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1 παρα-τείνω
παρα-τείνω (s. τείνω), 1) daneben, dabei ausspannen, ausstrecken; ξόανον ἔχον τὰς χεῖρας παρατεταμένας D. Sic. 1, 98, u. a. Sp.; ὀπίσω τὸ ἱμάτιον, ausbreiten, Plut. Camill. 33; – μῦϑον, ausdehnen, Arist. poet. 9. – Geometrisch eine Figur an einer Linie entlang, über der Linie beschreiben, τετραγωνίζειν τε καὶ παρατείνειν, Plat. Rep. VII, 527 a, vgl. Men. 87 a. – Mit Beziehung auf die Zeit, hinhalten, in die Länge ziehen, aufhalten u. dadurch ermüden, Xen. Cyr. 1, 3, 11; Plut. u. A.; u. ähnlich, τίνα πόλιν οἴεσϑε πολιορκίᾳ παρατενεῖσϑαι εἰς τοὔσχατον, Thuc. 3, 46, sich bis aufs Aeußerste halten. – 2) intrans., sich daneben, davor erstrecken, ausdehnen, quer davor liegen, von einen Landstrich, der sich neben dem andern hinzieht, c. accus., τὰ πρὸς τὴν ἑσπέρην φέροντα ὁ Καύκασος παρατείνει, Her. 1, 203, wie Thuc. 4, 8, παρατείνουσα τὸν λιμένα, sich vor dem Hafen hinerstreckend; u. Sp., δίοδος παρατείνουσα παρὰ πάντα τὰ μέρη, Pol. 6, 31, 5. So auch das pass., τῇ ὄρος παρατέταται, Her. 2, 8; ἡ δέ γ' Εὔβοια, ἣ παρατέταται μακρὰ πόῤῥω πάνυ, Ar. Nubb. 212, wo ein Wortspiel gemacht wird, οἶδ', ὑπὸ γὰρ ἡμῶν παρετάϑη, Schol. ἐξετρυχώϑη, κατεπονήϑη; auch von Todten, lang ausgestreckt daliegen, s. Valck. Phoen. 1591; τῷ λιμῷ παρατεινόμενα, von Hunger hingestreckt, Plat. Conv. 207 b, vgl. παραταϑήσεται ὑπὸ σοῦ ἀκούων ϑαμὰ λέγοντος, Lys. 204 c; παρετάϑη μακρὰν ὁδὸν πορευϑείς, Xen. Mem. 3, 13, 6; Sp.; vgl. unser abspannen; die VLL. erkl. dah. παρατενεῖς durch ἀπολεῖς; auch act. hieß es »die Glieder auf der Folter ausrecken«, u. dah. foltern, martern, übertr., παρατεινόμενος πόϑῳ, Plut. Sol. 7. – Von der Zeit, sich hinziehen, in die Länge ziehen, Τειρεσίαν μέχρις ἓξ γενεῶν παρατεῖναι λέγει, Luc. Macrob. 3; ὁ πόλεμος παρατείνας εἰς ἔτη τεσσαράκοντα, App. Syr. 48, u. a. Sp., bei denen es förmlich zu einem Hülfsverbum wird, ποῖ παρατενεῖς δεδιὼς ταῦτα; wie lange wirst du dies fürchten? Philostr. p. 302. – Bei Ath. III, 115 e, κοιλίαν παρατείνειν, Ggstz von ἱστάνειν, Leibesöffnung befördern.
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2 τένων
τένων, οντος, ὁ, eigtl. jedes straffe, angespannte Band; bes. von den Gliederbändern des menschlichen und thierischen Leibes, Sehne, Flechse; bei Hom. am häufigsten von den beiden starken Sehnen des Nackens, ἀμφοτέρω δὲ τένοντε λᾶας ἀπηλοίησεν, Il. 4, 521; ἄμφω ῥῆξε τένοντε, 5, 307, u. öfter, vgl. 16, 587; αὐχένιοι, das Genick, Od. 3, 449; ἵνα τε ξυνέχουσι τένοντες ἀγκῶνος, Il. 20, 478; πο-δῶν τέτρηνε τένοντε ἐς σφυρὸν ἐκ πτέρνης, 22, 396; Hes. Sc. 419; πτέρναι τενόντων ϑ' ὑπογραφαί, Aesch. Ch. 207, Eur. Phoen. 42 Bacch. 936; dah. übertr., τὸν τένοντα τοῦ ἀλιτηρίου καταπάτει, Luc. Cat. 19. – Auch wie αὐχήν, ein schmaler Landstrich, Jac. A. P. p. 47; Nonn.
