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1 μελί-κρᾱτος
μελί-κρᾱτος, ion. μελίκρητος, mit Honig gemischt, angemacht, τὸ μελίκρατον, sc. πόμα, ein Trank aus Honig u. Milch, welcher den Göttern der Unterwelt u. den abgeschiedenen Seelen gespendet wurde, Od. 10, 519. 11, 27; auch μελίκρατα γάλακτος, Eur. Gr. 115, denn es gab auch ein Gemisch von Honig u. Wasser, bei Suid. ὕδωρ μελίκρατον, nach Moeris war der hellenistische Ausdruck dafür οἰνόμελι u. ὑδρόμελι; vgl. noch Ap. Rh. 4, 712; Piers. zu Moeris p. 254.
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2 μελίκρᾱτος,
μελί-κρᾱτος, u. μελί-κρᾱς, ᾱτος, τό, mit Honig gemischt, angemacht, τὸ μελίκρατον, sc. πόμα, ein Trank aus Honig u. Milch, welcher den Göttern der Unterwelt u. den abgeschiedenen Seelen gespendet wurde; auch μελίκρατα γάλακτος, denn es gab auch ein Gemisch von Honig u. Wasser -
3 μελίκρᾱς
μελί-κρᾱτος, u. μελί-κρᾱς, ᾱτος, τό, mit Honig gemischt, angemacht, τὸ μελίκρατον, sc. πόμα, ein Trank aus Honig u. Milch, welcher den Göttern der Unterwelt u. den abgeschiedenen Seelen gespendet wurde; auch μελίκρατα γάλακτος, denn es gab auch ein Gemisch von Honig u. Wasser -
4 μελιτόω
μελιτόω, mit Honig vermischen, süßen; μήκωνα μεμελιτωμένην, Thuc. 4, 26; auch ἀγγεῖον μεμελιτωμένον, mit Honig gefüllt, Plut. Symp. 1, 10, 2.
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5 μελί-ζωρος
μελί-ζωρος, von lauterem Honig, ποτόν, Phaedim. Ath. XI, 498 e; τὸ μ., = μελίκρατον, Nic. Al. 205; auch = süß wie Honig, ῥίζα μελίζωρος πάσασϑαι Ther. 663.
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6 νέκταρ
νέκταρ, αρος, τό, der Trank der Götter, wie Ambrosia ihre Speise ist; Od. 5, 93; τῇ δὲ παρ' ἀμβροσίην δμωαὶ καὶ νέκταρ ἔϑηκαν, 199; Ἥβη νέκταρ ἐῳνοχόει, Il. 4, 3; den edlen Wein nennt Polyphem ἀμβροσίης καὶ νέκταρος ἀποῤῥώξ, Od. 9, 359; Il. 19, 38 dient Nektar mit Ambrosia, um den Leichnam des Patroklos vor Fäulniß zu bewahren; auch bei Hes. u. Pind. der Trank der Götter, Ol. 1, 62 P. 9, 65; χυτόν, Ol. 7, 7, von der Dichtkunst; μελισσᾶν νέκταρ, Honig, Eur. Bacch. 144; μεϑυσϑεὶς τοῦ νέκταρος, Plat. Conv. 203 b; Folgde; νέκταρ καὶ ἀμβροσία τὸ δεῖπνον, Luc. Sacrif. 9; Plut.; Diosc. 24 (VII, 31) sagt auch προχοαὶ νέκταρος ἀμβροσίου; Antiphil. 29 (IX, 404) nennt den Honig νέκταρ αἰϑέριον. Bei Nossis 5 (VI, 275), ἁδύ τι νέκταρος ὄζει, vom κεκρύφαλος gesagt, ist eine wohlriechende Salbe gemeint. – Die Alten leiteten es von νή u. κήρ od. ΚΤΑΩ ab, so daß es wie ἀμβροσία auf die Unsterblichkeit der Götter hindeuten sollte.
