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markttag

  • 1 nundinus

    nūndinus, a, um (eig. nouendinus = novendinus, v. novem u. dies), zu neun Tagen gehörig, subst., I) Nūndina, ae, f. (sc. dea), die Göttin und Vorsteherin der Reinigung, die man mit Knaben am neunten, mit Mädchen am achten Tage nach der Geburt vornahm, Macr. sat. 1, 16, 36. – II) nūndinae, ārum, f., der an jedem neunten Tage gehaltene Markttag, Markt, Wochenmarkt, als Zeit, Ort u. Geschäft (an dem die Landleute, wie bei uns, zur Stadt kamen, verkauften u. kauften und nebenbei sich nach den Angelegenheiten des Staates erkundigten, weshalb auch ein Gesetz [lex] während dreier solcher Markttage [trinum nundinum, s. unten] angeschlagen bleiben mußte), Cic. u.a.; tertiis nundinis, am dritten Markttage, Gell.: in trinis nundinis, in drei M., Plin.: trinis nundinis continuis, an drei unmittelbar hintereinander folgenden M., Gell.: nundinas obire, die Märkte besuchen, um Wahlstimmen zu sammeln, Liv.: die nundinae auch Ferientage für die Schulen, hi pusilli nigri, qui exspectant nundinas, ut magister dimittat lusum, Varro sat. Men. 279. – Sing. nundina, Ven. Fort. vit. S. Mart. 1, 61. Sidon. epist. 7, 5, 2. – übtr., a) Markt übh., illi Capuam nundinas rusticorum, horreum Campani agri esse voluerunt, Cic.: ut sibi instituere in agris suis nundinas permitteretur, Plin. ep. – b) meton.: α) das Markten, das Feilschen um usw., der Handel mit usw., totius rei publicae n., Cic.: vectigalium flagitiosissimae n., Cic. – β) die Zehrungskosten beim Beziehen eines Marktes, Ulp. dig. 17, 2, 69. – III) nūndinum, ī, n. (sc. tempus), die Marktzeit, inter nundinum, in der Zeit zwischen zwei nundinae, alle 8 Tage, Varro sat. Men. 186 u. 528. – trinum nundinum, drei (aufeinanderfolgende) Markttage = drei achttägige Wochen, doch so, daß die dritte Woche erst angegangen sein kann, also 17–24 Tage, promulgatio (legis) trinum nundinum, an drei Markttagen, Cic. Phil. 3, 8. Cic. pro Cornel. 1. fr. 32 ( bei Prisc. 7, 9): conventio trinum nundinum, SC. de Bacch. lin. 23 (im Corp. inscr. Lat. 1. no. 196): rogatio trino nundino promulgata, Quint. 2, 4, 35: comitia in trinum nundinum indicere, auf den dritten Markttag, Liv. 3, 35, 1: si, quod in ceteris legibus trinum nundinum esse oportet (eine Frist von wenigstens 17 Tagen), id in adoptione satis est trium esse horarum, nihil reprehendo, Cic. de domo 41: se praesentem trinum nundinum (an den drei Markttagen) petiturum, Cic. ep. 16, 12, 3: quarta sit accusatio trinum nundinum prodictā die, daß zum vierten die Anklage nach wenigstens siebzehntägiger Frist mit Ankündigung des Tages geschehe, Cic. de domo 45. – / In allen Stellen, in denen die Form trinum nundinum allein steht, hält L. Lange (Rhein. Mus. 30, 161 ff.) u. Ph. Huschke (Röm. Studien 1, 299) diese für Genet. Plur. vom Nomin. trinae nundinae, also trinûm nundinûm = trinarum nundinarum, wofür namentlich oben die Stelle Cic. de domo 41 zu sprechen scheint, in der der Gegensatz trium horarum.

    lateinisch-deutsches > nundinus

  • 2 nundinus

    nūndinus, a, um (eig. nouendinus = novendinus, v. novem u. dies), zu neun Tagen gehörig, subst., I) Nūndina, ae, f. (sc. dea), die Göttin und Vorsteherin der Reinigung, die man mit Knaben am neunten, mit Mädchen am achten Tage nach der Geburt vornahm, Macr. sat. 1, 16, 36. – II) nūndinae, ārum, f., der an jedem neunten Tage gehaltene Markttag, Markt, Wochenmarkt, als Zeit, Ort u. Geschäft (an dem die Landleute, wie bei uns, zur Stadt kamen, verkauften u. kauften und nebenbei sich nach den Angelegenheiten des Staates erkundigten, weshalb auch ein Gesetz [lex] während dreier solcher Markttage [trinum nundinum, s. unten] angeschlagen bleiben mußte), Cic. u.a.; tertiis nundinis, am dritten Markttage, Gell.: in trinis nundinis, in drei M., Plin.: trinis nundinis continuis, an drei unmittelbar hintereinander folgenden M., Gell.: nundinas obire, die Märkte besuchen, um Wahlstimmen zu sammeln, Liv.: die nundinae auch Ferientage für die Schulen, hi pusilli nigri, qui exspectant nundinas, ut magister dimittat lusum, Varro sat. Men. 279. – Sing. nundina, Ven. Fort. vit. S. Mart. 1, 61. Sidon. epist. 7, 5, 2. – übtr., a) Markt übh., illi Capuam nundinas rusticorum, horreum Campani agri esse voluerunt, Cic.: ut sibi instituere in agris suis nundinas permitteretur, Plin. ep. – b) meton.: α) das Markten, das Feilschen
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    um usw., der Handel mit usw., totius rei publicae n., Cic.: vectigalium flagitiosissimae n., Cic. – β) die Zehrungskosten beim Beziehen eines Marktes, Ulp. dig. 17, 2, 69. – III) nūndinum, ī, n. (sc. tempus), die Marktzeit, inter nundinum, in der Zeit zwischen zwei nundinae, alle 8 Tage, Varro sat. Men. 186 u. 528. – trinum nundinum, drei (aufeinanderfolgende) Markttage = drei achttägige Wochen, doch so, daß die dritte Woche erst angegangen sein kann, also 17-24 Tage, promulgatio (legis) trinum nundinum, an drei Markttagen, Cic. Phil. 3, 8. Cic. pro Cornel. 1. fr. 32 ( bei Prisc. 7, 9): conventio trinum nundinum, SC. de Bacch. lin. 23 (im Corp. inscr. Lat. 1. no. 196): rogatio trino nundino promulgata, Quint. 2, 4, 35: comitia in trinum nundinum indicere, auf den dritten Markttag, Liv. 3, 35, 1: si, quod in ceteris legibus trinum nundinum esse oportet (eine Frist von wenigstens 17 Tagen), id in adoptione satis est trium esse horarum, nihil reprehendo, Cic. de domo 41: se praesentem trinum nundinum (an den drei Markttagen) petiturum, Cic. ep. 16, 12, 3: quarta sit accusatio trinum nundinum prodictā die, daß zum vierten die Anklage nach wenigstens siebzehntägiger Frist mit Ankündigung des Tages geschehe, Cic. de domo 45. – In allen Stellen, in denen die Form trinum nundinum allein steht, hält L. Lange (Rhein. Mus. 30, 161 ff.) u. Ph. Huschke (Röm. Studien 1, 299)
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    diese für Genet. Plur. vom Nomin. trinae nundinae, also trinûm nundinûm = trinarum nundinarum, wofür namentlich oben die Stelle Cic. de domo 41 zu sprechen scheint, in der der Gegensatz trium horarum.

    Ausführliches Lateinisch-deutsches Handwörterbuch > nundinus

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