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1 συγ-κύπτω
συγ-κύπτω, sich gegen einander bücken, Ar. Vesp. 570; zusämmenneigen, bes. sich beim Rudern gemeinschaftlich bücken, dah. gemeinschaftlich sich womit beschäftigen, Synes. – Uebertr., zusammenhalten, unter einer Decke stecken, συγκύψαντες ποιοῦσι, sie handeln gemeinschaftlich, indem sie die Köpfe zusammensteckten, Her. 3, 82. 7, 185; τοῠτο δ' εἰς ἕν ἐστι συγκεκυφός, das Alles steckt unter einer Decke, Ar. Equ. 851. – Zusammenrücken, ἢν συγκύπτῃ τὰ κέρατα τοῠ πλαισίου, Xen. An. 3, 4, 19. 21.
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2 κάλυμμα
κάλυμμα, τό, die Verhüllung, Decke, Schleier, bes. zur Verhüllung des Kopfes, wie Thetis zur Trauer über ihren Sohn κάλυμμ' ἕλε, Il. 24, 93, Aesch. Ch. 487; κρᾶτα καλύμμασι κρυψάμενον Soph. Ai. 242; χαλᾶτε πᾶν κάλυμμ' ἀπ' ὀφϑαλμῶν El. 1460; Eur. I. T. 372; Ar. Lys. 532; übertr., ὁ χρησμὸς οὐκέτ' ἐκ καλυμμάτων ἔσται δεδορκώς Aesch. Ag. 1151. – Uebh. Hülle, z. B. der Schädel, als Decke des Gehirns, Nic. Th. 906; von der Hülse der Früchte, Al. 269; Schaale der Muschel u. Schnecke, Arist. H. A. 5, 15; von den Augenlidern, Poll. 2, 66; das Grabmal, Diotim. 9 (VII, 227). – Bei Opp. H. 3, 82 ein rundes, sackförmiges Fischernetz.
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3 μέλαθρον
μέλαθρον, τό, die Stubendecke, bes. der große Querbalken, welcher die Decke trägt, πολλὰ δὲ καὶ καϑύπερϑε μελαϑρόφιν ἐξεκέχυντο Od. 8, 279, ἁψαμένη βρόχον αἰπὺν ἀφ' ὑψηλοῖο μελάϑρου 11, 278, H. h. Cer. 188. Auch das Dachgebälk, Dachgesims, Od. 19, 544 ἐπὶ προὔχοντι μελάϑρῳ. – Dach, ἐπεί κε μέλαϑρον ὑπέλϑῃ Od. 18, 150, vgl. Il. 2, 414. 9, 204. 640; gew. übh. Haus, Wohnung, κυπαρίσσινον, Pind. P. 5, 40, u. so immer bei den Tragg., ἐς μέλαϑρα καὶ δόμους ἐφεστίους ἐλϑών Aesch. Ag. 825, μελάϑροις ἐν βασιλείοις Ch. 339. 1061; bei Soph. Phil. 147, τῶνδ' ἐκ μελάϑρων, die Höhle des Philoktet bezeichnend; ὑψιπετὲς εἰς μέλαϑρον Eur. Hec. 1101, u. öfter im plur., bes. von Häusern der Fürsten, wie auch bei sp. D., z. B. Ap. Rh. 3, 789. Nach E. M. von μελαίνω, weil in der Decke das Loch zum Rauchfang angebracht war.
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4 ῥῆγος
ῥῆγος, τό, ein gefärbter Teppich, eine bunte Decke; oft bei Hom., bei dem sie gew. die Beiw. καλά, πορφύρεα oder σιγαλόεντα haben; sie dienen zu Decken über die Betten, Il. 24, 644 Od. 3, 349. 20, 141 u. sonst; od. über Sessel zu breiten, 10, 352; u. wie φᾶρος als Gewand, 6, 38; von λίνον ausdrücklich unterschieden, 13, 73, κὰδ δ' ἄρ' Ὀδυσσῆϊ στόρεσαν ῥῆγός τε λίνον τε, wie 118, also wahrscheinlich von Wolle. Vielleicht von ῥήγνυμι, wie ῥάκος, übh. ein Stück Zeug. Nach den alten Gramm. eine gefärbte Decke. Vgl. ῥηγεύς u. ä.