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7 μέλισσα
μέλισσα, ἡ, att. μέλιττα (μέλι, die Form μέλιτα, die man aus Empedocl. bei Ath. XII, 510 d anführt, ξανϑῶν δὲ σπονδὰς μελιτῶν, fällt weg, wenn man richtig μελίτων accentuirt), die Biene, Hom. u. die Folgdn; ἔϑνεα μελισσάων ἀδινάων, dichte Bienenschwärme, Il. 2, 87; σμῆνος μελισσῶν, Hes. Th. 594 u. Aesch. Pers. 128; ξουϑή, Soph. frg., wie Eur. I. T. 634, u. ξουϑόπτερος, Herc. Fur. 488; μελισσᾶν τρητὸν πόνον, von den Bienenzellen, Pind. P. 6, 54. – Auch der Honig, Soph. O. C. 482, vgl. Epinic. bei Ath. X, 432 d, Lob. Phryn. 187, den Eur. Bacch. 143 μελισσᾶν νέκταρ nennt; οἷον σμήνη μελιττῶν, Plat. Polit. 293 d; ὥςπερ μέλιττα τὸ κέντρον ἐγκαταλιπών, Phaed. 91 c; Folgde; Arist. H. A. 9, 40. – Uebertr., Dichter, Dichterinn, weil sie den Honig aus der Blüthe des Lebens saugen u. ihn zum Genusse Anderer kunstvoll verarbeiten, vgl. Jacobs Anth. Pal. p. 580. – Bei Pind. P. 4, 60 ist Δελφὶς μέλισσα die delphische Priesterinn; auch die Priesterinnen der Demeter u. Artemis hießen so, VLL.; vgl. Creuzers Symbolik 3 p. 354. 4 p. 241. 382 f. – Bei den Sp. übh. eine keusche, reine Seele; der jungfräuliche Mond, Porphyr. – S. noch nom. pr.
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8 μελίζωρος
μελί-ζωρος, von lauterem Honig; auch = süß wie Honig -
9 μέλισσα
μέλισσα, ἡ, die Biene; ἔϑνεα μελισσάων ἀδινάων, dichte Bienenschwärme; μελισσᾶν τρητὸν πόνον, von den Bienenzellen. Auch der Honig. Übertr., Dichter, Dichterin, weil sie den Honig aus der Blüte des Lebens saugen u. ihn zum Genusse anderer kunstvoll verarbeiten; Δελφὶς μέλισσα die delphische Priesterin; auch die Priesterinnen der Demeter u. Artemis hießen so; übh. eine keusche, reine Seele; der jungfräuliche Mond -
10 μελιτόω
μελιτόω, mit Honig vermischen, süßen; auch ἀγγεῖον μεμελιτωμένον, mit Honig gefüllt -
11 ὄμπνη
ὄμπνη, ἡ, die Nahrung, bes. die aus Feldfrüchten; Getreide; in Griechenland bes. Weizen u. Gerste; ὄμπναι sind auch die mit Honig zu Opferkuchen zubereiteten Feldfrüchte, bes. Weizen; die Honigwaben der Bienenstöcke πολυωπέας ὄμπνας. Die Wurzel des Wortes scheint ΟΠ, ops, womit auch ὄφελος, ὀφέλλω zusammenhangen mögen, so daß der Grundbegriff Fruchtbarkeit, Segen, Gedeihen ist--------------------------------ὄμπνη, ἡ, die Nahrung, bes. die aus Feldfrüchten; Getreide; in Griechenland bes. Weizen u. Gerste; ὄμπναι sind auch die mit Honig zu Opferkuchen zubereiteten Feldfrüchte, bes. Weizen; die Honigwaben der Bienenstöcke πολυωπέας ὄμπνας. Die Wurzel des Wortes scheint ΟΠ, ops, womit auch ὄφελος, ὀφέλλω zusammenhangen mögen, so daß der Grundbegriff Fruchtbarkeit, Segen, Gedeihen ist -
12 προίκιος
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13 πόνος
