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41 ὑπεμφαίνω
ὑπ-εμ-φαίνω, halb und halb andeuten, zu verstehen geben -
42 πρός-τυπος
πρός-τυπος, in halb erhabener Arbeit gemacht, bas-relief, im Ggstz von ἔκτυπος, haut-relief, oder dem περιφανῆ τετορνευμένα, Ath. V, 199 e; – dah. übh. anliegend, φύλλα, Diosc.
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43 προς-τυπόω
προς-τυπόω, in halb erhabener Arbeit machen, im Ggstz von ἐκτυπόω (s. das Vorige); übh. platt, fest andrücken, Chirurg. vett.
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44 παρα-μύω
παρα-μύω, sich ein wenig, an der Seite schließen, halb geöffnet sein (?).
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45 παρ-οίγνῡμι
παρ-οίγνῡμι und παροίγω (s. οἴγνυμι), ein wenig, halb öffnen, Herm. h. Hom. Merc. 152; πύλας παροίξας, Eur. Iph. Aul. 857; σκέψομαι τῃδὶ παροίξας τῆς ϑύρας, Ar. Pax 30, welche Verbindung mit dem gen. Moeris für attisch erklärt; παρεῳγμένης τῆς ϑύρας, B. A. 60 für besser erkl. als παρανεῳγμένης.
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46 πάρ-οιστρος
πάρ-οιστρος, etwas heftig, fast leidenschaftlich, halb wüthend, Simplic. ad Epict.
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47 τρι-πλασι-εφ-ήμισυς
τρι-πλασι-εφ-ήμισυς, drei und ein halb, Nicom. arithm. 1, 22.
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48 τέμενος
τέμενος, εος, τό, ein ausgesondertes Stück Land, besonders ein Tempelbezirk eines Gottes und ein einem Fürsten von Staats wegen gegebenes, mit seiner Stellung verbundenes Landgut; verwandt τέμνω, schneiden, abschneiden, absondern, aussondern, vgl. Curtius Grundz. d. Griech. Etym. 2. Aufl. S. 200. 448. 625. 659. Iliad. 18, 550 τέμενος βαϑυλήιον, var. lect. τέμενος βασιλήιον, Scholl. Aristonic. ὅτι τὸν ἀποτετμημένον τόπον τέμενος λέγει; Iliad. 6, 194 καὶ μέν οἱ Λύκιοι τέμενος τάμον ἔξοχον ἄλλων, καλὸν φυταλιῆς καὶ ἀρούρης, ὄφρα νέμοιτο, Scholl. Aristonic. ἡ διπλῆ, ὅτι παρετυμολογεῖ τὸ τέμενος ἀπὸ τοῦ τεμεῖν καὶ ἀφορίσαι; Lehrs Aristarch. ed. 2 p. 150. Das Wort ist von Hom. an überall häufig; bei Hom. erscheint es nur in der Form τέμενος, ausgenommen eine einzige Stelle, Odyss. 11, 185 σὸν δ' οὔ πώ τις ἔχει καλὸν γέρας, ἀλλὰ ἕκηλος | Τηλέμαχος τεμένεα νέμεται καὶ δαῖτας ἐίσας | δαίνυται, ἃς ἐπέοικε δικασπόλον ἄνδρ' ἀλεγύνειν. Hierzu Scholl. Aristonic. τεμένη: σεσημείωται τὸ ὄνομα ἀδιαιρέτως ἐξενεχϑέν, Scholl. Didym. Ἀρίσταρχος τεμένεα. Also nach Didvmus schrieb Aristarch τεμένεα, nach Aristonicus τεμένη, wegen welcher Form der Vers eine Diple trage. Der Widerspruch ist nur scheinbar; in seiner ersten Ausgabe schrieb Aristarch τεμένεα, in seiner zweiten τεμένη. Aristonicus erklärte überall lediglich Aristarchs zwei te Ausgabe, s. Sengebusch Homer. dissert. 1 p. 34; ob Didymus nicht gewußt habe, daß in Aristarchs zweiter Ausgabe τεμένη stand, ob Didymus τεμένεα für die einzige Aristarchische Schreibung gehalten habe, oder ob man das freilich sehr kurze Didymeische Scholium für ein schlechtes, lückenhaftes Excerpt halten müsse, welches den Bericht des Didymus auch über die Hauptsache nur halb wiedergebe: diese Frage soll hier nicht erörtert werden. Indessen lese man aufmerksam Scholl. Odvss. 