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41 σκευαστός
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42 τρίμμα
τρίμμα, τό, 1) das Geriebene, Zerriebene; übertr., ein abgeriebener, abgefeimter, durchtriebener Mensch, Ar. Nub. 260 Av. 430. – 2) ein aus geriebenen Gewürzen bereiteter Trank; Ath. I, 31 e; Axion. ib. VIII, 342 b; Poll. 6, 18; – auch eine Art Brühe, die aus mehreren Bestandtheilen gemischt ist, Archestrat. bei Ath. VII, 310 d. – 3) ein seines Backwerk, Hesych.
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43 τυμπανόεις
τυμπανόεις, εσσα, εν, = Vorigem, ὕδρωψ, Nic. Al. 342, s. τυμπανίας.
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44 τόνος
τόνος, ὁ, 1) das, womit Etwas gespannt, straff angezogen, oder was selbst angespannt werden kann, Strick, Seil, Tau, Her. 7, 36, wie Aesch. frg. 175; Bettgurt, Ar. Equ. 530; τόνοι τῶν κλινέων, Her. 9, 118; οὓς τόνους τε καὶ ὑποζώματα προςαγορεύομεν, Plat. Legg. XII, 945 c; Thiersehne, Flechse, Hippocr. Auch die einzelnen Fäden, aus welchen die Stricke gedreht sind, ἐκ τριῶν τόνων, dreidrähtig, Xen. Cyn. 10, 2. – 2) das Spannen, Anspannen, Anstrengen, ὅπλων, Her. 7, 36, die Anspannung, Anstrengung, bes. der Stimme, τῆς φωνῆς, Dem. 18, 280; πνεύματος, Parm. 1 (IX, 342); dah. – a) der Ton, sowohl von der menschlichen Stimme, als von Instrumenten. – b) der Ton od. die Betonung eines Wortes, der Accent, Gramm. – c) τόνος ἑξάμετρος, das hexametrische Versmaaß, Her. 1, 47. 62. 5, 60; τρίμετρος, der Trimeter, 1, 174. – Uebh. Nachdruck, Kraft, Plut. Demetr. 21; όργῆς, Brut. 34; aber τόνον ἔχειν ἕνα ist = unum tenorem tenere, Dem. 13.
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45 ταρβοσύνη
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46 τιτύσκομαι
τιτύσκομαι, ep. reduplleirte Form von τεύχω (nicht von τείνω), nur im praes. u. imperf. vorkommend; 1) machen, zurecht machen, bereiten; τιτύσκετο πῦρ, er machte sich Feuer an, Il. 21, 342; ὑπ' ὄχεσφι τιτύσκετο ἵππω, er spannte sich beide Rosse an den Wagen, 8, 41. 13, 23. – Die alexandrinischen Dichter haben in dieser Bdtg auch das act. τιτύσκω, Arat. 418. 453; πάγην ὄρνισι, Opp. Hal. 2, 99; φόβον, Lycophr. 1403. – 2) zielen, mit Geschossen od. Wurfwaffen, τινός, auf Einen, Μηριόνης δ' αὐτοῖο τιτύσκετο δουρί, Il. 13, 159; ἐγχείῃ δ' αὐτοῖο τιτύσκετο, 21, 582; ἰοῖσίν τε τιτυσκόμενοι λάεσσί τ' ἔβαλλον, 3, 80; auch absolut, οὐδ' ἀφάμαρτε τιτυσκόμενος, 11, 350; μνηστήρων ἕνα γ' αἰεὶ βάλλε τιτυσκόμενος, Od. 22, 117; u. bes. ἄντα τιτυσκόμενος, gerade auf das gegenüberstehende Schußziel hinzielend, 21, 421. 22, 266. 24, 181; so auch mit dem ins Schlüsselloch gesteckten Schlüssel den Riegel zu treffen suchen, um ihn zurückzuschieben, 21, 48; die Waffe, mit der man zielt, steht im dat., δουρί, ἰοῖσι, λάεσσι, Il. 3, 80. 13, 159; ἐγχείῃ, 21, 582; das Ziel, wonach man zielt, steht im gen., 11, 350. 13, 159. 370. 21, 582; auch τιτύσκεσϑαι καϑ' ὅμιλον, 13, 498. 560; χερσὶ τιτυσκόμενος, Theocr. 22, 187; ungewöhnlich ist φώριον βλέμμα τιτύσκεσϑαί τινος, einen verstohlenen Blick auf Einen werfen, Paul. Sil. 31 (V, 221). – Uebertr., φρεσὶ τιτύσκεσϑαι, mit den Gedanken zielen, im Sinne haben, bezwecken, c. inf., Il. 13, 558; ungew. von den Zauberschiffen der Phäaken, die ohne Steuer sich selbst richten u. lenken, ὄφρα σε τῇ πέμπωσι τιτυσκόμεναι φρεσὶ νῆες, Od. 8, 556.
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47 τελέως
τελέως, adv. von τέλεος, vollendet, völlig, ganz und gar, Her. 1, 120; entscheidend, vollendend, Aesch. Eum. 310. 913; τελέως πεπαιδευμένοι, Plat. Prot. 342 e u. oft; ττλέως ἀγαϑὸς ἀνήρ, Xen. Cyr. 3, 3, 38.
