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1 praetor
praetor, ōris, m. (st. praeitor v. praeeo), eig., einer, der vorangeht, also übh. der Anführer, der Vorgesetzte; dah. I) im Zivilstande, der Prätor, vom Stadtoberhaupte in Kapua, Cic. de lege agr. 2, 92 sq.: von den Suffeten Karthagos, Nep. Hann. 7, 4: vom Konsul Roms als oberstem Richter, Liv. 3, 55, 12, auch praetor maximus genannt, Liv. 7, 3, 5. – Als die Plebejer in Rom den Anteil am Konsulate errungen hatten, wurde die Prätur vom Konsulate getrennt (i. J. 366 v. Chr.) und zu einer neuen Behörde erhoben, so daß der Prätor Amtsgenosse der Konsuln und bei deren Abwesenheit Verweser der höchsten Staatsgewalt war. Anfänglich gab es nur einen Prätor, und zwar einen Patrizier, darauf (seit 337 v. Chr.) einen Plebejer; seit 247 v. Chr. gab es zwei Prätoren, einen praetor urbanus u. einen praetor peregrinus. Der praetor urbanus hatte die Gerichtsbarkeit in Privatstreitigkeiten röm. Bürger unter sich; öffentliche Rechtssachen zu behandeln stand ihm nur im Auftrage des Volkes (lege populi) zu. Er stellte nur eine vorläufige Untersuchung der Rechtssache an und übergab das Weitere (cognitio) Geschworenenrichtern (iudices selecti), bis diese Sache spruchreif geworden, worauf er Recht sprach (ius dicere, iurisdictio). Dem praetor peregrinus lag die Entscheidung von Rechtsstreitigkeiten zwischen röm. Bürgern und Fremden ob. Unter den Kaisern wurde der Geschäftskreis der Prätoren auf geringere Gegenstände eingeschränkt. Sie erhielten nur die cura ludorum und Besorgung von Rechtsgeschäften. – Die Ehrenzeichen des Prätors glichen denen der Konsuln: in der Stadt begleiteten ihn zwei, außerhalb der Stadt sechs Liktoren; er trug die toga praetexta, hatte als besondere Gerichtsstätte ein Gerüst (tribunal gen.), wo er auf der sella curulis saß, und daneben auf Sesseln (subsellia) die Richter. Indessen entschied er unerhebliche Rechtssachen auch ohne alle Förmlichkeiten an jedem beliebigen Orte (ex aequo loco, e plano), s. Cic. Caecin. 50. Suet. Tib. 33. – Die jedesmaligen Prätoren, deren gesetzmäßiges Alter das 40. Lebensjahr war, verwalteten ihr Amt ein Jahr, worauf sie als propraetores in die ruhigen Provinzen (wie die gewesenen Konsuln als proconsules in die unruhigen Provinzen) gingen; dah. auch praetor für propraetor, wie Cic. Verr. 2, 12 u. 4, 56; ja selbst für proconsul, Cic. ep. 2, 17, 6; Verr. 3, 125. – praetor primus, der zuerst gewählte Prätor (was für ehrenvoll und als Zeichen der Volksgunst galt), Cic. Pis. 2. – Von diesen Prätoren sind zu unterscheiden die, denen die Verwaltung der Provinzen übertragen wurde (seit d. J. 228 v. Chr.), seitdem sich die röm. Herrschaft außerhalb Italiens ausgebreitet hatte. Die ersten beiden wurden nach Sizilien und Sardinien, hierauf (198 v. Chr.) zwei nach Hispanien geschickt, s. Liv. 32, 27, 6. Sulla vermehrte anfänglich ihre Anzahl auf acht, dann auf zehn; Cäsar sogar auf sechzehn. Unter Augustus, der ihre Zahl zwar verringert zu haben scheint, waren indessen bald zehn, bald vierzehn, ja achtzehn, Vell. 2, 89, 2. Suet. Aug. 37. – Von Augustus wurde das Amt der praetores aerarii (d.i. Vorsteher des Ärariums) gegründet, das bis auf Klaudius dauerte, Tac. ann. 1, 75; hist. 4, 9: und Markus Aurelius setzte einen praetor tutelaris ein, Capit. Anton. phil. 10. § 11. – II) als Übersetzung des griech. στρατηγός, der Anführer, Feldherr der nichtrömischen Völker, bes. der Landtruppen, Cic., Nep. u.a.: pr. navalis, Admiral, Vell.