6, 54 Iliad. 2, 423. 21, 363. Die so eben gegebene Erklärung des schwierigen Falles vergleiche man mit den freilich sehr abweichenden Ansichten von Carnuth Aristonic. Odyss. 11, 185 und von La Roche Die Homer. Textkritik im Alterth. 299 Ausgabe der Odyssee Anm. zu 11, 185. Höchst interessant ist der Fall auch deshalb, weil Homer oft genug αἴσχεα, ἄλγεα, ἄλσεα, ἄνϑεα, ἄχεα, βέλεα, βένϑεα, γένεα, ἔγχεα, ἔϑνεα, ἐλέγχεα, ἕλκεα, ἔπεα, ἕρκεα, ἔτεα, ἔχϑεα, κέρδεα, κήδεα, κήτεα, λαίφεα, λέχεα, μένεα, νείκεα, νέφεα, ὀνείδεα, ὄρεα, ῥάκεα, ῥήγεα, σάκεα, στήϑεα, τείχεα, φάεα, φάρεα, χείλεα, ψεύδεα sagt, aber niemals αἴσχη, ἄλγη, ἄλση, ἄνϑη, ἄχη, βέλη, βένϑη, γένη, ἔγχη, ἔϑνη, ἐλέγχη, ἕλκη, ἔπη, ἕρκη, ἔτη, ἔχϑη, κέρδη, κήδη, κήτη, λαίφη, λέχη, μένη, νείκη, νέφη, ὀνείδη, ὄρη, ῥάκη, ῥήγη, σάκη, στήϑη, τείχη, φάη, φάρη, χείλη, ψεύδη. Sicherlich ist τεμένη ganz gegen die Analogie; diese war aber dem Aristarch ein Hauptgesetz, während sein Gegner Krates umgekehrt der Anomalie huldigte, s. Sengebusch Homer. dissert. 1 p. 59. Indem also Aristarch das analoge τεμένεα seiner ersten Ausgabe in seiner zweiten durch das anomale τεμένη ersetzte, zeigte er, daß er nicht eigensinnig an einmal gefaßten Ansichten festhielt, sondern stets bereit blieb Gründen nachzugeben und Irrthümer einzugestehn. – Τέμενος eines Fürsten auch Hom. Iliad. 20, 184. 391. 9, 578. 12, 313 Odyss. 6, 293. 17, 299. – Τέμενος einer Gottheit Iliad. 8, 48. 23, 148 Odyss. 8, 363. – Gen. τεμένους Thuc. 3, 70 φάσκων τέμ νε ιν χάρακας ἐκ τοῦ τε Διὸς τεμ έ ν ους καὶ τοῦ Ἀλκίνου; τεμένηος Alcaeus ap. Cram. An. Ox. 1, 342, 1 (Bergk L. G. ed. 2 p. 734), ἀπὸ τῶν εἰς ος τὴν τεμένηος παρὰ Ἀλκαίῳ ἅπαξ χρησαμένῳ; dat. τεμένεϊ Herodot. 2, 155, Gott; τεμένει Hesiod. Sc. 58, Gott; gen. τεμενῶν Plat. Legg. 6, 758 e, Götter; Gesetz bei Demosth. p. 1069, 26, Götter; dat. τεμένεσι Herodot. 2, 64, Götter; τεμένεσσι Pind. N. 7, 94, Gott; – τεμένεα Herodot. 4, 161, König; τεμένη Hymn. Hom. Ven. 268, ἑστᾶσ' ἠλίβατοι· τεμένη δέ ἑ κικλήσκουσιν | ἀϑανάτων; τεμένη Xen. Cyr. 7, 5, 35, Götter. – Lycurg. Leocr. 147 ἀσεβείας δ' ὅτι τοῦ τὰ τεμένη τέμνεσϑαι καὶ τοὺς νεὼς κατασκάπτεσϑαι τὸ καϑ' ἑαυτὸν γέγονεν αἴτιος. – Plat. Legg. 5, 738 c τεμένη δὲ τού των ἑκάστοις ἐτεμένισαν, Götter. – Iliad. 2, 696 bezeichnet Hom. durch Δήμητρος τέμενος als Namen eine Stadt, Demetrium, s. Scholl. Aristonic. und Nican., Lehrs Aristarch. ed. 2 p. 230; Pind. P. 2, 2 ὦ Συράκοσαι, τέμενος Ἄρεος; P. 12, 27 Καφισίδος ἐν τεμένει, See des Kephisos, der Kopaissee, als Besitz der Nymphe Kephisis; P. 4, 56 Νείλοιο πρὸς πῖον τέμενος Κρονίδα, nach Afrika; Aeschyl. Pers. 365 κνέφας δὲ τέμενος αἰϑέρος λάβῃ, den Himmel; Philet. ap. Stob. Flor. 59, 5 ἀνέμων τέμενος, die Luft oder das Meer. – Soph. O. C. 136 Eur. Herc. fur. 1329 Aristoph. Pl. 659.