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48 τοί-νυν
τοί-νυν, bes. in Prosa sehr häufige Verstärkung der enklit. Partikel τοι, darum, deshalb, demnach also; oft dient es bei den Att. die Rede wieder aufzunehmen und fortzusetzen, Aesch. Ch. 898 Spt. 978 u. sonst; Soph. El. 1039 O. C. 405; ἔλεγες τοίνυν δὴ ὅτι, Plat. Gorg. 459 a; Phaed. 72 a Conv. 173 e u. öfter; auch mit leichter Ironie, Soph. O. R. 1067; Ar. oft; Xen. u. Folgde; zu Anfang des Satzes steht es sehr selten, s. Lob. Phryn. 342; Jae. A. P. p. 681; ἔτι τοίνυν, porro, Dem. 1, 25.
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49 τοῖος
τοῖος, demonstr. zum Frageworte ποῖος (vgl. τοιοῦτος, τοιόςδε), so beschaffen, ein solcher, von der Art; schon bei Hom. u. Hes. sehr häufig; regelmäßig einem Relativsatze mit οἷος entsprechend, Il. 1, 262. 18, 105 Od. 1, 257. 4, 342. 421. 7, 312 u. sonst, wie dem ὁποῖος entsprechend 17, 421. 19, 77; ὁπποῖόν κ' εἴπῃσϑα ἔπος, τοῖόν κ' ἐπακούσαις, Il. 20, 250. – Auch dem einfachen Relativpronomen entspr., Il. 7, 231. 24, 153. 182 Od. 2, 286 u. sonst, dem ὅς κε 11, 135; selten τοῖος ὅπως, so wie, 16, 208. – Häufiger aber ist der Relativsatz aus dem Vorigen zu ergänzen, τοῖος, so, wie gesagt ist, Hom. u. Folgde; Pind. I. 5, 14; ἦ τοῖον ἔργον καὶ ϑεοῖσιν προςφιλές, Aesch. Spt. 562; τοῖον ἐπὶ κνέφας ἀνδρὶ μύσος πεπόταται, Eum. 356; τοῖον πυλωρὸν φύλακα Τεῦκρον ἀμφί σοι λείψω, Soph. Ai. 562; τοίας ἐρέσσουσιν ἀπειλάς, 246. – In Prosa steht es nur, wenn auf der Qualität ein geringer Nachdruck liegt, τοῖος ἢ τοῖος, Plat. Rep. IV, 429 b 437 e, vgl. Phaedr. 271 d. – C. inf., von solcher Art, d. i. fähig od. im Stande Etwas zu thun, τοῖοι ἀμυνέμεν, fähig oder tüchtig, uns zu wehren, Od. 2, 60. – Mit einem adj. in demselben genus, numerus und casus hebt es die Bdtg des adj. mehr hervor, so recht, so ganz und gar, ἐπιεικὴς τοῖος, so recht mäßig, weder zu groß noch zu klein, Il. 23, 246; πέλαγος μέγα τοῖον, ein so gar großes Meer, Od. 3, 321; κερδαλέος τοῖος, 15, 451; ἀβληχρὸς μάλα τοῖος, 11, 135. 23, 282; Σαρδάνιον μάλα τοῖον, so recht sardanisch, 20, 302; Hes. vrbdt es mit dem superl., τοῖος μέγιστος δοῦπος, Th. 703; vgl. Lob. Phryn. 424. – Τοῖον adverbial, so, auf solche Art, so sehr, Il. 22, 241 Od. 1, 209. 3, 496. 4, 776. 7, 30 u. sonst.
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50 τέμενος
τέμενος, εος, τό, ein ausgesondertes Stück Land, besonders ein Tempelbezirk eines Gottes und ein einem Fürsten von Staats wegen gegebenes, mit seiner Stellung verbundenes Landgut; verwandt τέμνω, schneiden, abschneiden, absondern, aussondern, vgl. Curtius Grundz. d. Griech. Etym. 2. Aufl. S. 200. 448. 625. 659. Iliad. 18, 550 τέμενος βαϑυλήιον, var. lect. τέμενος βασιλήιον, Scholl. Aristonic. ὅτι τὸν ἀποτετμημένον τόπον τέμενος λέγει; Iliad. 6, 194 καὶ μέν οἱ Λύκιοι τέμενος τάμον ἔξοχον ἄλλων, καλὸν φυταλιῆς καὶ ἀρούρης, ὄφρα νέμοιτο, Scholl. Aristonic. ἡ διπλῆ, ὅτι παρετυμολογεῖ τὸ τέμενος ἀπὸ τοῦ τεμεῖν καὶ ἀφορίσαι; Lehrs Aristarch. ed. 2 p. 150. Das Wort ist von Hom. an überall häufig; bei Hom. erscheint es nur in der Form τέμενος, ausgenommen eine einzige Stelle, Odyss. 11, 185 σὸν δ' οὔ πώ τις ἔχει καλὸν γέρας, ἀλλὰ ἕκηλος | Τηλέμαχος τεμένεα νέμεται καὶ δαῖτας ἐίσας | δαίνυται, ἃς ἐπέοικε δικασπόλον ἄνδρ' ἀλεγύνειν. Hierzu Scholl. Aristonic. τεμένη: σεσημείωται τὸ ὄνομα ἀδιαιρέτως ἐξενεχϑέν, Scholl. Didym. Ἀρίσταρχος τεμένεα. Also nach Didvmus schrieb Aristarch τεμένεα, nach Aristonicus τεμένη, wegen welcher Form der Vers eine Diple trage. Der Widerspruch ist nur scheinbar; in seiner ersten Ausgabe schrieb Aristarch τεμένεα, in seiner zweiten τεμένη. Aristonicus erklärte überall lediglich Aristarchs zwei te Ausgabe, s. Sengebusch Homer. dissert. 