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61 τρις-θανής
τρις-θανής, ές, dreimal gestorben, dreimal des Todes würdig, Greg. Naz.
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62 τρισσο-φαής
τρισσο-φαής, ές, = Folgdm, Greg. Naz.
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63 τριξός
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64 τροχός
τροχός, ὁ, eigtl. das was läuft, der Läufer, gew. alles kreisförmig od. scheibenförmig Gerundete, Kreis, Scheibe; κηροῦ, στέατος, eine runde Scheibe Wachs, Talg, Od. 12, 173. 21, 178. 183; die Sonnenscheibe, Ar. Th. 17; bes. – a) das Wagenrad; Il. 6, 42. 23, 394. 517; ἐν πτερόεντι τροχῷ Pind. P. 2, 22; γῆ οὐδ' ἐπημαξευμένη τροχοῖσιν Soph. Ant. 282; σύριγγες ἄνω τροχῶν ἐπεπήδων Eur. Hipp. 1235; dah. τροχοὺς μιμεῖσϑαι, Räder nachahmen, d. i. ein Rad schlagen, Xen. Symp. 2, 22, vgl. 7, 3. – b) das Töpferrad, die Töpferscheibe; Il. 18, 600; τροχῷ ἐλαϑεὶς λύχνος Ar. Eccl. 4; Plat. Rep. IV, 420 e; Sp., wie Pol. 12, 15, 6; Lob. Phryn. 147. – c) das Spielrad der Kinder, auch κρικός, ein großer eiserner od. kupferner Reif, an dem sich viele kleine lose Ringe befanden, die bei der Bewegung klirrten; die Knaben trieben dieses Rad mit einem Stecken, ἐλατήρ, der einen hölzernen Griff und eine gekrümmte, eiserne Spitze hatte, VLL., wie Poll. – Auch bei Schiffen, οἷς τὰ σχοινία δεσμεύουσιν, Schol. Ap. Rh. 1, 567. – d) das Folterrad, ein wie ein Rad gestaltetes Marterwerkzeug, auf welches Einer gelegt u. gefoltert wurde, ἐπὶ τροχοῦ στρεβλοῦσϑαι, ἕλκεσϑαι, Ar. Lys. 846 Pax 444 Plut. 875; ἐπὶ τὸν τροχὸν ἀναβῆναι, Antiph. 5, 40; ἀναβιβάζειν τινὰ ἐπὶ τὸν τροχόν, Andoc. 1, 43; Dem. 29, 40; Sp., wie Luc. Tox. 28; vgl. Jac. Ach. Tat. p. 875. – e) bei Plat. Critia. 115 c sind τροχοὶ γῆς, ϑαλάσσης rund von Wasser od. Land eingeschlossene Stücke Land od. Meer, Ronddeele. Vgl. Plut. Lucull. 39. – Uebh. runde Einfassungen, Ringmauern, Bast zu Greg. Cor. 512; Soph. frg. 322. – Ein Theil am Pferdezaum, Poll. 1, 184; vgl. Xen. de re equ. 10, 6.