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5 κάλυμμα
κάλυμμα, τό, die Verhüllung, Decke, Schleier, bes. zur Verhüllung des Kopfes, wie Thetis zur Trauer über ihren Sohn κάλυμμ' ἕλε. Übh. Hülle, z. B. der Schädel, als Decke des Gehirns; von der Hülse der Früchte; Schale der Muschel u. Schnecke; von den Augenlidern; das Grabmal; ein rundes, sackförmiges Fischernetz. -
6 μέλαθρον
μέλαθρον, τό, die Stubendecke, bes. der große Querbalken, welcher die Decke trägt. Auch das Dachgebälk, Dachgesims. Dach; gew. übh. Haus, Wohnung, ; τῶνδ' ἐκ μελάϑρων, die Höhle des Philoktet bezeichnend; bes. von Häusern der Fürsten; von μελαίνω, weil in der Decke das Loch zum Rauchfang angebracht war -
7 ῥῆγος
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8 συγκύπτω
συγ-κύπτω, sich gegen einander bücken; zusammenneigen, bes. sich beim Rudern gemeinschaftlich bücken, dah. gemeinschaftlich sich womit beschäftigen. Übertr., zusammenhalten, unter einer Decke stecken; συγκύψαντες ποιοῦσι, sie handeln gemeinschaftlich, indem sie die Köpfe zusammensteckten; τοῠτο δ' εἰς ἕν ἐστι συγκεκυφός, das alles steckt unter einer Decke. Zusammenrücken -
9 προ-κάλυμμα
προ-κάλυμμα, τό, Alles, was man vor einen andern Körper hängt, um ihn zu bedecken od. zu verhüllen, Vorhang, Decke; Aesch. Ag. 675, Tim Locr. 100 b; auch Deckmantel, Vorwand, Ausflucht, ἁμαρτανομένων λόγοι ἔπεσι κοσμηϑέντες προκαλύμματα γίγνονται, Thuc. 3, 67, vgl. 2, 75; Sp.: ὡς προκάλυμμα εἶεν τῆς βδελυρίας, Luc. Pseudol. 31; τῆς ἀπάτης, D. Hal. 6, 77.
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10 παρ-ωροφίς
παρ-ωροφίς, ἡ, der vorstehende Rand der Decke, des Daches, Her. 2, 155; vgl. Poll. 1, 81. 7, 120.
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11 παρα-κάλυμμα
παρα-κάλυμμα, τό, alles daneben, dabei oder daran Aufgehängte, Decke, Vorhang, Plut. Alex. 51 u. öfter; übertr., Vorwand, Beschönigung, τῇ λύρᾳ παρακαλύμματι χρώμενος, Pericl. 4, vgl. Mar. 29 Ages. 37; a. Sp.
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12 περι-πέτασμα
περι-πέτασμα, τό, das ringsum, darüber Ausgebreitete, Tuch, Decke, Vorhang, Sp.
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13 περι-κάλυμμα
περι-κάλυμμα, τό, Decke od. Bedeckung durch etwas Herumgelegtes, Plat. Polit. 279 d.
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14 περί-πτυγμα
περί-πτυγμα, τό, das Herumgefaltete, die Decke, der Deckel, Eur. Ion 1391.
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15 περί-στρωμα
περί-στρωμα, τό, Vorhang, Decke, Tapete, vgl. Ath. II, 48 c; D. Sic. 19, 22. – Auch Graben und Wälle um feste Plätze.