1 p. 34; ob Didymus nicht gewußt habe, daß in Aristarchs zweiter Ausgabe τεμένη stand, ob Didymus τεμένεα für die einzige Aristarchische Schreibung gehalten habe, oder ob man das freilich sehr kurze Didymeische Scholium für ein schlechtes, lückenhaftes Excerpt halten müsse, welches den Bericht des Didymus auch über die Hauptsache nur halb wiedergebe: diese Frage soll hier nicht erörtert werden. Indessen lese man aufmerksam Scholl. Odvss. 6, 54 Iliad. 2, 423. 21, 363. Die so eben gegebene Erklärung des schwierigen Falles vergleiche man mit den freilich sehr abweichenden Ansichten von Carnuth Aristonic. Odyss. 11, 185 und von La Roche Die Homer. Textkritik im Alterth. 299 Ausgabe der Odyssee Anm. zu 11, 185. Höchst interessant ist der Fall auch deshalb, weil Homer oft genug αἴσχεα, ἄλγεα, ἄλσεα, ἄνϑεα, ἄχεα, βέλεα, βένϑεα, γένεα, ἔγχεα, ἔϑνεα, ἐλέγχεα, ἕλκεα, ἔπεα, ἕρκεα, ἔτεα, ἔχϑεα, κέρδεα, κήδεα, κήτεα, λαίφεα, λέχεα, μένεα, νείκεα, νέφεα, ὀνείδεα, ὄρεα, ῥάκεα, ῥήγεα, σάκεα, στήϑεα, τείχεα, φάεα, φάρεα, χείλεα, ψεύδεα sagt, aber niemals αἴσχη, ἄλγη, ἄλση, ἄνϑη, ἄχη, βέλη, βένϑη, γένη, ἔγχη, ἔϑνη, ἐλέγχη, ἕλκη, ἔπη, ἕρκη, ἔτη, ἔχϑη, κέρδη, κήδη, κήτη, λαίφη, λέχη, μένη, νείκη, νέφη, ὀνείδη, ὄρη, ῥάκη, ῥήγη, σάκη, στήϑη, τείχη, φάη, φάρη, χείλη, ψεύδη. Sicherlich ist τεμένη ganz gegen die Analogie; diese war aber dem Aristarch ein Hauptgesetz, während sein Gegner Krates umgekehrt der Anomalie huldigte, s. Sengebusch Homer. dissert. 1 p. 59. Indem also Aristarch das analoge τεμένεα seiner ersten Ausgabe in seiner zweiten durch das anomale τεμένη ersetzte, zeigte er, daß er nicht eigensinnig an einmal gefaßten Ansichten festhielt, sondern stets bereit blieb Gründen nachzugeben und Irrthümer einzugestehn. – Τέμενος eines Fürsten auch Hom. Iliad. 20, 184. 391. 9, 578. 12, 313 Odyss. 6, 293. 17, 299. – Τέμενος einer Gottheit Iliad. 8, 48. 23, 148 Odyss. 8, 363. – Gen. τεμένους Thuc. 3, 70 φάσκων τέμ νε ιν χάρακας ἐκ τοῦ τε Διὸς τεμ έ ν ους καὶ τοῦ Ἀλκίνου; τεμένηος Alcaeus ap. Cram. An. Ox. 1, 342, 1 (Bergk L. G. ed. 2 p. 734), ἀπὸ τῶν εἰς ος τὴν τεμένηος παρὰ Ἀλκαίῳ ἅπαξ χρησαμένῳ; dat. τεμένεϊ Herodot. 2, 155, Gott; τεμένει Hesiod. Sc. 58, Gott; gen. τεμενῶν Plat. Legg. 6, 758 e, Götter; Gesetz bei Demosth. p. 1069, 26, Götter; dat. τεμένεσι Herodot. 2, 64, Götter; τεμένεσσι Pind. N. 7, 94, Gott; – τεμένεα Herodot. 4, 161, König; τεμένη Hymn. Hom. Ven. 268, ἑστᾶσ' ἠλίβατοι· τεμένη δέ ἑ κικλήσκουσιν | ἀϑανάτων; τεμένη Xen. Cyr. 7, 5, 35, Götter. – Lycurg. Leocr. 147 ἀσεβείας δ' ὅτι τοῦ τὰ τεμένη τέμνεσϑαι καὶ τοὺς νεὼς κατασκάπτεσϑαι τὸ καϑ' ἑαυτὸν γέγονεν αἴτιος. – Plat. Legg. 5, 738 c τεμένη δὲ τού των ἑκάστοις ἐτεμένισαν, Götter. – Iliad. 2, 696 bezeichnet Hom. durch Δήμητρος τέμενος als Namen eine Stadt, Demetrium, s. Scholl. Aristonic. und Nican., Lehrs Aristarch. ed. 2 p. 230; Pind. P. 2, 2 ὦ Συράκοσαι, τέμενος Ἄρεος; P. 12, 27 Καφισίδος ἐν τεμένει, See des Kephisos, der Kopaissee, als Besitz der Nymphe Kephisis; P. 4, 56 Νείλοιο πρὸς πῖον τέμενος Κρονίδα, nach Afrika; Aeschyl. Pers. 365 κνέφας δὲ τέμενος αἰϑέρος λάβῃ, den Himmel; Philet. ap. Stob. Flor. 59, 5 ἀνέμων τέμενος, die Luft oder das Meer. – Soph. O. C. 136 Eur. Herc. fur. 1329 Aristoph. Pl. 659.