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65 τράπεζα
τράπεζα, ἡ (von den Alten entweder von τρίπεζα od. von τετράπεζα abgeleitet, je nachdem man Tische von drei oder vier Füßen annahm; Letzteres ist wahrscheinlicher), der Tisch, die Tafel; bes. – 1) der Eßtisch; oft bei Hom., bei dem jeder Gast seinen eigenen Tisch vor sich hat, Od. 17, 333. 447. 22, 74; ξενίη τράπεζα, der gastliche Tisch, an dem der Gast freundliche Aufnahme findet, als Symbol des Gastrechts so heilig geachtet, daß man dabei schwor, Od. 14, 158. 21, 28 u. sonst; ᾔσχυνε ξενίαν τράπεζαν κλοπαῖσι γυναικός, Aesch. Ag. 390. – Auch das, was auf den Tisch gesetzt wird, das Essen selbst; Her. 1, 162; τράπεζαν Περσικὴν παρετίϑετο, Thuc. 1, 130, etwa »er führte einen persischen Tisch«; Συρακοσία, Plat. Rep. III, 404 d; Xen. verbindet ἀποδίδωμι τοὺς φίλους καὶ τοὺς ϑεράποντας καὶ τράπεζαν, σὺν οἵᾳπερ ἐζῆτε, Cyr. 2, 2, 26; τράπεζαν ἐν τοῖς μαζοῖς οὖσαν, Ach. Tat. 1, 10. – 2) der Wechslertisch; denn die Wechsler der Alten trieben ihr Geschäft auf einem Tische auf dem Markte; τράπεζαν κατασκευάζεσϑαι, eine Wechselbank anlegen, Is. frg. 2, 3; ἐν ἀγορᾷ ἐπὶ τῶν τραπεζῶν, Plat. Apol. 17 c; τραπέζης ἀνασκευασϑείσης, eigtl., nachdem der Tisch abgebrochen, d. i. nachdem er Bankerott gemacht hatte, Dem. 33, 9; ἀποστερῆσαι τὸ ἐπὶ τὴν τράπεζαν χρέος, ib. 24; τὴν τράπεζαν ἀνατρέπειν, Andoc. 1, 130; ἡ δημοσία τρ., Inscr. 123. – 3) übh. Tafel, Fläche, auf der Etwas ruht, z. B. der Stuhl, in welchem das Untertheil des Mastbaumes steht; der Ort, auf welchem die Sklaven zum Verkauf ausstehen, Sp. – Der viereckig behauene Leichenstein, Plut. X oratt. 4 p. 241. – Der Altar, Greg. Naz. epigr. ( VIII, oft). – Auch ein Theil der Leber, Nic. Ther. 560; Polyaen. 4, 29.
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66 τυμβ-ολέτης
τυμβ-ολέτης, ὁ, fem. τυμβολέτις, = τυμβωρύχος, Greg. Naz. ep. (VIII, 172. 184) u. öfter.
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67 τυμβίον
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68 ταλαντεύω
ταλαντεύω, 1) wiegen, schwenken, schaukeln, hin- u. herbewegen, Heliod. 3, 3 u. a. Sp.; pass. schwanken, sich hin- u. herbewegen, bald auf die eine, bald auf die andere Seite neigen, τῆς νίκης, τῆς μάχης δεῦρο κἀκεῖσε ταλαντευομένης, D. Sic. 11, 22. 16, 4. 18, 33, da der Sieg, die Schlacht noch unentschieden hin-u. herschwankte; vgl. Plut. Symp. 5, 7; auch ταλαντεύομαι τὴν γνώμην, in seiner Meinung, seinem Urtheil schwanken, Greg. Naz. u. a. Sp. – 2) wägen, abwägen, bestimmen; νύκτα ταλαντεύει Τιτάν, Synes. 1 ( App. 92); Κελτοὶ 'Ρήνῳ τέκνα ταλαντεύουσι, Ep. ad. 32 (XI, 52); ὕδασιν ἠελίοιο ταλαντεύουσι κελεύϑους, Paul. Sil. 56 (IX, 782), von der Wasseruhr; übertr., ein Gewicht geben, den Ausschlag geben, τούτων σὺ τὴν αἵρεσιν ταλάντευε, gieb den Ausschlag zur Wahl, Alciphr. 1, 8; τὸ ζῆν ὑπὸ τούτων οὐ ταλαντεύεται, 1, 25, davon hängt das Leben nicht ab.
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69 τηκεδανός
τηκεδανός, schmelzend, geschmolzen, schmelzbar, Greg. Naz.