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3 χώρα
χώρα, ἡ, ion. χώρη, 1) der Raum, der Etwas umfaßt, den Etwas einnimmt, Ort, Platz, Stelle; Hom. χώρης ὀλίγην ἔτι μοῖραν ἔχοντες Il. 16, 68; οὐδέ τι πολλὴ χώρη μεσσηγύς 23, 522; bes. der angewiesene Platz, oder der Platz, wo sich Einer befindet, ἂψ ἐνὶ χώρῃ ἕζετο, 23, 349 Od. 16, 352; ϑείη ἄλλῃ ἐνὶ χώρῃ, auf eine andere Stelle setzen, 23, 186; εἰς χώραν τινὸς καϑίστασϑαι, an Jemandes Stelle treten, Xen. Cyr. 2, 1,23; χώραν παρέχειν, Raum geben, Arist. H. A. 10, 3; ἐν χώρᾳ, κατὰ χώραν, an Ort und Stelle, ruhig auf seinem Platz, Her. u. Folgde; Ἄρης δ' οὐκ ἔνι χώρᾳ Aesch. Ag. 78; κατὰ χώραν ἔχειν, sich an seinem Platze befinden, sich in Ruhe und Ordnung befinden, Ar. Plut. 367 Ran. 792, wie μένειν κατὰ χώραν, Equ. 1351; Her. 4, 135. 201; Thuc. 4, 75 ( χώραν λείπειν, seinen Posten verlassen, 2, 87); Plat. Tim. 83 a u. öfter; Isocr. 4, 176 u. sonst; κατὰ χώραν μένειν ἐᾶν τοὺς νόμους Dem. 24, 5; ἐᾶν κατὰ χώραν, an seinem Platze lassen, nicht beunruhigen, Xen. Hell. 6, 5,6; Sp., wie Pol. oft; χώραν λαβεῖν, Platz fassen, in Ruhe und Ordnung kommen, Xen. Cyr. 4, 5,37. – Uebrtr., die Einem im Leben angewiesene Stelle, Rang, Amt, Ehrenstelle, Pol. οἱ τὰς μεγίστας χώρας ἔχοντες, 1, 43, 1, vgl. 35, 4,4; – ἐν χώρᾳ τινὸς εἶναι, an Jemandes Stelle sein, seinen Rang haben, geachtet sein wie Einer, ἐν ἀνδραπόδων χώρᾳ εἶναι, für einen Knecht gelten, Xen. An. 5, 6,14, wie ἐν μισϑοφόρου χώρᾳ εἶναι, Cyr. 2, 1,18; vgl. Jac. Ach. Tat. p. 957; ἐν οὐδεμιᾷ χώρᾳ εἶναι, in keinerlei Rang oder Ansehen stehen, für gar Nichts gelten, Xen. An. 5, 7,28; vgl. Theogn. 152 χώ-ρην μηδεμίην τινὸς ϑεῖναι, u. 820 ὀλίγη χώρη τινὸς τελέϑει. – 2) Land, Landstrich, Gebiet, Od. 8, 573 ἅς τινας ἵκεο χώρας ἀνϑρώπων; Tragg., Δαρεῖος ἆρχε χώρας Aesch. Pers. 856, u. sehr oft, wie Soph.; Her. oft, u. Folgde, wie Plat., βασιλεύοντι χώρας Polit. 259 a, sonst oft neben πόλις; ἐπὶ χώρας εἶναι, im Lande, in der Heimath sein, Xen. Cyr. 7, 5,68. – Auch das Land im Ggstz der Stadt, ὁ ἐκ τῆς χώρας σῖτος Xen. Mem. 3, 6,13; χώρας γεωργία Plat. Epin. 975 b; – Landgut, Xen. Cyr. 8, 4,28.
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4 διά-ζωμα
διά-ζωμα, τό, 1) der Gürtel, περὶ τὰ αἰδοῖα Thuc. 1. 6; Luc. Alex. 13. – 2) bei Arist. part. anim. 3, 10 = διάφραγμα, Zwerchfell; die Gegend des Leibes über den Hüften, wo man sich gürtet, Arist.; dah. = ein schmaler Landstrich, Plut. Phoc. 13. Uebh. – 8) jedes Band, Streif, Plut.; eine schmale Abtheilung im Theater, Vitruv. – 4) bei Plut. Pericl. 13 und Theophr. die Verbindung einer obern u. untern Säulenreihe, Karnieß; aber bei Ath. V, 205 c der Fries, wo wie an einigen Stellen in Plut. διάζωσμα steht.