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51 φρονέω
φρονέω, drückt ursprünglich alle Thätigkeiten des φρήν, der φρένες aus; – denken; Verstand od. Einsicht haben, richtig denken, klug sein; ἄριστοι μάχεσϑαί τε φρονέειν τε, die Tüchtigsten zum Kampf u. zu klugem Rathe, Il. 6, 79; oft so bei Tragg.: εὖ φρονῶν, ὀρϑῶς φρονεῖν, Aesch. Prom. 385. 1002; παῖδες, φρονεῖν χρή Suppl. 173; φρονούντως πρὸς φρονοῦντας ἐννέπεις 201; φρονεῖν γὰρ οἱ ταχεῖς οὐκ ἀσφαλεῖς Soph. O. R. 617; μῶρα φρονῶν Ai. 591; u. oft εὖ φρονῶν, wie Eur.; auch oft allein, vgl. Soph. O. C. 1662 Ant. 553. 703. 723; im Gegensatz zum Wahnsinn, seines Verstandes mächtig sein, Ai. 82. 337 u. oft; bei Eur. auch ἐγὼ νῠν φρονῶ, τότ' οὐ φρονῶν, Med. 1529; ὀρϑὰ φρονεῖς. 1129; πλάγια φρονεῖς I. A. 332; οἱ εὖ φρονοῦντες Her. 2, 16; Plat. sagt πότερον τὸ αἷμα ἐστιν ᾡ φρονοῦμεν, Phaed. 96 b; – in Prosa gew. seinen gesunden Verstand oder seine Besinnung haben, εὖ φρονεῖν, richtig denken, wie Hom.; so Arist. rhet. 1, 1 u. sonst; τὸ δὲ σωφρονεῖν λέγεις εὖ φρονεῖν Plat. Prot. 333 c; οἱ εὖ φρονοῦντες, die ihren guten, gefunden Verstand haben; ἐξιστάναι τινὰ τοῦ φρονεῖν, Einen des Verstandes u. der Besinnung berauben, wie ἔξω ἐλαύνειν τοῠ φρονεῖν Eur. Bacch. 851; ἐξίστασϑαι τοῦ φρονεῖν, den Verstand, die Besinnung verlieren; dah. ἐμὲ τὸν δύστηνον ἔτι φρονέοντ' ἐλέησον Il. 22, 59, so viel wie ἔτι ζῶντα, so lange ich noch lebe; vgl. ϑανόντι δ' οὐ φρονοῦντι δειλαία χάρις ἐπέμπετο Aesch. Ch. 510, der Nichts mehr fühlte, merkte; Plat. μηδὲ ζῆν αὐτό, μηδὲ φρονεῖν, Soph. 249 a. – C. accus. erkennen, verstehen, begreifen; γιγνώσκω, φρονέω Od. 16, 136. 17, 193. 281; εἰ φρονέοιεν τὴν ἀληϑηΐην Her. 1, 46; ἐπὶ τοσοῠτο γε φρονέω, so Viel sehe ich ein, 6, 97; neben νοεῖν Plat. Phil. 11 b; und so auch Folgde. – Bes. aber eine Gesinnung, Meinung haben, im Sinne haben, zur Absicht haben, beabsichtigen, wollen; Hom. oft; mit dem Zusatz ἐνὶ ϑυμῷ Od. 6, 313. 7, 74. 10, 317; ἀνὰ ϑυμόν Il. 2, 36. 18, 4 Od. 2, 116 u. sonst;.auch ἐνὶ φρεσί, 14, 82; τὸν μ ῠϑον ἀποειπεῖν, ᾗπερ δὴ φρονέω Il. 9, 310, wie ich es denke, meine; φρονέω δὲ τετιμῆσϑαι Διὸς αἴσῃ, ich denke, trachte darnach, hoffe, Il. 9, 608; φρόνεον δὲ μάλιστα ἄστυ πότι σφέτερον ἐρύειν καὶ κῠδος ἀρέσϑαι 17, 286; u. mit acc. c. int., φρονέω δὲ διακρινϑήμεναι ἤδη Ἀργεί. ους καὶ Τρῶας Il. 3, 98. An οἱ δ' ἰϑὺς φρόνεον μάχεσϑαι ll. 13, 135 schließt sich Xen. τοξεύειν καὶ ἀκοντίζειν οὐκ ἐφρόνουν, sie dachten nicht daran zu schießen und zu werfen, Cyr. 3, 3, 66. – Mit dem bloßen acc., τὰ γὰρ φρονέεις, ἅ τ' ἐγώ περ Il. 4, 361; ἶσον ἐμοὶ φρονέουσα, mir gleich denkend, denkend wie ich, 15, 50; ϑεοῖσιν ἶσα φρονεῖν, sich den Göttern gleich dünken, 5, 441; ἀμφὶς φρονεῖν, getrennter, verschiedener Meinung sein, 13, 345; ἄλλῃ φρονεῖν, anders wohin denken, H. h. Ap. 469; αὔδα ὅ τι φρονέεις, sage, was du denkst, im Sinne hast, Il. 14, 195; bes. τινί τι, u. mit adv., Etwas für od. gegen Einen haben, Einem Etwas ansinnen od. anstiften, οἷσίν τ' εὖ φρονέῃσι καὶ ἀνδράσι νείκεα λύει Od. 7, 74; οἵ τ' εὖ μὲν βάζουσι, κακῶς δ' ὄπιϑεν φρονέουσιν 18, 168; φίλα, ἀγαϑά, Il. 4, 219. 5, 116. 23, 305 Od. 1, 43. 