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70 τάχα
τάχα, adv. – 1) Homer gebraucht τάχα häufig, z. B. Iliad. 1, 205. 2, 193. 23, 606 Odyss. 18, 73. 338. 19, 69, nach Aristarchs Beobachtung überall als Zeitpartikel, gleichbedeutend mit ταχέως, Scholl. Aristonic. Iliad. 14, 8 Odyss. 1, 251, Lehrs Aristarch. ed. 2 p. 92. 159. Ob das Wort nach Aristarchs Ansicht bei Homer überall die Bedeutung »bald« habe, = »nach kurzer Zeit«, oder nur an einigen Stellen diese Bedeutung »bald«, an anderen die Bedeutung » schnell«, = »während kurzer Zeit«, kann zweifelhaft erscheinen. – Hesiod. Th. 490 Sc. 32. 87 O. 312. 362. 401. 721; die Stelle O. 401 zeigt den Uebergang zu der Bedeutung »wahrscheinlich«. – Pind. P. 2, 29. 4, 83. 171. 220. – Hier und da auch bei Attikern in der Homerischen Bedeutung, vgl. Ruhnk. Tim. p. 151 Heind. Plat. Phaedr. 228 c; τάχ' εἴσομαι Aesch. Spt. 243. 641; Soph. O. R. 84; Ar. Th. 66 Lys. 1114; λέγε καὶ τάχα εἰσόμεϑα Plat. Soph. 247 d; Euthyphr. 9 c; αὐτό σοι τάχα δηλώσει Critia. 108 c; τάχ' ἐπειδάν, = ἐπειδὰν τάχιστα, sobald als, Plat. Phaedr. 242 a. – 2) Meistens hat bei den Attikern, besonders in Prosa, τά χα die Bedeutung » wahrscheinlich«, = ἴσως, s. oben s. v. ἄν S. 166, vgl. B. A. 309, 20 Schaef. M, l. p. 124 zu Greg. Cor. 44 Wolf Dem. Lept. p. 235. Beispiele: Plat. Gorg. 466 a. Prot. 318 d Phaedr. 259 c Sophist. 247 d 255 c Polit. 264 c Legg. 1, 629 a 4, 711 a Aeschyl. Eum. 488 Sept. 896 Sophocl. O. R. 523. 1116 Aj. 1021 Trach. 637. 663 Phil. 305 Aristoph. Th. 718.
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71 τί
τί, enklitisch, wie in allen Casus; gen. τινός, bei Hom. stets τευ, att. του; – dat. τινί; Hom. τῳ u. τεῳ, att. auch τῳ; – vom plur. hat Hom. nur den acc. τινάς, Il. 15, 735 Od. 11, 371; – unbestimmtes Pronomen, dem vorigen Fragewort entsprechend; – 1) Einer, eingewisser, Jemand, Etwas, oft im Deutschen durch den unbestimmten Artikel ein wiederzugeben; Hom. u. Folgde überall; von einer nicht näher bekannten, unbedeutenden Person oder Sache, die man nicht näher angeben kann oder will, sowohl alleinstehend, als bei einem subst., dem es in Prosa wenigstens gewöhnlich nachsteht; ἠέ τῳ εὖχος ὀρέξομεν, ἠέ τις ἡμῖν, Il. 12, 328; ὡς ὅτε τις δρῠς ἤριπεν, 13, 389; ἑστήκει, ὡς τίς τε λέων, 17, 133; τὶς νῆσος, Od. 7, 244; τὶς ποταμός, Il. 11, 722; οὔτε τις ἄγγελος οὔτε τις ἱππεύς, Aesch. Pers. 14, u. sonst bei Tragg., wie in Prosa überall. Auch steht das nomen häufig im gen. dabei, τὶς ϑεῶν, Il. 15, 290, ϑεῶν τις, Aesch. Eum. 70; καί τις Ἑλλήνων ἐρεῖ, 726, u. sonst, nach Elmsl. zu Eur. Med. 241 u. Soph. Ai. 998 bei den Tragg. viel üblicher als ϑεός τις. Her. setzt es dann oft zwischen Artikel u. subst., τῶν τις ἱερέων, τῶν τις Περσέων u. ä., 1, 85. 