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1 προς-ανα-χρώννῡμι
προς-ανα-χρώννῡμι (s. χρώννυμι), Einem eine Farbe, einen Anstrich geben, u. übertr., Einem durch Annäherung Etwas mittheilen; im med. sich durch Reiben woran eine Farbe geben, u. übertr., sich nähern, mittheilen; Plut. öfter. z. B. adv. Stoic. 2.
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2 περι-άλειμμα
περι-άλειμμα, τό, Anstrich, Tünche, Ios.
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3 χρωτίζω
χρωτίζω, färben, abfärben, Sp.; τὸν οἶνον, den Wein anmachen, ihm Farbe und Geschmack geben, Plut. Symp. 6, 7,2. – Med., χρωτίζεσϑαι τὴν φύσιν τινί, seinem Wesen einen Anstrich wovon geben, Ar. Nub. 508.
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4 χρῖσις
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5 κονίᾱμα
κονίᾱμα, τό, Anstrich mit Kalktünche; ὥςπερ ὅταν ἀποπέσῃ τὸ ἐναλειφϑὲν τοῦ κονιάματος εὐϑύς Arist. gen. anim. 1, 19; – ein Estrich, ausgelegter Fußboden, Heges. bei Ath. XIII, 584 b; – von Reparaturen an Gebäuden, Dem. 13, 30; vgl. aber die unter κονιάω angeführte Stelle, die im Uebrigen dieser entspricht; καὶ οἰκοδομαί D. Sic. 20, 8.
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6 εὐ-πινής
εὐ-πινής, ές, a) mit dem Fettschmutze der Palästra wohl überzogen, daher in der Palästra geübt, und übertr. vom Styl, gewandt, sein, Cic. Att. 12, 6, 3. 15, 17, 2. – bl mit dem Roste des Alterthums überzogen, mit alterthümlichem Anstrich, einfach u. kräftig, im Ggstze zur Zierlichkeit späterer Redekünstler, D. Hal. C. V. 22 u. öfter; Phot. erkl. τὸ ἀφελὲς καὶ μὴ λίαν τετημελημένον, ἀλλὰ μέτριον πίνον ἔχον. Vgl. ἀρχαιοπινής u. εὐπηνής.
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7 θαυμάσιος
θαυμάσιος, α, ον, Sp. auch 2 Endgn, wie Luc. im. 19, bewunderungswürdig, wunderbar, nach Moeris attisch für das hell. ϑαυμαστός; Χάρις Hes. Th. 584; H. h. Merc. 443; τέρας ϑ. προςιδέσϑαι Pind. P. 1, 26; Ar. Th. 468. Von Her. 2, 35 an in Prosa sehr gew.; ϑαυμασιώτατον ἂν εἴη Is. 1, 28; ἐμοὶ ϑαυμάσιόν τι γέγονεν Plat. Apol. 40 a; oft mit acc., αἱ βάλανοι ϑαυμάσιαι τὸ κάλλος Xen. An. 2, 3, 15; – ϑαυμάσιον ὅσον, mirum quantum, Plat. Symp. 217 a; ϑαυμάσι' ἡλίκα Dem. 19, 24; ὦ ϑαυμάσιε Plat. Rep. IV, 435 c Phaedr. 260 d u. sonst, mit ironischem Anstrich u. tadelnd: wunderbar, seltsam. – Adv. ϑαυμασίως, Ar. Nubb. 1240 Plat. Phaed. 60 b u. öfter.