307, freundlich, gut gegen Einen gesinnt sein, ihm wohlwollen; ὀλοὰ φρονεῖν Il. 16, 701; selbst von Thieren, wie von Wölfen u. Schaafen, κακὰ φρονέουσι διαμπερὲς ἀλλήλοισιν 22, 264; aber ἀγαϑὰ φρονέων 6, 162 ist in sittlicher Beziehung der gut, edel Denkende; τὰ ἀμείνω φρονέειν, der bessern Meinung sein, auf der bessern Seite sein, Her. 7, 145. 172; κρυπτάδια φρ., Heimliches sinnen, heimliche Anschläge machen, Il. 1, 542; ἀταλὰ φρ., jugendlich, heiter gesinnt sein, 13, 567; h. Cer. 24; Hes. Th. 989 (vgl. ἀταλάφρων); πυκνά und πυκινὰ φρ., kluge Gedanken haben, List im Sinne haben, Od. 9, 445; ἐφημέρια, nur für den gegenwärtigen Tag denken, 21, 85; φρονεῖν τὸ παρακείμενον Pind. N. 3, 72; πιστά, treu gesinnt sein, κακά, μαλακά, schlecht, mild gesinnt sein, Ol. 3, 18 P. 8, 86 N. 4, 05; σκολιὰ φρονεῖν Scol. 14 Jac.; εἰ γὰρ τύχοιεν ὧν φρονοῦσι Aesch. Spt. 352; εὖ φρονεῖν τινι, wohlgesinnt sein gegen Einen, Ag. 1411, vgl. 262; ἃ μὴ φρονῶ γὰρ οὐ φιλῶ λέγειν μάτην Soph. O. R. 1520; καλὸν δὲ καὶ ἀγαϑὸν μηδὲν φρονεῖν Plat. Rep. VI, 505 b; τὰ αὐτὰ φρονεῖν, od. τὸ αὐτό, dasselbe denken, einstimmig, einträchtig sein, Her. 1, 60. 5, 3. 72; ἄλλα φρονέειν καὶ ἂλλα λέγειν 9, 54; ξυνῳδά τινι φρονεῖν Ar. Av. 634. – Bes. häufig μέγα φρονεῖν, groß denken, hoch, stolz gesinnt sein, hohen Muth oder Uebermuth hegen, Il. 8, 553. 16, 258; womit man vgl. οὐ παρδάλιος τόσσον μένος, ὅσσον Πάνϑου υἉες φρονέουσιν, nicht des Panthers Muth ist so groß, wie ihn des Panthos Söhne hegen, Il. 17, 23; selbst von Thieren, μέγα φρονεῖν, voll trotziges Muthes sein, von Ebern 11, 325, von Löwen 17, 758, u. Folgde oft. Bei den Att. fast immer im tadelnden Sinne, eine hohe Meinung von sich haben, übertriebenes Selbstgefühl haben, φρονεῖ γὰρ ὡς γυνὴ μέγα Soph. O. R. 1078; Ant. 475; sich brüsten, großprahlen, ἐπί τινι, auf Etwas stolz sein, womit groß thun, Plat. Prot. 342 d; οἱ μέγιστον φρονοῠντες Phaedr. 257 e; auch wird μέγα zuweilen ausgelassen, ἐφ' ᾡ φρονεῖ μάλιστα Dem. 28, 2; μεῖζον φρονεῖν, höher denken, als es dem Sterblichen geziemt, mit seinen Anmaßungen Ziel und Gränze überschreiten, φρονείτω μεῖζον ἢ κατ' ἄνδρα Soph. Ant. 765 (aber πλέον φρονεῖν ist = einsichtsvoller sein, Plat. Hipp. mai. 371 a); Ggstz μικρόν od. μικρὰ φρονεῖν, kleinmüthig, zaghaft sein, ὁ τοξότης ἔοικεν οὐ σμικρὸν φρονεῖν Ai. 1099; Isocr. 4, 151; μεῖον φρ., kleinmüthiger od. allzu kleinmüthig sein, Xen. Apol. 24; οὐκ ἔλασσον Ἄρεος εἰς μάχην φρονεῖν Eur. Phoen. 1135; dagegen μέτριον od. μέτρια φρονεῖν, bescheiden denken, bescheidenes Sinnes, ohne Anmaßung sein. Man vgl. noch ὁ κόμπος δ' οὐ κατ' ἄνϑρωπον φρονεῖ Aesch. Spt. 407, nicht wie es sich für den Menschen ziemt; οὐχ ὑπέρφευ ϑνητὸν ὄντα χρὴ φρονεῖν Pers. 806; ἐπεί σε μανϑάνω ϑνητὴν φρονοῦσαν ϑνητά Soph. Tr. 473; φρονεῖν ἄμεινον Διός Eur. Suppl. 504; τυραννικά Ar. Vesp. 507; ἀϑάνατα καὶ ϑεῖα Plat. Tim. 90 c; νεώτερα φρονεῖν, wie νεωτερίζειν, Neuerungen im Sinne haben; ἀρχαϊκὰ φρονεῖν, altväterisch, altfränkisch denken, gesinnt sein, Ar. Nubb. 811; τά τινος φρονεῖν, Jemandes Gesinnungen, Meinungen theilen, von seiner Partei sein, es mit ihm halten, ihm anhangen, Thuc. 3, 68; auch τὰ πρός τινα φρονεῖν, Xen. An. 7, 7,30. – Auch = beachten, berücksichtigen, u. dah. sich wovor in Acht nehmen, scheuen, ὄπιδα Od. 14, 82; – εὖ φρονεῖν auch = sich freuen, ἀλλ' εὖ φρονεῖς εὖ τοῖσι νῦν ἠγγελμένοις Aesch. Ch. 763; Thuc. sagt auch τοῦτο φρονεῖ ἡ ἀγωγή, das bezweckt, 5, 85.