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2 praetor
praetor, ōris, m. (st. praeitor v. praeeo), eig., einer, der vorangeht, also übh. der Anführer, der Vorgesetzte; dah. I) im Zivilstande, der Prätor, vom Stadtoberhaupte in Kapua, Cic. de lege agr. 2, 92 sq.: von den Suffeten Karthagos, Nep. Hann. 7, 4: vom Konsul Roms als oberstem Richter, Liv. 3, 55, 12, auch praetor maximus genannt, Liv. 7, 3, 5. – Als die Plebejer in Rom den Anteil am Konsulate errungen hatten, wurde die Prätur vom Konsulate getrennt (i. J. 366 v. Chr.) und zu einer neuen Behörde erhoben, so daß der Prätor Amtsgenosse der Konsuln und bei deren Abwesenheit Verweser der höchsten Staatsgewalt war. Anfänglich gab es nur einen Prätor, und zwar einen Patrizier, darauf (seit 337 v. Chr.) einen Plebejer; seit 247 v. Chr. gab es zwei Prätoren, einen praetor urbanus u. einen praetor peregrinus. Der praetor urbanus hatte die Gerichtsbarkeit in Privatstreitigkeiten röm. Bürger unter sich; öffentliche Rechtssachen zu behandeln stand ihm nur im Auftrage des Volkes (lege populi) zu. Er stellte nur eine vorläufige Untersuchung der Rechtssache an und übergab das Weitere (cognitio) Geschworenenrichtern (iudices selecti), bis diese Sache spruchreif geworden, worauf er Recht sprach (ius dicere, iurisdictio). Dem praetor peregrinus lag die Entscheidung von Rechtsstreitigkeiten zwischen röm. Bürgern und————Fremden ob. Unter den Kaisern wurde der Geschäftskreis der Prätoren auf geringere Gegenstände eingeschränkt. Sie erhielten nur die cura ludorum und Besorgung von Rechtsgeschäften. – Die Ehrenzeichen des Prätors glichen denen der Konsuln: in der Stadt begleiteten ihn zwei, außerhalb der Stadt sechs Liktoren; er trug die toga praetexta, hatte als besondere Gerichtsstätte ein Gerüst (tribunal gen.), wo er auf der sella curulis saß, und daneben auf Sesseln (subsellia) die Richter. Indessen entschied er unerhebliche Rechtssachen auch ohne alle Förmlichkeiten an jedem beliebigen Orte (ex aequo loco, e plano), s. Cic. Caecin. 50. Suet. Tib. 33. – Die jedesmaligen Prätoren, deren gesetzmäßiges Alter das 40. Lebensjahr war, verwalteten ihr Amt ein Jahr, worauf sie als propraetores in die ruhigen Provinzen (wie die gewesenen Konsuln als proconsules in die unruhigen Provinzen) gingen; dah. auch praetor für propraetor, wie Cic. Verr. 2, 12 u. 4, 56; ja selbst für proconsul, Cic. ep. 2, 17, 6; Verr. 3, 125. – praetor primus, der zuerst gewählte Prätor (was für ehrenvoll und als Zeichen der Volksgunst galt), Cic. Pis. 2. – Von diesen Prätoren sind zu unterscheiden die, denen die Verwaltung der Provinzen übertragen wurde (seit d. J. 228 v. Chr.), seitdem sich die röm. Herrschaft außerhalb Italiens ausgebreitet hatte. Die ersten beiden wurden nach Sizilien und Sardini-————en, hierauf (198 v. Chr.) zwei nach Hispanien geschickt, s. Liv. 32, 27, 6. Sulla vermehrte anfänglich ihre Anzahl auf acht, dann auf zehn; Cäsar sogar auf sechzehn. Unter Augustus, der ihre Zahl zwar verringert zu haben scheint, waren indessen bald zehn, bald vierzehn, ja achtzehn, Vell. 2, 89, 2. Suet. Aug. 37. – Von Augustus wurde das Amt der praetores aerarii (d.i. Vorsteher des Ärariums) gegründet, das bis auf Klaudius dauerte, Tac. ann. 1, 75; hist. 4, 9: und Markus Aurelius setzte einen praetor tutelaris ein, Capit. Anton. phil. 10. § 11. – II) als Übersetzung des griech. στρατηγός, der Anführer, Feldherr der nichtrömischen Völker, bes. der Landtruppen, Cic., Nep. u.a.: pr. navalis, Admiral, Vell. -
3 Lucretius
Lucrētius, a, um, Name einer röm. gens, aus der am bekanntesten a) Sp. Lucretius Tricipitinus, Nachfolger des Lucius Junius Brutus im Konsulate, Liv. 1, 59, 8. Cic. de legg. 2, 10; dessen Tochter Lucretia, Gemahlin des Tarquinius Kollatinus, die, vom Sohne des letzten röm. Königs Tarquinius Superbus geschändet, sich erstach u. dadurch die unmittelbare Veranlassung zur Vertreibung der königl. Familie (der Tarquinier) gab, Liv. 1, 57 sq. Sen. ad Marc. 16, 1. Ov. fast. 2, 685. Iuven. 10, 293: appell. = »eine Lukretia« = eine keusche Frau, Petron. 9, 5. Mart. 11, 104, 21. – b) T. Lucretius Carus, ein röm. Dichter, Zeitgenosse Ciceros, Verf. des noch erhaltenen Gedichtes de rerum natura, Cic. ad Q. fr. 2, 11, 4. Quint. 10, 1, 87. Vgl. Teuffel Gesch. der röm. Literat.5 § 203.
