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1 παρ-υφαίνω
παρ-υφαίνω, daran weben, wirken; ἐσϑὴς παρυφασμένη, Kleid mit angewebtem purpurnem Saume, D. Sic. 12, 21. – Uebertr., längs den Seiten daneben ausbreiten, ὅπλα παρυφασμένα, bei Xen. Cyr. 5, 4, 48, sind Reihen von Bewaffneten, welche den unbewaffneten Haufen von allen Seiten umgeben. – Im Weben übertreffen, Philostr.
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2 ὑφαντικός
ὑφαντικός, zum Weber oder zum Weben gehörig, das Weben verstehend; Plat. Crat. 388 c; τὸν ὑφαντικώτατον Gorg. 490 d; ἡ ὑφαντική, sc. τέχνη, die Webekunst, 449 d; auch adv., ὑφαντικῶς χρῆσϑαι Crat. 388 c.
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3 ἱστός
ἱστός, ὁ (ἵστημι), 1) der Mastbaum, Schiffsmast; ἱστὸν στῆσαν ἀείραντες, κατὰ δὲ προτόνοισιν ἔδησαν Od. 15, 289; κὰδ δ' ἕλον ἱστόν 496; ἐν δ' ἱστόν τ' ἐτίϑεντο 8, 52; ἱστοὺς στησάμενοι 9, 77; Eur. Hec. 1263; αἰρόμενος τοὺς ἱστούς Xen. Hell. 6, 2, 29. – 2) der Webebaum, der Baum, an welchem die Kette zum Weben senkrecht aufgezogen, gleichsam steht, während sie bei uns wagerecht über dem Brust- u. Kettenbaum aufgespannt liegt; ἱστὸν στήσασϑαι, den Webebaum aufstellen, um das Gewebe zu beginnen, Hes. O. 777; ἱστὸν ἐποίχεσϑαι, am Webebaum hin- u. hergehen, um so zu weben, Od. 10, 221 u. öfter; ἱστῶν παλίμβαμοι ὁδοί Pind. P. 9, 18; ἱστοῖς ἐν καλιφϑόγγοις Eur. I. T. 221; Plat. Lys. 208 d Phaed. 84 a; – die Kette, der Aufzug selbst u. das Gewebe, ἡ δὲ μέγαν ἱστὸν ὕφαινε Il. 3, 125; Hes. O. 64; ἀλλύειν Od. 24, 144; das Stück, welches auf dem Webestuhle mit einem Male gefertigt werden kann, Pol. 5, 89, 2; τρεῖς ἤδη καϑεῖλον ἱστούς bei Strab. VIII, 378. – Uebertr., vom Bau der Bienenzellen, Arist. H. A. 9, 40; öfter von Spinnen bei Sp., wie auch Bacchyl. Stob. fl. 55, 3. – Bei Opp. Cyn. 1, 408 das Schienbein.
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4 ἱστός
ἱστός, ὁ, (1) der Mastbaum, Schiffsmast. (2) der Webebaum, der Baum, an welchem die Kette zum Weben senkrecht aufgezogen, gleichsam steht, während sie bei uns waagerecht über dem Brust- u. Kettenbaum aufgespannt liegt; ἱστὸν στήσασϑαι, den Webebaum aufstellen, um das Gewebe zu beginnen; ἱστὸν ἐποίχεσϑαι, am Webebaum hin- u. hergehen, um so zu weben; die Kette, der Aufzug selbst u. das Gewebe; das Stück, welches auf dem Webestuhle mit einem Male gefertigt werden kann. Übertr., vom Bau der Bienenzellen; öfter von Spinnen; das Schienbein -
5 παρυφαίνω
παρ-υφαίνω, daran weben, wirken; ἐσϑὴς παρυφασμένη, Kleid mit angewebtem purpurnem Saume. Übertr., längs den Seiten daneben ausbreiten; ὅπλα παρυφασμένα, Reihen von Bewaffneten, welche den unbewaffneten Haufen von allen Seiten umgeben. Im Weben übertreffen -
6 ὑφαντικός
ὑφαντικός, zum Weber oder zum Weben gehörig, das Weben verstehend; ἡ ὑφαντική, sc. τέχνη, die Webekunst -
7 προς-υφαίνω
προς-υφαίνω, dazu od. zusammen weben, ἀϑανάτῳ ϑνητόν, Plat. Tim. 41 d.