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52 φιλ-ευριπίδης
φιλ-ευριπίδης, ὁ, Freund des Euripides; Plut. amat. 10; Ath. VIII, 342 b.
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53 φιλο-γυμναστέω
φιλο-γυμναστέω, Leibesübungen lieben, Plat. Prot. 342 c Rep. V, 452 b u. Sp., wie Plut. Lycurg. 20.
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54 φῦλον
φῦλον, τό (φύω, eigtl. von Natur zusammengehörig und sich von Andern nach der Art, nach dem Vaterlande od. nach der Blutsverwandtschaft unterscheidend), bei Hom. u. Hes. nur im nom. u. accus. vorkommend, – Stamm, Geschlecht, Gattung, Art; von allen lebenden Wesen; oft bei Hom. u. Hes.; φῠλον ϑεῶν Il. 5, 441; Hes. Th. 202; ϑεάων 965; ἀοιδῶν Od. 8, 481; ἀϑανάτων Hes. O. 201; γυναικῶν Th. 1020 Sc. 4; Ὅμηρος καὶ Ἡράκλειτος καὶ πᾶν τὸ τοιοῦτον φῦλον Plat. Theaet. 160 d; κηρυκικόν Polit. 260 d; – gew. im plur., eine Menge von einer und derselben Gattung bezeichnend, Schaar, Schwarm; φῦλα ϑεῶν Il. 15, 54. 161. 177; φῦλα ἀνϑρώπων 14, 361 Od. 3, 282 u. öfter; φῦλα γυναικῶν Il. 9, 130. 272; ἐπικούρων 17, 220; φῦλα γιγάντων Od. 7, 206; auch ein Mückenschwarm, Il. 19, 30; ὀρνίϑων Soph. Ant. 342; πτηνῶν Ar. Av. 1088; ϑηρῶν 779; u. so Plat. Tim. 91 d; τὸ πτηνὸν φῦλον, Soph. 220 a; aber Hes. frg. 22 soll φῠλα μελισσέων von einer Biene, als Umschreibung von μέλισσα gesagt sein. – Im engern Sinne, Volksstamm, Volk, Nation; φῦλα Πελασγῶν Il. 2, 840; Aesch. Prom. 809; πολλὰ βροτῶν διαμειβομένα φῦλα Suppl. 539. – Und im engsten Sinne, Stamm, Geschlecht, κατὰ φῦλα, neben κατὰ φρήτρας, allgemeiner als dieses zu fassen, nach Stämmen, Il. 2, 362; φῦλον Ἑλένης, Ἀρκεισίου, Od. 14, 68. 181; μα ταιότατον φῦλον Pind. P. 3, 21.
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55 χάρμα
χάρμα, ατος, τό, eine Freude, ein Vergnügen, ein Gegenstand, der Einem Freude od. Vergnügen macht, χάρμα τινί, Hom. im plur. Od. 6, 185; Hes. O. 703; ἄπονον χάρμα ἔλαβον Pind. Cl. 11, 73; καλλίνικον ἀγαπάζω I. 4, 61, u. öfter, u. Tragg., wie Aesch. Ag. 257; sp. D., βροτῶν χάρμα ῥόδον Anacr. 53, 51; – bes. auch Gegenstand der Schadenfreude, Il. 3, 51. 6, 82. 10, 193. 23, 342, wie λυπρά, χάρματα δ' ἐχϑροῖς Aesch. Pers. 991; – übh. Freude, Vergnügen; Od. 19, 471; H. h. Cer. 372. 411; Hes. Sc. 400; Soph. frg. 563; Eur. Ggstz von γόος, Mel. 328; ὡς ἐπὶ χάρμασιν λέγω Phoen. 1549, u. öfter.
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56 ΑἸΝός
ΑἸΝός, ή, όν, ep. u. Ion. = δεινός, schrecklich, dgl. Buttmann Lexil. 1, 235; Hom. oft, δηιοτῆτι Il. 7, 40, φύλοπις 4, 15, χόλος 22, 94, κότος 16, 449, μένος 17, 565, κάματος 10, 312, τρόμος 7, 215, ὀιζύς Od. 15, 342, μόρος Il. 18, 465, ἄχος 4, 169, ὄνειρος Od. 19, 568, νεκάδεσσιν Il. 5, 886; – Pind. P. 5, 61 φόβος, 1, 15 Τάρταρος, 11, 55 ὕβρις; Soph. Ai. 692 ἄχος. – Comp. αἰνότερος Hom. einmal, Od. 11, 427, superl. αἰνότατος Hom oft, αἰνότατε Κρονίδη Il. 4, 25, αἰνοτάτη 8, 423, αἰνότ. πόλεμος Od. 8, 519, λόχος 4, 441, κακόν 12, 275, στείνει ἐν αἰνοτάτῳ Il. 8, 476, αἰνοτάτην ἔριδα 14, 389. – Advb. αἰνῶς Hom. oft, αἰνῶς δείδοικα Il. 1, 555, τεῖρε Od. 4, 441, χώσατο Il. 13, 165, αἰδέομαι 6, 441, αἰνῶς γὰρ τάδε εἵματ' ἔχω κακά Od. 17, 24, ἴεται 2, 327, ἄνωγεν Il. 24, 198, ἄγχι γὰρ αἰνῶς Od. 22, 136, αἰνῶς διεφαίνετο 9, 379, ἔοικεν Il. 3, 158, ἐοικότες 10, 547, φιλέεσκε Od. 1, 264, τέρπομαι 4, 597, ἥσατο 9, 353; – αἰνὰ βίας ἀποτίσεαι Od. 16, 255, αἴν' ὀλοφυρόμεναι 22, 447, αἰνὰ τεκοὖσα Il. 1, 414 vgl. αἰνὰ παϑοῦσα 22, 431; – αἰνότατον περιδείδια Il. 13, 52; αἰνόϑεν αἰνῶς 7, 97; – Aesch. P. 894; Her. = sehr 4, 61. 76.