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4 magistratus
magistrātus, ūs, m. (magister), I) das Amt-, die Würde eines magister, das obrigkeitliche Amt in Rom, magistratum petere, dare, mandare, habere, Cic.: m. obtinere, Caes.: m. gerere, verwalten, Cic. (u. so magistratus gerere, imperia suscipere, Lact.): m. inire od. ingredi, Sall., od. accipere, antreten, Liv.: magistratum deponere, Caes., od. magistratu abire, Cic.: in magistratu manere, Liv.: magistratum continuare, Liv.: in magistratu esse, Liv.: monumenta (Akten) rerum in magistratu gestarum, Plin. – v. den Ehrenstellen außerhalb Roms, in Sizilien, Cic.: in Gallien, Caes. – II) meton., v. dem, der ein obrigkeitliches Amt verwaltet, eine Magistratsperson, eine obrigkeitliche Person, der Staatsbeamte (unterschieden in magistratus ordinarii od. extraordinarii, je nachdem sie regelmäßig u. zu bestimmten Zeiten od. nur außerordentlich unter bestimmten Umständen gewählt wurden; in curules od. non curules, je nachdem ihnen die sella curulis zustand od. nicht; in patricii od. plebeii, je nachdem sie aus dem Patrizier- oder Plebejerstande genommen wurden; in maiores od. minores (od. inferioris iuris), je nachdem sie auspicia maiora od. minora halten durften, (wobei noch zu bemerken, daß die mag. mai. in den Zenturiatkomitien, die mag. min. in den Tributkomitien bestimmt wurden), est proprium munus magistratus intellegere, se gerere personam civitatis, Cic.: creare magistratus, Liv.: oppida per magistratus administrare, Sall.: magistratus intermittere, die weltlichen Behörden suspendieren, Caes.: his magistratibus, unter ihrer Amtsführung, -ihrem Konsulate, Nep. – Ggstz., magistratus an privatus, Quint.: inter filium magistratum et patrem privatum, Gell. – Sing. kollektiv = das Beamtenkollegium, die obrigkeitliche Behörde, Obrigkeit (wie im Griech. ἀρχή = ἄρχοντες), Nep. Them. 7, 4; Lys. 4, 3 (bei Cicero u.a. Plur. magistratus). – / Abl. magistrato, Lex colon. Genet. im Corp. inscr. Lat. 2, 5439, 4, 2. lin. 4: Nomin. Plur. magistratuus, Corp. inscr. Lat. 10, 3678, magistrates, Charis. 32, 26, magistrati, Fasti Philocali 31. Dec. im Corp. inscr. Lat. 12, p. 278: Akk. Plur. macistratos, Corp. inscr. Lat. 1, 195. lin. 3.
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5 Opimius
Opīmius, a, um, Name einer röm. gens, aus der am bekanntesten L. Opimius, unter dessen Konsulate (91 v. Chr.) ein sehr gutes Weinjahr war, Cic. Brut. 287. Vell. 2, 7. – Dav. Opīmiānus, a, um, opimianisch, vinum, Vell. u.a.
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6 Serranus [1]
1. Serrānus, ī, m. (auch Sarānus geschr., aber nicht v. 2. sero, sondern von Saranum, einer umbrischen Stadt, abzuleiten), Beiname des vom Pfluge zum Konsulate geholten C. Atilius Regulus, dann übh. ein Beiname in der gens Atilia, s. Orelli Onomast. Tull. 2. p. 86 sq.
