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1 κραστίζω
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2 κραστίζω
κραστίζω, den Pferden grünes Futter geben; med., solches Futter fressen -
3 προ-νομή
προ-νομή, ἡ, 1) das Fouragiren, Futter Holen; ἐξάγειν εἰς προνομάς, Xen. Cyr. 6, 1, 24; σὺν προνομαῖς λαμβάνειν τὰ ἐπιτήδεια, An. 5, 1, 7, vgl. Hell. 4, 1, 16; προνομὴν ποιεῖσϑαι, 1, 1, 33; Pol. u. a. Sp.; auch heißen die Fouragirenden selbst αἱ προνομαί, Pol. 4, 73, 4. – 2) der Rüssel des Elephanten, Pol. 5, 84, 3.
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4 παρ-εκ-λέγω
παρ-εκ-λέγω (s. λέγω), heimlich einsammeln, τὰ κοινά, die Staatseinkünfte heimlich einsammeln und für sich selbst gebrauchen, Dem. 19, 294; vgl. von Sp. D. Cass. 54, 21. 76, 7; auch von Vögeln, Futter einsammeln, Ael. H. A. 8, 25 u. sonst bei Sp.
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5 παρα-βάλλω
παρα-βάλλω (s. βάλλω), 1) bei Einem hinwerfen, vorwerfen, z. B. den Thieren Futter; Hom. in tmesi, wie man Il. 5, 369 παρὰ δ' ἀμβρόσιον βάλεν εἶδαρ ἵπποις, 8, 504 παρὰ δέ σφισι βάλλετ' ἐδωδήν, zu erkl. pflegt, obwohl auch hier παρά richtiger als Adverbium gefaßt wird; so Plat. Phaedr. 247 e, παρέβαλε τοῖς ἵπποις τὴν ἀμβροσίαν; u. Sp., παραβληϑῆναι τοῖς ϑηρίοις, D. C. 59, 10; auch παρέβαλε τοὺς ἀνϑρώπους τοῖς ὄχλοις, Pol. 40, 4, 2. – Auch vorhalten, zeigen u. dadurch anlocken, bes. med., Plut. Dion. 4. – 2) daneben, zur Seite hinwerfen, Thuc. 2, 77. 6, 99; dah. beim Würfelspiel, daneben, dagegen setzen, u. übertr., aufs Spiel setzen, wagen, bes. im med., αἰεὶ ἐμὴν ψυχὴν παραβαλλόμενος πολεμίζειν, immer mein Leben daransetzend, Il. 9, 322; vgl. πόρναισι καὶ κύβοισι παραβεβλημένος, preisgeben, Ar. Plut. 243; οἳ ἂν μὴ παῖδας παραβαλλόμενοι κινδυνεύσωσιν, Thuc. 2, 44; auch παραβάλλεσϑαι τὸν κίνδυνον, 3, 14, vgl. 3, 65; Folgde; παρεβάλλετο καὶ προςεκαρτέρει, Pol. 1, 70, 2; καὶ τολμᾶν, 18, 36, 2; τοῖς ὅλοις, Alles aufs Spiel setzen, 2, 26, 6; πρός τι, 1, 37, 9, wie Plut. Lucull. 2, u. c. intinit., Pelop. 8. – Nach den VLL. betrügen, täuschen, wie man Her. 1, 108 μηδὲ ἐμὲ παραβάλῃ u. Thuc. 1, 133 ὡς οὐδὲν πώποτε αὐτὸν ἐν ταῖς πρὸς βασιλέα διακονίαις παραβάλοιτο erklären kann; vgl. Alcae. com. bei Schol. Ar. Av. 1647. – 3) neben einander stellen, vergleichen, ὥςτε Ἀσίῃ παραβληϑῆναι, Her. 4, 198; ὁ ἔλεγχος παρὰ τὸν ἔλεγχον παραβαλλόμενος, Plat. Gorg. 475 e; gew. πρός τι, πρὸς ποῖον κτῆμα παραβαλλόμενος φίλος, Xen. Mem. 2, 4, 5; εἰ μὲν πρὸς ἕκαστον αὐτῶν τὰς πράξεις τὰς Εὐαγόρου παραβάλλοιμεν, Isocr. 