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1 ὄμπνη
ὄμπνη, ἡ, die Nahrung, bes. die aus Feldfrüchten; Getreide; in Griechenland bes. Weizen u. Gerste; ὄμπναι sind auch die mit Honig zu Opferkuchen zubereiteten Feldfrüchte, bes. Weizen; die Honigwaben der Bienenstöcke πολυωπέας ὄμπνας. Die Wurzel des Wortes scheint ΟΠ, ops, womit auch ὄφελος, ὀφέλλω zusammenhangen mögen, so daß der Grundbegriff Fruchtbarkeit, Segen, Gedeihen ist--------------------------------ὄμπνη, ἡ, die Nahrung, bes. die aus Feldfrüchten; Getreide; in Griechenland bes. Weizen u. Gerste; ὄμπναι sind auch die mit Honig zu Opferkuchen zubereiteten Feldfrüchte, bes. Weizen; die Honigwaben der Bienenstöcke πολυωπέας ὄμπνας. Die Wurzel des Wortes scheint ΟΠ, ops, womit auch ὄφελος, ὀφέλλω zusammenhangen mögen, so daß der Grundbegriff Fruchtbarkeit, Segen, Gedeihen ist -
2 πῡρο-πωλέω
πῡρο-πωλέω, Weizen verkaufen, mit Weizen handeln, Dem. 19, 114.
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3 πῡρο-φόρος
πῡρο-φόρος, Weizen tragend od. hervorbringend; ἄρουρα, πεδίον, Il. 12, 314. 21, 602, u. öfter; Λιβύα, Pind. I. 3, 72; πεδία, Eur. Phoen. 647; ϑεά, 694; folgde Dichter, γαῖα Antiphil. (VII, 176); auch in Prosa, χώρα Plut. qu. nat. 15; Long. 1, 1; – auch νῆες, Weizen herbeiführend, Bacchyl. bei Ath. II, 39 f.
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4 σῑτινός
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5 σῑτο-φόρος
σῑτο-φόρος, 1) Weizen, Getreide tragend, übh. Nahrung, Essen tragend, bringend, führend, von Lastthieren, Her. 1, 80. 3, 154. 7, 125. – 2) Weizen, Getreide hervorbringend, Sp.
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6 μελάμ-πῡρον
μελάμ-πῡρον, τό, schwarzer Weizen, ein Unkraut im Weizen, Theophr., Diosc.
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7 ὄμπνη
ὄμπνη, ἡ, die Nahrung, τροφή, VLL. u. Schol., bes. die aus Feldfrüchten, VLL.; für Getreide braucht es Lycophr. 621; in Griechenland bes. Weizen u. Gerste; – ὄμπναι sind auch die mit Honig zu Opferkuchen zubereiteten Feldfrüchte, bes. Weizen, Poll. 1, 28; – Nic. Al. 450 nennt die Honigwaben der Bienenstöcke πολυωπέας ὄμπνας. Die Wurzel des Wortes scheint ΟΠ, ops, womit auch ὄφελος, ὀφέλλω zusammenhangen mögen, so daß der Grundbegriff Fruchtbarkeit, Segen, Gedeihen ist. Die Ableitung einiger Alten von ἀμπνέω, weil man essen müsse, um athmen, leben zu können, ist unstatthaft.
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8 μελάμπῡρον
μελάμ-πῡρον, τό, schwarzer Weizen, ein Unkraut im Weizen -
9 ὁλόπῡρος
ὁλό-πῡρος, von ganzem, nicht zerschrotenem Weizen, bes. ganz gekochtem Weizen -
10 πῡροπωλέω
πῡρο-πωλέω, Weizen verkaufen, mit Weizen handeln -
11 πῡροφόρος
πῡρο-φόρος, Weizen tragend od. hervorbringend; νῆες, Weizen herbeiführend -
12 σῑτινός
σῑτινός, zum Weizen, übh. zum Getreide gehörig, was vom Weizen, Getreide ist -
13 σῑτοφόρος
σῑτο-φόρος, (1) Weizen, Getreide tragend, übh. Nahrung, Essen tragend, bringend, führend, von Lasttieren; (2) Weizen, Getreide hervorbringend -
14 πυρο-λόγος
πυρο-λόγος, Weizen lesend, sammelnd od. mähend, δρεπάνη, Philp. 14 (VI, 104).
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15 πυῤῥ-οπίπης
πυῤῥ-οπίπης, ὁ, der lüstern nach goldlockigen Knaben Gaffende, Goldlockenäugler, Ar. Equ. 405, von Kleon, mit Anspielung auf πυροπίπης, nach Weizen, d. i. nach der Beköstigung im Prytaneion äugelnd; der Schol. bemerkt, daß ihn Cratin. so genannt habe, τουτέστι τὸν φύλακα τοῠ σίτου, ὡς εἰς τὸ πρυτανεῖον παρέχοντα ἄρτους.
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16 πύριμος
πύριμος, vom Weizen, Eur. frg. Erechth. 15.
