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1 colaphus
colaphus, ī, m. (κόλαφος), ein Schlag mit den Knöcheln der geballten Faust, der Faustschlag, colapho icere od. ferire alqm, Plaut. u. Nepot.: colaphum alci ducere, Quint., dare, Spart.: alci colaphos infringere, Ter.: ab alqo flagris, ferulis, colaphis vapulare, Sen.: colaphis caedi, Sen. u. Augustin.: colapho od. colaphis percussus, Sen. – Colaphus scherzh. Name eines Sklaven, etwa Schelle, Plaut. capt. 657.
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2 nola [1]
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3 tinnio
tinnio (in guten Hdschrn. auch tīnio), īvī u. iī, ītum, īre, klingen, klingeln, klimpern, schellen u. dgl., I) eig., Varro u. Quint.: tibi in foro diu tinnisse auriculas, geklungen haben, M. Aurel. b. Fronto ad M. Caes. 2, 2 extr.: cymbalum tinniens, klingende Schelle, Augustin. – II) übtr.: 1) von denen, die ihre Stimme scharf-, laut ertönen lassen, schreien, singen ertönen, v. Vögeln, zwitschern, Calp.: nimium iam tinnis, das lange Wortgeklingel hab' ich satt, Plaut.: voce suā tinnire temperent, mögen nicht zu laut schreien, Plaut.: aliquid sufferti, etwas Volltönendes singen, Suet.: vere novo, cum iam tinnire volucres incipient, Calp. – 2) in der Umgangssprache, mit Geld klimpern = zahlen bezahlen, ecquid Dolabella tinniat, ob er blechen (zahlen) wird, Cic. ad Att. 14, 21, 4; vgl. (bildl.) veri speciem dinoscere calles, ne qua subaerato mendosum tinniat auro, falschen Klang gebe, Pers. 5, 105.
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4 tintinnabulum
tintinnābulum, ī, n. (tintinno), die Klingel, Schelle (griech. κώδων), an den Türen, um durch ihren Ton das Gesinde zu rufen od. den Türhüter aufzuwecken; an den öffentlichen Bädern, um anzuzeigen, wann man sich dahin begeben sollte; an den Köpfen der Ochsen usw., Plaut. trin. 1004 u. Pseud. 332. Phaedr. 2, 7, 5. Plin. 36, 92. Suet. Aug. 91, 2. Petron. 47, 8. Iuven. 6, 441. Mart. 14, 163 lemm. Apul. met. 10, 18. Paul. Nol. carm. 18, 336. Ven. Fort. vit. S. Medard. 6. – / Nbf. tintinabellum, Not. Tir. 112, 87.
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5 colaphus
colaphus, ī, m. (κόλαφος), ein Schlag mit den Knöcheln der geballten Faust, der Faustschlag, colapho icere od. ferire alqm, Plaut. u. Nepot.: colaphum alci ducere, Quint., dare, Spart.: alci colaphos infringere, Ter.: ab alqo flagris, ferulis, colaphis vapulare, Sen.: colaphis caedi, Sen. u. Augustin.: colapho od. colaphis percussus, Sen. – Colaphus scherzh. Name eines Sklaven, etwa Schelle, Plaut. capt. 657.Ausführliches Lateinisch-deutsches Handwörterbuch > colaphus
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6 nola
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7 tinnio
tinnio (in guten Hdschrn. auch tīnio), īvī u. iī, ītum, īre, klingen, klingeln, klimpern, schellen u. dgl., I) eig., Varro u. Quint.: tibi in foro diu tinnisse auriculas, geklungen haben, M. Aurel. b. Fronto ad M. Caes. 2, 2 extr.: cymbalum tinniens, klingende Schelle, Augustin. – II) übtr.: 1) von denen, die ihre Stimme scharf-, laut ertönen lassen, schreien, singen ertönen, v. Vögeln, zwitschern, Calp.: nimium iam tinnis, das lange Wortgeklingel hab' ich satt, Plaut.: voce suā tinnire temperent, mögen nicht zu laut schreien, Plaut.: aliquid sufferti, etwas Volltönendes singen, Suet.: vere novo, cum iam tinnire volucres incipient, Calp. – 2) in der Umgangssprache, mit Geld klimpern = zahlen bezahlen, ecquid Dolabella tinniat, ob er blechen (zahlen) wird, Cic. ad Att. 14, 21, 4; vgl. (bildl.) veri speciem dinoscere calles, ne qua subaerato mendosum tinniat auro, falschen Klang gebe, Pers. 5, 105. -