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57 Ζ'Εω
Ζ'Εω, p. ζείω, fut. ζέσω u. s. w., kochen, sieden, gew. vom Wasser, Il. 18, 349. 21, 365 Od. 10, 360; ὕδατος ζέουσα ἀκμή Pind. Ol. 1, 48. Auch λέβης ζεῖ, der Kessel kocht, sprudelt über, Il. 21, 362, wie Eur. Cycl. 342; übh. hervorsprudeln, αἷμα ἔζεσσε διὰ χρωτός Anyte 15 (VII, 208); οἶνος Plat. Legg. VI, 773 d; χϑὼν ἔζεε, die Erde glühte, Hes. Th. 695. 847, wie χαλκός Callim. Diau. 60. Vom Meere, Her. 7, 188, wie λίμνη ζέουσα ὕδατος καὶ πηλοῦ Plat. Phaed. 113 a, wonach Luc. Alex. 59 σκωλήκων ζέσας sagt, von Würmern wimmeln. Uebtr. vom Aufwallen, Brausen der Leidenschaften, bes. des Zornes, ϑυμός Soph. O. C. 434, vgl. Aesch. Spt. 708; χολή Plat. Tim. 85 c; τὸ τοῦ ϑυμοῦ μένος ζέσειε 70 b; ζεῖ τε καὶ χαλεπαίνει Rep. IV, 440 c; ἀπηνϑράκωμαι καὶ ζέω ὅλως Luc. D. mar. 2; ἡδονὴ ἐπὶ σαρκὶ ζέσασα Plut. non posse 4. – Auch transit., λοετρὰ πυρί Ap. Rh. 3, 273; ϑυμὸν ἐπὶ Τροίῃ πόσον ἔζεσας Philp. 75 (VII, 385).
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58 ΘΎω
ΘΎω, vgl. ϑύνω u. ϑυνέω; ϑῦε, Od. 15, 222; ϑῡετε, Eur. I. A. 1348; aber ϑύοντα mit kurzem υ Od. 15, 260, vgl. Hippon. Ath. IX, 370 c, s. zu Ende; ϑύσω, dor. ϑῡσῶ, Theocr. 2, 33; perf. τέϑυκα, mit kurzem υ, Ar. Lys. 1062; aor. pass. ἐτύϑην, mit kurzem υ, Aesch. Ch. 240; sync. aor. med. ϑύμενος Pratin. bei Ath. XIV, 617 d; – 1) opfern; bei Hom. nur vom Verbrennen der ἀπαρχαί, bei den Att. auch vom Schlachten der Opferthiere, s. Lehrs Aristarch. ed. 2 p. 82; ἄργματα ϑῦσε ϑεοῖς Od. 14, 446; ϑεοῖσι δὲ ϑῠσαι ἀνώγει Il. 9, 219, wo darauf folgt ὁ δ' ἐν πυρὶ βάλλε ϑυηλάς, Od. 9, 231 πῦρ κείαντες ἐϑύσαμεν, wo sie nur von dem Käse, den sie essen, den Göttern Etwas darbringen können, was Ath. V, 179 c ἀπαρχὰς τῶν βρωμάτων νέμειν τοῖς ϑεοῖς erkl.; Od. 15, 222 u. 260 ist von einer Libation auf dem Schiffe die Rede; – übh. opfern Pind. Ol. 11, 59. 13, 66; ἀποτρόποισι δαίμοσι ϑῦσαι πέλανον Aesch. Pers. 200; νυκτίσεμνα δεῖπν' ἐπ' ἐσχάρᾳ πυρὸς ἔϑυον Eum. 109; Ἀργείοισιν εὔχεσϑαι χρεών, ϑύειν τε λεί. βειν τε Suppl. 459; ἔϑυσεν αὑτοῦ παῖδα Ag. 1391; καὶ τῆς τυϑείσης νηλεῶς ὁμοσπόρου Ch. 240, wie τὴν σὴν ὅμαιμον ϑῦσαι ϑεοῖσιν Soph. El. 522; ξένους Eur. I. T. 278; übertr., schlachten, morden, ξίφει ϑύουσα ϑῆλυς ἄρσενας ib. 1332; ἀπαρχάς Ar. Ran. 1239; κριϑάς, πυρούς, μελιττούτας Av. 565 ff.; δεκάτην 922; χοῖρον Ach. 758; übh. schlachten, δελφάκιον Lys. 1062; τῷ ἡλίῳ ϑύουσι ἵππους Her. 1, 216; ἱερεῖα Thuc. 1, 126 u. Folgde oft; τὰ μέγιστα ϑύματα Plat. Polit. 290 e; ϑυσίας Rep. IV, 419 u. öfter; Euthyph. 14 c οὐκοῦν τὸ ϑύειν δωρεῖσϑαί ἐστι τοῖς ϑεοῖς. – Auch pass.; τεϑυμένα ἱερά Xen. Hell. 3, 4, 4 u. sonst. – Selten c. gen., λιβανωτοῦ D. C. 56, 31. – Man bemerke noch εὐαγγέλια ϑύειν ἑκατὸν βοῦς Ar. Equ. 654, hundert Stiere für die glückliche Nachricht opfern; βασιλέως γενέϑλια ἅπασα ϑύει καὶ ἑορτάζει ἡ Ἀσία, Asien feiert mit Opfern den Geburtstag des Königs, Plat. Alc. I, 121 c; γάμους ϑύειν Plut. Pomp. 55, διαβατήρια Lucull. 