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8 προ-ϋφαίνω
προ-ϋφαίνω, vorher weben, Sp.
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9 ποικίλλω
ποικίλλω, bunt machen, färben, malen, sticken oder weben, Eur. Hec. 470, vgl. I. T. 224, Λυδία μίτρα πεποικιλμέν.α. Pind. N. 8, 14; überh. von aller künstlichen Arbeit, bunt, mannichfaltig verzieren, künstlich darstellen, χορόν, einen Reigen künstlich in Erz abbilden, Il. 18, 590; ἀναϑήματα ποικίλλουσι γραφέες, Empedocl. 82; πᾶσιν ἤϑεσι πεποικιλμένη πολιτεία, ὥςπερ ἱμάτιον ποικίλον πᾶσιν ἄνϑεσι πεποικιλμένον. Plat. Rep. VIII, 557 c, u. öfter; malen, II, 378 c Crat. 394 a; übh. mannichfach machen, verschiedene Arten unterscheiden, π οικίλλει εἴδη δυςκολίας καὶ δυςϑυμίας παντοδαπά, Plat. Tim. 87 a, u. öfter; – bes. auch von der Rede, sie durch Abwechselung schmücken, Schaef. zu D. Hal. C. V. p. 258, Pind. P. 9, 77; μίξει ἀγαϑῶν καὶ κακῶν βίον, Plut. Mai. 23. – Aber auch bes. im Sprechen gewissermaßen die Farbe wechseln, listig sprechen, künstliche Winkelzüge machen, im Ggstz von ἐλευϑέρως εἰπεῖν, Plat. Conv. 218 c, vgl. Legg. IX, 863 c; u. so Soph. Trach. 1111, οὐδὲν ξυνίημ' ὧν σὺ ποικίλλεις πάλαι; vgl. Σπάρτη πεποίκιλται τρόπους, Eur. Suppl. 199; und von listigem, heimtückischem Handeln, ἄγρια βουλεύματα, Maneth. 2, 325.
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10 πηνίζω
πηνίζω u. πηνίζομαι, das Garn zum Einschlage abhaspeln und aufwickeln, dah. weben, haspeln, spulen, πᾱνίσδεται Theocr. 18, 32, Poll.
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11 πολυ-μιταρικὴ
πολυ-μιταρικὴ τέχνη, die Kunst, bunte Zeuge, πολύμιτα, zu weben, VLL.
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12 πλοκή
πλοκή, ἡ, das Flechten, Weben, das Geflecht, Gewebe; εὐμίτοις πλοκαῖς, Eur. I. T. 817; τῶν γέῤῥων, Pol. 9, 41, 3; u. allgemein, πάσης ἐσϑῆτος ἢ πλοκῆς ἢ πιλήσεως, Plat. Legg. VIII, 849; Sp. – Uebertr., verwickelte, verstrickte Rede, Bestrickung, List, ἔπλεκε πλοκὰς τοιάςδε, Eur. Ion 826; bes. Rhett. Bei Arist. poet. 18 Verwickelung des tragischen Knotens, im Ggstz von λύσις.
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13 πλέξις
πλέξις, ἡ, das Flechten, Weben, Plat. Polit. 308, d.
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14 πήνισμα
πήνισμα, τό, das aufgehaspelte, aufgespulte Garn des Einschlags, das daraus gemachte Gewebe; ἱστότονα, vom Spinngewebe, Ar. Ran. 1311; πηνίσματα κρούειν, weben, Ep. ad. 82 (VI, 283).
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15 σπαθάω
σπαθάω, den Zettel oo. Einschlag beim Weben mit der σπάϑη schlagen, Philyll. bei Poll. 10, 126; Schol. Ar. Nubb. 54. 56; – übtr., verzetteln, vergeuden; Ar. a. a. O.; τὰ χρήματα, Plut. Pericl. 14; πάντα τὰ τῶν ἀνϑρώπων συγκεχυμένως καὶ ἀκρίτως φέρεται καὶ σπαϑᾶται, Superst. 7, vgl. Alciphr. 3, 34. 65; schlemmen, prassen, viel, übermäßig essen, σπαϑήσεις δὶς ἢ τρὶς τῆς ἡμέ-ρας, du wirst dich des Tages zwei- od. dreimal voll essen, Luc. Luct. 17, v. l. δυσπαϑήσεις; – anzetteln, einfädeln, anstiften, διὰ ταῠτ' ἐσπαϑᾶτο ταῠτα, Dem. 19, 43; – σπαϑᾶν φυτά, Gewächse beschneiden, und sie dadurch kleiner machen, Jac. Philostr. imagg. p. 496.