8 tintinnabulum
tintinnābulum, ī, n. (tintinno), die Klingel, Schelle (griech. κώδων), an den Türen, um durch ihren Ton das Gesinde zu rufen od. den Türhüter aufzuwecken; an den öffentlichen Bädern, um anzuzeigen, wann man sich dahin begeben sollte; an den Köpfen der Ochsen usw., Plaut. trin. 1004 u. Pseud. 332. Phaedr. 2, 7, 5. Plin. 36, 92. Suet. Aug. 91, 2. Petron. 47, 8. Iuven. 6, 441. Mart. 14, 163 lemm. Apul. met. 10, 18. Paul. Nol. carm. 18, 336. Ven. Fort. vit. S. Medard. 6. – ⇒ Nbf. tintinabellum, Not. Tir. 112, 87.Ausführliches Lateinisch-deutsches Handwörterbuch > tintinnabulum
См. также в других словарях:
Schelle — is also the German name for Šaľa, Slovakia.infobox Belgium Municipality name=Schelle picture= picture map arms=Schelle.jpg region=BE REG FLE community=BE NL province=BE PROV AN arrondissement=Antwerp nis=11038 pyramid date= 0 19= 18 64= 65=… … Wikipedia
Schelle — bezeichnet: eine Schelle (Musikinstrument) oder auch Schellenbaum eine Nagelschelle zur Fixierung von Kabeln bei der Elektroinstallation eine Schlauchschelle, ringförmige Klemme zum Befestigen von Schlauchenden eine Rohrschelle zur Befestigung… … Deutsch Wikipedia
Schelle — Schelle: Schelle, une commune néerlandophone de Belgique Šaľa (Allemand: Schelle; Hongrois: Vágsellye, Sellye), un centre d affaires et de culture slovaque Gustave Schelle (1845 1927) , est un économiste français, spécialiste des physiocrates… … Wikipédia en Français
Schelle — Schelle, 1) Körper, welcher einen hellen Ton hervorbringt; daher 2) so v.w. Glocke, Klingel; bes. 3) hohle runde Körper von Messing od. Silberblech, worin ein Kügelchen von Eisen sich befindet, so daß sie geschüttelt hell klingen. Jede S. besteht … Pierer's Universal-Lexikon
Schelle — (Tintinnabulum), Glocke von hart geschlagenem Messing oder Neusilberblech, oder aus Glockenmetall gegossene Hohlkugel (Zimbel) mit einem eingeschlossenen Eisenstück zu Schlittengeläuten, früher auch Schmuck an Panzern, Wehrgehängen und Kleidern… … Meyers Großes Konversations-Lexikon
Schelle — Einem die Schelle(n) anhängen: ihn zum Narren machen. Murner gebraucht die Redensart schon so (›Schelmenzunft‹ 4):{{ppd}} {{ppd}} Du henkest jm ein Schellen an,{{ppd}} der hat dir das, der jhens gethan.{{ppd}} {{ppd}} Ursprünglich galt das… … Das Wörterbuch der Idiome
Schelle — Läute; Glocke; Klingel; Clipschelle; Klemme; Taschenklemme * * * Schẹl|le1 〈f. 19〉 1. Klingel, Glocke 2. geschlossenes Glöckchen 3. 〈mdt.〉 = Ohrfeige 4. 〈Pl.〉 Schellen metallene Handfesseln ( … Universal-Lexikon
Schelle — 1. Die Schelle an des Glockengiessers Thür hat selten einen guten Klang. – Altmann V, 90. 2. Die Schellen gehören dem Narren, die Schaufel zu dem Karren; die Eicheln den Sauen, die Eckstein zum Bauen; das Herz für die Soldaten, das Laub für… … Deutsches Sprichwörter-Lexikon
Schelle — 1Schelle »Glöckchen, Klingel«: Das auf das dt. und niederl. Sprachgebiet beschränkte Wort (mhd. schelle, ahd. scella »Glöckchen«, niederl. schel) ist eine Bildung zu dem im Nhd. untergegangenen starken Verb mhd. schellen, ahd. scellan »tönen,… … Das Herkunftswörterbuch
Schelle — Recorded in many forms including Schell, Schelle, Shell, Scheller, Schellig, Scholig, (German) Schell, Shell and Van Schell (Dutch), this is an unusual and interesting surname. However spelt it is a medieval nickname surname for a wild or… … Surnames reference
Schelle — 1. Übernamen zu mhd. schлl, schлllic »aufspringend, auffahrend, aufgeregt, wild; lärmend, toll«. 2. Übernamen oder Berufsübernamen zu mhd. schлlle »Schelle, Glöckchen« für jemanden, der diese an der Kleidung trug, oder für den Hersteller. 3.… … Wörterbuch der deutschen familiennamen