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16 πορφυρίς
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17 πέπλος
πέπλος, ὁ (nach Einigen von πετάννυμι, nach Andern von πέλλα, Beides unwahrscheinlich), bei sp. D. auch mit dem heterogenischen Plural τὰ πέπλα, – 1) ursprünglich jedes gewebte Tuch, Decke, ἀμφὶ δὲ πέπλοι πέπτανται, um den Wagen, Il. 5, 194; ein Aschengefäß zu umhüllen, 24, 796; ein Teppich, über Stühle zu breiten, Od. 7, 96; vgl. Jac. Achill. Tat. p. 404 u. Poll. 7, 50. – Bes. ein faltenreiches, großes Gewand vom feinsten Zeuge, das, über die übrige Bekleidung geworfen, den ganzen Leib umhüllte; bei Hom. nur von Frauen gebraucht; ἑανός, ποικίλος, gestickt, Iliad. 5, 734; πορφύρεοι, μαλακοί, 24, 796; λεπτοί, ἐΰννητοι, Od. 7, 96, vgl. 18, 292 ff.; Pind. P. 9, 124; oft bei den Tragg.; πρόστερνοι στολμοὶ πέπλων, Aesch. Ch. 30; auch vom Gewande der Männer, Pers. 460. 987. 1017, wo lange persische Gewänder bezeichnet sind; vgl. Xen. Cyr. 3, 1, 13, ein Prunkkleid; εὐυφής, Soph. Trach. 599, u. öfter in diesem Stücke vom Gewande des Herakles; eben so bei Eur. oft, vgl. Cycl. 301; Theocr. 7, 17; Ar. u. in Prosa; ὁ πέπλος μεστὸς τῶν τοιούτων ποικιλμάτων, Plat. Euthyphr. 6 c; Xen. Cyr. 5, 1, 6 bedeckt der weibliche πέπλος Kopf, Gesicht und Hände. – Besonders berühmt war der prachtvoll gestickte πέπλος der Athene, der in Athen am Panathenäenfest zur Schau herumgetragen wurde, vgl. Batrach. 182 ff; Virg. Cir. 21, u. Winkelmann's Werke V p. 26. – 2) wegen der Aehnlichkeit hieß so auch das Darmfell, Netz, sonst δημός, Orph. Arg. 310. – 3) eine Pflanze, eine Wolfsmilchart, Diosc., euphorbia peplus, Linn. – Vgl. πέπλιον u. πεπλίς.
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18 πέτασμα
πέτασμα, τό, das Ausgebreitete, ausgebreitete Decke, Aesch. Ag. 883.
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19 πῖλος
πῖλος, ὁ, 1) zusammengekrämpte, gefilzte Wolle od. Haare, Filz, pilus; μέσσῃ δ' ἐνὶ πῖλος ἀρήρει, Il. 10, 265; Hes. O. 544; als Unterfutter des Helms u. der Schuhe; ἐνειλιγμένων τοὺς πόδας εἰς πίλους καὶ ἀρνακίδας, Plat. Conv. 220 a; s. Cratin. bei Poll. 7, 171; zur Decke gebraucht, Xen. Cyr. 5, 5, 7, vgl. Her. 4, 23. 73, wie zu Harnischen, Thuc. 4, 34 u. sonst; Pferdedecken, Plut. Artax. 11; und alles aus Filz Gemachte, bes. der Hut, Hes. O. 548, Her. u. A., den in Athen nur Kranke, Bettler und gemeine Leute zu tragen pflegten, Luc. u. A.; τὰς σκεπαζομένας τρίχας πίλοις ἢ καλύμμασι πολιοῠσϑαι ϑᾶττον, Arist. gen. anim. 5, 5; doch hieß so auch der bekannte Schifferhut des Odysseus, und der Hut der Dioskuren, den sie auf alten Kunstwerken gewöhnlich haben, so wie die Kopfbedeckung der Perser, Her. 3, 12; Reisehut, Antiphil. 5 (VI, 199), vgl. πιλίδιον; Ar. Lys. 562 nennt sogar den Helm πῖλος χαλκοῠς – 2) Ball, Kugel, bes. Erd- u. Himmelskugel, Paus., wein dafür nicht überall πόλος zu schreiben ist. – 3) bei Sp. das römische pilus.