24, διαβατήρια ϑύεσϑαι Thuc. 5, 54, σωτήρια, Opfer für die Rettung, Xen. An. 3, 2, 9, εὐχαριστήρια, Dankopfer, Pol. 5, 14, 8. – Med. opfern lassen, ein Opfer veranstalten; Ἀϑηναίοις ϑυσαμένοις πρὸ τοῦ λοιμοῦ Plat. Conv. 201 d Rep. II, 378 a; bes. ein Opferthier schlachten lassen, um aus den Eingeweiden Kunde über den Ausgang einer Sache zu erhalten, ἐγένετο ϑυομένοισι τὰ σφάγια χρηστά Her. 9, 62, ἐϑύετο καὶ καλλιερέετο 7, 167; ϑυομένῳ ἐπὶ Κρότωνα, in Beziehung auf den Marsch gegen Kroton, 5, 44 (vgl. Xen. An. 7, 8, 21); ἐπὶ τῷ Πέρσῃ 9, 10; ἐπ' ἐξόδῳ ἐϑύετο Εενοφῶν, er opferte, um über den Ausfall eines Streifzuges Etwas zu erfahren, Xen. An. 6, 2, 9; ἐπὶ τούτοις ἐϑύσαντο 3, 5, 18, wo Krüger viele Beispiele der Art, auch von περί τινος, beibringt; ὑπὲρ τῆς μονῆς 5, 6, 27; c. inf., ἐμοὶ ϑυομένῳ ἰέναι ἐπὶ βασιλέα οὐκ ἐγίγνετο τὰ ἱερά 2, 2, 3, wenn man nicht besser den inf. zu ἐγίγνετο τὰ ἱερά bezieht; mit indirekter Frage, ἐϑυόμην, εἰ βέλτιον εἴη 5, 9, 31, vgl. 7, 2, 15, ich opferte, um zu erfahren, ob es besser sei. – 2) im praes. u. impf. von jeder heftigen, ungestümen Bewegung, daherstürmen, daherbrausen (vgl. ϑέω u. σεύω); vom brausenden Sturme, ἄνεμος λαίλαπι od. σὺν λαίλαπι ϑύων, Od. 12, 400. 408; ἀνέμων ϑύουσιν ἀῆται Hes. O. 619; Th. 875; von daherwogenden Fluthen u. Flüssen, ὁ δ' ἐπέσσυτο οἴδματι ϑύων Il. 21, 234; 23, 230; κῦμα δ' ὄπισϑεν μέγα ϑῦε ϑαλάσσης Od. 13, 84; πόντος ἀπείριτος οἴδματι ϑύων Hes. Th. 109; δάπεδον αἵματι ϑῦεν, der Boden wogte, schäumte od. dampfte von Blut, Od. 11, 420. 22, 309. 24, 184. Auch von Menschen, in leidenschaftlicher Bewegung sein, rasen, toben; ἔγχεϊ ϑῦεν, er wüthete mit dem Speer in der Schlacht, Il. 11, 180. 16, 699; ἦ γὰρ ὅ γ' ὀλοῇσι φρεσὶ ϑύει, οὐδέ τι οἶδε νοῆσαι 1, 342; vom Zorn, κασιγνήταν μένει ϑύοισαν Pind. P. 3, 33. Von der Schlange, Nic. Th. 128; im sync. aor., ϑύμενος ἀν' ὄρεα Pratin. Ath. XIV, 617 d. Nach Hesych. auch = ἐνϑουσιᾷν. – Der gemeinschaftliche Begriff beider Bdign scheint der des Auffahrens, Aufloderns zu sein. [In ϑύειν brauchen Eur. El. 1136 Cycl. 334 u. Ar. Ach. 758 das υ kurz, wie einige andere Komiker, Mein. Men. p. 254; Pind. scheint es in der ersten Bedeutung kurz, in der zweiten lang gebraucht zu haben; so ist auch in den abgeleiteten Wörtern, die den Begriff des Opferns ausdrücken, wie ϑυσία, ϑυηλή, das υ kurz; wo der Begriff der Bewegung vorherrscht, ϑυμός, ϑύνω ist es lang; in anderen schwankt die Quantität wie die Bdtg.]
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59 μυρίζω
μυρίζω, salben, besalben; βούλει μυρίσω σε, Ar. Lys. 938; μυρίσαι μύροις, Plut. 529; Her. 1, 195; Antiphan. bei Ath. VIII, 342 e; λίϑον, Anacr. 30, 11; μεμυρισμένος, 36, 22; a. Sp.; οἷς ἡ Ἀραβία γῆ μυρίζεται, wovon Arabien duftet, wie von wohlriechenden Salben, Heliod. 10.
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60 καρπάλιμος
καρπάλιμος ( ἁρπάλιμος, von ἁρπάζω), reißend schnell; ποσὶ καρπαλίμοις Il. 16, 342. 809. 22, 166; Ar. Th. 957 u. sp. D., wie Ap. Rh. 3, 280. – Bei Pind. P. 12, 20 wird ἐκ καρπαλιμᾶν γενύων vom Schol. ἰσχυρῶν erkl., ist aber = ἁρπάλιμος zu nehmen. – Adv. καρπαλίμως, schnell, Il. 2, 17. 3, 117 Od. 2, 406 u. sonst, wie Ap. Rh. 3, 450.
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