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7 vicarius
vicārius, a, um (vicis), die Stelle einer Person od. Sache vertretend, stellvertretend, I) adi.: anima, Sen. rhet.: manus, Ps. Quint. decl.: mors, statt eines anderen erduldet, Hyg., Sen. rhet. u. Ps. Quint. decl.: praefectura Romae, Amm.: in iis (rebus) operae nostrae vicaria fides amicorum supponitur, Cic. Rosc. Am. 111. – II) subst.: A) vicārius, iī, m., der Stelltvertreter, Vikar, a) übh., Cic. u.a.: diligentiae meae, v. Nachfolger im Konsulate, Cic.: v. diligentiae meae succedit, Colum. – b) der Stellvertreter eines Soldaten, dare vicarios, Cic. Phil. 12, 3: alci vicarium expedire (verschaffen), Liv. 29, 1, 8; vicarium accipere (annehmen), Liv. 29, 1, 9: hunc ego vicarium pro me rei publicae do dicoque, Liv. 5, 18, 5. – c) der Unterbediente, den sich ein anderer Sklave hält, der Untersklave (Ggstz. servus ordinarius), Plaut., Cic. u.a.: vicarius supra coquos, Corp. inscr. Lat. 6, 9261. – d) der Vertreter einer fremden Verbindlichkeit, damni, Papin. dig. 26, 7, 39. § 16. – e) der Statthalter in einer Diözese als Vikar, Stellvertreter des praefectus praet., Africae, Hispaniarum, spät. ICt. – f) der Stellvertreter, Adjutant eines milit. Führers, Cod. Iust. 12, 51, 9: vicarius tribuni, Vizetribun, Treb. Poll. trig. tyr. 10, 4. – B) vicāria, ae, f., a) die Stellvertreterin, übh., se pro coniuge vicariam dare, sich für den Gatten aufopfern, Sen. ad Helv. 17, 4 (19, 5). – b) die Untersklavin, Corp. inscr. Lat. 6, 9425 u. 25062. – c) die Würde eines Vikars des praef. praet. (s. no. A, e), Cod. Theod. 6, 26, 4. Vopisc. Aurel. 10, 2. Amm. 23, 1, 4.
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8 Lucretius
Lucrētius, a, um, Name einer röm. gens, aus der am bekanntesten a) Sp. Lucretius Tricipitinus, Nachfolger des Lucius Junius Brutus im Konsulate, Liv. 1, 59, 8. Cic. de legg. 2, 10; dessen Tochter Lucretia, Gemahlin des Tarquinius Kollatinus, die, vom Sohne des letzten röm. Königs Tarquinius Superbus geschändet, sich erstach u. dadurch die unmittelbare Veranlassung zur Vertreibung der königl. Familie (der Tarquinier) gab, Liv. 1, 57 sq. Sen. ad Marc. 16, 1. Ov. fast. 2, 685. Iuven. 10, 293: appell. = »eine Lukretia« = eine keusche Frau, Petron. 9, 5. Mart. 11, 104, 21. – b) T. Lucretius Carus, ein röm. Dichter, Zeitgenosse Ciceros, Verf. des noch erhaltenen Gedichtes de rerum natura, Cic. ad Q. fr. 2, 11, 4. Quint. 10, 1, 87. Vgl. Teuffel Gesch. der röm. Literat.5 § 203.Ausführliches Lateinisch-deutsches Handwörterbuch > Lucretius
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9 magistratus
magistrātus, ūs, m. (magister), I) das Amt-, die Würde eines magister, das obrigkeitliche Amt in Rom, magistratum petere, dare, mandare, habere, Cic.: m. obtinere, Caes.: m. gerere, verwalten, Cic. (u. so magistratus gerere, imperia suscipere, Lact.): m. inire od. ingredi, Sall., od. accipere, antreten, Liv.: magistratum deponere, Caes., od. magistratu abire, Cic.: in magistratu manere, Liv.: magistratum continuare, Liv.: in magistratu esse, Liv.: monumenta (Akten) rerum in magistratu gestarum, Plin. – v. den Ehrenstellen außerhalb Roms, in Sizilien, Cic.: in Gallien, Caes. – II) meton., v. dem, der ein obrigkeitliches Amt verwaltet, eine Magistratsperson, eine obrigkeitliche Person, der Staatsbeamte (unterschieden in magistratus ordinarii od. extraordinarii, je nachdem sie regelmäßig u. zu bestimmten Zeiten od. nur außerordentlich unter bestimmten Umständen gewählt wurden; in curules od. non curules, je nachdem ihnen die sella curulis zustand od. nicht; in patricii od. plebeii, je nachdem sie aus dem Patrizier- oder