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5 νομός
νομός, ὁ, 19 Weideplatz, Weide fürs Vieh; ἐπεί κε νομῷ μιγέωσι, wenn sie auf der Weide unter einander gekommen sind, Il. 2, 475; μετά τ' ἤϑεα καὶ νομὸν ἵππων, 6, 511; 18, 587 u. öfter; ποιηροὺς λιποῠσα νομούς, Eur. Cycl. 61; – auch = Weide, Futter, Nahrung, H. h. Merc. 198; u. übh. Nahrung, Speise, Hes. O. 528, Ar. Av. 239. – 2) zugetheilter, angewiesener Wohnplatz, Landstrich; ἐς ἀμφιϑάλασσον νομόν, die Gegend, Pind. Ol. 7, 34, wie Soph. O. C. 1064; νομὸν τῆς Ἑλλάδος πορϑεῖν, Eur. Rhes. 477, Wohnsitz; οἱ Πέρσαι οἱ ἐντὸς Ἅλυος ποταμοῦ νομοὺς ἔχοντες, Her. 5, 102; οἱ ἄνϑρωποι νομὸν ἐν ϑαλάσσῃ ἕξουσι, 5, 92. – Bes. in Aegypten, Abtheilungen des Landes, Nomen, Gaue, welche gewöhnlich durch Kanäle abgegränzt waren, Her. 2, 166, vgl. Wessel. zur Stelle; Strab.; doch braucht Her. das Wort 3, 90 auch von den Provinzen, Satrapien des babylonischen oder persischen Reiches u. 4, 62. 66 von den verschiedenen Landstrichen Scythiens; so auch bei späteren Geschichtschreibern, wie D. Sic. – 3) übtr., ἐπέων δὲ πολὺς νομὸς ἔνϑα καὶ ἔνϑα, Il. 20, 249, von vielem Wortwechsel, vielem Hin- u. Herschweifen der Worte, gleichsam eine reichliche Weide der Worte, wie Hes. O. 405.
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6 οἶμος
οἶμος, ὁ, u. bei Attikern wie ὁδός auch ἡ (ΟΙΩ, s. φέρω), Weg, Gang, Bahn; Hes. O. 292; ὀλισϑηρός, Pind. P. 2, 96; ἐπίκρυφος, Ol. 8, 69, vom Lebenswandel; οἶμον ἴσαμι βραχύν, P. 4, 248; λευρὰν γὰρ οἶμον αἰϑέρος ψαίρει, Aesch. Prom. 394; ὀρϑὴν παρ' οἶμον, Eur. Alc. 838; u. so fem. auch Hes. bei Plat. Phaed. 108 a; τὸν αὐτὸν οἶμον πορευόμενοι, Plat. Rep. III, 420 b; – auch Lauf, Reise, Sp. – Uebh. ein Streif, Strich, δέκα οἶμοι ἔσαν μέλανος κυάνοιο, δώδεκα δὲ χρυσοῖο, Il. 11, 24, Streifen von Stahl u. Gold auf dem Harnisch; Landstrich, Aesch. Prom. 2. – Uebertr. wie οἴμη, vom Gesange, οἶμος ἀοιδῆς, die Weise des Liedes, H. h. Merc. 451, μύϑων, Philet. 9.
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7 ἀκτή
ἀκτή, ἡ (ἄγνυμι) die Stelle, wo das Meer sich bricht, Brandung ist, hohe, schroffe Küste, ἀκταὶ προβλῆτες Od. 10, 89, ὑψηλή neben προβλὴς σκόπελος Il. 2, 395, τρηχεῖα Od. 5, 425, ἐπ' ἀκτάων ἐριδούπων Iliad. 20, 50, προβλῆτες ἀκταὶ ἀπορρῶγες Od. 13, 98; ἐφ' ἁλὸς πολιῆς λιμέσιν τε καὶ ἀκταῖς Iliad. 12, 284; Pind. βαϑύκρημνοι N. 9, 40, ἀκτὴ τραχέα Her. 7, 33; auch Tragg.; von der Küste eines Flusses Pind. I. 2, 42 Νείλου, Aesch. Ag. 685 Σιμόεντος, Soph. Ant. 807 Ἀχέροντος; vom Tartarus O. R. 178; Her. nennt so 4, 38 einen am Meere gelegenen Landstrich. Selten in att. Prosa, Lycurg. 17; vgl. Xen. An. 5, 10, 1; Arist. H. A. 5, 15 hat ἀκτή u. αἰγιαλός neben einander; bei den Tragg. übh. eine Erhöhung, Aesch. Ag. 479; βώμιος, Altar, Soph. O. R. 183; χώματος, Grabhügel, Aesch. Ch. 711.
