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1 aestuo
aestuo, āvi, ātum, āre (aestus), infolge heftiger innerer Hitze wallen, brausen, I) v. Feuer u. seiner Wirkung: a) v. Feuer, auflodern, aufbrausen, aestuat ignis, Verg. u. Ov. – b) v. der Wirkung des Feuers, von Sachen = vor Hitze wallen, strudeln, kochen, heiß-, schwül sein, dum scribilitae aestuant, Plaut.: ventis pulsa aestuat arbor, erhitzt sich, Lucr.: exustus ager morientibus aestuat herbis, Verg.: nebulā ingens specus aestuat atrā, Verg.: tempus, quo torridus aestuat aër, Prop.: sole aestuante, Col. – v. leb. Wesen = Hitze empfinden, Hitze haben, erhitzt-, heiß sein, vor Hitze glühen (Ggstz. algere), algendo, aestuando, Cic.: sub pondere aestuat arboreo, Ov.: si dixeris »aestuo«, sudat, Iuven.: boves si aestuaverint, Col. – II) v. Flüssigkeiten u. dgl., 1) eig.: a) v. der Wasserflut, wallen u. branden, schäumend wogen, gurges aestuat, Verg.: Maura semper aestuat unda, Hor. – im Bilde, quasi aestuantis (wie Ebbe u. Flut auf- u. niedersteigenden) animae iter, Gell.: confertis aestuat in foribus, von einer wogenden Menschenmenge, Prud. – b) v. gärenden Flüssigkeiten, gären, interea teneris tepefactis in ossibus umor aestuat, Verg.: vina aestuantia, Pallad.: stomachus frequenter aestuans erat, stieß auf, Plin. ep. 6, 16, 19 ed. Keil (vulg. interaestuans). – 2) übtr., vom Gemüte: a) leidenschaftlich aufgeregt wogen, in leidenschaftli cher-, heftiger Bewegung sein, weder ein noch aus wissen, nicht zur Ruhe kommen können, (s. Oud. Schol. in Cic. ep. p. 169), ut desiderio te nostri aestuare putarem, Cic.: nobilitas invidiā aestuabat, Sall.: Domitianus aestuabat ingenti invidiā, kochte furchtbar vor Grimm, Plin. ep.: aestuat ingens uno in corde pudor mixtoque insania luctu, Verg. – bes. vor Liebe, rex in illa aestuat, glüht von Liebe zu ihr, Ov. met. 6, 490: aestuet ut nostro madidus conviva ministro, Mart. 9, 22, 11. – u. vor Begierde, aestuat in aurum, brennt vor Gier nach G., Claud. Eutr. 1, 191: m. folg. Infin., stabulis minari aestuat, Claud. III. cons. Hon. 82. – b) in sorglicher Unruhe auf- u. niederwogen, verlegen hin- u. herschwanken, in ängstlicher Besorgnis-, sorglicher Unruhe sein (s. Benecke Iustin, 1, 10, 15), magnis aerumnarum procellis aestuat, Apul.: aestuabat dubitatione, Cic.: in eo aestuavi diu, dabei habe ich mir lange den Kopf zerbrochen, Cic. ad Att. 7, 13 a, 1 (5) M.: sic anceps inter utrumque animus aestuat, Quint.: unpers. m. folg. indir. Fragesatz, aestuatum est in conciliis deorum, quisnam modis etc., Arnob. 5, 11 in.
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2 interscateo
inter-scateo, ēre, dazwischen hervorquellen, -strudeln, interscatentibus nymphis, Itin. Alex. 20 (51).
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3 aestuo
aestuo, āvi, ātum, āre (aestus), infolge heftiger innerer Hitze wallen, brausen, I) v. Feuer u. seiner Wirkung: a) v. Feuer, auflodern, aufbrausen, aestuat ignis, Verg. u. Ov. – b) v. der Wirkung des Feuers, von Sachen = vor Hitze wallen, strudeln, kochen, heiß-, schwül sein, dum scribilitae aestuant, Plaut.: ventis pulsa aestuat arbor, erhitzt sich, Lucr.: exustus ager morientibus aestuat herbis, Verg.: nebulā ingens specus aestuat atrā, Verg.: tempus, quo torridus aestuat aër, Prop.: sole aestuante, Col. – v. leb. Wesen = Hitze empfinden, Hitze haben, erhitzt-, heiß sein, vor Hitze glühen (Ggstz. algere), algendo, aestuando, Cic.: sub pondere aestuat arboreo, Ov.: si dixeris »aestuo«, sudat, Iuven.: boves si aestuaverint, Col. – II) v. Flüssigkeiten u. dgl., 1) eig.: a) v. der Wasserflut, wallen u. branden, schäumend wogen, gurges aestuat, Verg.: Maura semper aestuat unda, Hor. – im Bilde, quasi aestuantis (wie Ebbe u. Flut auf- u. niedersteigenden) animae iter, Gell.: confertis aestuat in foribus, von einer wogenden Menschenmenge, Prud. – b) v. gärenden Flüssigkeiten, gären, interea teneris