8, 90 u. sonst; was Sp. nachahmen, Ath. III, 108 d Alciphr. 3, 20 Luc. Nigr. 38. – Bei Adjectiven dient es nicht bloß als unbestimmter Artikel, so daß das Adjectiv substantivisch zu fassen ist, sondern es giebt ihnen auch zuweilen eine gewisse Beschränkung, etwas, einigermaßen, ziemlich, oft in's Ironische übergehend, so daß damit ausgedrückt wird, das Substantivum habe nicht grade die im Adjectiv ausgedrückte Eigenschaft, sondern nur eine Aehnlichkeit damit; dies tritt weniger in den homerischen Beispielen hervor, ὥς τις ϑαρσαλέος καὶ ἀναιδής ἐσσι προΐκτης Od. 17, 449, ὥς τις πάμπαν ὀϊζυρός, wie ein ganz Unglücklicher, 20, 140; Il. 3, 220 Od. 18, 382; eher noch in ὅσος τις, wie viel wohl, 10, 45; πᾶς τις, ἕκαστός τις, 9, 65; πολλὸς γάρ τις ἔκειτο, Il. 7, 156; Pind. πᾶς τις, I. 1, 49, wie Soph. O. C. 25 u. A.; vgl. Elmsl. Eur. Med. 548 u. die Erklärer zu Greg. Car. p. 7. 8; πᾶς τις ἄνϑρωπος, Xen. Cyr. 7, 2, 21; πόσον τι πλῆϑος ἦν, Aesch. Pers. 226; οὐ πολλοί τινες, Prom. 502; πᾶς τις, ein jeder, ἕτοιμος, Ag. 265, u. oft; so bes. ἦ μεγασϑενής τις εἶ Spt. 977, φρενομανής τις εἶ Ag. 1111, du bist ein Sinnverwirrter; πολὺ γάρ τι κακῶν ὑπερεκτήσω, Soph. El. 210; auch εἷς τις, O. R. 118, wie λέγει τις εἷς, Ant. 269; vgl. Plat. Ion 531 d; φιλότεκνός τις εἶ, Ar. Th. 752; ὀλίγοι τινές, einige wenige, Xen. Cyr. 5, 4, 25 u. öfter; μικρός τις, nur sehr klein, 1, 6, 14, vgl. An. 4, 1, 10; ὁποῖός τις, 2, 2, 2; πόσος τις, 2, 4, 21; τοιοῦτός τις, 5, 8, 7; ἐγώ τις, ὡς ἔοικε, δυςμαϑής, ich bin ein etwas schwer Lernender, Plat. Rep. VI, 358 d; δύςβατός τις ὁ τόπος φαίνεται καὶ κατάσκιος, IV, 432 c; ἐγὼ τυγχάνω ἐπιλήσμων τις ὢν ἄνϑρωπος, Prot. 334 c; εἰμί τις γελοῖος ἰατρός, 340 d; κινδυνεύουσι οὐ φαῦλοί τινες εἶναι, Phaed. 69 c; τεῖχος οὐ πολλῷ τεῳ ἀσϑενέστερον, Her. 1, 181; οὐ πολλῷ τινι ὑποδεέστερον, Thuc. 6, 1; u. so bes. bei Adjectiven, die eine Menge oder Größe ausdrücken, πολύς τις, Her. 5, 48 u. ä.; auch bei Zahlwörtern, ἐς διακοσίους τινὰς αὐτῶν ἀπέκτειναν, Thuc. 3, 111; ἡμέρας ἑβδομήκοντά τινας οὕτω διῃτήϑησαν ἀϑρόοι, 7, 87, ungefähr. In derselben Bdtg wird τί mit Adject. u. Verbis verbunden (s. unter 4). – Auch nach Relativis, οἷός τις, was für einer, Il. 5, 638 Od. 20, 377 u. sonst; ὅςτις s. oben besonders aufgeführt. – 2) wie εἴ τις, si quis, für ὅςτις gebraucht wird, eine unbestimmte Allgemeinheit auszudrücken, so dient – a) τίς auch allein dazu, ein unbestimmtes od. mehrfach bestimmbares Einzelnes aus einer größern Mehrheit hervorzuheben, wie unser mancher, manch einer, das lat. aliquis, ἄλκιμος ἔσσ', ἵνα τίς σε καὶ ὀψιγόνων εὖ εἴπῃ, Od. 1, 302; καὶ παῖς, οἷόν πού τις ἐέλδεται ἔμμεναι υἷα, 20, 35; vgl. Il. 6, 479. 