9, 34; Sp. Hierher kann man auch ziehen Soph. O. C. 231, ἀπάτα δ' ἀπάταις ἑτέραις ἑτέρα παραβαλλομένα, an die Seite gestellt, vergolten; auch Eur. I. T. 1094, ἐγώ σοι παραβάλλομαι ϑρήνους (vgl. aber 1). – 4) auf die Seite werfen, seitwärts drehen, τὠφϑαλμώ, Ar. Nubb. 362; vgl. Plat. Conv. 221 b; u. Ar. Equ. 173, τὸν ὀφϑαλμὸν παράβαλλ' εἰς Καρίαν τὸν δεξιόν, τὸν δ' ἕτερον εἰς Καλχηδόνα; auch Aesch. frg. 292 bei Ath. VII, 303 c; τὴν κεφαλήν, den Kopf wohin richten, Plat. Phaed. 103 a, wie τὰ ὦτα, Rep. VII, 531 a; auch τοὺς γομφίους, Ar. Pax 34; παραβαλοῦ τὸ ϑυρίον τοῦ λόγου, mache die Thür zu, Plut. de fac. orb. lun. 26. – 5) bei Einem niederlegen, ihm Etwas anvertrauen, Her. 2, 154, u. im med., τὰ τέκνα παραβάλλεσϑαι, sich gegenseitig seine Kinder anvertrauen, 7, 10, 8 (s. unter 2); vgl. Λακεδαιμονίοις καὶ τύχῃ καὶ ἐλπίσι πλεῖστον δὴ παραβεβλημένοι καὶ πιστεύσαντες, Thuc. 5, 103; Sp., wie D. Sic. 12, 14 Plut. Cat. min. 44. – 6) intrans., wie das med., sich nähern, herangehen (vgl. 4 a. E.), οὐ παραβάλλεις, Plat. Lys. 203 b; εἰς τὸν τόπον, B. A. 112, wie Pol. 12, 5, 1 εἰς τὴν πόλιν, öfter; Plut. Demetr. 39; übertr., παραβάλλειν εἰς τὰς ἡδονάς, Arist. Eth. 7, 14; auch ὅταν παραβάλλωσιν ἀλλήλοις οἱ ἄρχοντες καὶ οἱ ἀρχόμενοι ἐν ὁδῶν πορείαις, wenn sie sich begegnen, Plat. Rep. VIII, 556 c, u. πρὶν ἂν τοῖς φιλοσόφοις ἀνάγκη τις ἐκ τύχης παραβάλῃ, VI, 499 b, wie accidit; bes. sich zu Schiffe nähern, übersetzen, παρέβαλε νηυσὶ ἰϑὺ Σκιάϑου, Her. 7, 179; im Ggstz von ἀπαίρειν, Arist. H. A. 8, 12; ταῖς ναυσὶν εἰς τὸν Ἑλλήςποντον παραβαλεῖν, Dem. 12, 16 (epist. Phil.), man ergänzt gew. ἑαυτόν; so auch Pol. παραβαλόντες τῇ 'Ρωμαϊκῇ πεντήρει, 15, 2, 12, vgl. 1, 22, 9, wie Ar. Ran. 180 das med. braucht, παραβαλοῦ, lege an, vgl. 269 Equ. 762; Thuc. transit., ναῠς παραβάλλεινἰς Ἰωνίαν, die Schiffe nach Ionien übersetzen, 3, 32. – Harpocr. führt aus Aesch. in Ctesiph. παραβάλοιτο an und erklärt παραπέμψαιτο.
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6 παρά-βλημα
παρά-βλημα, τό, das Vorgeworfene, bes. Futter der Thiere, Eust. – Bei Xen. Hell. 2, 1, 22, πάντα παρασκευασάμενος ὡς ἐς ναυμαχίαν καὶ τὰ παραβλήματα παραβαλών, sind Schutzdecken gemeint, welche an den Seiten der Schiffe gegen die Geschosse der Feinde ausgehängt wurden.
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7 πολυ-κρῑθάω
πολυ-κρῑθάω, Ueberfluß haben an Gerste od. Futter, Eust., Erkl. von ἀκοστήσας.
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8 πάγ-χορτος
πάγ-χορτος, mit allem möglichen Futter, nahrungsreich, σίτοισι, Soph. frg. 579 bei Ath. III, 99 f.
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9 πῡρός
πῡρός, ὁ, der Weizen; ἐπεὶ κατὰ πυρὸν ἄλεσσαν, Od. 20, 109; als Pferdefutter, Il. 10, 569; gew. im plur., vgl. Od. 4, 604; neben κριϑαί, 9, 110. 19, 112; Futter der Gänse, ib. 536; Ar.; u. in Prosa, wie Plat. Menex. 238 a u. Folgde überall. – Man findet Zusammenhang mit πῠρ, Feuer, in der gelben Farbe; aber υ ist der Quantität nach verschieden.