πόνος, ὁ, Arbeit; bes. mühsame, ermattende Anstrengung, auch Drangsal, Noth, bes. des Kampfes; Aristarch. erkl. überall bei Hom. ἔργον, bes. ἔργον πολεμικόν, vgl. Schol. zu Il. 5, 667. 6, 72. 13, 2; μάχης, Il. 16, 568; auch allein πόνος = μάχη, 6, 77. 12, 348. 356. 13, 344. 17, 158 Od. 12, 117 u. sonst; πόνον ἔχειν = μάχεσϑαι, Il. 6, 525; καὶ ὀϊζύν, 13, 2. 15, 416; Hes. Sc. 305. 310; u. so ist auch zu nehmen ὥς κε ἀναπνεύσωσι πόνοιο, Il. 15, 235, πότε κέν τις ἀναπνεύσειε πόνοιο, 19, 227, u. πᾶσι δ' ἔϑηκε πόνον, 21, 525, obwohl es hier u. in andern Stellen mehr »Kummer und Noth« bedeutet; ἄνευϑε πόνου καὶ ἀνίης, Od. 7, 192; πόνον τιϑέναι τινί, Einem Noth, Drangsal bereiten, Hes. O. 472; Pind. παῠροι ἐν πόνῳ πιστοί, N. 10, 78, u. oft in der Bdtg Unglück, Mühsal; er nennt den Fischfang εἰνάλιος πόνος, P. 2, 79; πέπρακται τοὔργον οὐ μακρῷ πόνῳ, Aesch. Prom. 75; πόνον παρέχειν τινί, Einem Noth machen, Pers. 319; u. oft für Noth, Leiden, σῶν ὑπερστένω πόνων Prom. 66, τῶνδέ σ' ἐκλῠσαι πόνων 326, u. oft in diesem Stücke; πόνος περισσός ἐστι τἀν Ἅιδου σέβειν, Soph. Ant. 776; πόνος πόνῳ πόνον φέρει, Ai. 853; ὃς τόνδε κἄμ' ἔσωσας ἐκ πολλῶν πόνων, aus vielem Mühsal, Leid, El. 1348; Herakles sagt ὅσους πονήσας καὶ διεξελϑὼν πόνους, Phil. 1405; τὸ ζῆν μὴ καλῶς, μέγας πόνος, Eur. Hec. 378, u. oft; πόνον πολὺν ἔχει τοῦτο, Ar. Pax 1182; πόνους ἔχειν διά τινα, Eccl. 975. – Kampfmühe, Her. 6, 114. 8, 89; ἔνϑα δὴ πόνος τε καὶ ἀγὼν ἔσχατος ψυχῇ πρόκειται, Plat. Phaedr. 247 b; καὶ κίνδυνοι, Alc. II, 142 b; πολὺν ἔχουσαι πόνον, viel Noth habend, Phaedr. 248 b; μετὰ πολλοῦ πόνου, Soph. 230 a; ἀναλίσκων καὶ χρήματα καὶ πόνους καὶ διατριβάς, Rep. VIII, 561 a; πάντων τῶν κατὰ τὰ σώματα πόνων, körperliche Anstrengungen, Polit. 294 e; auch von gymnastischen Uebungen, Arist. Nic. eth. 1, 6, 4; vgl. τοὺς ἐπὶ τὰ γυμνάσια καὶ πόνους ἰόντας, Plat. Legg. I, 646 c. – Bei Thuc. 2, 49 Krankheit; – Xen. An. 7, 6, 9 τοὺς ἡμετέρους πόνους ἔχει, er hat den Ertrag, Gewinn unserer Anstrengung; so nennt Pind. P. 6, 54 den Honig μελισσᾶν τρητὸς πόνος; u. Aesch. Ag. 54 die Jungen δεμνιοτήρη πόνον ὀρταλίχων, wie ὠδίνων π. Eur. Phoen. 30, τεκτόνων Or. 1570.
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14 πεμφρηδών
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15 παν-ακρίς
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16 πῡραμοῦς
πῡραμοῦς, ὁ, statt πυραμόεις, ein Kuchen von geröstetem Weizen mit Honig ( Ath. III, 144 b, ἄρτος διὰ σησάμων πεττόμενος καὶ τάχα ὁ αὐτὸς τῷ σησαμίτῃ ὤν), Ar. Equ. 277, den der bekam, welcher die Nacht über bei der παννυχίς wachend aushalten konnte; dah. Th. 94 τοῠ γὰρ τεχνάζειν ἡμέτερος ὁ πυραμοῠς, in der List ist der Kuchen unser, d. i. bin ich des Sieges gewiß, vgl. Schol. zur Stelle und πυραμίς.