2, 201, u. sonst; auch mit ironischer Wendung, τῷ κέν τις κείνων γε καὶ ἐκλελάϑοιτο γάμοιο, Od. 3, 224 Il. 13, 638; τὶς ἄλλος, mancher andere, 8, 515. 16, 225; u. oft ὧδε δέ τις εἴπεσκε, so sprach mancher. So auch Tragg. u. in Prosa: τάχ' ἄν τις εἴποι, Aesch. Spt. 896, u. oft in ähnlicher Verbindung; ἢν κρατήσωμεν νῦν ταῖς ναυ σίν, ἐστί τῳ τὴν ὑπάρχουσάν που οἰκείαν πόλιν ἐπιδεῖν, Thuc. 7, 61; u. bes. beim imperat., Eur. Rhes. 687 Bacch. 346 u. A. (s. b); – deshalb wird es auch als Collectiv mit dem Plural verbunden, τῷ κέ τεῳ στύξαιμι μένος καὶ χεῖρας ἀάπτους, οἳ κεῖνον βιόωνται, Od. 11, 502; οἷς ἂν ἐπίω, ἧσσόν τις ἐμοὶ πρόςεισι, Thuc. 4, 85; ἐάν τις φανερὸς γένηται κλέπτων, τούτοις ϑάνατός ἐστιν ἡ ζημία, Xen. Mem. 1, 2, 62; εἴ τις αὐτοῖς φίλος ἦν τῶν βαρβάρων, τούτων ἀπειχόμεϑα, An. 5, 5, 14, u. oft. – Bes. hat das neutr. τί nach einer Negation eine solche collective, die übrigen Geschlechter mit einbegreifende Bedeutung, τῶν ἄλλων οὔ πέρ τι πεφυγμένον ἔστ' Ἀφροδίτην οὔτε ϑεῶν οὔτ' ἀνϑρώπων, H. h. Ven. 34, vgl. Herm. H. h. Merc. 143, Nichts, kein Wesen, kein Geschöpf. – b) dah. auch ganz allgemein, wie unser man, für ἕκαστος, πᾶς, Jedermann, ε ὖ μέν τις δόρυ ϑηξάσϑω, Il. 2, 382, Jeder wetze wohl seine Lanzenspitze, oder man wetze seinen Speer; ἀλλά τις αὐτὸς ἴτω, jeder, man komme von selbst, Il. 17, 254, vgl. 2, 388. 390. 16, 209. 17, 227. 18, 429. 19, 71; ὥρα τιν' ἤδη ποδοῖν κλοπὰν ἀρέσϑαι, Soph. Ai. 245; u. in Prosa: Her. 7, 237; καί τις οἰκίην τε ἀναπλασάσϑω, 8, 109; ἤδη ϑᾶττόν τις ἰὼν ἐπιδεικνύτω ἑαυτόν, Xen. Cyr. 3, 3, 61; λεγέτω τις, 6, 1, 6, u. oft; ἔνϑα πολλὴν μὲν σωφροσύνην καταμάϑοι ἄν τις, An. 1, 9, 3, vgl. 5, 7, 31, u. öfter. – 3) bei den Attikern steht es aber auch mit Beziehung auf eine bestimmte Person, welche man nur nicht nennen will, wie auch unser man gebraucht wird, dem lat. quidam entsprechend, bes. im sing. auf die erste oder zweite Person gehend, also für ἐγώ, σύ gesetzt, wodurch die Rede häufig eine gewisse Schärfe u. Bitterkeit erhält, φοβεῖται δέ τις Aesch. Ch. 57, ἐκ τῶνδε ποινάς φημι βουλεύειν τινά Ag. 1196, vgl. Spt. 384 Suppl. 879; ποῖ τις οὖν φύγῃ, Soph. Ai. 398, dem nachher entspricht ποῖ μολὼν μένω; vgl. 1117; Ar. Th. 603 Ran. 552. 554; so kann man auch erklären Xen. An. 1, 4, 12 οὐκ ἔφασαν ἰέναι, ἂν μή τις αὐτοῖς χρήματα διδῷ, wenn man ihnen nicht Sold gäbe, d. i. Kyrus; vgl. 2, 3, 23. 3, 4, 40. 7, 3, 5, u. öfter. – 4) dah. erhält τις u. bes. τι, wie das lat. aliquis, aliquid, auch einen besondern Nachdruck, etwas Rechtes, etwas Bedeutendes, κἠγών τις φαίνομαι ἦμες, Theocr. 11, 79, auch ich dünke mir ein Mann von Bedeutung zu sein; ηὔχεις τις εἶναι, Eur. El. 939; so τὶ ποιεῖν Xen. Cyr. 3, 3, 12, τὶ λέγειν, 1, 4, 20; σεμνύνεσϑαι ὥς τι ὄντες, Plat. Phaedr. 