicitur, digitis attigisse = sich nur im geringsten befaßt haben, Cic. Cael. 28. – B) die Fußzehe, die Zehe, 1) eig.: a) am Menschen, maior digitus, die große F., Cass. Fel. de medic. 52. p. 136, 1 Rose: insistere digitis, auf die Z. treten, Ov.: insistere summis digitis, auf die Fußspitzen treten, Cels. u. Sen.: erigi in digitos, auf die Zehen treten, Quint.: summis ambulare digitis, auf den Fußspitzen gehen, Sen.: constitit in digitos arrectus, trat auf die Zehen, Verg.: digitos pedum detundere ad lapides, Apul. – D) am Vogel, die Kralle, Varro u.a. – c) am Krebs, die Schere, ut in litore cancri digitis primoribus stare, Varro sat. Men. 42. – 2) übtr., im Plur. digiti, die kleinen Zweige der Äste usw., Plin. – II) meton.: A) als Maß, die Fingerbreite, der Finger, der Zoll ( nach Frontin. aqu. § 24 der 16. Teil eines röm. Fußes), d. transversus, Querfingerbreite, Querfinger, Cato (s. unten »sprichw.«): digitum pollicem latus, Cato: digitum pollicem (daumenbreit) laxamenti facito, Cato: digiti pollicis crassitudine, Caes.: quattuor patens digitos, Caes.: late digitos primores quattuor, alte digitos primores tres, Vorderfinger, Cato. – als Wassergemäß bei der Verteilung des Wassers aus den Wasserleitungen, s. Frontin. aqu. 24 sqq.: u. so ut aquae digitus in domo eius flueret, Corp. inscr. Lat. 10, 4760. – Sprichw., si hercle ex isto loco digitum transvorsum aut unguem latum excesseris, Plaut. aul. 56 sq.: ab hac (regula) mihi non licet transversum, ut aiunt, digitum discedere, Cic. Acad. 2, 58. – B) als nom. propr., Digiti Idaei (Übersetzung von Δάκτυλοι Ἰδαιοι), Priester der Cybele (s. dactylusno. VII), Cic. de nat. deor. 3, 42; vgl. Arnob. 3, 41, u. 43. – / Genet. Plur. synk. digitûm, Varro de vit. pop. Rom. 1. fr. 1 ( bei Charis. 126, 26). Vitr. 7, 1, 6: arch. Abl. Plur. digiteis, Corp. inscr. Lat. 1, 198, 52. – Varro sat. Men. 42 ( bei Non. 427, 30) lesen Quicherat, Bücheler und Riese digitis statt digitibus.
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17 faux
faux, faucis, f., gew. Plur. faucēs, ium, f., I) eig., der obere, engere Teil des Schlundes (gula) neben dem Eingang der Kehle ( iugulum), dann meton. der ganze Schlund od. die Kehle (Ggstz. stomachus, der untere, weitere Teil, nach Plin. 11, 179), im Sing. im Nom. (der von Varro LL. 10, 79 u. Charis. 93, 15 sqq. als ungebräuchlich bezeichnet wird) nur Cael. Aur. de morb. chron. 2, 11, 127 (arteria aspera [Luftröhre], quae etiam faux nuncupatur); u. im Abl., os devoratum fauce cum haereret lupi, Phaedr.: arente fauce, Hor.: elisā fauce, Ov. – sitis urit fauces, Hor.: exscreare ex faucibus, aus dem Schlunde, Halse, Plaut.: laqueo fauces innectere, erwürgen, Ov. – im Bilde, fauce improbā incitatus, Freßbegierde, Phaedr.: cum inexplebiles populi fauces exaruerunt libertatis siti, Cic.: Catilina cum exercitu faucibus urguet, sitzt uns schon dicht auf dem Nacken, Sall.: cum faucibus premeretur, da ihm das Messer an der Kehle saß, Cic.; vgl. manifesto iam faucibus teneor, Plaut.: premit fauces defensionis tuae, erstickt die Verteidigung (= macht