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17 πύρινος [2]
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18 πῡρός
πῡρός, ὁ, der Weizen; ἐπεὶ κατὰ πυρὸν ἄλεσσαν, Od. 20, 109; als Pferdefutter, Il. 10, 569; gew. im plur., vgl. Od. 4, 604; neben κριϑαί, 9, 110. 19, 112; Futter der Gänse, ib. 536; Ar.; u. in Prosa, wie Plat. Menex. 238 a u. Folgde überall. – Man findet Zusammenhang mit πῠρ, Feuer, in der gelben Farbe; aber υ ist der Quantität nach verschieden.
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19 πῡραμοῦς
πῡραμοῦς, ὁ, statt πυραμόεις, ein Kuchen von geröstetem Weizen mit Honig ( Ath. III, 144 b, ἄρτος διὰ σησάμων πεττόμενος καὶ τάχα ὁ αὐτὸς τῷ σησαμίτῃ ὤν), Ar. Equ. 277, den der bekam, welcher die Nacht über bei der παννυχίς wachend aushalten konnte; dah. Th. 94 τοῠ γὰρ τεχνάζειν ἡμέτερος ὁ πυραμοῠς, in der List ist der Kuchen unser, d. i. bin ich des Sieges gewiß, vgl. Schol. zur Stelle und πυραμίς.
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20 πῡρο-πωλεῖον
πῡρο-πωλεῖον, τό, Ort, wo Weizen verkauft wird, Poll. 7, 18.
См. также в других словарях:
Weizen — Unbegrannter Weizen Systematik Commeliniden Ordnung: Süßgrasartige (Poales) … Deutsch Wikipedia
Weizen — (Triticum), zur zweiten Ordnung der dritten Klasse des Linnéschen Systems gehörig; die Samenkörner sind von Häuten bedeckt, oben u.[72] unten abgestumpft, mit einer Längenfurche versehen. Nach dem Mais ist er die ergiebigste u. wegen der großen… … Pierer's Universal-Lexikon
Weizen — (Sitopyros), Gruppe der Gramineengattung Triticum (s. d.), einjährige Gräser mit scharf gekielten Hüllspelzen. Hierher gehören T. monococcum L. (Einkorn, Dinkel, s. Spelz) und die Weizenarten. Der milde W. (T. sativum Lam.), mit entwickeltem… … Meyers Großes Konversations-Lexikon
Weizen — Sm std. (8. Jh.), mhd. weiz(z)e, weiz, ahd. (h)weizi, weiz Stammwort. Aus g. * hwaitja m. Weizen , auch in gt. ƕaiteis, anord. hveiti n., ae. hwǣte, afr. hwēte. Daneben im Deutschen Formen ohne Geminate (Weißen) und mit Abweichung im Vokal (ī).… … Etymologisches Wörterbuch der deutschen sprache
Weizen — [Aufbauwortschatz (Rating 1500 3200)] Bsp.: • In Kanada wird viel Weizen angebaut … Deutsch Wörterbuch
Weizen — (Tritĭcum L.), Pflanzengattg. der Gramineen, wild am Mittelmeere und im westl. Asien, vorzügliche Getreideart; die am meisten angebaute Art ist der gemeine W. (T. vulgāre L.), der als Winter oder Kolben W. (T. hibernum L.) und als Sommer oder… … Kleines Konversations-Lexikon
Weizen — Weizen, lat. triticum, Getreideart mit mehrblütigen Bälgen, stehenbleibenden Spelzen mit oder ohne Granne, gezähnten Aehrenaxen, verlangt ein milderes Klima als der Roggen, einen kräftigen Boden, liefert das weißeste Mehl (daher der Name). Die… … Herders Conversations-Lexikon
Weizen — Weizen,der:+Spelt·Dinkel … Das Wörterbuch der Synonyme
Weizen — Weizen: Das gemeingerm. Substantiv mhd. weize, ahd. ‹h›weizi, got. hʋaiteis, engl. wheat, schwed. vete gehört zu der unter ↑ weiß behandelten idg. Wortgruppe. Das Getreide ist nach der weißen Farbe des daraus gewonnenen Mehls benannt … Das Herkunftswörterbuch
Weizen — 1. Auch im Weizen findet man Unkraut. – Hausfreund, XVI, 495. 2. Aus Weizen, gemengt mit Korn, wird gutes Brot geben. 3. Dar Wêze zoigt ne. (Lausitz.) Von wirkungslosen Geschenken. 4. De Weîte öss öm Fack, de Vesperkost öm Dack. (Dönhofstädt.)… … Deutsches Sprichwörter-Lexikon
Weizen — Sein Weizen blüht: seine Sache geht gut, er kommt vorwärts, er hat Erfolg, viel Glück in seiner Tätigkeit. Die Redensart stammt aus der bäuerlichen Erlebniswelt und meint eigentlich einen, dessen Weizenfeld vor anderen blüht. In übertragenem… … Das Wörterbuch der Idiome