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8 ἔμ-βολον
ἔμ-βολον, τό, u. ἔμβολος, ὁ, Alles, was eingeschoben, hineingesteckt wird, Pflock, Pfropf; dah. von einem keilförmigen Landstrich zwischen zwei Flüssen, Her. 4, 53. – Bes. a) der eherne Schnabel der Kriegsschiffe, mit dem man den feindlichen Schiffen einen Stoß in die Seite beizubringen u. diese zu versenken suchte, Pind. P. 4, 191; Her. 1, 166; παί. οντες τοῖς ἐμβόλοις Thuc. 7, 36; Sp., wie Pol.; dah. die mit Schiffsschnäbeln gezierte Rednerbühne in Rom, rostra, ἔμβολοι heißt, 6, 53, 1 u. A. – b) eine keilförmige Schlachtordnung, Xen. Hell. 7, 5, 22; Pol. 1, 26, 16. – c) der Thürriegel, Eur. Phoen. 115. – d) das Säulengebälk, Eur. Bacch. 590. – e) das Pfropfreis, Geop. – Auch = πέος, Ar. bei Ath. I, 29 a. – Bei Sp. im plur. = an Gebäuden angebau'te Säulengänge.
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9 ῥυσμός
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10 ἀκτή
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11 διάζωμα
διά-ζωμα, τό, (1) der Gürtel. (2) διάφραγμα, Zwerchfell; die Gegend des Leibes über den Hüften, wo man sich gürtet; dah. = ein schmaler Landstrich. Übh. (3) jedes Band, Streif; eine schmale Abteilung im Theater. (4) die Verbindung einer obern u. untern Säulenreihe, Karnieß; der Fries, wo wie an einigen Stellen διάζωσμα steht -
12 ἔμβολον
ἔμ-βολον, τό, u. ἔμβολος, ὁ, alles, was eingeschoben, hineingesteckt wird, Pflock, Pfropf; dah. von einem keilförmigen Landstrich zwischen zwei Flüssen. Bes. (a) der eherne Schnabel der Kriegsschiffe, mit dem man den feindlichen Schiffen einen Stoß in die Seite beizubringen u. diese zu versenken suchte; dah. die mit Schiffsschnäbeln gezierte Rednerbühne in Rom, rostra, ἔμβολοι heißt. (b) eine keilförmige Schlachtordnung. (c) der Türriegel. (d) das Säulengebälk. (e) das Pfropfreis; an Gebäuden angebaute Säulengänge -
13 νομός
νομός, ὁ, Weideplatz, Weide fürs Vieh; ἐπεί κε νομῷ μιγέωσι, wenn sie auf der Weide unter einander gekommen sind; auch = Weide, Futter, Nahrung u. übh. Nahrung, Speise. (2) zugeteilter, angewiesener Wohnplatz, Landstrich; ἐς ἀμφιϑάλασσον νομόν, die Gegend; νομὸν τῆς Ἑλλάδος πορϑεῖν, Wohnsitz. Bes. in Ägypten, Abteilungen des Landes, Nomen, Gaue, welche gewöhnlich durch Kanäle abgegrenzt waren; auch von den Provinzen, Satrapien des babylonischen oder persischen Reiches u. von den verschiedenen Landstrichen Scythiens. (3) übtr., ἐπέων δὲ πολὺς νομὸς ἔνϑα καὶ ἔνϑα, von vielem Wortwechsel, vielem Hin- u. Herschweifen der Worte, gleichsam eine reichliche Weide der Worte -
14 οἶμος
οἶμος, ὁ, Weg, Gang, Bahn; ἐπίκρυφος, vom Lebenswandel; Lauf, Reise. Übh. ein Streif, Strich; δέκα οἶμοι ἔσαν μέλανος κυάνοιο, δώδεκα δὲ χρυσοῖο, Streifen von Stahl u. Gold auf dem Harnisch; Landstrich. Übertr. wie οἴμη, vom Gesange, οἶμος ἀοιδῆς, die Weise des Liedes -
15 παρατείνω
παρα-τείνω, (1) daneben, dabei ausspannen, ausstrecken; ὀπίσω τὸ ἱμάτιον, ausbreiten; μῦϑον, ausdehnen. Geometrisch eine Figur an einer Linie entlang, über der Linie beschreiben. Mit Beziehung auf die Zeit: hinhalten, in die Länge ziehen, aufhalten u. dadurch ermüden; (2) intrans., sich daneben, davor erstrecken, ausdehnen, quer davor liegen, von einen Landstrich, der sich neben dem anderen hinzieht; παρατείνουσα τὸν λιμένα, sich vor dem Hafen hinerstreckend; τῷ λιμῷ παρατεινόμενα, von Hunger hingestreckt; unser abspannen; παρατενεῖς durch ἀπολεῖς; auch act. hieß es 'die Glieder auf der Folter ausrecken', u. dah. foltern, martern. Von der Zeit: sich hinziehen, in die Länge ziehen; ποῖ παρατενεῖς δεδιὼς ταῦτα; wie lange wirst du dies fürchten?; κοιλίαν παρατείνειν, Ggstz von ἱστάνειν, Leibesöffnung befördern -