tepefactis in ossibus umor aestuat, Verg.: vina aestuantia, Pallad.: stomachus frequenter aestuans erat, stieß auf, Plin. ep. 6, 16, 19 ed. Keil (vulg. interaestuans). – 2) übtr., vom Gemüte: a) leidenschaftlich aufgeregt wogen, in leidenschaftli-————cher-, heftiger Bewegung sein, weder ein noch aus wissen, nicht zur Ruhe kommen können, (s. Oud. Schol. in Cic. ep. p. 169), ut desiderio te nostri aestuare putarem, Cic.: nobilitas invidiā aestuabat, Sall.: Domitianus aestuabat ingenti invidiā, kochte furchtbar vor Grimm, Plin. ep.: aestuat ingens uno in corde pudor mixtoque insania luctu, Verg. – bes. vor Liebe, rex in illa aestuat, glüht von Liebe zu ihr, Ov. met. 6, 490: aestuet ut nostro madidus conviva ministro, Mart. 9, 22, 11. – u. vor Begierde, aestuat in aurum, brennt vor Gier nach G., Claud. Eutr. 1, 191: m. folg. Infin., stabulis minari aestuat, Claud. III. cons. Hon. 82. – b) in sorglicher Unruhe auf- u. niederwogen, verlegen hin- u. herschwanken, in ängstlicher Besorgnis-, sorglicher Unruhe sein (s. Benecke Iustin, 1, 10, 15), magnis aerumnarum procellis aestuat, Apul.: aestuabat dubitatione, Cic.: in eo aestuavi diu, dabei habe ich mir lange den Kopf zerbrochen, Cic. ad Att. 7, 13 a, 1 (5) M.: sic anceps inter utrumque animus aestuat, Quint.: unpers. m. folg. indir. Fragesatz, aestuatum est in conciliis deorum, quisnam modis etc., Arnob. 5, 11 in. -
4 interscateo
inter-scateo, ēre, dazwischen hervorquellen, -strudeln, interscatentibus nymphis, Itin. Alex. 20 (51).Ausführliches Lateinisch-deutsches Handwörterbuch > interscateo
См. также в других словарях:
Strudeln — Strudeln, verb. regul. neutr. mit dem Hülfsworte haben. Es ist eine Onomatopöie des Lautes, welchen ein flüssiger Körper macht, wenn er heftig aufwallt, mit Heftigkeit aus einer Öffnung fließt, oder sich in eine Öffnung stürzet. Das Wasser… … Grammatisch-kritisches Wörterbuch der Hochdeutschen Mundart
strudeln — wirbeln; surren; schwirren; flattern * * * stru|deln 〈V.; hat〉 I 〈V. intr.〉 1. einen Strudel bilden, sich heftig kreisend bewegen (Wasser) 2. brodeln, wallen 3. sich durch kreisende Bewegungen von Körperanhängen im Wasser fortbewegen … Universal-Lexikon
strudeln — kreiseln, quirlen, Strudel bilden, wirbeln. * * * strudeln:⇨wirbeln(1) strudeln→perlen … Das Wörterbuch der Synonyme
strudeln — Strudel: Das zuerst spätmhd. als strodel, strudel »Strömung, Stromschnelle« bezeugte, nur dt. Wort gehört wie das Verb strudeln (spätmhd. strodeln, strudeln »sieden, brodeln«) zu dem untergegangenen starken Verb ahd. stredan »wallen,… … Das Herkunftswörterbuch
strudeln — strudelnintr 1.unordentlicharbeiten.Eigentlichsovielwie»wirbeln«.ManchermachtumdieArbeitviel»Wirbel«,abererzieltkeinegediegeneLeistung.1900ff. 2.sichallerleiVergnügungenundLiebesabenteuernhingeben.ManstürztsichindenStrudeldes»süßenLebens«.1955ff,B… … Wörterbuch der deutschen Umgangssprache
strudeln — stru|deln; ich strud[e]le … Die deutsche Rechtschreibung
wirbeln — strudeln * * * wir|beln [ vɪrbl̩n]: 1. a) <itr.; ist [sich] schnell und drehend, kreisend bewegen: der Staub ist in die Höhe gewirbelt; die Paare wirbelten über die Tanzfläche. Syn.: ↑ fliegen, ↑ stieben (geh.). Zus.: emporwirbeln,… … Universal-Lexikon
wirbeln — 1. sich drehen, sich im Kreis bewegen, kreise[l]n, quirlen, rotieren, strudeln; (nordd.): krüseln. 2. fegen, wehen; (geh.): fliegen, stieben. 3. die Trommel rühren/schlagen, einen Wirbel ertönen lassen, trommeln. * * *… … Das Wörterbuch der Synonyme
Karatkewitsch — Kyrillisch (Weißrussisch) Уладзімір Караткевіч Łacinka: Uładzimir Karatkievič Transl.: Uladzimir Karatkevič … Deutsch Wikipedia
Karatkievič — Kyrillisch (Weißrussisch) Уладзімір Караткевіч Łacinka: Uładzimir Karatkievič Transl.: Uladzimir Karatkevič … Deutsch Wikipedia
Strudengau — Der Strudengau ist eine Region und Kulturlandschaft im österreichischen Donautal. Inhaltsverzeichnis 1 Geographie … Deutsch Wikipedia