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8 ἆρα
ἆρα (dasselbe Wort mit verstärktem Ton), Fragepartikel, Pind. u. Att., worauf meist eine verneinende Antwort erwartet wird; häufig noch durch μή verstärkt, so daß ἆρα μή; doch wohl nicht? = μῶν ist, u. darauf οὐκ ἔστι geantwortet wird, Soph. El. 433; zuweilen hat eine solche Frage einen ironischen Anstrich: doch nicht gar? – ἆρ' οὐ läßt aber eine bejahende Antwort erwarten, Plat. Prot. 330 c 354 a u. sonst: zuweilen auch das bloße ἆρα, Xen. Cyr. 4, 6, 4. 7, 5, 40. Es fängt auch eine Doppelfrage an, so daß ἤ folgt, Plat. Phaed. 91 d Conv. 199 d; – ἆρ' οὖν οὐ παντὶ δῆλον Plat. Phaedr. 263 a, ist es nun nicht also? wird wie οὕκουν auch in affirmativen Sätzen gebraucht, so daß die Frage zurücktritt, vgl. Gorg 477 a u. Herm. zu Soph. Ant. 826; ἆρ' οὖν μὴ καὶ ἡμῖν ἐναντιώσεται Xen. An. 7, 6, 5. – Oft geht die Frage in eine Betheuerung über, ὀδυνηρὸς ἆρ' ὁ πλοῠτος Eur. Phoen. 569; vgl. Valck. – In Prosa steht ἆρα stets im Anfang des Satzes; bei Dichtern wird es auch nachgesetzt, vgl. Soph. Ant. 628 Ai. 726. Ueber die Vertauschung mit ἄρα bei Dichtern s. Herm. praef. O. C. p XVI ff. der die einfache Bdtg also dem ἆρα abspricht; vgl. jedoch Ar. Vesp. 839 Av. 91; Eur. Phoen. 1669; Soph. El. 1170 Ai. 959; – ἆρά γε vrbdt Xen. Mem. 1, 5, 4. 3, 2, 6 u. sonst; Dem. 17, 18; D. Hal. 4, 80.
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9 ἐπι-χρώννῡμι
ἐπι-χρώννῡμι (s. χρώννυμι), mit Farbe bestreichen, färben, οἶκον ἐρυϑήματι Luc. dom. 8; ὁ ἀὴρ ἐπικέχρωκε τὸν χαλκόν Plut. de Pyth. orac. 4; Luc. imag. 16 οὐκ ἄχρι τοῠ ἐπικεχρῶσϑαι μόνον, nur auf der Oberfläche, ἐς βάϑος δευσοποιοῖς τισι φαρμάκοις ἐς κόρον καταβαφεῖσα, tief, echt gefärbt; – übertr., οἱ ὄντως μὴ φιλόσοφοι δόξαις δὲ ἐπικεχρωσμένοι, die nur so den Anstrich davon haben, Plat. Ep. VII, 340 d.
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10 ἐπι-γανόω
ἐπι-γανόω, mit einem glänzenden Anstrich überziehen, μυελὸν σιλφίῳ ἐπιγανώσας Alexis bei Ath. III, 117 e.
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11 ἐπί-χρωσις
ἐπί-χρωσις, ἡ, der Anstrich, Färbung, Theophr.; Plut. Is. et Os. 77.
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12 ἆρα
ἆρα, Fragepartikel, worauf meist eine verneinende Antwort erwartet wird; häufig noch durch μή verstärkt, so daß ἆρα μή; doch wohl nicht? = μῶν ist, u. darauf οὐκ ἔστι geantwortet wird; zuweilen hat eine solche Frage einen ironischen Anstrich: doch nicht gar? ἆρ' οὐ läßt aber eine bejahende Antwort erwarten. Es fängt auch eine Doppelfrage an, so daß ἤ folgt: ist es nun nicht also? wird wie οὕκουν auch in affirmativen Sätzen gebraucht, so daß die Frage zurücktritt. Oft geht die Frage in eine Beteuerung über -
13 ἐπιγανόω
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14 ἐπιχρώννῡμι
ἐπι-χρώννῡμι, mit Farbe bestreichen, färben; οὐκ ἄχρι τοῠ ἐπικεχρῶσϑαι μόνον, nur auf der Oberfläche, ἐς βάϑος δευσοποιοῖς τισι φαρμάκοις ἐς κόρον καταβαφεῖσα, tief, echt gefärbt; übertr., οἱ ὄντως μὴ φιλόσοφοι δόξαις δὲ ἐπικεχρωσμένοι, die nur so den Anstrich davon haben -
15 ἐπίχρωσις
ἐπί-χρωσις, ἡ, der Anstrich, Färbung -
16 εὐπινής
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17 θαυμάσιος