sie unmöglich), Cic.: eripite nos ex eorum faucibus, aus ihrem Rachen, Crass. b. Cic.: urbem ex belli ore ac faucibus ereptam esse, Cic. – II) übtr., nur im Plur. fauces, 1) der Schlund, Krater, die Höhle, montis (Aetnae), Lucr.: patefactis terrae faucibus, Cic.: mediis Orci faucibus extractus, Apul.: ab Orci faucibus, quemadmodum dicitur, vindicari, Arnob.: aegre solus mediis Orci faucibus ad hunc evasi modum, Apul.: talis sese halitus atris faucibus effundens, Verg. – 2) der Eingang, Zugang, a) übh.: portus, Caes.: portae, Liv.: macelli, Cic.: urbis, Flor.: Hadriani maris, Flor.: Averni, Orci, Verg.: in valle arta faucibus utrimque obsessis, Liv.: quam mox emittat pictis e faucibus (Schranken im Zirkus) currus, Enn. ann. 86. – u. die Mündung eines Gewässers, Verg. georg. 4, 427. Plin. 5, 54. Sil. 12, 127: ductus, die Einmündung der W., Frontin. aqu. 15. – b) insbes., zu beiden Seiten des Tablinum gelegene Durchgänge zu dem größern Peristyl, eine Art Flur (nach andern weniger wahrsch. die »Hausflur«), Vitr. 6, 3, 6. – 3) der Engpaß, Paß, Hohlweg (sofern er in eine geräumigere Gegend führt, hingegen angustiae als enger Durchgang), angustae, Liv.: artae, Tac., artissimae, Curt.: salti (= saltus), Acc. fr.: cavi montis, Flor.: Etruriae, Cic.: Epiri, Liv. Vgl. Garatoni Cic. Phil. 10, 4. p. 327 Wernsd. – Singul., nondum faucem obsedit, Augustin. serm. 387, 2. – 4) Land- od. Meerenge, a) Landenge, Isthmi, Flor.: artae fauces (Isthmi), Liv.: Graeciae (bei Korinth), Cic.: Siciliam ferunt angustis quondam faucibus Italiae adhaesisse, Iustin.: tum paeninsula erat, occidentis regione artis faucibus cohaerens Acarnaniae, Liv. – b) die Meerenge, der Sund, Abydi, Verg.: Hellesponti, Liv.: Bospori, Plin.: urbs ea in ora Oceani sita est, ubi primum e faucibus angustis panditur mare, Liv.
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18 flumentum
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19 fulgureus
fulgureus, a, um (fulgur), blitzend, Mart. Cap. 5. § 427.
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20 gena
gena, ae, f., gew. Plur. genae, ārum, f. (altind. hánu-h, Kinnbacke, griech. γένυς, Kinn, gotisch kinnus, Wange, ahd. kinni, Kinnlade, Backe), I) die fleischige Erhöhung unterhalb des Auges, zwischen Schläfe und Unterkiefer, deren Farbe Gemütsstimmung, Gesundheit, Krankheit usw. anzeigt, die Wange, Sing., Suet. Claud. 15, 4, Plur. = die Wangen, Cic., Hor. u.a. – zuw. auch, wie unser Wange, als edlerer Ausdruck für die ganze Backe, bes. als Sitz des Barthaares, genae leves, Quint.: tum mihi prima genas vestibat flore iuventa, Verg. – II) meton.: a) das Augenlid, imprimitque genae genam, Enn. fr. scen. 427. – Plur. = die Augenlider, pandite genas, Enn.: oculis rigentibus et genis stantibus, Plin.: ferro rescinduntur genae (der Hühner), Col. – b) die Augenhöhle, expilatque genis oculos, Ov. met. 13, 562. – c) die Augen, cornicum immeritas eruit ungue genas, die Augen der unschuldigen Krähen, Prop.: et patiar fossis lumen abire genis, Ov.
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