-
1 iunceus
iunceus, a, um (iuncus), I) aus Binsen, Binsen-, vincula, Ov.: sporta, Colum.: cratis, Plin. – scherzh., nam mihi intus potione iunceā onerabo gulam, ich werde mir mit einem Binsenstrick die Kehle zuschnüren, Plaut. Stich. 639 G. – II) Binsen ähnlich, binsenartig, caulis, Plin. 25, 85. – bes., so schlank (zart) wie eine Binse, pectora, Prud. perist. 3, 132: tam etsi bonast natura, reddunt curaturā iunceam, Ter. eun. 316.
-
2 iuncinus
iuncinus, a, um (iuncus), aus Binsen, Binsen-, oleum, Plin. 15, 30. – subst., iuncina, ae, f., die Binse, Gromat. vet. 325, 8 u. 328, 28.
-
3 iuncus
-
4 schoenus
schoenus, ī, m. (σχοινος), I) die Binse, Schmeele, rein lat. iuncus, wovon die Alten eine wohlriechende Art (Andropogon Schoenanthos, L.) gebrauchten, um den Wein anzumachen und ihm einen gewissen Geschmack u. Geruch zu geben, Cato u. Colum. – II) meton.: A) eine aus der wohlriechenden Binsenart bereitete wohlfeile Salbe, die Binsensalbe, mit der sich öffentliche Dirnen salbten, schoeno delibutae, Plaut. Poen. 267. – B) ein griechisches Landmaß, nach dem man, wie in Italien nach der pertica, erobertes Land ausmaß u. unter die Ansiedler verteilte; dann auch ein persisches u. ägyptisches Landmaß, gewöhnlich zwischen 30 und 60 Stadien gerechnet, Plin. 6, 125 u. 12, 53.
-
5 scirpus
scirpus, ī, m. (etruskisches Wort), I) die Binse, Plaut, u. Plin. – weil die Binsen keine Knoten haben, dah. sprichw., quaerere in scirpo nodum, Schwierigkeiten finden, wo keine sind, Enn. sat. 70. Plaut. Men. 247. Ter. Andr. 941; vgl. Isid. orig. 17, 9, 97. Fest. 330 (b), 9 sqq. – II) das Binsennetz, dah. übtr. das Rätsel, Gell. 12, 6, 1.
-
6 iunceus
iunceus, a, um (iuncus), I) aus Binsen, Binsen-, vincula, Ov.: sporta, Colum.: cratis, Plin. – scherzh., nam mihi intus potione iunceā onerabo gulam, ich werde mir mit einem Binsenstrick die Kehle zuschnüren, Plaut. Stich. 639 G. – II) Binsen ähnlich, binsenartig, caulis, Plin. 25, 85. – bes., so schlank (zart) wie eine Binse, pectora, Prud. perist. 3, 132: tam etsi bonast natura, reddunt curaturā iunceam, Ter. eun. 316. -
7 iuncinus
Ausführliches Lateinisch-deutsches Handwörterbuch > iuncinus
-
8 iuncus
-
9 schoenus
schoenus, ī, m. (σχοινος), I) die Binse, Schmeele, rein lat. iuncus, wovon die Alten eine wohlriechende Art (Andropogon Schoenanthos, L.) gebrauchten, um den Wein anzumachen und ihm einen gewissen Geschmack u. Geruch zu geben, Cato u. Colum. – II) meton.: A) eine aus der wohlriechenden Binsenart bereitete wohlfeile Salbe, die Binsensalbe, mit der sich öffentliche Dirnen salbten, schoeno delibutae, Plaut. Poen. 267. – B) ein griechisches Landmaß, nach dem man, wie in Italien nach der pertica, erobertes Land ausmaß u. unter die Ansiedler verteilte; dann auch ein persisches u. ägyptisches Landmaß, gewöhnlich zwischen 30 und 60 Stadien gerechnet, Plin. 6, 125 u. 12, 53.Ausführliches Lateinisch-deutsches Handwörterbuch > schoenus
-
10 scirpus
scirpus, ī, m. (etruskisches Wort), I) die Binse, Plaut, u. Plin. – weil die Binsen keine Knoten haben, dah. sprichw., quaerere in scirpo nodum, Schwierigkeiten finden, wo keine sind, Enn. sat. 70. Plaut. Men. 247. Ter. Andr. 941; vgl. Isid. orig. 17, 9, 97. Fest. 330 (b), 9 sqq. – II) das Binsennetz, dah. übtr. das Rätsel, Gell. 12, 6, 1.
См. также в других словарях:
Binse — Binse: Der westgerm. Name der grasähnlichen Sumpfpflanze mhd. bin‹e›z̧, ahd. binuʒ, asächs. binut, engl. bent‹grass› ist dunklen Ursprungs. Die heutige Singularform ist aus dem frühnhd. Plural bintze, bintzen entstanden. Zus.: Binsenwahrheit… … Das Herkunftswörterbuch
Binse — Sf (Sumpfpflanze) erw. fach. (8. Jh., Form 12. Jh.), mhd. bin(e)z m./f., ahd. binuz m., as. binut m Stammwort. Aus wg. * binut(a) (oder * ben ) m. Binse , auch in ae. beonet (nur in Eigennamen). Daneben mhd. biese, mndd. bese, nfr. būs. Herkunft… … Etymologisches Wörterbuch der deutschen sprache
Binse — Binse,die:indieBinsengehen:a)⇨verloren(4)–b)⇨entzweigehen(1) … Das Wörterbuch der Synonyme
Binse — Binsen Dreiblatt Binse (Juncus trifidus) Systematik Abteilung: Bedecktsamer (Magnoliophyta) … Deutsch Wikipedia
Binse — In die Binsen gehen: verlorengehen, verschwinden; ertrinken und verderben. Bereits Notker versuchte eine Worterklärung und leitete Binse von ›bi nasz‹ her: ›der binez, pezeichenet immortalitatem, wanda er io gruone ist fono dero nazi, an dero er… … Das Wörterbuch der Idiome
Binse — * Die Binse hat keine Knoten. – Eiselein, 78. Holl.: In gladde biezen zoekt hij knobbels. (Harrebomée, I, 56.) … Deutsches Sprichwörter-Lexikon
Binse, die — Die Binse, plur. die n. 1) Eine Pflanze, welche in feuchten morastigen Gegenden wächset, und sich durch ihren geraden biegsamen Schaft hinlänglich unterscheidet; Juncus, L. Einige Arten der Semsen, Scirpus, L. werden im gemeinen Leben gleichfalls … Grammatisch-kritisches Wörterbuch der Hochdeutschen Mundart
Binse — Bịn|se 〈f. 19; Bot.〉 zur Familie der Binsengewächse (Juncaceae) gehörige, linienartige Pflanze mit stängelähnl., markerfüllten Blättern, die für Geflechte verwendet werden: Juncus; Sy Binsengras; →a. Simse ● in die Binsen gehen 〈fig.〉 verloren … Universal-Lexikon
Binse — jonçaie Alsace … Glossaire des noms topographiques en France
Binse — (Juncaceae), meist grasahnliche Sumpfpflanzen; in kuhleren Erdgebieten, haufig vielblutige Blutenstande … Maritimes Wörterbuch
Binse — Bịn·se die; , n; eine Pflanze mit langen, rohrförmigen Blättern, die am oder im Wasser wächst || ID etwas geht in die Binsen gespr; etwas (besonders ein Vorhaben) gelingt nicht, bleibt ohne Erfolg … Langenscheidt Großwörterbuch Deutsch als Fremdsprache