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1 πάτρα
πάτρα, ἡ, ion. u. ep. πάτρη, das Vaterland, Geburtsland, die Vaterstadt, Heimath; εἷς οἰωνὸς ἄριστος ἀμύνεσϑαι περὶ πάτρης, Il. 12, 243, vgl. 24, 500. 17, 157; Pind. Ol. 12, 18 u. öfter; ἔξω δόμων καὶ πάτρας ὠϑεῖν ἐμέ, Aesch. Prom. 665; ποίας πάτρας ὑμᾶς ἂν ἢ γένους ποτὲ τύχοιμ' ἂν εἰπών; Soph. Phil. 222; Eur. Herc. Fur. 1016, Ar. Th. 136 Ach. 147; Her. σφίσι τε αὐτοῖσι καὶ πάτρῃ ἐξωγκωμένοι, 6, 126. – Auch = πατριά, Geschlecht, Abkunft, Abstammung, bes. von einem gemeinschaftlichen Stammvater, ἦ μὰν ἀμφοτέροισιν ὁμὸν γένος ἠδ' ἴα πάτρη, Poseidon und Zeus, Il. 13, 354, vgl. 1, 30, welche Stellen freilich auch von der Heimath verstanden werden können, Erklärung der VLL. σημαίνει δὲ καὶ τὴν ἐκ τοῦ αὐτοῠ πατρὸς γέννησιν; so auch öfter Pind., vgl. Böckh explicatt. crit. und in explicatt. p. 450, Stamm, Familie. Es ist also im Allgemeinen nicht gleichbedeutend mit φρατρία (s. dasselbe), obwohl beide Wörter vielleicht stammverwandt sind; nur in einzelnen griechischen Staaten, wie in Aegina, war φρατρία = πατριά oder πάτρα. – Als Verwandtschaftsgrad ist πάτρα das Verhältniß zwischen Eltern u. Kindern, Dieaearch.
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2 πέντ-αθλον
πέντ-αθλον, τό, ion. πεντάεϑλον, der Fünfkampf, quinquertium, der Inbegriff der fünf Leibesübungen ἅλμα, δίσκος, δρόμος, πάλη, πυγμή; Pind. Ol. 13, 29; plur., N. 7, 8; δρόμων, διαύλων, πεντάεϑλ' ἃ νομίζεται, Soph. El. 681; πεντάεϑλον ἐπασκήσας, Her. 6, 92. 9, 33; es wurden jene fünf Uebungen auch allein angestellt, und der Sieger in jeder einzelnen belohnt, das πένταϑλον aber erfordert einen Sieg in allen fünf hinter einander erkämpft, vgl. Böckh Inscr. 34 p. 52 a u. explicatt. zu Pind. N. 7, 71, u. s. das Folgende.
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3 δράστης