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49 κράστις
κράστις, ιδος, ἡ, = γράστις, Gras; halb trocknes grünes Futter für Pferde, Harpocr.; ἡμίξηρος χόρτος, nach VLL.; ein Futtergetreide, Arist. H. A. 8, 8.
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50 κωμαστής
κωμαστής, ὁ, der an einem κῶμος Theil nimmt, ein junger Mensch, der mit Andern singend und tanzend einherzieht, gew. halb trunken vom Gastmahl kommend, seiner Geliebten ein Ständchen bringend; Plat. Conv. 212 c; Xen. Cyr. 7, 5, 26; Theocr. 3 u. 8 Sp. – Auch Dionysus selbst, der den bacchischen Festzug führt, heißt so, Ar. Nubb. 606, Hymn. in Pacch. (IX, 524, 11).
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51 μεσόω
μεσόω, in der Mitte, halb sein; εὖ νῦν τόδ' ἴσϑι μηδέπω μεσοῦν κακόν, Aesch. Pers. 427, wie ἐν ἀρχῇ πῆμα κοὐδέπω μεσοῖ, Eur. Med. 60; ἐπειδὴ τὸ δρᾶμα μεσοίη, Ar. Ran. 922; ἡμέρα μεσοῦσα, Mittag, Her. 3, 104; ϑέρους μεσοῦντος, Thuc. 6, 30; ἐν μεσοῦντι ἐνιαυτῷ, Xen. Hell. 2, 2, 20; ᾤμην γε μεσοῦν αὐτὸν τὸν λόγον, Plat. Phaedr. 241 d; κατ' ἀρχὰς – καὶ μεσοῦσιν, Polit. 265 b; auch = in der Mitte sein, die Mitte halten, Her. 4, 181, c. gen., wie τὰ δὲ καὶ μεσοῦν τούτων, Plat. Rep. X, 618 b, v. l. μέσον; c. part., σφᾶς μεσοῦν δειπνοῠντας, sie seien mitten im Essen gewesen, Conv. 175 c; – auch = sich ins Mittel schlagen, vermitteln.
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52 μεσό-κλαστος
μεσό-κλαστος, in der Mitte, halb zerbrochen, Plut. fr. metr. 2.
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53 μεσαι-πόλιος
μεσαι-πόλιος, grau dazwischen, halb grau, mit Grau gemischt, Il. 13, 361 von dem aus dem Mannesalter ins Greisenalter übergehenden Idomeneus; Alciphr. 3, 25; Long. 4, 13.
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54 μεσο-τριβής
μεσο-τριβής, ές, halb abgerieben, ἡμιτριβής erkl. Hesych.
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55 μεσ-άγριος
μεσ-άγριος, halbwild, v. l. μεσάγροικος, halb bäuerisch, Halbbauer, Strab. XIII, 592.
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56 μιξό-μβροτος
μιξό-μβροτος, mit der menschlichen Gestalt gemischt, halb Mensch, βοτὸν ἐςορῶντες δυςχερὲς μιξόμβροτον, Aesch. Suppl. 563.