16 ῥυσμός
ῥυσμός, ὁ, Zug, Ausdehnung, bes. Landstrich, dem lat. tractus entsprechend -
17 τένων
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18 χώρα
χώρα, ἡ, (1) der Raum, der etwas umfaßt, den etwas einnimmt, Ort, Platz, Stelle; bes. der angewiesene Platz, oder der Platz, wo sich einer befindet; ϑείη ἄλλῃ ἐνὶ χώρῃ, auf eine andere Stelle setzen; εἰς χώραν τινὸς καϑίστασϑαι, an jemandes Stelle treten; χώραν παρέχειν, Raum geben; ἐν χώρᾳ, κατὰ χώραν, an Ort und Stelle, ruhig auf seinem Platz; κατὰ χώραν ἔχειν, sich an seinem Platze befinden, sich in Ruhe und Ordnung befinden; χώραν λείπειν, seinen Posten verlassen; ἐᾶν κατὰ χώραν, an seinem Platze lassen, nicht beunruhigen; χώραν λαβεῖν, Platz fassen, in Ruhe und Ordnung kommen. Übrtr., die einem im Leben angewiesene Stelle, Rang, Amt, Ehrenstelle; ἐν χώρᾳ τινὸς εἶναι, an jemandes Stelle sein, seinen Rang haben, geachtet sein wie einer; ἐν ἀνδραπόδων χώρᾳ εἶναι, für einen Knecht gelten; ἐν οὐδεμιᾷ χώρᾳ εἶναι, in keinerlei Rang oder Ansehen stehen, für gar nichts gelten; (2) Land, Landstrich, Gebiet; ἐπὶ χώρας εἶναι, im Lande, in der Heimat sein. Auch das Land im Ggstz der Stadt; Landgut
См. также в других словарях:
Landstrich — Landstrich … Deutsch Wörterbuch
Landstrich — ↑Trakt … Das große Fremdwörterbuch
Landstrich — ↑ Strich … Das Herkunftswörterbuch
Landstrich — der Landstrich, e (Mittelstufe) Teil einer Landschaft, Gegend Synonym: Land Beispiel: Diese Frucht wächst nur auf einem schmalen Landstrich in Süditalien. Kollokation: auf einem kleinen Landstrich beschränkt sein … Extremes Deutsch
Landstrich — Bereich, Bezirk, Distrikt, Ecke, Fläche, Gebiet, Gegend, Gelände, Land, Landesteil, Landschaft, Landschaftsgebiet, Raum, Region, Teil, Terrain, Territorium, Umkreis, Winkel, Zone; (geh.): Gefilde; (landsch.): Kante. * * *… … Das Wörterbuch der Synonyme
Landstrich — Landschaft bestehend aus verschiedenen Landschaftselementen Eine Landschaft ist ein geographisches Gebiet, das sich durch unterschiedliche Merkmale von anderen Gebieten abgrenzt. Inhaltsverzeichnis 1 Zum Landschaftsbegriff in … Deutsch Wikipedia
Landstrich — Kreis; Bezirk * * * Land|strich [ lantʃtrɪç], der; [e]s, e: kleinerer Bereich, schmaler Teil eines Landes, eines Gebiets: ein hübscher, ein dicht bevölkerter Landstrich; ganze Landstriche wurden durch den Krieg entvölkert. Syn.: ↑ Areal, ↑ Bezirk … Universal-Lexikon
Landstrich, der — Der Lándstrích, des es, plur. die e, ein unter Einer Polhöhe in die Länge sich erstreckender Strich so wohl der Erdkugel, als besonders des festen Landes; der Erdstrich, Himmelstrich, die Zone, das Klima … Grammatisch-kritisches Wörterbuch der Hochdeutschen Mundart
Landstrich — Lạnd·strich der; ein Teil eines Landes ≈ Gebiet, Gegend … Langenscheidt Großwörterbuch Deutsch als Fremdsprache
Landstrich — Lạnd|strich … Die deutsche Rechtschreibung
Kubanscher Landstrich — Der Kuban Distrikt (Kubanscher Landstrich) im Nordkaukasus Wappen von Jekaterinodar … Deutsch Wikipedia