-
21 securicula
secūricula, ae, f. (Demin. v. securis, s. Consent. 355, 13. Not. Tir. 38, 55), I) das kleine Beil, die kleine Axt, Plaut. rud. 1158 sq. Mart. 14, 35 lemm.: am Pfluge angebracht, um die Wurzeln zu zerschneiden, Plin. 18, 177 D. (Jan sericulam?). – II) meton. (als t. t. der Baukunst), eine beilförmige Art Verklammerung, der Schwalbenschwanz, griech. πελεκινος, Vitr. 4, 7, 4; 10, 11, 8.Ausführliches Lateinisch-deutsches Handwörterbuch > securicula
-
22 securifer
secūrifer, fera, ferum (securis u. fero), ein Beil-, eine Axt tragend, Ov. met. 12, 460.Ausführliches Lateinisch-deutsches Handwörterbuch > securifer
-
23 securiger
secūriger, gera, gerum (securis u. gero), ein Beil-, eine Axt führend, puellae, Amazonen, Ov. her. 4, 117: Nealces, Val. Flacc. 3, 191: catervae, Val. Flacc. 5, 138: Lycurgus, Sen. Oedip. 471: dextra, Sil. 16, 48.Ausführliches Lateinisch-deutsches Handwörterbuch > securiger
-
24 securis
secūris, is, Akk. im, Abl. ī, f. (seco), I) das Beil, die Axt, 1) eig. u. bildl.: a) eig., zum Fällen der Bäume, Verg. u.a.: zum Töten der Opfertiere, Verg. u.a.: als Waffe, Streitaxt, Verg. u. Hor.: sec. anceps, Doppelaxt, Plaut. u. Ov.: ebenso sec. bipennis, Varro fr.: bes. zum Köpfen, Hinrichten der Verbrecher, admota cervicibus meis securis, Sen. rhet.: securi ferire, percutere, mit dem Beile hinrichten, Cic.: saevus securi Torquatus, der seinen eigenen Sohn köpfen ließ, Verg.: securium gladiorumque terrore subnixi, Lact. – Sprichw., securi Tenediā (Τενεδία πελέκει), mit äußerster Strenge, ohne alle Barmherzigkeit (hergeleitet von der Strenge des Königs Tenes auf der Insel Tenedos, der jedesmal bei Anklagen den Scharfrichter hinter den Kläger stellte, um diesen, falls er einen Unschuldigen anklagte, sogleich zu bestrafen), Cic. ad Q. fr. 2, 9 (11) 2: ebenso securim Tenediam, quam minaris, abde aliquo, den strengen Vorsatz, Fronto epist. Graec. 6 in. (ad M. Caes. 1, 9 in.). – b) bildl., der Hieb, die Wunde = Schaden, Verlust, graviorem infligere securim rei publicae, Cic. Planc. 70: quam te securim putas iniecisse petitioni tuae, Cic. Mur. 48 (vgl. ibid. illa plaga est iniecta petitioni tuae). – 2) übtr., der Teil des Winzermessers, der zum Hauen dient, die Haue, Colum. 4, 25, 1. – II) meton. (da secures, fasces u. virgae von den Likto-————ren den höchsten obrigkeitlichen Personen, bes. den Konsuln vorgetragen wurden, Sinnbild der höchsten Gewalt) = höchste Gewalt, -Macht, röm. Oberherrschaft, α) im Plur.: Gallia securibus subiecta, der römischen Hoheit, Caes.: virtus nec sumit aut ponit secures (= magistratus, honores), Hor.: Medus timet secures (= imperium Rom,), Hor.: saevas secures accipiet, Verg. – β) im Sing.: Germania colla Romanae praebens animosa securi, Ov. trist. 4, 2, 45. – ⇒ Akk. gew. securim, doch auch securem, zB. Varro sat. Men. 389. Liv. 3, 36, 4 H. Sen. contr. 2, 3 (11), 10 (s. Neue-Wagener Formenl.3 1, 312): Abl. gew. securi, doch auch secure, Apul. met. 8, 30. Tert. de pudic. 16. Orest. trag. 214; vgl. Consent. 355, 14 K.
- 1
- 2
См. также в других словарях:
Beil — ist im Gegensatze zur Axt einseitig zugeschärft, hat längere Schneide, geringeres Gewicht und kürzeren Stiel, wird mit einer Hand geführt und dient zum Nacharbeiten. Gestaltung und Benennung sind nach den Gewerben verschieden. Die Zimmerleute… … Lexikon der gesamten Technik
beil. — beil. 〈Abk. für〉 beiliegend * * * beil. = ↑ beiliegend. * * * beil. = beiliegend … Universal-Lexikon
Beil — Beil: Das auf das dt. und niederl. Sprachgebiet beschränkte Wort mhd. bīhel, zusammengezogen bīl, ahd. bīhal, niederl. bijl ist im germ. Sprachbereich verwandt mit aisl. bīldr »Pfeilspitze, Aderlassmesser«, schwed. plogbill »Pflugschar«, im… … Das Herkunftswörterbuch
Beil [1] — Beil, 1) breites, eisernes Werkzeug, zum Hauen bestimmt, hat einen kürzeren Stiel als die Axt u. ist in der Regel nur von einer Seite angeschliffen; die Schneide kann gerade od. gekrümmt sein. Je nach Form u. Gebrauch hat es verschiedene… … Pierer's Universal-Lexikon
Beil [2] — Beil, Joh. David, geb. 1754 zu Chemnitz, studirte in Leipzig die Rechte, ward aber aus Neigung Schauspieler bei mehreren herumziehenden Gesellschaften u. kam dann, von Karl von Dalberg zu Erfurt empfohlen, 1777 nach Gotha, wo er großen Beifall… … Pierer's Universal-Lexikon
Beil [1] — Beil, Werkzeug zum Behauen von Holz, besteht aus einem breiten eisernen Blatt mit Stahlschneide und einem Ohr (Haube) für den seitwärts abgebogenen Helm oder Stiel. Es ist in der Regel einseitig zugeschärft und wird, je nachdem die Zuschärfung… … Meyers Großes Konversations-Lexikon
Beil [2] — Beil;I ohann David, Schauspielerund Bühnendichter, geb. 1754 in Chemnitz, gest. 13. Aug. 1794 in Mannheim, studierte anfangs die Rechte auf der Universität Leipzig, ging aber 1775 zur Bühne über und schloß sich in Naumburg einer reisenden… … Meyers Großes Konversations-Lexikon
Beil — Beil, Joh. David, Schauspieler und dram. Dichter, geb. 1754 zu Chemnitz, studierte die Rechte zu Leipzig und trat als Student, Schulden halber, zum Theater. Zuerst bei einer kleinen Truppe kam er 1777 auf Dalbergs Empfehlung an das gothaische,… … Herders Conversations-Lexikon
Beil — das; (e)s, e; eine kleine Axt || Abbildung unter ↑Axt … Langenscheidt Großwörterbuch Deutsch als Fremdsprache
Beil — Sn std. (9. Jh., witubil 8. Jh.), mhd. bīl(e), bīhel, ahd. bīhal, mndd. bīl, byl Stammwort. Ein nur deutsches und niederländisches Wort, das von einem gleichbedeutenden keltischen Wort kaum zu trennen ist: air. bíail, biáil m., kymr. bwyall,… … Etymologisches Wörterbuch der deutschen sprache
beil. — beil. = beiliegend … Die deutsche Rechtschreibung