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10 φορβειά
φορβειά, ἡ, 1) Weide, Futter, Nahrung. – 2) die Halfter, mit der das Pferd an die Krippe gebunden wird, wenn es fressen soll, Arist. pol. 7, 2, Luc. asin. 51. – 3) eine lederne Binde, die wie eine Halfter um die Lippen und Backen der Flötenspieler gelegt ward, um die Stärke des Blasens zu mäßigen und den Ton zu mildern, Ar. Vesp. 582, wo die Schol. zu vergl. (in der Bekker'schen Ausg. Lond. steht falsch ἀϑλητῶν für αὐλητῶν). Dah. ἄτερ φορβειᾶς φυσᾶν, die Flöte mit der ganzen Macht des Windes blasen, u. übertr., ohne Mäßigung, Cic. Att. 2, 16 aus Soph. frg. 753.
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11 φορβή
φορβή, ἡ, Weide, Futter, Nahrung; der Pferde u. Esel, Il. 5, 202. 11, 562; ὄρνισι φορβὴ παραλίοις γενήσεται Soph. Ai. 1074, u. öfter; bei Her. auch häufig von menschlicher Nahrung, Proviant, so φορβὴ καὶ οἶνος, Speise u. Trank, 1, 211; καρποὺς ἐς φορβὴν κατατίϑεσϑαι 1, 202; οὐδὲν ἔτι φορβῆς ἐνῆν ἐν τῷ τείχει 7, 107, u. sonst.
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12 φάτνη
φάτνη, ἡ, 1) die Krippe, ein ausgehöhlter, hölzerner Trog mit Fächern, worin den Pferden und dem Rindvieh das Futter vorgesetzt wird; ἵππους ἀτίταλλ' ἐπὶ φάτνῃ Il. 5, 271; ἵππους μὲν κατέδησαν φάτνῃ ἐφ' ἱππείῃ 10, 568, u. öfter; φάτναι Ζηνὸς ἀρχαῖαι Pind. Ol. 13, 92; Eur. Hipp. 1240 u. öfter; Ar. Nubb. 13; πρὸς τὴν φάτνην τοὺς ἵππους στήσας Plat. Phaedr. 247 e. – Eine andere Form war πάϑνη, die auf πατέομαι, πάσασϑαι führt. – 2) wegen der Aehnlichkeit die Fächer u. Vertiefungen einer getäfelten Decke, lacunaria, D. Sic. 1, 66.
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13 χόρτασμα
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14 χόρτος
χόρτος, ὁ, 1) ein ringsum eingeschlossener, bes. mit Bäumen umpflanzter Platz, Gehege, Hof, innerer Hofraum; αὐλῆς ἐν χόρτῳ Il. 11, 774; bes. der Viehhof, wo sich zugleich die Miststätte befand, αὐλῆς ἐν χόρτοισιν 24, 640; auch der Weideplatz im Freien, die Trift, auch im plur., Sp. – Dah. χόρτοι λέοντος, der mit Wald umgebene Wohnort, der Weideplatz des nemeischen Löwen, Pind. Ol. 13, 43; χόρτοι εὔδενδροι Eur. I. T. 134, vgl. Cycl. 504; Sp., καὶ ὕλη Plut. Rom. 8. – Uebertr., χόρτος οὐρανοῦ, der Himmelsraum, poet. bei Hesych. – 2) das Futter, bes. für das Vieh; ϑηρῶν ὀρείων χόρτον, οὐχ ἵππων λέγεις Eur. Alc. 498; für Pferde, Rhes. 771; sowohl grünes als trockenes Gras, Heu, Hes. O. 608, später und in Prosa die gewöhnliche Bdtg des Wortes; χόρτος κοῦφος, Heu, Xen. An. 1, 5,10. – Im Allgemeinen, Nahrung, Lebensmittel, Fourage, Her. 5, 16. 9, 41; auch für Menschen, δούλιος χόρτος Hippon. frg. 20 bei Ath. VI, 304 b.
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15 χορτο-φόρος
χορτο-φόρος, Gras, Heu, Futter tragend, hervorbringend, – herbeischaffend, zuführend, ἅμαξα Polyaen. 4, 15; Strabo.
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16 χορτο-βολών
χορτο-βολών, ῶνος, ὁ, Ort, wohin man Gras, Heu wirst, Futter-, Heuboden, Sp.
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17 χορτο-λόγος
χορτο-λόγος, Gras, Futter sammelnd, fouragirend, Strabo u. a. Sp.