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17 σχαδών
σχαδών, όνος, ἡ, die Larve der Bienen, Arist. H. A. 5, 22. 23; die Brutzelle der Bienen, Zelle der Drohnen, und die mit Honig gefüllte Wachsscheibe, Wachstafel, Wabe, auch Honigraß, Honigroß genannt, αἱ τοῦ μέλιτος καὶ τῶν σχαδόνων ϑυρίδες ἀμφίστομοι Arist. H. A. 9, 40; Theocr. 1, 147.
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18 σιμβλεύω
σιμβλεύω, 1) die Bienen in Körbe, Stöcke setzen, schlagen. – 2) intr., κηρία σιμβλεύει, Honig sammelt sich in den Körben, Phil. Thess. 30 (VI, 236).
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19 σιμβλήϊος
σιμβλήϊος, p. = σίμβλιος, dah. σιμβλήϊα ἔργα, Honig, Ap. Rh. 3, 1036.
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20 σησαμῆ
См. также в других словарях:
Honig — aus dem Direktverkauf … Deutsch Wikipedia
Hönig — oder Hoenig ist der Familienname folgender Personen: Ari Hoenig (* 1973), US amerikanischer Jazz Schlagzeuger Dov Hoenig, Cutter Eugen Hönig (1873–1945), deutscher Architekt und Präsident der Reichskammer der Bildenden Künste Franz Josef Hönig (* … Deutsch Wikipedia
Honig — Honig, das Haupterzeugniß der Bienen, eine zuckerreiche, klebrige Substanz, welche sie aus den Nektarien der Blumen und Blüthen gewinnen. Sie sammeln ihn in den Wachszellen, um im Winter davon zu leben; aber der industriöse Mensch beraubt sie… … Damen Conversations Lexikon
Honig — [Aufbauwortschatz (Rating 1500 3200)] Bsp.: • Honig soll besser für die Gesundheit sein als Zucker. • Das kontinentale Frühstück beinhaltet Honig … Deutsch Wörterbuch
Honig [1] — Honig (Mel), 1) der süße Saft, welchen die Bienen von den Blumen u. Blättern der Pflanzen mit ihrem Rüssel einsaugen, in ihrem Magen verarbeiten u. durch ihren Mund in die erbauten Wachszellen wieder ablegen. Seine Beschaffenheit u. Güte hängt… … Pierer's Universal-Lexikon
Honig — (lat. Mel), der von den Bienen, besonders der Honigbiene (Apis mellifica, s. Bienen), aus den Nektarien der Blüten gesammelte, in ihrem Körper verarbeitete und in besondere Zellen des Bienenstockes entleerte süße Saft. Die aus dem Stocke… … Meyers Großes Konversations-Lexikon
Honig — Sm std. (8. Jh.), mhd. honec, honic n., ahd. honag n., as. honeg Stammwort. Aus g. * hunanga n. Honig , auch in anord. hunang n., ae. hunig n., afr. hunig. Dieses aus ig. * kṇəko Adj. goldfarben in ai. kāñcaná n. Gold , Adj. golden , auch Name… … Etymologisches Wörterbuch der deutschen sprache
Honig — Honig: Der Honig ist nach seiner Farbe als »der ‹Gold›gelbe« benannt worden. Das altgerm. Substantiv mhd. honec, ahd. hona‹n›g, niederl. honing, engl. honey, schwed. honung ist z. B. mit griech. knēkós »gelblich, saflorfarben« und aind. kāñcana … Das Herkunftswörterbuch
Honig [2] — Honig, Gustav, Pseudonym für Joh. Christ. Friedr. Schulz … Pierer's Universal-Lexikon
Honig — Honig, gelblicher oder bräunlicher Süßstoff, den die Bienen aus den Blumen und reifen Früchten sammeln, in ihrem Organismus verarbeiten und in ihrem Wachsbau (Waben) aufbewahren. Berühmt der H. aus Anis , Akazien , Lindenblüte. Der beste der… … Kleines Konversations-Lexikon
Honig — (mel), die bekannte süße Substanz, welche von den Bienen aus dem verschluckten Nektar im ersten glatten Magen bereitet wird, aus welchem sie ihn sogleich nach ihrer Heimkunft in die hierzu bestimmten H.zellen entleeren. Im Herbst oder Frühjahr… … Herders Conversations-Lexikon