θαυμάσιος, α, ον, bewunderungswürdig, wunderbar; mit ironischem Anstrich u. tadelnd: wunderbar, seltsam -
18 κονίᾱμα
κονίᾱμα, τό, Anstrich mit Kalktünche; ein Estrich, ausgelegter Fußboden; von Reparaturen an Gebäuden -
19 περιάλειμμα
περι-άλειμμα, τό, Anstrich, Tünche -
20 προςαναχρώννῡμι
προς-ανα-χρώννῡμι, einem eine Farbe, einen Anstrich geben, u. übertr., einem durch Annäherung etwas mitteilen; im med. sich durch Reiben woran eine Farbe geben, u. übertr., sich nähern, mitteilen
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См. также в других словарях:
Anstrich [1] — Anstrich der Schiffe, hat den Zweck, den Schiffsrumpf gegen Korrosion zu schützen, den Schiffsboden gegen Anwuchs möglichst freizuhalten und den über Wasser liegenden Teilen einen Farbenton zu geben, der bei Kriegsschiffen auf See wenig auffällig … Lexikon der gesamten Technik
Anstrich [2] — Anstrich der Schiffe. Die im Schiffbau als Rostschutzanstrich mit bestem Erfolg benutzte Bleimennige ist seit 1906 aufgegeben, um die beim Reinigen alter Anstriche und beim Streichen neuer auftretenden Bleivergiftungen zu umgehen. Die hierfür… … Lexikon der gesamten Technik
Anstrich — Anstrich, 1) der Überzug am Innern od. Äußeren eines Gebäudes durch Anstreichen mit Öl , Leim od. Wasserfarbe, beim äußeren A. wohl auch zur Abhaltung von Feuchtigkeit mit Theer. Die gewöhnlichen Farben zum A. sind gelb, grün, roth, grau in… … Pierer's Universal-Lexikon
Anstrich — Anstrich, eine dünne Schicht einer auf einen festen Körper aufgetragenen flüssigen und dann getrockneten Substanz, die zur Konservierung oder zum Schmuck des angestrichenen Gegenstandes dient. Auf Mauer , Holz und Lehmwänden gibt Kalkmilch einen… … Meyers Großes Konversations-Lexikon
Anstrich — ↑Touch … Das große Fremdwörterbuch
Anstrich — [Aufbauwortschatz (Rating 1500 3200)] Auch: • Farbe Bsp.: • Ich kaufte eine Dose rote Farbe … Deutsch Wörterbuch
Anstrich — Bemalung; Lackierung; Schutzanstrich; Überzug; Politur; Firnis * * * An|strich [ anʃtrɪç], der; [e]s, e: 1. das Anstreichen mit Farbe: mit dem Anstrich beginnen. 2. angestrichene Farbe: das Haus kriegt einen neuen Anstrich. Zus … Universal-Lexikon
Anstrich — 1. Er weiss der Sache einen Anstrich (eine Farbe, ein Färbchen) zu geben. – Körte, 200. Sie von der günstigsten Seite darzustellen. 2. Es ist ein rother Anstrich, den er vom Fidelbogen hat. – Nibelungen. [Zusätze und Ergänzungen] *3. Es hat… … Deutsches Sprichwörter-Lexikon
Anstrich — Der Ausdruck Anstrich bezeichnet im Malerhandwerk das Auftragen von Anstrichmittel, von Farbe auf einer Oberfläche bzw. das Ergebnis des Anstrichs selbst. Der Anstrich kann sowohl eine schmückende als auch eine schützende Funktion haben. Der… … Deutsch Wikipedia
Anstrich — Ạn·strich der; 1 nur Sg; ein Eindruck in der äußeren Erscheinung einer Sache ≈ Note4 <einer Sache einen künstlerischen, würdigen, offiziellen Anstrich geben> 2 Farbe, die auf etwas aufgetragen worden ist <den Anstrich trocknen lassen;… … Langenscheidt Großwörterbuch Deutsch als Fremdsprache
Anstrich — der Anstrich, e (Mittelstufe) eine aufgetragene Farbe Beispiel: Der alte Anstrich wurde entfernt … Extremes Deutsch