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18 χορτο-λογέω
χορτο-λογέω, Gras, Futter sammeln, fouragiren, Appian. Hisp. 65.
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19 χλωρο-φαγέω
χλωρο-φαγέω, grünes Futter fressen, Hippiatr.
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20 χλωράζω
χλωράζω, wie χλωροφαγέω, grünes Futter fressen, Galen.
См. также в других словарях:
Futter [3] — Futter , gewöhnlich mit der Arbeitsspindel einer Werkzeugmaschine (Bohrmaschine, Drehbank, Fräs , Hobelmaschine u.s.w.) zu verbindende Ein oder Aufspannvorrichtungen für Werkzeuge oder Werkstücke. Aus Holz oder Metall hergestellt, wechseln sie… … Lexikon der gesamten Technik
Futter [1] — Futter und Fütterung (hierzu Tafel »Zusammensetzung der Futtermittel«, mit Textbeilage). Das Futter der Haustiere besteht aus dem Tränkwasser, den Genußmitteln und den Futtermitteln (Futterstoffen), die nach der Verabreichung, der Fütterung, an… … Meyers Großes Konversations-Lexikon
Futter [4] — Futter. Um die Werkzeuge augenblicklich und auch während des Ganges der Werkzeugmaschine auswechseln zu können, verwendet man Schnellwechselbohrfutter nach Fig. 1. Das Werkzeug wird in einem Einsatz befestigt, der in das in der Bohrmaschine… … Lexikon der gesamten Technik
Futter — ¹Futter Fraß, Fressen, [Tier]nahrung; (Jägerspr.): Äsung, Geäse. ²Futter Auskleidung, Fütterung. * * * Futter,das:1.〈Tiernahrung〉Fressen·Fraß;Atzung·Äsung·Geäse(weidm)–2.F.geben:⇨füttern(b);gutimF.:⇨dick(1) Futter 1.Tiernahrung,Fraß,Fressen… … Das Wörterbuch der Synonyme
Futter [1] — Futter bezeichnet im allgemeinen eine innere Verkleidung. 1. Bei Türen ist es die seitliche Bekleidung der Pfosten oder Wände in der Lichtöffnung. Je nach der Breite unterscheidet man: a) das glatte Futter, aus einerseits gehobeltem Brette von… … Lexikon der gesamten Technik
Futter — Futter, 1) alle Nahrungsmittel der Thiere; bes. 2) die Pflanzen, Pflanzentheile, Wirthschaftsabfälle, Fabrikrückstände, mit welchen die landwirthschaftlichen Hausthiere genährt werden. Man theilt das F. ein: in Grünfutter, das in den grün… … Pierer's Universal-Lexikon
Futter [2] — Futter, in der Technik die Auskleidung oder Umhüllung eines Körpers oder der zur Herstellung derselben benutzte Stoff; Einspannvorrichtung für Bohrmaschinen, Drehbänke etc. Zentrierfutter sichern eine genaue zentrale Einspannung. Bei Pikee das… … Meyers Großes Konversations-Lexikon
Futter [2] — Futter, die innere Auskleidung einer Hohlform (beispielsweise wird ein Kessel für Säure mit Bleiplatten »ausgefüttert«), auch wohl eine äußere Bekleidung. Futterstücke heißen auch Beilagen von abgepaßter Dicke … Lexikon der gesamten Technik
Futter — Futter, Nahrung der Tiere, bes. der Haustiere, meist in der Wirtschaft selbst erzeugt; Grün F., die angebauten Futterpflanzen; Rauh F., die getrockneten Grünfuttermittel, sowie Stroh, Spreu u.a.; Wurzel F., die Rüben, Kartoffeln etc.; Bei oder… … Kleines Konversations-Lexikon
Futter — 1. Am Futter der Kuh sparen reichet nicht. Macht nicht reich. Die Türken sagen: Gewinn und iss, aber spare nicht am Futter des Esels. (Cahier, 2596.) 2. Das futter abbrechen hilfft zur Zucht. – Lehmann, 130, 137. 3. Das Futter des Löwen ist… … Deutsches Sprichwörter-Lexikon
Futter — Nahrung; Kost; Tiernahrung; Fressen (umgangssprachlich); Fütterung; Mast * * * 1Fut|ter [ fʊtɐ], das; s: Nahrung der Tiere: den Hühnern Futter geben. Zus.: Fischfutter, Hühnerfutter, Pferdefutter, Schweinefutter, Viehfut … Universal-Lexikon