242 e, als wären sie Etwas; ὑπὸ πολλῶν καὶ δοκούντων τι εἶναι, Gorg. 472 a; λέγειν τι = Recht haben, Prot. 339 c; σκοπεῖν, μή τι λέγωσιν, Phaedr. 260 a; vgl. ἀλλ' ἴσως ἔχει τινὰ λόγον, hat vielleicht einen guten Grund, Phaed. 72 b; τὸ δοκεῖν τινες εἶναι δι' εὐπορίαν προςειληφότες, Dem. 21, 213. – Doch dient es auch zum Ausdruck der Geringschätzung, dah. nicht selten Bezeichnung von Sklaven, Xen. Conv. 1, 3. 2, 3. 7, 7. – Arist. gen. et interit. 1, 3 A. u. oft stellt τὶς γένεσις der ἁπλῆ entgegen, wie γίνεται μέν τι, γίνεται δ' ἁπλῶς οὔ, ib.; er sagt auch ὅ τις ἄνϑρωπος, der einzelne Mensch, das Individuum, categ. 2, 2. 5, 1. – 5) bes. ist auch der absolute Gebrauch von τί zu merken, in etwas, einigermaßen, etwa, irgend wie, εἴ τι γυναικῶν ἀλλάων περίειμι Od. 19, 325, u. öfter, bes. in der Vrbdg εἴ τι, οὔ τι u. μή τι; u. so auch Tragg.: μή πού τι προὔβης τῶνδε καὶ περαιτέρω, Aesch. Prom. 277; ἦ καὶ πατήρ τι σφάλλεται βουλευμάτων, Eum. 687; εἴ τι κἄμ' οἰκτείρετε, Soph. Phil. 1031, u. oft; Eur.; u. in Prosa: οὕτω δή, οὕτω δή τι ἰσχυραί, οὕτω δή τι πολύγονον u. dgl., Her. 3, 12. 108. 4, 52; εἴ τι τῷ ἡγεμόνι πιστεύσομεν, Xen. An. 1, 3, 16; ἂν δ' ἄρα τι τῷ μήκει πονῶν ἄχϑῃ, Plat. Soph. 218 a; οὐδέν τι, eben nicht, Xen. An. 7, 3, 35; σχεδόν τι, beinahe, μᾶλλόν τι, ἧττόν τι, 4, 8, 26. 5, 8, 11. – 6) bei Sp. steht τίς für ὅςτις; Callim.; Jac. A. P. p. 88. 740; aber nie bei den Attikern, vgl. Wolf Dem. Lpt. p. 230. – Ἤ τις ἢ οὐδείς, verneinend mit einem leichten Ausdrucke des Zweifels, Keiner oder doch so gut wie Keiner, fast Niemand, Her. 3, 140 Xen. Cvr. 7, 5, 45; vgl. Plat. Conv. 199 d. – Pleonastisch erscheint τίς in ὁ μέν τις – ὁ δέ τις, Xen. Cyr. 2, 3, 19 Conv. 2, 6; οἱ μέν τινες – οἱ δέ τινες, An. 2, 3, 15, wo Krüger mehrere Beispiele anführt; auch Thuc. 2, 90; τὸ μέν τι – τὸ δέ τι, theils – theils, Plat. ep. IX, 358 a; u. oft in οὐδέν τι, μηδέν τι, vgl. Jac. Ach. Tat. 728. – Wiederholt wird τίς zuweilen in längern Sätzen, Aesch. Prom. 21 Soph. Tr. 945; vgl. Ar. Ach. 569.
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72 φριμάσσομαι
φριμάσσομαι, att. - ττομαι, schnauben und springen, übh. sich unruhig, muthwillig bewegen, schütteln, von Thieren, bes. von Böcken u. Ziegen, die ihr Kraftgefühl in unbändigem Springen äußern, Theocr. 5, 141; auch von muthigen Pferden, φριμάξασϑαι καὶ χρεμετίσαι Her. 3, 87, πῶλος ἐπ' ἀνδρομέαν σάρκα φριμασσόμενος Apollnds 18 (IX, 281), obgleich von diesen sonst φρυάσσομαι gebräuchlicher ist, vgl. Poll. 5, 87, Valck. Ammon. p. 226, Koen Greg. Cor. p. 275 u. Schäf. zu D. Hal. de C. V. p. 196; auch von Hunden (Opp. Cyn. 1, 491), Ebern, Hähnen u. vgl. – Uebertr. von Menschen, sich übermüthig, stolz gebehrden, ausgelassen sein. – Das act. hat nur Nicet. – Vgl. übrigens βριμάω, βρέμω, fremo.