Plebejerstande genommen wurden; in maiores od. minores (od. inferioris iuris), je nachdem sie auspicia maiora od. minora halten durften, (wobei noch zu bemerken, daß die mag. mai. in den Zenturiatkomitien, die mag. min. in den Tributkomitien bestimmt wurden), est proprium munus magistratus in-————tellegere, se gerere personam civitatis, Cic.: creare magistratus, Liv.: oppida per magistratus administrare, Sall.: magistratus intermittere, die weltlichen Behörden suspendieren, Caes.: his magistratibus, unter ihrer Amtsführung, -ihrem Konsulate, Nep. – Ggstz., magistratus an privatus, Quint.: inter filium magistratum et patrem privatum, Gell. – Sing. kollektiv = das Beamtenkollegium, die obrigkeitliche Behörde, Obrigkeit (wie im Griech. ἀρχή = ἄρχοντες), Nep. Them. 7, 4; Lys. 4, 3 (bei Cicero u.a. Plur. magistratus). – ⇒ Abl. magistrato, Lex colon. Genet. im Corp. inscr. Lat. 2, 5439, 4, 2. lin. 4: Nomin. Plur. magistratuus, Corp. inscr. Lat. 10, 3678, magistrates, Charis. 32, 26, magistrati, Fasti Philocali 31. Dec. im Corp. inscr. Lat. 12, p. 278: Akk. Plur. macistratos, Corp. inscr. Lat. 1, 195. lin. 3.Ausführliches Lateinisch-deutsches Handwörterbuch > magistratus
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10 Opimius
Opīmius, a, um, Name einer röm. gens, aus der am bekanntesten L. Opimius, unter dessen Konsulate (91 v. Chr.) ein sehr gutes Weinjahr war, Cic. Brut. 287. Vell. 2, 7. – Dav. Opīmiānus, a, um, opimianisch, vinum, Vell. u.a. -
11 Serranus
1. Serrānus, ī, m. (auch Sarānus geschr., aber nicht v. 2. sero, sondern von Saranum, einer umbrischen Stadt, abzuleiten), Beiname des vom Pfluge zum Konsulate geholten C. Atilius Regulus, dann übh. ein Beiname in der gens Atilia, s. Orelli Onomast. Tull. 2. p. 86 sq.————————2. Serrānus, falsch st. Sarranus, w. s.Ausführliches Lateinisch-deutsches Handwörterbuch > Serranus
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12 vicarius
vicārius, a, um (vicis), die Stelle einer Person od. Sache vertretend, stellvertretend, I) adi.: anima, Sen. rhet.: manus, Ps. Quint. decl.: mors, statt eines anderen erduldet, Hyg., Sen. rhet. u. Ps. Quint. decl.: praefectura Romae, Amm.: in iis (rebus) operae nostrae vicaria fides amicorum supponitur, Cic. Rosc. Am. 111. – II) subst.: A) vicārius, iī, m., der Stelltvertreter, Vikar, a) übh., Cic. u.a.: diligentiae meae, v. Nachfolger im Konsulate, Cic.: v. diligentiae meae succedit, Colum. – b) der Stellvertreter eines Soldaten, dare vicarios, Cic. Phil. 12, 3: alci vicarium expedire (verschaffen), Liv. 29, 1, 8; vicarium accipere (annehmen), Liv. 29, 1, 9: hunc ego vicarium pro me rei publicae do dicoque, Liv. 5, 18, 5. – c) der Unterbediente, den sich ein anderer Sklave hält, der Untersklave (Ggstz. servus ordinarius), Plaut., Cic. u.a.: vicarius supra coquos, Corp. inscr. Lat. 6, 9261. – d) der Vertreter einer fremden Verbindlichkeit, damni, Papin. dig. 26, 7, 39. § 16. – e) der Statthalter in einer Diözese als Vikar, Stellvertreter des praefectus praet., Africae, Hispaniarum, spät. ICt. – f) der Stellvertreter, Adjutant eines milit. Führers, Cod. Iust. 12, 51, 9: vicarius tribuni, Vizetribun, Treb. Poll. trig. tyr. 10, 4. – B) vicāria, ae, f., a) die Stellvertreterin, übh., se pro coniuge vicariam dare, sich für den Gatten aufopfern, Sen. ad Helv. 17, 4 (19, 5). – b)————die Untersklavin, Corp. inscr. Lat. 6, 9425 u. 25062. – c) die Würde eines Vikars des praef. praet. (s. no. A, e), Cod. Theod. 6, 26, 4. Vopisc. Aurel. 10, 2. Amm. 23, 1, 4.Ausführliches Lateinisch-deutsches Handwörterbuch > vicarius
См. также в других словарях:
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