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57 μιξο-πάρθενος
μιξο-πάρθενος, halb Jungfrau, mit Jungfrauengestalt gemischt; von der Sphinx, Eur. Phoen. 1030; Her. 4, 9.
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58 μιξο-φρύγιος
μιξο-φρύγιος, gemischt-, halb phrygisch, Strab. XII, 572.
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59 μιξο-λυδιστί
μιξο-λυδιστί, in halb lydischer Tonart; Plat. Rep. III, 398 e; Arist. pol. 8, 5; Music.
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60 μιξο-λύδιος
μιξο-λύδιος, halb lydisch, eine Tonart; Strab. XII, 572; Music.
См. также в других словарях:
halb — Adj std. (8. Jh.), mhd. halp, ahd. halb, as. half Stammwort. Aus g. * halba Adj. halb , auch in gt. halbs, anord. halfr, ae. healf, afr. half; das substantivierte Femininum dazu bedeutet gemeingermanisch Seite . Herkunft unklar. Vielleicht zu lit … Etymologisches Wörterbuch der deutschen sprache
-halb — halb, halben, halber Suffixoid wegen std. (10. Jh.), mhd. halp, halbe(n), ahd. halb Stammwort. Zu mhd. halbe, ahd. halba Seite (s. unter halb); meinethalben also von meiner Seite her . ✎ Heinle, E. M., Wellmann, H. FS Matzel (1984), 165 187.… … Etymologisches Wörterbuch der deutschen sprache
halb — halb: Das gemeingerm. Adjektiv mhd. halp, ahd. halb, got. halbs, engl. half, schwed. halv geht mit verwandten Wörtern in anderen idg. Sprachen, z. B. lat. scalpere »schneiden, ritzen, kratzen«, auf die p Erweiterung der unter ↑ Schild… … Das Herkunftswörterbuch
halb — Adj. (Grundstufe) die Hälfte von etw. umfassend Beispiel: Wir haben eine halbe Stunde gewartet. Kollokation: ein halber Meter halb Adj. (Aufbaustufe) Lücken aufweisend, nicht vollständig Synonyme: teilweise, unvollständig, unvollkommen Beispiele … Extremes Deutsch
halb — 1. Treffen wir uns um halb neun? 2. Bei dieser Firma habe ich ein halbes Jahr gearbeitet. 3. Ich gebe Ihnen die Tomaten zum halben Preis. 4. Die Flasche ist ja noch halb voll … Deutsch-Test für Zuwanderer
halb- — Präfixoid std. ( ) Stammwort. Abgeschwächt zur Bezeichnung von einem geringeren Grad, meist abschätzig, z.B. Halbfisch m. (14. Jh.), mhd. halpvisch, Bezeichnung für Fische, die nicht für vollwertig gelten; Halbinsel f. (17. Jh.), Lehnbildung zu l … Etymologisches Wörterbuch der deutschen sprache
halb ... — [Wichtig (Rating 3200 5600)] Bsp.: • Ich frühstücke um halb acht … Deutsch Wörterbuch
halb... — halb... 〈in Zus.〉 1. zur Hälfte 2. 〈umg.〉 nicht ganz, zum Teil … Universal-Lexikon
halb — [Wichtig (Rating 3200 5600)] Auch: • Hälfte Bsp.: • Sie müssen um 18 Uhr nach Hause fahren, also haben sie viereinhalb Stunden … Deutsch Wörterbuch
halb — ganz (umgangssprachlich); vergleichsweise; recht (umgangssprachlich); halbwegs (umgangssprachlich); passabel; ziemlich (umgangssprachlich); hinlänglich; einigermaßen; … Universal-Lexikon
Halb (2) — 2. Halb, ein Bey und Nebenwort, welches Einen Theil von zwey gleichen Theilen, worein ein Ganzes getheilet wird, bezeichnet. 1. Eigentlich, wo es nicht bloß von Körpern, sondern auch von der Zeit, dem Raume und mit Einem Worte von allen Dingen… … Grammatisch-kritisches Wörterbuch der Hochdeutschen Mundart