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73 φράσις
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74 φωτ-αγωγία
φωτ-αγωγία, ἡ, das Vorleuchten, die Erleuchtung, Greg. Naz.
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75 φιλό-χρονος
φιλό-χρονος, Zeit liebend, suchend, Greg. Naz.
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76 φιλό-χωρος
φιλό-χωρος, einen Ort liebend, sich gern an einem Orte aufhaltend, verweilend, Greg. Naz. u. a. Sp.
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77 φιλο-πονέω
φιλο-πονέω, die Arbeit lieben, fleißig arbeiten, mit Fleiß thun, τί, Plat. Rep. VII, 535, d u. Sp., wie Luc. paras. 34; περί τινος, Greg. Cor. 3; auch im med., Phot. bibl. 324, 37.
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78 φιλο-γαστορίδης
φιλο-γαστορίδης, ὁ, od. φιλογαστριδίας, ὁ, der seinen Bauch liebt, pflegt, der Schlemmer, Greg. Naz. (VIII, 169).
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79 φορο-γράφος
φορο-γράφος, ὁ, der Tributschreiber, Greg. Naz.
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80 χροιέω
χροιέω, Gestalt, Ansehen geben, gestalten, formen, c. acc., Greg. Naz.
См. также в других словарях:
Greg — (also Gregg), a shortened form of the male given name Gregory, Gregor, or Gregington. Greg can also be a surname. The name is of Celtic origin, meaning fierce . [saltirecross.com [http://www.saltirecross.com/celticnames.cfm Celtic Baby Names and… … Wikipedia
Greg — ist der Familienname folgender Personen: Percy Greg (1836–1889), englischer Autor Samuel Greg (1758–1834), britischer Unternehmer William Rathbone Greg (1809–1881), englischer Schriftsteller und Sozialphilosoph Greg ist das Pseudonym von: Michel… … Deutsch Wikipedia
Greg K — Greg K. Gregory Kriesel, alias Greg K, est un musicien américain né le 12 janvier 1965 à Glendale en Californie aux États Unis. Présent dans le groupe The Offspring depuis ses débuts en 1984, il y officie en tant que bassiste et support de voix… … Wikipédia en Français
Greg K — Greg Kriesel Datos generales Nombre real Gregory David Kriesel Nacimiento … Wikipedia Español
Greg — Nombre completo Michel Regnier Nacimiento 5 de mayo de 1931 Ixelles, Bé … Wikipedia Español
Greg — /greg/, n. a male given name, form of Gregory. * * * greg(e obs. form of grig n.1 … Useful english dictionary
Greg — Greg, William Rathbone, engl. Schriftsteller und Sozialphilosoph, geb. 1809 in Manchester, gest. 15. Nov. 1881 in Wimbledon bei London, war erst Baumwollspinner, dann 1856–77 Zollbeamter und hat viele Beiträge für die angesehensten Reviews und… … Meyers Großes Konversations-Lexikon
Greg — /greg/, n. a male given name, form of Gregory. * * * … Universalium
Greg — m English and Scottish: short form of GREGORY (SEE Gregory) or GREGOR (SEE Gregor). Variants: Gregg, Greig (chiefly Scottish, and generally a transferred use of the surname so spelled, which is itself a derivative of the given name) … First names dictionary
Greg — Michel Greg Nom de naissance Michel Régnier Surnom Michel Denys, Chimel, Miky, Louis Albert Naissance 5 mai 1931 Ixelles ( Belgique … Wikipédia en Français
greg — eu·greg·a·rine; greg·a·loid; greg·a·ri·na; greg·a·ri·nae; greg·a·rin·i·an; greg·a·rin·i·da; greg·a·ri·ni·na; greg·a·ri·noi·dea; greg·a·ri·no·sis; greg·gle; greg·o·ry s; greg·a·rine; greg·a·ri·nar·ia; … English syllables