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20 στρωτήρ
στρωτήρ ῆρος, ὁ, 1) = στρώτης. – 2) der auf einem andern ruhende Querbalken an der Decke, Pol. 5, 89, 6; sprichwörtlich von einem Betrunkenen ὅταν μὴ δύνηταί τις τοὺς στρωτῆρας ἢ τὰς δοκοὺς ἀριϑμεῖν, Theophr.; Ar. bei Poll. 10, 173. Auch die über die Dachsparren genagelten Latten, auf welche die Dachziegel gelegt werden; verschiedene Erkl. giebt B. A. 302.
См. также в других словарях:
Decke — Decke, der obere Abschluß eines Gebäuderaumes, in vielen Fällen zugleich auch der Boden eines darüberliegenden Geschosses (Zwischendecke, österr. Oberboden). Nach der allgemeinen Hauptform unterscheidet man ebene und gekrümmte (gewölbte) Decken,… … Lexikon der gesamten Technik
Decke [1] — Decke, in der Baukunst der obere Abschluß eines Gebäuderaumes (Zimmers etc.). Sie ist entweder mit dem Dach eins und besteht dann gewöhnlich unmittelbar in dem irgendwie nach unten raumabschließend behandelten Dachstuhl (s.d.), oder sie ist… … Meyers Großes Konversations-Lexikon
Decke — • Decke sich nach der Decke strecken müssen (ugs.) »mit wenig auskommen, sparsam sein müssen« Die Wendung meint eigentlich, dass man, wenn man unter einer kurzen, bescheidenen ‹Bett›decke schläft oder wenn mehrere Personen unter einer Decke… … Das Herkunftswörterbuch
Decke — Decke, 1) ein Gegenstand, welcher einen andern bedeckt od. schützt, z.B. die D. an Thürschlössern, auf Büchern (s. Deckel), an Saiteninstrumenten (so v.w. Resonanzboden) etc.; 2) Stück Zeug, über einen Gegenstand gebreitet, um denselben zu… … Pierer's Universal-Lexikon
Decke [2] — Decke, in der Geologie ein nach zwei Dimensionen stark ausgedehnter Gesteinskörper (s. Gesteine und Lager). In der Jägersprache ist D. das Fell des Elch , Rot , Dam und Rehwildes … Meyers Großes Konversations-Lexikon
Decke — [Aufbauwortschatz (Rating 1500 3200)] Bsp.: • Die Decken in modernen Wohnungen sind sehr niedrig … Deutsch Wörterbuch
Decke — Tuch; Überzug; Schale; Schicht; Hülse; Lage; Hülle; Zimmerdecke * * * De|cke [ dɛkə], die; , n: 1. Gegenstand aus Stoff, mit dem man jmdn., etwas bedeckt: eine warme Decke. Syn … Universal-Lexikon
Decke — 1. Bei kurzer Decken kann man sich nicht lang strecken. Dän.: Han vil bedække sig, men dækket er for smalt. (Prov. dan., 51.) 2. Die Decke ist oft mehr werth als der Esel. 3. Die Decke ist zu kurz. 4. Een mütt sick noa de Deck strecken.… … Deutsches Sprichwörter-Lexikon
Decke — Sich nach der Decke strecken: seinen bescheidenen Verhältnissen entsprechend leben. Wer eine große Decke auf seinem Bett hat, kann sich während des Schlafens frei ausstrecken; wer nur eine kleine hat und doch nicht an den Füßen frieren will, muß… … Das Wörterbuch der Idiome
Decke — Dẹ·cke1 die; , n; 1 ein großes, rechteckiges Stück aus meist dickem, warmem Stoff, mit dem man besonders im Bett den Körper bedeckt <jemanden / sich mit einer Decke zudecken, in eine Decke hüllen / wickeln; unter die Decke kriechen,… … Langenscheidt Großwörterbuch Deutsch als Fremdsprache
Decke — Das Wort Decke (v. althochdt.: decchi) bezeichnet Decke (Bauteil), die obere Begrenzung eines Raumes Decke (Instrumentenbau), in der Musik das obere Teil des Klangkörpers eines Zupf oder Streichinstruments insbesondere die Decke eines… … Deutsch Wikipedia