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16 στημονίζομαι
στημονίζομαι, dep. med., die Fäden zum Aufzuge aufziehen u. weben, Arist. H. A. 9, 39.
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17 στᾱμ-αγορίς
στᾱμ-αγορίς, ίδος, ἡ, das Zusammendrehen mehrerer Aufzugsfäden im Weben, dor. für στημαγορίς, Hesych.
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18 συμ-μηρύομαι
συμ-μηρύομαι, zusammenwickeln, -weben, M. Ant. 8, 20.
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19 συμ-μήρῡσις
συμ-μήρῡσις, ἡ, das Zusammenwickeln, -weben, M. Ant. 4, 40.
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20 συν-νήθω
См. также в других словарях:
Weben — Wêben, verb. regul. welches in doppelter Gestalt gefunden wird. 1. Als ein Neutrum, mit dem Hülfsworte haben, sich bewegen, besonders, sich langsam bewegen; eine längst veraltete Bedeutung, welche noch in der Deutschen Bibel vorkommt. In ihm… … Grammatisch-kritisches Wörterbuch der Hochdeutschen Mundart
weben — Vst. std. (8. Jh.), mhd. weben, ahd. weban, mndd. weven, mndl. weven Stammwort. Aus g. * web a Vst. weben , auch in anord. vefa, ae. wefan. Dieses aus ig. * webh weben , auch in gr. hyphḗ Gewebe , gr. hyphaínō ich webe , ai. ūrṇavābhi f. Spinne … Etymologisches Wörterbuch der deutschen sprache
weben — weben: Das altgerm. Verb mhd. weben, ahd. weban, niederl. weven, engl. to weave, schwed. väva beruht mit verwandten Wörtern in anderen idg. Sprachen auf der idg. Wurzel *u̯ebh »weben, flechten, knüpfen; sich hin und her bewegen, wimmeln«, vgl. z … Das Herkunftswörterbuch
Weben — (hierzu Tafel »Webstühle I und II« mit Text), die Herstellung von Stoffen (Zeugen, Geweben, s. d.), deren Fäden sich rechtwinklig kreuzen und aus zwei Fadensystemen bestehen, der in der Längenrichtung verlaufenden Kette (Zettel, Werft, Schweif,… … Meyers Großes Konversations-Lexikon
Weben — Weben. Die Kunst zu weben, jetzt ein zunftmäßiges Gewerbe in den Händen der Männer, war den ältesten Völkern schon nicht unbekannt; ihre Entstehung verliert sich in die Mythen der Vorzeit, und fast immer waren es Frauen, denen man diese Erfindung … Damen Conversations Lexikon
weben — V. (Mittelstufe) etw. durch kreuzweises Verbinden von Fäden herstellen Beispiel: Die Spinne webt ihr Netz. Kollokation: einen Teppich weben … Extremes Deutsch
Weben — Weben, 1) Gewebe auf dem Webstuhle (s.d.) verfertigen; vgl. Webkunst. Diese Arbeit verrichten zünftige Handwerker, die Weber, welche nach Verschiedenheit der Waare, welche sie liefern, Lein , Tuch , Zeug , Barchent , Seiden , Sammetweber heißen;… … Pierer's Universal-Lexikon
Weben — Weben, s. Weberei … Kleines Konversations-Lexikon
Weben — Weben, das regelmäßige Zusammenflechten biegsamer Fäden zu einem zusammenhängenden Körper (Gewebe, Zeug); der Hauptsache nach besteht ein Gewebe aus parallel in die Länge ausgespannten Fäden (Kettenfäden, Zettel, Aufzug) und in die Quere… … Herders Conversations-Lexikon
webēn? — *webēn? germ.?, schwach. Verb: nhd. schweben; ne. hover; Etymologie: unbekannt … Germanisches Wörterbuch
Weben — Zur Betätigung eines Webstuhls wird die aus einer die Breite des Gewebes bestimmenden, oft sehr großen Anzahl von Kettenfäden gebildeten, auf einer Walze (Kettenbaum) A (Fig. 1) aufgewickelten Kette über einen sogen. Schleifbaum a geführt, dann… … Meyers Großes Konversations-Lexikon